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  1. Verlagsinformation Günther Slansky Modellbau von Kriegsschiffen Mit einfachen Mitteln nach Plan gebaut 224 Seiten, Format 16,5 x 23 cm 289 Abbildungen, Best.-Nr.: 3102265 ISBN: 978-3-88180-480-6 Preis: 29,80 € Modellbau von Kriegsschiffen Nachbauten von Kriegsschiffen zählen für viele am Modellbau Interessierte zu den absoluten Highlights. Dies hat weniger mit der Geschichte, sondern mit der besonderen Technik der Vorbilder zu tun und vor allem mit einem: Der Vielzahl an feinen Details, die es bei solchen Modellen zu bauen gilt. Gute Recherche und eine feine Arbeitsweise sind dabei unabdingbar. Dass es dagegen nicht unbedingt immer einer teuren Werkstattausrüstung bedarf, zeigt Günther Slansky in diesem Buch. Der Modellbauer „alter Schule“ beschreibt darin anhand eines deutschen Torpedobootes, wie es gelingt mit einfachen Werkzeugen – und so manchem Praxistipps – ein detailliertes Kriegsschiffmodell nach Plan zu bauen. Einsteiger können so von seinem enormen Erfahrungsschatz profitieren und ihren Traum vom Modell eines Kriegsschiffs verwirklichen. Aus dem Inhalt Auswahl des Vorbildes Bauunterlagen Das Baukonzept Werkstatt und Werkzeug Bau- und Hilfsmaterial Gedanken zum Bauablauf Rumpfbau Schiffstechnische Ausrüstung Waffentechnische Ausrüstung Rettungsmittel Aufbauten und Deckshäuser Endmontage Erprobung Rezension Wie schon im Untertitel erwähnt, dieses Buch beschreibt am Beispiel des Torpedobootes T13 (Typ 37) der ehemaligen deutschen Kriegsmarine den Nachbau eines Modells im Maßstab 1:50 mit einfachen Mitteln. Der Autor legt Wert auf die Feststellung, dass auch ohne mehrstellige Beträge in 3D-gedruckte oder CNC-gefertigte Bauteile zu investieren, ein attraktives Modell entstehen kann und tritt im Rahmen seines Buches auch den Beweis dafür an. Alle Aspekte des Nachbaus werden behandelt, an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein wenig zu knapp für den Anfänger, aber dafür gibt es ja durchaus Stellen, an denen der nachbauwillige Bastler um Hilfe nachsuchen kann, wie z.B. in diesem oder anderen Foren oder bei einem Verein. Anhand der vielen Abbildungen lassen sich die Gedankengänge und Arbeitsschritte beim Nachbau auch gut nachvollziehen, gerade der Rumpfbau wird gut erklärt; wer darüber hinaus noch mehr Details erfahren möchte, sei auf weiterführende Literatur wie z.B. das Buch „Rumpfbaupraxis“ verwiesen. Im Kapitel zur elektrischen Ausstattung ist die erste Variante mit mechanischem Drehzahlsteller sicher der langen Erfahrung des Autors im Modellbau geschuldet, einem Anfänger sei aber die zweite Version mit elektronischem Drehzahlsteller empfohlen, es sei denn, er besitzt doch noch so ein museales Teil. Zum Kapitel „Beleuchtung“ und der Verwendung von LED‘s ist noch hinzuzufügen, dass da nicht nur die Polung, sondern auch der maximal zulässige Strom eine Rolle spielt. Die beschriebene Ausstattung mit 2x 6V Bleiakku ist gerade bei diesem Modell suboptimal, das eher als rank zu bezeichnen ist. Da sind aktuell mit Lithium-Polymer- oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus gewichtsparendere und besser platzierbare Möglichkeiten zugänglich. Im Kapitel „Erprobung“ zeigen sich dann auch die Folgen, so dass einer der Akkus wieder von Bord musste und sein Gewicht durch besser platziertes Blei ersetzt wurde. An dieser Stelle sei dem Nachbauwilligen dieses Kapitel, gerade auch mit seinen theoretischen Erörterungen zur Stabilität von Schiffen, vor dem Beginn der elektrischen Ausstattung und während des Baus der Aufbauten ans Herz gelegt, um spätere Probleme mit Topplastigkeit zu vermeiden. Ob die Zeichnung der Deckplanken dem Original entspricht, kann ich nicht wirklich sagen. Das Verlegeschema entspricht aber nach den mir vorliegenden Informationen nicht dem im Schiffbau Üblichen. Wer also vorbildgerecht bauen will, kommt neben dem Plan an einer Literaturrecherche nicht vorbei. Fazit Gerade in Zeiten der computergestützten Fertigung ist dies ein Buch, das die alten Tugenden des Selbstbaus aufgreift und zeigt, dass auch so schöne Modelle entstehen können. 3102265-leseprobe.pdf
  2. Kreckel, Uwe Faszination RC-Segeln Einfach einsteigen! Neckar-Verlag 2008 ISBN: 978-3-7883-1156-8 Auflage: 1 Umfang: 128 Seiten Format: 16,8 x 23,9 cm Medium: Buch Bestellnummer: 156 Preis: Preis: EUR 12,80 sowie: Faszination RC-Segeln (DVD) Einfach einsteigen! Neckar-Verlag 2009 ISBN: Auflage: 1 Umfang: Format: Medium: DVD Bestellnummer: 9848 Preis: EUR 23,90 Kunden, die bereits das Buch gekauft haben, erhalten unter Angabe der Rechnungsnummer die DVD zum Preis von € 19.20 Das Buch erklärt alles um den RC-Modellbau für Segelschiffe. Es beginnt mit der Modellwahl, ob Planbau, Bausatz oder RTR, sowie den Unterschieden zwischen den unterschiedlichen Seglern bis hin zu Grundlagen der Konstruktion (Stichwort “Druckpunkt”) bis hin zu Detailierung, Lackierung, Tuning, dem Segeln selbst und Regeln und Fachbegriffen. Alles ist anschaulich und einfach erklärt und ist auch als Nachschlagewerk geeignet. Dazu helfen zahlreiche, gut gewählte, Bilder und Grafiken enorm! Ganz großes Kino: Der Anhang! Hier findet man alles, von Materialien über Werkzeug bis hin zu Lacken und, als krönenden Abschluss, dem Eigenbau einer Segelwinde! Wer ein absoluter Neuling im RC-Segeln, oder gar RC-Modellbau ist, dem empfehle ich das Buch im Bundle mit der gleichnamigen DVD zu bestellen. Auf der DVD erklärt Uwe Kreckel vortrefflich Grund- und Fachbegriffe beim Segeln und am Segelboot sehr anschaulich. Selbst die Grundlagen einer RC-Anlage werden ausführlich erklärt. Auch werden die Grundlagen des Segelns, Segelstellung bis hin zu Regattaregeln anschaulich demonstriert und erklärt. Ohne die DVD ist das Buch für absolute Neulinge etwas verwirrend, wegen der vielen Fachausdrücke. Wenn man die DVD gesehen hat wird vieles schneller klarer. Aber es geht auch ohne DVD: Im Anhang unter 5.11 findet man eine kurze, anschauliche Erklärung aller Fachbegriffe. Also beim Lesen den Daumen da rein stecken, oder ein Lesezeichen, und es geht auch ohne DVD. Mit DVD ist alles natürlich viel anschaulicher. Selbst ich habe jetzt begriffen, was eine Wende und was eine Halse ist und was Luv und Lee... Fazit: Der Untertitel “Einfach einsteigen” ist eigentlich Programm und dementsprechend sehr gut umgesetzt. Sowohl beim Buch, wie auch bei der DVD. Ein “Muss” für jeden Einsteiger, der ein Segelboot bauen oder segeln möchte. Fortgeschrittene können hier noch viel dazulernen oder, wie ich, endlich verstehen, was sie jahrelang richtig gemacht haben, ohne zu wissen warum. Und es hat einen Grund, dass ich das Wort "anschaulich" hier benutzt habe. Denn das sind sowohl Buch wie auch DVD! In meinen Augen: Absolut und unbedingt empfehlenswert und gut angelegtes Geld!
  3. Hallole! Zu Weihnachten (jajaja, ich weiss ist schon vorbei ) hatte mir mein Frau ein tolles Geschenk gemacht: Transportkoffer für die Modelle! Ist ja immer wieder ein Thema.... Und auch zuhause müssen die Schiffe gelagert/verstaut werden. Na denne: Frank_S hatte da mal einen Tipp und das habe ich auch gemacht: Holgers Koffershop (http://www.holgerskoffershop.de/) Mass genommen und dann bestellt (hatte keine Eile, auch nicht als Weihnachtsgeschenk). Heute abgeholt: Haben vorne ne Scheibe aus Plexi, kann man also auch aufstellen zum Anschauen: Schön stabil, sehen gut aus und denke ich erfüllen den Zweck Jetzt müssen "die Damen" da noch rein - werde dann Update machen! Grüsse Chris
  4. Oliver Bothmann 3D-Druck-Praxis Verlag für Technik und Handwerk (VTH) ISBN 978-3-88180-452-3 160 Seiten Eine Vorstellung mit den Worten des Verlags haben wir bereits veröffentlich, weshalb ich hier darauf verzichte. Untenstehend findet ihr eine Zusammenfassung in eigenen Worten und meine Kritik zum Buch. Inhalt Nach einer kurzen Einleitung, in der der 3D-Druck in das Umfeld des sogenannten Rapid-Prototyping eingeordnet wird, werden einige der aktuell verfügbaren 3D-Druck-Technologien wie das selektive Lasersintern oder die Stereolithografie genannt. Für Einsteiger in das Thema folgt eine kleine Begriffskunde und die Vorstellung von zwei Materialien, die im 3D-Druck zuhause verwendet werden können (ABS und PLA). Auch auf die Drucktechnik der Schmelzschichtung FDM wird eingegangen. Ein umfangreiches Kapitel befasst sich mit der benötigten Software, wobei sowohl Programme zur Konstruktion als auch solche zur Aufbereitung der Dateien und zur Druckersteuerung vorgestellt werden. Dabei geht es größtenteils um kostenfreie Programme, wie Sketchup, Blender, Netfabb, Slic3r und Skeinforge. Durch Screenshots, die die Bedienung der Programme als Bilderserie zeigen, werden die Erklärungen veranschaulicht. Im Kapitel "Tipps für den 3D-Druck" geht es um die Überprüfung der Druckbarkeit von Modellen, um mögliche Schichtdicken, um Stützstrukturen, den Füllgrad, das Heizbett und die Pflege des Druckers. Ganz kurz geht der Autor auch auf das Kleben und Lackieren der fertig gedruckten Teile ein. Ein weiteres umfangreicheres Kapitel widmet sich der Vorstellung verschiedener Drucker. Hier werden ein Bausatz ("Multirap") und zwei Fertiggeräte ("Easy3DMakers" und "3D Freesculpt") detailliert vorgestellt, wobei bei dem erstgenannten auch die Montage des Geräts detailliert in Bilderserien gezeigt wird. Anschließend geht es um die Software und den ersten Betrieb dieser Drucker. In Kurzvorstellungen wird anschließend eine Marktübersicht mit 34 Druckern von 14 verschiedenen Herstellern gegeben. Zum Schluss des Buchs werden Anwendungsbeispiele für den 3D-Druck gezeigt, die von Verzierungsteilen für Modelle über technische Teile und Teile für den Haushalt bis zu nicht im Handel erhältlichen Ersatzteilen reichen. Auf die Möglichkeit, 3D-Druck als Auftragsarbeit durchführen zu lassen, wird auf einer einzelnen Seite eingegangen. Kritik Bereits in der Einleitung schreibt der Autor, dass die für Privatanwender erschwinglichen 3D-Drucker begrenzte Fähigkeiten hinsichtlich der Genauigkeit und der möglichen Materialien bieten, so dass für besondere Anforderungen Auftragsarbeiten bei einem der vielen Anbieter nötig sein können. Leider geht es dann in dem Buch zum allergrößten Teil rein um die Bedienung eines Druckers in der heimischen Werkstatt. Dies sehe ich insofern etwas kritisch, als damit der Software-Teil unnötig aufgebläht und der komplizierte Bereich der Druckvorbereitung und der Steuerungsprogramme mit komplexen Einstellungsmöglichkeiten behandelt wird, was Einsteiger in die Thematik sicherlich abschreckt. Auf der anderen Seite ist das Buch so reichhaltig bebildert (einige Bilder sind in meinen Augen überflüssig, da der Text mehr als genau genug geschrieben ist), dass es sich offenbar gerade an den Einsteiger richtet. Für diese Zielgruppe spricht auch die Auswahl der vorgestellten Software. Das Kapitel der Vorstellung verschiedener Drucker geht sehr ins Detail und ist sicher für diejenigen interessant, die den Kauf eines der vorgestellten Drucker erwägen oder diesen bereits zuhause stehen haben und nun in Betrieb nehmen wollen. Für alle anderen führt die Detaillierung dieses Kapitels leider zu einer gewissen Langatmigkeit, was dadurch verstärkt wird, dass hier bereits im vorherigen Kapitel gezeigte Software noch einmal vorgestellt wird und sich auch einige Fotos beziehungsweise Screenshots im Laufe des Buches wiederholen. Alles in allem ein gut geschriebenes Buch, das einen Einblick in die Möglichkeiten des 3D-Drucks bietet und insbesondere für diejenigen interessant ist, die die Anschaffung eines eigenen Druckers erwägen. Dem Titel "3D-Druck-Praxis" wird es meiner Meinung nach allerdings nur bedingt gerecht, da der größere Markt aktuell sicherlich der der Auftragsarbeiten ist. Hier hätte ich mir insbesondere die Vorstellung einiger Anbieter mit deren Besonderheiten und Materialauswahl gewünscht, sowie eine stärkere Fokussierung auf die Besonderheiten beim Konstruieren von Teilen für den 3D-Druck auch im Vergleich mit klassischen Herstellungsmethoden.
  5. 3D-Druck-Praxis Alles für den Start 1. Auflage Autor: Oliver Bothmann 144 Seiten, 250 Abbildungen, Format 16,5×23 cm, VTH-Best.-Nr. 310 2237 ISBN 978-3-88180-452-3, Broschur Preis 14,50 € [D] Erscheinungstermin: 16. September 2013 3D-Druck-Praxis Alles für den Start Dreidimensionale Gegenstände wie aus dem Nichts entstehen zu lassen – das mutet fast an wie Science Fiction. Und doch ist die Entwicklung auf dem besten Wege diese Zukunftsvision Wirklichkeit werden zu lassen. Der 3D-Druck entwickelt sich momentan rasant weiter. Nicht nur in Industrieunternehmen werden verschiedenste Dinge ausgedruckt. Inzwischen hat diese Technik auch den Heimanwender erreicht und kann sinnvoll und bezahlbar für die unterschiedlichsten Anwendungen genutzt werden. Dieses Buch zeigt Ihnen wie 3D-Druck daheim funktioniert, was Sie dafür benötigen und wie Sie erfolgreich zu Ihrem ersten 3D-Druck kommen. Verschiedene Konstruktionsprogramme werden Ihnen genauso gezeigt, wie die Möglichkeit auch ganz ohne eigenen Konstruktionsaufwand zu einem Objekt zu kommen. Verschiedene Drucker werden Ihnen vorgestellt, ein Überblick über am Markt befindliche Systeme gewährt sowie viele nützliche Tipps und Tricks für den 3D-Druck gegeben. Der 3D-Druck ist eine der Techniken der Zukunft – dieses Buch macht Sie fit für seine Anwendung daheim! Aus dem Inhalt: • 3D-Druck – Revolution in der Herstellung? • Verschiedene Arten des 3D-Drucks • 3D-Druck zuhause – Möglichkeiten – und Unmöglichkeiten • Grundlagen der Technik • Konstruktion für den 3D-Druck • Drucken ohne selbst zu konstruieren • Tipps für den 3D-Druck • Vorstellung verschiedener Drucker • 3D-Drucker ab 699 € • Anwendungen • Auftragsarbeiten – 3D-Druck durch Dienstleister • Quickstart – Checkliste für den Ausdruck Der vth-Bestellservice: Verlag für Technik und Handwerk neue Medien GmbH Postfach 2274, 76492 Baden-Baden Telefon: (0 72 21) 50 87-22, Fax (0 72 21) 50 87-33 E-Mail: service@vth.de, Internet: www.vth.de
  6. Polizeiboote und Schiffe der Küstenwache Autor: Gerhard O. W. Fischer ISBN: 978-3-88180-447-9 144 Seiten Erschienen im vth-Verlag (1. Auflage 2013) Preis: €18,50 Enthaltene Originalfotos BG14 „Duderstedt“ (auch bekannt als „Albatros“ aus der ZDF-Serie „Die Küstenwache): 2 Bilder, Steuerhaus und hintere Aufbauten, beide von Steuerbord BG21 „Bredstedt“: 1 Bild, Totale der Steuerbordseite BP22 „Neustrelitz“ (heutige „Albatros“ der ZDF-Serie): 21 Bilder, Steuerbordseite, Backbordseite, Details, Innenaufnahme der Brücke BG24 “Bad Bramstedt” und BG25 “Bayreuth”: Gemeinsame Luftaufnahme in Fahrt Zollkreuzer „Glückstadt“: 1 Bild, Totale der Backbordseite US Coast Guard 912 „Legare“: 1 Bild, Totale der Steuerbordseite Polizeiboot „Sylt“: 2 Bilder, Totale der Backbordseite, Luftaufnahme Enthaltene Bauberichte Polizeiboot „W4“ (Robbe) Multiboat (Graupner) Polizeiboot „Sylt“ (Robbe) Polizeiboot Eigenentwurf Lotsenboot „Maris II“ (Robbe) Stromaufsichtsboot „Bussard“ ARTR (Robbe) Im einleitenden Teil geht der Autor zunächst auf die allgemeinen Aufgaben der Küstenwache und die in ihr zusammengefassten Organisationen ein. Ferner schildert er mit recht wenig Text, dafür aber vielen Bildern den Besuch auf der „Neustrelitz“, um dann bereits ab Seite 25 des Buchs mit der Vorstellung seiner Modelle fortzufahren. Der Autor beschreibt in kurzer Form mehrere Modelle, die er zu diversen Küstenwachbooten „umfunktioniert“ hat. Der Leser erfährt unter anderem, dass es mit etwas Kreativität, ein paar Aufklebern und etwas roter, grüner, blauer und grauer Farbe möglich ist, eine „Trucker“ in eine „Albatros I“ und eine „Thor“ von Simprop in einen Zollkreuzer „Rügen“ zu verwandeln. Das sieht ganz nett aus und ist definitiv mal was anderes, hat allerdings mit den realen Vorbildern nur wenig bis nichts gemeinsam. In diesem Zusammenhang das Wort „Semiscale“ zu verwenden, ist sicher nicht angebracht. Die Bauberichte nehmen engen Bezug zu den Bauanleitungen der jeweiligen Modelle und sind recht detailliert geschrieben, allerdings auch etwas mühevoll zu lesen, wenn man nicht gerade das entsprechende Modell im Bau hat. Die vom Autor verwendete R/C-Technik orientiert sich ebenfalls an den Herstellervorgaben und ist eher konservativ ausgelegt. Möglichkeiten für die Ausgestaltung von Sonderfunktionen werden kaum erwähnt. Der Bau der "Sylt" wird ebenfalls sehr detailliert beschrieben, allerdings geht der Autor nicht darauf ein, mit welchen Modifikationen man aus dem schon sehr vorbildnahen Baukasten ein wirklich vorbildgetreues Modell der „Sylt“ erstellen kann. Lieber lässt er auch hier wiederum seiner Phantasie freien Lauf. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, erlaubt ist schließlich, was gefällt, auch im Modellbau. Allerdings wird es dem Titel des Buchs und auch dem Begriff „vorbildgetreu“ nicht gerecht, wenn man das Modell mit nicht vorhandenen Details wie den Steifen der Bundesflagge am Bug und den Wappen der Küstenwache verziert und dann auch noch eine Cojak-Sirene einbaut, die meines Wissens nach auf keinem seegehenden Wegerechtsschiff zu finden ist. Fazit: Das Buch ist brauchbar, wenn man Spaß an phantasievollen Nachbauten hat oder konkret eines der vorgestellten Modelle in der Werft liegt und man ergänzende Tipps zur Bauanleitung der Hersteller sucht. Diverse Bauberichte im Buch wurden allerdings bereits zuvor veröffentlicht und sind teilweise im Internet frei erhältlich. So findet man die Beschreibung zur „W4“ und den immerhin über 40 Buchseiten langen Baubericht zur „Sylt“ praktisch wortwörtlich im Conrad Modellbau-Club, und zum Multiboat hat der Autor bereits einen sehr ähnlichen Artikel unter Verwendung der gleichen Abbildungen in der SchiffsModell 01/2009 (Neckar-Verlag) verfasst. Insgesamt sind somit fast 60 der insgesamt 138 Buchseiten bereits an anderer Stelle nachlesbar. Daher braucht man das Buch auch in diesem Fall nicht unbedingt, wenn man bereit ist, sich zehn Minuten mit einer Internet-Suchmaschine zu beschäftigen. Wer Hinweise zur vorbildgetreuen Ausgestaltung von Baukastenmodellen oder gar Hintergründe, Bilder oder andere Vorbildinformationen für einen Planbau erwartet, wird in diesem Buch keine Hilfestellung finden. Besten Dank an den vth-Verlag, der uns das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat. Torsten Gietenbruch
  7. [bildquelle. VTH Verlag] Konstruktion: Günter Bildstein, M: 1:100, Länge: 790 mm, Breite: 180 mm, Antrieb: 2-Schrauber, CAD-gezeichneter Modellplan auf 4 Blatt DIN A0. Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden (Art.-Nr.: 3204144) Umfang: Jeder Spant ist vollständig gezeichnet inlusive Stringer. Planken- und Decksstärke ist ebenfalls eingezeichnet wie auch Bugsteven und Kastenkiel. Seitenansichten Bb und Stb, Heck und Bugansicht. Draufsichten auf Decks, einige Details und Einzelheiten. Kommentar: Als Einstig in den Planmodellbau durchaus geeignet trotz einiger Unklarheiten. Die nicht unwichtige Draufsicht des Peildecks fehlt, somit auch Details, u.a. die Scheinwerfer. Das letzte gezeichnete Deck ist das Brückendeck. Während der Bugmast detailiert als Baugruppe dargestellt ist, fehlt eine solche Detailierung für den Hauptmast gänzlich. Lediglich die Antennentraversen sind einzeln dargestellt, was leider aber mehr verwirrt als klärt. Der Planautor wird wissen, aus welcher Ansicht er die Traversen um 60° verdreht dargestellt hat, wie im Plan vermerkt. Der geneigte Modellbauer leider nicht, ein Bezug zur Rumpfmittelline wäre hier angebracht. Mal abgesehen davon, dass zwei Traversen zuviel eingezeichnet sind. Auch hier vermisse ich eine Draufsicht auf den gesamten Mast. Vorzugsweise in Verbindung mit der genauen Position auf dem Luftfiltersystem oberhalb des Peildecks. In der Artikelbeschreibung auf den Seiten des Verlages wird als mögliche Funktion die Beleuchtung genannt. Leider bleibt es der Phantasie des Modellbauers überlassen, wo die achterliche nautische Beleuchtung montiert sein könnte. Hier ist leider keine einzige Lampe dargestellt. Auch die Position des Toplichtes und der Wegerechtsleuchte sind in keiner Ansicht zu erkennen. Einige, meines Erachtens, nicht unwichtige Details fehlen auf dem Heliarbeitsdeck gänzlich. Mehrere Lüfter sowie Spillköpfe. Ein tieferer Detailierungsgrad hätte an der Stelle auch die Position des Heck- und Schlepplichtes gezeigt. Interessant ist auch, dass das Arbeitsdeck unterhalb des Heliarbeitsdeck eine wesentlich höhere Detaillierung aufweist, obwohl das meiste nicht direkt sichtbar ist. Fazit: Preigünstiger Plan für ein aktuelles Behördenschiff mit leichten Schwächen in der Darstellung. Der Modellbauer ist zwingend auf Fotos vom Original angewiesen damit einige Unklarheiten beseitigt werden können. Der Autor hat den Plan meiner Meinung nach für sich selbst gezeichnet, für seine Umsetzung des Modells was er anhand einiger Bilder und warscheinlich auch bei einem persönlichen Besuch des Originals perfekt umsetzen konnte. Der geneigte Modellbauer kann aber allein bei der Ansicht des Planes den Gedankengängen des Autors nicht folgen und stolpert über Unklarheiten.
  8. Kraft aus Wasser und Feuer Von der Pulverdampfmaschine bis zum Schraubendampfer Die Abenteuerliche Geschichte der Dampfmaschine Autor: Heinz Straub 2. Auflage 2012 ISBN-9978-3-88180-465-6 Der Autor beschreibt die Geschichte der Antriebskraft durch Dampfmaschinen. Zu Beginn wird aufgezeigt, wie vor der Zeit der Dampfmaschine mit menschlicher oder tierischer Kraft Lasten gehoben oder Bergwerke entwässert wurden. Letzteres führte dann zu den Versuchen und letztlich zur Erfindung der Dampfmaschine und deren Weiterentwicklung. Die Kapitel teilen sich auf in; Stationäre Maschinen, Fahrzeuge und Schiffe. Jedes Kapitel erhält dabei seine eigene Chronologie, was manchmal zu hin- und herblättern führt, da die Entwicklung der Dampfmaschine für die unterschiedlichen Anwendungen parallel verlief. Weiter hat der Autor an einigen Stellen zeitgenössische Augenzeugenberichte wie auch Auszüge aus Erzählungen eingefügt. Der Lesefluss wird an einigen Stellen etwas gehemmt, da offensichtlich der Lektor einen schlechten Tag hatte. Trennzeichen sind dort, wo sie nicht hingehören, wo sie sein sollten sind stellenweise keine. Auch fehlt das ein oder andere Leerzeichen, bzw. ist an anderer Stelle zuviel.. Fazit: Für diejenigen unter uns, die sich mit der Geschichte der Dampfmaschine auseinander setzen möchten eine durchaus interessante Lektüre. Direkte Anwendungen oder Anregungen für den Modellbauer sind allerdings diesem Buch meiner Ansicht nach nicht zu entnehmen.
  9. Bildquelle: amazon Hier möchte ich ein Buch auf englisch vorstellen, weil es etwas vergleichbares in Deutscher Sprache nicht gibt. Ich denke aber, dank der reichen Bebilderung ist es aber auch für Leser mit nur geringen Englischkenntnissen geeignet Autor: Peter Davies-Garner Titel: TITANIC - a modelmakers manual Verlag: Seaforth Publishing ISBN: 978-1-84832-084-0 (2. Auflage) 150 Seiten, gebunden, viele SW- und Farbfotos, sowie Detailzechnungen und Skizzen Über die Geschichte der Titanic brauche ich an dieser Stelle keine Worte zu verlieren, sie dürfte nicht nur allen maritim interessierten bekannt sein. Seit kleines Kind fasziniert mich die Titanic und ihre Schwestern der "Olympic Class" - Liner. Nicht nur wegen der bewegten Geschichte aller dieser drei Schiffe, sondern auch wegen deren unglaublichen Eleganz. Die phantatsischen Linien, die für die Zeit einmalige Ausstattung, die vielen Mythen die sich um dieses Dreiergestirn ranken. Erstaunlich, dass es in Anbetracht der Unmengen an Literatur über die Titanic kaum ein Buch über Modelle dieses Liners gibt. Das hier vorgestellte Werk bildet eine Ausnahme und ist unter Titanic-Modellbauern (zu denen ich mich als Passiv-Mitglied der Titanic Research & Modelling Association nicht wirklich zähle...) so etwas wie die Bibel. Der Autor hat das weltweit wohl akurateste Titanic-Modell im Massstab 1/48 (knapp 5.5m lang!) gebaut. In diesem Buch wird - nach einer kurzen Einleitung über die Titanic und deren Geschichte - die Entstehung dieses Modells detailreich beschrieben. Immer wieder wird dabei auf das Original und deren Eigenheiten eingegangen. Viele Bilder über die Entstehung des Modells und jede Menge Detailzeichnungen lassen diesen speziellen Bau sehr lebendig werden. Als highlight sind die Farbfotos des fertigen Modells zu erwähnen, welche teilweise den Eindruck entstehen lassen, man stehe auf den Decks des unglückseligen Liners. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich für die Titanic oder ihre Schwesternschiffe Olympic und Britannic interessieren. Aber auch jeder andere Modellbauer wird fasziniert sein, von der Entstehung dieses unglaublichen Modells. Ich jedenfalls träume spätestens seit dieser Lektüre davon, mich eines Tages auch mal an ein solches Projekt zu wagen - wenn auch einige Nummern kleiner... Viel Spass bei der Lektüre! Kaspar
  10. Mikromodelle - Band 3 Quelle: VTH Verlag Standmodelle Ferngesteuert Autoren: Markus Christl, Thorsten Feuchter, Harry Jakobsen, Andreas Rackel, Dirk Stukenbrok ISBN: 978-3-881080-430-1 1. Auflage 2012 Inhalt: Ein Schiffsmodell zum Üben: ein robuster Hafenschlepper Vom Landungsboot zur Feuerwehr: Umbau eines Millitärmodells Ein Binnenschiff für ruhige See VW Schwimmwagen in 1:16 Metallmodelle Ferngesteuert - Umbau eines Siku-Traktors Mit Allrad durchs Gelände - Unimog in 1:35 Das Titelbild verrät bereits, dass sich in diesem Buch nicht ausschließlich alles um Schiffsmodelle dreht. Der Blick über den Tellerrand hat aber noch nie geschadet. So auch hier. Ohne die ersten beiden Bände zu kennen, die sicherlich auch mit guten Tipps und Ideen aufwarten konnen, ist der vorliegende Band eine Ideensammlung für sich. So wir z.B. eine Schiffswelle mit Lötzinn gelagert. Das Stevenrohr an den Enden zugelötet und dann entsprechend aufgebohrt. Die Zahnräder für den Antrieb des Unimogs werden geätzt. Für den Newcomer der weder über die entsprechenden Kenntnisse noch über den Maschinenpark verfügt, wird es allerdings schwiering, die Bohrung in das erwähnte Stevenrohr zentrisch zu platzieren. Ebenso verhält es sich mit den Innengezahnten Antriebsteilen des Unimog. Die Fähigkeit und die entsprechende Software zum Herstellen der Vorlagen sollte vorhanden sein. Das Ätzen der Teile selbst, kann auch an Profis vergeben werden. Einfach hingegen, ist die Herstellung des Antriebsknochens - eine Alternative zum Kardanantrieb - für den Kübelwagen. Mit der Trennscheibe im Drehmel und einem Stück Messingdraht so ein Teil herzustellen, ist für jeden möglich. Wenn auch mit etwas Ausschuss am Anfang, aber ohne diverse Werkzeugmaschinen. Der Schiffsmodellbauer wird bei einem Maßstab von 1:16 nicht gerade an ein Mikromodell denken. Der Kübelwagen, der selbstverständlich schwimmfähig ist, mit Allrad- und Wasserantrieb, passt aber in diese Kategorie. Das dieses Buch von mehreren Autoren verfasst wurde, ist absolut kein Nachteil. Die einzelnen - ja, mehr oder weniger - Bauberichte sind kurzweilig und zeigen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Autoren sowie unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bei der Erstellung von Funktionsmodellen aud eigentlich statischen bzw. nicht angetriebenen Modellen. Hilfreich ist auch die Angabe der Bezugsquellen am Ende des Buches, wo hingegen für mein Empfinden der eine oder andere Vertreiber von entsprechenden Mikrokomponenten in den Berichten etwas häufig genannt wird. Fazit: Dieses Fachbuch ist eine Empfehlung für diejenigen, die sich mit dem Bau von kleinsten Modellen beschäftigen oder dies künftig vorhaben. Wie gehe ich vor bei der Emittlung der Tragfähigkeit, wie verlege ich die Verkabelung möglichst unsichtbar und spare dabei Gewicht. Selbst das "aufbohren" eines Empfängers von vier auf acht Kanäle wird erwähnt, wobei dies nur für Könner am Lötkolben mit guten Augen zu empfelen ist.
  11. Maschinen im Modellbau Spezial 01 Metall Bearbeitung VTH Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 68 Seiten, 9,90€ Inhalt Kleine Metallkunde Messen und Messmittel Handwerkzeuge für die Metallbearbeitung Sägen und Feilen Schleifen Bohren Gewindeschneiden Arbeit mit dem Teilkopf Nieten Passungen Blechbearbeitung Hartlöten Kommentar Für viele ist die Metallverarbeitung im Modellbau mit etwas Scheu vor diesem Material verbunden und trotz offensichtlicher Vorteile für so manches Teil wird deshalb auf Holz oder Kunststoff zurückgegriffen. Um dies zu ändern, soll dieses Heft einen Überblick über Metalle, die benötigten Werkzeuge und den Umgang mit diesen zeigen. Der 1. Artikel widmet sich dazu den üblichen Modellbau-Metallen wie Aluminium, Messing und Kupfer, nennt aber auch kurz die weniger verbreiteten Materialien Stahl, Bronze, Weißblech oder Verbundwerkstoffe. Außerdem, und das ist sicherlich das Wichtigste für den Einsteiger auf dem Gebiet, wird an Hand von Faktoren wie Stabilität, Gewicht, Bearbeitung (Löten, Schweißen, Kleben) die Auswahl des richtigen Metalls erleichtert. Der 2. Artikel befasst sich mit dem Bereich "Messen", was sich insofern von anderen Materialien ein wenig unterscheidet, als dass mit Metall häufig auch funktionsfähige Teile gebaut werden, wo es auf mehr als ein gutes Augenmaß ankommt. Der Artikel ist reichlich bebildert und gibt eine Übersicht über mehr oder weniger häufig verwendete Mess- und Prüfmittel. Knapp gehaltene Hinweise zur Bedienung gehören teilweise dazu, wobei diese für Modellbau-Einsteiger wahrscheinlich nicht allein ausreichen. Im 3. Artikel wird dann auf Handwerkzeuge eingegangen, die zur Metallbearbeitung nötig sind. Im Gegensatz zu dem vorhergehenden Kapitel geht es hier dann auch eher um eine Basisausstattung als um hochkomplexe Mess- oder gar Prüftechnik. Die folgenden 9 Artikel befassen sich dann mit den unterschiedlichen Bearbeitungstechniken, wobei ich diese Texte hier nicht so sehr im Detail vorstellen möchte. Neben "Basis-Techniken" wie dem Sägen, Schleifen oder Bohren wird hier auch auf das Erstellen von Passungen und die Arbeit mit dem Teilapparat eingegangen, was für die meisten Modellbauer wohl weniger zum Alltag gehört. Durch das Zusammenstellen von Texten unterschiedlicher Autoren, wie in einer Zeitschrift üblich, sind die Artikel teilweise sehr unterschiedlich, was den Umfang von Beschreibungen angeht. So werden z.B. im Artikel über Blechbearbeitung zwar mehrere Arbeitstechniken genannt, jedoch nicht auf die Umsetzung eingegangen, so dass man hier ohne weitere Literatur wenig lernt. Beispielsweise der Artikel zum Thema Hartlöten ist dagegen sehr umfangreich, stellt drei verschiedene Geräte unterschiedlicher Größe vor und erklärt umfangreich den Vorgang des Hartlötens. Besonders wichtig für Einsteiger in der Metallbearbeitung sind die Sicherheitshinweise, die zum Beispiel auf den Umgang mit Gas (zum Löten) oder auf den möglichen Funkenflug sowie die Hitze beim Schleifen eingehen. Fazit Das Heft richtet sich eher an den fortgeschrittenen Modellbauer, der generell schon etwas handwerkliches Geschick mitbringt aber neu auf dem Gebiet Metallbearbeitung ist. Hier sind dann als Erstes die Grundlagen zu Handwerkzeugen und deren Handhabung, später evt. die Arbeit mit dem Teilapparat oder das Erstellen von Passungen interessant. Gut gefallen hat mir dabei, dass nicht nur rein rational beschrieben und erklärt wird, sondern hier und da auch Tipps des jeweiligen Autors eingefügt sind. Hier meine ich etwa die Empfehlung einer bestimmten Körnung, die sich für viele Arbeiten am Tellerschleifer bewährt hat oder die persönliche Erfahrung mit bestimmten Geräten zum Hartlöten. In manchen Artikeln hätte ich mir, wie oben angesprochen, noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. Andererseits ist der Umfang einer Zeitschrift natürlich begrenzt und zu vielen Themen findet man weitergehende Literaturangaben aus dem VTH-Programm. Alles in allem ein sehr interessantes Heft!
  12. Zeitschrift „CNC im Modellbau“, Ausgabe 1/12 VTH Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 68 Seiten, € 9,90 Aus dem Inhaltsverzeichnis: - Portalfräse PF 750 P von PZT im Test - Estlcam 2.5D im Test - Ganz nach Wunsch – Eigenbaufräse - T-Nutenfräser selbst hergestellt - Estlcam Script - CNC-News - Fräsen-Eigenbau als Erlebnis - Scale-Haubenbeschlag CNC-gefertigt - CNC-Gravier- & Bohrmaschine im Eigenbau - Mineralgussfräse für die Metallbearbeitung - Google Scetchup: Erweiterte Funktionen und Plugins - Formel 1 in der Schule: Wettbewerb mit CNC - Konstruieren mit CorelDRAW - Eigenbaufräse MDF-Cut Die Tage der Laubsäge im heimischen Bastelkeller scheinen gezählt zu sein – CNC liegt nun auch im Modellbau voll im Trend, und die Bearbeitungsergebnisse können sich sehen lassen. Noch nie war es einfacher, von der Zeichnung ohne große Umwege zum gewünschten Modellbau-Teil zu kommen, und da mittlerweile unkomplizierte CAD-Anwendungen für die Erstellung der Fräs-Vorlagen völlig ausreichend sind, lässt sich diese Technik auch vom interessierten (Quer)Einsteiger schnell erlernen. Den Schritt von der Zeichnung zum Fräsprogramm erledigt die Software, bis auf die Angabe der Eckdaten für Werkzeug- und Maschinengeometrie ist der Anwender weitestgehend entlastet. Dies verdeutlicht aber auch, dass die Zeichnung – im wahrsten Sinne - maßgeblichen Einfluss auf das spätere Ergebnis hat, und somit ist eine gewisse Sorgfalt beim CAD-Entwurf unumgänglich. Wer also meint, seine Spanten mit dieser Technik insgesamt schneller als bisher fertigen zu können, liegt unter Umständen schnell daneben - die Vorteile der CNC-Technik kommen erst richtig zum Tragen, wenn es um die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der gewünschten Teile geht. Die Zeitschrift „CNC im Modellbau“ Ausgabe 1-12 befasst sich in erster Linie mit den gängigen Portalfräsen, die meist für die Bearbeitung von Holz, Kunststoff und NE-Metallen ausgelegt sind. Dabei werden sowohl fertige Maschinen als auch Selbstbauten vorgestellt, Letztere auch als „Low-Budget“-Lösungen, z.B. mit selbst gefertigten Rahmenteilen aus MDF-Platten und Kettenvorschub statt der sonst üblichen – und teuren - Kugelrollspindeln. Wie schon eingangs erwähnt, stellt die verwendete Software einen wichtigen Faktor dar. Auch zu diesem Thema liefert die Zeitschrift viele Informationen, wie mit kostengünstigen Anwendungen Fräsvorlagen erstellt werden können. Sicher auch für Modellbauer interessant, die nur die Konstruktion selbst erstellen und ihre Teile dann anderweitig fertigen lassen möchten. Fazit: „CNC im Modellbau“ ist eine lohnenswerte Lektüre für alle, die sich mit dem Kauf oder Selbstbau einer Portalfräse beschäftigen oder generell mit dieser Technik befassen möchten. Die Berichte sind lebendig und interessant geschrieben und liefern Anregungen für eigene Entwürfe. Komplette Nachbau-Anleitungen stellen sie allerdings nicht dar. Die Zeitschrift richtet sich nicht unbedingt an den völlig unbedarften Leser. Die verwendete Terminologie setzt voraus, dass man zumindest mit der grundlegenden Technik dieser Maschinen vertraut ist. An weiteren Informationsquellen führt somit kein Weg vorbei, wenn man verstehen will, worum es bei den Beschreibungen eigentlich geht. Vielen Dank an den VTH-Verlag, der unserem Forum die Zeitschrift für diese Rezension zur Verfügung gestellt hat. Viele Grüße Torsten
  13. Titel: Bauplan 84 gun battleship „Jagudiil“ (1839 - 1855) 1:100 Autor: ?????? ( im Bauplan in kyrillischer Schrift) Sprache: Russisch Seiten: 18 DIN A3 Seiten ISBN: 5-902236-40-1 Verlag: LITERATURA ROSYJSKA Aufgelegt: 2007 Preis: 10,- - 15 Euro Schiffshistorie Die Jagudiil war eins von acht Linienschiffen der Sultan-Mahmud-Klasse in der russischen Schwarzmeerflotte. Es gibt nicht viel Informationen über das Schiff. Nach den spärlichen Ergebnissen im WWW wurde der Segler zuletzt als mobile Küstenbatterie eingesetzt und bei der Belagerung von Sewastapol im Krimkrieg (1854-1855) mit dem Rest der Schwarzmeerflotte im Hafen von Sewastapol versenkt. Es ist allerdings wahrscheinlich das auf russischen Websites mehr Infos über das Schiff erhältlich sind, wenn man weiß wo man suchen muß. Fazit Für Liebhaber historischer Großsegler eine gute Alternative zu den üblichen Bauplänen von britischen oder französischen Linienseglern. Bis auf das laufende Gut sind alle Informationen und Details im Bauplan enthalten. Die Rumpflänge des Modells ist mit 73cm Länge, 16cm Breite und einer Höhe von 73cm am Hauptmast beeindruckend. Einziger Nachteil ist, dieser Plan scheint nur sporadisch im Angebot von diversen Anbietern zu sein. Ich persönlich habe diesen Plan auf der IMB in Dortmund bei einen polnischen Kartonbauanbieter gekauft.
  14. Das große Buch der Schiffstypen Autoren: Alfred Dudszus - Ernest Henriot – Alfred Köpcke – Friedrich Krumrey Erschienen bei pietsch spezial ISBN: 3-613-59313-1 2 Teile in einem Band, 614 Seiten im Format 24 x 30 cm Teil 1: Schiffe, Boote, Flöße unter Riemen und Segel – 292 Seiten Teil 2: Dampfschiffe, Motorschiffe, Meerestechnik – 322 Seiten Das Buch behandelt nahezu alle bis Dato bekannten Wasserfahrzeuge, von der Antike bis zur Gegenwart. Enthalten sind sehr viele Detailbeschreibungen mit vielen Bildern und ganz hervorragend gezeichneten Skizzen, auch von historischen und nur selten erwähnten Schiffen. Die sehr fundierten Beschreibungen beschränken sich nicht nur auf die Technik, sondern umfassen auch geschichtliche Details. Ebenso werden diverse Antriebskonzepte erläutert, so z.B. die Entwicklung der Schiffschraube, wobei auch Schnittzeichnungen eines Verstellpropellers und eines VSP´s nicht fehlen. Mein Fazit: Von der Arche bis zum Zerstörer – in dem Buch wird jeder fündig. Fast 3kg Buch, die für Schiffsmodellbauer aller Sparten uneingeschränkt empfehlenswert sind!
  15. James Green Maßstab: 1:48 Länge: 500 mm Breite: 150 mm Antrieb: Zweischrauber Einsteiger-Modellbauplan auf 1 Blatt (etwas größer als DIN A1) Verlag für Technik und Handwerk, Art.-Nr.: 3216425 Umfang Seitenansicht inkl. Motorlage, Servohalterung und Akkuposition. Draufsicht auf den Rumpf, auch hier mit Technikeinbau. Rückansicht und Querschnittszeichnung des Rumpfes. Seperate Vorder- und Draufsicht des Aufbaus. Kommentar Ein sehr einfacher Bauplan, der sich insbesondere an Einsteiger in den Planmodellbau richtet. Durch die eckige Rumpfform werden kein Spantriss oder andere Rumpflinien benötigt, die Seiten-, Drauf- und Rückansicht reichen aus. Im Rumpfbereich sind Wandstärken eingezeichent, sowie eine Halterung für den Motor, die Lage des Ruderservos und der Anlenkung, sowie ein Akkupack. Entsprechend der Zielgruppe ist die sonstige Detailfülle begrenzt. Als Sonderfunktion ist eine Beleuchtung sicherlich möglich, die entsprechenden Positionslampen sind jedoch leider nicht vollständig eingezeichnet und zudem unbeschriftet, so dass hier weitere Informationsquellen nötig sind. Sehr interessant als Funktion ist die Bugrampe, hier ist auch die Anlenkung mittels Seilen eingezeichnet. Der Plan ist in englischer Sprache, wobei sich die Textmenge stark in Grenzen hält. Fazit Ein einfaches Vorbild, ein einfaches Modell. Als Einsteiger eine Alternative zu üblichen Anfängermodellen der großen Hersteller und dabei durch die kastenförmige Rumpfkonstruktion kaum schwieriger zu bauen. Gut ist hierfür auch die eingezeichnete Technik, wobei eine genaue Anleitung zu Anschluss und Inbetriebnahme nicht Inhalt und sicher auch nicht Ziel eines Modellbauplans ist. Einziger Wermutstropfen ist die englische Sprache inkl. zölliger Maßangaben bspw. für das Sperrholz zum Rumpfbau, sowie der mittlerweile nicht mehr ganz so günstige Preis für nur ein Blatt (aktuell 12,50€).
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