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Dragon Flite 95 A+ Rigg


Steinbeisser

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Steinbeisser

Im Grund genommen gibt es für die DF 95 schon vier fertige Riggs zu kaufen, nur eben alle kleiner als die Basisversion. Nicht nur mir kam der Gedanke, ein A+ Segel für Leichtwind zu bauen. Das Mast- und Baummaterial aus Kohlefaserrundstäben habe ich schon seit der letzten Messe in FN hier liegen, weiter bin ich aber nicht gekommen. Am UT wurde zwar drüber diskutiert, ein Entwurf wurde glaube ich von Uwe und Matthias erstellt, aber umgesetzt ist noch nichts worden.

Also habe ich mir die dxf. von Matthias mal ausgedruckt um daraus die Rigg zu bauen. Grundlage ist das Set von Josway für das A-Rigg sowie ein paar Meter Carbonrohr in gleichem Durchmesser. 

Als Segel kommt 50g Micron-Mylar Folie zum Einsatz, die ich als Rollenware in 120 cm Breite hier bekommen habe.

Das ist jetzt also der Ausgangszustand des Rohmateriales, dazu kommt noch schwarzes Gewebeband als Eckverstärkung, Silikonstreifen als Aussteifung und Hohlniten als Lochverstärkung. Da es dann ähnlich aussehen soll wie mein A-Rigg, habe ich auch den gleichen Drachen und passende Folienreste für die orangenen Streifen bestellt.

Da dies kein Baubericht, sondern ein Gemeinschaftsprojekt werden soll, kann hier jeder seine Erfahrungen mit einbringen. Ziel ist ja ein Segel zu erstellen, welches wieder gleiche Mitsegler hat.

Hier noch ein paar Bilder:

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vor 11 Stunden schrieb Chris DA:

...pultrudierten...

Kann man schon nehmen, man muss nur an den Enden aufpassen, da sind sie empfindlich. Bei mir bekommen die halt passende Abschlüsse, z. B. aus Messing.

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Steinbeisser

Das ist zumindest der Plan. Die 1:1 Schablone und die Folie für dich auch.

Dann können wir mal den Unterschied zwischen den beiden Varinten testen. Ich bin schon echt gespannt!

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Steinbeisser

So, es ist einiges passiert.

Die Bäume und Masten sind verlängert, die Maße sind am besten den Fotos zu entnehmen. Einfachheitshalber habe ich die Teile aus dem A Kit nur anders zugeordnet, so dass nur der hintere Teil des Großbaumes neu abgelängt werden müsste.

Der Mast wurde exakt 10 cm nach oben verlängert, indem ein Stück Rundmaterial innen mit eingeklebt wurde. Die Segel sind 10 cm der Geometrie der ursprünglichen Segelkonturen folgend nach unten verlängert. Da sich das Maß dann automatisch ergibt, ist keine große Arbeit für Schablonen nötig.

 

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Die pdf. von Matthias ist nicht wirklich brauchbar, da der vorgegebene Winkel der Baumverbinder nicht stimmt.

Die Aufhängung der Pendelfock ist etwas nach vorne gewandert, da sonst erstaunlicherweise bei Wind die Fock sich genau andersherum in den Wind gestellt hat als das Großsegel.

 

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Die Segel selbst sind schnell zugeschnitten, dem Rollenmesser aus dem Nähkasten meiner Frau sei Dank!

Die Eckverstärkungen bestehen aus extra starkem Gewebeband, welches auch hervorragend auf der Folie klebt, die Löcher sind mit Hohlnieten verstärkt.

 

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Das Stahlseil im Focksegel ist auch in diesem Gewebeband eingelassen, damit es nicht festklebt habe ich in der Mitte vorher ein Stück Maskierband draufgeklebt. So ist der Bereich der mit dem Seil in Kontakt kommt nicht klebrig.

 

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Jetzt kommen noch ein paar Verstärkungen und Deko auf das Segel, und dann kann der erste Testlauf folgen.

Mangels Gewässer aber erst Ende September im Urlaub.

 

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  • 2 weeks later...

Heute ist das Dekor gekommen, das gleiche wie an meinem A-Rigg, und ein Stück Restfolie davon zum Schneiden der orangenen Streifen.

Die Verstärkungen am Großsegel sind schon aufgeklebt, sie bestehen aus flexiblem Weichkunststoff in 7 mm Breite geschnitten, das war vorher der Deckel einer Ferrero-Kiste. Geklebt mit Ramsauer 640, alles andere hielt kein bisschen.

Im aufgeklebten Zustand sieht es dann so aus:

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Hauptsache sie segelt dann auch noch gut....

Mal schauen in 14 Tagen.

 

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  • 3 weeks later...

Kurzes Update:

Ich habe die Dragonflite heute auf dem See getestet, erst bei mittel-starkem, dann bei sehr starkem und anschließend bei schwachem Wind. Immer im Vergleich mit der normalen Version von Torsten, die auch sehr gut läuft.

Resultate:

Bei Starkwind kaum noch steuerbar, war nicht anders zu erwarten.

Mittelstarker Wind von 20-30 km/h bringt keinen richtigen Unterschied zur normalen A-Rigg, außer das sie besser wieder zu steuern ist , wenn sie mit der Nase im Wind feststeht.

Bei Schwachwind ist sie sogar langsamer, träger und fühlt sich nicht so agil an!

Unterm Strich funktionierte es trotz diverser Veränderungen an den Einstellungen nie wirklich besser. Unsere Vermutung ist, dass der größere Druck auf den Segeln den Bug mehr ins Wasser drückt und dadurch die Geschwindigkeit wieder mindert.

Also lohnt sich das A+Rigg in der Form zumindest nicht.

Aber einen Versuch war es Wert, es ist halt Modellbau.

Gruß Detlef 

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Am 23.9.2023 um 22:13 schrieb Steinbeisser:

Unterm Strich funktionierte es trotz diverser Veränderungen an den Einstellungen nie wirklich besser. Unsere Vermutung ist, dass der größere Druck auf den Segeln den Bug mehr ins Wasser drückt und dadurch die Geschwindigkeit wieder mindert.

Das ist ernüchternd :(

Aber könntest du nicht den Schwerpunkt, durch verschieben des Akkus, nach hinten verlagern, um ein zu starkes Eintauchen zu verhindern?

 

 

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Bei der Rumpf Geometrie fehlt es vorne an Auftrieb, um dem Moment durch das vergrößerte Segel entgegen zu wirken. Ich gehe davon aus, dass die Verschiebung des Empfängerakkus nicht wirklich was bringt.

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Stimmt, das geht da auch nicht so ohne weiteres. Es müsste wahrscheinlich der Mast nach hinten versetzt werden.

Da das Boot aber nicht verbastelt werden soll, lasse ich es mit dem A+ Rigg lieber sein.

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MMMHHHH.....:weisnicht:
1. Das A+ Rigg bringt was bei leichtem Wind! siehe Video. Nicht viel aber....

2. Bei mehr Wind wird das anders... @Steinbeisserhat das ja beschrieben.

3. Aber.... Ich sehe das Problem eher versus Grossbaum:  Leider nicht auf Video....:ohno: aber bei mehr Wind "streift der Gossbaum UND Das Segel im Wasser! Das bremst und und wie!

4. Mögliche Lösung: Grossbaum so lassen wie beim A Rigg und nr oben erhöhen! 

Versuch macht kluch...

Grüsse

Chris

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vor 22 Minuten schrieb Chris DA:

4. Mögliche Lösung: Grossbaum so lassen wie beim A Rigg und nr oben erhöhen! 

Versuch macht kluch...

Auf dem Video war es leider auch das einzige Mal wo ich schneller war...

Kann auch an einer Windböe oder am Skipper gelegen haben.

Nach dem Spurt brach das Tempo ja gleich wieder ein.

 

Das ist auch der Plan. Das bestehende Segel schmaler schneiden um ausschließlich Höhe zu gewinnen. Das geht relativ schnell und ich bringe das mal nach Friedrichshafen mit. Vielleicht reicht das Außenbecken dort für einen Vergleichstest.

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  • 1 month later...

Friedrichshafen hat sich dieses Jahr für uns leider erledigt, aber das Rigg ist fertig. Ohne viel zu beschreiben, oben und unten identisch mit dem A Rigg, einfach exakt 10 cm höher.

Ein Vergleich im Fahrversuch fällt leider Mangels passendem Mitsegler aus. Also Geduld bis zum nächsten UT.

Da bringe ich dann beide Riggs mit, mal sehen ob es dann besser lauft als beim ersten Mal. falls nicht, lohnt der Umbau halt nicht. Einen Versuch ist es wert.

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Ich bin sehr gespannt mit Dir zu segeln!

Ich habe den Fred gerade nochmal durchgeschaut, hast Du mal den Flächenschwerpunkt des neuen Rigs ermittelt? Der wird sich mit der Verlängerung nach oben sicher auch in der Horizontalen verschieben. Vielleicht mal mit dem Original Rig vergleichen und Schlüsse daraus ziehen.

Gruß vom Frank

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Ich muß ganz ehrlich gestehen, ich habe nichts ermittelt und nichts berechnet. Nur learning by doing...

Ich bringe Matthias auch noch etwas von der Segelfolie mit, vielleicht erstellt er ja auch noch einen zusätzlichen Prototypen?

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MatthiasSchumi

Ich hab vom A-Rigg und von der ersten Version den Flächenschwerpunkt. Vielleicht schaffe ich es in Lauf der Woche die neue Version einzugeben und dann spuckt mein CAD Programm direkt den Schwerpunkt aus.

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