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Unterwasser Auspuff bei Benzinmotoren


Guest graffi

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Guest graffi

Hallo,

 

hat jemand Erfahrung mit Unterwasser Auspuffanlagen im Rc Modell.

 

Es handelt sich um ein Holz Sportboot nach Original Plan im Maßstab 1:4 mit 33 ccm Sachs - Dolmar.

 

Gruß Graffi

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Guest Seebär Harry
Hallo,

 

hat jemand Erfahrung mit Unterwasser Auspuffanlagen im Rc Modell.

 

Es handelt sich um ein Holz Sportboot nach Original Plan im Maßstab 1:4 mit 33 ccm Sachs - Dolmar.

 

Gruß Graffi

 

Hallo graffi,

 

der Auspuff muss über der Wasseroberfläche liegen, darum sind Dieselgetriebene U-Boote Unterwasser immer mit E-Motoren gefahren.

 

Wenn Du den Auspuff verschliest, geht der Motor aus. Den selben Efekt bekommst Du, wenn der Auspuff unter der Wasseroberfläche liegt.

 

Gruß Harry

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Guest graffi

Hallo Harry,

 

erst einmal danke für die schnelle Antwort.

 

Die Idee war folgende:

 

eine Art " Vollastauspuff " ( großer Querschnitt ) der bei schnellerer Fahrt die Abgase ins, am Heck verwirbelte, Wasser bläst und den Gegendruck überwinden müsste und ein Bypass , also eine kleine Leitung vom

 

" Vollastauspuff " in den überwasser Bereich als " Leerlaufauspuff ".

 

Ähnlich machen es die meisten Aussenborder.

 

Mit Bioöl und Ölabscheider sollten sollte der Schreihals ( etwa 13000

 

1/min unter Last ) damit auch geräuschmäßig Umweltverträglich abgewürgt werden. :roll:

 

Machbar ?!

 

Gruß Graffi ( Jürgen )

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Guest Seebär Harry
Hallo Harry,

 

erst einmal danke für die schnelle Antwort.

 

Die Idee war folgende:

 

eine Art " Vollastauspuff " ( großer Querschnitt ) der bei schnellerer Fahrt die Abgase ins, am Heck verwirbelte, Wasser bläst und den Gegendruck überwinden müsste und ein Bypass , also eine kleine Leitung vom

 

" Vollastauspuff " in den überwasser Bereich als " Leerlaufauspuff ".

 

Ähnlich machen es die meisten Aussenborder.

 

Mit Bioöl und Ölabscheider sollten sollte der Schreihals ( etwa 13000

 

1/min unter Last ) damit auch geräuschmäßig Umweltverträglich abgewürgt werden. :roll:

 

Machbar ?!

 

Gruß Graffi ( Jürgen )

 

Hallo graffi,

 

ich bin zwar nicht der Verbrennerspezialist bei Modellbooten, aber von Verbrennungsmotoren allgemein, ist durch meinen Beruf und mein zweites Hobby (Biker) einiges an Kenntnis da.

 

Ich würde aus dem Bauch raus sagen, das Problem ist in dem Moment gegeben, wo zuviel Wasser in den Auspuff kommt. Dann säuft er Dir im warsten sinne des Wortes ab.

 

Solange der Motor läuft ist das kein Problem, aber wenn der Motor, warum auch immer, mal ausgeht, hast Du die Bescherung.

 

Habe Änliches vor ca. 30 Jahren mal mit einem DKW-F11 aus Jux gemacht, binn bei einer Überschwemmung immer in dem Teil gefahren, wo es am tiefsten war. Klappte auch einwandfrei, bis ich dabei den Motor abstellte. Er sprang natürlich nicht mehr an. Schaulustige wahren sofort am lästern, aber ich konnte die Situation noch retten, indem ich mit dem zweiten Gang die "Mühle" rausgezuckelt habe, Auspuff leerlaufen lassen und der Wagen sprang wieder an, so das ich die Lacher auf meiner Seite hatte.

 

Aber, bei einem hochdrehenden Modellbaumotor und evt. auch nicht so sauberem Wasser, ist die Frage, ob der Motor das lange mitmacht.

 

Gruß Harry

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Guest wolf310

Solange der Motor über der Wasserlinie liegt dürfte das kein Problem sein.

 

U-Boote fahren unter Wasser mit E-Motoren weil die Diesel Luft brauchen, die in den benötigten Mengen nicht mitgeführt werden kann, nicht wegen den Abgasen.

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Guest Seebär Harry
Solange der Motor über der Wasserlinie liegt dürfte das kein Problem sein.

 

U-Boote fahren unter Wasser mit E-Motoren weil die Diesel Luft brauchen, die in den benötigten Mengen nicht mitgeführt werden kann, nicht wegen den Abgasen.

 

Hallo Wof,

 

das ist schon klar, aber wie oben geschrieben, der Motor kann ausgehen und dann ist das Risiko doch da, das Wasser in den Motor kommt.

 

Das Risiko währe mir zu groß.

 

Wasser kann auch Bergauf laufen, wenn es oben wärmer ist wie unten.

 

Gruß Harry

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Guest wolf310

Das Wasser durch Temperaturunteschied bergauf fließt wäre mir neu.

 

In einem geschloßenen Kreislauf tifft das ja zu, warmes Wasser steigt noch oben wärend gleichzeitig kaltes Wasser nach unten läuft. Das trift aber bei einem Auspuff nicht zu, es sei den der Querschnitt ist so klein das die Kapilarwirkung zum tragen kommt, oder der Motor rückwärts läuft.

 

Das Wasser könnte höchstens durch Unterdruck im Auspuff aufsteigen wenn dieser und die Luft darin abkühlt.

 

Mann muss ja auch nicht einfach nur ein Rohr als Auspuff nehmen, sondern kann auch noch eine Kammer einbauen die eventuel eintretendes Wasser auffängt.

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Guest graffi

Moin,

 

ist ja Wahnsinn was Ihr euch da für eine Erbse macht. :respekt:

 

Danke nochmal.

 

Der Auspuff kommt also über den Wasserspiegel und der Ölabscheider

 

mit den eigentlichen Auspuffendrohren als senkrecht stehender Topf dahinter. Der läuft dann halt immer bis zur Wasserlinie voll.

 

Hauptsache der ganze Aufwand lohnt sich auch. Geräuschmäßig.

 

Ich denke es ist einen Versuch wert.

 

Halte euch auf dem Laufenden.

 

Gruß graffi

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  • 1 month later...
Guest Daniel

Hallo Graffi,

 

ich habe mal vor vielen ´Jahren in einer Modellbauzeitung eine Modellvorstellung gelesen. Ich kann mich leider nicht mehr an die Zeitung, aber sehr wohl an den Artikel erinern.

 

Der Kollege hat den Auspuff bis auf ein ca. 2mm Rohr vollständig unter Wasser gehabt.

 

Das war folgender Maßen:

 

-vom Motor in einen großen Ölabscheider mit Prallwand

 

- dann in einen weitern Dämpfer, der kleiner als der erste war und ich glaube es war etwas Stahlwolle drin; von diesem Dämpfer ging ein kleines Rohr mit 2mm Innendurchmesser im Heck direkt nach außen

 

- weiter zur Wellenanlage, die wie folgt aussieht-->

 

*eine normale komplette Welle wird von einem zweiten Rohr mit ca. 2cm Durchmesser umschlossen

 

* das Rohr ist im Schiff gegen die Welle abgedichtet und einen Anschluß der zum letzten Dämpfer führt

 

*außen ist eine spezieller Propeller montiert

 

--> der Propeller besteht aus einem kleinen Prop mit einigen Schaufeln ähnlich denen eines Lüfterrades mit dem gleichem Durchmesser wie das große Rohr (ca 2cm); um diesen Prop ist ein Ring mit gelötet, so dass der Prop genau mit dem großen Rohr der Welle abschließt

 

seine Drehrichtung ist so, dass er aus dem Wellenrohr saugt

 

# außen auf diesen Prop sind nun die eigentlichen größeren Propellerflügel gelötet, so dass der ganze Prop wie mit einer etwas zu groß geratenen Nabe aussieht

 

Duch die Wellendrehung wird ein Unterdruck im großen Wellenrohr erzeugt, der ab normaler Fahrt das komplette Abgas unter Wasser ausbläst/saugt

 

Im Leerlauf reicht das dünne Rohr im zweiten Dämpfer aus, da da ja kein Unterdruck im Wellenrohr herrscht.

 

Hört sich vielleicht abenteuerlich an, aber laut Autor hat es prima funktioniert und die Zuschauer fragten nach der Akkulaufzeit!

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Guest
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