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torben

akku mit stecker verlöten

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moin moin! ich baue mit der aeronaut victoria gerade erst mein 2. modellboot und habe eine technische frage. geliefert wurde mir ein roxxy evo 5000 akku und „passende“ tx60 stecker. kann ich zu schlecht löten (was durchaus sein kann) oder gibts passendere stecker (xt90?!?). danke vorab für eure hilfe!

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XT 60 Stecker sind eigentlich sehr gut und meiner Meinung nach leicht zu löten.

Aber wo liegt denn genau das Problem?

Gruß, 

Detlef 

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Moin! mit dünneren Kabeln und XT60 Steckern hatte ich auch keine Schwierigkeiten. Hier ist mein Problem, dass die Kabel am Akku einen, wenn auch minimal, größeren Durchmesser haben als die Mulden im XT60 Stecker und ich daher das Kabel, da die Mulden im Stecker oben ja nicht gerade sind, nicht in oder an das flüssige Lot drücken kann. Ich bin da aber auch leider wirklich noch nicht erfahren und habe meine Kenntnisse ausschließlich von Youtube (

). Der Fehler kann daher auch sehr gut vor dem Lötkolben sitzen... ;-)

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Ich halte die Anleitung für nicht sonderlich gelungen, mal vorsichtig ausgedrückt.

Man schmilzt das Lötzinn nicht auf und lässt es in den Stecker tropfen.

1) Wenig Zinn an die Spitze des Lötkolbens geben und dann an den Stecker halten, um ihn heiß zu machen. Jetzt Lötzinn beigeben

2) Wie in 1) mit dem Kabel verfahren. Nur so viel Lötzinn an das Kabel geben, dass alles benetzt ist.

3) Verzinntes Kabel direkt an den Lötkelch des Steckers halten und mit dem Lötkolben beide Teile erwärmen. Jetzt zusammen drücken.

Die Lötstelle sollte leicht glänzen. Ist sie matt grau, ist alles Flussmittel verdampft und die Lötstelle kalt. Nicht gut. Wenn der Kabelquerschnitt (die Dicke des Kabels) ein bisschen zu groß ist, kann man die Äderchen, die nicht im Lötkelch Platz gefunden haben vorsichtig mit einer Schlüsselfeile beiarbeiten.

Wenn das Kabel viel zu dick ist, ist es der falsche Stecker.

Gruß Frank

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vor 56 Minuten schrieb frank-s:

Wenn das Kabel viel zu dick ist, ist es der falsche Stecker.

 

 Bei einer Victoria mit XT 60 Steckern wahrscheinlich eher ein falsches Kabel. Da sollte der XT 60 locker ausreichen

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Das Video ist eher zum Abgewöhnen!

1) Die Mulde des Steckers darf nicht mit Zinn gefüllt sein.
   Wenn schon Zinn drin ist, erhitzen und rausklopfen.
2) Der Stecker muss in einer Buchse stecken, um die Hitze vorne besser abzuleiten.
3) Die Litze wird verzinnt, der Stecker nicht.
4 Dicke lötkolben ergeben kurze Lötzeiten. Entweder Lötstation mit 50W oder Standardlötkolben mit mind. 80W verwenden.
(Temperaturgeregelt ist immer vorzuziehen)

Bau dir aus einem Brettchen und zwei Wäscheklammern eine Vorrichtung zum Löten.
Das Brett von dem Typen ist Quatsch. An ner 4mm Litze verbrennst du dir trotzdem die Finger.
(Die bleibt noch richtig lange heiß, dann lässt du zu früh los oder fängst an zu wackeln.
Schon hast du eine schöne, kalte Lötstelle.)
 

Loethilfe_02.jpg

Loethilfe_01.jpg

Edited by Achim_LSG

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Ich kann Achims Aussage aus eigener Erfahrung bestätigen. #1&2 hab ich genau so falsch gemacht und mich gewundert, warum ich die Litze nicht angelötet bekomme. 

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Klasse - lieben Dank Euch! wenn ich das nächste Mal Zeit zum basteln habe nehme ich mit Euren Tipps einen neuen Anlauf!

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Statt der Wäscheklammern übrigens lieber sowas:

https://www.conrad.de/de/p/toolcraft-dritte-hand-3teilig-zd-10d-588221.html?WT.mc_id=google_pla&WT.srch=1&ef_id=EAIaIQobChMIpdXBt5XL5AIVhvdRCh3xOQXoEAQYAyABEgJzRPD_BwE:G:s&gclid=EAIaIQobChMIpdXBt5XL5AIVhvdRCh3xOQXoEAQYAyABEgJzRPD_BwE&hk=SEM&s_kwcid=AL!222!3!254339639693!!!g!!

 

Ich fülle allerdings immer die Stecker mit Lötzinn und schiebe das Kabel in das noch flüssige Zinn, hält super und geht recht einfach. Dabei muß der Stecker natürlich senkrecht gehalten werden!

 

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Hallo Torben,

wenn du beim Löten vorher Stecker und Buchse zusammensteckst, bleiben die Kontakte auch da, wo sie sein sollen und das Gehäuse verzieht sich nicht. Das gilt allerdings nur, wenn der Lötkolben auch genug Energie mitbringt. Meine Lötstation bringt trotz 50W für das Löten dickerer Kabel nicht genug Leistung; ich habe mir für diesen Zweck aus dem Baumarkt für wenig Geld so einen 100W Bratkolben gekauft: Damit ist das Löten dann in wenigen Sekunden erledigt.

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vor 3 Stunden schrieb Steinbeisser:

Statt der Wäscheklammern übrigens lieber sowas:

https://www.conrad.de/de/p/toolcraft-dritte-hand-3teilig-zd-10d-588221.html?WT.mc_id=google_pla&WT.srch=1&ef_id=EAIaIQobChMIpdXBt5XL5AIVhvdRCh3xOQXoEAQYAyABEgJzRPD_BwE:G:s&gclid=EAIaIQobChMIpdXBt5XL5AIVhvdRCh3xOQXoEAQYAyABEgJzRPD_BwE&hk=SEM&s_kwcid=AL!222!3!254339639693!!!g!!

 

Ich fülle allerdings immer die Stecker mit Lötzinn und schiebe das Kabel in das noch flüssige Zinn, hält super und geht recht einfach. Dabei muß der Stecker natürlich senkrecht gehalten werden!

 

Wenn du die nimmst, musst du zwingend Siliconschlauch o.Ä. über die Backen der Krokos schieben.
Sonst frisst sich das Krokodil unschön in deine Kabel :-)
p.s. Ich hab zwei solche Teile - Die klammern sind mir lieber.
Vor allem, weil man sich auch schräge, vertikale oder sonstwie angeordnete zusammenkleistern kann :-)

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Am 12.9.2019 um 10:21 schrieb Achim_LSG:

Das Video ist eher zum Abgewöhnen!

Würde ich auch meinen

Die Idee mit den Wäscheklammern finde ich super.

Wenn man, wie in dem Film, die Kabel beim Löten mit der Hand hält, ist die Gefahr groß, daß man kalte Lötstellen produziert. Wird das Kabel in dem Moment, in dem das Zinn erstarrt, auch nur gering bewegt, ergibt das eine unzuverlässige Lötverbindung, erkennbar an rauer Zinnoberfläche. Eine richtig gelötete Verbindung muß glänzen wie poliert, jedenfalls bei bleihaltigem Lot.  80W Leistung sind bei solchen Kabeln das Mindeste. Je größer die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit fließen kann, desto kürzer die Lötzeit und um so schonender ist die Prozedur für die Stecker. 

 

Edited by Mäninger
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moin moin liebe Bastler! ich bin ungern der Nörgler aber hier passt irgendetwas im wahrsten Sinne nicht. DieXt60 Stecker haben lt. Messlehre einen Außendurchmesser von +/-3,97 mm... innen als Kelch dementsprechend etwas weniger. Die kabel des o. g. Akku kommen ohne Aderhülse auf 4,2 mm Stärke. Und ich komme auch nach diversen Versuchen- vielleicht auch aufgrund meiner mangelden handwerklichen Fähhigkeiten - leider einfach nicht weiter. 

Anderer Ansatz - gibt es sinnvolle Schraub- oder Steckverbindungen? 

Danke vorab!

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Moin  Torben,
kein Grund zur Panik.

Du hast einfach einen Akku erwischt, der für Hochstromanwendungen konfektioniert ist.

Entweder du kaufst dir ein Pärchen Xt90, oder du lässt beim Anlöten vor dem Verzinnen
der Litzen einfach einige Adern weg. Da passiert nix. Du kannst ruhig 1/3 weg lassen.

Einfach mit einem feinen Seitenschneider oder einer Nagelschere abschneiden.
(Falls du die Schere der Dame des Hauses verwenden willst, musst du es halt machen, wenn sie unterwegs ist)  ;-)

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vor 12 Minuten schrieb Achim_LSG:

Moin  Torben,
kein Grund zur Panik.

Du hast einfach einen Akku erwischt, der für Hochstromanwendungen konfektioniert ist.

Entweder du kaufst dir ein Pärchen Xt90, oder du lässt beim Anlöten vor dem Verzinnen
der Litzen einfach einige Adern weg. Da passiert nix. Du kannst ruhig 1/3 weg lassen.

Einfach mit einem feinen Seitenschneider oder einer Nagelschere abschneiden.
(Falls du die Schere der Dame des Hauses verwenden willst, musst du es halt machen, wenn sie unterwegs ist)  ;-)

Eine andere Möglichkeit, die ich oft in einem solchen Fall verwende: Ich verzinne das Kabel und schleife es dann leicht konisch zu. Das entspricht in umgekehrter Form der Empfehlung von Achim, bloß eben später gemacht. Das Zuschleifen kann man leicht mit einem Zylinderschleifkörper machen oder einer Scheibe.

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