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F-16 Pit

Viermastbark Passat im Maßstab 1/150 von Heller

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Interessant finde ich die Umsetzung der großen Ladeluken:

Hier finden sich ganz unterschiedliche Beschreibungen zu den Abdeckungen, bzw. dem wasserdichten Verschließen der selben.

Dann gerade bei Massengut wie Getreide oder Salpeter darf natürlich kein Wasser in die Laderäume eindringen.

Es würde sowohl die Ladung wertlos machen, als auch das Schiff gefährden.

In Travemünde fand ich jedenfalls ein anders System vor, als es die Firma Heller in ihrem Bausatz anbietet.

Also hab ich mir wieder künstlerische Freiheit genommen und die Luken selbst gestaltet:

 

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Es ist nicht ganz klar, was Heller hier anbietet. Die Textur der Abdeckung erinnert an Sackleinen, was ja per se nich wasserdicht ist.

Für den angedeutet "Gurt (?)" der quer über das Luk läuft, fand ich in meiner Literatur keine sinnvolle Entsprechung...

Hab ichs also ganz zurückgenommen in einem hellen Oliv gesprüht und auch den Gurt nicht weiter detailliert.

So fällt es nicht so sehr auf und wirkt aber seriös...

Auch hier hab ich für die Einfassungen der Luken aus Stahl, wieder das helle Gelb der Masten genommen.

Beim nächsten Schiff werd ich mal ordentlich nachforschen und dann u. U. auch wissen, wie solche Luken tatsächlich geschlossen werden...

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Wo wir grad bei "künstlerischen Freiheiten" sind.

Ich hab dem Ruderhaus noch weiße Fensterrahmen verpasst.

Sind ja schließlich die Augen dieser Schönheit, kann man die ja auch durch leichtes Make-up betonen... oder?

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So sieht das dann aus, wenn man dann auch noch die großen Nagelbänke angebracht hat. System wie vor (also mit dem Klebband und den Pardunen...)

Man sieht auf dem Bild einen Teil vom Mast, diesen habe ich genutzt, um beim Einkleben der Decks die Maststellung überprüfen zu können.

Man sieht auch, dass die Farben von Deck, Luken und Aufbauten alle ganz fein mit einander auskommen, ohne aufdringlich zu werden.

- Luken gesamt.jpg

Edited by F-16 Pit

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Der geneigte Betrachter hat festgestellt, dass der Rumpf im Zuge der Arbeiten immer ein wenig mehr Farbe bekommen hat.

Meist Reste aus der Airbrush.

Dumme Angewohnheit von mir, hilft aber beim Üben des berühmten Alterns des Schiffes.

Die Passat ist ein Frachtsegler aus Stahl, kein Kreuzfahrtschiff und keine Segeljacht aus Polyester.

Also wird sie nach ihren Reisen auch so aussehen, als wenn sie gearbeitet hätte.

Das will ich auch zeigen. Wobei hier auch zur Geltung kommen soll, daß sie hervorragend geführt wurde (siehe vor).

Sie soll also nich aussehen wie vom Schrotter... Is klar.

Das muß man üben. Zumal es ja mein erstes Schiff in Plastik ist, denn gerade beim Altern oder "Weathering", wird oft dolle übertrieben.

Is ja auch Geschmackssache...

Auf dem Bild is es zu dolle, finde ich.

 

- üben vom Altern.jpg

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Um das also alles mal zusammenzuführen, lackiert man am Besten den Rumpf.

So sieht es dann auch aus wie ein Schiff und nicht wie eine Übungsleinwand.

Das motiviert bestimmt für das was kommen wird.

Also vorher sauber abkleben, denn die falsche Farbe auf dem Deck oder Aufbauten kriegt man in dieser Phase kaum noch weg.

Hat dann auch gut eine Stunde gedauert. Plastikmodellbau ist halt nen "Paintjob". Sagte ich das schon?

1504874396_-Abkleben.jpg.75c0a47a35bb4a034f07a5862e212800.jpg

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Von hell zu dunkel, wie im Leben:

Nun kommt einem zu Gute, dass Heller das Unterwasserschiff (ab maximaler Beladung) nicht mit den Stahlplatten geprägt hat.

Man hat also eine prima Vorlage für den Verlauf der Wasserlinie. Den muß man sonst aufwändig in der Badewanne ermitteln (oder so?):

1368905334_-Wei.jpg.c53f685c9e6264349c71a457077e9260.jpg

 

 

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Alle Farben.

Und dann mal eine echte Fleißarbeit: Freilegen der hell gelben "Zierlinien" und Handläufe an / auf der Reling und am Rumpf:

 

 

- Zierstreifen.jpg

Edited by F-16 Pit
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So sieht das dann aus:

Habe auch gleich meine Erfahrungen aus den Versuchen "Alterung" angewandt und denke so wird es wohl werden.

Bin auch froh, die halbe Stunde für das Simulieren der Stahlbeplankung aufgewendet zu haben (siehe vor).

Man sieht aber auch: Den Aufwand für das ordentliche Anarbeiten des vorderen Teiles vom Schanzkleid hätt ich wohl noch bringen können.

 

By the Way:

 

 

 

- Stand Farbe.jpg

Edited by F-16 Pit

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Durfte mal einige freie Minuten an der Passat verbringen.

Begine nun also mal die Masten zu stellen, um weiter herauszufinden, wie weit ich das Deck noch "möblieren" kann, bevor es zu eng wird zum Takeln.

Stelle also fest, dass trotz sorgfältiger Beobachtung beim setzen der Mast - Wiederlager und der Position der Decks, die MAsten etwas unbefriedigend stehen (siehe Bild).

Kein großes Thema, man muss die Decksdurchführungen etwas nachfeilen.

Das gibt zwar dann kleinere Spalte zwischen Mast und Deck (was im wirklichen Leben natürlich gar nicht geht), aber Heller sieht im Baukasten auch keine Dichtungen vor.

Diese waren im Original recht deutliche Bauteile und müssen also scratch nachgereicht werden.

Dann sind auch die angesprochenen Spalten wieder weg.

- Masten schief.jpg

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Wo wir grad bei schief sind:

Die Teile sind von sehr guter Qualität, das sagte ich ja schon, sehr dicht und schwer, jedoch auch etwas weich, wobei das jammern auf hohem Niveau ist.

Jedoch sind die Kits wohl schon recht lange auf dem Markt bzw. lange in den Regalen. Da bleibt es wohl nicht aus, dass bei so vielen Rahmen / Bauteilen etwas krumm liegt.

Und natürlich sind die Teile der Masten bzw Rahen besonders gefährdet, hier am Beispiel Bugspriet:

- Bugsrit schief.jpg

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Da ist dann etwas Mut und Geschick angesagt, wenn man denn mit dem Heißluftfön die Teile wieder in Reihe bringen will.

Gute Erfahrungen hab ich auch mit folgender Methode gemacht:

Teile stramm mit Klebband grade an einem Bleistift etc befestigen und nen paar Stunden auf die Heizung legen.

Am Ende ist alles gut ausgegangen und so sieht das heute aus:

- Stand 24.01.2019.jpg

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Grüne Poller und Winschen:

Hatte mal wieder eine Stunde Zeit was Sinnvolles zu tun:

 

Habe ich also viele Kleinteile Grün gesprüht mit der Sorge, dass es nun sehr bunt wird auf dem Deck:

 

- Grün 01.jpg

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Durfte wieder ein paar sinnvolle Stunden verbringen.

Nun endlich konnte ich auch mit meinen geliebten Ätzteilen hantieren.

Das original Geländer (Vordergrund) hätte dem ganzen etwas an Glanz genommen.

Also hab ich eins der wenigen sinnvollen Zurüstteile für den Passat Bausatz am Markt im Maßstab 1/150 angeschafft und an den Laufstegen verbaut.

Nun passen zwar die Geländerpfosten nicht mehr richtig zu den Aufnahmen an den Laufstegen, aber immer noch besser als die Trümmer aus dem Bausatz als Geländer zu verbauen.

 

Die hohen Lüfter, welche als Ladebaumkran dienen, gab es 1957 auf der Passat so nicht mehr, das ist wohl ein Detail aus dem Pamir Bausatz des gleichen Herstellers.

Ich finde diese Art der Ladebäume aber für einen Frachtsegler ganz angebracht und werde sie wohl behalten?!?

An den Lüftern sieht man auch schön meinen liederlicher Umgang mit den Resten der Gußgrate...

Gut das es kaum noch Plastikteile zu verbauen gibt.

- Details 01.jpg

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