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Hallo an alle,

ich möchte mich vor meinen Fragen kurz vorstellen:

nachdem ich aus Geldmangel als Jugendlicher das Hobby Schiffs- und Flugmodelle nicht richtig ausüben konnte, brachte mich mein Sohn zurück zu meinen Wurzeln. Wir haben kürzlich ein Aeronaut Modell sehr schön aufgebaut und mit einer Zweikanal-Fernsteuerung um Laufen gebracht. Ich erwarb in der Bucht ein größeres Modell, das bereits als fahrfertig deklariert wurde. Bestückt war dies mit einem Brushless-Motor, einem passenden Motorregler und einem Robbe Futaba FP-R118F Empfänger. Ich musste nur Batterie (PoLI 6s), Empfängerquartz, Empfänger-Stromversorgung und Sender besorgen, damit das Boot fährt. Ich entschied mich für ein SBEC , das ich direkt an die Batterie anschloss, einen einfachen 40MHz-Sender, den ich noch von einem Hubschrauber-Modell hatte (Carson Airtime 4Kanal) und einem Empfängerquarz, der mit dem selben Kanal, den der Sender hat, für den Robbe-Empfänger. 

Alles nach bestem Wissen zusammengebaut, aber es rührt sich nichts. Deswegen an Euch folgende Fragen: Sind die Sender und Empfänger überhaupt kompatibel oder müsste ich ein Robbe/Futaba-Sender kaufen? Oder ist die Steckerbelegung falsch (BEC an Steckplatz B/8, schwarz außen), Servo- und Reglerkabel in Steckplätze 1/2, braune Kabel außen).

Habe ich sonst irgend etwas falsch gemacht? Ich bin in RC-Technik eher Laie und hoffe deswegen auf eine einfache Antwort.

Grüße Berndie34F87CCB-25EB-42D0-B726-170F21434BC0.jpeg.6b4d516e75c8b0a7e4c987fb672a6602.jpeg

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Hallo Berndie,

erst einmal ein herzliches Willkommen hier.

Und nun zu deinen Fragen: Wenn die Empfangsanlage gar nichts sagt beim Einschalten, also auch kein Mucks der Servos, dann stimmt vermutlich etwas mit der Spannungsversorgung nicht. Ich hoffe, du hast ein passendes Messgerät (Voltmeter). Damit kontrollierst du als erstes, ab nach dem Einschalten überhaupt Spannung vom BEC kommt. Ohne weitere Maßnahmen vertragen sich ein separates BEC und ein BEC am Drehzahlsteller nicht. Verfügt der über ein eigenes BEC? Wenn ja, entweder das SBEC entfernen oder aus dem Anschlusskabel des Drehzahlstellers den Pluskontakt herausziehen.
Ob's der Sender mit dem Empfänger tut, wage ich zu bezweifeln, aber Versuch macht kluch ;): Schließe nur ein Servo und die Spannungsversorgung an den Empfänger an und schaue, ob sich das Servo korrekt bewegt. Wenn nicht (und kein anderer Fehler vorliegt), dann sind Empfänger und Sender nicht kompatibel. Falls das so ist, musst du nicht unbedingt einen passenden (alten 40 MHz-) Sender kaufen; für recht wenig Geld bekommst du auch ein neueres 2,4 GHz-Set aus Sender und Empfänger, das mit der vorhandenen Peripherie betrieben werden kann. Hier im Forum gibt es dazu mehrere Themen, welcher Sender/Empfänger im Einsatz ist und wie die Erfahrungen damit sind.

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Auch von mir ein Hallo Berndie!

Nach meiner Erfahrung sprechen der Sender und der Empfänger nicht richtig miteinander :o. Robbe hatte da immer (wie auch Graupner) was Besonderes im Transferprotokoll drin, so daß nur Robbe Empfänger mit den Robbe Sendern konnten. Drum kann ich mir nicht vorstellen, daß der Carson mit dem Robbe kann

Gruss

Chris

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Es ist natürlich sparsam und nachhaltig, vorhandenes Material nutzen zu wollen. Und ein Vorteil des 40 MHz-Systems ist seine Reichweite über dem Wasser. 40 MHz unterliegt nicht in dem Maße dem Fresnell-Effekt wie 2,4 GHz-Anlagen.

Dem stehen jedoch gewichtige Nachteile gegenüber. Einer davon ist die Anfälligkeit gegenüber Gleichkanalstörungen. Da ist das 2,4 GHz-System weit überlegen. Man braucht sich über Gleichkanalbelegung keine Gedanken mehr zu machen.

Daß der Carson-Sender mit dem Robbe-Empfänger nicht "reden" will, wundert mich nicht. Beide Hersteller nutzen verschiedene Protokolle.

Ich glaube auf dem Foto gesehen zu haben, daß Du sowohl ein SBEC als auch ein BEC am Drehzahlsteller hast. Beides zusammen geht nicht, die stören sich gegenseitig und die Stromversorgung bricht zusammen. Wenn Du ein SBEC benutzt, und das ist sinnvoll, musst Du das BEC deaktivieren. Das macht man, indem man am JR-Stecker, mit dem der Drehzahlsteller angesteuert wird, das Pluskabel (Farbe rot) herauszieht. Einfach die Lasche, mit der die Kupplung im Stecker festgehalten wird, vorsichtig hochbiegen und die Kupplung herausziehen. Und dann isolieren!

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Hallo zusammen, 

da muss ich mal nachfragen, weil mir das nicht bekannt war...

vor 4 Stunden schrieb Chris DA:

Nach meiner Erfahrung sprechen der Sender und der Empfänger nicht richtig miteinander :o. Robbe hatte da immer (wie auch Graupner) was Besonderes im Transferprotokoll drin, so daß nur Robbe Empfänger mit den Robbe Sendern konnten.

 

vor 3 Stunden schrieb Ralph Cornell:

Daß der Carson-Sender mit dem Robbe-Empfänger nicht "reden" will, wundert mich nicht. Beide Hersteller nutzen verschiedene Protokolle.

Sowohl der Sender (laut Aufschrift) als auch der Empfänger (laut Anleitung der Futaba F14) arbeiten mit FM-PPM, damit 'sprechen' sie doch die gleiche 'Sprache'. Gibt/gab es über die Modulationsverfahren hinaus Protokollunterschiede zwischen den klassischen analogen Fernsteuerungen der verschiedenen Hersteller?

@Berndie: Eine mögliche Fehlerursache können auch die Quarze sein. Im Sender muss ein Senderquarz (Tx) vom Hersteller des Senders stecken, im Empfänger ein Empfängerquarz (Rx) vom Hersteller des Empfängers, und beide müssen für die Modulationsart FM-PPM geeignet sein.
Falls ein Quarz defekt sein sollte, lässt sich der Fehler leider nicht ganz leicht eingrenzen - eigentlich nur durch Ausprobieren mit bekanntermaßen funktionierenden Quarzen.

VG
Norbert

Edited by Hafenschipper
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Guten Abend und vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich wusste nicht, dass es verschiedene Sendeprotokolle gibt. Dann wundert es mich nicht, dass Sender und Empfänger nicht miteinander miteinander reden. Das mit dem Quartz konnte ich mir nicht vorstellen, es ist ja ein passives elektrisches Bauteil mit einer bestimmten Resonanzfrequenz, aber vielleicht ist ja im Gehäuse des Quartzes etwas weiteres eingebaut? Könnte ja sein. Was ich nicht verstanden habe, ist die Sache mit dem BEC. Der Fahrregler (Swordfish 200A 8SESC) wird doch direkt an die Batterie angeschlossen. Das Steuerkabel vom Empfänger zum Fahrregler führt doch nur das Signal, was der Regler machen soll und hat keine Spannnungsversorgung für den Fahrregler, oder irre ich? Ich werde aber einmal Eure Hinweise durchgehen und alle Fehler ausschließen.

Besten Dank noch einmal,

Gruß Berndie

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vor 52 Minuten schrieb Berndie:

...Das Steuerkabel vom Empfänger zum Fahrregler führt doch nur das Signal...

Dann dürfte es max. 2 Adern haben, Signal und Masse. Standard ist aber ein dreipoliger Anschluss. Es kommt jetzt darauf an, ob dein Drehzahlsteller 5V von der Empfangsanlage braucht (eher selten), seine Versorgungsspannung selbst erzeugt oder ein BEC hat, das der ganzen Empfangsanlage 5V zur Verfügung stellt.

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Ich habe gerade mich einmal verschiedene Sachen durchprobiert. SBEC liefert Strom (auf 5,5Volt eingestellt, richtig?), auch Ansteuerung des Ruderservos allein keine Reaktion. Motor reagiert auch nicht, wenn ich rote Ader vom Steuerkabel abklemme. Wird wohl doch das Sendeprotokoll sein, was die Probleme macht.

Wenn ich mir nun eine neue FB 2,4GHz zulegen würde (trotz geringerer Reichweite wg. Frenell-Effektes), was hat es nun mit dem BEC des Fahrreglers auf sich? Der Vorbesitzer hat das Steuerkabel vom Fahrregler mit dem übernommenen Robbe-Empfänger auch direkt verbunden, also das rote Kabel nicht entfernt. Meine Vorstellung ist, dass die Batterie direkt mit dem Fahrregler und dem SBEC verbunden wird. Somit versorgt sie dann den Motor über den Fahrregler und Empfänger/Servomotor (ggf. auch den Fahrregler, wenn rotes Kabel verbunden) mit Strom. Richtig?  Weitere Frage: Woran könnte ich denn erkennen, ob ich das rote Kabel vom Fahrregler abklemmen muss? Habt Ihr einen Tipp für einen passenden Sender 40Mhz (lt. Vorbesitzer läuft der Motor nur in eine Richtung, kein Rückwärtslauf) oder für eine 2,4GHz-Anlage?

 

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Hallo Berndie,

vor 50 Minuten schrieb Berndie:

Das mit dem Quartz konnte ich mir nicht vorstellen, es ist ja ein passives elektrisches Bauteil mit einer bestimmten Resonanzfrequenz, aber vielleicht ist ja im Gehäuse des Quartzes etwas weiteres eingebaut?

die Quarze sind in der Tat passive Bauteile, trotzdem ist das eine etwas komplexere Angelegenheit. Zugegebenermaßen habe ich mein Wissen darüber nur angelesen bzw. im Laufe der Zeit von Modellbaukollegen gehört und habe auch keine HF-technischen Hintergrundkenntnisse. Es gibt bzw. gab jedoch zwischen den RC-Anlagen verschiedener Hersteller (oder auch zwischen verschieden Anlagentypen/-generationen eines Herstellers) technische Unterschiede. 

Unter anderem schwingt ein Empfängerquarz tatsächlich nicht auf der gleichen Frequenz wie der Senderquarz des gleichen Kanals, sondern auf einer etwas niedrigeren - die Differenz ist die sogenannte Zwischenfrequenz, die nicht bei allen Herstellern gleich ist/war. Bei Doppelsuperhet-Empfängern ist eine zweite Zwischenfrequenz im Spiel (wie auch immer ;)), wodurch deren Quarze nicht für Einfachsuperhet-Empfänger geeignet sind. Außerdem arbeiten wohl manche FM-Sender mit einer Frequenzverdopplung oder auch -verdreifachung, so dass der Quarz nur mit der Hälfte bzw. einem Drittel der tatsächlichen Sendefrequenz schwingt. Das soll es bei AM-Anlagen meines Wissens nicht gegeben haben (ohne Gewähr und wenn mich jemand korrigieren kann, lerne ich gern dazu!). 
Zudem können sich Quarze nicht nur in der Schwingungsfrequenz, sondern auch in weiteren Eigenschaften unterscheiden, so dass ein Sender oder Empfänger mit anderen als den vom Hersteller vorgesehenen Quarzen nicht immer zuverlässig funktionieren muss. Mit anderen Quarzen kann es funktionieren, es kann aber auch Störungen oder eine verringerte Reichweite geben. Mit der Faustregel, in Sender und Empfänger immer nur die vom jeweiligen Hersteller für dieses Gerät vorgesehenen Quarze einzusetzen, ist man in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite. 

vor 46 Minuten schrieb Berndie:

Ich werde aber einmal Eure Hinweise durchgehen und alle Fehler ausschließen.

 :that: Viel Erfolg! 

VG
Norbert

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vor 23 Stunden schrieb Chris DA:

Nach meiner Erfahrung sprechen der Sender und der Empfänger nicht richtig miteinander :o. Robbe hatte da immer (wie auch Graupner) was Besonderes im Transferprotokoll drin, so daß nur Robbe Empfänger mit den Robbe Sendern konnten. Drum kann ich mir nicht vorstellen, daß der Carson mit dem Robbe kann

Weiß denn jemand, ob jeder Robbe Futaba-Sender mit jedem Robbe Futaba-Empfänger funktioniert? Würde mir dann einen Sender besorgen. Ist es egal, welchen Sender ich nehme (Motor fährt nur vorwärts) oder vielleicht eine Empfehlung?

Gruß Berndie

 

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MatthiasSchumi

Ich bin kein Spezialist dazu aber kann die Erfahrung beisteuern dass mein Robbe F14 Sender problemlos mit Multiplex Empfängern (selbstverständlich mit MPX Empfängerquartz) funktioniert hat. 
Der Empfänger auf dem Foto ist der gleiche wie bei meiner F14 im Set war. Daher gehe ich davon aus dass zumindest die FM Sender aus der Generation damit kompatibel sind. Also die aus den 2000er Jahren. 

 

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Als bekennender Graupner-Fan weiß ich nicht, ob jeder Futaba mit jedem Futaba funktioniert. Es erscheint mir jedoch denkbar. Die firmenspezifische Kompatiblität sollte dafür sorgen. Das waren damals andere Zeiten, und die Hersteller achteten wenigstens darauf, daß ihre Systeme mindestens untereinander kompatibel waren.

Es gab nur Probleme in einer Beziehung: Doppelsuperhet und Einfach-Superhet. Das musste zusammenpassen.

Ich weiß aber nicht, warum Du darauf bestehst, das alte Futaba-System zu reaktivieren. Die moderneren 2,4 GHz-Systeme können einfach mehr. Die etwas geringere Reichweite über Wasser ist nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium, Und die Preise für einfache 2,4 GHz-Systeme sind moderat.

2,4 GHz ist einfach gegenwärtig der Stand der Kunst - und es gibt Equipment dafür. Für die älteren Anlagen wird es zunehmend schwer, Material zu erhalten.

Ich gehe da von meinen eigenen Bedürfnissen aus... Ich baue vorwiegend Funktionsmodelle - auch ausgefallene Dinge, wie kleine Blimps und Mini-Boote. Hierzu bin ich auf Lithium-Akkus angewiesen. Nun ist es (ob Dir bekannt, weiß ich nicht) so, daß Lithium-Zellen auf Tiefentladung mit Aufblähung und Ausfall reagieren. Ich brauche also eine ständige Überwachung des Akku-Zustands. Telemetrie bietet mir diese Möglichkeit. Und nur 2,4 GHz spielt in dieser Liga mit.

Aber das ist nur ein Beispiel. Die meisten Hersteller sind auf den 2.4 GHz-Zug aufgesprungen. Die MHz-Anlagen werden vorwiegend von einer Gruppe genutzt: U-Boot-Leute - und die auch nur, weil die Eindringtiefe von GHz-Wellen ins Wasser lächerlich gering ist.

Ich würde Dir also raten, Dir über das Problem Carson-Sender und Futaba-Empfänger nicht länger einen Kopf zu machen, sondern eine 2,4 GHZ-Combo zu besorgen.

Was die Marke angeht, will ich Dir da zu nichts raten. Da spielen Deine zukünftigen, absehbaren Bedürfnisse eine Rolle. Wie weit willst Du in dieses Hobby eintauchen, was darf es kosten?

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vor 3 Stunden schrieb Berndie:

Weiß denn jemand, ob jeder Robbe Futaba-Sender mit jedem Robbe Futaba-Empfänger funktioniert?

Zu dem vorhandenen Empfänger brauchst Du einen FM-Sender mit dem Modulationsverfahren PPM.
Mit AM-Sendern (meines Wissens die älteren Economic, Compact und Attack) und mit FM-PCM-Sendern (wie die "Computersender") wird es nicht funktionieren, bei den älteren FMss-Anlagen (z.B. Luna, Mars, Promars, Terra top) bin ich mir nicht sicher.

Sicher kompatibel ist, wie @MatthiasSchumi schon erwähnt hat, die F-14. Damit wurde Dein Empfänger im Set verkauft.

VG
Norbert

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vor 3 Stunden schrieb Ralph Cornell:

Was die Marke angeht, will ich Dir da zu nichts raten. Da spielen Deine zukünftigen, absehbaren Bedürfnisse eine Rolle. Wie weit willst Du in dieses Hobby eintauchen, was darf es kosten?

Ralf, für Deinen Ratschlag und Deine ausführlichen Ausführungen bin ich Dir dankbar. Meine Überlegung zum Kauf eines 40MHz- Senders war neben den Kosten auch die ungeklärte Frage nach der Kompatibilität einer 2,4GHz-Anlage zu den restlichen Teile (Fahrtenregler, Ruderservo). Außerdem läuft der Motor nur in eine Richtung, so dass ich nach einem Sender suche, der auf einem Kanal keine Neutralstellung hat sondern von 0-100% macht (wie Hubschrauber, Flugzeuge). Ich kenne mich mit der Materie nur unzureichend aus und wollte Anfängerfehler vermeiden. Was würdest Du in meinem Fall machen, Kosten und Marke mal beiseite gelassen. Würdest Du eine neue 2,4GHz-Anlage mit den vorhandenen Komponenten kombinieren? Funktioniert das?

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Bin zwar nicht Ralf,aber:

Servo,Fahrtregler,BEC passen auch an ne 2,4GHz

Und ne neue nicht zu teuere Anlage kannste dann auch anpassen. ZB die FlySkyi6s (such Mal hier im Forum )

 

Chris

Edited by Chris DA
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Danke an alle, ich habe viel von Eurer Erfahrung profitiert. Habe mir die Flysky FS-i6S gekauft und bin gespannt, ob es unproblematisch zu installieren ist. Ist wahrscheinlich nicht nur die modernste Technik sondern auch noch preiswerter als analog nachzurüsten. 
Gruß Berndie

 

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Hm, ich glaube nicht so ganz daran, das dieser Sender mit dem Empfänger nicht funktioniert. Ich benutze für meine Futaba-Sender Empfänger unterschiedlichster Hersteller, ebenso bei den Quarzen. Warum soll es dann umgekehrt nicht auch funktionieren?

Ich weiß auch nicht was hier mit „Protokollen“ gemeint sein soll. Hier wird eine Frequenz moduliert. Sonst eigentlich nix. Bei eingeschränktem Equipment - also z.B. kein weiterer Empfänger - ist die Fehlersuche jedoch schwierig. Wenn beim Einschalten aber nicht mal das Servo zuckt, riecht das eher nach einem defekten Empfänger.

Gruß

Jörg

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Welche Kombinationen funktionieren denn bei Dir Jörg? Ist Carson auch dabei? Vielleicht könnte ich mir einen preiswerten anderen Empfänger gebraucht kaufen. Gibt es ja schon preiswert gebraucht, ist ja nicht das letzte Modell, das ich gebaut habe.

Gruß Berndie

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Hallo Berndie,

als Sender verwende ich eine Futaba FX-14 und eine FC-16. Empfänger habe ich von Futaba, Jeti, LRP, GWS von Micromodellbau, irgendeinen Indoorempfänger, sowie vor einiger Zeit einen Empfänger in einem Heli von Ikarus. Quarze habe ich wild gemischt, sowohl von Futaba, meist aber bei Conrad gekauft, als es die da noch gab. Nie hatte ich irgendwelche Probleme. Carson habe ich jedoch nicht im Einsatz.

Hast Du schon mal die Spannung an den Ausgängen des Empfängers gemessen? Kommt da was an? Hast Du mal den Empfänger aufgeschraubt? Vielleicht sind irgendwelche Leiterbahnen korrodiert.

Gruß

Jörg

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vor 3 Stunden schrieb Joerg_B:

Hast Du schon mal die Spannung an den Ausgängen des Empfängers gemessen? Kommt da was an? Hast Du mal den Empfänger aufgeschraubt? Vielleicht sind irgendwelche Leiterbahnen korrodiert

Habe bislang nichts außer Versorgungsspannung gemessen. An welchen Klemmen (Farben) muss ich welche Spannung messen? Dabei muss ich ja einen Steuerknüppel bedienen, oder?

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Nein, Jörg meint sicher die Versorgungsspannung. Die liegt an den Servo-Ausgängen am mittleren und einem der äusseren Kontakte an, bei Dir am roten und braunen Draht.

Sei aber vorsichtig und bau da beim Messen keinen Kurzschluss, das überlebt der Empfänger nicht.

Orange ist das PPM-Signal, da gibt es mit einem Multimeter nix Sinnvolles zu messen.

Oft funktionieren Fremd-Empfänger, wenn das jeweilige Gerät mit einem Quarz des Herstellers bestückt ist, also z.B. Grauper-Sender+Graupner-Quarz funktioniert mit ACT-Empfänger+ACT-Quarz, aber natürlich nur, wenn der Kanal stimmt.

Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht.

Viele Grüße

Torsten

Edited by Torsten
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Man kann ein Servokabel mit offenem Ende (wenn man Eins hat) auf einen freien Steckplatz des Empfänger stecken und das Voltmeter an die Kabelenden (rot/Schwarz) halten. Dann sind alle Fragen bezüglich der Versorgungsspannung am Empfänger beantwortet.

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