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Sicherung Wantenspanner


Balthasar

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Hallo Segler-Gemeinde!

Nachdem mir das Gefummel mit den Schiebespannern in den Wanten ausreichend auf die Nerven ging, habe ich nun auf Wantenspanner umgerüstet:

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Leider haben sie sich im Betrieb selbstständig gelöst und ich habe auch schon einen Wantenspanner verloren :-(

Wie macht ihr das mit den Wantenspannern? Gibt es einen netten Trick um sie vor dem aufdrehen zu bewahren?  Mit Schraubensicherungslack möchte ich nicht arbeiten, da ich dann auch Probleme beim auf- und abtackeln befürchte.

Vielen Dank für Eure Ideen/Erfahrungen!

 

 

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Das mit der Mutter würde sicher gehen, ist mir aber etwas zu viel Aufwand. Der Auf- und Abbau des Bootes dauert so schon viel zu lange :-(
Das mit dem Draht werd' ich mal probieren. Ich hoffe es sieht nicht zu "provisorisch" aus. Sollte das nicht passen, dann werd' ich wohl oder übel mit Kontermutter arbeiten.

Vielen Dank an Euch!

 

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Du kannst dir das Auf- und Abtakeln auch etwas erleichtern, wenn du anstelle der drei separaten Befestigungspunkte am Deck nur einen hast. Also z. B. die drei Wantenspanner in ein Profil einhängen und das Profil dann erst in einem passenden Gegenstück an Deck einhaken.

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Ja, dass wäre wohl die beste Lösung. Aber ich habe das Boot (Graupner Saphir) gebraucht gekauft und an dieser Stelle nacharbeiten würde zu einen größeren Projekt mit Kollateralbaustellen werden. Das wird mir (jedenfalls im Moment) zu heftig.

 

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Wantenspanner und Nylonseil für die Wanten ist ein Widerspruch in sich, weil das Seil sich viel zu sehr dehnt. Ersetze mal die Wanten und Stage durch Stahlseile und es dürfte schon besser funktionieren. Aber auf die Kontermuttern solltest Du nicht verzichten. Es ist übrigens vollkommen ausreichend diese mit den Fingern festzuziehen.

Gruß

Jörg

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So richtig dehnen sich die Seile aber nicht. Sie machne einen eher steifen Eindruck und ale Knoten mussten mit etwas Sekundenkleber gesichert. Ich habe den Eindruck, dass es noch die Originalausstattung von Graupner war.

Aber ich nehm das mal auf die Liste! Vielen Dank!

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Wenn du gerne feilst, dan könntest du dir auch Schnellspanner nachbauen, die Form vom Bügel kann man über Fotos ableiten.

Ich werd's machen, irgendwann....

J

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" ... Ich habe den Eindruck, dass es noch die Originalausstattung von Graupner war"

Das ist definitiv nicht der Fall. Da gab es keine Wantenspanner aus Messing.

Aber die Saphir ist ein sehr gutes Segelboot. Da lohnt sich in der Tat eine Optimierung. Es gibt im Web auch verschiedene Bauvorschläge dazu. Auch im ersten Buch von Uwe Kreckel waren dazu tolle Anregungen drin. Die fielen leider bei der Neuauflage raus :-(

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Vielen Dank für Eure Beiträge!

6 Schnellspanner selbst gefertig wird mir eher auch zuviel. Ich werd's mit einem Draht durch die Mittellöcher der Spanner oder einer Kontermutter angehen. Mal sehen was sich besser "anfühlt".

Die "Originalausstattung" bezog sich rein auf die Schnur/Wante. Die Wantenspanner habe ich angebracht. Aber hier werde ich auch die Verwendung von Stahlseilen probieren.

Ich bin auch ziemlich begeistert von der Saphir. Ich habe den Eindruck solche Modelle gibt es gar nicht mehr zu kaufen. Ich hatte zuvor eine Prince von Krick - kein Vergleich :-)

 

 

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Die Saphir ist eine sehr gute und ausgewogene Konstruktion. Eher etwas untertakelt, dafür hat sie aber eine große Range in der zu segelnden Windstärke. Bis 4 Bft ist durchaus machbar. Dann wird es aber durchaus nass, auch im Inneren.

Im Prinzip handelt es sich um einen modifizierten Rubin-Rumpf, die ja aus derselben Zeit vom selben Konstrukteur stammt. Zusammen mit dem Schwertkiel hat der flache Rumpf durchaus das Potential zum Surfen. Auch das leichte Rigg aus Kohlefaserrohren trägt mit zu den guten Eigenschaften bei.

Nachteilig war nur die schlechte Baukastenausführung. Der Rumpf war gruselig. Teilweise papierdünn wurde er mit einem groben Schleifteller bearbeitet. Der Beschlagsatz war im Prinzip Müll, mit Ausnahme der Winschen.

Es bedurfte also tatsächlich etwas Arbeit um ein schönes Modell daraus zu machen. Auf jeden Fall wurde man mit guten Segeleigenschaften belohnt.

Gruß

Jörg

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" ... Teilweise papierdünn ..."

Ja, vor allem im Bugbereich durch die dortige starke Überdehnung. Ich musste die Saphir mal aus dem Waseer holen, da ich sträflichlicherweise nicht frühzeitig den Zustand des Empfängerakkus geprüft hatte. Vergisst man einfach leicht, da eine Ladung etliche Besuche am Gewässer aushält.

Am andern Ufer die Saphir auf den Ständer gestellt und anschließend Socken und Schuhe wieder angezogen. Dabei passierte es: Eine Bö drückte die Saphir vorwärts aufs Bodenpflaster und der dünne Bugbereich hatte nun ein ordentliches Loch :-(
Loch ist wieder geflickt, aber zwischenzeitlich musste der Akku samt Anschlüssen gewechselt werden. Eigentlich fehlt nur noch eine frische Lackierung. Dann könnte es wieder losgehen ;-)

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