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  1. Ralph Cornell

    Yokohama-Fender

    Hallo, See(h)leute! Es gibt etwas, das mich umtreibt... Ihr kennt das bestimmt: Ein Boot liegt an einem Pier oder einer Spundwand - und schubbert sich daran wie ein Schwein, dem es juckt. Das tut dem Lack nicht gut. Also will ich mir Yokohama-Fender bauen. Als innerer Körper sind die Kapseln vorgesehen, die man in Ü.Eiern findet. Von denen habe ich vorläufig genügend. Aber die Reifen dafür - woher nehmen? Ich habe meine Suchmaschine heißlaufen lassen, um Reifen der passenden Größe zu finden. Sie sollten einen Außendurchmesser von 15 bis 20 mm haben. Und woher bekommt man so etwas? Ich bin fast wahnsinnig bei der Suche geworden. Gibt man 16 mm ein, versucht die Suchmaschine einem Reifen im Maßstab 1:16 anzudrehen. Roboter sind eben blöde. Hat einer von euch Reifen dieser Größe schon mal verwendet, und, wenn ja, woher habt ihr die bezogen? Eine Antwort würde meinem rauchenden Kopf sehr wohltun... Ich bin schon fast so weit, statt echter Reifen O-Ringe zu besorgen...
  2. Ralph Cornell

    Ein neues Micro-Schlauchboot

    Kinder und Seeleute, Plastikmodellbau ist sonst nicht so meine Welt. Aber in diesem Fall... Vor kurzem hatte ich zwei ältere Kollegen zu Gast, die gerade an einer Seabex werkeln. Dabei zeigte ich ihnen auch ein Objekt, auf das ich stolz bin - das Beiboot meiner "Weser". Ein Wort gab das andere, und plötzlich sah ich mich im Besitz eines Plastikmodell-Bausatzes. Es handelt sich dabei um den Bausatz 327 von Italieri. An sich ist das ein Standmodell - ein Schlauchboot mit drei Froschmännern. Die Herausforderung: Dieses Modellchen fernsteuerbar zu machen. Der erste Schritt war, das Boot zusammen zu kleben. Hierbei kam Plastikkleber von Revell zum Einsatz, wegen der schönen Kanüle. Nachdem der Kleber ausgehärtet war, wurde ein Schritt notwendig, der einem echten Plastikmodeller tiefes Weh verursacht hätte: Die spitz zulaufenden Ende der Schläuche wurden mit der Laubsäge abgetrennt. Denn nun ging es an einen Schritt, der für die Fernsteuerbarkeit essentiell ist: Das Boot musste unsinkbar werden. Und dafür gibt es nichts besseres als Schaum. Düse an den einen Abschnitt und Bauschaum hinein, bis er zur anderen Öffnung wieder heraus kam. und dann warten. Klar, der Schaum drückte nach, und deshalb blieben beide Enden offen, bis nichts mehr heraus quoll. Und gut, daß ich das gemacht hatte! An einigen Stellen der Klebenaht, da, wo die angedeuteten Handgriffe saßen, drückte es heraus. Das hätte später mit Sicherheit zum Untergang geführt. Die kleinen Quellstellen wurden entfernt. Der Bootsboden wurde aufgeklebt - diesmal mit Ruderer-Kleber, um auch wirklich alles dicht zu bekommen. Der Bootsspiegel gefiel mir nicht. Er war unnötigerweise niedriger als die Schläuche dick. Also wurde aus 1 mm Polyplatte ein neuer Spiegel geschnitten und eingepasst, Außen dran kam dann noch ein 2 mm dickes Viereck. Darauf sollte der Motor angebracht werden. Leute, erinnert ihr euch noch an den alten Bericht von dem fernsteuerbaren Bagel? Irgendwo hier muss er zu finden sein... Dieses Prinzip wollte ich mir nutzbar machen. Es gibt doch diese wunderbaren winzigen Drehservos, diese hier Die Form erinnert doch an den Motorkopf eines Außenborders. Das Servolein wurde mit einem Servotester auf Mittelstellung gestellt, ein zweiseitiger Servoarm auf den Abtrieb geschraubt, und das Servo mit dem Arm und 1,2 mm Knupfer-Schrauben auf dem Spiegel festgeschraubt. Vom originalen Motor wurde der Motorkopf abgetrennt und der Rest unten an das Servo geklebt. Statt der originalen Motorwelle kam ein Ring aus ABS-Kunststoff dran. Hier wurde dann später der eigentliche Antrieb hinein geschoben, ein 6 mm Coreless. Ja, ich weiß, es wäre noch kleiner gegangen, mit einem 4 mm Coreless, aber ich wollte Power haben. Die Schiffsschraube ist eine der kleinen von Shapeways, diese hier So ein Ding hat sich am Beiboot der "Weser" bewährt, es wird auch dem Schlauchboot ordentlich 'Dampf' verleihen. Dann wurde die Besatzung zusammmengeklebt und bemalt und fand ihren Platz an Bord. Und das ist der Stand der Dinge bis jetzt. Als RC-Komponente ist der Empfänger GR12 SC+ oder GR12 SH+ vorgesehen. die haben den Vorteil geringen Gewichts und möglicherweise auch einen eingebauten Fahrtregler - allerdings nur für Vorwärtsfahrt. Das Dingelchen wird dann noch mit flüssiger Vaseline eingepinselt, um es immun gegen Wassereinbrüche zu machen, und das Ganze wird auch noch in einer Plastiktüte mit 'Reißverschluss' verpackt. Als Stromquelle ist ein 1S-LiPo mit 100 mAh vorgesehen. Mal sehen.. Bisher schwimmt es, aber es wird bestimmt nur in ganz glattem Wasser gehen.
  3. MikeL

    Hobby Engine Southampton Umbau

    Hallo, ich bin ganz neu hier und auch habe ich bis jetzt kaum Erfahrung mit Schiffen, bin dem Thema RC jedoch nicht fremd war bis jetzt mit RC Autos unterwegs. Habe mir letzte Woche ein "Hobby Engine Southampton" Schlepper über E-Bay Kleinazeigen gekauft, jedoch scheint einer der Motoren hinüber zu sein und auch die Fernbedienung lässt sich nicht mehr mit dem Boot koppeln. Habe mir natürlich schon diverse YouTube Videos angesehen vorallem RC Pierre Dippel Umbau.....wow! Jetzt wollte ich mal fragen wie ich das Boot am besten neu aufbauen kann? Dabei habe ich an neue Motoren, Regler, Funke, Empfänger und eventuell ein Querstahlruder gedacht. Schön wäre es natürlich die Lichtfunktionen beizubehalten. Zu Hause liegen etliche 2s und 3s LiPos die ich nutzen könnte. Welche Motoren, Regler, Funke, Empfänger würdet Ihr empfehlen? Welche Hobbyshops sind gut? Vielen Dank für Eure Tipps und Antworten schon mal im voraus, meine Kids und ich können es kaum erwarten mit dem Umbau zu beginnen. Grüße Mike
  4. Hallo Gemeinde ich habe das Modell des obengenannten Schnellbootes S100 übernommen und möchte einen realitätsgetreuen Betrieb des Dreischraubenantriebes verwirklichen. Allerdings finde ich keine Informationen darüber wie die drei Schrauben im Original gefahren wurden. Konnten die Motoren einzeln angesteuert werden? Das erscheint logisch, um durch gegenläufiges Drehrichtung der äußeren Motoren, eine Drehung des Gesamtbootes auf der Stelle zu verwirklichen. Das dabei der mittelere Motor dann nicht läuft erscheint wahrscheinlich. Wie sieht das denn bei Vorwärtsfahrt aus- Wann wurden die Motoren wie eingesetzt? Schaut man auf die historischen Quellen, so berichten alle von drei baugleichen Motoren bei identischer Schraubengröße (zwei in die gleiche Richtung und eine anders herum) Dies schließt eine höhere Leistungsauslegung der mittleren Antriebseinheit aus (so wie zum Beispiel hier im Forum in einem anderen Bericht über die Bermpohl zu lesen war) Der einfachste Fall ist wohl der bei Vollgas: da liefen wohl alle drei Motoren nach dem Alles was geht Prinzip- den Fall können wir wohl als gesichert voraussetzen. So, das Boot steht und die Jungs von damals wollen anfahren. Wurden jetzt wie bei einem Flugzeug beim Start alle Motoren gleichzeitig gestartet? Oder mit nur einem Motor langsam aus den Hafen gesteuert!? Oder mit zwei Motoren um mittels Drehzahldifferenz um die Kurvenfahrt unterstützen!? Der dritte Motor erst später wieder zugeschaltet!? Gewisse Verhaltenweisen unterlagen sicherlich auch der Treibstoffeinsparung!? Aber leider alles Mutmaßungen- Weiß jemand genau wir ein Schnellboot von damals mit drei Motoren betrieben wurde? Drei Motoren- drei Drehzahlsteller/ -hebel? Die Frage zielt bewußt nicht auf die ferngesteuerte Umsetzung. Darüber kann ich mir später noch Gedanken machen. Erst mal möchte ich wissen, wie es richtig im Original betrieben wurde. Zeitzeugen werden hier wohl eher nicht zu finden sein ;-) aber vielleicht jemand, der sich besser auskennt. Vielen Dank
  5. Ralph Cornell

    Baubericht "Weser"

    Hallo, Leute! Die von uns, die die "Neuen Themen" verfolgen, wissen ja, daß ich mich zur Zeit damit befasse, eine "Weser" von Graupner aufzubauen. Details davon sind der "HIAB-Kran" und "das Micro-Schlauchboot". Aber ich denke, es ist an der Zeit, das Gesamtbild ins Auge zu fassen. Den Bausatz der "Weser" habe ich billig bei einer Ausstellung geschossen. Er war schon weit fortgeschritten. Motoren waren schon eingebaut, die Ruderanlage bereit zur Installation. Aber mein Vorgänger hat bei der Bemalung furchtbar gepfuscht, so daß die "Weser" eigentlich ein Sanierungsfall ist. Ich werde Euch mit Bild und Wort von dem Um- und Aufbau der "Weser" berichten. Und einen Kommentarthread einrichten, in den Ihr Eure Anregungen und Kommentare einstellen könnt. Es folgt in Bälde ein Foto der "Weser", auf dem der gegenwärtige Bauzustand zu sehen ist. Da viele Sonderfunktionen eingebaut werden sollen, wird sich das Ganze hinziehen - ich gehe von mehreren Monaten aus. Also - an's Werk!
  6. basteho

    Deck von alten Hafenschleppern

    Guten Tag, liebe Mitglieder, ich heiße Stephan, habe mich gerade im Forum angemeldet und gleich eine Frage an Euch. Das Hobby Modellbau betreibe ich schon länger und baue überwiegend Mahagoniboote und alte Hafenschlepper. Zur Zeit restauriere ich eine günstig gekaufte Cumbrae von Caldercraft, wobei sich der alte Eigner nicht als Modellbauer bezeichnen sollte, eher als Flickwerker. Die Cumbrae baue ich zur Nathaniel Dunlop ( Vorgänger der Cumbrae ) um, diese gefällt mir auch viel besser, da älter. Leider ist mir auch einigesl von den Metallgussteilen bei der Demontage kaputt gegangen, sodass ich für einen Wiederaufbau der Cumbrae vieles neu kaufen müsste. Hier meine Frage: Kann mir jemand sagen, aus welchem Material die Decks ( Beplankung ) der Boote ( um 1910 -1930 ) bestanden ? Caldercraft sieht ja eine Teilbeplankung vor, was mir aber nich gefällt. Ich würde mich sehr freuen, von Euch zu hören und bedanke mich im Voraus !
  7. Hier könnt ihr euere Kommentare los werden. Anregungen und Tips sind sehr willkommen.
  8. Garfield

    Noch'n Dachs...

    Hallo zusammen... Nach über 45 Jahren habe ich den Medizintechniker an den Nagel gehängt und wieder auf der 'Werft' eingechecked. Habe damals den Graupner Baukasten der Dachs bekommen und auch fertiggebaut. Mit den damaligen Mitteln war das ein ziemlich bescheidenes Modell. Ein paar Überreste habe ich auf dem Boden gefunden und mich entschlossen, es noch maL zu versuchen... Der Holzrumpf war nach einem Schwan Angriff nicht mehr zu gebrauchen (habe gedacht ich wäre schneller als er ) also habe ich mir den ABS Rumpf von G. besorgt der damals für das 'Wiesel' angeboten wurde, Aber... das war schon falsch (hab' ich damals nicht gewußt ). Der ist nämlich 1:40, meiner war 1:50 . Soviel zur Geschichte... Jetzt soll es also besser werden, also hab' ich mir ne Kopie des original Planes der Lürrsen Werft vom Dez 1966 besorgt, der allerdings u.a.S. ist, jedenfalls was das Deckshaus, die Brücke, den Mast betrifft. Habe auch das Bundesarchiv angeschrieben, die mir aber sagten sie hätten gar keine Bilder der 142 Klasse (ob das stimmt?) So blieb nur das gute alte Internet, wo ich auch zum Teil fündig wurde. Vor ca 1/2 Jahr habe ich begonnen den Rumpf zu ändern (wie hier ja zur genüge geschrieben wurde). Hat jetzt also 4 Motoren und ne WaKü falls es notwendig werden würde. Die Daten konnten dem Plan entnommen werden. Das Heck ist natürlich auch korrigiert (hoffe ich jedenfalls). Ein paar Aufbauten habe ich auch schon gemacht, bin jetzt bei dem Deckshaus und habe das besagte Problem des schlechten Plans. Kann mir jemand dabei helfen? Liebe Grüße ...und schon mal vielen Dank Bilder hänge ich an, wenn ich den richtigen Konvertierungsfaktor gefunden habe, So 'ne Spiegelreflex macht mal eben 22MB Bilder
  9. Hallo Zusammen,kann mir jemand sagen, wo ich die Propeller aus Messing oder Alu bekomme? Außerdem die Propeller für die Torpedos aus Metall sowie die Munition ( 88L)? Am besten neuwertig.Danke schon mal im voraus
  10. Hier nun der obligatorische Kommentarthread. Ich freue mich auf eure Anregungen und Ideen! Gruß Sascha
  11. Hallo liebe Forumsmitglieder, hier soll es um den Jonny von Aeronaut gehen. Also alles was euch bzgl. des Modells bedrückt, einfach her damit. Leider hab ich hier so meine Probleme, bis ich das ganze System hier mit den Beiträgen bzw. Berichten verstehe. Ich bitte deshalb um Nachsicht, wenn es nicht so perfekt läuft wie bei den Profis hier im Forum. Aber ich versuche mein bestes zu geben . Gruß Toni
  12. bitte hier rein Der Baubericht ist hier zu finden. Kaspar
  13. LiveSteam

    Baubericht SS Mariefred

    Hallo Gemeinde! So jetzt wage ich mich also auch mal an einen Baubericht. Zu den Kommentaren geht's hier lang. Nach langem hin und her was das nächste Modell betrifft habe ich mich endlich entschieden: Es soll die SS Mariefred sein, ein kleiner, schwedischer Schärendampfer, welcher seit über 100 Jahren auf dem Mälarsee Stockholm mit der Kleinstadt Mariefred verbindet. Der knapp 33m lange Dampfer wurde 1903 auf der Södra Varvet in Stockholm gebaut und wird bis heute mit Kohle befeuert. Warum gerade dieses Modell? Zum einen mag ich die typische Silhouette dieser Schiffe, zum anderen bin ich „Heimwehschwede“ nachdem ich während des Studiums mal in der Nähe von Stockholm gearbeitet und den Norden auch immer wieder bereist habe. Das Modell wird nicht absolut scale, da ich den Rumpf der Nordbornholm von smt verwenden möchte. Als Massstab habe ich 1:35 gewählt damit passt der Rumpf mit seinen 93cm in der Länge, er ist jedoch etwas zu schmal. Es geht mir jedoch in erster Linie darum, die charakteristischen Merkmale dieses Schiffstyps umzusetzen und sollte der zu schmale Rumpf optisch stark auffallen werde ich mir erlauben, das Schiff umzubenennen Ach ja, auch das Modell soll eine kleine Dampfmaschine erhalten... Bauunterlagen Ich habe von dem Maritimen Museum in Stockholm einen Wertfplan in elektronischer Form erhalten, von welchem ich einen guten Druck in 1:70 machen konnte. Ich habe auch eine auf 1:35 skalierte Version ausgedruckt, diese ist jedoch aufgrund der mangelhaften Auflösung nicht ganz optimal. Weiter sind im online-Archiv des Museums viele Bilder von dem Schiff frei zugänglich. Darunter auch solche aus vergangenen Tagen und Detailaufnahmen von diversen Umbau- und Restaurationsarbeiten (das Schiff ist u.A. zweimal einem Brand zum Opfer gefallen). Baubeginn Zunächst einige Worte zum Rumpf, welchen ich bereits seit einigen Monaten rumliegen habe. Er macht einen sehr stabilen Eindruck und ist sauber gefertigt. Gute Arbeit Thomas ! Ich gedenke zusätzlich die Plattengänge, voraussichtlich ohne Nieten, nachzubilden. Das vordere Schanzkleid muss gekürzt und Anpassungen an den Scheuerleisten vorgenommen werden, ansonsten sollte hier nicht viel an Nachbearbeitung notwendig sein um einen Schärendampfer-Rumpf daraus zu machen. Bau der Maschinenanlage Im Gegensatz zu einem Elektromotor benötigt eine Dampfanlage viel mehr Platz, es ist zudem entscheidend, an welcher Stelle der Kessel zu liegen kommt: der Schornstein desselbigen muss genau unter dem späteren Schiffskamin positioniert sein. Später wird dann der ganze Rest quasi um die Maschinenanlage herumgebaut. Ich habe mich für einen Maschinenbausatz von Kramer entschieden. Er vertreibt die französischen Produkte der Firma Anton und bietet einen Top-Service! Die von mir gewählte Maschine „Quarz“ ist ein sehr kleines, kolbenschiebergesteuertes Aggregat, welches obschon kräftig genug für diese Rumpfgrösse, mit wenig Dampf auskommt und somit die Verwendung eines kleinen Kessels ermöglicht. Dies ist bei diesem schmalen Rumpf entscheidend damit es nicht allzu eng wird. Ungefähr 3 Wochen nach Bestellung ist der Bausatz mit ausführlicher Deutscher Bauanleitung bei mir eingetroffen. Die Teile sind nach Baugruppen einzeln verpackt (vgl. Abb. unten links), sämtliche zu lackierenden Teile sind bereits sandgestrahlt. Es war denn auch die erste Aufgabe diese Teile mit Pinselreiniger gründliche zu waschen und danach nicht mehr mit blossen Händen zu berühren, damit der Lack auf dem Messing auch hält. Ich habe mich für Brunswick-Grün entschieden und Email-Farbe von Humbrol verwendet. Diesen machen die hohen Temperaturen welche an einer Dampfmaschine auftreten nichts aus. Die zweite Abb. unten rechts zeigt den lackierten und mit den unteren Zylinderdeckeln versehenen Zylinderblock, dahinter die vormontierte Kurbelwelle mit den Pleueln. Um die Zylinderdeckel abzudichten habe ich übrigens normales Druckerpapier genommen, Dichtungen daraus geschnitten und diese in Öl getränkt. Auf dem rechten Bild sind am linken Rand noch Spuren davon zu erkennen. Dies soll es für's erste sein. Zum Abschluss noch die Anmerkung, dass dies ein eher langfristiges Projekt wird, da ich nebst Familie, Beruf und weiteren Hobbies nicht sooo oft zum Bauen komme. Wundert Euch also nicht, wenn es nicht wöchentliche updates gibt. Und mit Sicherheit werde ich die eine oder andere Frage haben, es wird mein erster Planbau... Dann möchte ich mich noch herzlich bei Henrik Guslanka und Andreas Hübner bedanken, welche mir bei der Recherche behilflich waren. Kaspar
  14. Fettemann

    Antrieb Schnellboot 143 2m

    Moin ich brauche mal Hilfe Ich habe ein schnellboot 143 in 1:30 Antrieb 4 schrauben. Nun sollen 4 neue Motoren rein. Stromversorgung ist war 12V 12A blei akku. Ich habe Nun 4 700bb Turbo 12v Motoren liegen.ich habe gelernt die wären nicht fahrbar mit den Blei Akkus. Also müsste ich Lipos kaufen.dachte an 2x 10000 . Die Motoren will ich mit 35mm 3blatt messing schrauben fahren. Wie lange wäre ca die Fahrzeit ? 2 Möglichkeit die mir lieber wäre die Blei Akkus zu behalten. Dann müsste ich 4 neue Motoren kaufen. Da ist nun das Problem ... welche Motoren machen relativ gut Speed und sind von den Werten her fahrbar mit Blei Akkus? Danke Ein Kollege meint 4 hectoperm Motoren mit 50mm 3 Blatt schraube und alles ist gut
  15. MatthiasSchumi

    Restauration LochLomond

    Meine Loch Lomond ist auf Basis der Graupner Glasgow 2012 entstanden. Nach etlichen Versuchen mit Rauchgeneratoren habe ich mich entschlossen etwas neues zu probieren. Auch war ich mit dem letzten Einbauzustand meines Lautsprechers nicht glücklich. Dazu habe ich dann die Gelegenheit genutzt das Schiff von meiner F14 mit Multiswitch auf meine Graupner/Jeti umzustellen. Nun im Einzelnen: Als Raucherzeuger war am Anfang ein Aristo Dampferzeuger aus dem Gartenbahnbereich im Einsatz. Ergebnis: Ok, es qualmt. Was mich gestört hat war das undefinierte Befüllen und die Leckage wenn es zuviel war. Als Ergänzung habe ich im letzten Jahr einen Seuthe Superdampferzeuger direkt in den Schornstein in ein selbstgebautes Reservoir zusätzlich eingebaut. Zweistufig den Dampf schalten können hatte schon was. Allerdings hat der Seuthe den Geist aufgegeben als ich mit Nebelfluid aus dem Discobereich experimentiert hatte. (selber schuld) Aus dem Panzer/Truckbereich gibt es viele starke Raucherzeuger. Als ich nun bei Herbundsab die neuen Dampferzeuger entdeckt habe und das Geburtstaggeschenk der Schwiegermutter unter die Leute gebracht werden musste war es klar. Dampferzeuger Nr.3 muss her. Damit war auch der Anlass gegeben die Elektrik komplett zu überarbeiten. Das Soundmodul von LE-Electronic bleibt im Schiff nur der Lautsprecher wurde aus einer separaten Box im Schiff herausgenommen und direkt und das Lüftungsgitter hinter dem Steuerstand montiert. Die Öffnungen neben dem Lautsprecher sind mit Leisten verschlossen. Ergebnis: In der Werkstatt absolut in Ordnung. Auf dem See muss es sich im Frühjahr zeigen aber schlechter als vorher mit Sicherheit nicht. Die Umstellung von robbe F14 auf meine mc22s mit Jeti habe ich genutzt um den Multiswitch-Decoder MSD16 von beier einzubauen. Mit dem 16fach Encodermodul klappt das einwandfrei. Meine Anfangsprobleme (ich hatte den 24fach Encoder benutzt) waren durch super schnelle Info von beier schnell behoben. Zusammenspiel mit Jeti klappt problemlos. Als Telemtrie ist nur ein Stromsensor MUI15 eingebaut. Für die Ansteuerung des Dampferzeugers habe ich einen Flugregler zwischengeschaltet. Also nun folgende Funktion: Dampferzeuger EIN/AUS über Multiswitch. Incl. einer LED unter dem hinteren Lüftungsgitter als Einschaltkontrolle. Stärke des Dampfes über den Schieberegler und den billigen Flugregler (ca. 6 EUR bei HK) Dann wollte ich das vorhandene Brandflackermodul noch nutzen. Das kommt auch von LE-electronic und war vor dem Umbau im Kesselraum eingebaut – allerdings nicht wirklich erkennbar. Es steuert 5 LEDs an bei mir 3x rot und 2x gelb. Als LEDs habe ich verkabelte 0403 SMD LEDs von LED-Baron eingebaut. Die LEDs mit einen Klecks Sekundenklebergel im Schornstein ca. 4-5 cm von oben. Die Litzen sind zwischen dem eingezogenen Installationsrohr und dem Schornstein geführt und dann an das Modul angeschlossen. Bei den roten LEDs musste ich die Litzen verlängern. Die gelben musste ich neu kaufen und habe die Version mit XXL-Litzen genommen. Ich bin gespannt wie das Kesselfeuer bei einer Fahrt in der Dämmerung oder bei Nacht auf dem See wirkt. Erste Kommentare in der fb-Gruppe RC Schiffsmodellbau gehen bei dem Effekt eher davon aus dass der Kahn wohl bald abfackelt Aber mit hats Spass gemacht. Hier nun ein paar Fotos und der Link zum Video YouTube Video Einen Kommentarfred gibt es nicht. Wer was sagen möchte kann es hier anhängen. Hier nun ein paar Fotos.
  16. Servus zusammen, da es im Moment darum geht, das Bugstrahlruder im Rumpf zu verkleben, mach ich mir schon seit ein paar Tagen Gedanken darüber, wie das am besten zu lösen ist. Meine Erfahrung mit Stabilit Express hält mich davon ab diesen zu verwenden. Nun hab ich mir gedacht, ich hefte das Bugstrahlruder mit ein paar Tropfen Sekundenkleber in den Rumpf. Anschließend wird das ganze dann fest mit KFZ-Scheibenkleber (der schwarze) verklebt. Zumindest hab ich mit diesem Kleber sehr gute Erfahrungen gemacht. Er ist absolut dicht, bleibt etwas elastisch und er klebt wie die S..... Ein weiterer Gedanke dazu wäre auch, die Motorträger mit diesem Kleber im Rumpf zu installieren. Davon würde ich mir etwas mehr Dämpfung des Laufgeräusches der Motoren erhoffen, da das Surren teilweise doch stark an den Rumpf übertragen wird. Hat hier von Euch vielleicht das schon mal beim Bootbauen probiert? Wie gesagt, ist nur so eine Idee. Was meint ihr dazu? Bin gespannt auf eure Antworten. Gruß Toni
  17. Aupi

    Aeronaut Jonny

    Hallo zusammen, am 01.10.2017 wurde bei uns ein neues Projekt gestartet. Einer der ersten Baukästen des Jonny von Aeronaut wurde nach ca. 2 Monaten endlich geliefert. Eine erste Sichtung des Baukastens ließ viel Arbeit erwarten! Der erste Eindruck war positiv. Viele viele ABS-Laserteile, hochwertiges Flugzeugsperrholz (5-lagig), jede Menge Neusilber-Ätzteie und eine schöne Bauanleitung ließ Freude aufkommen. Der Rumpf ist von Hand laminiert, stabil und sauber gearbeitet. Hier zeigte sich allerdings beim Speigatten ausfräsen, dass das Vorgelat kein Deckschichtharz ist. Anscheinend wurde hier Farbe verwendet, die sich teilweise ablöste. Ist zwar nicht optimal, aber der Rumpf muss eh gespachtelt und lackierfertig gemacht werden. Bisher haben wir 14,5 Std. Zeit investiert und es ist noch gar nicht viel zu sehen. - Speigatten ausgefräst - Spantengerüst zusammengesetzt/verklebt - Ankertaschen ausgefräst - Ruderhacken gefertigt und dann doch umentschieden (es kommen 2 Kortdüsen rein) - das untere Deckshaus gefertigt Hier kommen mal die ersten Bilder:
  18. Von Mountfleet Models gibt es einen neuen Bausatz des Dampfschleppers "Kerne" (zivil) resp HMT "Terrier" (wärend den zwei Weltkriegen) im Massstab 1/32 und in der für die englischen Hersteller typischen Ausführung. Die Bilder sind im Moment leider auf der Website nicht verfügbar, sämtliche Infos stehen jedoch da und ein Bild gibt es hier: klick Das original wurde 1913 gebaut und liegt heute fahrbereit beim maritimen Museum in Liverpool. Infos und Bilder zum Vorbild gibt es hier Tug Kerne Bei dem derzeitigen Pfund-Kurs könnte man da schon schwach werden...
  19. Letztes Jahr hat aero-naut mit der Jule einen großen Wurf gelandet und einen wunderschönen Krabbenkutter herausgebracht. Als kleine Schwester kommt nun eine stark überarbeitete Version 3 der Anna in die Kellerwerften. In Abmessungen und Verdrängung ist die Anna 3 mit ihren 70 cm etwas transportfreundlicher und nimmt auch am heimatlichen Liegeplatz nicht ganz so viel Regalplatz in Anspruch wie die Jule. Die Anna 3 ist einem 14-m-Schleppnetzfischkutter, wie er überall in der Bretagne anzutreffen ist, nachempfunden. Thorsten Feuchter hat das Modell für die MODELLWERFT auf Herz und Nieren getestet. Das Segelmodell des australischen Südseeschoners Mercury im Maßstab 1:35 gehört zu den kleinsten Einheiten der Flotte des auf exotische Segelschiffe spezialisierten MODELLWERFT-Autors Jörg Gebhardt. Das Original, bei dem es sich um das erste in Australien gebaute Segelschiff handelt, ist weltbekannt, da es auf dem australischen 20-Dollar-Schein verewigt wurde. In der MODELLWERFT 12/2017 stellt unser Autor seinen wunderschönen Eigenbau vor. Weiterhin präsentiert Roger Held in der neuen Ausgabe sein umfassendes Technikkonzept, das sich seit Jahren bei seinen Schiffsmodellen bewährt hat. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die technische Dokumentation der vielen möglichen Sonderfunktionen – darunter Kräne, Winden oder die passende Beleuchtung – gelegt. Diese und viele weitere Themen gibt es in der MODELLWERFT 12/2017 – ab sofort digital erhältlich und ab 15.11.2017 im Zeitschriftenhandel. Der Printausgabe liegt zusätzlich ein großer, kostenloser Wandkalender für das Jahr 2018 bei. https://www.vth.de/modellwerft/hefta...017/ausgabe-12 Bezugsmöglichkeiten der Digitalausgabe: Für Windows-PC: http://www.keosk.de/de/Fachmagazin/F...lleisenbahnbau Für Android: https://play.google.com/store/apps/d...dien.vthekiosk Für iOS: https://itunes.apple.com/de/app/id854974540?mt=8
  20. Ralph Cornell

    Laterne, Laterne...

    Laternen für Modellschiffe in Eigenbau, für 5 mm LED's Heute ist Martinstag. Da werden die ersten Gänse geschlachtet (bin gerade dabei, meine Gänsekeule zu verdauen!), und die Kinder ziehen mit ihren Lampions durch die Straßen und singen: "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne..." Ich nehme diesen sehr passenden Tag zum Anlass, euch über eine spezielle Bauaktivität zu unterrichten: Ich bin ja gerade dabei, eine recht alte "Bermpohl" zu restaurieren und technisch aufzupimpen (Neue Brushless-Motoren, usw.). Der Vorbesitzer hatte jedenfalls beim Thema Lichtausrüstung schwer geschlampt, bzw. die diversen Lampen gar nicht erst funktionsfähig gemacht. Mindestens die Navigationsbeleuchtung soll ich funktionsfähig machen. Aber die dazu notwendigen Lampen waren nicht dabei. Und wenn man so die Kataloge der einschlägigen Verkäufer durchblättert, findet man nur: Entweder historische Schiffslaternen, oder die üblichen vernickelten Stücke mit diesen blödsinnigen Mini-Glühlämpchen. Klar kriegt man da auch 3 mm-LED's rein - aber das ganze hat mich so geärgert, daß ich mir aus lauter Wut selbst Laternen für 5 mm LED's gemacht habe. Wie ich dabei vorgegangen bin, soll dieser Baubericht aufzeigen. Man braucht dazu: Eine Drehbank. Selbst eine kleine Unimat reicht dazu. Eine Galvanik-Ausrüstung. Da gibt es diverse Firmen: Hersteller von Heimgalvanik-Sets Messingrohr, Durchmesser 6 x 0,5 und 7 x 0,5 Klammern für Warensendungen mit rundem Kopf Metallpoliermittel. Eine Handbohrmaschine mit Drahtbürste (Stahl) Wattestäbchen ein Satz Nadelfeilen 5 mm LED's, möglichst hell, farbig oder weiß Gleich geht's weiter...
  21. Hallo alle zusammen, seit letzter Woche liegt der Baukasten des Aeronaut Jonny bei mir. Das Modell ist im Maßstab 1:32 konstruiert. Nun meine Frage an euch: Gibt es in diesem Maßstab irgendwo passende Schiffsbesatzungen für einen Schlepper? Umgerechnet müssten die Figuren etwa 5,5 cm größt +/- haben. Biher hab ich niergendwo etwas passendes gefunden. Wäre schnön, wenn jemand von euch hier einen Tipp für mich hätte. Gruß Toni
  22. Ralph Cornell

    Kran HIAB funktionsfähig

    Hallo, Leute! Wie einige von euch wissen, die die "Neuen Themen aboniert" haben, bin ich zur Zeit auf einem neuen Trip: Kräne funktionsfähig machen. Zunächst hatte ich mir den "Atlas" von Krick gekauft, aber dieser Kran erschien mir nach langem Nachdenken als zu wuchtig für die "Weser". Und dann biß mich ein Floh: Warum nicht den originalen Bootskran der "Weser" funktionsfähig machen? Auch hier ging ich erst einmal so vor, wie bei dem Atlas: die Bauteile wurden zunächst lose mit M2-Schrauben zusammengeheftet, damit ich mir über die Funktion und die notwendigen Maße der Hydraulikzylinder klar werden konnte.
  23. Ralph Cornell

    4 in 1

    Hallo, Leute! Ihr wisst ja, daß ich derzeit dabei bin, meine "Weser" zu überarbeiten. Einen Aspekt davon habt ihr schon sehen können: Den funktionsfähigen Kran und das ebenfalls funktionsfähige Beiboot. Nun habe ich mich an ein neues technisches Abenteuer gemacht: Der Bau eines Löschmonitors mit vier Funktionen! 1. Aus- und einfahrbar 2. Wasser spritzen 3. Drehbar in ausgefahrenem und eingefahrenem Zustand 4. Höhenverstellung der Spritzdüse Da in der alten Konfiguration meines Krans ein Ventil frei geblieben war, hatte ich zunächst mit dem Gedanken gespielt, das Aus- und Einfahren hydraulisch zu realisieren. Dann jedoch stellten sich Präferenzen heraus. Eine davon war, daß der Durchmesser der Mittelsäule zwischen den Abgaskaminen begrenzt sein mußte. 10 mm war das höchste der Gefühle. Nun haben selbst die kleinsten Hydraulikzylinder, die ich kenne, mindestens 7,2 mm Durchmesser, und durch dieses Rohr mußten ja auch der Wasserschlauch und das Servokabel für die Höhenverstellung geführt werden... Das war also nichts. Ein Spindeltrieb kann deutlich schmaler realisiert werden. In den Antworten folgt der Baubericht, und für eure Kommentare mache ich, wie üblich, einen zweiten Thread auf.
  24. Hallo, Modellbaufreunde! Hier könnt ihr Eure Kommentare zum Baubericht mit dem Micro-Schlauchboot einstellen.
  25. Ralph Cornell

    Das Micro-Schlauchboot

    Liebe Freunde! Einige von euch haben verfolgen können, wie ich den Bootskran HIAB meiner „Weser“ funktionsfähig mache. Die „Weser wird also imstande sein, das kleine Schlauchboot von seiner Helling zu heben und ins Wasser zu setzen. Und da biss mich wieder einmal ein Floh: Wäre es nicht ein Triumph sondergleichen, wenn dieses winzige Bötchen dann eigenständig fahren könnte? Der Form nach ist es ein Bombard-Boot, besser unter der Bezeichnung ZODIAK bekannt. Ich besitze ja schon ein sehr kleines Schlauchboot, bei dem der Außenborder wirklich funktioniert, mit Königswelle, Schraubenwelle und dazwischen ein Kegelradgetriebe. Aber das geht bei dem Beiboot der „Weser“ nicht mehr. So kleine Komponenten gibt es einfach nicht. Aber etwas anderes könnte gehen... Was wäre, wenn man die Schraube des Außenborders direkt antreiben würde? Wenn die Motorwelle gleichzeitig die Schraubenwelle wäre? Das hieße, den Motor unter Wasser zu betreiben. Geht das? Ich bin ja auch Modellflieger, und aus unser Väter Tagen ist mir bekannt, daß man früher zum Einlaufen besonders hochwertiger Motoren diese unter Wasser laufen ließ, damit die Kohlen sich besonders gut dem Kollektor anpassen konnten. Allerdings nahm man zu solchen Zwecken destilliertes Wasser, um elektrolytische Effekte zu vermeiden. Der Motor, den ich einsetzen wollte, konnte nur ein ganz kleiner sein: Ein Coreless. Würde der unter Wasser arbeiten? Beim Modellfachhändler meines Vertrauens fragte ich nach ganz kleinen Schiffsschrauben. Und der Mann hatte wirklich so etwas: Schrauben, die normalerweise dazu benutzt werden, um Revell-Schiffe damit anzutreiben. Ich erstand also ein Pärchen. Die Dinger werden normalerweise auf eine 1 mm-Welle aufgesteckt, und die Coreless haben ja eine 1mm-Welle. Die Stärke der Coreless-Motoren ist ihre hohe Drehzahl, nicht ihr Drehmoment. Aber die Schrauben waren wirklich winzig... und selbst wenn der Motor sich erhitzen würde – er würde ja von Wasser umgeben sein und gekühlt laufen, besser, als er es in der Luft je getan hätte. Versuch macht kluch. Ich steckte eine der Schrauben auf die Welle eines 6 mm Coreless , füllte destilliertes Wasser in eine kleine Schale und setzte den Motor mit einer meiner „Dritten Hände“ ins Wasser. Und schloss an. Der erste Griff ging zum Spannungsregler, denn bei vier Volt schoss das Wasser über den Rand der Schale, so stark war der Abstrom der Schraube. Aber ich wollte auch wissen, ob der Treibling sich auf die Dauer würde behaupten können. Was ich nun gar nicht brauchen konnte, waren kleine Knallgasexplosionen im Motor. Das war in destilliertem Wasser kaum zu befürchten, denn destilliertes Wasser ist ein saumäßiger Leiter und zersetzt sich sehr schlecht. Aber im Normalbetrieb würde das anders aussehen; in normalem Wasser sind Salze gelöst, die eine Ionisierung begünstigen – und in Seewasser erst recht! Zersetztes Wasser ist Knallgas, und die Funken liefert (hoffentlich nicht!) der Kollektor. Zunächst einmal ließ ich den Motor mit etwa 2 Volt im Dauerbetrieb laufen. Der Strom belief sich auf etwa 200 mAh. Nach einer halben Stunde war der Stromverbrauch auf etwa 180 mAh gesunken – offenbar wirkte das eindringende Wasser als Schmierung. Weiter passierte nichts. 1.Versuch geglückt! Ich konnte also einen Coreless unter Wasser betreiben. Was ich nun noch brauchte, war der Dummy eines Außenbordmotors im passenden Maßstab. Als Regler dachte ich sogleich an eine Servoelektronik, denn so kleine Bootsregler, wie ich sie brauchte, gibt es einfach nicht. Und das Steuerservo musste wirklich micro sein – aber dennoch ein Drehservo. Graupner hat auch einen Nano-Empfänger von der Größe einer Briefmarke. Und so etwas brauche ich, denn das Bötchen ist nur 13,5 cm lang und 5,3 cm breit.
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