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Mauli

Alternative zum beplanken der Spanten? Meinung gefragt...

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Erst mal Hallo zusammen liebe Modellbaufreunde.

Ich wollte mich zuerst kurz vorstellen bevor ich zu meiner eigentlichen Frage komme, da ich hier im Forum absoluter Frischling bin;

Ich heiße Michael, komme aus Bayern, bin 29 Jahre Alt. Vom Berufswegen bin ich Zerspanungsmechaniker (Teilweise auch Feinmechanik) und habe somit, neben meinem ersten Schiffsmodell zur Zeit auch noch ein zweites Projekt am laufen, nämlich der Bau einer CNC-Fräse.

Hier im Forum angemeldet habe ich mich allerdings wegen meinem derzeitigen Hauptprojekt: Bau der Titanic im Maßstab 1:114 (mit den Plänen von Herr Dr. Robert Hahn -sagt vielleicht dem ein oder anderen etwas). Dieses Projekt ist mein erstes Schiffsmodell, deswegen hätte ich noch einige weitere Fragen, aber immer schön der Reihe nach. (Für die, die übrigens Angst haben dass dieses Projekt für einen Anfänger eine Nummer zu groß sei, kann ich zur Beruhigung sagen, ich bin handwerklich nicht ganz ungeschickt, habe auch schon Flugzeuge gebaut und mache das ganze mit meinem Vater zusammen, der in jungen Jahren sehr viele Modelle gebaut hat. Allerdings nur Flugzeuge).

 

Somit haben wir leider nicht viel Erfahrung im Schiffsbau, und deswegen komme ich auch gleich zu meiner Hauptfrage:

Wie das klassische Bauprinzip mit Spanten und Beplankung funktioniert (und anschließend GfK und Epoxy) ist mir bekannt, aber da das Schiff am Schluss eine Länge von 1,87m scheue ich allerdings doch etwas die Beplankung. 

Jetzt ist mir folgende Idee gekommen, die auch teilweise im Flugzeugbau angewendet wird:

Was ist, wenn ich wie gewohnt meine Spanten fertige, und, anstatt sie mit gewissem Abstand einfach über den Kiel zu verteilen (so wie gewohnt) füttere ich die Zwischenräume der Spanten mit Styrodur( oder Styropor - da bin ich noch unentschlossen) aus, und forme aus den einzelnen Abschnitten aus Spant-Styrodur-Spant nach und nach den Rumpf. Geplant wäre das von der Durchführung her so, dass ich jeweils  1 Styrodurplatte zwischen 2 nebeneinanderliegende Spanten klemme und die dann vor der Montage bereits mit einem Drahtschneider zugeschnitten wären.(Die Spanten dienen somit als Schablone zur Führung des Heisdrahtschneider).

Anschließend alles auf einer möglichst großen Helling kopfüber montieren schleifen, spachteln,schleifen...etc. und dann mit 2-3 schichten GfK überziehen. Die Helling möchte ich so groß wie möglich machen und ist so geplant dass Sie eine Holzkiste ist, die nachher im Modell bleibt(und dadurch Hohlraum schafft) und da in kleine Kammern eingeteilt werden kann zum verstauen von Tariergewichten und RC-Anlage.

 

Sinn der Sache soll sein, dass ich mir zum einen die Beplankung spare, und zum anderen stehe ich vor dem Problem, dass ich, sollte ich doch eine Beplankung mit Balsa anstreben, erst noch alle Spanten um die Materialstärke kleiner zeichnen muss. (Der Plan ist nämlich kein direkter Bauplan sondern nur rein optisch maßstäblich, aber sehr detailiert.). 

Sorry, falls das hier jetzt falsch oder nicht die passende Stelle ist, aber wie gesagt: Neu hier und benötige noch etwas Zeit um einen Überblick zu bekommen. Ich dachte ich schreib jetzt hier einfach mal los, da ich sonst im Internet noch nicht viel gefunden habe zu dieser Bauweise und jetzt wollte ich mich hier an die Community wenden. Vielleicht gibt es ja einfache Gründe warum diese Bauweise bei Schiffen nicht angewendet wird? 

Würde mich freuen wenn ich von euch ein paar Meinungen zu der Idee bekommen könnte. Und ich werde mir natürlich auch demnächst die Rubrik Tipps und Tricks hier im Forum durchlesen;-)

 

Bis dann

Beste Grüße

Michael 

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Hallo

 

Die von die beschriebene Methode hört sich nach dem an, was ich für mein Tragflügelboot genutzt habe. Das hat soweit gut funktioniert udn dem traue ich auch einiges an Robustheit zu. Allerdings sind die Belastungen wohl auch einige Ecken kleiner.

Der Vorteil einer Beplankung würde ich meinen liegt unter anderem darin, dass du durch das Anlegen der Leisten/Bretter bereits eine Überprüfung hast, ob die Spanten im Strak sind. Wenn du jetzt zwischen den Spanten das Styro schleifst hast du das Problem, was beim Freihandschleifen bei Übergängen verschieden harter Materialen immer hast. Das weichere Material wird verstärkt abgetragen. Wenn man also nciht ganz genau aufpasst, ahst du zwischen den Spanten nachher Dellen, die du nach dem Laminieren wieder ausspachteln musst. Bei einheitlicher Beplankung fällt also auch das Risiko geringer aus.

Ein weiterer Punkt fürs Beplanken könnte sein, dass man im Innenraum mehr Platz hat. Das dürfte bei deinen Maßen wahrscheinlich nicht das Thema sein, aber bei vielen Zusatzfunktionen und Elektrik vielleicht ein Thema.

Das soweit meine müden Gedanken. Ich würde meinen, dass es Geschmackssache ist und der Aufwand etwa ähnlich ist. Wobei du wenn du zwischen jeden Spant Styro setzen magst, entweder dicke Platten, oder viele Spanten brauchst.

Aber das werden wahrscheinlich noch erfahrenere Meinungen kommen.

 

Willkommen und schöne Grüße

 

Daniel

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Hallo Daniel

 

Danke für deine schnelle Antwort. Ich habe gerade während du mir geantwortet hast, in einem anderen Thema den Link zu deinem Styropor-Rumpf gefunden^^

Gefällt mir sehr gut und ist im Prinzip genau das was ich meinte...

 

Das mit dem Schleif-Problem klingt total logisch, daran hatte ich noch nicht gedacht. Allerdings hatte ich nicht vor am Styropor zu schleifen. Ich möchte das Styropor mit einem "Heißdrahtschneider" sauber direkt an den Spanten entlang schneiden. Leichte einbrennungen lassen sich nicht 100prozentig vermeiden bei dieser Technik. Dies hätte ich anschließend nach dem laminieren mit Spachtel ausgeglichen.

Was meinst du allgemein zum Thema Stabilität(auch stoßempfindlichkeit) bei Styropor/Gfk-Rumpf? Immerhin sprechen wir von einer Länge von 1.87m, Breite 28cm, Höhe 50cm.

Den Kiel würde ich auf jedenfall recht massiv machen und auch vielleicht noch 1 Leiste links und rechts einziehen. Oder Oben , unter dem Deckaufbau einen kompletten ring aus Sperrholz einsetzen zur zusätlichen Stabilität.

 

Gruß

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hallo Michael,

würde auch Daniel zustimmen, und eine richtige Beplankung bevorzugen ! Wenn die Spanten sauber ausgesägt sind und das alles auf der Helling steht und der Kiel gesetzt ist, kann man auch sehr gut erkennen, ob alles strakt. Dann eine dem entsprechende Beplankung*** würde einen stabilen Rumpf hergeben, den man auch nach außen gut bearbeiten kann, und evtl. die Rumpfplatten darstellen kann. Und bei 1,87 m Länge.....mein Gott, da hast du Platz jede Menge.

*** innen und außen evtl. mit GfK bearbeitet.

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Das Problem wird wahrscheinlich sein, dass du es nicht direkt so sauber an den Spanten geschnitten bekommen wirst. Und wenn das funktionieren soll, bräuchtet du einen Draht den du unter Spannung über einige Spanten legen kannst, sodass sich dadurch der Strak ergibt.

Ich würde erwarten, dass die Festigkeit und Steifigkeit des Rumpfes mit der Styrobauweise insbesndere mit Kiel und ggf. Stringern absolut ausreichend ist. Die "Beplankung" welche dann ja das Gewebe darstellt trägt ja auch mit und Biegung hast du am ehesten beim Transport. Auf dem Wasser wird der Rumpf gleichmäßig getragen. Wo das mit dem Styro schon anfälliger ist ist eben Stoß. Hier müsste man durch eine ausreichende Schalung die Empfingdlichkeit reduzieren. Wenn ich mir meinen Rumpf da aber anschau genügen die zwei 80g Köper plus Spachtel da schon. Es sei denn du möchtest ein Panzerschiff :twisted:.

Also ich fand die Styromethode sehr schön, weil ich dadurch den Rumpf in einigen Tagen fertig machen konnte (naja soweit wie er halt ist).

Bei einem solchen Großprojekt würde ich es wohl dennoch auf Beplanken anlegen mit möglichst großen Platten. Mit den Abzügen an den Spanten hast du natürlich grundsätzlich recht. Hier wäre für mich die Frage anhc den Ansprüchen. Möchte man möglichst scale, dann zieht man sie natürlich ab. Wenn einen etwas verzerrte Dimensionen nicht stören, dann kann man sich überlegen den Schritte einfach weg zu lassen. Bei den Ausmaßen und einer nicht übertriebenen Beplankung sollten die Proportionen immernoch stimmig wirken. Hier kann es sein, dass ich mich völlig vertue, da manchmal einige MM tatsächlich optisch wahrnehmbar sind. Käme wohl auch stark auf die Stärke der Schale an.

 

Grüße

 

Daniel

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Ok. Danke schonmal für die ausführliche Erklärung.

Das mit dem Draht habe ich nicht ganz verstanden. 

Also vorweg erstmal ein wenig Vokabeln pauken schätze ich: Meint ihr mit Strak an sich nur den Form-verlauf am Rumpf( dass alles sauber rund und glatt ist) oder speziell die Tatsache dass der Kiel vom Heck bis zum Bug die exakte Mittellinie durch die Spanten bildet? Stichwort SYMMETRIE! Weiß nicht wie man das sonst so nennt im Schiffbauer-Fachjargon.( Quasi, dass das schiff keine krumme Nase hat und in eine Richtung zieht.)

Dann doch Beplanken? Ok, im Mittelteil kann man einige größere Flächen mit Platten belegen, das geht. Aber spätestens am Heck, dieser typische Überhang des Decks (gibts bestimmt auch ein Fachwort für, stimmts?^^) wird kritisch dass ich nicht weiß ob ich diese kurzen Krümmungen mit der Beplankung so sauber hinbekommen kann. 

Oder wie ist das so allgemein im Schiffsbau? Wird am Schluss viel mit Spachtel/Schleifen/Gfk ausgeglichen oder müssen die Spanten schon absolut exakt sein?

Wie dicke Planken würdet ihr nehmen? Dachte an höchsten 2mm stark und in der Hoffnung dass ich mit einer Schicht hinkomme. Soll ja eh 2-3 Schichten GfK drauf. Eventuell den Heck-Teil doch solide modellieren und anschließend mit dem Rumpf verstiften. Spanten 5mm Sperrholz. Kiel Multiplex-Platten-Streifen 12mm breit und 20-25mm hoch. Sollte doch dann massiv genug sein.

Das mit dem Styrodur (wegen der Festigkeit hätte ich schon eher Styrodur bevorzugt) erschien mir überschaubarer. Aber ich verstehe die Einwände.

 

Das mit dem "beschei**en" bei den Aussenmaßen der Spanten hatte ich mir auch schon überlegt. Damit kann man vielleicht leben.

 

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Habe die Heißdrahttechnik auch schon verwendet, wenn auch im Flugmodellbau. Hierbei sollten die Kanten der Spanten "gehärtet" werden. Es bietet sich hierfür Sekundenkleber an - Blitzkleber. Anschließend die Spanten schön fein schleifen, damit beim Ablauf des Schneidedrahts nichts hakt (Riefen).

Das Argument mit dem ungleichmäßigen Abtrag beim Schleifen ist stichhaltig - es sei denn, man benutzt eine Schleiflatte, deren Länge die des Spantenabstands übersteigt.

Ein Vorteil der Styrodur-Distanzplattenbauweise wäre: Diese TITANIC wäre wirklich unsinkbar...

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Moin,

also das entscheidende bei egal welcher Methode ist ; sauber und akkurat zu arbeiten. Was dir letztendlich vom Arbeitsprozess mehr entgegen kommt....? Ich habe im Paralleluniverum schon mal von der Styropoorvariante einen Baubericht gelesen.....es funktioniert. Entscheidend, wie es oben schon erwähnt wurde, ist das die Biegung/Stack stimmt und nicht von Spant zu Spant geschnitten wird, was dann unweigelich kantig ausfallen würde. Auch kann ja nach dem laminieren das Styropoor/-dur heraus gebrochen werden. Auch später beim schleifen, da wirst du egal welche Methode nicht drum rum kommen, sollte über mehrer Spanten hinweg gearbeitet werden....auch hier des Verlaufes wegen, wurde auch oben schon erwähnt "Schleiflatte". Ich habe mir meine mittels einer Leiste, die sich auchbetwas biegen lässt erstellt, das Schleifpapier mittels doppelseitigen Klebeband aufgebracht. Gut ist wenn man hierzu Schleifband von der Rolle z.B. nimmt,  denn stückelt man aneinander werden diese Kanten schon beim ersten Schleifhub aufwerfen.

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Hallo Michael,

zum Thema Rumpfbau gibt es unzählige Varianten, einige davon sind auch hier schon im Forum beschrieben. Das A und O der ganzen Geschichte sind perfekt passende Spanten, wenn du hinterher Arbeit sparen willst. Wie man die erkennt, kannst du z.B. bei J. Eichardt in seinem Buch "Rumpfbaupraxis" nachlesen. Leider ist nicht jeder Planzeichner so perfekt, dass auch wirklich stimmende Spanten gezeichnet werden; da hilft nur Kontrolle. Wenn die Spanten nicht perfekt sind, hast du hinterher mehr Arbeit dabei, den Rumpf in eine ansehnliche Form zu bringen. Bei einem Modell, das nicht nur einmal ins Wasser soll, würde ich in jedem Fall eine GFK-Konstruktion des Rumpfs machen; das erspart eine Menge Frust mit auf die Dauer irgendwie arbeitenden Hölzern.
Die klassische Variante beim Rumpfbau sind eben recht große Spantabstände, so dass die Elastizität der Leisten genutzt wird, wieder zu einer gefälligen Rumpfform zu kommen. Wenn du nun ein weiches Material zwischen die Spanten packst und von Spant zu Spant mit einem heißen Draht schneidest, wirst du einen recht "eckigen" Rumpf bekommen. Da hilft dann nur, den Spantabstand zu verringern.

Du hast in deiner Vorstellung geschrieben, dass dein zweites Projekt eine CNC-Fräse ist (sein wird). Nun, ich würde beides kombinieren. Den Plan scannen, nachzeichnen und dabei kontrollieren, ob die Spanten wirklich passen (straken). Wenn die Spanten erst einmal im CAD sind (wobei ich natürlich unterstelle, dass der Umgang mit einem solchen Programm kein Problem für dich ist), ist alles weitere einfach: Abziehen der voraussichtlichen Rumpfstärke, mehr Spanten generieren etc. Warum erwähne ich das Letzte? Nun, du kannst zum Beplanken auch Pappe nehmen (suche mal nach Finnpappe) oder dünnes Sperrholz. Je dichter dabei die Spanten stehen, umso besser geht das und umso weniger Nacharbeit mit Schleifen und Spachteln hast du. Wenn der Rumpf dann so ist, wie du ihn gern hättest (Stichwort "Plankengänge abbilden" ja/nein), kommen außen eine oder zwei Lagen dünnes Gewebe mit Epoxidharz darauf und innen ein stärkeres Gewebe.
Bei dieser Vorgehensweise steckt die meiste Arbeit in der Vorbereitung, also gibt es erst recht spät etwas zu sehen. Bei den anderen vorgeschlagenen Arbeitsweisen hast du schneller etwas in der Hand, aber die Zeit geht für die Nacharbeit drauf.

Es gibt zur Titanic auch ein Buch (von P. Davies-Garner) und einen längeren Bericht in der Modellwerft 2003, in dem der Bau sehr detailliert beschrieben wird (Maßstab ist 1:48).

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Moin Spanten aufstellen - Syrodur dazwischen  - GFK drüber - Spachteln -Kern ( Malle ) raus Funzt .  siehe http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?thread/36554-aluminiumpinasse-ukerewe/&pageNo=1

Ich habe noch einen Zwischenschritt mit Gipsnegativform gemacht  http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?thread/37283-baubericht-süderoog-vsp-schlepper-in-1-20/

Die Süderoog ist 1,2 m nur GFK ohne Spanten und super stabil.

 

Also es geht ohne Planken 

Ralph

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Hallo

ich habe die "Geeste" und die "Josef Möbius" mit Klebeband beplankt.

http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/13387-rotortug-rt-80-28-geeste/&

http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/15107-saugbagger-josef-möbius-1125/&tab=comments#comment-210678

Vorteil man kann die Spanten mit dem Klebeband gut herausbrechen und warum sollte man zweimal schleifen, Nachteile nur für einen Rumpf anwendbar.

Würde für die Zukunft aber buntes Klebeband nehmen, das erkennt man beim entfernen des Spantgerüstes besser.

Viele Grüsse

Gabi

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Moin Michael.

Ich habe es nach der Methode von Gabi ausprobiert. Siehe hier.

Ich fand die Art des Rumpfbaus als durchaus kurzweilig und effizient.Solange keine Hinterschneidungen,wie Tunnel o.ä.,vorhanden sind und es viel gerade Fläche gibt, hält sich auch die Schleifzeit in Grenzen.

Ich werde sicher dieses Verfahren öfter anwenden.

(Danke an Gabi !)

Gruß Mathias

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Am 10.2.2018 um 13:03 , taucher schrieb:

Moin Spanten aufstellen - Syrodur dazwischen  - GFK drüber - Spachteln -Kern ( Malle ) raus Funzt .  siehe http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?thread/36554-aluminiumpinasse-ukerewe/&pageNo=1

Ich habe noch einen Zwischenschritt mit Gipsnegativform gemacht  http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?thread/37283-baubericht-süderoog-vsp-schlepper-in-1-20/

Die Süderoog ist 1,2 m nur GFK ohne Spanten und super stabil.

 

Also es geht ohne Planken 

Ralph

Hallo Ralph,

wenn man schon Berichte u Bilder verlinkt sollte man auch zusehen das man sie sehen kann, ohne Anmeldung in dem Forum kann man da nähmlich nicht sehen.

 

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Also:

Erst mal vielen Dank für die vielen Ratschläge! Ist gut ein paar verschiedene Meinungen zu hören.

Ich war jetzt ne weile geschäftlich unterwegs und hatte deshalb wenig zeit für Hobby,Forum, etc. Aber jetzt sollte es wieder ruhiger werden. Sorry also dass ich solange nichts mehr hab hören lassen.:roll:

Wie dem auch sei. Ich hab mir Gedanken gemacht über das was ihr gesagt habt und bin zu dem Entschluss gekommen dass ich von dem Styropor-Plan absehen werde und den klassischen Spantenbau/Planken bevorzuge. Das mit dem "kantigen" Rumpf durch die Drahtschneide-Methode klingt plausibel, danke mal soweit. Vielleicht probiere ich die Styropor-Technik mal noch wann anders.

Das Schleifen mittels Schleiflatte versteht sich von selbst. Ich werde auch noch wie JB007 gesagt hat, eine biegsame Latte bauen.

JL , ja, CAD etc. ist kein Problem. Allerdings will ich den Rumpf einfach ganz klassisch von Hand machen. Einfach weil ich Bock drauf habe.;) Aber der Deckaufbau wird auf der Fräse gemacht werden. Ich hätte jetzt schon kein Bock mehr wenn ich all die "Millionen" Fenster von Hand aussägen müsste^^ .Kann mir hier übrigens auch gut vorstellen dass ich hier auch mal im Forum Fräsarbeiten anbieten könnte, wenn die Fräse endlich läuft. Hat ja vielleicht nicht jeder die Möglichkeit sowas selber zu machen u.U. Falls Interesse besteht...

@Gabidas mit dem Klebeband find ich krass! Hätte ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen können dass das funktioniert. Aber die Idee finde ich Klasse. Und das Ergebnis spricht ja auch für sich;-)  :respektmeinlieber:

Wie war das: Auf das Klebeband Gewebematten und dann einfach schliefen? Wie viele schichten sind das dann?

@ taucherJa das mit dem Link, ich hab mich zwar in dem Forum angemeldet, aber ich kann die Bilder trotzdem nicht angucken. Mir fehlen scheints immer noch Rechte. Aber wie dem auch sei:

Schiff wird jetzt in klassischer Bauweise gebau, soviel steht fest. Vielen Dank nochmal an alle die mir ihre Meinung haben zukommen lassen.

Werde hier auf jedenfall einen kleinen Bericht posten, wie es mit dem Bau voran geht. Ich habe die Tage nebenher die Spanten alle abgepaust und muss nun noch die Aussparungen für den Kiel sowie die Lappen mit denen die Spanten dann auf die Helling geschraubt werden, einzeichnen. Und dann kann's eigentlich auch schon endlich losgehen mit dem Sägen.^^

Bis dahin mal :that:

Beste Grüße

Michael

 

 

 

 

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