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JL

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    42277 Wuppertal
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    Elektronik, Schiffe: Eisbrecher, Segelboote

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  1. JL

    Canterbury J Class

    Leider waren Antworten auf meine Frage nach Berechnung des Segelschwerpunkts bei Mehrmastern hier etwas rar (Danke an Ralph aber auf jeden Fall), im Internet konnte ich auch nichts Konkretes finden. Also muss man halt selber denken... Die Literatur beschreibt die Distanz zwischen Lateral- und Segelschwerpunkt als einen wünschenswerten Prozentsatz der Konstruktionswasserlinienlänge in Höhe von 8-9% mit Extremen zwischen 7,5% (Gaffelkutter) und 11,9% (Bermudasloop). Damit wird der Angriffspunkt des Windes kompensiert, der immer etwas außerhalb der Schiffsachse liegt. (im idealen Fall des Windangriffs entlang der Schiffsachse sollte die Distanz null sein, um ein neutral segelndes Boot zu erhalten). Streng genommen gilt dann eine bestimmte Distanz auch nur für eine bestimmte Krängung und Segelstellung. Schlussfolgerung daraus: Irgendeinen Kompromiss wird man wählen müssen, wünschenswert ist das Anluven des Boots bei Böen, so dass es sich in dieser Situation von selbst in einen ungefährlicheren Zustand manövriert. Weiter oben hatte ich verschiedene Versionen der Takelage vorgestellt. Inzwischen habe ich mich entschieden, eine Gaffelketsch zu bauen. Bei den Originalen ist das inzwischen, zumindest bei neuen Booten, so gut wie nicht mehr zu finden; neuere Yachten sind meist mit einem Bermuda-Rigg ausgestattet. Nun spielt der Punkt der leichteren Bedienung bei einem Modell keine Rolle. Wichtiger ist mir, wie eingang schon gesagt, die Anpassung an verschiedene Windstärken, ohne mit diversen Segelsätzen am Gewässer zu erscheinen. Das Ergebnis (Version 1, da kommen bestimmt noch ein paar) ist hier dargestellt: Abbildung 34: Gaffelketsch, Version 1 In der Aufsicht sind die geplanten Positionen der Zugänge zur Technik zu finden, wie sie sich einerseits aus der schon bekannten Position des Ruders und des dazu gehörenden Servos ergeben und andererseits von der Ballastposition abeleitet sind. Die Überlegung hier ist, die größeren Gewichte wie Akku und Segelwinde(n) möglichst tief im Rumpf auf dem Ballast unterzubringen. Ob die Öffnung letztlich wirklich so groß wird, wird sich im weiteren Verlauf noch zeigen; jetzt ist aber zunächst die Maximalposition festgelegt. Für die weiteren Überlegungen bleibt es bei den Mastpositionen und -höhen (1,2 und 1,0 m). Zur Festlegung des Segelschwerpunkts war zu finden, dass die Besegelung aus mehreren Teilen am Großmast zu einer Fläche zusammengefasst wird. Daher habe ich für die erste Rechnung die Fläche des Besansegels dem Großsegel zugeschlagen (die gestrichelte Verlängerung des Großsegels in Abb.34). In der Abbildung sind die Distanzen zum Lateralschwerpunkt des originalen A-Riggs (grün), der Normalbesegelung (blau) und der Sturmbesegelung (violett, ohne Großsegel) eingezeichnet. Bei den Canterbury-Modellen mit ihren festgelegten Segeldimensionen kann die Mastposition um ±15 mm zum Trimmen des Modell variiert werden; ich habe hier zum Vergleich die mittlere Position angenommen. Leider war in den letzten Tagen mein Testgewässer an der Oberfläche hart, aber morgen sollten sich die Konstruktionswasserlinie und der Verdrängungsschwerpunkt ermitteln lassen, dann lässt sich auch etwas zu den oben erwähnten prozentualen Werten sagen. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  2. JL

    Canterbury J Class

    der Baubericht selbst ist hier zu finden
  3. Ich mache dann hier den Platz für Kommentare zum Baubericht auf... Also, ich finde die Vorgehensweise spannend und bin selbst gespannt, ob das zu einem glücklichen Ende führt (insbesondere, da ja keine großen Vorkenntnisse vorhanden sind). Aber die Originale wurden ja schließlich auch ohne Bauplan hergestellt.
  4. until
    Die Freibad-Abschluss-Tradition Endlich ist es wieder so weit: Der Modellboot-Tag wird am Sonntag, 27. September 2020 um 10 Uhr bereits zum 17. Mal für alle Austeller und Besucher eingeläutet. Mit dem späten Ende der Freibadsaison eröffnet im Frühherbst wieder die Gelegenheit Modellschiffe aller Art von Ausstellern im 50-Meter-Sportbecken im Freibad zu bestaunen. Save The Date – 27.09.2020: Seien auch Sie bei diesem besonderen Ereignis dabei und feiern gemeinsam mit dem Solebad Werne den Freibad-Saisonabschluss! Ein Angebot an Speisen und Getränken der Gastronomie "Strobels im Solebad" ergänzet die Veranstaltung. Mit dem Ende ist gegen 16 Uhr zu rechnen. Der Eintritt für Besucher ist frei sowie die Teilnahme der Aussteller ist kostenlos! An alle Austeller: jetzt vormerken und anmelden! Anmeldung per E-Mail an info [at] solebad-werne.de
  5. Update: Unsere Teilnahme ist jetzt fest, voraussichtlich mit einem Stand wie im letzten Jahr. Wer also noch Interesse an einer Teilnahme hat, möge sich bitte bis spätestens Ende Februar melden (dann schließt auch dieser Beitrag). Wir brauchen den Vorlauf, um die Details im Club zu besprechen bzw. die Teilnahme dann auch zu organisieren.
  6. Nun, auch das kann so gelöst werden, dass der Drucker auf die Dauer nicht auf der Strecke bleibt. Zum Glück sind die Dinger ja nicht schwer, wenn der also eine solide Multiplexplatte als Untergrund bekommt, sollte es gehen. Dann wäre natürlich für den Drucker ein notwendiges Ausstattungsmerkmal, dass er über solide Führungen verfügt, also nicht so ein hippeliges Teil ist. Da auch damit zu rechnen ist, dass beim Transport doch mal etwas kaputt geht, wäre ein Gerät, für das es Ersatzteile als Druckdatei gibt (z.B. Prusa MK2 bis MK3) zu bevorzugen. Was mich an dem Ansatz "jeder nimmt das Teil mit nach Hause für sein Projekt" mehr stört, dürfte die Belastung des Druckers durch x Lernkurven des jeweiligen Bedieners sein. Also meine Erfahrung mit komplexeren Maschinen ist, dass es dafür besser nur sehr wenige Bedienverantwortliche gibt.
  7. Hallo Joerg, Fenster einsetzen nach dem Lackieren geht nur, wenn dann noch genug Platz ist, da die Lackierung je nach deinem Talent einige Zehntelmillimeter Dicke hat; das würde ich zuerst prüfen. Wenn die Fenster gut durchsichtig bleiben sollen, würde ich keinen Klarlack darauf sprühen.
  8. Da hilft nur Passgenauigkeit. Ich weiß jetzt nicht, welchen Durchmesser du für die Ruderwelle genommen hast, aber einmal angenommen es ist einer für den es eine passende Reibahle gibt, dann sollte eine damit aufgeriebene Bohrung zusemmen mit einem leichten Fettfil ausreichen, das Eindringen von Wasser zu vermeiden. {Ist in etwa so, wie bei der Welle die du mir für mein Segelboot empfohlen hast: Das sind Welle und Bohrung am Ende des Stevenrohr recht passgenau und verhindern damit Wassereintritt)
  9. Falls jemand, abgeregt durch den Baubericht, ein fertiges Modell erwerben möchte: In Neuseeland steht eine Canterbury zum Verkauf, Details hier. Auch ein Blick ab und an auf die Webseite der CJCOA (Canterbury J Class Owners Association) lohnt sich, um über andere Neuigkeiten im Bilde zu sein.
  10. JL

    3x1 Regatta

    until
    Segelregatta Klasse 3x1, Rahmer See Duisburg Eingeladen sind alle Eigner eines Segelbootes der Klasse 3x1. Auch Neulinge sind gerne gesehen. 10.00 Uhr Ankunft 10:30 Skipperbesprechung / Einsegeln 11:00 Start ca. 16:30 Ende Es gelten die üblichen Vorfahrtsregeln, Bojen dürfen berührt werden. ansonsten wird fair gesegelt. Die Startgebühr beträgt 10 EUR inkl. Verpflegung. Anmeldungen über den Club oder per PN an User stefan867. Anfahrtsbeschreibung unter: http://www.rwsc.de/anfahrt.html
  11. JL

    3x1 Regatta

    until
    Segelregatta Klasse 3x1, Rahmer See Duisburg Eingeladen sind alle Eigner eines Segelbootes der Klasse 3x1. Auch Neulinge sind gerne gesehen. 10.00 Uhr Ankunft 10:30 Skipperbesprechung / Einsegeln 11:00 Start ca. 16:30 Ende Es gelten die üblichen Vorfahrtsregeln, Bojen dürfen berührt werden. ansonsten wird fair gesegelt. Die Startgebühr beträgt 10 EUR inkl. Verpflegung. Anmeldungen über den Club oder per PN an User stefan867. Anfahrtsbeschreibung unter: http://www.rwsc.de/anfahrt.html
  12. JL

    3x1 Regatta

    until
    Segelregatta Klasse 3x1, Rahmer See Duisburg Eingeladen sind alle Eigner eines Segelbootes der Klasse 3x1. Auch Neulinge sind gerne gesehen. 10.00 Uhr Ankunft 10:30 Skipperbesprechung / Einsegeln 11:00 Start ca. 16:30 Ende Es gelten die üblichen Vorfahrtsregeln, Bojen dürfen berührt werden. ansonsten wird fair gesegelt. Die Startgebühr beträgt 10 EUR inkl. Verpflegung. Anmeldungen über den Club oder per PN an User stefan867. Anfahrtsbeschreibung unter: http://www.rwsc.de/anfahrt.html
  13. JL

    3x1 Regatta

    until
    Segelregatta Klasse 3x1, Rahmer See Duisburg Eingeladen sind alle Eigner eines Segelbootes der Klasse 3x1. Auch Neulinge sind gerne gesehen. 10.00 Uhr Ankunft 10:30 Skipperbesprechung / Einsegeln 11:00 Start ca. 16:30 Ende Es gelten die üblichen Vorfahrtsregeln, Bojen dürfen berührt werden. ansonsten wird fair gesegelt. Die Startgebühr beträgt 10 EUR inkl. Verpflegung. Anmeldungen über den Club oder per PN an User stefan867. Anfahrtsbeschreibung unter: http://www.rwsc.de/anfahrt.html
  14. Falls die Frage im Baubericht überlesen werden sollte, wiederhole ich sie hier noch einmal - dann ist auch Platz für die Antworten Nachdem jetzt der Lateralschwerpunkt bekannt ist frage ich mich, wie der Segelschwerpunkt bei Zweimastern bestimmt wird? Alle Segel, die nicht Fock sind, zusammenrechnen und als ein Großsegel behandeln? Oder die Segelschwerpunkte einzeln bestimmen und dann ins Verhältnis zur Fock setzen? Zum Baubericht geht's hier lang...
  15. JL

    Canterbury J Class

    Das Wetter war ja heute, zumindest für Januar und hier im Bergischen super. Also genau der richtige Tag, um einen ersten Test im Wasser durchzuführen. Abbildung 32: Erster Wasserkontakt Den Lateralschwerpunkt habe ich mit Ruder bestimmt; das wird in der Literatur unterschiedlich gehandhabt, mal mit und mal ohne. Jetz, wo der bekannt ist, kann ich mich planerisch der genauen Position der zwei Masten und der Segelgrößen widmen. Nebenbei bemerkt, weiß jemand, wie der Segelschwerpunkt bei Zweimastern bestimmt wird? Alle Segel, die nicht Fock sind, zusammenrechnen und als ein Großsegel behandeln? Oder die Segelschwerpunkte einzeln bestimmen und dann ins Verhältnis zur Fock setzen? Abbildung 33: Vollgas (noch verbesserungswürdig) Der Rumpf bekam noch 2 kg Sand spendiert, bis er richtig im Wasser lag. Die Ruderwirkung ist gut, das Boot braucht ca. 2 Rumpflängen für eine Drehung um 180°. Nur der eingebaute Motor lässt zu Wünschen übrig, zumindest bei der aktuellen Bordspannung von 6,6V (2x LiFePO4) fährt sich das Modell wie ein Großtanker. Da habe ich in der Grabbelkiste wohl einen 12V-Bühler erwischt. Das wird bei Wind und unter Segeln nicht reichen; entweder ändere ich noch die Bordspannung oder ich beschaffe mir einen 6V Motor. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
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