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Endless Summer: Fantasie-Adaption einer Smit Mersey/Mississippi

Recommended Posts

moinmoin

 

Seit Tagen stöbere ich durch dieses geniale Forum - auf der Suche nach Infos zu meinen vielen Fragen, um mich inspirieren zu lassen und weil hier so viele spannende Beiträge zu finden sind.

Ein supergrosses Kompliment an Betreiber und vor allem an die vielen kompetenten User und (Modell)Kapitäne!

 

Vor ein paar Wochen habe ich entschieden, mich wieder an ein Schiffsmodell zu wagen. Das letzte war vor 17 Jahren der Ganzholz-Baukasten «St. Germain» von Robbe (den es leider, leider nicht mehr gibt!).

 

Kommentare zu diesem Baubericht bitte hier abgeben. Freu mich auf Eure Meinungen!

 

Meine Modellbau-«Karriere» begann mit der «Krabbe Tön» vor etwa 35 Jahren, der «Bugsier3» war mein zweiter Anlauf. Beide Modelle mit ABS-Rumpf und sehr detaillierten Aufbauten.

 

Einen Abstecher in die Luft war mein extrem absturzgefährdeter «Charter» - selber fliegen ist viel einfacher als mit'm Modell...

 

Als begabter Bastler, aber ohne Fachwissen, als Binnenländer mit grosser Affinität zur See (muss wohl was mit einem meiner früheren Leben zu tun haben) und auf der Suche nach echter Herausforderung für lange Winterabende habe ich mich entschieden, einen Eigenbau nach Bauplänen anzugehen.

 

Schnell war klar, dass es sich um ein Arbeitsschiff handeln soll, da Sonderfunktionen, Rumpfform und Fahrbild dieser Schiffstypen mir am besten gefallen und aus meiner Sicht die grössten Herausforderungen darstellen.

Irgendwie gefielen mir die Tugs der «Smit» Reederei auf Anhieb: http://www.smit.com/sitefactor/page.asp?pageid=815 ... da musste ich gar nicht mehr lange weitersuchen.

Zum Glück fand ich bei Sievers (http://www.modellbau-sievers.de/) einen Bauplan für die «Mersey», welchen ich bestellte und prompt und vollkommen unkompliziert (soger in die Schweiz!) geschickt bekam.

 

An diesem Modell interessieren mich der spezielle (aber nicht zu schwierig zu bauende) Rumpf, der Schottelantrieb und die Möglichkeit, viele Sonderfunktionen einzubauen.

 

In der Zwischenzeit (beim Warten auf den Plan) fand ich - Internet sei Dank! - so viele interessante Details, dass ich mich entschieden habe, ausser der Rumpfform ALLES zu verändern und so einen Eigenbau zu schaffen.

Dieser wird bestimmt hohen Ansprüchen an Detailtreue und originalgetreue Kombination von Form, Verwendungszweck und Aufbauten nicht standhalten - dessen bin ich mir bewusst und nehme entsprechende Kritiken gern in Kauf...lol

 

Mein Schiff wird auf den Namen «Smit Xoff» mit Heimathafen «Basel» (wo denn sonst?) getauft werden ... wenn es je soweit kommen sollte...

 

Nun denn, nach diesen Vorbemerkungen möchte ich den Verlauf von Planung und Ausführung dokumentieren:

 

Schiffstyp habe ich aufgrund dieser Infos ausgewählt:

http://www.smit.com/sitefactor/public/downloads/pdf/SHTR%20leaflets/Smit%20Mersey,%20Smit%20Mississippi.pdf

 

Folgende Veränderungen möchte ich vornehmen:

 

  • Bugstrahl-/Querstromruder
  • offenes Heck für Bergung: sieht toll aus und ist eine zusätzliche Herausforderung, siehe Bild der «Smit Madura»:smit_madura02.jpg

 

  • Kran: es gibt sehr viele Kranen (oder sagt man «Kräne»... analog der Frage, was der Plural von Wasserhahn ist...lol), da fällt mir die Auswahl sehr schwer, zumal ich so viel Funktionalität einbauen möchte wie möglich...
  • Schottelantrieb: Schwierig wird der Antrieb, da die ab Stange käuflichen Schottelantriebe zu klein sein werden für den gewählten Massstab... hier ein Bild der «Smit Owena», auf dem Ihr diesen wunderschönen Antrieb seht, auf den ich besonderes Augenmerk legen möchte:smit_owena00.jpg

 

  • Löschmonitor: 'türlich sollen auch auf meinem Schlepper Löschmonitore zur allgemeinen Belustigung beitragen... ein eher einfaches Unterfangen, da es verschiedene voll funtkionsfähige Modelle zu kaufen gibt...
  • Schlepp-/Ankerwinde: sowohl die Bug- wie die Heckwinde sollen voll funktionsfähig sein... das wird ein Eigenbau... darauf freue ich mich besonders!

Die Informationsflut im WWW ist unüberschaubar und ich möchte Dich nicht damit langweilen, sondern konkret zur Realisation schreiben.

Hier noch ein paar nützliche Links:

http://j-eyres.fotopic.net/c1256804.html

http://www.meckiweb.de/schiffsmodellbaulinks.htm

http://www.schiffe-boote-modellbau.de/ships_and_pics.htm

http://www.schiffs-modell-bau.net/Veranstaltungen/Veranstaltungen_index.htm

http://www.tugboats.de/gallery2/main.php

http://www.steinhagen-modelltechnik.de/htm/ig_lloyd_modellbauplaene.htm

http://www.christian-schmidt-fachbuchhandlung.de/default.php?cPath=90&osCsid=6b8391294290be4aefcbc23a92fa1076

http://www.gemo-netz.de/rostock/rostock_bilder/schiffsbilder/schiffsbilder_Hafen.php

http://www.smc-oldenburg.de/modelle-3000.html

http://www.smbc-langenhagen.de/

 

In der Zwischenzeit ist der Bauplan gekommen. Er ist im Massstab 1:50, was eine Modellgrösse von ca. 60cm ergeben würde. Das ist mir eindeutig zu klein, also lasse ich die beiden wirklich gut ausgestalteten Pläne (Kompliment an Sievers!!!) auf 200% vergrössern, was «Leintücher» in der Grösse von 1,5 mal 3 m (!) ergibt.

 

Doppelt so gross (1:25) sieht der Plan dann so aus:

 

Von Moderator Torsten bearbeitet

Bitte beachten, dass Baupläne - auch auszugsweise - nicht veröffenlicht werden dürfen.

Die Links wurden dementsprechend entfernt.

 

...bitte beachte die Grösse des Bleistifts...;)

 

Die erste (und einfache) Fleissarbeit war das Erstellen der Spantenrisse: vom Originalplan Kopien angefertigt, modifiziert und entsprechend vergrössert:

Spantenriss.jpg

Die zum Übertragen bereiten Spantenrisse:

Spantenriss_fertig.jpg

Mittels «ReMount» auf den 9mm-Sperrholz-Brettern fixiert

ReMount.jpg

 

Spantenriss_Uebertrag.jpg

 

...beachte die Wasserlinie als horizontale Linie, die Längsachse als senkrechte Linie, sowie die Verlängerung an der Oberseite für die Montage auf der Helling.

Dieser «Montage-Lappen» ist absichtlich gross gewählt, um die Demontage nach dem Bau so einfach wie möglich zu gestalten.

 

Im Moment bin ich daran, die Spanten auszusägen, zu bearbeiten, auszurichten, Versteifungen vorzubereiten und alles auf der Helling zu befestigen... mehr Text und Bilder, wenn ich soweit bin... die wunderschöne Herbstsonne ruft jedoch, so dass ich wohl einen Teil des Sonntags mit Familie draussen verbringen muss (auch wenn es mich eigentlich in mein winziges Atelier zieht... kommt Dir dieses Dilemma bekannt vor...?)

 

bis denne

 

Xoff

 

Von Moderator antias bearbeitet

Bilder in Links umgewandelt. Beachte Copyright, sowohl für Bilder als auch für Pläne.

*danke@antias*

 

6. Oktober 2008, 01.15h

 

Habe fast den ganzen Sonntag an meiner Smit gearbeitet. So hat es mir heute gereicht, den Kiel zu legen, sowie alle Verstrebungen zwischen den Spanten anzubringen.

Aus einem anderen Bericht (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=28769) hatte ich die Idee mit einer Gewindestange in Kielnähe zur Versteifng aufgepickt. Diese habe ich dann aber zugunsten von 10mm Buchenrundhölzern verworfen. Irgendwie gefiel mir die Verwendung von Metall im Holzgerüst nicht. Ausserdem haben die Rundhölzer einen entscheidenden Vorteil: sie lassen sich wunderbar und mit einfachsten Mitteln anpassen. Das Einpassen der rund 6cm langen bereitete jedoch einige Mühe... gelungen ist es dennoch.

Hier ein paar Bilder:

Spanten auf helling montiert, bereit zum Kiellegen:

Spanten_bereit.jpg

Kiel bereit: achte af die beiden Spanten am Bug: sie sind in den verstärkten Bug eingefädelt und vorgängig verleimt worden:

Bereit_Kiellegen.jpg

 

Bereit_Kiellegen2.jpg

 

Kiel montiert, verleimt:

Kiel_verleimt.jpg

 

Montage der Verstrebungen, eine knifflige Aufgabe.

Beachte den fehlenden Spant am Heck. Er wird später eingepasst, da für die Schottelantriebe an dieser Stelle Vorkehrungen getroffen werden müssen:

 

Montage_Verstrebungen.jpg

Hier ist die verstärkte Bodenplatte im Heck eingebaut, ebenso der fehlende Spant eingepasst (die Beplankung wird über diese Bodenplatte verlaufen):

 

Heck_Rohbau.jpg

Und als Krönung meines Sonntags: das Rumpfgerüst:

 

Rumpf_imRohbau.jpg

 

Gute N8

 

Xoff

 

 

Alle Bilder veröffentliche ich übrigens in meiner Mac-Fotogalerie:http://gallery.me.com/xoffpardey/100008

Edited by xoff
Link zu Kommentar-Thread eingefügt

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Gestern habe ich mit der Flex die Spanten grob gestrakt, so dass die Rumpfform noch viel schöner nachvollziehbar ist. Der Staub, den ich so produziert habe, war allerdings höllisch. Wie gut, dass ich in meinem Mansarden-Atelier keine Rücksicht nehmen muss und blind wüten kann:D.

 

Auf Deckshöhe habe ich eine 20x5mm-Leiste eingepasst, um beim Bekplanken eine formgebende Linie zu haben. Diese steht über die Deckshöhe und wird erst nach dem Beplanken auf Deckshöhe vermindert.

 

Das Gerüst hat jetzt eine sehr grosse Stabilität.

 

Fotos folgen noch...

 

Die ersten wirklichen Schwierigkeiten habe ich jetzt mit Bug und Heck.

Um die Form genau geben zu können habe ich mir überlegt, diese beiden Teile massiv aus 60er-Tannen-Leisten zu formen.

Diese beiden Teile möchte ich aus massivem Holz formen, weil sie die neuralgischen Punkte bei diesem Rumpf sind und allein mit den Spanten zu wenige formgebende «Hilfen» vorhanden sind. Gerade an diesen Stellen, die den Charakter des Schiffes massgeblich beeinflussen, möchte ich sehr genau arbeiten können.

 

Die Schwierigkeiten sind vor allem technischer Natur, da ich leider nicht über eine Bandsäge verfüge, mit der aus einem massiven Block mit den Dimensionen 130x120x60mm ein Halber Bug geformt werden könnte.

Eine Alternative zum massiven Block aus Tannenholz wäre eine Schichtbauweise aus den Multiplex-Resten aus dem Spantenholz.

Auf's Gewicht muss ich ja nicht schauen, im Gegenteil, mit einer vermuteten Verdrängung von mindestens 50kg werde ich wohl eher Schwierigkeiten haben, auf dieses Gewicht zu kommen...

 

Ich habe mich entschieden, am Bug eine Schubschulter wie beim «Smit Bronco»

bronco1.jpg

anzubringen, sowie das Heck zu verändern und es offen zu gestalten, ähnlich wie beim «Smit Bison»:

smit_bison_neu.jpg

[/url]

Um diese Veränderungen zu realisieren und auch funktionsfähig zu machen, brauche ich genaue Formen und starke, massive Körper. Darum werde ich mich heute kümmern...

 

Als nächstes wird dann die Form des Kiels eine Challenge sein:

Plan_Kiel.jpg

Da ich den eingeleimten Kiel aus 12mm-Multiplex geformt habe und die Spanten ohne Kiel-teil ausgeformt habe, werde ich mittels Aufdoppeln und anschliessendem Formen mit der Flex vorgehen. An der dicksten Stelle (ca. Mittschiffs) ist der Kiel 35mm breit und hat eine recht komplizierte Form:

Planansicht_Kiel.jpg

Heute steht zuerst aber Arbeiten auf der Liste (je einen kurzen Auftrag am Vor- und Nachmittag), sowie das Kaufen einer brauchbaren Holzsäge (Gestellsäge oder so) und einer guten Raspel, um Bug & Heck zu formen.

 

Ich hoffe, Euch bald Gutes berichten zu können und Fotos der Baufortschritte liefern zu können...

 

Derweil wünsch ich einen schönen Tag, gute Ideen und - sofern Ihr am Bauen seid - produktiven Fortschritt.

 

Mit liebem Gruss

 

Xoff

Edited by xoff
Schreibfehler, was sonst...

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Moin moin

 

Das Formen von Bug und Heck hat sehr gut geklappt, auch wenn's eine recht anstrengende Raspel- und Schleifarbeit war. Das Schleifen ging dank der Flex sehr schnell, dafür war die Menge Staub enorm, die ich damit produziert habe...

Hier zwei Bilder von Heck und Bug:

Bug_geformt.jpg

 

Heck_geformt.jpg

 

Am Bug sieht man noch den rechteckigen «Anbau», der die Schubschultern als Montage-Ebene dienen soll. Diesen werde ich aber noch anpassen, da mir die Form noch nicht gefällt. Vor allem die Höhe muss schlanker werden...

 

Da beim Zusammenbau des Spantengerippes die einzelnen Spanten ein wenig verschoben wurden (hat vielleicht mit einer gewissen Portion Ungenauigkeit zu tun....) muss ich sie auf der einen Seite abschleifen und auf der anderen mit Flugzeugsperrholz-Leisten aufdoppeln. Nur so wird die Bordwand in einer Linie laufen...

Hier ein Bild davon:

Spanten_aufgedoppelt.jpg

 

Jetzt fehlt «nur» noch der Kiel, der in die richtige (komplizierte) Form gebracht werden muss und das Fein-Straken der Spanten, bevor mit der Beplankung begonnen werden kann. Ich hoffe, diese Arbeiten bis zum Wochenende ausgeführt zu haben... Bei dem Wetter dürfte das jedoch kein Problem sein...:D

 

Mit liebem Gruss

 

Xoff

Edited by xoff
falscher Link...

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Nicht dass ich in der Zwischenzeit getrödelt hätte, nein, aber wegen der vielen Arbeit (naja, nebenbei sollte Mann sich auch um den Lebensunterhalt kümmern...) bin ich zwar abends zum Bauen gekommen, aber für den Bericht hat mir die Zeit schlicht nicht gereicht...

 

Heute kann ich Euch berichten, dass der grösste Teil des Rumpfes beplankt ist! (Fotos folgen)

 

Die Beplankung habe ich aus 1,5mm Flugzeugsperrholz gefertigt, wobei ich die Planken mit dem Cutter auf die gewünschte Breite geschnitten habe. So war es mir möglich, individuell die Breite und Form der Planken anzupassen.

 

Jetzt ist nur noch das Heck zu beplanken, was ich hoffe, heute beenden zu können.

 

Dann wird das Ganze verschliffen und verspachtelt - da werd' ich wohl einiges an Zeit aufwenden müssen, um eine zufriedenstellende Form und Oberfäche zu erhalten (als Perfektionist gebe ich mich nicht so schnell zufrieden...;))

 

Da die Deckslinie, die «Einholrolle» am Heck, die Ankerkästen und der Bug noch stark bearbeitet werden müssen, werde ich wohl nach der Fertigstellung des Rumpfes nicht gleich Laminieren, sondern den Rumpf von der Helling nehmen und einen stabilen Ständer bauen müssen, um diese Arbeiten präzise ausführen zu können.

 

Zum Glück haben wir in Basel einen exquisiten Spezialisten für Harze, den ich dann um Rat fragen kann wegen der Epoxy/Glasfaser-Verstärkung.

 

Grosse Sorgen bereitet mir immer noch der Antrieb!

Die lieferbaren Schottelantriebe von Graupner sind schlicht zu klein. «Aeronaut» bietet zwar einen nahezu genug grossen Antrieb an, aber der kostet €450.--!!! ...und ich brauche zwei davon!

So werde ich auf der Modellbaumesse in Friedrichshafen (Ende Oktober/Anfang November) auf die Suche nach einem fertigen Antrieb oder der Möglichkeit, einen solchen anzufertigen, gehen.

 

Über die restlichen Aufbauten und Details habe ch mir noch keine Gedanken gemacht - auch da werde ich wohl noch einige Nüsse zu knacken haben8)

 

Soweit mal mein Zwischenbericht - ich halte Euch auf dem Laufenden und werde so rasch als möglich Fotos nachliefern:mrgreen:

 

Euch allen wünsch ich ein schönes, sonniges - und je nachdem modellbaumässig erfolgreiches Wochenende!

 

Mit lieben Grüssen

 

Xoff

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So, jetzt sind die Fotos im Kasten - und die Beplankung fast fertig:D

 

Schaut mal:

Beplankung_1.jpg

 

Beplankung_2.jpg

 

Beplankung_4.jpg

 

Beplankung_8_erstePlanken.jpg

auch die erste Reparatur steht schon an: wegen eines ungenauen Spants muss ein Stück ausgeschnitten werden, der Spant korrigiert und dann die Beplankung wieder eingesetzt...

Beplankung_5_ersteReparatur.jpg

das sieht dann so aus nach der Reparatur:

Beplankung_9_reparierteStelle_Heck.jpg

Das Heck:

Beplankung_7_Heck.jpg

 

...und nach einem arbeitsfreien Samstagnachmittag sieht die Geschichte dann so aus:D:

Beplankung_6_fastfertig.jpg

 

Beplankung_3_Bug_angeschliffen.jpg

 

Jetzt bleibt mir heute noch der letzte Rest des Hecks zu beplanken und alles grob auf Form zu schleifen...

Hab ne echte Freude an meinem «Baby» - auch wenn ich einige Schönheitsfehler sehe. Die meisten werde ich mit ein wenig Aufwand ausbessern können, z.B. einen unschönen Knick im Bug oder einige Dellen. Die Form des Hecks ist mir nicht wirklich originalgetreu gelungen, aber dieses mache ich jetzt nicht mehr neu... ist halt meine Fantasie-Adaption. Hoffe einfach, dass die grössere geneigte Fläche sich nicht negativ aufs Fahrverhalten auswirken wird, was ich eigentlich nicht glaube;)...

 

Schiff ahoi!

 

Xoff

Edited by xoff
kleine Korrekturen
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Nachdem ich vor zwei Tagen den Rumpf gorb auf Form geschliffen hatte, konnte ich gestern nach der Arbeit die erste Spachtelschicht aufbringen.

 

Ich merkte bald, dass der Spachtel, den ich zuerst genommen hatte, der Falsche war. Mit dem Japanspachtel ging's dann perfekt.

Die Spachtelmasse ist eine handelsübliche Feinspachtelmischung, die fertig in einer flxiblen Tube zu kaufen ist. Habe mich gefragt, ob das wohl die richtige Masse ist, oder ob ich da eine spezielle Spachtelmassen nehmen soll... aber da es ja vor allem um die Korrektur von kleineren und grösseren «Fehlern» vor dem Laminieren geht, denke ich nicht, dass das von grosser Wichtigkeit ist.

Beim Verspachteln der Epoxy-Oberfläche werde ich wohl schon auf eine darauf abgestimmte Masse wechseln. Vielleicht gibt es ja gar nichts zu verspachteln dann, wenn ich jetzt den Rumpf so gut vorbereite.

 

Es ist mir gelungen, vor allem an der Bug-Partie, einige Korrekturen an der Form vorzunehmen und Dellen auszugleichen;)

 

Heute nach der Arbeit (ich streiche im Moment gerade eine wunderschöne, zweistöckige Altbau-6-Zimmerwohnung, wenn Du mehr über meine Arbeit wissen willst, hier der Link zu meiner Firma:http://www.not-am-mann.info) und dem Abendessen (ich bin als geschiedener Vater von 16jährigen Zwillingstöchtern monatsweise und abwechslungsweise mit deren Mutter für die Betreuung verantwortlich) konnte ich dann den gespachtelten Rumpf schleifen.

Eine schweisstreibende, aber sehr befriedigende Arbeit:D

 

Da nicht alle Problemstellen dick genug mit Spachtel bedeckt waren, trug ich gleich noch eine zweite, genauere Spachtelschicht auf, die jetzt bis morgen Abend trocknet... irgendwie muss ich dann meiner Lebenspartnerin noch erklären, dass ich am Ende unseres gemeinsanen Abends (wir leben nicht zusammen) noch in mein Atelier gehen muss...:fies:

 

Jetzt muss ich mich langsam aber sicher um die Laminierung kümmern. Von einem befreundeten Lehrer, Fasnachtsfreund und Künstler habe ich zum Glück die Adresse eines Spezialisten hier in Basel erhalten, der selber viel Erfahrung mit Modellbau hat. Dort werde ich mich beraten lassen, da ich weder mit Laminieren noch mit dem fachgerechten Verschleifen, Verspachteln und Lackieren von Laminat Erfahrung habe...

Meine «St.Germain»

St_Germain.jpg

die ich vor 17 Jahren (während der Schwangerschaft meiner Exfrau) gebaut hatte und jetzt wieder aktiviert habe, war zwar auch laminiert, mit Glasfaser und Polyester... aber ich weiss nicht mehr genau wie ich es gemacht hatte und ob es ein wirklich gutes Ergebnis war....zumindest schwimmt sie noch einwandfrei...:D8)

 

Ich freu mich auf die Modellbaumesse in Friedrichshafen Ende Monat - hoffe, dort vor allem eine Lösung für die Schottelantriebe an meinem «Smit» anbahnen zu können!

 

...und jetzt bin ich bettreif...:mrgreen:

 

Euch eine gute Zeit!

 

Xoff

 

Edit Didi: Link berichtigt.

Edited by Didi
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Moinmoin

 

Dieses Wochenende wartete erst mal mit ner Enttäuschung auf: eigentlich wollte ich am Freitagnachmittag das Material für die Lamination des Rumpfes besorgen, aber das Spezialgeschäft schloss bereits am Mittag...

So blieb mir nichts anderes übrig, als den fertig verspachtelten und fein geschliffenen Rumpf ruhen zu lassen.

So sieht er immo aus:

Rumpf_Feinverschliffen.jpg

 

Untätig rumsitzen wollte ich nicht, zumal mir der ganze Samstagabend gehörte weil der ganze Rest der Familie irgendwelche eigenen Programme für diesen Abend hatte...

Da entschloss ich mich kurzerhand, mit den Aufbauten zu beginnen. Es bot sich das Führerhaus an, da dieses nicht abhängig von der Deckskrümmung separat zu bauen ist.

 

Die Böden und eine Schablone/Abdeckung für die vordere Fensterbank waren schnell ausgesägt:

Fuehrerhaus_Boeden.jpg

Für den Zusammenbau fertigte ich mir mit zwei grossen Leisten eine Lehre:

Fuehrerhaus_Lehre.jpg

So waren die Böden relativ einfach zu verleimen und der Rohbau stand schon bald vor mir:

Fuehrerhaus_Rohbau.jpg

Nun kam das Anpassen und leimen der Seitenwände:

Fuehrerhaus_Seitenwaendefertig.jpg

Das Einpassen und Verkleben der restlichen Seitenwände und der Fensterrähmen ging dann in der Nacht und am Sonntagnachmittag vor sich. Alles verschliffen und mit Haftgrund vorgestrichen sieht so aus:

Fuehrerhaus_AnsichtStB.jpg

 

Fuehrerhaus_AnsichtBB_achtern.jpg

 

Eine schöne Arbeit, die erstaunlicherweise recht einfach vonstatten ging. So macht's Spass:D

 

Heute hoff ich, das Laminier-Material besorgen zu können und heute Abend dürfte dann der Rumpf dran sein....freu mich RIESIG!:mrgreen:

 

Euch allen wünsch ich einen guten Start in die neue Woche und viele gute und schöne Momente darin!

 

Mit liebem Gruss

 

Xoff

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Guten Morgen

 

Den gestrigen Abend habe ich zum Laminieren genutzt.

 

Matte (100g/m2) und das Polyester, inkl. Spachtel - den ich bestimmt brauchen werde - habe ich besagtem Spezialgeschäft gekauft und gleich noch ein paar Tipps mitgenommen.

 

Die Vorbereitungen habe ich wohl etwas vernachlässigt, da ich merkte, dass sich die Glasfasermatte sehr gut an die Rumpfform anpassen lässt. So legte ich die Matte grob zugeschnitten auf Grösse schlicht so über den Rumpf, dass ich mit einer Seite anfangen konnte, fixierte das Ganze mit Klammern und mischte mir die Polyester-Masse.

Den Härter habe ich mit einer alten Injektionsspritze mit Spül-Aufsatz (vom Zahnarzt) dosiert, gemischt wurde in einer alten Konservendose, die ich vorgängig mit Wasser geeicht hatte (250ml Harz, das reichte für etwas mehr als die Hälfte des Rumpfes).

Handschuhe und alle notwendigen Materialien (Lappen, Aceton, Pinsel, Roller mit Schaumstoffrollen, flache Schale (alte Zigarrenschachtel aus Metallblech) und eine Schere habe ich fein säuberlich bereit gelegt.

 

Als das Polyester gemischt war ging ich sofort an die Arbeit - schliesslich ist das Material nur ca. 15-20 Minuten verarbeitbar. Das Auftragen und Verteilen des Polyesters ging mit der Rolle sehr gut, damit lässt sich auch die Galsfasermatte sehr gut «anpassen». Durch das Rollen verteilt sich das Galsfasermaterial sehr gut über die Rumpfform, zumindest dort, wo sich keine grösseren Übermengen anhäufen. Durch Einschneiden mit der Schere in «nassem» Zustand liessen sich grössere Falten ausgleichen, was natürlich zu einer Überlappung der Galsfaserschichten und damit zu Kanten führte, die ich wohl schleifen werden muss...

 

Die Schwierigkeiten begannen erst auf der zweiten Rumpfhälfte, die ich gleich anschliessend bearbeitete, da ich Angst hatte, die Übergänge von der einen zur anderen Rumpfhälfte würde nicht gut, wenn ich bis zum nächsten Tag wartete. Am Übergang von Kiel zur Rumpfbeplankung, wo eine «scharfe» Kante ist, liess sich die Glasfasermatte nicht einwandfrei fixieren, so dass ich da etwas von der Kontur verlor. Das werde ich wohl schleifen müssen!

 

An einigen neuralgischen Stellen liessen sich die Schnittkanten leider nicht schön ankleben, so dass ich da jetzt unschöne, abstehende Resten habe, die ebenfalls abschleifen werden muss.

Ebenso haben sich ein paar rauhe Stellen und sogar ein, zwei Läufe gebildet, die auch durch Schleifen entfernt werden müssen.

 

Alles in allem war diese Arbeit nicht wirklich angenehm! Das Querlüften (bei DIESEN Temperaturen draussen) und gleichzeitige Heizen mit dem Heizlüfter kam meiner Gesundheit zugute - wenn man von der sich ankündigenden Lungenentzüdung absieht...lol

Das Arbeiten mit Polyester und Glasasermatte ist schlicht eine «Sauerei»! Alles klebt und stinkt und dazu muss es noch schnell gehen...:grummel:

 

...und der vorher so schön vorbereitete und geschliffene Rumpf hat wieder eine Oberfläche, die zum Himmel schreit...

 

Ausserdem hat - aus welchen Gründen auch immer - das Polyester nicht überall gleich schön ausgehärtet. An einigen Stellen ist es nach einer Nacht noch immer ganz klebrig und feucht. Ich frage mich, ob das so korrekt ist und ob diese Stellen wohl noch nachtrocknen (und in welcher Zeitspanne das vor sich gehen wird) - oder ob ich diese Stellen einfach nass schleifen soll...

Um einen Tipp wäre ich sehr froh - vielleicht hat grad jemand einen Thread zur Hand, wo genau dieses Problem behandelt wird.... THX!

 

Mein Plan ist nun folgender:

Ich werde heute Abend die groben Fehler mit Schleifen verbessern und danach eine zweite Schicht Polyester, diesmal ohne Glasfasermatte, drüberpeppen. Das vor allem deswegen, weil die Galsfaserschicht nicht ganz überall genügend von Polyester bedeckt ist und eine noch rauhe Oberfläche aufgrund der schlechten Tränkung besteht.

Danach werde ich schleifen und mit Polyester-Spachtel spachteln, wieder schleifen und so fort...

...ist das richtig so? Oder hat einer der Profis hier im Forum einen Tipp, einen Vorschlag oder gar einen Hinweis auf etwas, das ich nicht beachtet/gewusst habe? Ich bin froh um jede Unterstützung und Hilfe im Kommentarthread: http://www.schiffsmodell.ne/showthread.php?t=31244

 

So, und nun wünsch ich Euch allen einen guten, erfolgreichen Arbeitstag (das Arbeiten fällt ja bei DEM Wetter nicht allzu schwer... wobei Modellbauen bei solcher Witterung fast noch angesagter ist als Arbeiten...finde ich...)

 

Mit lieben Grüssen

 

Xoff

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Guten Morgen:D

 

Die oben beschriebenen Probleme mit dem Polyester (feuchte Stellen) haben sich durch Wärmen gelöst! Da bin ich sehr froh:D

 

Nach dem groben Schleifen mit 150er Nassschleifpapier - um die Unebenheiten und Stösse/Überlappungen des GF-Gewebes zu bearbeiten - habe ich mit Polyester-Spachtel gespachtelt.

Das ist ein wirklich tolles Material! Es hat zwar eine sehr kurze Verarbeitungszeit (nur etwa 6 Min.!), lässt sich aber schon nach spätestens 30 Minuten bearbeiten (schleifen). Durch den Einsatz von Wärme härtet die aufgebrachte Spachtelmasse noch schneller durch. So können in einem Nachmittag locker drei bis vier Spachtel-Schleif-Kombinationen aufgebracht werden, was ich gestern gemacht habe.

Die gespachtelten Stellen habe ich dann jeweils mit 240er Nassschleifpapier geschliffen, was eine sperfeine Oberfläche ergab.

 

Nach dem letzten Spachtelauftrag habe ich dann den ganzen Rumpf mit 240er, 320er, 400er, 600er und zum Schluss mit 800er geschliffen - er ist nun glatt wie ein Babypo, hat keine Dellen und Unebenheiten mehr und ist direkt vergleichbar mit der Oberfläche meines (professionell gefertigten) Longboard-Surfbretts:D

 

Da bin ich wirklich stolz drauf, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich das so gut hinkriege.

 

Heute werde ich mich beim Farbenhändler meines Vertrauens (das tönt doch toll;)) beraten lassen, welchen Haftvermittler ich verwenden soll und den Rumpf damit grundieren und nach ausgiebiger Trockenzeit schleifen.

Je nachdem muss dann wohl noch einmal an einigen Stellen (wo nach der Grundierung noch unschöne Stellen auftauchen) gespachtelt und geschliffen werden...

 

Ich habe mich entschieden, die Lackierung mit dem Pinsel aufzutragen und jede Lackschicht sorgfältig zu schleifen. Da mein Modell mit 1.2m Länge recht gross wird, muss ich kaum auf eine hauchdünne Farbschicht schauen - ausserdem habe ich mit Spritzen oder gar Airbrush absolut keine Erfahrung... und Spraydosen will ich schon gar nicht verwenden!

 

So, und jetzt muss ich wohl oder übel meiner Nebenbeschäftigung zum Broterwerb nachgehen - auch wenn ich lieber an meiner Smit weiterarbeiten würde...;)

 

Euch allen einen guten Wochenabschluss und vielleicht sieht man sich ja in Friedrichshafen an der Modellbaumesse... ich werde am Samstagnachmittag dort sein und mich um den Antrieb, das Querstrahlruder und einige andere Dinge kümmern:)

 

Mit liebem Gruss aus Basel

 

Xoff

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moinsen

 

Ich nutze die Wahlnacht in den USA um nebenbei den Baubericht weiterzuführen - endlich habe ich neue Fotos und es ist einiges gegangen:D

 

Seit dem letzten Bericht habe ich einerseits den Rumpf vorangetrieben und andererseits am Führerhaus, resp. an der Brücke weitergearbeitet.

 

Hier seht Ihr die Brücke, die ich heute soweit gebracht habe:

Bruecke_mit_Hocker_Aufsicht.jpg

auf einfachste Weise habe ich einen Monitor (TFT, natürlich;)), eine Tastatur (die wie im richtigen Leben etwas schräg angestellt ist), ein Telefon, die zwei «Gashebel» (wie sagt man denen auf der Brücke? *unwissend frag*), ein Telefon, sowie einen Hocker gefertigt.

 

Hier noch ein anderes Bild in der Ansicht von achtern:

Bruecke_mit_Hocker.jpg

...ist das eine gute Möblierung oder ist das eine gute Möblierung...?

 

Beachte auf beiden Fotos die 1-Cent-Münze...

 

Hier seht Ihr den laminierten Rumpf:

Rumpf_laminiert.jpg

 

da es ein paar Luftblasen hatte musste ich mir bereits in diesem Stadium eine Reparatur überlegen. Ich schnitt mit einem scharfen Messer die schlechten Stellen aus und verspachtelte dann das Ganze:

Rumpf_laminiert_Reparatur.jpg

 

Vom Spachteln, Schleifen und der Wiederholung dieser Tätigkeit, bis ich zufrieden war, sowie vom Feinschliff habe ich keine Fotos gemacht. Dachte, dass diese Fotos nicht so interessant sind, da ich mit der Kamera die Schönheit des laminierten Rumpfes nicht darstellen kann.

 

Hier ein Bild des anschliessend zwei Mal rot (RAL 3003, Rubinrot, Foto nicht wirklich farbecht) gerollten Rumpfes. Die Wasserlinie ist zu sehen, die ich als letztes am auf der Helling montierten Rumpfform anzeichnete:

Rumpf_aufHelling_rot.jpg

 

Über der Wasserlinie ist der Rumpf auch noch rot gefärbt, was vielleicht zum Teil so bleiben wird - aber über die Idee, die ich gerade favorisiere, werde ich berichten, wenn sie ausgereift ist... ich sag nur: TotalFantasieAdaption;)

 

Bevor ich den Rumpf von der Helling nehmen konnte, musste erst ein Ständer her!

Diesen habe ich mit Abschnitten von den Spanten angefertigt. Das ist «nur» ein Ständer für den ersten Teil des Weiterbaus, ich denke dass er nicht stark genug ist, um das fertige Schiff zu halten...

Bootsstaender_Arbeitstisch.jpg

 

Zur Federung und zum Schutz des Rumpfes habe ich im Baumarkt Gummiprofile zum Abdichten von Fenstern gekauft:

Bootsstaender_Detail.jpg

 

Zuerst habe ich den Ständer übrigens an den Berührungsflächen mit Latex-Milch eingestrichen. Das ist zu wenig Polsterung und zu hart...deshalb dann die Gummiprofile.

 

Nun war Zeit, den Rumpf von der Helling zu nehmen. Ich konnte es kaum erwarten!

Durch die Vorarbeiten (entfernen einiger Spanten und «Hellinghalterungen») ging das recht schnell. Mit ein paar Handgriffen, resp. Schraubenzieherdrehungen, war das erledigt und ich konnte den Rumpf in den Händen halten. Das Gewicht dürfte etwa 5 kg betragen und sieht so aus:

Rumpf_AnsichtStbvorn_mitFlasche.jpg

 

Zum Grössenvergleich habe ich ein paar Alltagsdinge dazugestellt.

 

Nach dem Entfernen der letzten Befestigungs-Laschen präsentiert sich der Rumpf so:

Rumpf_AnsichtStbachtern.jpg

 

Rumpf_Aufsicht_achtern.jpg

 

Ich habe dann rund die Hälfte der Rumpfinnenseite mit Polyester und GF laminiert und gleicht mit einem Heizlüfter erwärmt, so dass nach ein paar Stunden die Oberfläche schön ausgehärtet ist.

 

...und Barack Obama hat die Wahlen gewonnen!

 

Soviel zum Stand der Arbeiten auf meiner Werft - ich habe eine grosse Freude:D

 

Euch allen wünsche ich einen guten Tag!

 

Mit liebem Gruss

Xoff

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TGIF! (Thank God It's Friday!)

 

Ein nächster Zwischenbericht - Fotos folgen...

 

Inzwischen hab ich

 

  • die Spanten als Decksauflage gestrakt und ausgerichtet
  • die Rumpfinnenseite laminiert
  • an der Brücke weitergearbeitet
  • einen Teil des Decks verklebt

Das Bearbeiten der Spanten ist recht gut verlaufen. Am einfachsten ging es mit einem auf eine steife Leiste aufgeklebten Schleifpapier. So lassen sich die Spanten am besten auf gleiche Höhe schleifen (diese Technik habe ich in einem anderen Thread aufgeschnappt ;)).

 

Das Laminieren der Rumpfinnenseite wiederum war eine eher unangenehme und schwierige Aufgabe, da sich dieses widerspenstige Glasfasergewebe nicht so leicht in die Negativform zwischen die Spanten einbringen liess. Da hatte ich meine liebe Mühe mit! Ich musste diverse Stellen, wo sich Blasen und Überstände gebildet hatten, nachbearbeiten und ein zweites Mal belegen. In einem dritten Arbeitsgang habe ich dann noch eine Schicht Polyester ohne GF aufgetragen. So sieht die Rumpfinnenseite jetzt einigermassen akzeptabel aus - herumzeigen werde ich sie aber nicht...:?

 

Die Innenseite des Führerhauses habe ich heller gestaltet und die hergestellten Einrichtungsgegenstände ebenfalls gefärbt....sieht ansprechend aus.

Ich werde da nicht allzu sehr ins Detail gehen, sondern die Einrichtung des Innenraums eher andeuten und schematisch halten.

 

Beim Deck habe ich mich als erstes um den hinteren Teil gekümmert. Ich will eine möglichst grosse Öffnung für den Einbau und die Wartung haben. So habe ich das Decks entsprechend geplant.

Aus einem Stück Flugzeugsperrholz in der Grösse von 43 x 66 cm habe ich die grosse Luke ausgeschnitte und anschliessend für das Verkleben wieder mit Furnier-Klebeband zusammengefügt. Auf der Unterseite die nicht zu klebenden Stellen mit Krepp abgeklebt und das Ganze auf die vorbereiteten Spanten geklebt.

Das Anpressen gestaltete sich recht schwierig - wo und wie soll man da Schraubzwingen ansetzen? - und da der Druck von Gewichten zu klein war um das Deck an allen Stellen korrekt auf die Auflage zu pressen, musste ich improvisieren. Zum Schluss ist aber alles gut gekommen... für ein paar Stellen habe ich bereits den Polyester-Spachtel bereitgestellt..;)

 

Fotos dieser Arbeitsschritte liefere ich baldmöglichst nach.

 

Euch allen wünsche ich einen guten Abschluss der Arbeitswoche und ein Wochenende mit genügend Zeit für Eure Werft.

Ich werde kaum zum Bauen kommen, da ich in den Bergen den Einzug des Winters geniessen werde...:D

 

Mit einem lieben Gruss

 

Xoff

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Hier die Fotos zu den Arbeiten am Deck achtern:

 

die vorbereiteten Spanten:

038Deck_Spanten_vorbereitet.jpg

 

die Auflage aus 1.5mm Flugzeugsperrholz. Die sehr grosse Luke mit den Wartungsluken für die Motoren ist ausgeschnitten und auf der Oberseite mit Furnierklebeband zusammengefügt für das Kleben des Rahmens:

039Deck_Auflage_ganz_oben.jpg

 

auf der Unterseite der Auflage ist die Luke mit Krepp abgeklebt, um ein Kleben derselben zu verhindern:

040Deck_Aufage_ganz_unten.jpg

 

die ersten Planken sind aufgeklebt:

041Deck_Beplankung_Anfang.jpg

 

alle Planken des Rahmens geklebt und verschliffen, Wartungsluken ausgeschnitten:

042Deck_Beplankung_Rahmen.jpg

 

Die Lukenabdeckung (Wartungsluken sind noch nicht ausgesägt):

043Deck_Beplankung_Rahmen_Lukeeingepasst.jpg

 

Ich trage mich mit dem Gedanken, das Deck in Naturholz zu belassen, da die Beplankung so schön gelungen ist...

 

Statt das Wochenende auf meiner Werft zu verbringen, werde ich es in den Bergen in Grindelwald geniessen - meine Familie hat dort ein Chalet8)

 

Euch allen wünsche ich das, was Ihr Euch selber wünscht - jedem das Seine...;)

 

Mit liebem Gruss

Xoff

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Ich habe an der Luke weitergearbeitet:

045Deck_Luke_beplankt.jpg

 

044Deck_Luke_Detail.jpg

 

Die Luke ist so gestaltet, dass eine Wassersperre eingebaut ist, so dass möglichst wenig Wasser eindringen kann.

Etwas misslungen ist mir die BackbordWartungsluke für den Motor: da habe ich an der Aussparung zu viel weggeschliffen - es klafft nun ein Spalt, der ziemlich unschön anzusehen ist... da muss ich mir was überlegen!

 

Die Luke wird mittels vier kleinen Schrauben auf dem Deck fixiert - das sieht zwar nicht originalgetreu aus, aber es ist aus meiner Sicht die einfachste Lösung...

 

Heute werde ich, sofern die Zeit reicht, das Decksholz beizen - hab mir dafür «Eiche hell» besorgt.

 

Über's Wochenende in den Bergen konnte ich natürlich die Gedanken nicht von meinem Schiff lassen und habe mir mal eine Farbgebung für meine Fantasie-Adaption ausgemalt.

Mein Schiff wird «Endless Summer» heissen, inspiriert vom Film «The Endless Summer», einem Surf-Klassiker.

Ich habe mir folgende «Geschichte» meines Schiffes ausgedacht: ein paar Surfer haben das Schiff gekauft und es zu einer Surf-Basis ausgebaut. Die Schleppwinden wurden entfernt, dafür kam ein Kran für die Wasserung des kleinen Bootes, sowie der Jet-Skis für das «Tow In» montiert.

Entsprechend der Verwendung des Schiffes ist die Farbgebung sehr «surfmässig» - ob das mit den Konventionen der Schiffahrt und dem Seerecht kompatibel ist, weiss ich nicht, aber schau's Dir mal selber an.

 

Für Kommentare im Kommentar-Thread bin ich natürlich offen..;)

 

046EndlessSummer_Seitenansicht.jpg

 

...mir gefällt's...:D

 

...ob die Schubschulter wirklch verbaut wird, weiss ich noch nicht... irgendwie gefällt mir das Teil nicht mehr so - von der Form her...

 

lg

Xoff

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Moin moin

 

Es ist wieder einiges gegangen auf meiner Werft:

 

 

  • das Deck habe ich ein erstes Mal mit Beize behandelt (Eiche hell)
  • das Deck mit der Luke unter dem Aufbau auf die mittlere Ebene vorangetrieben
  • die Brücke aussen gelb gefärbt

Das Beizen des Decks mit «Eiche hell» ging zwar sehr gut - ist ja auch eine wirklich einfache Arbeit: mit Schwamm drüber8) - aber die Farbe gefällt mir immo gar nicht. Ist zu gelb und passt irgendwie nicht zum Rot des Rumpfes (kommt auf der Foto nicht realistisch rüber). Da werde ich wohl noch mit einer anderen, dunkleren Beize einen zweiten Färbegang einlegen.

Das Schleifen des Decks hat etwas gebracht, so sind hellere Stellen entstanden, die einen schönen «gebrauchten» Eindruck ergeben.

Aber schau selber:

050Deck_Bruecke.jpg

 

Da siehst Du auch gleich die Brücke, die ich aussen gelb bemalt habe. Da sind mindestens noch zwei Anstriche notwendig, bis die Farbe gut deckt.

 

Innen sieht die Brücke nun so aus:

048Bruecke_gelb.jpg

 

Ich habe mich entschieden, den Innenausbau in Etwa so zu lassen, also eine eher schematische Einrichtung stehen zu lassen. Das Grau ist dafür gut geeignet, finde ich...

 

Die grosse Luke unter dem Aufbau ist auch bereits ausgespart, die Übergänge zwischen den Ebenen sind gebaut. Da kommen noch Treppenstufen drauf.

049Mitteldeck_Lukevorn.jpg

 

Die Leisten sind der Anschlag für den Aufbau, den ich da drauf stellen werde.

Auf der vordersten Ebene ist ach bereits ein Streifen Flugzeugsperrholz aufgeklebt, als Auflage für den Aufbau.

Diese vorderste Ebene werde ich nicht mehr beplanken, sondern mit Farbe (grün) bemalen.

Dort wird auch eine Luke zur Wartung des Querstromruders ausgespart. So kann ich eventuell auch eine Ankerwinde zum Fallenlassen und Heben eines Ankers einbauen.

 

Es ist schön, am Morgen, vor der Arbeit, einen kurzen Bericht zu schreiben... so lässt sich's gut aufstehen und sich auf den Tag freuen (und auf den Abend, wenn wieder Werftzeit angesagt sein wird...:D)

 

Euch allen einen guten, erfolgreichen Tag!

 

Gruz aus Basel

Xoff

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Ein Wochenende ganz nach meinem (Modellbau-)Geschmack:mrgreen::

 

Ich berichte Euch über die Fortschritte seit Mittwoch - da ist einiges gegangen...

 

 

  • Den unteren Teil des Aufbaus habe ich ganz in Holz gefertigt
  • Das Deck ist ein zweites Mal gebeizt
  • Der Übergang zwischen Bordwand und Deck ist verspachtelt
  • Die Auspüffe (?) sind aus Messing-, resp. Alurohr angefertigt
  • Das bestellte Querstromruder ist gekommen, die Öffnungen im Rumpf sind vorbereitet

Der Bau des unteren Teils des Aufbaus war mir eine grosse Freude, denn diese Arbeit ganz in Holz, schön verschliffen, hat viel Spass gemacht. Er sieht gut aus, finde ich:

053Aufbau_untererTeil.jpg

 

Innen siehst Du besser, wie das Ganze gemacht ist: aus Flugzeugsperrholz 1.5mm und 5mm Leisten zur Verstärkung der Ecken:

054Aufbau_untererTeilvonunten.jpg

 

Besonders stolz bin ich auf die abgerundeten Ecken im vorderen Teil...:that:

 

Das Deck, zum zweiten Mal gebeizt, dieses Mal mit «Eiche dunkel» macht einen viel besseren Eindruck als zuvor, es ist nicht mehr so gelb. Auf dem Bild zu den Auspüffen (weiter unten) ist es am besten zu sehen.

Ich werde es nach dem vollständigen Trocknen fein schleifen und überlege mir, wie ich es «älter» aussehen lassen kann. Im Moment ist es mir noch zu «eintönig», es sollte einen gebrauchten Eindruck machen.

Ich halte Euch über den Alterungsprozess auf dem Laufenden ;)

 

Den zum Teil nicht sehr schönen Übergang zwischen Bordwand und dem Deck habe ich mit Polyester-Spachtel verspachtelt und verschliffen...das sieht jetzt schon sehr gut aus!

Durch das Schleifen hat natürlich die rote Rumpffarbe gelitten - aber diese erste Bemalung war eh nicht als definitive Farbschicht gedacht, sondern war einerseits zur besseren Sichtbarmachung von Unebenheiten im Rumpf und andereseits zur Markierung der Wasserlinie aufgetragen worden.

 

Heute habe ich die grossen Auspüffe aus 20mm, die kleinen aus 5.5mm Messingrohr, sowie den mittleren aus 10mm Alurohr angefertigt. Das Löten der Messingrohre, nachdem sie mittels einer Lehre auf Gehrung geschnitten waren, ging sehr gut vonstatten (ich hatte vor dem Löten etwas Respekt - habe das schon ewig lange nicht mehr gemacht... aber es geht noch ganz gut8))

057Auspueffe.jpg

 

Für die Schornstein-Aufbauten habe ich mir sehr viel Zeit genommen, denn ich wollte sie genau und originalgetreu anfertigen. Das war eine eher aufwendige Arbeit, deren Resultat sich sehen lassen kann:D

058Aufbau_mitAuspuff.jpg

 

Von Achtern sieht der Aufbau schon «wie echt» aus, finde ich (Die Rohre sind nur provisorisch eingesteckt in die Befestigungs-Löcher und noch nicht korrekt abgelängt und ausgerichtet):

059Aufbau_mitAuspuff2.jpg

 

Ausserdem ist das bestellte Querstromruder von Aeronaut gekommen:mrgreen:

Sieht es nicht hammerhässig aus?

051Querstromruder1.jpg

 

052Querstromruder2.jpg

 

Natürlich habe ich gleich die Vorbereitungen für den Einbau vorgenommen: Ausgemessen und Löcher in den Rumpf (Autsch!!!) gemacht:

056Querstromruder_Rumpfvorbereitet.jpg

 

Die Form der Löcher ist etwas misslungen... da werde ich einiges zu spachteln haben...:grummel:... ist gar nicht so einfach, einen Kreis auf eine Rumpfwand zu projizieren, vor allem wenn der Rumpf bereits «fertig» ist...naja, es kann nicht alles reibungslos verlaufen...

In den Rumpf gelegt sieht das Querstromruder aber schon ganz nett aus:

055Querstromruder_imRumpf.jpg

 

Bei der Gelegenheit habe ich gemerkt, dass es auf der einen Seite um 6 cm (!) zu kurz ist - obwohl es das Grösste im Sortiment von Aeronaut ist... so werde ich meine wiedererwachten Lötfähigkeiten als nächstes wohl an der Verlängerung des Querstromruders testen können...

 

Es geht recht gut voran mit meiner «Endless Summer» - das freut mich sehr und die Fortschritte machen Mut zum Vorantreiben der Arbeiten...ich habe auf meiner Werft jeglichen Urlaub gestrichen für die Arbeiter und überlege mir sogar, ob ich die Wochenenden auch ausfallen lassen soll... hoffe die kommen mir nicht mit der Gewerkschaft...:cluebat:

 

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche und gutes Vorankommen auf Eurer Werft!

 

Mit liebem Gruss aus Basel

Xoff

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Heute berichte ich über die Vorbereitungen zum Einbau des Querstromruders.

 

Wie bereits vermeldet war das Querstromruder zu kurz für den Einbau in meine «Endless Summer». Also musste eine Verlängerung auf der einen Seite her...

Da ich keine Chance sah, innerhalb nützlicher Frist ein Messingrohr mit einem Aussendurchmesser von 34mm und einer Wandstärke von 1mm zu finden, beschloss ich, selber ein solches zu formen. Als Rohmaterial sollte mir 1mm-Messingblech dienen.

Auf Grösse war das Blech schnell gesägt (mit der Laubsäge in Ermangelung einer anderen, wohl besser geeigneten Säge) und die Kanten auf Mass gebracht.

Das Biegen des Blechs gestaltete sich ebenfalls als nicht sehr schwierig. Das machte ich mit Hilfe eines Stahlrohrs, um das ich das Blech bog.

Durch das Hämmern - natürlich mit einem Holzbrettchen - vergrösserte sich das genau abgemessene Blech ein klein wenig.

Nach der Korrektur dieses Umstands habe ich die Längsnaht gelötet. Das ging sehr gut und einfach.

 

Hier ein erstes Bild vom Resultat meiner Biege-Anstrengungen:

060Querstromruder_Verlaengerung_bereit.jpg

 

Selbstverständlich ist das selber gemachte Rohr nicht so rund wie es eigentlich sein sollte, aber die Lötnaht hält und es passt sehr gut an das gekaufte Querstromruder.

 

Für das Kleben habe ich mir eine einfache Lehre gebaut, damit die Flucht des angesetzten Rohrs stimmt.

Zuerst fixiere ich die beiden Rohre mit Sekundenkleber.

Mittels UHU-Endfest und einer Lage Glasfaser-Gewebe will ich die beiden Stücke verbinden:

061Querstromruder_Verlaengerung_zumKleben.jpg

 

Das ging sehr gut!

Nach dem Kleben heizte ich das gesamte Querruder zuerst mit dem Heissluftföhn, dann mit einem Heizlüfter. Das Erwärmen der Klebers erhöht dessen Endfestigtigkeit.

 

062Querstromruder_Verlaengerung_Haerten.jpg

 

So sieht das Teil fertig aus:

063Querstromruder_Verlaengerung_fertig.jpg

 

Jetzt musste das Rohr auf die Einbaulänge gekürzt werden. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden sägte ich das Messingrohr etwas zu lang ab... ich feile nach dem Einbau lieber ein wenig, als dass ich mein teures und schönes Teil versehentlich falsch ablänge und dann vor einem grossen Problem stehe:

 

064Querstromruder_Verlaengerung_Abelaengt.jpg

 

Unterhalb des Querstromruders liegt der mastfuss, den ich nebenbei fertigte, als das Querstromruder am Härten war. Den Bau des Mastes werde ich später behandeln.

 

Als das Rohr abeglängt war, legte ich es zur Prüfung in den Rumpf... das sieht so aus:

 

065Querstromruder_eingelegt.jpg

 

...an Bug sieht man zwei defekte Stellen, die sich beim Laminieren der Innenseite des Rumpfes gebildet haben...scheinbar war die Beplankung nicht ganz dicht...

 

Heute Abend habe ich dann das Querstromruder eingebaut. Zuerst habe ich es mit «Araldit Rapid» fixiert und dann mit «UHU Endfest» eingepeppt. Das war eigentlich eine Arbeit, die gut vonstatten gegangen ist...bis ich auf die - blöde - Idee kam, mittels meines Heizlüfters die Festigkeit zu erhöhen. Dadurch wurde der UHU viel flüssiger und verabschiedete sich aus den mühsam gefüllten Ritzen und sammelte sich im Kielbereich:grummel:

So war meine Arbeit für das Einleimen des Querstromruders innert kürzester Zeit «für die Katz». Da ich aber den Leim nicht mehr an den richtigen Ort bringen konnte, muss ich wohl warten, bis alles ausgehärtet ist. Zut!

 

Morgen werde ich in einem zweiten Anlauf versuchen, das Rohr korrekt einzukleben. Ich werde da wohl den Araldit Rapid nehmen... der hörtet so schnell aus, dass er nicht wegfliessen sollte...hoffe ich zumindest.

Vin dieser misslungenen Aktion habe ich absichtlich keine Fotos gemacht - will Euch damit nicht schocken..;)

 

So, und jetzt muss ich ins Bett!

 

Mit liebem Gruss

Xoff

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Eben war ich die gestrige Arbeit kontrollieren - sie ist gut gelungen:D

 

Zum Glück hatte ich an der Aussenhaut ein breites Klebeband über die ganze Öffnung geklebt, so dass an einigen Stellen eine sehr gute Füllung der Lücke zwischen Querstromruder und Rumpfhaut entstand.

 

Vorhin habe ich jetzt mit einer nächsten Schicht «Araldit Rapid» aussen und innen die letzten Ritzen gefüllt und anschliessend wieder mein Klebeband aussen angebracht.

So sollte jetzt das Rohr so eingeklebt sein, dass ich es heute Abend mit der Feile bearbeiten kann. Allfällige Löcher und Ritzen kann ich dann immer noch in einem dritten Klebegang bearbeiten. Je nachdem wird das aber gar nicht mehr notwendig sein, sondern ich kann dann gleich mit Epoxy-Spachtel mit der Feinverarbeitung beginnen...

 

Ich freue mich sehr darauf, heute Abend das Resultat meiner Arbeit begutachten zu können! ;)

 

Übrigens: zum Schutz der eingebauten Schiffsschrauben und der Innenfläche des Querstromruders habe ich einen Pfropfen aus einem frischen Lappen mit Klebeband in das Rohr fixiert - ich hatte die Befürchtung, dass - sei es durch Unachtsamkeit oder durch Fliessen des Klebers - das Innere des Rohrs verklebt werden könnte. Diese Angst war unberechtigt, aber ich bin trotzdem froh, an diesen Umstand gedacht zu haben... wär doch misslich gewesen, wenn zwar das Rohr eingeklebt, aber die Schiffsschrauben ebenfalls mit angeklebt worden wären...:nerv:

 

Jetzt kann ich beruhigt zur Arbeit und mich den ganzen Tag auf den Abend freuen 8)

 

Euch allen einen guten Tag mit Erfolgserlebnissen bei dem was Ihr tut!

 

Liebe Grüsse aus Basel

Xoff

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HURRA! :mrgreen:

 

Meine Werftarbeiter überraschten mich heute zum Feierabend mit einer wunderbaren Neuigkeit:

 

Das Querstromruder ist fertig eingebaut und grob verschliffen, bereit zum Verspachteln!

 

Sieht es nicht schön aus?

 

066Querstromruder_eingebautverschliffen.jpg

 

...ich glaube, sie wollen heut Abend Freigang, welchen ich ihnen vor lauter Freude wohl auch gewähren werde;)...und dann werd ich allein ein wenig weiterwerkeln...

 

Aber jetzt muss ich erst mal etwas zwischen die Kiemen schieben!

 

E Guete!

 

Xoff

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Ahoi!

 

Heute konnte ich an der «Endless Summer» weiterbauen:

 

  • Ankertaschen eingebaut und verschliffen
  • Rumof ein weiteres Mal innen mit Polyester ausgekleidet
  • Brücke: Bodenrost gebaut
  • Motorbefestigung für Querstromruderantrieb vorbereitet

Die Ankertaschen habe ich aus Flugzeugsperrholz gebaut. Eine einfache Form aus zwei zusammenlaufenden Brettchen, die seitlich zwischen zwei andere Brettchen geklebt sind.

Diese habe ich - so gut ich konnte (aufgrund der Pläne sind Position und Lage der Taschen nicht genau ersichtlich) - in den Rumpf eingepasst.

Für die Löcher habe ich mit ner Dremel mit einem feinen Bohrer (1.5mm) die Bordwand perforiert und dann die Grösse des Lochs mit einer Feile angepasst. Mehr oder weniger passten den Taschen dann gut in die Löcher - Araldit und Epoxyspachtel taten den Rest:that:.

Die überstehenden Reste, sowie die Kleberreste habe ich mit dem Winkelschleifer (Flex) grob abgetragen und dann von Hand fertig verschliffen. Das sieht doch schon ganz gut aus, oder?

 

067Bug_mitQR_Ankertasche_StB.jpg

 

Von Backbord aus sieht es so aus:

068Bug_QRundAnkertasche_BB.jpg

 

Die Abdeckung am oberen Rand sind zum Schutz des bereits beplankten Decks, denn ich habe heute auch die Innenseite des Rumpfes ein weiteres Mal mit Polyester ausgestrichen (ohne GF)...ich habe das Gefühl, die Rumofbeplankung ist etwas dünn und will auf Nummer sicher gehen. Deshalb trage ich auch morgen noch einmal eine Schicht Polyester auf...der Herr geben, dass es klebe!

 

...so macht Modellbau Spass:mrgreen:

 

An der Brücke habe ich auch noch ein wenig weitergebaut: den Boden habe ich noch mit einem Rost belegt, den ich aus 5mm-Lindenleisten gefertigt, die ich auf einen Rahmen aus den gleichen Leisten geklebt habe. So kann ich ein wenig die falsche Höhe des Steuerhauses korrigieren (habe mich verrechnet beim Bauen, was mir letzthin aufgefallen ist;))

 

Als die Leisten hielten habe ich sie noch mit der gleichen Beize gebeizt, die ich für's Deck verwendet habe. Jetzt sieht sie so aus:

 

070Bruecke_mitRost_vonoben.jpg

 

Unter den Türen (die ich nicht funtkionsfähig bauen, sondern aussen Türattrappen aufkleben werde) sind noch zwei Stufen eingebaut:

 

069Bruecke_mitRost.jpg

 

Im Bug habe ich die Befestigung für den Querstromruderantrieb vorbereite, was besonder leicht fiel, weil ich den Kiel-Spant im Rumpf zur Verstärkung von anfang an etwas speziell geformt habe. Diese Idee, die ich eigentlich aus Stabilitätsgründen für die ursprünglich vorgesehenen Schubschultern konzipiert hatte, kommt mir jetzt sehr entgegen, denn ich kann daran wunderbar die Motorhalterung befestigen kann.

 

Davon habe ich keine Foto gemacht.

 

Ich hoffe, morgen noch weiterbauen zu können und freu mich natürlich sehr darauf...:D

 

Euch allen einen guten Abend (bei vielen liegt wohl Schnee...bei uns in Basel hat's bisher nicht geschneit, aber kalt ist's... so'n richiges Wetter zum daheimbleiben und modellbauen:mrgreen:)

 

Xoff

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Guten Morgen!

 

Gestern hat mir die Müdigkeit nicht mehr erlaubt, einen Bericht von der Sonntagsarbeit zu verfassen, was ich jetzt gern nachhole:

 

Ich habe gestern

 

  • den Motor für das Querstromruder eingebaut
  • die Backbordseite des Rumpfes innen ein weiteres Mal gepolyestert

Für die Motorhalterung habe ich einen Zimmermanns-Winkel verwendet, dem ich ein entsprechend grosses Loch für den Motorflansch spendiert, sowie die kleinen Löcher für die Befestigung desselben gebohrt habe. Das ging soweit sehr gut, aber dann begannen die Probleme:

Ich Dussel hatte ja am Samstag den hölzernen Anschlag dafür am Kielspant in den Rumpf geleimt und dabei vergessen, dass ich mit der Bohrmaschine nicht mehr zukommen werde, um die Löcher für die Befestigung der Halterung zu bohren...:grummel:

Zwar passte mein Dremel-Verschnitt ganz knapp quer in den Rumpf, aber dessen Bohrfutter fasst nur 3mm-Bohrer - und ich wollte die Halterung jedoch mit 6mm-Schrauben befestigen, da 3mm mir viel zu schwach vorkommen, um einen verzinkten Eisenwinkel mit einem angeflanschten und arbeitenden 500er Motor an einem Holzbrett zu befestigen...

 

Also suchte ich nach einer Lösung und wurde fündig:that:

 

Zuerst wurden die Bohrlöcher angezeichnet und mit 3mm vorgebohrt. Dann spannte ich den Winkel mit den 6mm-Löchern mit einer kleinen Schraubzwinge an den richtigen Ort und benutzte sie als Lehre: mit dem eingespannten 3mm-Hoz-Bohrer fräste ich sodann die Löcher so gross, dass die Schrauben passten.

Das ist zwar keine sehr fachgerechte Arbeitsweise, aber sehr effektiv...:mrgreen:

 

..sieht so aus:

071BefestigungQR_Motor.jpg

 

Ihr seht auf dem Bild auch die Schweinerei, die ich mit dem Polyester im Rumpfinnern veranstaltet habe8)...da mir ja die Laminierung gehörig misslungen ist habe ich aus Angst, der Rumpf könnte nicht genug stabil und fest sein, mehrere dünne Schichten Polyester aufgetragen und dabei auch gleich die Spanten geployestert. Sieht nicht sehr schön aus, aber es ist hoffentlich effektiv.

Ausserdem sind die Ankertaschen-Kästen im Bug gut sichtbar - links und rechts vom Motor.

 

Gestern habe ich nun den Rumpf auf die Backbordseite gelegt (was bei der geraden Rumpfseite sehr einfach ist) und die BB-Innenseite - eben - noch einmal gut mit Polyester belegt.

Dabei habe ich gleich noch die Glücksmünze - ein 1-Kopeken-Stück aus der UDSSR von 1965 - eingeklebt:

 

072GluecksKopeke.jpg

 

Wenn dieses rare Stück kein Glück bringt, will ich ein Stevenrohr verschlucken!

 

Am Abend habe ich dann noch beim Modellbau-Kaufhaus (http://shop.modellbau-kaufhaus.de/modules.php?kid=14d32c0557e00c71e988ca447534bffe) eine Bestellung aufgegeben:D

Das ist ja nun wirklich ein wunderbarer Ort, um mit vielen kleinen Dingen eine Menge Geld auszugeben und sich auf eine grossartige Lieferung zu freuen;)

 

Heute werde ich auch wieder Zeit haben, an meiner Endless Summer weiter zu arbeiten...werde Euch berichten:mrgreen:

 

Euch allen einen guten Tag mit möglichst wenig Schneekomplikationen;)

 

Mit liebem Gruss aus Basel

Xoff

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moin moin

 

Ein weiterer produktiver Tag neigt sich seinem Ende zu - und ich schreibe meinen Baubericht....:that:

 

Heute gab's:

 

  • Polyestern des Bugs
  • Führerhaus: Dach konstruieren

Ein letztes Mal (denke ich) habe ich heute Polyester angemischt und die Rumpfinnenseite im vorderen Teil ausgestrichen. Ich habe viel angemischt und einen grossen Teil zwischen die vordersten Spanten gegossen.

Eigentlich eine gute Idee, aber es war mir nicht bewusst, dass so viel Wärme von einer dicken Schicht Polyester produziert wird...

 

Wie das letzte Mal, als ich relativ viel Polyester zwischen 1. und 2. Spant eingegossen hatte, muss ich auch diesmal eine Stelle am Rumpf ausbessern, wo das Polyester wohl durch die Hitze einen kleinen Flecken der Aussenhaut unbrauchbar gemachte hat...

 

Die Arbeit geht mir nicht aus....:o

 

Als zweites habe ich mich um eine Arbeit gekümmert, die ich irgendwie lange herausgeschoben habe: die Fertigstellung des Führerhaus-Daches.

 

Aus Flugzeugsperrholz habe ich die entsprechenden Teile zurechtgeschnitten und angepasst.

So schlimm wie ich diese Arbeit erwartet hatte, war es dann aber auch nicht.

 

Jetzt muss es «nur» noch Spachteln, Schleifen, Grundieren und so weiter...

 

Jetzt sieht es so aus:

073Fuehrerhaus1.jpg

 

074Fuehrerhaus2.jpg

 

075Fuehrerhaus3.jpg

 

076Fuehrerhaus4.jpg

 

wunderbar, finde ich..:that:

 

So sieht die «Endess Summer» im Moment aus, wenn ich alles draufstelle, was ich schon hergestehl habe....:

077EndlessSummer_Zustand20081124.jpg

 

...und jetzt bin ich aber müde....;)

 

Euch eine gute N8

 

Mit liebem russ

 

Xoff

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Liebe Freunde von der Modellbauwerft

 

Mich hat eine Grippe ins Bett - oder besser: in die Wohnung - gezwungen und ich war gestern und heute recht lange ganz brav im Bett... aber irgendwann bin ich dann fast angefault und (Ihr kennt das bestimmt) konnte dem Ruf der Werft nicht mehr widerstehen...

 

So ging es seit gestern Mittag doch ein schönes Stück weiter:

 

  • das vordere Deck, inkl. der Rohre für die Ankerketten und der Luke über dem Querstromrudermotor
  • die nicht originalgetreue grosse Rolle am Heck
  • das Geländer am Treppenabsatz in der Brücke

Das vordere Deck - Backdeck? - aber das wäre es laut Definition nur, wenn es das Dach eines Aufbaus auf dem Oberdeck am Bugende bilden würde... und auf dem Schlepper «Smit Mersey», der das Original meiner Endless Summer ist, sind unter diesem vorderen Deck Tanks (17.9m2 für Diesel, 40m2 für Frischwasser und 67m2 für Wasserbalast! davon hat es im Heck auch einen etwas kleineren...die sind wohl zum trimmen des Schiffs und haben betimmt auch eine Funtkion zur Verbesserung des Schleppens zu tun...vielleicht kann mich da einer der wirklichen Kenner von Schiffen und insbesondere Schleppern aufklären...;)

...nun also, dieses Backdeck hab ich verleimt.

Vor dem schon vor einiger Zeit aufgeklebten Streifen - er hat als vordere Auflage für den Aufbau gedient und hat seine vordere Kante in der Mitte auf einem 9mm dicken Spant - habe ich in der Mitte eine relativ grosse Luke ausgesägt und einen Decksspant entsprechend entfernt (A, gestrichelte Umrisse) unter dem Decksrand habe ich den Spant bis kurz vor die Kante der Luke stehen lassen (B, rote Umrisslinie), schliesslich brauche ich den für eine korrekte Krümmung des Decks zu unterstützen.

Durch diese Luke komme ich mit einer ganzen Hand bequem durch, was die Wartung sehr erleichtert!

Schau's Dir selber an:

090LukeBackdeck_beschriftet.jpg

 

Ausserdem habe ich die vier Schraubenlager eingebaut, in die ich die Schrauben drehe, die die Luke verschliessen ©.

Ich mache das absichtlich nicht «versteckt», sondern werde die Luke auf im fertigen Zustand mit kleinen Senkkopf-Kreuzschlitz-Schrauben verschliessen - es ist ein Modell und ich muss und will überall rankommen... so mache ich diese Luken auch sichtbar.

Der Lukendeckel sieht dann so aus:

092DeckelBugLuke.jpg

 

Verschraubt sieht das dann so aus:

093BugLukeverschraubt.jpg

 

 

Auf dem oberen Bild sieht man die Löcher und Rohre für die Ankerkette (D). Das sind schnöde 10mm-Alu-Rohre aus'm Baumarkt. Da muss noch eine Ankerkettenklüse drauf...

 

Von Innen sieht der Bug so aus:

091BugVonInnen.jpg

 

(A) sind diese Rohre für die Ankerkette - ich würde gern einen der Anker mit ner Winde versehen und ihn fallen lassen und wieder hochziehenn können...;)

Darunter (B) die beiden Ankerkästen.

 

© sind die gesagten M8-Schrauben, mit denen ich die Motorhalterung für das Querstromruder befestigt habe. Sie sind an ein Brett geschraubt (E), das am grossen Bugspant (D) angeleimt ist.

 

(F) meint eigentlich nicht das bisschen Kiel, sondern den links und rechts davon sich befindenden Polyester-See. Den habe ich extra entstehen lassen, weil ich mir dadurch eine bessere Verstärkung der Rumpfwand verspreche..

 

Weiter ging es mit dem letzten noch offenen Punkt zur Fertigstellng der Deckskante: die grosse Schlepprolle am Heck, die ich am anfang des Freds angekündigt hatte.

Obwohl ich ja in der Zwischenzeit das Thema meines Schiffs von «genauem Nachbau eines grossen holländischen Schleppers» zu «von Surfern gekauftem, ausgemustertem Schlepper umgebaut zum ultimativen Surfboat» geändert habe, will ich diese Rolle bauen. Schliesslich ist diese integrierender Bestandteil des Schiffs und kann nicht - wie die Winden, z.B., die ich nicht bauen werde - einfach entfernt werden, wenn man ein Originalschiff «zweckentfremdet». Insofern ist es eben schon ein originalgetreuer Nachbau...nur gibt es das Original nicht....:mrgreen:)

 

Erstes Problem:

Wie stelle ich diese Rolle her?

Geh ich zu nem Drechsler, mach ich sie aus Metall oder Kunststoff?

Ich entscheide mich für Holz. Ein 50mm-Buchen-Rundstab ist das Ausgangsmaterial.

Der Querschnitt soll so aussehen:

094HeckrollePlan.jpg

 

ziemlich simpel...

Ich spanne das Rundholz in meinen - geerbten *Danke Pius!* - Zyllis-Toll ein, wo ich das Holz fixieren kann, es aber auch mit der Hand drehen kann. Mit einer Raspel - das Gröbste was ich habe - rasple ich grob die Konturen. Dazu mache ich mir eine Kartonlehre für die Tiefe der mittleren Einkerbung. Zuerst rasple ich einen etwa sechseckigen Querschnitt, dessen Flächen exakt 8mm tiefer liegen als der Aussendurchmesser. Dann rasple ich die Kanten ab und wieder die Kanten... wenn man das ganz grade macht, kann man sehr gut von Auge arbeiten, weil alle Kanten parallel sein (sollten).

Die Verjüngungen aussen sind einfach: auf der Stirnseite des Rundstabs mit dem Zirkel den inneren Radius anzeichnen und auf der Rolle die Kante der Steigung...dan wieder feilen nach bewährtem Prinzip.

Sieht nach einer Stunde schwitzen so aus:

095Heckrolle.jpg

 

Jetzt muss diese Rolle im Heck eingebaut werden...davor habe ich Respekt...schliesslich muss ich ein weiteres Loch in den Rumpf machen. Hier weiss ich aber, dass ich auf massives Nadelholz stossen werde, da deas gesamte Heck massiv gebaut ist.

Zuerst zeichne ich an, so dass die Rolle mittschiffs ca 5mm über das Deck hinausragt und damit in etwa bündig mit der grossen Luke auf dem Hauptdeck sein.

Jetzt wird gebohrt: mit 2mm, Loch an Loch

096HeckDeckGebohrt.jpg

und

097HeckRumpfGebohrt.jpg

 

Die folgenden Bilder sprechen für sich...

098HeckAusgehoehlt1.jpg

 

099HeckAusgehoehlt2.jpg

 

100HeckrolleMontiert.jpg

 

101HeckrolleMontiert2.jpg

 

Das Einkleben (mit Ponal Wasserfest) und Verspachteln (mit Epoxy-Spachtel) habe ich nicht fotografiert.

 

Und dann wollte ich noch ein wenig Basteln: Ein Geländer auf der Brücke8)

 

Dazu nahm ich 2mm-Messingdraht und habe mir einfach so mal ein Geländer im einfachsten Stil gebogen und die Teile zusammengelötet. Wenn man nicht zu genau schaut, sieht es ganz gut aus:

102BrueckeMitGelaender.jpg

 

..und jetzt bin ich schon lang am Schreiben und Shotofoppen;)

 

Hoff, der Bericht war nicht zu lang..

 

Mit liebem Gruss aus Basel

 

Xoff

Edited by xoff

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moinsen

 

Heute gibt's nur einen ganz kurzen Bericht und ein Bild - Details kommen gegen Ende Wochenende...hab heute keine Zeit für's Schreiben...;)

 

Mittlerweile hab ich mich ans Schanzkleid gewagt. Ich mach es in Messing. 1mm Blech.

 

Die Backbordseite ist auf dem Oderdeck bereits weit gediehen - einige Schönheitsfehler muss ich noch korrigieren...

 

Aber schau selber:

104AnsichtBb_MitSchanzkleid.jpg

 

Wird gut, meine ich...;)

 

Euch allen ein wunderbares Wochenende!

 

Mit liebem Gruss

Xoff

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Hallo, liebe Ingenieure, Kapitäne, Werftarbeiter und Matrosen

 

Nach einem modellbaumässig untätigen Freitagnachmittag und Samstag liefere ich jetzt den Baubericht zum Schanzkleid nach:

 

Wie bereits geschrieben fertige ich das Schanzkleid aus Messingblech, 1mm dick. Messing ist mir ein sehr sympathisches Material und ich schätze seine vielfältigen Eigenschaften. Es kam in die 1.Wahl, weil ich das Schanzkleid z.T. biegen muss und somit Holz wegfiel - da ich nicht über Biegeerfahrungen mit Holz verfüge und auch nicht «unter Zug» arbeiten wollte, will heissen, dass ich das Schanzkleid selbsttragend geformt herstellen möchte.

1mm Dicke ist vielleicht etwas viel, aber zu den Dimensionen des Schiffes passt es meiner Meinung nach (Massstab 1:25)

Da die Smit Mersey ein - eigentlich - sehr «gerader» Schlepper ist, also die meisten Linien wirklich gerade sind, ist die Herstellung des Schanzkleids kein so grosses Problem. Die Längssseiten können aus einem geraden Streifen ausgeschnitten werden, nur an den Rundungen muss ich mit Halbkartonschablonen arbeiten.

Die Schanzkleidstützen sind zwar nicht schwierig herzustellen, aber es sind doch einige... Ich schneide sie mit einer Blechschere aus, drücke die dadurch verkrümmten Stücke im Schraubstock gerade und bearbeite sie so auf einfachste Weise.

Im folgenden Bild siehst Du die verschiedenen Schritte in der Herstellung:

105Schanzkleidstuetze_Herstellung.jpg

 

Das Löten mache ich mit einem kleinen Brenner..nach ein wenig Übung gelingen sogar mir schöne Lötstellen...;)

 

106Schanzkleid_Loeten.jpg

 

...und so sieht das Schanzkleid von der Decksseite her gesehen aus:

 

107Schanzkleid_Fertig.jpg

 

Nachdem ich zuerst grossen Respekt vor der Herstellung des Schanzkleids hatte, bin ich nun doch recht positiv überrascht, wie reibungslos und einfach es war... für die zwei Stücke habe ich rund 5 Stunden gebraucht...nicht schlecht, finde ich...;)

 

Und jetzt geh ich dann noch ein wenig auf die Werft...mich juckt's in den Fingern...:D

 

Euch allen einen guten, schönen Abend und viel Spass bei was auch immer...

 

Xoff

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