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Tijgerhaai

Flexkupplung

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Hallo zusammen,

 

für ein neues Projekt benötige ich eine Kupplung die etwa 3°-5° Neigung von Motor zu Welle ausgleicht. Motore sind Speed 900, also eher was mit weniger Drehzahl und hohes Drehmoment ausgelegt. Ich baue normalerweise nur Starre Kupplungen ein und kenne sonst nur die Knochen von Graupner/Robbe von früher. Ziel ist einen möglicht leisen Antrieb zu bekommen, wobei ich die Knochen als sehr laut in Erinnerung habe. Hat jemand von euch nen Tip? Evtl gibts was mit Flexiblem Gummi-Mittelstück? Gefunden habe ich Flexwellen mit Feder-Mittelteil, die sind aber für Rückwärtsfahrt wohl nicht gut geeignet. Wie gesagt, wenn jemand nen Praxistips hat, immer her damit. 

 

Gruß

 

Sascha

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Hi,

 

danke dir, Problem ist das ich nen Knick drin habe und die von Gundert sind starr soweit ich weiß.

 

Gruß

Sascha

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Die Kupplungen mit "Feder", die ich kenne, haben ein Stückchen Flexwelle eingebaut. Es ist korrekt, dass man die voll nur in die "richtige" Richtung belasten kann. Es gibt von Flexwellen aber beide Laufrichtungen, sodass man für vorwärts auch bei gegenläufigen Wellen "korrekte" Flexkupplungen bauen kann. Da man rückwärts üblicherweise nicht volle Lotte fährt, wird die Flexkupplung auch die "falsche" Drehrichtung dauerhaft überleben, zumal Flexwellen mehrlagig sind und die Wendelrichtung von Lage zu Lage wechselt.

 

Flexwellen gibt es bei den einschlägigen Händlern in 3,2mm (zu dünn für 900'er), 4,75-5mm (reicht) und 1/4" (6,3mm, das fände ich perfekt auch für "falschrum")

 

Dann bräuchte man nur noch (selbstgedrehte) Kuppelstücke für Motorwelle und Antriebswelle mit Bohrungen für Welle/Flexwelle sowie "Madenschrauben", und etwas Loctite oder UHU plus endfest zum Einkleben der Flexstückchen. 

Edited by MiSt

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Nabend Sascha

 

Im alten Gugsier hab ich so eine Flexwellenkupplung. Müsste demnach Graupner sein ob da sowas noch im Programm ist ??

 

Geht dank wechselnder Lagen vor und rückwärts auch mit Winkelversatz. Ich empfehle dazu eine Kugelgelagerte Welle.

 

post-10969-0-68861700-1484773241_thumb.jpg

 

Ralph

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Moin,

ich verwende diese (oder baugleiche)

https://www.conrad.de/de/modellbau-kupplungen-o1210082.html

Die gibt's auch für mindestens 2 verschiedene Schlauch-/Gummi-Durchmesser (eventuell von anderem Hersteller).

 

Da kommt's allerdings auf den Schlauch, bzw das Gummiverbindungsstück an.

 

Das Beispiel ist mit 'nem Stück Bremsschlauch zusammengesetzt,

luebeck-motor3.jpg

 

der sitzt aber ziemlich stramm drauf.  Trotzdem würde ich bei diesem System ein Schlauch/Gummi mit Gewebe vorziehen.

3°-5° sollte mit dem richtigen Schlauch/Gummi kein Problem sein und leise ist es auch.

Grüße

Joerg

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Solchen Gummischlauch mit Gewebeeinlage gibt es wahrscheinlich im Autozubehör, als Kraftstoffschlauch oder Bremsschlauch. Mich würde eher interessieren, wie ihr die Verbindung zwischen dem Messing-Kupplungsstück und dem Schlauch hinbekommt! Vulkanisieren wäre ja die Ideale Lösung, wie bei Selentstücken (Schwinguinen). Aber wie das hinkriegen?

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Das Messingstück hat ja feine Rillen, sofern der Schlauch stramm ist hält das einiges (in dem Beispiel oben könne man das Boot wahrscheinlich an der Schraube durch die Luft schleudern, aber für 5° Winkel wäre etwas weicher wahrscheinlich besser). Zur Sicherung könnte man vielleicht einen Splint einbauen.  Auch sollte zwischen den Messingteilen genügend 'Luft' bleiben, damit der 'Knick' vom Gummi gut abgepuffert werden kann.

J

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Ich weiß, dass die Frage jetzt an der eigentlichen Frage von Dir vorbei geht und ich kenne das Projekt nicht, aber wäre es nicht einfacher den Motor um diese 3-5 Grad neu zu positionieren?

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Hi,

 

danke euch erst mal für die Vorschläge, Stefan das geht leider nicht, dann schauen die Motore durchs Deck. Ich mache heute Abend mal ein Bild, es ist ein Tito-Neri Rumpf mit Schottelantrieb.

 

@MiSt: Kann es sein, daß hier Weibsvolk anwesend ist?

 

Gruß

Sascha

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In dieser Situation würde ich in jedem Fall ein gutes Kardangelenk einbauen. Diese sind im Maschinenbau gar nicht so selten anzutreffen (z.B. in den meisten Antriebssträngen von LKW zu finden) und eben genau zum Ausgleich eines Winkelversatzes gedacht.

Du solltest du eines Auswählen, dass nicht zu viel Spiel hat. Das ist nämlich dafür Verantwortlich, dass Kardans im Modellbau öfters etwas laut sind. Grundsätzlich laufen gute Kardangelenke aber nahezu geräuschlos und sind spätestens auf dem Wasser nicht mehr von einem Direktantrieb zu unterschieden.

Edited by Schifferlfahrer

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Nimm aber ein Metallkardan!

Die Kunststoffteile von Graupner machen sehr wohl Geräusche, und zwar nicht zu knapp.

Ich kann deshalb auf jegliches Soundmodul verzichten.

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Werd ich machen, bin gerade am Suchen. Im LKW Sektor gibts einiges das ziemlich hochwertig aussieht, hat aber auch seinen Preis.

 

Gruß

Sascha

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Ok, dann warte ich mal auf ein Bild. Wie wäre ein Brushless-Motor, der etwas kleiner baut bei gleicher oder mehr Leistung?

Grundsätzlich ist ein Kardan ja nicht schlimm, aber die Lautstärke...

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Hi,

 

hier ein paar Bilder zur Einbausituation. Den Antriebsstrang wechseln will ich eigentlich nicht, da schon alle Komponenten da sind. Das Problem wird mit Brushless auch nicht zu umgehen sein, da die Motorwelle wenn sie mit der Schottelantriebswelle fluchtet sehr weit oben, sprich direkt unter Deck positioniert wäre. Für Drehmoment brauchts dann auch beim Brushless einen großen Durchmesser.

 

Gruß

Sascha

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Wenn du einen Brushless Außenläufer mit 35-38 mm Außendurchmesser verwenden würdest und den einen Spannt oberhalb des Motors abtrennst, dann sollte es doch gehen, oder?

 

Alternativ eine sehr viel längerere Welle damit der Winkel flacher wird mit der Kupplung:

 

http://www.ebay.de/itm/like/201509570153?lpid=106&chn=ps&ul_noapp=true

 

absolut geräuschfrei, jedoch nicht sehr beweglich.

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Wäre es eine Idee die Motoren nach hinten, neben die Schottel zu setzen und dann mit einem Riemen zu arbeiten?

Gruß Frank

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Frank, genau das habe ich eben mal durchgespielt, die Riemen wären dann aber über 30cm lang um die fetten 900er senkrecht unter zu bringen. Ich bin zur zeit schwer am überlegen, ob ich die Schotteln nicht doch komplett umbaue auf BL Betrieb. So richtig glücklich bin ich mit der Kardan-Zahnrad Geschichte nicht. Habe hier noch 2 arbeitslose Hacker A20-22L liegen. Mit Riemenantrieb wäre die Schottel auch wesentlich leiser und dazu könnte ich die 90° Zahnradumlenkung wegfallen lassen. Dazu gibts hier ja schon nen Bericht. 

 

Gruß

 

Sascha

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Hallo Sascha,

30cm (300mm) Riemenlänge bedeutet bei einer Riemenscheibe von ca. 30mm Durchmesser grob 100mm Achsabstand. Alles im grünen Bereich! 

Gruß Frank

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Ich würde die 1-2mm unten an der Decksauflage wegfräsen, die da stören. Vorausgesetzt, dann stimmt die Flucht ... hat Graupner das für 800'er konstruiert?

Edited by MiSt

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