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seefahrer

Kommentare zum Baubericht Nordstjernen 1:50

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Hallo,

 

da stellst du uns doch zwei tolle Modelle vor...:respektmeinlieber:

Eine Frage zum abformen des Rumpfes. Die edelste Variante ist natürlich das erstellen einer Negativform, was aber auch eine ganz schöne Arbeit darstellt. Wäre es für einen einzelnen Rumpfabzug in GFK, auch denkbar, einfach mit dem Urrumpf, eine GFK Abformung zu machen....? OK die Außenseite ist dann natürlich nicht so glatt und bedarf einiger Nacharbeit...aber das laminieren der Form hätte man gespart...

Edited by JB007

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Hallo JB007,

im Prinzip kann man natürlich auch einfach die Urform nehmen und darauf ein Laminat erstellen.

Dabei gibt es aber mehrere Probleme:

a) die Urform müsste kleiner sein als das maßstäbliche Original. Ansonsten trägt man ja außen Material auf und vergrößert so das Modell.

b) ich halte es für relativ schwierig die Materialdicke des Laminats überall gleich dick hin zu bekommen - einmal angenommen das würde funktionieren, dann würde eine Laminatdicke von 2-3mm zwar  bei einer Rumpflänge von 160 cm keine so große Abweichung verursachen, bei der Breite von 25 cm aber im Verhältnis mehr. Das Modell würde optisch etwas "dicker".

c) die Oberfläche des Laminats müsste natürlich wieder geglättet werden / Spachteln, Schleifen ...

d) nach meiner Erfahrung bekommt man so eine große Urform nicht so ganz leicht aus dem Laminat raus. Das ist trotz Wachsen, Trennmittel etc. selbst bei einer zweiteiligen Negativform nicht immer einfach, aber die Variante zerstört das Urmodell nicht komplett. (bei Hinterschneidungen geht es kaum anders).

e) beraubt man sich so der Möglichkeit mehrere Rümpfe auf einer Form herzustellen (was ja aber meine Absicht ist :-) )

Für mich war das in diesem Fall also keine Variante, die in Frage kam.

Bei kleineren Modellen und wenn man definitiv nur ein Exemplar herstellen möchte, kann man das so machen wie du beschrieben hast.

Viele Grüße

Christian

 

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vor 7 Stunden, JB007 schrieb:

.. einfach mit dem Urrumpf, eine GFK Abformung zu machen...

Schau mal in den Baubericht zum Saugbagger. Gabi hat da eine recht schnelle Methode für die Herstellung eines Rumpfs beschrieben.

  • Like 1

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Hallo Christian,
wenn du die Polystyrol-Buchstaben moderat anwärmst, kannst du sie an die Rumpfform anpassen. Aber nicht zu viel Wärme, sonst verziehen sie sich.

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Danke für den Tipp, Jürgen. 0,5mm ist aber ohnehin nicht so hart und die werden beim Bestreichen mit Polysytrolkleber schon weich genug. Sind inzwischen schon dran...

Liebe Grüße, Christian

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Zitat ; Außerdem habe ich am Wochenende die Aufbauseitenwände und -front montiert. Die sind fest mit dem Rumpf verbunden und bleiben als Rahmen für die oberen Decks, die dann herausnehmbar sind.

 

Finde ich gut gelößt, somit hat man genug Höhe um sicher zu sein, das kein Wasser eindringt. Und die Öffnungen sind alle mal groß genug, um bequem im inneren arbeitren zu können. Bezüglich des abdunkelns der Innenwände...auch bei 2mm Polystyrol könnte das immer noch durch leuchten...musst halt mal ausprobieren.

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vor 4 Stunden, JB007 schrieb:

auch bei 2mm Polystyrol könnte das immer noch durch leuchten

leider ja, zumindest wenn, wie in deinem Fall, von außen weiße Farbe zum Einsatz kommt. Es hilft aber, wenn man die Innenseiten mit Mattschwarz (oder sonst einem sehr dunklen Farbton) bepinselt. Damit es durch die vielen Fenster dann noch halbwegs gut aussieht kann man über die schwarze Farbe einen anderen Farbton pinseln.  Ganz nebenbei hat man damit auch gleich weitestgehend verhindert, dass das Material im Laufe von Jahren spröde wird. 

Jetzt ist es leider zu spät weil das Holzdeck schon aufgeklebt ist. Vor dem Holz hättest du den Aufbau einfach aus der Spraydose (das graue Zeug) grundieren können. Von beiden Seiten, das sollte bei 2mm Wandstärke eigentlich schon reichen solange du keine superhellen LED´s von innen auf die Wände richtest. 

Edited by San Felipe

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Wegen des Durchscheinens des Lichts bin ich mal gespannt. Die Wände der Salons / des Restaurants sind aktuell innen mit hellen Paneelen ausgestattet, die durch Holzleisten (der Farbe nach Kirsche oder ähnlich) unterbrochen sind. Die schwarze Farbe ggf. zu überstreichen wäre eine Option. Ich werde das aber an einem Raum erstmal testen, denn eigentlich sollte da auch Inneneinrichtung rein und dann streut das Licht gleich ganz anders. Kann auch sein, dass der Holzboden, bzw. die Teppiche da zu meinen Gunsten wirken.

Die Spritzgrundierung hatte ich auch im Kopf, aber die löst sich bei der verwendeten Farbe (Revell Enamel) und meiner Pinseltupftechnik leider manchmal ein wenig an. Im Übrigen wäre beim Spritzgrundieren auch Grundierung auf die Decksflächen gekommen und das ist eine Riesensauerei, wenn man die Holzleisten dann mit Polystyrolkleber verlegt (was ich gerne mache, da das ziemlich gut und schnell funktioniert).

Viele Grüße

Christian

 

 

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Ich hab letzte Zeit etwas mit Durchscheinen experimentiert, da ich das gewollt einsetzte bei der Sea Shadow.

Beim Antesten im Laden hab ich mal 1(oder 1,5mm) PS platte vor solch eine Lichterkette gehalten und da kam auch mit 2-3cm Abstand das meiste durch.

Bei meinem Test von 0,5mm GFK mit nochmal 0,5mm "Spachtel" aus Epoxy mit Microballons kommt auch noch einiges durch. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das GFK besser durchlässt als PS. Ein Blatt Papier mit Edding wirkt bereits als Lichtstop.

Dann ist natürlich die Frage woher das Licht kommt. Direkte Beleuchtung in der Kabin und in welcher Stärke und Ausrichtung. Meine Weitwinkel strahlen fast bis 180°. Wenn du relativ enge Leuchtwinkel hast kann es sein, dass die Einrichtung nicht stark gegen die Wände wirft. Bei Einrichtung kanns abschwächen, je nach Material. ich benutzte die Gegenseite als "Reflektorfläche", um eine gleichmäßigere und bessere Ausleuchtung zu erreichen.

Am besten testen :)

 

Daniel

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Hier mal ein Bild meiner Tümmler....da sind 3 LED's vorn im Bug, womit ich die Bullaugen beleuchten wollte....

20171123_181142.jpg

Scheint sogar durchs Deck.....

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Wenn an die Wände Paneele oder etwas in der Richtung kommt, dann wird da mit an Sicherheit  grenzender Wahrscheinlichkeit auch nichts mehr durchscheinen. 

Das mit dem schwarzen Papier ist tatsächlich schon vollkommen ausreichend. Das kenne ich noch aus meiner Eisenbahn-Zeit. Die Häuser waren von innen beleuchtet. Den Bausätzen lag in aller Regel ein schwarz bedruckter Papierbogen bei der nur an den Fenster, Türen usw bunt oder weis war. Da dringt das LIcht wirklich nur an den Stellen nach außen wo es auch hell sein soll. 

Du baust ja auch lieber die guten alten Glühbirnchen ein, die sind noch so schön funzelig. Von daher sind bei bemalten/belegten Innenwänden keine Probleme zu befürchten. 

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Danke Joachim! Macht auch Spaß, wenn man so in einem Rutsch durcharbeiten kann. 

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Ja ich weiß was Du meinst.

Man hat dann so einen richtigen flow....

Schade das ich nicht in So bin dieses Jahr hätte mir Deine guten Stücke gern mal live angesehen.

Übrigens PS fräsen klappt bei mir jetzt sehr gut.

LG

 

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Von Moderator Chris DA bearbeitet

Bitte nicht in den Baubericht kommentieren, sondern hier im Kommentarfred 

Hallo Christian, die Idee mit den LED-Bändern ist gut - ich habe das bei meiner "Song of Norway" ebenfalls so gehandhabt. Frage nur: Wie sind die "Bullaugen" gegen Wassereinbruch abgedichtet? Ich habe Lichtleiter-klar (Stäbe) genommen (3 mm Durchmesser), Länge ca. 2 cm bei jedem Bullauge  und eingesteckt. Die Frage bleibt, wie reagiert das Modell bei Wellengang, wenn das Wasser an die Bullaugen kommt? Ich werde auf alle Fälle die Bordwände außen nochmals mit PU-Lack (Bootslack) versiegeln, um höchstmögliche Dichtheit zu bekommen. Wie wird das bei Deinem Modell aussehen?

Edited by Chris DA

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Hallo Christian, 

lange habe ich überlegt ob ich dies schreiben soll, wie man sieht habe ich mich dazu entschlossen .

 Auch wenn mir diese Art Schiffe nicht gefallen, ein tolles Modell sowie Bauausführung. ich glaubte mich dunkel zu erinnern das ich das Schiff schon mal in echt gesehen zu haben. Nun ist es mir diesen Sommer, in Kristiansund for die Linse gefallen, leider (viel zu spät ) sind mir einige Unstimmigkeiten zum Original und Modell aufgefallen. Dies aber nur unter Vorbehalt da ich nicht weis, nach welchen Unterlagen  sowie Zeitpunkt du gebaut hast. In deinem Baubericht habe ich dazu nichts gefunden. Der wohl signifikanteste Unterschied ist die komplette Bug Sektion , sowie die position der Anker. Der Bug ist wesentlich mehr auslaufend und schärfer ,mehr wie bei modernen Kreuzfahrern.(evtl. Umbau). Der komplette Rumpf ist genietet dies nur als Anmerkung da es in meine Augen eh Unsinn wäre in diesem Masstab die Nieten nach zu bilden. Auch einige Fenster und Bullaugen unterscheiden sich in der Anordnung, es würde aber nur jemanden auffallen , der den Dampfer in und auswendig kennt, oder Fotos bei sich hat. Leider war es mir nur möglich von der Backbord Seite Bilder zu machen, aber die Unterschiede kann man sehr gut sehen. Wenn Du möchtest kann ich Dir die Bilder zur freien Verfügung zu senden.

Und ich möchte betonen das meine Ausführung ,nur eine Feststellung und keine Kritik sein soll.

Auch habe ich mich nicht weiter um die Historie des Schiffes gekümmert.

Einen schönes Wochenende

Eric

 

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Wenn's nicht auftragen soll und es auf Gewicht ankommt - selbst dünnste Metallfolien schirmen vollständig ab. Ich habe das eingesetzt, als es darum ging, Positionslampenborde aus Plastik abzuschirmen. Es gibt da so etwas wie selbstklebendes Mylar, das ich für solche Zwecke verwende. Hat nur den Nachteil, daß es sich nicht, oder nur schlecht in Bögen verlegen lässt.

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Hallo Christian,

Ich habe sie auf der IMO bestaunen können...das ist ein richtig klasse Schiff :that:. Was mir richtig gut gefällt.

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vor 10 Stunden schrieb Skip:

Heute (26.4.19) liegt die NORDSTJERNEN in Travemünde am Kai:

 

https://travemuende-aktuell.de/a/webcams.php

 

 

Moin,

danke für den Hinweis. Habe mir gerade mal das Bild angesehen. Die Nordstjernen ist am 1.5. nochmals in Travemünde. Sogar zweimal :-)) An dem Tag starte ich mit ein paar Modellen einen kleinen Roadtrip. 1.5. Travemünde - 2.5. Skagen  beide Male mit Besuch des Originals. Danach geht es dann nach Norwegen weiter zu zwei Besuchen. Dann geht es nach Schweden zum Götakanal (Ausstellung zum Ramundermarken in Söderköping am 5.5.) - dafür habe ich die Wilhelm Tham mit und dann gehts weiter nach Stockholm. Zum Beginn der diesjährigen Dampfsaison an Bord der Storskär mit dem Modell :-)) bin schon riesig gespannt...

Viele Grüße

Christian

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Coole Reise, Christian! 

Vielleicht bin ich am 1.5. auch in Travemünde; ich habe mein Segelboot (1:1) im Passathafen liegen.

Von TRV bis Skagen sind es 280 nM. Da muss die NORDSTJERNEN aber ganz schön Gas geben. Wenn ich da nichts falsch verstanden habe.

Der Göta-Kanal ist mein Traumziel für das erste Jahr in Rente (wenn ich das noch erlebe…)

Herzliche Grüße, 

Uwe 

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