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JL

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    42277 Wuppertal
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    Elektronik, Schiffe: Eisbrecher, Segelboote

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  1. JL

    Canterbury J Class

    Da Grundberührungen sich nicht immer vermeiden lassen und ich eine Kombination aus Spachtelmasse auf Blei auch nicht gerade für sehr widerstandsfähig erachte, bekam der Kiel an seiner Vorderseite ein halbrundes und am Boden ein flaches Messingprofil aufgeklebt. Abbildung 9: Kiel mit Schutz In den hinteren Teil des Kiels kamen zwei M4-Gewindebohrungen in die zwei Schrauben eingeklebt sind, deren Kopf zuvor etwas abgeflacht wurde und in die ein M2-Gewinde geschnitten ist. Da wird dann später das untere Ruderlager angeschraubt. Abbildung 10: Befestigung für Ruderlager Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  2. Während der letzten Messe hatte Chris für sein aktuelles Bauprojekt einen einstellbaren Ständer dabei, den ich so interessant fand, dass ich auch so einen haben wollte. Also habe ich mir das Teil etwas genauer angesehen und mit etwas Hilfestellung kam dann dieses Ergebnis zu Tage: Letztlich habe ich noch ein paar Anpassungen vorgenommen, damit auch das etwas voluminöse Unterewasserschiff des aktuellen Bauprojekts Platz findet. Die Verbindung zwischen den beiden Trägerplatten habe ich flexibel aus M8-Gewindestangen gemacht. Damit lässt sich der Ständer dann bei Nichtgebrauch platzsparend lagern oder auch an andere Modelllängen anpassen. Und so sieht er dann fertig aus, nachdem die das Modell berührenden Teile noch eine Moosgummiauflage bekamen:
  3. Das steht dir natürlich frei, aber ich halte diese Methode für recht umständlich, insbesondere wenn es schon ein 3D-Modell gibt. Da würde ich eher senkrechte Schnitte machen und auf Spant bauen; das bringt dich dann eher zu einem symmetrischen Rumpf als das genau passende Abschleifen von Brettern auf beiden Seiten.
  4. So etwas habe ich vor meinem geistigen Auge, eventuell sogar als Zweimaster. Ist definitiv nicht geplant. Ich schaue gerade nach Vorbildern im Internet. Die üblichen Verdächtigen von der J Class Association haben aber den Nachteil, dass die Aufbauten eher klein sind, also modelltechnisch nicht so optimal, wenn man noch gut an die Technik kommen will.
  5. Schleifringe gibt es auch mit mehreren Polen, z.B. hier. Wenn du die I-Net-Suche bemühst, findest du noch mehr Anbieter. Ich meine, auch schon welche mit 12 Polen gesehen zu haben. -> Wiedergefunden
  6. Das reduziert sicher den Verlust von Weichmacher in ABS etc. Ansehen der Kanten hilft aber auch um festzustellen, ob das Material an dieser Stelle druchs Tiefziehen dünn geworden ist.
  7. Hallo Peter, hinsichtlich der Geräusche machst du dir vermutlich zu viel Gedanken. Für alle Geschütze tut es auch ein Lautsprecher, der, wenn er denn auch Bass liefern soll, einen ordentlich großen Resonanzkörper braucht. Wenn dein Modell nicht gerade 3 m lang ist, wirst du in ein paar Metern Abstand nicht unterscheiden können, von welchem Geschütz das Geräusch denn nun ausgeht. Bei der Lichttechnik ist das natürlich anders. Abwechselndes Bilnken (Stichwort Wechselblinker) kann über eine entsprechende Schaltung realisiert werden, die Frequenz würde ich an die des Geräuschs anpassen. Es muss also nicht unbedingt die Programmierversion sein,,,
  8. JL

    Canterbury J Class

    Nach 13 Tagen ist das Paket aus Neuseeland bei mir heil gelandet, aufgrund der soliden Verpackung (übrigens recycling at it's best: War ein Karton von VW mit Autoteilen, kam aus Deutschland und ist wieder zurück in Deutschland; nur der Inhalt hat sich geändert). Und was war drin? Der Rumpf natürlich. Abbildung 5: Rumpfschale, Seitenansicht Abbildung 7: Rumpfschale, Innenansicht Abbildung 7: Rumpfschale, Innenansicht Die Schale wiegt 692 g, ist wie zu sehen ist, mit weiß eingefärbtem (Polyester-)Harz laminiert und ist auf der Außenseite fehlerfrei, also ohne Luftblasen etc. Kielgewicht mit 3730 g und Trimmgewicht mit 563 g waren ebenfalls dabei. Abbildung 8: Kielgewichte Das ganze Ensemble bringt also zusammen knapp 5 kg auf die Waage, somit sind bei dem von den Klasseregeln vorgegebenen Mindestgewicht von 6,5 kg mit A-Rigg noch wenigstens 1,5 kg mit den Ausbauten und der Technik zu füllen. Eine obere Gewichtsgrenze habe ich in den Regeln nicht gefunden; es ist aber leicht einzusehen, dass man es mit den wetieren Einbauten gewichtsmäßig nicht übertreiben sollte, da sich sonst das Verhältnis Boot zu Ballast ungünstig entwickelt. Bei Einhalten dieses Mindestgewichts beträgt der Ballastanteil ca. 66%. Im Buch wird für ein gutes Segelverhalten ein Ballastanteil von mindestens 60% gefordert, also sieht das erst einmal recht gut aus. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  9. JL

    Canterbury J Class

    In der Zeit bis zur Ankunft des Pakets habe ich mich schon einmal mit etwas Theorie beschäftigt. Dabei hilft mir das Buch "RC-Segelmodelle" von B. Dvorak & B. Reimann. Da ja meine Intention ist, ein anderes als das Standard-Rigg zu verwenden, habe ich zunächst einmal eine Zeichnung des sog. A-Riggs (einer von insgesamt drei Segelsätzen) erstellt. Die Daten dazu sind in den Klassenregeln zu finden: Abbildung 3: A-Rigg Im Buch ist gut beschrieben, wie man davon zum Segelschwerpunkt kommt, die Details schenke ich mir daher. Abbildung 4: Der Segelschwerpunkt Damit läßt sich das Verhältnis zwischen Segel- und Lateralschwerpunkt bestimmen, aber da die Klassenregeln sich dazu ausschweigen, muss ich jetzt warten, bis der Rumpf da ist und ich den Lateralschwerpunkt mit der Quer-durchs-Wasser-Schiebemethode ermitteln kann. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  10. Oh, eine neue Idee. Ein Boot, das sich selbst am Teich vergnügt, damit der Skipper anderen Tätigkeiten nachgehen kann.
  11. Sieht mir verdächtig nach Graupner's Collie aus.
  12. Ich fürchte, da müssen wir uns noch etwas gedulden, bis die ersten Exemplare zur Verfügung stehen...
  13. Üblicherweise schreibe ich einen Baubericht erst, nachdem der Bau begonnen hat. Hier werde ich es etwas anders machen und euch mehr oder weniger auf dem Laufenden halten – obwohl das dann natürlich eine deutlich längere Geschichte werden wird (so wie ich mein Bautempo einschätze). Nun denn, los geht's mit den grundsätzlichen Überlegungen. Nach einigen Stunden Segeln (die Teilnehmer vom Usertreffen kennen das schon) mit mehr oder weniger regattatauglichen Booten wollte ich gern für das nächste Modell eins haben, das Vorbildähnlicher aussieht Transportfreundlich ist (also Länge um 1m, Gewicht <10 kg, Masthöhe max 1,5 m) In einem weiten Windbereich einsetzbar ist, ohne dass immer Mast und Segel zu wechseln sind Langkieler (wegen dieser manchmal störenden Wasserbotanik) Flautenschieber wäre auch nicht schlecht Und natürlich halbwegs gut segeln soll es auch An und für sich wäre mit der Anforderungsliste eine Atlantis (ehemaliges robbe-Modell) das Objekt der Begierde, aber das ist ein ziemlicher Brocken (jedenfalls ist mir noch kein Eigner begegnet, der fröhlich pfeifend mit einer Hand sein Modell ins Wasser setzt). Aber wofür gibt's moderne Recherche-Möglichkeiten? Nun, nach einigen Stunden Recherche, verteilt auf mehrere Tage, und dem Besuch diverser Webseiten wie der J Class Association und einer sehenswerten Replika, dem Schooner Atlantic (der kann mit dem nötigen Kleingeld auch gern gechartert werden), war mir klar, so etwas soll es werden. Die Online-Bibliothek von Delftship wurde ebenfalls bemüht auf der Suche nach passenden Rissen für den Nachbau. Etwas Passendes für den Modellbau war nicht darunter, denn leider so gut diese Boote auch aussehen, als Modell ist ein maßstabgerechter Nachbau eher schlecht zum Segeln zu bringen bzw. braucht dann unschöne Ergänzungen wie ein zusätzliches Kielschwert etc. An der Stelle wollte ich das Projekt schon fast beerdigen oder zumindest auf später verschieben, als ich in einem Beitrag von Chris DA recht zufällig auf einen Link zu einer Seite auf der Insel jenseits des Ärmelkanals aufmerksam wurde (inzwischen war ich für das Stichwort "J class hulls" ausreichend sensibilisiert). Dort wurden für das RC Segeln modifizierte, aber an der J Class angelehnte Modelle und auch Bausätze angeboten. Preislich nicht ganz fürs schmale Budget angesiedelt (der Wechselkurs schafft da schwarze Gedanken, aber mit Brexit wird's auch nicht besser werden), aber fragen kann man ja mal. Also habe ich an den Betreiber der Webseite eine Mail aufgesetzt und ihn gefragt, ob diese Modelle wohl zu meinen Wunschvorstellungen passen könnten. Dann habe ich lange nichts mehr gehört. Nun, dachte ich, die Webseite ist auch schon seit 2015 nicht mehr aktualisiert worden und vielleicht hat der gute Mensch den Vertrieb aus welchen Gründen auch immer in der Zwischenzeit aufgegeben. Aber die Bilder der verschiedenen Modelle waren so vielversprechend, dass mir das dann doch etwas gegen den Strich ging, jetzt aufzugeben. Auf der o.g. Seite war auch ein Link zu den Canterbury class rules in Neuseeland zu finden. Also mal kurz dahin gewechselt, von den Regeln kam ich dann auch schnell auf die eigentliche Seite der CJCOA (Canterbury J Class Owners Association) und konnte dort unter vielem anderen auch lesen, dass Rumpf und Kielgewicht, konform zu den Klassenregeln, von der Vereinigung erworben werden können. Der Preis war auch nicht schlecht, insbesondere unter Berücksichtigung des Verhältnisses von derzeit ca. 0,5€ zu 1 NZ$), so dass ich mir dachte, fragen kann ich ja mal, ob die guten Leute auch auf die andere Seite des Planeten liefern. Nun, lange Rede kuzer Sinn, es entspann sich eine interessante Konversation mit dem Präsidenten der CJCOA (Leon Blewett), der die Idee, einen Rumpf nach good old Germany zu liefern, offenbar doch so interessant fand, dass er sich um die nicht unerhebliche Frage, wie soll das denn gehen, eingehend kümmerte. Innerhalb einer Woche waren alle offenen Fragen geklärt wie welches Verpackungsmaterial darf denn in die EU hineinkommen (anders herum gelten wieder andere Regeln); ich lernte z.B. dass Sperrholz eine ISPM-14 Klassifikation braucht und noch so ein paar Dinge zur Vermeidung von unerwünschten Begleiterscheinungen bei einer transkontinentalen Lieferkette. Am Ende war es dann aber ganz einfach, Leon hat bei einem VW-Händler gebrauchtes Verpackungsmaterial bekommen, das wir dann nach Deutschland zurückgeschickt haben. Ja, nicht ganz, der Rumpf war auch noch drin: Abbildung 1: Der Rumpf in der Box Die Versandkosten sind natürlich nicht ohne, aber der Wechselkurs ist mein Freund, so dass sich das ganze Unterfangen immer noch in erträglichem Rahmen bewegt. Das Paket ist jetzt unterwegs... Abbildung 2: Und los geht's mit der neuseeländischen Post ...und wird natürlich sehnsüchtig erwartet. Und in der Zwischenzeit hat sich auch der Betreiber der englischen Webseite gemeldet. Er ist noch im Geschäft, hatte aber IT-Probleme mit dem Empfang meiner Nachricht. Aber da war die Bestellung nach Neuseeland schon 'raus, so dass ich ihm leider eine Absage schreiben musste. Anmerkungen / Kommentare /Verbesserungsvorschläge / Kritik bitte hier
  14. Der Platz für Anmerkungen / Kommentare /Verbesserungsvorschläge / Kritik zum Baubericht
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