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Maverick

Jet Rückwärtsfahren

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Arno Hagen

Wegen dem Kehrer-Shop: Da würde ich mal deren Kontaktformular bemühen. Ich habe da noch nichts bestellt.

 

Zur Umkehrklappe: Die steure ich über einen Schieberegler (mit Mittelraste) stufenlos über meine robbe FC-16.

 

Die Drehzahl habe ich so programmiert, dass ich mit der Kanaltrimmung nach hinten Stillstand habe und mit Trimmung nach vorne eine Grunddrehzahl einstellen kann.

 

So kann ich dann in langsamer Fahrt nur über Düse und Umkehrklappe fahren. Quasi wie ein Hubschrauber auf dem Wasser.

 

Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, Spaß pur.

 

Und die von Boerni erwähnte Vollbremsung sorgt immer für Spaß und panisches Geschrei am Ufer.

Hier ein paar Bilder davon

 

Im Sommer will ich mal einen Mischer programmieren. Sozusagen als "Einsteiger-Mode", damit ich die Funke auch mal einem Anderen in die Hand drücken kann. ;)

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Boerni
ot-pfeif-sp.gif Bei den ersten Fahrten muss der Teich groß sein und alle Teile müssen gut am Böötle befestigt sein. Da treten Kräfte auf, die einiges fliegen lassen - ich habe das schmerzlich lernen müssen ;) ot-pfeif.gif

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Frank The Tank

Moin,

 

als großer Jet-Liebhaber empfehle ich dir auch eine Schubumkehr für deinen Jet.

Da es sich bei deinem um einen 28er Kehrer handelt, geht das alles recht problemlos.

 

Bestellt habe ich bei Kehrer schon mehrmals, allerdings mit Vorausüberweisung.

Bei Problemen, Fragen und Sonderwünschen wurde mir sofort geantwortet und geholfen. :that:

 

Bei einem meiner Jetboote steuer ich die Steuereinhaut auch mit Kunststoffbowdenzügen an, so wie du sie hast. Hierbei hatte ich nie Probleme mit der Dichtigkeit; ein bisschen Fett in die Führungsrohre bringt ein besseres Gewissen beim Fahren ;).

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MatthiasR

Hallo Arno,

Ich schätze um das 3te Loch wirst du nicht herum kommen, wenn Du auch bremsen und rückwärts fahren möchtest.

 

Die jetzige Bowdenzug-Konstruktion wird mit einer Seite nicht mehr richtig gut funktionieren.

 

In meiner Hecht ist bei der Düse und Umkehrklappenkonstruktion nichts weiter abgedichtet.

 

Ich habe zwar immer etwas Wasser im Boot, aber unter 100ml hatte ich eh kein Spaß beim Fahren.

 

Durch das Antriebsprinzip des Jets kommt eh nicht viel Wasser durch das Ansteuerungsgestänge.

 

Ich habe übrigens Metallstangen für "Ruder" und Umkehrklappe drin.

 

gar keine Abdichtung? Kommst Du ohne die Gummimanschetten aus?

Ich hatte die zuerst nicht richtig befestigt, eine Manschette war dann unbemerkterweise von dem Gestänge-Durchführungsrohr gerutscht. Ich konnte kaum so schnell gucken, wie da mindestens ein halber Liter Wasser im Boot war... :(

Bei Vorwärtsfahrt passiert ja wirklich nicht viel, aber bei gesenkter Umkehrklappe (vor allem, wenn sie nicht ganz unten ist) spritzt doch reichlich Wasser in Richtung Gestängedurchführungen. Jedenfalls war das bei mir so...

 

Grüße

 

Matthias

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Maverick

bei meiner Hecht lagen so gummiblasebalg teile dabei, ehrlich gesagt weiss ich nicht genau wohin damit...

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Arno Hagen
gar keine Abdichtung? Kommst Du ohne die Gummimanschetten aus?

 

Den "Gummiblasebalg", wie Maverick ihn nennt, habe ich schon drin.

 

Aber halt auch nicht mehr. So richtig "abgedichtet" kann man das nicht nennen ;)

 

 

@Maverick:

 

Ich würde das so realisieren, wie es Frank The Tank vorgeschlagen hat! :that:

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JL

Hallo,

 

zum Thema Abdichtung: Die zu wählende Ausführung hängt natürlich auch von den Abständen der verwendeten Rohre ab, je kleiner diese sind, umso weniger Aufwand musst Du treiben. Ich mache meine Durchführungen mit einer 1,2 mm Bohrung im Rumpf und einem 1mm Edelstahldraht als Anlenkung (das braucht dann natürlich eine Verbindung zu beiden Seiten, weil der Draht beim "Drücken" nicht stabil genug ist) und ohne jeden weiteren Aufwand. Wenn Du einen guten Bowdenzug verwendet hast mit wenig Abstand zwischen Zug und Führungsrohr, kannst Du die Gummifaltenbälge auch weg lassen (wie Frank schon sagte, zur Sicherheit und Beruhigung der Nerven etwas fetten).

Falls es Dich genauer interessiert, mal doch mal spaßeshalber die Durchmesser der Rohre auf und sieh Dir die freie Fläche auf der Zeichnung an; alternativ geht natürlich auch, die beiden Kreisflächen zu berechnen und dann voneinander abzuziehen. Damit bekommst Du die freie Fläche, durch die Wasser eintreten könnte; die dürfte doch recht klein sein. Und da hier nur mit Spritzwasser und keinem mehr oder weniger konstanten Gegendruck wie beim Uboot zurechnen ist, hat das Wasser halt wenig Chancen einzudringen.

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MatthiasR

Moin Arno,

 

Den "Gummiblasebalg", wie Maverick ihn nennt, habe ich schon drin.

 

Aber halt auch nicht mehr. So richtig "abgedichtet" kann man das nicht nennen ;)

 

achsooo! Ich konnte mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wie Dein Boot bei Deiner "Hubschrauberfahrweise" + ganz ohne Gestängeabdichtung nicht innerhalb von wenigen Minuten absäuft. ;)

 

Und eigentlich sind diese Faltenbälge, wenn sie denn fest/dicht auf dem Gestänge und dem Durchführungsrohr sitzen, eine wirklich perfekte Abdichtung. Besser geht's nicht. Wenn dann trotzdem noch Wasser reinkommt, kommt's woanders rein...

 

 

 

@Maverick:

 

Wie andere schon geschrieben haben: Bei Deinen Kunststoffbowdenzüge ist ja nur ein sehr enger Spalt, die sollten damit bereits "dicht genug" sein. Mit etwas Fett kann man das noch optimieren.

Die Gummifaltenbälge braucht man, wenn man Metallgestänge verwendet. Da diese mehr oder weniger starr sind, muß man sie durch eine ziemlich große Öffnung führen, sonst würden sie verklemmen. Und bei einer großen Öffnung braucht man eben eine zusätzliche Abdichtung. Wenn Du Dir immer noch nicht so richtig vorstellen kannst, wie die Dinger eingebaut werden, sieh Dir mal dieses Bild an. Aber wie schon gesagt, bei Deinen Bowdenzügen brauchst Du die Teile nicht.

 

Grüße

 

Matthias

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Maverick

moin Matthias, war mir zum schluss dann klar wo die hinkommen:cluebat:

 

danke euch trotzdem für die Hilfe :that:

 

muss jetzt mal sehen wo ich das Servo für die (bereits bestellte) umkehrklappe anbringen soll, das macht mir kopfzerbrechen da ich im Boot nicht mehr richtig arbeitan kan da ja schon alles verklebt ist :grummel:

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MatthiasR

Hallo,

:cluebat:

AUA!

 

Das "Wenn Du Dir immer noch nicht so richtig vorstellen kannst..." war aber nicht böse gemeint. Wir (die die Teile eingebaut) haben, wissen genau, wie das aussieht - ob unsere Beschreibung wirklich verständlich ist, ist dann noch eine Frage. Und da hilft manchmal am besten ein Bild!

 

Grüße

 

Matthias

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Maverick
Hallo,

 

AUA!

 

Das "Wenn Du Dir immer noch nicht so richtig vorstellen kannst..." war aber nicht böse gemeint. Wir (die die Teile eingebaut) haben, wissen genau, wie das aussieht - ob unsere Beschreibung wirklich verständlich ist, ist dann noch eine Frage. Und da hilft manchmal am besten ein Bild!

 

Grüße

 

Matthias

 

 

das :cluebat: war nicht für dich gemeint, habe es für mich gedacht dass der Groschen gefallen ist :that:

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Maverick

so, Steuereinheut sowie Umkehrklappe von Kehrer sind heute angekommen und schon zusammengebaut.

nun noch eine Frage.

muss man den Stator in die Düse kleben oder einfach reinlegen damit man ihn ggf bei beschädigung tauschen kann?

 

danke euch schonmal :that:

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Frank The Tank

Moin,

 

von Vorteil ist es, wenn man den Stator nicht einklebt.

 

So kann man ihn austauschen, wenn er Schaden genommen hat.

 

 

Allerdings war es bei mir so, dass er recht viel Spiel hatte, so dass ich ihn mit ein par Tropfen Sekundenkleber gesichert habe.

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Maverick

hmmm. was heisst recht viel spiel?

nach vorne und hinten oder in der düse selbst?

also es ist jetzt nicht so dass er sich verdrehen könnte aber er rutscht etwas vor und zurück.

denke aber, wenn ich ihn mit sekundenkleber klebe bekomm ich den auch bei wenigen tropfen nie wieder los...

 

die Umkehreinheit selbst muss ja auch geklebt werden, war da sekundenkleber die richtige entscheidung? :keineIdee:

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Frank The Tank
also es ist jetzt nicht so dass er sich verdrehen könnte aber er rutscht etwas vor und zurück.
Ja,

 

ich rede vom Vor-u. Rückspiel des Stators. Nicht viel, aber in meinen Augen zu wackelig.

 

die Umkehreinheit selbst muss ja auch geklebt werden, war da sekundenkleber die richtige entscheidung?

Ich bin aber etwas verwirrt wegem dem Kleben der Umkehreinheit.

Eigentlich wird da alles nur geschraubt....

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Boerni

Bei der KAMEWA müssen die "Seitenteile" aufgeklebt werden. Sekundenkleber ist nicht immer wasserbeständig.

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Frank The Tank

Ok,

 

danke für die Klärung.

 

Bei meinem Eigenbau musste ich ja auch die Träger auf den Steuerkörper auflöten. :oops:

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Maverick
Bei der KAMEWA müssen die "Seitenteile" aufgeklebt werden. Sekundenkleber ist nicht immer wasserbeständig.

 

jupp, genau die seitenteile meinte ich.

 

ich habe es mit Loctite 401 geklebt, hoffe mal dass es hält.

 

Das Loch für den Bowdenzug hab ich um die Zughülle mit UHU Stabilit Express abgedichtet und verklebt.

Zum Schluss alles wieder lackiert und jetzt liegt das Boot in der Badewanne und ich prüfe seit ewta 4 Stunden ob wirklich alles dicht ist :lovl:

 

Die Tübe hab ich übrigens mit Vaseline gefettet für leichteren Lauf UND zum Dichten :that:

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Arno Hagen

Na das hört sich doch schon mal gut an! :that:

 

Glückwunsch zur gelungenen Nachrüstung!

 

Ich hoffe, Du stellst noch ein paar Bilder ein - auch vom ersten "Ausritt" bitte ;)

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Maverick

bilder vom ERSTEN Ausritt sind schon im Forum in meinem Bastelfred :hahaha:

 

ob ich heute was spektakuläres zaubern kann weiss ich nicht, das Wetter will nicht so und mit Vollbremsung mit überschlag usw werd ich mich nicht trauen :mrgreen:

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Arno Hagen
bilder vom ERSTEN Ausritt sind schon im Forum in meinem Bastelfred :hahaha:

 

Ich meinte natürlich mit dem umgebauten Jet ;)

 

Überschlag bekomme ich mit meiner nicht hin, aber sie legt sich schön auf die Seite.

 

Vorher dran denken, den Akku und alles Andere gegen Verrutschen zu sichern!

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Maverick

sooooo, also ich bin von dem Ding enttäuscht und überlege es wieder umzubauen.

 

es sind keine engen kurfen mehr möglich, vorher konnte ich mit voller geschwindigkeit voll einschlagen und das Schiff dehrt auf der Stelle um.

 

mit der neuen einheit geht das nicht, kann einschlagen wie ich will, es fährt nur normale kurven.

Wenn ich bei voller Fahrt die Umkehrklappe betätige taucht das boot mit dem Vorderschiff etwas ein, das wars schon, nix spektakuläres :(

 

wie gesagt, fahren macht mit der Düse vorher mehr spass und mehr Action.

 

hab ich bei dem Teil was falsch gemacht? gibts Tricks wie man mehr Lenkeinschlag bekommen kann?

 

und dann die letzte Frage: bei meiner Steuereinheit spritzt es nach oben raus.

also bei vollgas zwischen Steuereinheit und dem beweglichen Klappenteil.

wie bekomme ich das dicht? stört zwar nicht wirklich, sieht aber besch..ssen aus, wie ein Jetski.

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MatthiasR

Eine Kamewa-Umkehrvorrichtung paßt eigentlich nicht so richtig zu kleinen Booten. Bei großen Schiffen kommt man wohl in der Regel mit einem kleineren Ausschlag der Steuerdüse aus.

 

Kamewa baut diese Umkehrvorrichtung nur an "großen" Jets (ab 1000 kW aufwärts). Die kleineren Jets haben auch bei Kamewa eine Umkehrhaube, die sehr ähnlich wie bei Hamilton aussieht.

 

Grüße

 

Matthias

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Maverick

hm ok. und das heisst? gibts die bei kehrer und wenn ja, kann ich die steuerung der Kamewa weiter verwenden?

 

das mit dem Wendekreis verstehe ich aber trotzdem nicht so ganz, was ist bei der Hamilton anders das den Wendekreis beeinflusst?

ist die düse kürzer?

 

und woher ist jetzt das problem mit dem blöden Spitzen das aus dem Boot die Optik eines Jetskis macht?

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Arno Hagen

Ich würde einfach mal für enge Kurvenfahrten die Drehzahl runter nehmen.

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