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titanicmax

Kommentare zum Liverpool Class Lifeboat "George Elmy"

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Falls der Ausschlag zu gering ist, könntest du recht einfach die Pinne nach unten verlängern, noch einmal biegen und so einen längeren Weg generieren. Allerdings würde ich in so einem Fall nicht mehr zu MS raten, Fahrradspeiche wäre eine Option. Davon hab ich noch ein Bündel. Zum Leidwesen meiner Frau (womit habe ich die nur verdient, sie hat sogar Neujahr kräftig beim Raketen-Leitstäbe-Sammeln geholfen) kann ich ja immer alles brauchen.

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Schönes Projekt! Ich finde der Blick über den Kanal oder den großen Teich lohnt sich immer, damit auf unseren Modellseen nicht nur Einheiten der DGzRS zu sehen sind. So hatte ich im letzten Jahr ein Gespann der RNLI bestehend aus Landrover und Schlauchboot fertiggestellt. Das war mal was völlig anderes und hat viel Spaß bereitet. Und wenn man zur Begutachtung des Originals das dann auch noch mit einem Englanurlaub verbinden "muss", dann ist es doch perfekt :)

Gruß

Jörg

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Um ehrlich zu sein finde ich die Einheiten der RNLI (vor allem die klassischen Boote) schöner als ihre deutschen Pendants. Im Chatham Historic Dockyard sind einige alte Rettungsboote ausgestellt und dass sogar nur eine Stunde Zugfahrt von London entfernt. Bestimmt ein lohnender Tagesausflug beim nächsten London-Urlaub.

Gestern Abend habe ich die Ruderanlage nochmal mit Vorbildfotos verglichen. Der Ruderausschlag ist zu gering. Begrenzt wird der Weg der Ruderpinne durch die Seitenwände der Getriebebox und die Länge des Servohebels. Wenn ich die Getriebebox um ein paar Millimeter verbreitere und den Servohebel austausche, sollte das funktionieren. Bilder gibt's heute Abend.

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Der Ruderausschlag ist immer noch recht klein. Da es aber ein 2-Schrauber ist, kein Problem. Einfach bei Kurvenfahrt einen Mischer nutzen. Das funzt ganz ausgezeichnet. Meine France, obwohl ein ungleich ungünstigeres Verhältnis Breite/Länge, ist damit sehr wendig. Dreht fast auf dem Teller. Da war das Problem aber nur ein winziges Ruderblatt mit so gut wie keiner Wirkung. Vergrößern wollte ich es aber nicht, sähe bescheiden aus. 

Thema hoch gelegtes Ruderblatt. Muss das sein? Da reicht doch ein Fake. Das ist eine Funktion die zwar eine Herausforderung wäre aber im Modell doch nie gebracht wird. Na ja, OK mach. Es gibt ja auch Menschen die einen funktionsfähigen Kettenantrieb in ein Standmodell bauen was zudem neben Dora kaum mehr sichtbar sein wird. Ohne mir jetzt Gedanken gemacht zu haben: 2 Umlenkrollen und eine Winde sollte reichen um das Ruder nach oben zu bewegen. Problematischer wird das Ablassen. Ob da die Schwerkraft reicht wenn die Winde Seil frei gibt? Versuch macht klug. Möglicherweise könnte man versuchen einen Gummizug zu verstecken 

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Zitat

Es gibt ja auch Menschen die einen funktionsfähigen Kettenantrieb in ein Standmodell bauen was zudem neben Dora kaum mehr sichtbar sein wird.

Wen meinst du damit nur...:weisnicht: :lol:

Aber recht hast du, die Funktion ist eigentlich nur eine Schnapsidee. So cool ein Start von einer Rampe oder einem Ablaufwagen auch aussieht, für den schnellen Törn ist das nicht praktikabel. Rampe bzw. Wagen müssen ja auch ans Gewässer transportiert werden. Das Ruderblatt rutscht auf der Achse relativ leicht auf und ab, vielleicht lasse ich das als Sicherheitsmaßnahme für eine Grundberührung.

Eine Verlängerung der Ruderpinne "nach unten & vorne" ist ein guter Vorschlag, würde hier aber nur ein paar Grad mehr bringen. Da ist ein  Mischer sicher die elegantere Lösung und bei einem Ausfall der mechanischen Ruderanlage (z.B. durch Grundberührung oder Kollision) auch eine Möglichkeit das Boot zurück ans Ufer zu bekommen.

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wenn man statt eine Winde einen 'Ziehkreis' baut? Also eine Richtung rauf, die andere runter.

Man könnte den Teil nach unten vielleicht aus Angelsehne machen, dann ist er weniger sichtbar.

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wenn man statt eine Winde einen 'Ziehkreis' baut? Also eine Richtung rauf, die andere runter.

Man könnte den Teil nach unten vielleicht aus Angelsehne machen, dann ist er weniger sichtbar.

Muss man nicht mal, bei den Originalen wurde das genau so gelöst. Die Leine war am einem Loch im Ruderblatt fixiert. Das Leinenende an Backbord lief direkt nach oben zur Ruderbox, das an Steuerbord wurde zuerst über eine Umlenkrolle nahe der Ruderhacke geführt.

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Also die Fettpresse. Die Spritzen einfach als Dichtung im Boot zu lassen....darauf muss man erst mal kommen. Manchmal kann es so einfach sein.

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Ich bemühe mich immer einfache Lösungen für ein Problem zu finden. Je unkomplizierter, desto besser. In aller Regel ist das dann auch weniger anfällig bei ähnlichem Effekt. Manchmal sieht man aber den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum nicht einfach die Spritze im Nippel stecken lassen, einfacher und effektiver geht es ja nun wirklich nicht mehr und die Sauerei im Boot hat ein Ende.  

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Hallo Max,

statt die Motoren zu tauschen würde ich lieber etwas mehr Spannung anlegen. Du schreibst doch, dass du Platz hast und das Gewicht vertragen kannst.

Vielleicht auch eine etwas aggressivere Schraube, dann sollte die Geschwindigkeit mit ein wenig Reserve passen.

Gruß,

Detlef

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Klar, der Motor ist auf 24 Volt ausgelegt. Warum hab ich das nicht gleich bemerkt... :oops:

Die Akkuhalterung ist auf zwei solche Akkupacks ausgelegt, mit dem richtigen Y-Kabel sollte das 24 Volt ergeben. Nur ist der Fahrtregler (Quicrun WP 860 Dual Brushed) maximal bis 14 Volt geeignet. Ein Austausch der Motoren wäre die einfachere und preiswertere Möglichkeit. Für die Testfahrten habe ich zwei billige 30mm M4 Dreiblattschrauben aus Plastik verwendet, in diesem Video sieht man eine Schraube des Originals.

Hast du eine Empfehlung für einen passenden Regler oder Schrauben?

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Da ist der Fehler ja schon gefunden. Die Lastdrehzahl sollte für das Boot vollkommen ausreichend sein. Ich würde aber dennoch auf Bühler gehen, irgendwie hab ich mit denen nur gute Erfahrungen gemacht und wie du schreibst sind die Motoren schon warm geworden und das obwohl sie mangels ausreichender Spannung untertourig unterwegs waren. Die Bühlers "saufen" in aller Regel auch wenig, was den Verzicht auf einen Pack wieder wett machen sollte. 

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"Mit den Bühlern ist es wie mit Zigarren & Whisky, man kann nicht genug auf Lager haben. "

So isses. :that:

Der Motorentausch ist eine weise Entscheidung. Lüfter wirst du dann auch nicht brauchen. Die ziehen so wenig Strom, da brauchst du dir um einen zweiten Akku-Pack auch keinen Kopf machen. 

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Einen solchen Bühler habe ich in der Lübeck verbaut und bin seitdem begeistert von den Dingern. Sie hat es sogar auf ein paar Videoclips vom Schippern im Süden geschafft (klick mich und mich auch), damit ist sie ganz gut unterwegs. Ich habe bei ihr auch nie das Gefühl zu wenig Dampf zu haben, ganz im Gegensatz zum aktuellen Antrieb der George Elmy. Laut Hobby-Lobby haben die Motoren einen Durchschnittsstrom von ca. 0,8 A, das ergibt dem Akkurechner zufolge bei 20% Restakku eine Fahrzeit von zwei Stunden. Selbst bei zwei 2 A je Motor wäre eine Fahrzeit von einer dreiviertel Stunde drin. Verwendet wird ein 12 V 4.000 mAh Akkupack, ich habe gestern einen falschen Link gepostet.

Neue Anschlusskabel und Spachtelmasse für das Deckshaus sind schon bestellt und werden wohl Freitag geliefert.

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Läuft der Mast konisch zu?

Kabel innen oder außen?

Soll der Mast mit einem Servo umgelegt werden?

Wenn nur a und b, würde sich ein Stecker anbieten. 

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Der Mast ist nicht konisch und am unteren Ende eckig. Knackpunkt ist die Kabelführung, der Originalplan schweigt sich dazu aus. Direkt hinter dem Mastlager scheinen sich an Deck Stecker zu befinden. Beim Nachbau sind die Kabel an der Rückseite des Mastes befestigt (ganz unten im verlinkten Artikel), bei der Original erhaltenen 'ON 927 - Grace Darling' verlaufen sie im Mast und werden auf der Rückseite aus dem Mast geführt und an Deck eingesteckt.

Spontan gefällt mir die Lösung der restaurierten 'George Elmy' ganz gut, das spart den Aufwand den dünnen Mast (ca. 30cm x 0,5cm) aufzubohren. Wenn man die Kabel am Mast bis zur Achse führt und dann in einem kleinen Bogen hinunter an Deck spart man sich sogar unschöne Steckverbinder. Bleibt die Suche nach einer Bezugsquelle für den Mast und die Frage der Befestigung der Kabel außen am Mast. Die Litzen für die beiden Positionslaternen und des Scheinwerfers würde ich einschrumpfen um es ordentlicher und originalgetreuer aussehen zu lassen.

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Hi Max,

manchmal laufen die Kabel an den alten Masten in verzinkten Rohren oder Halbrohren. Bei Holzmasten sind sie aber meist nur 'angenagelt' siehe auch die Lübeck oder die Langeoog.

Wenn du zuviele Kabel hast, dann könntest du dünne Lackierte Kupferlitzen nehmen und sie durch einen oder zwei mini-Schrumpfschläuche führen, dann wären weniger Kabel am Mast zu sehen. Zum Mast klappen sind allerdings flexible Kabel besser. Dass die Masten unten einen Quadratischen Querschnitt haben liegt einfach daran, dass sie sich so besser befestigen und klappen lassen. Ist ja nicht für Schönwetter gedacht.  Ich meine die Holzmasten der Lübeck und Langeoog/Rickmer Bock sind genauso.

Bei der alten Langeoog sind die Kabel teilweise nur mit nbormalen Kabelschellen am Mast befestigt. Ich würde solche Messing- oder Kupferblechstücke nehmen (oNNNNo)  ()=Anfang/Ende o= Loch und NNN=Metall  -- diese zusammenklappen und durch die Löcher annageln. Lässt sich mit 0.2/0.3mm Blech ganz gut machen. _DSC9733-bohr.jpg.8fa513db742d51edfc977ff7c2cbd21f.jpg_DSC9735-halter.jpg.b8a6ef24dc3e23884dd1eb4287e8b6d5.jpg

Das ist jetzt das falsche Beispiel, aber wenn die etwas kürzer wären und die Löcher aufeinander liegen sollte es gehen.

Vielleicht hab ich noch ein paar kurze passende liegen, da müsstest du mal ausmessen wie groß du sie brauchst (Dummy aus Alufolie oder Papier)

VG

Joerg

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Hi Jörg,

danke für den Tipp! :that:

Den Teil der Kabel der vom Mast zum Deck führt würde ich nicht einschrumpfen und die Litzen nur leicht verdrillen, das sollte reichen um die Kabel zu ordnen und gleichzeitig ein Umlegen des Mastes zu ermöglichen.

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Was sich für die Schellen wunderbar eignet sind Flaschenhals-Ummantelungen aus Weichmetall  die man oft bei guten alten Weinen findet. Die sind dünn, leicht zu schneiden und zu biegen. 

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Für Leitungen am Mast warte ich ja noch, dass es mich mal erwischt und ich die Kupferstreifen aus dem Tiffanybedarf testen kann. Die sind selbstklebend und werden da um die Glaskanten gelegt, um die verlöten zu können. Wenn man die auf den Mast klebt und später drüber lackiert sollte das in meiner Vorstellung kaum auftragende durchgehende Leiterbahnen geben. Dann bräuchte man nur Lötpunkte von Lampe an Leitung und unten zum Deck.

 

Grüße

 

Daniel

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