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Bootsbauer

Laststromabhängige Motorabschaltung

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Bootsbauer

Hallo, Elektronikspezialisten,
eigentlich bin ich hier im Forum mehr im Bereich Segelboote unterwegs,
brauche aber heute mal die Hilfe von euch Elektronikern.
Ich bin auf der Suche nach einer Schaltung, mit der es möglich ist, einen Windenmotor Laststromabhängig abschalten und anschließend in die andere Drehrichtung wieder anlaufen zu lassen.
Es handelt sich um einen Motor der 600 ter Göße mit 9,6 V Nennspannung, an 6 – 7,2 V betrieben. Der Blockierstrom liegt bei ca. 8,5 A. Angesteuert wird der Motor z.Zt. durch einen normalen Fahrtenregler.
Hat jemand eine Lösung für mein Problem?
Meine Elektronikkenntnisse halten sich in Grenzen, das Erstellen von Schaltungen und/oder Schaltplänen sind für mich „ Böhmische Dörfer „.
Das Herstellen von Platinen nach Vorlage sowie das Bestücken und Löten sind mir aber vertraut. ( solange es sich nicht um SMD – Bauteile handelt.

Vielleicht kann mir jemand helfen!?

Gruß, Manfred

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Bootsbauer

Danke für den Tip. Mal sehen ob es da einen Regler gibt der den Strom von 8,5 A ab kann!?

Gruß, Manfred

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JL

Hallo Manfred,

nicht direkt eine Antwort auf deine Frage, aber irgendwie finde ich die Lösung, den Motor zum Blockieren zu bringen und dann abzuschalten, suboptimal. Da würde ich eher Schalt montieren, die in Endlage den Motor abschalten.

Aber mal so grundsätzlich gefragt: Welches Riesenoot betreibst du, dass mit einer "normalen" Segelwinde nicht zu bedienen ist?

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MiSt
vor einer Stunde schrieb JL:

... irgendwie finde ich die Lösung, den Motor zum Blockieren zu bringen und dann abzuschalten, suboptimal. Da würde ich eher Schalter montieren, die in Endlage den Motor abschalten ...

Das finde ich - abgesehen davon, dass ich die Grundmotivation ebenfalls nicht verstehe - eine praktikable Lösung für jemanden, der sich in Elektronik nicht besonders auskennt. Die Endschalter (Öffner) werden dann jeweils mit einer Diode (die hier relativ leistungsfähig sein muss und unbedingt eine "Schottky"-Diode sein muss, damit sie nicht so gar so viel Verluste erzeugt, je eine SB530 sollte aber gehen) überbrückt, die nur ein Wiederanfahren in die unblockierte Richtung zulässt. Diese Schaltung ist sonst sehr gängig für z.B. Geschütz-, Feuerlöschkanonen- oder Kranbewegungen in Endschalter hinein.

Für den Fall, sich doch mit Elektronik auseinanderzusetzen zu wollen, bietet das Teil von CTI aber gute Voraussetzungen. Zum einen war der Entwickler zumindest früher Kundenwünschen gegenüber recht aufgeschlossen, somit lohnt sich eine Anfrage nach einer "stärkeren" Version "ab Werk". Natürlich kann man aber auch das serienmäßige Teil umbauen, sodass es mit den Strömen der Winde klar kommt (falls es das nicht eh schon tut, 8.5A Blockierstrom ist nicht wirklich viel, also im Zweifelsfall stärkere FETs und niederohmigerer Shunt zur Strommessung). Das CTI-Teil als Basis erspart einem auf alle Fälle eine komplette Neuentwicklung, die man selbstverständlich auf Basis eines Arduino (z.B., oder, oder, oder) auch betreiben könnte. 

 

Edited by MiSt

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Steinbeisser

Kann Mann den Blockierstrom der CTI Zylinder messen?

Ich habe hier welche rumliegen.

Dann könnte man feststellen, ob der geeignet ist.

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MiSt

In Reihe mit dem Strommessgerät (10/20A-Bereich) an ein Labornetzgerät oder einen Akku und in den Anschlag fahren lassen. Der Blockierstrom ist natürlich proportional zur Testspannung ... deshalb die Spannung bei der Messung notieren.  

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Steinbeisser

Das werde ich mal testen, schaffe ich heute aber nicht mehr.

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Bootsbauer

Hallo,

Euch allen zunächst ein großes Dankeschön dafür, daß Ihr Euch so eifrig die Köpfe für mein Problem zerbrecht.

@  Steinbeisser:

Ich bin bei CTI auf den Regler Thor 2  gestoßen. Leider passen die Werte nicht zu meinem vorhandenen Kram, habe aber mal 'ne Anfrage bezgl. einer Anpassung  abgeschickt. Bei ELV gäbe es ebenfalls eine entsprechende Schaltung, aber leider auch nicht mit den benötigten Daten.

Eine vorhandene Schaltung selber umzuarbeiten oder anzupassen ist mir leider nicht möglich, da fehlen mir die Kenntnisse. 

@ JL :

die Laststromabhängige Abschaltung möchte ich einsetzen, weil ich eben keine mechanischen Endabschalter verwenden kann und weil auch eine proportionale Lösung nicht möglich ist.

Es ist auch keine Frage der Bootsgröße, - das Riesenboot kommt erst noch, - es ist einfach nur eine Winde mit zwei voneinander unabhängig zu steuernden Trommeln.

Beide Trommeln werden aber von nur einem Motor angetrieben. Da die Winde nicht proportional arbeitet, brauche ich eben diese Sicherheitsabschaltung damit es keine Schäden an der Winde oder am Rigg gibt.

Gruß, Manfred

 

 

 

Edited by Bootsbauer
Schreibfehler

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Steinbeisser

Ach so, dann gibt es eine andere Lösung.

Schau mal im RC Car Bereich nach, da gibt es einstellbare mechanisch Überlastkupplungen, die am Motor angebaut werden können. Diese sind einstellbar. So kannst du sicher einen Schaden vermeiden.

Gruß 

Detlef 

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Bootsbauer

Hallo Detlef,

der Tip mit den Überlastkupplungen ist prima. Leider sind diese sog. Rutschkupplungen/Slipperclutches in meinem Fall ohne größere Umbauten der Mechanik nicht zu verwenden. Für künftige Projekte werde ich sie mir aber vormerken.

Habe bei meiner Suche nach einer elektr. Lösung sog. selbstrückstellende PTC-Thermoschalter gefunden, weiß aber noch nicht, ob diese so einfach in meine Elektrik zu integrieren sind. Möchte versuchen, einen dieser Thermoschalter in die Plusleitung zwischen Regler und Motor einzusetzen und eine entsprechende Diode parallel dazu für die Gegendrehrichtung. Mal sehen, was draus wird.

Gruß, Manfred 

Von Moderator JL bearbeitet

Der Text war so "zerrissen", ich war so frei und habe da etwas editierend eingegriffen. (btw: <Return> am Zeilenende bezeugt lange Schreibmaschinenerfahrung, ist aber in Editoren eher hinderlich;))

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Bootsbauer

Danke.

Manfred

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