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titanicmax

Dumas CG 36500

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Der Sommer ist vorbei, es wird kälter und die Nächte wieder länger. Beste Voraussetzungen um sich in der Werkstatt zu verkriechen und ein neues Projekt auf Kiel zu legen. Ein sturmtaugliches Rettungsboot soll es sein. Zur Auswahl standen der Dumas Baukasten für ein 36ft Lifeboat der US Coast Guard oder ein GFK-Rumpf für ein Liverpool Lifeboat der RNLI. Die Entscheidung fiel schließlich auf das 36ft Lifeboat und der Rumpf für das Liverpool verschwindet über den Winter im Regal.

Zuerst mal ein paar Bilder vom Baukasteninhalt:

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Aus dem Baukasten kann im Prinzip jedes der 36ft-Boote gebaut werden, ich habe mich für das berühmte 36500 aus Chatham entschieden und werde während des Bauberichtes genauer auf die Besonderheiten und Umbauten am Baukasten eingehen.

Kiel und Spanten sind schnell zusammengesetzt. Die beiden mittleren Seitenteile habe ich zuerst ein paar Minuten auf den Rand eines Topfs mit kochendem Wasser gelegt und dann abwechselnd vorsichtig von Hand gebogen, dann wieder gedämpft usw. Mit etwas Geduld klappt das ganz gut.

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So langsam erkennt man was es mal werden soll...

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Wie beim Original findet der Motor im Aufbau Platz. Verbaut wird ein Mabuchi SP500E mit 12 Volt und 4000 Umdrehungen/Minute.

Für den Aufbau liegen Sperrholzteile bei, diese habe ich als Schablone verwendet und aus 3mm Polystyrol neu angefertigt, die gewölbte  Verkleidung besteht aus 1mm Polystyrol. Eventuell dopple ich die Verkleidung noch auf um sie stabiler zu machen.

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Passende (und schöne) Figuren für das Boot gibt es bei Shapeways. Ich hab auf meinen Schiffen gerne Besatzung und beim Bau finde ich Figuren als Vergleichsobjekte auch sehr hilfreich.

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Unter Deck geht es ganz schön eng zu. Im Abteil vor dem Motor soll ein 4000mAh 11,1V Lipo-Akku Platz finden.

Zum Abschluss gibt es nochmal eine Aufnahme von Coxswain 'Bernie' Webber...

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...und als kleinen Köder noch ein Bild vom GFK-Rumpf für das Liverpool von Orion Mouldings aus England. Der Baukasten des 36500 dient nämlich als Übungsobjekt für den Selbstbau des Liverpool, denn beide Boote sind sich in der Grundkonstruktion ziemlich ähnlich.

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Zu den Kommentaren geht es hier.

bearbeitet von titanicmax
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Die ersten Planken sind aufgeleimt und die Süllränder und Decksbefestigung in Arbeit, noch kommt man überall gut hin.

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Voller Übereifer habe ich mit dem Süllrand (U-Profil aus Polystyrol) begonnen, aber so ganz überzeugt mich die Konstruktion noch nicht.

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Ein großer Knackpunkt bei diesem tollen Bausatz ist das Deck. Für den Bereich unter den seitlichen Laufgängen ist von Dumas keine Abdeckung vorgesehen, überkommendes Wasser würde am abnehmbaren Deck vorbei direkt in den Rumpf laufen.  Aus der Box gebaut ist dieses Rettungsboot ein reines "Schön-Wetter-Modell". Der offene Rand wird zuerst mit Polystyrol unterbaut und dann beplankt.

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Um auch bei schwerer See fahren zu können sind wasserdichte Zugangsöffnungen unbedingt erforderlich. Nach etwas Recherche in "Schiffsmodell fahren bei Wind und Wetter" von Horst Flohr habe ich mich für einen Süllrand im Maschinenraum und einen wasserdichten Innendeckel im Batterieschott entschieden, der Bereich hinter dem Maschinenraum wird komplett verschlossen.

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Der Süllrand ist zwei Zentimeter hoch, zusätzlich werde ich im Aufbau noch Moosgummi einkleben. Das sollte ausreichen um überkommendes Wasser abzuhalten, ob es auch für die Eskimorolle reicht wird sich zeigen. Fixiert wird das abnehmbare Deck später mit Neodym-Magneten.

bearbeitet von titanicmax
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Weiter geht's mit dem Unterbau und Süllrand. Im Maschinenhaus und am Süllrand habe ich mit Stabilit Express Neodym-Magneten befestigt. Mit den kleinen Dingern hält das Deck auch über Kopf, selbst bei im Maschinenhaus platziertem Akku löst es sich nicht.

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Die Zugangsöffnung zum Akku-Schott ist eine härtere Nuss. Zuerst habe ich aus ein paar übrig gebliebenen Abachi-Leisten einen Rahmen eingebaut und daran U-Profile aus Polystyrol befestigt, in die Profile wird später eine Moosgummi-Rundschnur eingelegt. Die Abdeckung selbst ist aus 3mm Polystyrol. Ursprünglich habe ich geplant sie mit Schrauben und Nietmuttern zu fixieren, aber dazu reicht die Höhe nicht aus. Ich werde zuerst mal testen ob der Anpressdruck des Hauptdecks ausreicht um die Abdeckung auf die Dichtung zu drücken und so die Öffnung abzudichten. Falls nicht werde ich auch die Abdeckung mit Magneten befestigen.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse im Batterieschott werde ich statt dem geplanten 4000mAh Lipo auf einen etwas kleineren 3000mAh Lipo ausweichen, laut Akkurechner sollte das für eine gute Stunde Fahrzeit ausreichen. Zum Abschluss gibt's noch ein Beweisbild vom Kopfstand:

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bearbeitet von titanicmax
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Planke um Planke wächst der Rumpf...

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...der LIPO-Akku passt perfekt in das Batterieschott und liegt komplett unter der Wasserlinie...

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...und ein paar Bastelabende später liegt das Boot zum ersten Mal im Wasser. Mit Akku, Servo und Motor schwimmt es wie ein Korken und bis zur KWL ist noch etwas Luft.

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In der Bauanleitung wird empfohlen den Rumpf mit GFK zu überziehen und innen mit Harz zu tränken, ich habe dafür Harz, Farbpulver und Gewebe von Breddermann verwendet. Danach kam die Lieblingsbeschäftigung aller Modellbauer an die Reihe: Spachteln und Schleifen. Ein paar Streifen Schleifpapier und eine Tube Revell Plasto später konnte ich mit dem Beplanken der Endboxen an Bug und Heck loslegen. Eingentlich wollte ich den Ausguck im Bug bemannen, dazu wären aber bereits vor dem Beplanken einige Änderungen am Vorschiff notwendig. Der Ausguck ist nämlich keine simple Röhre, sondern ein richtiges kleines Abteil.

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Bevor die vordere Endbox beplankt wird, müssen die Kabel für die Beleuchtung durchgezogen werden. Ziel ist der Bauzustand zum Zeitpunkt der Pendleton-Rettung, beim Einlaufen im Hafen sind damals einige beeindruckende (und für uns Modellbauer hilfreiche) Bilder entstanden. Das abnehmbare Buglicht scheint während der Rettung nicht angebracht gewesen zu sein, der Steckplatz ist auf den verfügbaren Bildern eindeutig leer. Vom Hecklicht gibt es keine Bilder, da werde ich mich nochmal in die Memoiren von Cox Bernie Webber und die Berichte der Station Chatham vertiefen. An Steuerbord war ein Suchscheinwerfer verbaut, an dieser Stelle habe ich mit Stabilit Express ein Messingröhrchen eingeklebt um die Kabelführung etwas zu ordnen. Durch ein kleines Loch im Spant werden die Kabel zum Multiprop-Modul geführt.

Ein großes Manko an diesem tollen Bausatz habe ich schon mal aufgeführt, das unvollständige Deck. Dieses besteht nämlich nur aus der abnehmbaren Decksplatte, der Bereich zwischen diesem und der Bordwand bleibt laut Bauanleitung offen. Dieser Bereich wird jetzt aufgefüllt und beplankt. Rückblickend würde ich das bereits vor dem Beplanken des Rumpfes machen. Mittschiffs habe ich den Zwischenraum einfach mit ABS verschlossen, dieser Bereich wird durch das Maschinenhaus komplett verdeckt. Die Speigatten liegen nur als Aufkleber bei, die ersten vier Stück habe ich schon mal geöffnet. Nachdem die Speigatten gleichmäßig zwischen Schott und Maschinenhaus verteilt sind, kann man sie ganz einfach von innen anzeichnen und aufbohren und von außen mit der Feile vorsichtig anpassen.

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Mittlerweile ist auch der Motor eingebaut und der Akku hat eine Auflage aus ABS erhalten und wird mit zwei Klettgurten fixiert, das hält auch bei Überschlag und der Akku lässt sich trotzdem leicht ein- und ausbauen. BZW: während des gesamten Baus lagere ich das Boot immer wieder zwischen den Zeigefingern um den Schwerpunkt zu kontrollieren und das Durchkentern (zumindest theoretisch) sicherzustellen.

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Jetzt geht's wieder in die Werkstatt, in vier Wochen bin ich dienstlich am Ammersee. Bis dahin möchte ich das Boot fahrtauglich haben.

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Wieder ein Stück geschafft, die beiden Endboxen sind mit GFK verstärkt und so langsam nähert sich der Rumpf der Fertigstellung. Für die Verkleidung des Steuerstandes liegen gelaserte Holzteile bei, diese habe ich als Schablone verwendet und die Verkleidung aus 2mm ABS nachgebaut. Der Bereich zwischen den achteren Spanten ist auch abgedeckt, sobald alle Lücken versiegelt sind geht es auf zur Probefahrt.

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Endlich das versprochene Update :)

Das 36500 wartet grade auf dem Regal bis mich wieder die Muse küsst, am Rumpf muss noch ordentlich geschliffen werden. Laut Bauanleitung soll man die großen Scheuerleisten mit Spachtel- oder Modelliermasse unterfüttert werden. Die beiden großen Scheuerleisten aus PVC lassen sich mit Sekundenkleber am Rumpf befestigen, brechen aber leicht ab. Darum hab ich die Teile zuerst dick mit Stabilit Express und dann mit Modelliermasse unterfüttert. Jetzt muss die Modelliermasse nur noch geschliffen werden und dazu fehlt mir grade die Motivation. Das nächste Mal würde ich die Scheuerleisten durch Profile aus Balsa ersetzen und mit Harz tränken, das ist einfacher. Die Holzleisten für den falschen Kiel habe ich über einem Topf mit kochendem Wasser vorsichtig gebogen und mit Sekundenkleber am Rumpf befestigt.

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Sorgen macht mir die Abdeckung des Akkufachs, die ist eindeutig undicht. Schuld ist die eigene Ungeduld, mangels Material habe ich die Dichtung anders ausgeführt als bei der Ruderabdeckung.:ohno: Sobald neues Material eingetroffen ist wird die mangelhafte Dichtung ausgetauscht.

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kurzes Jahresupdate

Auch am 36500 ging es mit kleinen aber bedeutenden Schritten weiter.

Zuerst mal hat das Akkufach endlich eine dichte Abdeckung bekommen: eine Platte aus 2 mm Polystyrol mit einer Moosgummidichtung. Befestigt wird die Abdeckung mit 8 Senkkopfschrauben. Nichts für einen eiligen Skipper, aber simpel und funktioniert.

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Der Technikträger ist auch aus Polystyrol und sitzt mittig unter dem Maschinenhaus. Die Empfängerantenne ist bis ins Vorschiff verlegt und über einen kleinen Goldkontaktstecker mit dem Empfänger verbunden. Der Fahrtregler ist ein Quicrun WP1060 - ein richtig feines Teil. Kann ich nur weiterempfehlen und werde ich auch in meinen anderen Modellen verwenden. Nach einer ersten Probefahrt habe ich den Mabuchi gegen einen Bühler 498 BBS getauscht, mit dem Mabuchi war das Boot im Schneckentempo unterwegs.

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Stellenweise weicht der Modellbauplan vom Vorbild ab. Das Original hat oben auf dem Maschinenhaus zwei Bullaugen, der Baukasten sieht hier nur eines vor. Also habe ich die Polystyrolplatte oben auf dem Aufbau ausgetauscht und zwei Bullaugen an der richtigen Stelle gesetzt. Die Tür zum Maschinenraum ist schon fast fertig, fehlen nur noch die Scharniere und Vorreiber. Dem Bausatz liegen aus Holz gelaserte Scharniere bei, kennt zufällig jemand eine Bezugsquelle für geätzte Scharniere (ca. 2 x 3 mm groß)?
Das von Anfang an (leider) nicht geplant war das Vorschiff (Kabine für die Geretteten) zu beleuchten habe ich die Rückseite des Bullauges schwarz lackiert. So entsteht ein leichter Tiefeneffekt. Im Vorschiff befindet sich beim Original ein Schacht für einen Rettungsmann (den sog. Bowman), dieser Schacht konnte mit einer Persenning verschlossen werden. Um diese Persenning zu simulieren habe ich einen Rest Segelstoff von Krick mit Leim auf dem Bausatzteil befestigt. Vielleicht baue ich den Bausatz nochmal (der macht nämlich wirklich Spaß), dann wird der Schacht offen dargestellt und darin eine Figur platziert.

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So ausgerüstet ging es bei etwas Wind an den See. Mit dem Bühler fährt das Boot zwar etwas schneller, hat gegen Wind und Wellen aber kaum eine Chance. Um nicht umsonst an den See gefahren zu sein (und auch aus Übermut) habe ich den Kentertest gemacht:

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Die Bauweise hat sich ausgezahlt, das Rettungsboot hat sich beinahe sofort wieder aufgerichtet und das beim Kentern übergenommene Wasser wurde von den Speigatten schnell abgeleitet.

Ein selbstaufrichtendes Boot macht wenig Sinn wenn es nur bei Schönwetter fahren kann. Also habe ich zuerst mal den Kunststoffprop gegen ein vierblättriges Exemplar aus Messing getauscht. Nicht ganz Originalgetreu, aber es hat eine deutliche Verbesserung gebracht. Für eine Sturmfahrt reicht es aber immer noch nicht, darum habe ich einen neuen Motor bestellt - den Robbe 600/21 Vent E. Testfahrt steht noch aus. Laut Datenblatt ist der Motor bis 12 V ausgelegt, empfohlen sind 8,4 Volt. An 12 Volt spuckt der Motor hinten Elmsfeuer, an einem 8,4 V NiMh AKku läuft er ohne Funken, schön laufruhig und kräftig. Also werde ich den 11,1 V LiPo gegen einen mit 7,4 V austauschen.

Für nächtliche Rettungseinsätze braucht ein Rettungsboot natürlich eine Beleuchtung. Angeregt durch Jörgs Baubericht der Lübeck habe ich mir bei Conrad Konstantstromquellen besorgt und für Positions- und Maschinenraumbeleuchtung zwei getrennte Stromkreise erstellt die über je einen eigenen 9-Volt-Block mit Konstantstromquelle versorgt werden. Die Batterieboxen befinden sich in der Bilge, seitlich vom Motor.

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Ich finde das kann sich sehen lassen. Leider habe ich während dem Bau keine Beleuchtung für das Vorschiff eingeplant, man kann nie genug Licht haben.
Am Bugschott wird noch ein Scheinwerfer von LED-Profishop befestigt (der selbe der auch auf dem Liverpool verbaut ist).

Feuer frei für eure Kommentare.

bearbeitet von titanicmax
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