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Baubericht "S.S. Escondido"


Guest waterspeed

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Guest waterspeed

Hallo,

 

ich hatte vor ein paar Tagen hier mal eine Suchanfrage gestellt: „Suche Rettungsboote für das Modell S.S. Escondido“.

Die passenden Rettungsboote habe ich inzwischen bei einem Modellbaufreund in Auftrag gegeben. (Danke Michael!!!!!!!)

 

In dem Zusammenhang wurde, hier im Forum gefragt, ob ich einen Baubericht zu dem Modell machen würde.

Es gibt, in einem englischen Forum, einen Baubericht zu diesem Modell, leider ist der nicht zu Ende geführt worden.

Hier ist nun mein Baubericht und der wird, wenn Interesse besteht, von der Kiellegung bis zum Stapellauf, bzw. der Probefahrt gehen. Versprochen !!!!

 

Es handelt sich, wieder mal, um einen Plan von Glynn Guest. Einige seiner Entwürfe habe ich schon umgesetzt, siehe Bauberichte der „Giacomo“ und der „Talisman“.

 

Bei dem Modell handelt es sich um einen sog. Freelance Cargo Liner.

 

Das Modell wird eine Länge von ca. 76cm haben und eine Breite von ca. 10,5cm

Antrieb erfolgt über 2 Schrauben.

 

KOMMENTARE BITTE HIER!

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Edited by waterspeed
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Guest waterspeed

Laut Plan, sollte für den Bau des Rumpfes Balsaholz verwendet werden. Da in der Werft aber kein Balsa vorhanden war, habe ich mich für 4mm Sperrholz entschieden. Also, die Teile vom Plan auf das Holz übertragen und ran an die Säge.

Über den Zusammenbau der Teile, brauche ich wohl nicht viel berichten. Nur soviel, die Teile wurden mit Ponal, wasserfest, verleimt.

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Guest waterspeed

In einem bekannten Internetauktionshaus hatte ich vor einiger Zeit zwei Antriebssätze für den Bausatz der Bismarck von Hachette erstanden:

Je 2x Motor Speed 400 6V, 6mm Stevenrohr mit 4mm Welle, Props 30mm Dreiblatt.

 

Ich denke, das sollte für den Antrieb reichen. So ein Frachter ist schließlich kein Rennboot.

 

Da der Rumpf doch sehr schmal und die Öffnungen entsprechend klein ausfallen, habe ich die Antriebseinheit schon mal eingebaut, bevor ich den Rumpf beplanke.

 

Zu Befestigung der Motoren reicht ein Kabelbinder.

Kupplungen von Raboesch.....hoffe, die sind nicht zu laut.....:pfeif.:

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Guest waterspeed

Probeweise habe ich schon mal die Props aufgesetzt. Die 30er Dreiblattschrauben sehen auf dem Bild reichlich groß aus. Wahrscheinlich würden 25er auch genügen, allerdings gibt es die kaum mit 4mm Gewinde.

Mal sehen, evtl. spendiere ich dem Pott auch 25er Messingprops von Raboesch. Die gibt es auch mit 4mm Gewinde.

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Guest waterspeed

Als Beplankung habe ich mich für 1,5mm Flugzeugsperrholz entschieden. Ist stabil und läßt sich auch in den Rundungen gut verarbeiten.

Allerdings gab es Probleme bei der Rundung am Heck. Nach einigen Versuchen, habe ich es aufgegeben und Stattdessen einen Balsaklotz eingesetzt und den dann in Form geschliffen. (Habe davon leider keine Bilder gemacht, sorry!!)

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Guest waterspeed

Nachdem der Rumpf gespachtelt und geschliffen war, habe ich ihn, innen und außen, zweimal mit verdünntem Epoxidharz gestrichen.

Habe meine Holzschiffe immer so behandelt und die Erfahrung hat gezeigt, daß das vollkommen ausreicht.

Danach kam schon mal ein Farbauftrag auf den Rumpf, das Ruderservo wurde eingebaut und das Ruder, ebenfalls aus Sperrholz gefertigt, wurde montiert.

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Guest waterspeed

……. die Aufbauten mittschiffs und die Brückenaufbauten.

 

Insgesamt sind 48 Löcher für die Bullaugen gebohrt. Was nehmen für die Bullaugen????? Teuer, aus Messing???

Nein !!! Ideal in der Größe sind Hohlnieten. 100 Stück, 3/7mm, EUR 1,89 plus EUR 1,50 Versandkosten!!!

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Guest waterspeed

Was braucht ein Dampfer noch? Natürlich einen Schornstein!!

Etwas passendes zu finden, war nicht ganz einfach.

Eine Pappröhre? Ein Eigenbau aus Holz?

Dann fand ich eine Nachfüllkartusche (nennt man das so??????) für Gasfeuerzeuge.

Der Durchmesser stimmte und die Länge, läßt sich ja, mittels Säge leicht anpassen.

Jetzt sieht das Schiff schon fast wie ein richtiger „Dampfer“ aus.

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Guest waterspeed

Dann ging es an die Ladebäume. Da die Ladeluken gleichzeitig auch die Wartungsöffnungen sind, mußten die Ausleger der Ladebäume beweglich sein.

Dazu habe ich ein Loch in einen Rundstab gebohrt und einen Messingdraht in U-Form dorch das Loch geführt.

Die Ausleger, aus Schaschlikspiessen, wurden dann mit einem Stück Schrumpfschlauch mit dem Draht verbunden. Die Enden der Ausleger wurden ebenfalls mit einem Stückchen Schrumpfschlauch fixiert.

Die Ausleger können nun nach oben geklappt werden, wenn man die Ladeluken öffnen will.

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Guest waterspeed

Da ich noch 4 Rettungsboote mit etwas ungängigen Maßen brauche, hat sich eine befreundete Werft angeboten, mir diese im Tiefziehverfahren herzustellen.

(Michael – Bilgenratte- danke schon mal !!!!!)

Die Herstellung dauert natürlich eine Weile, deshalb habe ich mich schon mal an den Bau der Davids gemacht.

In einen passenden Rundstab ein Loch gebohrt, einen 3mm Messingdraht in das Loch geführt und die Rundung gebogen. Danach, mit dem Seitenschneider entsprechend auf Länge geschnitten. Oben und unten, wurde jeweils ein Stück Kunststoffschlauch geklebt.

Etwas Bearbeitung ist noch nötig,

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Guest waterspeed

An dieser Stelle, muß ich meinen Baubericht leider mal unterbrechen.

Habe heute einen „Badewannentest“ gemacht und was soll ich sagen,

……Das Teil leckt wie ein Sieb…… !!!!!!!!!!!

Da habe ich ein Problem !!!!!!!

Also, erst einmal Epoxidharz in den Rumpf und gut verteilen.

------Wäre das erste Schiff, was ich nicht dicht bekomme---!!!

 

Melde mich, wenn es weitergeht!

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Guest waterspeed

Hallo,

 

kann vermelden, nach dem zweiten Versuch mit Epoxidharz, ist das Schiff dicht !!!!!:that:

Lag wohl an einer fehlerhaften Verklebung zwischen Boden und Bordwand !!

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