Jump to content

Recommended Posts

Weiter geht es mit dem kleinen Radar.

large.DSCN0798.JPG.908e1ab390b98a3b84763c23189d5259.JPG

Das Problem hierbei ist, daß die rund gebogenen PS-Stäbe in den Ausfräsungen haften wie verrückt. Einzige Möglichkeit, die Dinger da heraus zu bekommen: Man muss mit einer Stecknadel unter das Werkstück kommen und dieses dann vorsichtig heraushebeln.

large.DSCN0799.JPG.752d42f804278a92f43a2aa09cf3f139.JPG

Hier nun das fast fertige Produkt. Überall sind zwar noch schwarze Fingerabrücke drauf, vom zurechtschieben der Klebungen, aber...

Wenn man mit dem obigen Originalbild vergleicht, kann man schon sehen, was es werden soll.

Kleben kann man das Zeug nur mit Ruderer-Kleber, und das Deubelzeug braucht, bis es hart wird. Sobald das geschehen ist, kommt ein Schleifgang mit 240'er Nasschleifpapier. Anschließend grundieren und lackieren. Die kleine Trittleiter hinten kommt erst dran, wenn das komplette Radar auf dem Peildeck Platz genommen hat.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites

large.DSCN0800.JPG.ba644301cc534ba3e79c370f13dd70bd.JPG

Probesitzen auf dem Peildeck. Noch fehlt die Stromzufuhr.

Aber... Was mir der Petrus da gezeigt hat - das hier - dafür bin ich halb dankbar und halb ärgere ich mich. Erst bei diesem virtuellen Rundgang sieht man, was der Ersterbauer (oder Vorbesitzer) alles nicht gebaut hat, oder falsch gebaut hat.

Ein Beispiel: Am großen Mastradar kann man deutlich sehen, daß die Unterseite der Plattform eine recht dünne Platte ist, mit Stützstreben. Bei meinem Modell ist es ein recht dicker Block, und ich vermute, daß im Inneren ein Getriebe sitzt, denn die Welle für das Ding kommt von unten aus dem Brückenhaus, wo der Motor sitzt. Statt wie bei meinem Modell von vorn steht die Leiter zur Plattform auf der Steuerbordseite....

Überall rund um das Peildeck sitzt ein wahrer Wald von Antennen...Ach, ich könnte endlos schwafeln!

Etwas anderes habe ich noch gemacht, aber es lohnt sich nicht, davon Fotos zu machen: Das Multikanal-Modul von der IMTH, das die Servos der Kettenstopper bewegen soll, ist angeschlossen und funktioniert. Für meine "Weser" werde ich mir auch noch so ein Ding besorgen, um die 3 Löschmonitore individuell ansteuern zu können.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Der schon angekündigte Schritt wurde vollzogen: Ausstattung der "Repsold" mit einer Innenbeleuchtung, Verkabelung aller Verbraucher. Das kleine Radargerät erhielt seinen Stromanschluss.

large.DSCN0803.JPG.b4df6a8000cc31579a0f54b1aea1150c.JPG

Dieses Mal wollte ich etwas versuchen: Bisher hatte ich immer alle Kupplungen zwischen Aufbauten und Rumpf "fliegend" ausgeführt. Aber es ist recht mühsam, mit der einen Hand die Aufbauten hoch zu halten und mit der anderen Hand die Kupplung zu trennen. Bei der "Repsold" will ich das anders machen - Wenn ich die Aufbauten aufsetze, sollen alle Stromkreise geschlossen werden. Das macht es einfacher, für eine Revision die Aufbauten einfach beiseite zu stellen und alle Innereien nur für sich zu prüfen.

Daher die Pinreihe. Noch ist da nichts angeschlossen, aber das kommt noch.

large.DSCN0804.JPG.8ab55743e1ecce09dc1e1965bc776855.JPG

Die Gegenstücke in den Aufbauten. Um es beim Löten und dem Einschieben der Buchsenfedern einfacher zu haben, sind beide Teile der Kupplungen schraubbar ausgeführt - die Pinreihe auf dem Süllrand, und die Buchsen sind auf Sperrholz aufgeklebt, je ein dickeres Stück als Distanzstück und Schraubunterlage, und das dünne trägt die Buchsen selbst. Auf dem sind die Buchsenreihen aufgeklebt.

Wenn ich jetzt die Aufbauten aufsetze und nach unten drücke, rasten alle Kontakte zugleich ein.

Und da jetzt alle Verkabelungen in den Aufbauten fertig sind, kann ich mich an den Arbeitsschritt machen, vor dem ich offen gestanden Angst habe: Den Bau der Schatt-Davits.

Dank der Freundlichkeit von @Petrus besitze ich jetzt Zeichnungen der Davits. Sie waren ja in verschiedenen Maßstäben ausgeführt, aber das ließ sich durch entsprechendes Kopieren anpassen. Jetzt besitzen alle Zeichnungen den Maßstab meines Schiffs: 1:33.

Am Wochenende geht's los!

Hier geht's zu den Kommentaren

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die Arbeiten an den Schatt-Davits haben begonnen. Schon im Vorfeld hatte ich mir Drahtgeflecht besorgt. Der erste Schritt war, das Drahtgeflecht zuzuschneiden und dann mit einem Rahmen aus ABS-Profilen zu umkleiden. Verklebt wurde alles das mit Ruderer-Kleber.

Ärgerlich war mir, daß der Erbauer auch an dieser Stelle vom Original-Bauplan abgewichen ist. Beim großen Vobild bildet die Dachfläche einen großen Bogen, in den hinein das Drahtnetz eingelassen ist. Das Baustufenfoto stamm von @Petrus

large.Bootsdavit.png.15711871599cff5c82fb22d0dcb84789.png

Bei meiner "Repsold" ist der Radius dieses Bogens viel zu klein. Aber anstücken wollte ich nicht - also wurde der Rahmen diesem zu geringen Radius angepasst.

Sobald der Rahmen mit dem Drahtnetz einigermaßen abgebunden hatte, wurde das Ding eingesetzt.large.DSCN0805.JPG.63003c2dc66513920af1a903e63c1af1.JPG

Die Stütze am linken unteren Bildrand ist noch nicht die richtige, sie dient nur dazu, den Rahmen während der Verklebung in Position zu halten.

Ein Problem tat sich auf: Die Aufbauten mit den Davits sollen ja abnehmbar sein und bleiben. Also werden die senkrechten Träger an der Bordwand nicht mit den Davits verklebt werden.

large.DSCN0806.JPG.3fd13b50ad7d3d453af478c24378fe9c.JPG

Auf diesen Trägern werden die Davits zwar aufliegen, aber nicht mit ihnen verbunden sein.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)

Verklebt wurden auch die waagerechten Träger. Diesen Arbeitsschritt zeige ich später.

Und dann wurden die eigendlichen Davitarme hergestellt. Da die Form einigermaßen gewöhnungsbedürftig ist, hatte ich mich entschlossen, die Arme direkt auf eine 2mm starke Polystyrolplatte durchzupausen, wozu mir Blaupapier verhalf.

large.DSCN0808.JPG.09443cb7a393aaea89fa19f35986420d.JPG

Nach dem Ausschneiden (per Laubsäge) wurden beide Arme aufeinandergelegt, gemeinsam verbohrt und mit M1-Schrauben und -Muttern zusammengespannt. Ohnehin tragen die Arme an drei Stellen Bohrungen - in zweien davon sitzen die Bolzen für die Gleitschienen, am oberen Ende Seilscheiben für das Ablassen des Beibboots.

large.DSCN0809.JPG.dd895e95d510ea0d462c2159c2bf6855.JPG

Von einer 1 mm-Polystyrolplatte schnitt ich mir 4 mm breite Streifen herunter. Mit diesen sollten die Kanten verkleidet werden, denn ein Schnitt durch eine beliebige Stelle der Arme zeigt, daß sie wie ein Doppel-T-Träger (oder H- Träger) geformt sind.

Geklebt wurde mit Revell-Polystyrolkleber, der praktischen Kanüle wegen. Bei engen Rundungen kam die Heißluftpistole zum Einsatz, um die Streifen in diese Form zu bringen. Während des Aushärtens kamen Klammern zum Einsatz.

large.DSCN0810.JPG.a5704e02419f26734e810865cda386db.JPG

Und das ist auch der Grund, warum das so lange gedauert hat - ich konnte immer nur einen Streifen verkleben, und die Rundungen an den Enden der Arme verlangten einen Extra-Einsatz von Wärme, Anschleifen und Kleben, um Schäften zu können.

Hier ist das Ergebnis:

large.DSCN0811.JPG.659a1160426eb13a90d68e82c8b93ed5.JPG

Da ich nicht vorhabe, die Davits funktionsfähig zu gestalten, reichte mir an den unteren Enden der Arme die normale Dicke von 2 mm. Aber es wurden auch schon Messingstifte von 1 mm Durchmesser eingesetzt, um die Davitarme in der unteren Schiene verschieben zu können. Das wird dann wichtig sein, wenn ich die Arme im richtigen Winkel ausrichte.

Hier geht's zu den Kommentaren...

Edited by Ralph Cornell
Schreibfehler und Nachtrag

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hier nun das versprochene Bild vom Aufbau des Strebenwerks. Hier sind schon einmal probehalber die Davitarme in die Schienen geschoben.

large.DSCN0812.JPG.f6fe23752e8d1f2138774a6ee76989a9.JPG

Die Konstruktionsphilosophie der Davits erschloss sich mir erst nach genauer Betrachtung der Baustufenfotos vom @Petrus und längerem Studium der Planzeichnungen. Dann ist sie offensichtlich - wenn man die Davitarme nach der Bordwand hin verschiebt, zwingen die schräg verlaufenden Schienen den nach unten weisenden Teil des Arms weiter nach unten, wodurch der ganze Arm sich stärker zur Bordwand hin und darüber hinaus neigt. So kommt das Boot außenbords.large.DSCN0813.JPG.033172cc709f2405746bea7fd198b451.JPG

Um diesen Vorgang zu dokumentieren habe ich auf diesem Foto beide Davitarme in ihre jeweiligenEndstellungen geschoben - einmal Boot aufgeheißt und einmal klar zum Abfieren.

Nun gilt es noch, die Arme in ihrer "Aufgeheißt"-Stellung festzukleben, die Schienen korrekt abzulängen - und vor allem die Zugseile, die Umlenkrollen und den dazu gehörigen Motor darzustellen. Das wird noch einige Arbeit kosten, aber es ist Land in Sicht! Erst einmal müssen die Klebungen aushärten.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites

Arbeiten, die unheimlich aufhalten, die aber, wenn man so wie ich, nicht über einen 3d-Drucker verfügt, unverzichtbar sind.

large.DSCN0814.JPG.61733a63abe73bf9a3b173a313dbca63.JPG

Beispielsweise die Seilscheiben, auf denen die Zugseile der Davits laufen sollen. Kaufen oder aus teurem Messing drehen? Aber, woher denn! Man greift sich eine Ösenzange. Die größte Größe ist gerade richtig für die Kerne. Und für die Außenscheiben macht man sich ein Stanzwerkzeug: ein Stück Stahlrohr, konisch zugeschliffen und geschärft. Eine Unterlage aus Hartholz, einige Hammerschläge, und fertig sind die Außenscheiben... von wegen! Entgratet und verputzt müssen die Dinger auch noch werden.

large.DSCN0815.JPG.4c4fa89021d1e7d04a5b66a66acfbd9f.JPG

Dann braucht man die Scheibchen nur noch zusammen zu kleben und mit Mini-Klammern zusammen zu halten. Dann lackieren und trocknen. Mittelbohrung - und fast fertig.

large.DSCN0816.JPG.c96483bff4d136864de25c979206c9bd.JPG

Hier entstehen die Halter für die Seilscheiben, aus PS-Winkelprofil. Paarweise verbohrt, mit  M1,4-Schrauben und Muttern zusammen gespannt und mit dem Mini-Winkelschleifer die Schrägen gearbeitet. Wie gesagt, so etwas zieht sich wie Kaugummi.

large.DSCN0817.JPG.27cf2903a10115d477ebcbf6ec969c08.JPG

Ebenso aufwändig ist die Anfertigung der Seiltrommeln für die Winde. Plättchen aus PS ausschneiden (passendes Rohr für ein Stanzwerkzeug war gerade nicht da), Plättchen mit M2-Schrauben und -Muttern in die Bohrmaschine spannen und die Kanten rund schleifen. Einzig und allein die Anfertigung der Kerne war ein Klacks - Rohrstücken auf der Drehbank abgestochen, eingeklebt, zweites Plättchen drauf - und bis zum Aushärten des Klebers mit den Schrauben festspannen.large.DSCN0818.JPG.b1d63430f7d30c0a161ea29e71a4e627.JPG

Handarbeit eben. Das beugt bei Rentnern wie mir dem geistigen Verfaulen vor.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites

large.DSCN0819.JPG.41b63272f423c4ff0290361350174793.JPG

Hier entstehen drei wesentliche Teile, mit denen ich das Kapitel "Bootsdavits" abschließen möchte: Die Doppelwinde, mit der die Davits abgefiert oder aufgeheißt werden, der Spanner-Tisch, mit denen die beiden Davitarme syncronisiert werden, und die Umlenkrolle mit ihrem Tisch, die die gespannte Trosse auf das vordere Davit umsteuert.

Einiges fehlt mir noch. Für die Imitation der Trossen brauche ich Hutgummi, für die Handräder, die an den Davits und der Winde angebracht sind, brauche ich große Druckknöpfe. Muss heute zum Handarbeitsladen uns sehen, ob ich was bekomme.

Etwas anderes Fehlt mir auch noch: Ganz kleine Rohrnieten. Denn das Beiboot ist jetzt fertig lackiert, braucht aber auch noch eine Plane. Und die muss natürlich geöst werden.

Dieselben Ösen brauche ich auch für die rote Plane, mit der die Reeling des Peildecks in ein Schanzkleid verwandelt wurde. Den Stoff ((Polyester) habe ich schon - meine Frau hatte noch Reste von dem Zeug.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites

Und hiermit kann das Kapitel "Schat-Davits" erst einmal als abgeschlossen angesehen werden.

Zunächst einmal galt es, die Plane für das Beiboot zu erstellen. Als Material wählte ich Taft, weil ich die gewebte Struktur erhalten wollte. Der erste Versuch lies sich nicht gut an - das Umnähen wollte nicht recht gelingen, und die Fäden am Rand trieben mich fast zum Wahnsinn. Außerdem hatte ich zu knapp kalkuliert; die Plane reichte seitlich nicht weit genug herunter.

'Warte du nur' dachte ich mir. Wenn man das Zeug nicht schneiden kann, ohne das es ausfasert - vielleicht kann man es schmelzen... Also ein zweites Stück Taft mit reichlich Übermaß geschnitten, auf dem Dollbord leicht mit Pattex angeheftet und dann mit dem Lötkolben die Kante... siehe da, es ging! Anschließend wurde die "Schnitt"-Kante mit der Nähmaschine und feinsten Stichen im Zickzackgang beworfen.

Bei der ersten Version hatte ich die Löcher für die Ösen wohl etwas zu groß gemacht. Und ich hatte auch den Fehler gemacht, als Unterlage zum Umbördeln ein Stück Hartholz zu benutzen. Diesmal setzte ich die Löcher für die Hohlnieten mit einer 8Watt-Lötnadel und benutzte als Unterlage eine Stahlplatte. Und diesmal gelang es! Die Nieten saßen fest. Klein genug war das Zeug ja, so daß ich eine Pinzette benutzen musste; die Nieten haben nur 2 mm Durchmesser bei einer Länge von 2,5 mm.

large.DSCN0820.JPG.ff58d6089008a88b6ec6d03091de0071.JPG

Dann zog ich Nähgummi durch alle Ösen, der sich natürlich unten zusammenzog. Eine der Nieten habe ich zum Großenvergleich auf der Plane liegen gelassen.

Um das ganze Zeug wasserdicht zu machen tränkte ich die Oberfläche mit dünnflüssigem Lack mit dem Farbton "Eierschale".

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Um das Kapitel abzuschließen ein paar Fotos von den fertigen Davits:

large.DSCN0821.JPG.8615dd816cf1f5abfb69f8facc3878c1.JPG

Hier kann man den Verlauf der Zugseile am "Bug"-Davit sehen. Das Zugseil kommt von der Doppelwinde und geht zum Spanner, von dort aus über zwei Umlenkrollen zur oberen Rolle und weiter nach oben zum oberen Ende des Davits.

large.DSCN0823.JPG.de61b65db7145ff8c93efff50a154a69.JPG

Hier sieht man die Doppelwinde in ihrer Position. Beide Zugseile gehen unter dem vorderen Davitarm hindurch - das eine, wie im vorigen Bild zu sehen, zur Spannvorrichtung, das andere zum achterlichen Davit.

large.DSCN0822.JPG.cc7f8c104b4911a34935addc4760ede6.JPG

Und das ist hier zu sehen. Zwei Umlenkrollen bringen das Seil zur oberen Rolle, und von dort aus, wie beim vorderen Davit, zur Endrolle.

large.DSCN0825.JPG.418ddb77955d356f21a62cc53d6e5fec.JPG

Das Beiboot und die Davits sind hier von oben zu sehen,

large.DSCN0824.JPG.a26c090ce1620f6a32f0fa9ae0c161a6.JPG

und hier ein Blick unten hindurch. Aufgehängt ist das Beiboot an Haltern, die sich durch Ziehen eines Splint lösen ließen... Bloß nicht! Es war mühsam genug, die Splinte in die Bohrungen zu fummeln. Also wurden sie mit Klebstoff gesichert.

Sämtliche Seile sind aus Nähgummi - hin und wieder muss man das Deck ja reinigen, und dann ist es einfach, die Gummistrippen einfach zur Seite zu schieben.

War das eine teuflische Fummelei!

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)

Und weil es mit der Plane des Beiboots so schön geklappt hat, gleich weiter im Text: Die Verkleidung der Peildeckreeling sollte entstehen. Im Original ist das eine ziemlich dicke Plane, wahrscheilich ähnlich den Planen, mit denen LKW-Ladeflächen bespannt sind. Bei der "Repsold" ist das Zeug aus irgendeinem Grund rot.

Nun, roten Taft hatte ich nicht, aber Reste von rotem Ripstop. Daraus hatte ich mir mal eine Abdeckplane für meinen Motorroller geschneidert.

Nun, diesmal wollte ich es mir leichter machen - das Material sollte nicht einfach umgenäht werden, nein, diesmal gebrauchte ich Doppelklebeband für Textilien.

large.DSCN0826.JPG.b6a7edb157e64791746faf85afae3fe3.JPG

Es wurde entlang einer geraden Kante aufgeklebt, das Schutzpapier abgezogen und der Stoff auf dieses Klebeband umgelegt. Dann wurde die Kante wiederum im Zickzackgang beworfen.. Das Ganze zweimal, im Abstand von 28 mm, denn so hoch ist die Reeling nun mal.

Und dann ging es wieder los mit dem Ösen. Frage: Kann man sich beim Modellbauen langweilen? Ich möchte behaupten, man kann!

large.DSCN0827.JPG.a72db65fd7dac4ca9a15f919911bf3e2.JPG

Loch einbrennen mit der Lötnadel, Rohrniete mit der Pinzette greifen, in das Loch drücken. Stoff umdrehen, Niete, wenn nötig, ganz durchschieben. Körner zum Umbördeln greifen, Hammer nehmen, Körner auf das Rohr der Niete setzen, zwei Hammerschläge, Körner weglegen und Niete völlig umlegen. Das Ganze alle 1,5 cm.

Gefühlte 10 Stunden später waren dann alle Ösen gesetzt. Muss morgen noch einmal zum Handarbeitsladen und mir Nähgummi holen (diesmal weißen), um die Verschnürung der Plane an der Reeling zu machen. "Modellbau ist ein anspruchsvolles Hobby, das Ihre handwerklichen Fähigkeiten fördert und sie geistig frisch erhält."

VON WEGEN!

Edited by Ralph Cornell
Schreibfehler
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dagegen war es eine regelrechte Spielerei, die Verschnürung der Plane an der Reeling zu erstellen. Weißen Nähgummi besorgt und die Aufbauten abgenommen, wobei die Stützen stehen blieben, so, wie ich es beschrieben hatte und es auch sein sollte.

large.DSCN0829.JPG.9423880c2d856e2f986a0f3bc0ad6e89.JPG

Natürlich ist es etwas fummlig, den Nähgummi in die Öse einer Nähnadel zu bekommen - aber wozu gibt es eine Einfädelhilfe?

large.DSCN0828.JPG.ac24c27b75f64c30d032ec255d081432.JPG

Und dann immer rundherum durch die Ösen und die Streben und den Handlauf der Reeling. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denke ich.

Leider sprang mir beim Fummeln das Dienstschild mit dem Bundesadler von der Reeling und musste wieder angeklebt werden.

Jetzt fehlen auf dem Peildeck noch zwei Dinge: Die kleine Leiter, die zu den unteren Ringen des kleinen Radargeräts hochführt, und das Objekt, das auf allen Bildern immer mit einer Plane angedeckt war. und von dem ich glaube, daß es ein Peilkompass mit Fernrohr ist, eigendlich ein Theodolit. Na und? Mache ich mir eben auch so eine Abdeckung. Hellgrauen Taft habe ich noch genug.

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)

Der Ärger geht weiter... Ich habe mal probeweise  die Anschlüsse vom IMTH-Multischaltmodul und vom Beier hergestellt. Und dabei begann eine Kettenreaktion - wenn ich die Mastlichter (die vier weißen) einschaltete, ging das Beier-Modul in den Fehlermodus. Also Aufbauten abgenommen und Strom für die Birnchen drauf. Ich dachte, mich trifft der Schlag! 1,09 Amperé für diese lächerlichen 4 Birnchen! Kein Wunder, daß das Beier in den Fehlermodus ging!

Aber was nun? Ich versuchte, die Birnchen gegen LED's auszutauschen. Und da kam wieder der alte Ärger zum Tragen: Einmal waren die gebogenen Lampenträger nur weich in den Mast eingelötet und brachen ab, wenn ich versuchte, etwas von dem Kabel nachzuziehen. Und das Nachziehen ging auch nicht - dazu waren die verwendeten Kabel zu dick. Und warum in diesen 2 (Innen 1 mm) dicken Röhrchen 2 Kabel?

Und dann brach mir beim Fummeln das Oberteil des mehrteiligen Mastes ab.

Da reichte es mir! Wutanfall bekommen und den ganzen Mast abgebaut, um die Verkabelung völlig neu aufzubauen. Vorher wurden die Röhrchen für die Lampenträger eingelötet - und zwar diesmal hart! Da bricht nichts mehr ab! Aber das zwingt mich dazu, auch den Lack neu aufzubauen.

LED's für diese Lampen hatte ich auch nicht mehr genug - heute sollen die restlichen LED's kommen.

Für die Verkabelung ging ich diesmal so vor: Die einelnen Teile des Mastes wurden innen mit dünnen Litzen verbunden, um ein gemeinsames + zu erhalten. In die gelöteten Röhrchen wurden die Kabel eingezogen, und erst dann wurden die waagerecht aus dem Mast spießenden Röhrchen nach oben umgebogen, um den vorherigen "Kandelaber"-Effekt zu erzielen. Die Kathoden der LED's wurden ganz kurz abgeschnitten und mit den eingezogenen Kabelenden verlötet. Die Anoden wurden mit den Röhrchen verlötet und die "Teller" unter den Lampen darüber geschoben.

Lustig war es auch, die Kabel für die rot-grünen Mastlichter einzuziehen. Hier konnte ich sparen - da beide LED's den gleichen Vorwärtsstrom ziehen, konnte ich die beiden Dinger hintereinander schalten, so daß eine KSQ von 20 mA reichen wird. Dumm war nur, daß beide Lampenträger an zwei verschiedenen Mastteilen saßen und die Bohrungen gerade knapp für die Kabel passten. Aber mit viel Geduld (und diversen Flüchen) schaffte ich es dann unter Einsatz einer Stecknadel, die Kabel von innen durch die Bohrungen zu schieben. Erst dann wurden die Mastteile in ihre Verbinder geschoben.

Da die vier weißen LED's nun alle parallel geschaltet sind und die Dinger pro Stück 20 mA ziehen, habe ich eine KSQ von 60 mA für diesen Strang vorgesehen. Zum Glück sind das 4 Gleiche, so daß ich mir über unterschiedliche Vorwärtsstöme keine Gedanken machen muß. Von der reinen Logik her müsste die KSQ eigentlich 80 mA liefern, aber das ist mir ganz recht - da sind die Lichtlein nicht ganz so grell. Mein Vorgesetzter von der Jugendmodellbaugruppe jammert mir sowieso immer vor, meine Schiffsbeleuchtungen seien zu grell und er würde bei Nachtfahrten immer geblendet.

Und was auch daran glauben musste, war die Radarantenne auf dem Mast. Mir hat sowieso gestunken, daß der Antrieb so verbaut war, daß er nicht mehr zugänglich war. Das Radar bekommt jetzt einen der kleinen Motoren mit Planetengetriebe von Pollin spendiert. Das gibt mir die Möglichkeit, im Fall der Fälle das Ding leicht austauschen zu können.

Nun steht noch der Neuaufbau des Lacks am Mast an. Als Grundierung werde ich Vallejo verwenden und als Lack 2K- Acryll-Autolack.

Hier geht's zu den Kommentaren...

Edited by Ralph Cornell
Zusatz

Share this post


Link to post
Share on other sites

Samstag ging nichts, da hatte ich Besuch (man hat schließlich auch andere Hobbys). Sonntag auch nicht, da hatte unser Verein Sail&Road anfahren.

Also ging es erst heute weiter. Die Lämpchen am Mast wurden abgeklebt, und dann das ganze Ding mit Vallejo-Haftgrund grundiert. Da das Zeug schnell trocknet, genügte ein Zwischenschliff und eine zweite Schicht.

Und dann kam Lack drauf - Autolack, also 2K-Acryll-Lack. Das Gelb deckte nicht gerade blendend, aber einige dünne Schichten genügten. Das ist ja das Schöne an Spritzlackierung: Dünne Schichten genügen, und man hat keine laufenden Nasen. Und da das Wetter blendend war, konnte ich mich dazu in den Garten setzen.

large.DSCN0830.JPG.038aaa545f315a1ed286575919b7af09.JPGMan erkennt deutlich die Übergangsstücke, die die einzelnen Teile des Mastes verbinden. Die werden morgen noch farblich abgesetzt.

Eines aber verursacht mir jetzt schon Bauchweh: Vorher war der Mast mit vier M2-Schrauben auf dem Peildeck festgeschraubt. Saubere Arbeit, da gab es nichts zu meckern. Nur hatte der Unglückswurm, der den Kahn erbaut hat, die Schrauben von unten durch die Dachfläche gesteckt, ohne sie zu sichern. Als ich die Muttern löste, um den Mast abzunehmen, fielen die Schrauben natürlich in den Brückenaufbau, wo sie jetzt herumkullern.

Offensichtlich hatte der Erbauer nicht damit gerechnet, den Mast einmal abnehmen zu müssen. Er hatte wahrscheinlich den Mast aufgeschraubt, als das Peildeck noch nicht mit den Aufbauten verklebt war.

Das sollte man sich zur Regel machen: Immer damit rechnen, daß man Sachen, die man zusammengesetzt hat, lösbar bleiben müssen. Die richtige Vorgehensweise wäre gewesen, die Schrauben zu sichern, also einzukleben.

Eine ähnliche Dummheit hat der Mann bei der Befestigung des Lautsprechers in den Aufbauten gemacht: Aufgeschraubt mit M3-Schrauben, die nicht gesichert waren. Ich hatte einige Arbeit damit, die Dinger wieder in ihre Bohrungen zu bekommen - und dann gleich mit Muttern zu kontern.

Hier geht's zu den Kommentaren

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ein kurzes Update - diesmal ohne Fotos.

Der Mast ist wieder drauf - huh! Beim Versuch, das Dach von den Aufbauten ab zu bekommen löste sich der ganze obere Bereich der Aufbauten. Um so besser! Nun konnte ich sehen, wo es hakte.

Der Erbauer hatte schon ganz richtig gedacht - er hatte unter dem Dach/Peildeck eine Druckplatte eingefügt, die den Druck auf das ganze Deck verteilte - aber dann leider nicht diese Platte mit dem Dach verklebt. Also wurden die Schrauben mit der Druckplatte verklebt und die Gewinde (M2) nachgeschnitten. Anschließend wurde dann die Druckplatte mit dem Dach verklebt.

Natürlich war es auf diese Art auch einfacher, die Kabelage vom Mast herunter durch die Brücke zu bekommen. Der Mast wurde wieder aufgesetzt und die Muttern angezogen. Hält!

Was jetzt noch fehlt, ist die Verspannung des Mastes. Ich habe ganz kleine Spannschlösser bei Aeronaut bestellt - mal sehen, wie lange das dauert, bis sie eintrudeln. Und ebenfalls bestellt sind Leitern. Eine kommt an die Plattform des Mastes - und zwar diesmal an die Seite der Plattform, wo sie hingehört.

Inzwischen habe ich die Verkabelung des Mastes und der Aufbauten neu aufgebaut. Praktisch alle Lichtschaltungen werden jetzt von dem IMTH-Schaltmodul übernommen. Es sind ja bis zu 16 (!) Ausgänge möglich. Bleiben noch zwei Schalteingänge, die vom Beier-Modul übernommen werden müssen. Einer führt bis zum Topp des Mastes hoch, wo das Blaulicht sitzt - man kann die Ausgänge des IMTH leider nicht blinkend konfigurieren. Und der zweite Ausgang des Beier wird für eine LED gebraucht, mit der ich ein Schweißlicht imitieren will. Dann noch einer für die Beleuchtung der Pantry und der Brücke.

Vier weitere Ausgänge des Beier führen nach vorn, wo die beiden Ankerwinden hin sollen.

So langsam gehen mir die Schalter an meiner Funke aus...

Momentan bin ich auch am pfriemeln an den Schienen der Schat-Davits. Neuere Bilder haben mir gezeigt, daß dort doch die Schienenbögen vorhanden sind, mit denen die Davitarme ganz nach unten und außen gesteuert werden. Hier muss ich anstücken. Das Problem: Alle Teile der Davits bestehen ja aus Polystyrol. Ich war ja schon gezwungen, die Schienen aus H-Profilen zu machen - C-Profile in der passenden Größe scheint es nicht zu geben. Aber diese Profile dann noch in die erforderliche Form zu biegen...

Share this post


Link to post
Share on other sites

large.DSCN0831.JPG.87f16eae08d3b9f056bb52bca727dfd6.JPG

Die Schienenbögen an den Enden der Oberschienenschienen der Schat-Davits sind angebracht - verklebt, verspachtelt, verschliffen. Aber fragt mich nicht, welche Nerven es gekostet hat, die Schienen in diese Form zu biegen!

Anfangs hatte ich gedacht, es wäre einfacher, die Profile zu biegen, wenn sie noch in der Form des H-Trägers sind; die Schienen entstanden ja aus H-Profilen, bei denen einseitig zwei "Stelzen" entfernt wurden. Aber beim Versuch, die Profile zu biegen, zeigte sich, daß das ein Irrtum war - die Profile bogen sich auch unter dem Einfluss einer Heißluftpistole in alle möglichen Richtungen, aber nicht in die erforderlichen Bögen!

Etwas besser ging es, als ich, wie bei den geradeaus laufenden Schienen die zwei "Stelzen" wegschnitt. Aber auch dann war es noch eine Qual. Einen Teil der restlichen Biegekraft mussten die bogenförmigen Plättchen unter den Schienen übernehmen - was für ein Glück, daß Ruderer-Kleber so gut klebt!

Wenn die Davits funktionsfähig wären, würden diese Bögen die nach vorn weisenden Arme der Davits nach unten zwingen, so daß die oberen Arme, in denen das Boot hängt, fast waagerecht von der Bordwand wegweisen.

Den Rest des Wochenendes verbrachte ich damit, die Kabel an den Kupplungen umzusetzen und neu zu verlöten. Die Schaltausgänge an meinem Beier-Modul und dem IMTH werden gerade knapp reichen. Wie gesagt - langsam gehen mir an meiner Funke die Schalter aus...

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die vorläufig letzten Verbindungen vom IMTH-Schaltmodul ins Vorschiff sind geschlossen: Ein Ausgang schaltet die Bordkamera ein (die auf dem Kran) und der zweite schaltet den Kranscheinwerfer ein, der das Arbeitsfeld beleuchtet. Drei weitere sind "auf Zuwachs" gedacht - eine davon ist als Ansteuerung für die Pumpe des Löschmonitors auf der Kranplattform gedacht. Die restlichen beiden können als "Reserve" dienen, falls mir später noch was einfällt. Den derzeitigen Aufbau auf der Kranplattform werde ich ändern - dort kommt jetzt eine geschlossene Steuerkabine hin, wie sie der originale Kampenhusen-Kran der "Repsold" auch hatte.

Nun kommen weitere Kabelagen dazu - die vom Beier. Vier davon brauche ich allein, um die beiden Ankerwinden im Bug anzusteuern. Das Blaulicht im Masttopp soll blinken, und nicht alle LED's vertragen die volle Bordspannung.

Auch der Smoker will bestromt werden. Hier werde ich wohl einen Mosfet-Schalter verwenden müssen, um das Beier nicht zu überlasten.

Eine etwas ärgerliche Sache habe ich mit dem Kanal-Expander (auch IMTH) erlebt. Die Kettenstopper auf dem Mitteldeck werden ja von kleinen Digitalservos angesteuert. Und die arbeiten scheinbar nicht gut mit dem Expander zusammen. Hin und wieder zucken sie leicht. Ich habe jetzt die Geber auf meiner MC-20 neu kalibriert und den Expander sozusagen "vor Ort", also unter dem Mitteldeck verbaut. Das hat das Zucken etwas reduziert, aber hin und wieder zuckt es doch.

Share this post


Link to post
Share on other sites

large.DSCN0832.JPG.09825d28c307204412f1df545bbb61a5.JPG

Das Häuschen für den Kranführer entstand aus 1 mm Polystyrol und Vivak unter Verwendung von Ruderer-Kleber und vielen Flüchen an etlichen Nachmittagen. Die Schlitze in den Seitenteilen sind für die Aufnahme der Cloverleaf-Antenne der Krankamera gedacht. Leider ragt das Antennchen an beiden Seiten ein wenig heraus., aber die Plattform hat leider nur eine so geringe Breite.

large.DSCN0833.JPG.499c94fe7dd7a3c5ece797783096a200.JPG

Hier sieht man das Häuschen und die Kamera an ihrem Arbeitsplatz. Noch ist die Kameralinse mit einer Kappe bedeckt. Den Raum oberhalb des Kameragehäuses auch noch mit einem Fenster zu versehen habe ich mir verkniffen - die Drähte der Antenne wären sehr im Wege gewesen, und die Kamera soll auch entnehmbar bleiben. Das ganze Häuschen wird lediglich auf der Plattform festgeklipst.

Sieht irgendwie wie eine von den alten Post-Telefonzellen aus, nicht?

Hier geht's zu den Kommentaren

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ein verlorener Nachmittag, gestern...

Eine Sache hat mich umgetrieben - das Beier-Modul arbeitete nicht richtig. Über allen Sounds lag ein andauernder Brummton. Ich hatte das Ding sogar ins Werk geschickt, aber die Leute konnten den Fehler nicht reproduzieren. Also wieder eingebaut - es brummte nach wie vor. Aus lauter Verzweiflung ein Downgrade des Sound-teachers gemacht - es brummte.

Erst nach einigen Stunden kam ich auf die Idee, mich durch die Konfigurationsdateien zu wühlen. In den Sequenzen waren einige Sounds abgelegt, bei denen ich ziemlich sicher bin, daß ich da nichts eingegeben hatte - unter anderem der Sound einer Hydraulik. Und als ich das ganze Gerödel gelöscht hatte, brummte nichts mehr.

Dann aber - ein neues Rätsel: Bei Tests konnte ich die Sounds aufrufen, aber Sekunden später fiel der Ton völlig aus. Etliche Stunden später fand ich dann den Grund: In der Konfiguration "Allgemein" gibt es eine Einstellmöglichkeit für die Überwachung der Eingangsspannung. Ich hatte das Modul so konfiguriert, daß es eine Ansage beim Unterschreiten der ersten Stufe gibt, und daß es bei der 2. Stufe alle Sounds und Ausgänge abschaltet. Die Spannungen hatte ich so gewählt, daß ein 4S-LiFePO überwacht wird - 13,1 Volt. Die 2. Stufe, bei der alles abgeschaltet wird, war 12 Volt. Und ich hatte nicht darauf geachtet, daß ich zum Testen einen 3S-LiIon Akku genommen hatte! Effekt: Trotz vollem Akku lag schon beim Einschalten die Spannung unter der ersten Warnstufe, und nur knapp über der zweiten, bei der das Modul abschaltet. Wenn ich jetzt einen Sound abrief, brach die Spannung ein und das Modul tat, was völlig richtig ist - es machte den Laden dicht. Grrrr...

Das kommt davon - das Beier ist ein Ding, das einer eierlegenden Wollmilchsau ziemlich nahe kommt. Da die Übersicht über die Möglichkeiten, etwas einzustellen, nicht zu verlieren, fällt schwer. Und meistens sitzt der Fehler nicht in der Technik, sondern zwischen den Ohren.

Edited by Ralph Cornell
Fehler

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.