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Holzrumpf mit GFK Nachbilden


Joker555

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Hallo und guten Tag zusammen

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich erstmal kurz vorstellen. Ich bin 34 Jahre und komme aus der wunderschönen Norddeutschen Tiefebene in Niedersachsen (nähe Hannover).

Bisher habe ich mich ausschließlich mit Bausätzen aller gängigen hersteller aus Plastik beschäftigt. Da bei mir nun jedoch viel Freizeit frei geworden ist und mich die Plastikdinger nicht mehr wirklich begeistern, habe ich mich dazu entschlossen ein Großprojekt zu starten:

Panzerschiff Graf Spee in 1:100; Rumpf: Spantenbauweise; Deck: Sperrholz (ein Teil); Aufbauten: Holz, Messingblech, diverses.
Funktionen: Schwimmfähig und steuerbar, Drehbare Geschütztürme (26cm und 15cm, Schwenkbare 28cm Geschützrohre (evtl auch die 15er, je nach Aufwand), Drehfunktion für Entfernungsmesser, Funkmessgeräte, Katapult für Arado, Torpedoabschussgerät; Beleuchtung (Positionsleuchten, Innenbeleuchtung, Suchscheinwerfer)

Pläne und Schablonen sind schon da und wurden auch schon entsprechend Skaliert.

Da ich Elektriker/Elektroniker und Indistriemechaniker/Maschinenbauer bin und entsprechendes Werkzeug und Maschinen zu Hause, bzw. verfügbar habe, wird die Technik (hoffentlich :D) kein Problem darstellen.

Nun aber zu meinem ersten Problem: Als Elektroniker und Mechaniker arbeite nur wenig bis garnicht mit GFK. Da ich durch die Spanten im Rumpf aber sehr viel Platz verliere (da muss ja einiges an Technik rein), möchte ich den Rumpf, nachdem er aus Holz komplett fertig gestellt wurde in GFK "Ummünzen". Zum einem des Platzes wegen, zum anderen auch wegen der Dichtigkeit.

Nun habe ich schon viel zum Thema GFK gelesen aber noch nichts (oder nichts passendes) zum Thema Holz und GFK gefunden. Vieleicht kann mir ja hier der eine oder andere einen Tipp mit in die Werkstatt geben. Geht das GFK vom Holz wieder ab, womit muss ich was (vor)behandeln, was muss vorbereitet werden etc. Es gäbe auch die Möglichkeit alles durch die Spanten durchzuführen, wie Leitungen und Kabel, aber bei den Motoren und Servos könnte es da durchaus Platzprobleme geben.

Ich danke euch schonmal für ALLE Antworten die eingehen.

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Ralph Cornell

Also, GFK haftet auf Holz wie verrückt - Ausnahme könnten da nur stark ölige Hölzer sein, oder ein paar, die sie in Australien haben. Das Zeug brennt nicht mal...

Vorbehandeln... Glatt muss es sein, fein geschliffen, so daß sich die Matte beim Ziehen nicht an Holzfasern verhakt. Es zahlt sich aus, die Oberfläche vor dem Laminieren zu versiegeln, mit Eposeal. Das ist eine Art 2-Komponentenlack auf Epoxy-Basis. Das glatt schleifen und dann die Matte drauf.

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MatthiasSchumi

Hallo Joker,
herzlich willkommen im Forum. Du wirst auf Deine Fragen sicherlich verschiedene Lösungsmöglichkeiten bekommen. Schau sie Dir an und entscheide Dich dann für DEINEN Weg.
Den Rumpf kannst Du grundsätzlich in 2 unterschiedlichen Wegen bauen:
Beplankter Holzrumpf auf Spant und dann mit GFK überziehen oder eine Negativform bauen und direkt einen GFK Rumpf laminieren.
Persönlich wähle ich für mich die erste Version. Ein Beispiel wie das so sein kann kannst Du bei meinem Baubericht der Wicher, einem Zerstörer in 1:100 sehen. Ich habe einen Teil der Spanten entfernt und einen Teil der Stabilität willen belassen.

 

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Du kannst den Rumpf in Holz bauen und dann abnormen.

Dazu wird er mit Trennmittel eingestrichen, mit Abformsilicon dünn beschichtet und mit Gips eingegossen. Aus dem Gipsblock kannst du die Urform entnehmen, den Siliconmantel wieder in die Gipsform einlegen und von innen mit Epoxi und Glasfasermatten laminieren. Du kannst so auch mehrere Rümpfe aus der Form herstellen.

Das Material dafür bekommst du bei Fa. Remmers Bauchemie.

Gruß, 

Detlef 

Edited by Steinbeisser
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Guten Abend zusammen

Vielen Dank für die schnellen Antworten:

Der Zerstörer Wicher hat mich nun in ein Dilemma gebracht. Die Hohlspanten sorgen schon für jede Menge Platz und meine Graf Spee wird ja noch ein Stück breiter. Ich denke, ich werde erstmal mit dem Rumpf beginnen und dann sehen wie viel Platz ich habe. 

Ich werde mich wohl noch öfter mit Fragen melden. Nächste Woche gehts zum Wochenende los mit den ersten Sägearbeiten.

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