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Empfängereinbau im Modell


JL

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Das Einstecken der diversen Servoverbindungskabel an den Empfängern gefällt mir nicht wirklich, da zum einen (zumindest an meinen ACT- bzw. FrSky-Empfängern) keine Verpolungssicherheit gegeben ist und zum anderen das Einstecken selbst fummelig und nicht gerade fehlertolerant ist. Im Eifer des Gefechts ist mir zumindest schon passiert, den falschen Kanal gesteckt zu haben. Und bei jedem Wechsel des Empfängers in ein anderes Modell stellt sich wieder einmal die Frage, welches Kabel an welchen Steckplatz gehört.
Die Lösung dazu ist nicht wirklich neu, das habe ich schon in unterschiedlichen Ausführungen gesehen, aber dennoch möchte ich euch hier meine Variante vorstellen.

Ich hatte mich schon vor längerer Zeit für die gute alte DIN41617-Variante mit 13 Polen entschieden als ein Kompromiss zwischen Polzahl einerseits und Größe andererseits. Das reicht für einen 10 Kanal-Empfänger sowie eine separate Spannungsversorgung und im Falle von 40 MHz auch noch für den Antennenanschluss. Die Stromanschlüsse führe ich direkt nach dem Einschalter (BTS555) zu den Servos, ohne den Weg über den Empfänger zu gehen. Im Falle von stromhungrigen Servos vertraue ich diese separaten Verkabelung mit 1 mm2 mehr als den zumeist dünnen Leiterbahnen auf der Empfängerplatine.

Damit das Ganze nicht zu voluminös wird, wird der Empfänger Horizontal montiert. Dazu braucht es eine kleine Platine, die die Buchsen aufnimmt:20180701_165809.JPG.820611ef1fb028fefc81cf9f068f8083.JPG

Diese selbst wird dann mit einer gewinkelten Stiftleiste (Rastermaß 2,54 mm) auf der Trägerplatine montiert. Dabei verhindert die dünne Polystyrolplatte (weiß im Bild) einen eventuellen Kontakt zwischen Platine und Steckerleiste.

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Weil dadurch der Empfänger etwas höher steht, kommt noch ein Stück Moosgummi an den Platz des Empfängers, so dass keine Biegebelastung an den Empfängerbuchsen entsteht. Fertig sieht es dann so aus:

20180701_170020.JPG.a8e6a9ca31aa577bf88dfe4f92a9309b.JPG

Der Empfänger liegt auf dem Kopf (deshalb bekam er noch die Typbezeichnung auf die Unterseite).

Diese Einheit lässt sich jetzt schnell zwischen den Modellen tauschen. Für die 2,4 GHz-Antennen empfiehlt es sich, im Modell Führungsröhrchen anzubringen, damit die aktiven Enden auch schön im 90o-Winkel zueinander stehen.

Beim 6-Kanal-Empfänger von FrSky liegt der Telemetrieanschluss auf der Rückseite des Empfängers. Dazu muss die Platine etwas modifiziert werden.

20180701_170003.JPG.53413f793af5846a578a7f0f54be8597.JPG20180701_194533.JPG.3df964c2cb010bc91769a94c8dad0924.JPG

Ich habe Buchsen- und Steckerleisten im 2mm-Raster gefunden, die ich für diese Variante verwendet habe.

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Damit reduziert sich der Platzbedarf für den Empfänger etwas.

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Für die 4Kanal-Empfänger habe ich nicht so ein separates Empfängermodul gebastelt, die werden direkt in Buchsen auf der Verteilerplatine gesteckt (Das kann man hier sehen in Bild 42, das sind die fünf dreipoligen Buchsen oben links). Das geht wegen der geringeren Polzahl noch ganz gut, bei den 6- bzw. 8-Kanal-Empängern ist das etwas schwieriger.

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  • 1 year later...

Die neueren 4-Kanal-Empfänger von FrSky haben neben den Servoanschlüssen noch weitere Verbindungen wie SBUS (in & out), Smart Port (für Sensoren) und einen AD-Wandler. Nachteilig bei den letzteren Anschlüssen finde ich, dass diese mit einem dieser Mikro-Buchsen realisiert sind. Wenn man den Stecker dort wieder lösen muss, bleibt einem nichts anderes Übrig, als am Kabel zu ziehen, da man an den Stecker nicht gut herankommt. Da habe ich Zweifel, dass das auf Dauer ein gute Lösung ist.

Weil auch die bisher verwendete DIN41617 Steckverbindung doch recht groß baut und nicht so recht zu dem kleinen Empfänger passt, habe ich eine Version mit einer 15poligen Sub-D-Steckverbindung realisiert. Eine extra Platine macht in diesem Fall wenig Sinn, die Verdrahtung zwischen den Anschlüssen am Empfänger und der Buchse wird direkt erledigt. Den Anschluss an der Steckerleiste übernimmt eine dieser Buchsen im 2,5 mm Raster; ich hatte keine passende 2polige zur Hand und habe mir aus einer größeren entsprechende Teile hergestellt. Auf dem Foto kann man das gut sehen, einer der Anschlüsse ist noch nicht am Empfänger eingesteckt.

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Darunter ist das Gehäuse zu sehen, das der 3D-Drucker hergestellt hat. Für die nötigen Schraubverbindungen gibt es im Gehäuse Aussparungen, in die M2 bzw. M3 Muttern eingesetzt werden.

Leider etwas unscharf, aber alles zusammen im Gehäuse sieht dann so aus:

large.20200417_175739.jpg.6b21a9fd27e21ab85a2a6d4ddd291083.jpg

Wenn alles verschraubt ist, ergibt sich ein geringfügig größeres Gehäuse, das aber gut handhabbar ist. Das schwerste Teil dabei ist die Buchse, die wiegt mehr als der Empfänger, mit insgesamt 25 g aber ein Gewicht, das in den meisten Modellen tolerierbar ist.

large.20200417_181523.jpg.eef49c4bb2c57f4e798fcda7eb153c93.jpg

Das Gehäuse ist im 3D-Bereich hier im Forum zu finden.

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