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  1. Der Einsteiger sollte auf keinen Fall den Fehler machen mit einem großen und aufwendig zu bauenden Modell beginnen. Man ist bei der Auswahl eines Modells leicht geneigt, sich selbst zu überschätzen. Die wenigsten Kataloge, ob online oder Papier, sagen etwas über den Bauaufwand, den Schwierigkeitsgrad oder die benötigten Werkzeuge aus. Der Bau verzögert sich durch notwendige Anschaffungen oder einfach weil einem die Lösung eines Problems nicht einfällt. Der Frust steigt, schließlich soll das Modell ja auch mal aufs Wasser, man kommt aber nicht wirklich voran damit. Problemlösungen gibt es hier im SchiffsModell.net, bei den örtlichen Vereinen, aber auch auf Veranstaltungen. Gibt es denn auch fertige Modelle? Ja, die gibt es auch, in allen Preislagen und für jeden Geschmack. Auch wenn es verlockend ist, sollte die Preiskategorie unter 100€ getrost vergessen werden, die Modelle erzeugen in der Regel auch nur Frust. Die Reichweite lässt zu wünschen übrig, weil bei den Modellen keine hochwertige Steuertechnik eingesetzt wird, Dauerhaftigkeit der verwendeten Komponenten auf billigste Produktion ausgelegt sind. Das betrifft alles, was unter anderem in den bekannten Spielwarendiscountern angeboten wird, oder in Onlineauktionshäusern reißerisch beworben wird. Riesig ist dann die Definition für etwa 40 Zentimeter, ein super Highspeedboot tuckert allenfalls mit der Geschwindigkeit eines Krabbenkutters beim Fang. Naturlich gibt es auch richtige Schiffsmodelle in diesen Auktionshäusern. Wohl dem, der ein Top gebautes funktionsfähiges Modell für einen guten Preis erwerben kann, obwohl die Preise manchmal utopisch sind. Im schlimmsten Fall gibt es außen Hui und innen Pfui Modell, wo der Elektrik und die Komponenten so marode sind, dass sie ersetzt werden müssen, wenn das Modell nicht direkt auf brutalste Weise ausgeschlachtet wurde und zur Entsorgung versteigert wurde. Gute Fertig- oder fastfertig Modelle gibt es im Modellbaufachhandel, im Ladengeschäft oder auch über deren Onlineshops. Aber vorsicht, auch hier gibt es schwarze Schafe, die zuvor genannte Fertigmodelle für den schnellen Euro verkaufen. Ein gutes RTR (Ready to Run) kann man ab etwa 300 Euro bekommen. Das sind meistens einfache Rennboote oder sogar Yachten. Segelschiffe sind meistens ARTS (Almost Ready to Sail), hier müssen noch kleine Montagearbeiten durchgeführt werden, es stellt sich aber auch schnell ein Erfolg ein. ARTS oder ARTR Modelle können auch schon mal ohne Sender verkauft werden, der dann wiederum separat erworben werden muss. Nach oben sind die Preise offen, das geht bis in den vierstelligen Bereich für entsprechende Modelle wir Frachter mit über einen Meter länger, oder auch die beliebten Seenotkreuzer. Von Moderator JL bearbeitet Beitrag erstellt von Ümminger Kapitän, verschoben aus geschlossenem Bereich
  2. Die Frage nach einer funktionalen und effektiven Segelsteuerung taucht immer mal wieder auf, daher möchte ich hier mal die gängingsten Schotführungen bzw. Segelwinden-Systeme vorstellen. Die nachfolgenden Systeme sind bei mir bereits seit Jahren mit Erfolg im Einsatz. - System "Umlaufschot", dieses Systeme dürfte wohl am verbreitesten sein. - System "Jojo" in verschiedenen Ausführungen, dieses System ist mein absoluter Favorit und ist bei fast allen meiner Segelboote im Einsatz. Version 1). Version 2). Und so könnte das ganze im Modell eingebaut werden, hier am Beispiel mit dem System "Jojo / Version 2)". Je nach Modell und Einsatzzweck muss diese Konstruktion eventuell etwas geändert und entsprechend eingebaut werden. Bei all diesen Systemen ist es auch möglich eine Schotführung auf Deck zu realisieren, dabei kann dann auf das Trägerrohr verzichtet werden. Beim Sytem "Jojo" kann das Jojo auch durch ein Gummiseil ersetzt werden, ausserdem kann bei diesem System auch eine progressive Trommel (Schnecke) verwendet werden, dies hat den Vorteil, dass bei Stellung Segel dicht durch den kleineren Trommeldurchmesser, die Segelwinde mehr Power hat und sich auch feinfühliger steuern lässt. Falls mehr Weg benötigt wird, kann statt eines Schlüssel/Skipass-Jojo auch ein Pflanzenjojo oder ein Kunststoff-Rollmaßband mit Automatikeinzug verwendet werden. All diese Konstruktionen müssen/können dem jeweiligem Modell angepasst werden. Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten für ein Segelwinden-Sytem, aber dies sind die gängigsten und haben sich seit Jahren bewährt. Liebe Grüße Ralf Von Moderator JL bearbeitet Beitrag erstellt von Korsarentreiber, verschoben aus gelöschtem Bereich
  3. Hallo, dafür habe ich mir einen Satz Plastiktüten in verschiedenen Größen mit Sand befüllt und das Gewicht auf der jeweiligen Tüte notiert. Wenn man die Tüte nicht zu prall packt, dann kann man je nach Lagesituation den Sand auch noch ein wenig hin und her schieben (in der Tüte versteht sich), damit das Gewicht auch an der gewünschten Stelle liegen bleibt. Verglichen mit anderen Gewichten haben die Tüten den Vorteil, dass sie sich den Platz-Gegebenheiten anpassen und auch dort liegen bleiben, wo man sie hingelegt hat.
  4. Verlagsinformation Günther Slansky Modellbau von Kriegsschiffen Mit einfachen Mitteln nach Plan gebaut 224 Seiten, Format 16,5 x 23 cm 289 Abbildungen, Best.-Nr.: 3102265 ISBN: 978-3-88180-480-6 Preis: 29,80 € Modellbau von Kriegsschiffen Nachbauten von Kriegsschiffen zählen für viele am Modellbau Interessierte zu den absoluten Highlights. Dies hat weniger mit der Geschichte, sondern mit der besonderen Technik der Vorbilder zu tun und vor allem mit einem: Der Vielzahl an feinen Details, die es bei solchen Modellen zu bauen gilt. Gute Recherche und eine feine Arbeitsweise sind dabei unabdingbar. Dass es dagegen nicht unbedingt immer einer teuren Werkstattausrüstung bedarf, zeigt Günther Slansky in diesem Buch. Der Modellbauer „alter Schule“ beschreibt darin anhand eines deutschen Torpedobootes, wie es gelingt mit einfachen Werkzeugen – und so manchem Praxistipps – ein detailliertes Kriegsschiffmodell nach Plan zu bauen. Einsteiger können so von seinem enormen Erfahrungsschatz profitieren und ihren Traum vom Modell eines Kriegsschiffs verwirklichen. Aus dem Inhalt Auswahl des Vorbildes Bauunterlagen Das Baukonzept Werkstatt und Werkzeug Bau- und Hilfsmaterial Gedanken zum Bauablauf Rumpfbau Schiffstechnische Ausrüstung Waffentechnische Ausrüstung Rettungsmittel Aufbauten und Deckshäuser Endmontage Erprobung Rezension Wie schon im Untertitel erwähnt, dieses Buch beschreibt am Beispiel des Torpedobootes T13 (Typ 37) der ehemaligen deutschen Kriegsmarine den Nachbau eines Modells im Maßstab 1:50 mit einfachen Mitteln. Der Autor legt Wert auf die Feststellung, dass auch ohne mehrstellige Beträge in 3D-gedruckte oder CNC-gefertigte Bauteile zu investieren, ein attraktives Modell entstehen kann und tritt im Rahmen seines Buches auch den Beweis dafür an. Alle Aspekte des Nachbaus werden behandelt, an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein wenig zu knapp für den Anfänger, aber dafür gibt es ja durchaus Stellen, an denen der nachbauwillige Bastler um Hilfe nachsuchen kann, wie z.B. in diesem oder anderen Foren oder bei einem Verein. Anhand der vielen Abbildungen lassen sich die Gedankengänge und Arbeitsschritte beim Nachbau auch gut nachvollziehen, gerade der Rumpfbau wird gut erklärt; wer darüber hinaus noch mehr Details erfahren möchte, sei auf weiterführende Literatur wie z.B. das Buch „Rumpfbaupraxis“ verwiesen. Im Kapitel zur elektrischen Ausstattung ist die erste Variante mit mechanischem Drehzahlsteller sicher der langen Erfahrung des Autors im Modellbau geschuldet, einem Anfänger sei aber die zweite Version mit elektronischem Drehzahlsteller empfohlen, es sei denn, er besitzt doch noch so ein museales Teil. Zum Kapitel „Beleuchtung“ und der Verwendung von LED‘s ist noch hinzuzufügen, dass da nicht nur die Polung, sondern auch der maximal zulässige Strom eine Rolle spielt. Die beschriebene Ausstattung mit 2x 6V Bleiakku ist gerade bei diesem Modell suboptimal, das eher als rank zu bezeichnen ist. Da sind aktuell mit Lithium-Polymer- oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus gewichtsparendere und besser platzierbare Möglichkeiten zugänglich. Im Kapitel „Erprobung“ zeigen sich dann auch die Folgen, so dass einer der Akkus wieder von Bord musste und sein Gewicht durch besser platziertes Blei ersetzt wurde. An dieser Stelle sei dem Nachbauwilligen dieses Kapitel, gerade auch mit seinen theoretischen Erörterungen zur Stabilität von Schiffen, vor dem Beginn der elektrischen Ausstattung und während des Baus der Aufbauten ans Herz gelegt, um spätere Probleme mit Topplastigkeit zu vermeiden. Ob die Zeichnung der Deckplanken dem Original entspricht, kann ich nicht wirklich sagen. Das Verlegeschema entspricht aber nach den mir vorliegenden Informationen nicht dem im Schiffbau Üblichen. Wer also vorbildgerecht bauen will, kommt neben dem Plan an einer Literaturrecherche nicht vorbei. Fazit Gerade in Zeiten der computergestützten Fertigung ist dies ein Buch, das die alten Tugenden des Selbstbaus aufgreift und zeigt, dass auch so schöne Modelle entstehen können. 3102265-leseprobe.pdf
  5. Da ich mich schwer mit dem Gedanken trage, in Zukunft auf FrSky-Sender und deren Software OpenTX mit der Simulatorsoftware Companion zu setzen, erlaube ich mir, einen Thread aufzumachen, der in erster Linie die absoluten Anfängerfragen behandeln soll. Heute sind folgende Versionen der Software aktuell: Companion für OpenTX 2.1.9, sie kann hier heruntergeladen werden. Es existiert auch bereits ein sehr weit fortgeschrittenes Release 2.2.0 RC10 N362, das schon wacker benutzt wird. Die Release-History kann hier verfolgt werden. Die Simulatorsoftware gibt es - wie es für moderne Software üblich ist - für Windows, Mac, Linux und Ubuntu. Mit der Simulatorsoftware kann die Fernsteueranlage simuliert werden, ohne dass ein Sender vorhanden ist. Ich kann mich also einarbeiten bevor ich mich definitiv für das System entscheide. Das erachte ich als einen grossen Vorteil, denn dadurch erhalte ich einen Einblick in die sehr vielfältigen und eigentlich auch einfachen Möglichkeiten dieses Systems. Es gibt verschiedene Foren, in denen die Konfiguration von Hard- und Software besprochen wird. Das «Original»-Forum des Deutschen Importeurs Engel Modellbau bietet Informationen quasi vom Hersteller: klick Ein bereits sehr aktives und reich gefülltes Forum ist bei der FPV-Community zu finden: klick Sobald ich mich ein wenig eingearbeitet habe, finde ich in diesen Foren spezifische Hilfe....wobei darauf hinzuweisen ist, dass noch sehr wenige Schiffs-Anwendungen besprochen sind. Im Grunde ist das jedoch nicht tragisch, denn die Konfiguration läuft immer nach dem gleichen, relativ simplen Schema ab. Ich liess mich anfangs durch die Diskussionen um EU- (neuste Versionen, also 2.1.x, resp. bald 2.2.x) oder NON-EU-Versionen (2.0.x und älter) der Betriebssysteme verwirren. Wer aber wie ich neu in die Welt der Computerfunken einsteigt muss sich m.E. damit nicht aufhalten. Neu in die EU importierte Sender entsprechen normalerweise den EU-Richtlinien, was auch den gesetzlichen Grundlagen entspricht. Ich werde mich nicht um die ganzen Geschichten mit Downgrading und dergleichen beschäftigen, da ich überzeugt bin, die EU-Version wird mir allerbeste Dienste leisten. Manuals und Anleitungen gibt es auch. User «helle» (auch aktiv in der FPV-Community) schreibt Manuals, welche hier heruntergeladen werden können. Ich brauchte einen Moment, bis ich mich in seine Schreibweise hineingefunden hatte, was wohl an meiner programmatorischen Unbedarftheit (nette Wortschöpfung, gelle?¿?) liegen mag. Heute habe ich es aber geschafft, ein Modell in Companion 2.2 zu erstellen und daran zu arbeiten. Das habe ich mit dem Manual «Modell erstellen mit Companion...» zustande gebracht. Zuerst habe ich einen Sender ausgewählt: Unter [Einstellungen - Sender Profil] kann ich entweder das bereits installierte Profil «Radio1» auswählen oder ein eigenes neues erstellen. Dieses wird dann unter [Einstellungen - Einstellungen] bearbeitet, wie zu Beginn des Manuals «Modell erstellen mit Companion...» beschrieben. Dann erstellte ich mein erstes Modell, indem ich im Companion 2.2-Fenster in der linken oberen Ecke auf das + klickte. Es öffnet sich ein Fenster, das «document.otx (meinSenderName) - xxxx» heisst. Dort auf «Radio Settings» geklickt und schon öffnet sich ein Fenster mit den Sender-Grundeinstellungen. Das Bildchen für den Splash-Screen habe ich selber zusammengeschustert...es ist 212 x 65 pix gross und im Format .bmp. Sind die Einstellungen (Region, Sprache, usw. wie im Manual beschrieben) getätigt, wird der Speicherplatz des Modells durch einfachen Doppelklick auf die entsprechende Index-Nummer des «document.otx (meinSenderName) - xxxx» gelegt und das Fenster mit den Sender-Einstellungen schliesst sich. Klicke ich jetzt doppelt auf den Modellnamen im «document.otx (meinSenderName) - xxxx», so öffnet sich das wohl wichtigste Fenster «Modell X bearbeiten», wo ich alle Einstellungen für die Funktionen vornehmen kann. Da muss ich mir die Anleitungen im Manual durchlesen und etwas ausprobieren - was eben in der Simulation, die unten in diesem Fenster angeklickt werden kann, sehr gut nachvollziehbar ist. Der Wechsel zwischen Einstellungen und der Simulation geht ruckzuck und ist wirklich eine grosse Hilfe um die Funktionsweise zu verstehen. Ich habe gelernt, wie ich 2 Servos mit einem Knüppel ansteuern, ein Servo umpolen, den Servoweg begrenzen, eine Mischfunktion herstellen und lineare oder exponentielle Funktionen anlegen kann. Und das in rund 30 Minuten herumprobieren... Fazit der heutigen Lernsession: wenn Du interessiert bist, lade Dir Companion herunter, dazu die beiden manuals von helle und probier's aus. Es ist so einfach, dass sogar ICH es verstehe... Viel Spass!
  6. Hallo alle zusammen, ich bin recht neu, sowohl im Forum als auch im Modellbauerhobby. Ich habe ein Spielzeugboot, welches dem im Link ähnelt. http://www.toysrus.at/product/index.jsp?productId=53615731 Mir hat es nur wenig Freude bereitet, weil die Batterien sofort leer waren und das Boot ansich recht langsam. Natürlich wollte ich es gleich verbessern aber ein guter Freund ( Modellbauer ) hat mir geraten ein ganz neues selber zu bauen. Nachdem ich mich in die materie eingelesenhabe, stand mein Entschluss fest; ein Airboot / sumpfboot muss her! Das Problem ist nur mein begrenztes Buget, da ich nicht mehr als 100€ ausgeben will. Um das nachkaufen von Fernbedinung & Empfänger zu vermeiden würde ich das alte boot "ausschlachten". Dabei entsteht folgendes Problem, der Antrieb vom alten Boot ist zu langsam und der neu ist evtl nicht mit der fernbedienung kompatibel. die Lösung?: Den Motor/Impeller/Propeller nur mit einem Schalter ein & aus schalten, natürlich händisch an Land. Daher würde das Boot immer Vollgasgeben und auch keinen Rückwertsgang haben. Jedoch könnte ich evtl. die alte fernsteuerung und das Ruder zum Lenken des neuen ootes verwenden. Leider habe ich kein vergleichbares Projekt im www gefunden. Meine Frage an die Techniker unter euch: kann man das so machen oder gibt es preisgünstige alternativen? Falls alles klappt würde ich also nur folgendes benötigen: -altes Boot -Akku -2 oder 3 mm Holzplatten -Kleber -Impeller/propeller -Motor -Schalter -Kabel -Regler falls Brushless -??? Ich freu mich über alles konstruktives ( auch kritik ) ^^
  7. Ein farbiges Plasteröhrchen über das aktive Ende einer 2,4GHz Empfängerantenne gesülpt, kann Empfangsprobleme verursachen. Ein durchtiges Röhrchen nicht. Herausgefunden durch Log Datei der Telemetrie. http://www.vth.de/flugmodell-und-technik/25984-empfangsverbesserung-durch-telemetrie-ueberpruefung/ Werde ich bei der nächsten Neuwerkfahrt auch mal machen, ob die Antennen vielleicht im Rumpf bleiben können oder nach außen müssen.
  8. Hallo, Ich habe bisher noch keinen Spantenrumpf gebaut, auch weil ichnicht weiss wie man die Spanten innen aussägt. Aussen ist ja kein problem, aber innen..? Da müsste man doch erst innen ein Loch bohren, dann das Laubsägeblatt an einer Seite der Laubsäge aushängen, das Sägeblatt durch das Loch führen, dann die Laubsäge zusammendrücken, das Sägeblatt in die Klemmung einführen und dann die Klemmung für das Sägeblatt zudrehen. Mit zwei Händen geht das nicht.... Gibt es dafür einen Trick? Vielleicht einen Drahthaken an der Laubsäge, an dem man das Ende der Laubsäge einhängt nachdem man die Säge zusammengedrückt hat, so hat man dann eine Hand frei zum Einführen des Sägeblatts und die andere zum zudrehen der Klemmschraube ?? Da müsste der Draht aber ganz schön massiv sein... Und nach dem Aussägen dann dasselbe nochmal um die Säge wieder aus dem Spant herauszubekommen. Man könnte auch einfach von aussen in den Spant reinsägen, das innere heraussägen, und den sägeschnitt dann wieder verkleben, aber das ist keine gute Lösung. Oder gibt es Laubsägen mit besserem Sägeblattwechselsystem als die Standardlaubsäge (in schwarz mit rotem Griff und den schwarzen Plastikgriffen für die Klemmmuttern, die beim zweiten Sägeblattwechsel aufplatzen so dass man auch noch eine Zange/Maulschlüssel braucht um das Sägeblatt festzuklemmen)? Also, wie macht ihr das ??? Danke Paul
  9. Moin ich brauche mal eure Hilfe. Also ich habe mir eine Seabex one gekauft und baue diese gerade wieder auf. Das heißt ich habe auch alles rausgeschmießen was drin war. So nun muss ich aber wissen was da alles wieder rein muss.... Also ich möchte gern den kran oder Anker Led Sound Wasseralarm mit sirene etc anschließen. Ich glaube das mein erster Denkfehler ist das ich glaube ich benötige 20 kanäle in einer Fernsteuerung...oder?? Dann habe ich da Relais gesehen in dem Schiff aber diese hatte ich nicht. Also ich brauche nichts großartiges einfache gute Technik die hält und erweiterungsfähig ist. Als Fernsteurung habe ich so an eine 4014 gedacht die einfach und man muss nicht so viel Prgrammieren.. Kann auch sein das das einfach ist..Tipps?? Ach ja mein erstes Modell war ein Pinto von Graupner darum bitte ich um Geduld wenn ich was nicht verstehe.. Aber bitte ich bin für alle vorschlage Bilder Pläne offen. Gruß Tony
  10. Moin Moin, mein Sohn und ich möchten den Mast der Adolph Bermpohl neu bauen und mit LED`s ausrüsten für eine möglichst originale Beleuchtung, haben aber so gut wie keine Erfahrung mit LED´s sowie deren Anschluß. Die Bermpohl haben wir gebraucht ersteigert. Wir haben die Fernbedienung Graupner FC-16 Boat´n TrucK: wir denken , die Positionslampen und Scheinwerfer mit dem Lichtmodul zu schalten oder mit dem Multi-Switch-Prop- Modul. Für den Antrieb steht im Schiff ein 12 Volt PB Akku mit 7 AH. Und für die restliche Bordelektronik (Empfänger, Servos, Beleuchtung) haben wir einen 6 Volt PB Akku mit 4,5 Ah Stunden. Die Bermpohl fährt nun schon mal mit 3 Motoren, die mit jeweils einem Fahrtenregler ausgestattet sind, um den Mittelmotor bei Bedarf zuschalten zu können bzw. die äußeren Motoren gegenläufig zu steuern. Nun wollen wir die Beleuchtung in Angriff nehmen und kommen nicht so recht weiter. Da wir blutige Anfänger sind würden wir uns freuen wenn jemand weiterhelfen könnte. VG Luftikus
  11. Simon Templar

    Haltbarkeit von Sekundenkleber

    Ich habe eine frage zu der Haltbarkeit von Sekundenkleber. Wie lange kann man Sekundenkleber verwenden, nach dem man dass Behältnis geöffnet hat.
  12. Hallo Ich baue zur Zeit ein Modell der Küstenwache / Polizei, die "STABERHUK". Das Original liegt in Kappeln an der Schlei. Schwesternschiffe sind die "FALSHÖFT" und die "FEHMARN". Das Original ist ein 27 m Boot der Fassmer Werft. Im Masstab 1 : 20 wird das Modell 1,35 m lang. Den Rumpf habe ich auf Spanten gebaut und mit 3 mm Balsholz sowie Kieferleisten beplankt. Nun möchte ich das Schanzkleid erstellen und habe keine so richtige Idee wie ich da vorgehen kann. Es wäre nett wenn jemand mit Ratschlägen und / oder Ideen helfen könnte. Mit freundlichem Glückauf aus dem Ruhrgebiet Manfred
  13. Hallo, ich habe auf meinen Rumpf, Holzrumpf laminiert, nach dem Schleifen Universalgrundierung vor dupli-Color aufgetragen. Nach 3 Tagen habe ich den Rumpf mit 1200er Schmirgelpapier nass angeschliffen. Danach den Unterwasserteil des Rumpfes mit Revell Farbe "Rost matt" mit einer Spritzpistole lackiert. 2x nass in nass. Nach 3 Tagen Trocknungszeit dann mit Revell "Klar matt" mit Spritzpistole 2x nass in nass lackiert. Sah anfangs sehr gut aus, bis plötzlich, nach ca. 1 Minute, an 2 Stellen der Lack samt Klarlack langsam in Streifen ablief. Hat jemand eine Erklärung dafür? Gruß Gotthard
  14. Hallo, Habe nach 14 Jahren mein in Vergessenheit gekauftes PT-15 gefunden. Hatte es mir damals gekauft, als mein erstes Modellboot. Einiges dafür gekauft, z.b. Motor, Welle, Großdiesel, usw. Einen Monat später habe ich Deutschland für lange Jahre verlassen und das Boot bei einem Bekannten untergestllt. Ok nun ist es wieder bei mir. Vielleicht kann sich noch jemand daran erinnern... Sitze nun seit zwei Wochen an diesem Boot und habe schon so einiges geschafft... Vorgesehen ist das Boot mit einem Antrieb und einer Schraube, die ich auch schon damals gekauft habe, wobei ich nicht mehr weiß und erkennen kann welchen Motor ich mir zugelegt habe. Ich vermute das da ein Getriebe mit montiert wurde, genau weß ich es nicht mehr. Servo für die Ruderanlage mit Motorhalterung Ist alles nicht so schlimm, den ich will das Boot mit zwei Antrieben Ausrüsten, wobei ich nicht genau weiß wo ich die Löcher für die beiden Wellen bohren muß. Geplant sind Wellen mit Kugellager. Vielleicht könnt Ihr mir etwas mit Rat zur Seite stehen.. Soweit erst mal zu den Anfängen, natürlich ist geplant die Geschütze drehbar zu gestalten, Lichtanlage und mit allen möglichen Tönen auszustatten. habe noch einen Fahrtenregler, weiß aber auch nicht so richtig ob ich den noch verwenden kann, bei zwei Motoren müßte ich mir wohl noch einen zweiten zulegen.... Es ist natürlich schwierig nur mit einem kleinen Feilenset, einer Laubsäge und einer Bohrmaschine so eine Aufgabe zu bewältigen. Das ganze soll dann mit einer Fernsteuerung von Robbe F14, die ich gestern bestellt habe gefahren werden...
  15. Ümminger Kapitän

    Knowledge: Brushless Motoren, Kabellängen

    Je nach Anwendung kann es passieren, das die Kabel zwischen Regler (ESC) und Motor oder zwischen ESC und Akku verlängert werden müssen. Bei hohen Stromaufnahmen wie z.B. in Rennooten, gibt es da diverse Tipps mit Kondensatoren in den Anschlussleitungen zum Akku: http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=466702#post311 Bei den Stromaufnahmen in langsamen Modellen sind die Kabellängen etwas weniger kritisch. Robbe gibt dort an, das zum Akku durchaus bis 50cm möglich sind, bei entsprechendem Querschnitt und zum Motor bis 30cm. http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=467020#post313 Der Grund ist, bei zu langen Leitungen mit zu kleinem Querschnitt kann es zu Leistungsverlussten kommen und Störspitzen zwischen Regler und Motor können störungen der Empfangsanlage verursachen, was bei 2,4 GHz auch wieder weniger kritisch ist. http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=467520#post314
  16. Schiffchenbauer

    Lautsprecher 8 Ohm...Boxenbau...

    ...sind ja häufig für Soundmodule empfohlen. Wer mal nach den Kosten schaut wird sehr schnell ernüchtert, vorallem, wenn es um Breitband mit recht geringer Wattleistung geht. Da sind 4 Ohm Lautsprecher häufig günstiger und vorallem weiter verbreitet, durch den Einbau im KFZ. (Da ist 4 Ohm eigentlich Standard) Davon 2 Stück in Reihe geschaltet ergibt dann Lautsprecher mit 8 Ohm. (Diese müssen baugleich sein) Diese lassen sich dann auch besser im Modell verteilen. Boxenbau: Lautsprecherboxen sollten grundsätzlich aus gutem stabilem Sperrholz gebaut werden. Wer Geld sparen möchte bei der Dämmung der Boxen sollte mal seine Holde ansprechen. Sie hat bestimmt eine Abzugshaube in der Küche und die gibt es zum selber schneiden in Übergröße. Die Abschnitte sind dafür ideal, um die Dämmung in solch kleinen Lautsprecherboxen umzusetzen. Die einen, oder anderen können natürlich auch ihre alte Matratze dafür nehmen:mrgreen: Recht gute bis mittelprächtige 4 Ohm Lautsprecher kann man sich u.U. beim Schrottplatz besorgen. Im Regelfall sind die ab Werk verbauten reine Breitbandlautsprecher und sitzen dann in der Tür/Armarturenbrett/Seitlich der Hutablage. Oder aber entsprechende ausrangierte Stereolautsprecher aus dem PC Bereich. (Surroundsystheme-Sateliten) Hier mal ein hilfreicher Link zum Basiswissen über Lautsprecher: http://www.shuredistribution.de/dt_de/support_download/fachwissen/lautsprecher/lautsprecher-basiswissen Viel Spaß
  17. Hallo liebe User, ich würde euch gerne wieder einbinden in die Planungen und deshalb gerne wissen, in welchen Bereichen ihr euch Modelle wünscht. Was mir sehr helfen würde, füllt die Umfrage aus und schreibt hier in diesem Thema das Vorbild / Original auf, welches ihr gerne als Modell hättet. Wenn ihr schon Daten dazu habt (Baujahr, Werft, Betreiber, Standort etc..) freue ich mich natürlich.
  18. So, da in anderen Themen viel dazu geschrieben wurde, möchte ich jetzt hier die Möglichkeit geben, Wünsche zu schreiben. Also erzählt mal was Ihr euch im Schiffsmodellbereich von der Firma Graupner wünschen würdet. Z.B. Welche Modelle, RTR, ARTR, Baukasten, Classic Line, Zubehör etc... Ich sammel dann die Sachen und überprüfe was machbar ist und was sich eben für Graupner lohnt (muss ja immer Weltweit schauen). Würde mich über eine große Beteiligung freuen.
  19. Kreckel, Uwe Faszination RC-Segeln Einfach einsteigen! Neckar-Verlag 2008 ISBN: 978-3-7883-1156-8 Auflage: 1 Umfang: 128 Seiten Format: 16,8 x 23,9 cm Medium: Buch Bestellnummer: 156 Preis: Preis: EUR 12,80 sowie: Faszination RC-Segeln (DVD) Einfach einsteigen! Neckar-Verlag 2009 ISBN: Auflage: 1 Umfang: Format: Medium: DVD Bestellnummer: 9848 Preis: EUR 23,90 Kunden, die bereits das Buch gekauft haben, erhalten unter Angabe der Rechnungsnummer die DVD zum Preis von € 19.20 Das Buch erklärt alles um den RC-Modellbau für Segelschiffe. Es beginnt mit der Modellwahl, ob Planbau, Bausatz oder RTR, sowie den Unterschieden zwischen den unterschiedlichen Seglern bis hin zu Grundlagen der Konstruktion (Stichwort “Druckpunkt”) bis hin zu Detailierung, Lackierung, Tuning, dem Segeln selbst und Regeln und Fachbegriffen. Alles ist anschaulich und einfach erklärt und ist auch als Nachschlagewerk geeignet. Dazu helfen zahlreiche, gut gewählte, Bilder und Grafiken enorm! Ganz großes Kino: Der Anhang! Hier findet man alles, von Materialien über Werkzeug bis hin zu Lacken und, als krönenden Abschluss, dem Eigenbau einer Segelwinde! Wer ein absoluter Neuling im RC-Segeln, oder gar RC-Modellbau ist, dem empfehle ich das Buch im Bundle mit der gleichnamigen DVD zu bestellen. Auf der DVD erklärt Uwe Kreckel vortrefflich Grund- und Fachbegriffe beim Segeln und am Segelboot sehr anschaulich. Selbst die Grundlagen einer RC-Anlage werden ausführlich erklärt. Auch werden die Grundlagen des Segelns, Segelstellung bis hin zu Regattaregeln anschaulich demonstriert und erklärt. Ohne die DVD ist das Buch für absolute Neulinge etwas verwirrend, wegen der vielen Fachausdrücke. Wenn man die DVD gesehen hat wird vieles schneller klarer. Aber es geht auch ohne DVD: Im Anhang unter 5.11 findet man eine kurze, anschauliche Erklärung aller Fachbegriffe. Also beim Lesen den Daumen da rein stecken, oder ein Lesezeichen, und es geht auch ohne DVD. Mit DVD ist alles natürlich viel anschaulicher. Selbst ich habe jetzt begriffen, was eine Wende und was eine Halse ist und was Luv und Lee... Fazit: Der Untertitel “Einfach einsteigen” ist eigentlich Programm und dementsprechend sehr gut umgesetzt. Sowohl beim Buch, wie auch bei der DVD. Ein “Muss” für jeden Einsteiger, der ein Segelboot bauen oder segeln möchte. Fortgeschrittene können hier noch viel dazulernen oder, wie ich, endlich verstehen, was sie jahrelang richtig gemacht haben, ohne zu wissen warum. Und es hat einen Grund, dass ich das Wort "anschaulich" hier benutzt habe. Denn das sind sowohl Buch wie auch DVD! In meinen Augen: Absolut und unbedingt empfehlenswert und gut angelegtes Geld!
  20. ...sind wohl jedem bekannt. Die guten aus Metallspritzguß mit den Wendeklingen in Trapezform. Diese sind schön belastbar-vorallem auf der Klinge und den Abbrechklingen dort überlegen. Damit schneide ich Flugzeugsperrholz bis 1,5mm. Geht zwar nicht in einem Zug-man braucht je nach Dicke 2-4 Züge, aber der sichtbare Schnitt ist wesentlich sauberer, als mit der Säge. Trick dabei: Den ersten Schnitt mit wenig Druck durchführen, dann drückt man das Holz nicht ein und es sieht hinterher nicht aus, wie ausgestanzt. Im übrigen verwede ich das auch, um PS anzuritzen. Liegt besser in der Hand und es geht mit mehr Kraft immer noch etwas. Sind die Ecken der Klinge stumpf, dann diese mit Klebeband abkleben und man hat einen kleinen Zwischendurch-Hobel/Zugklinge fürs Grobe Vorarbeiten. Habe ich so gemacht bei meinem ersten Holzrumpf, um die Plankenstöße erstmal auf eine Höhe zu hobeln, bevor ich geschliffen habe. Geht schneller und kostet nix.
  21. ...lese ich immer wieder von "wandernden Bohrer". Das kann man im Modellbau ganz einfach vermeiden, wie beim Fliesen anbohren. Man klebt die zu bohrende Stelle einfach mit einem Stück Klebeband ab und markiert seine Bohrpunkte direkt darauf. Dann bohrt man direkt durch das Klebeband und siehe da-der Bohrer wandert jetzt nur noch, wenn man schief ansetzt. Diese Methode klappt bei mir bei: ABS-PS-Bleche jeder Art-lackierten Teilen-Plexiglas...und natürlich Fliesen;) Vergessen: Abkleben mit Tesa Krepp, oder Film. Kein selbstverschweissendes Isolierband nehmen-das schieb ich immer weg.
  22. Über das Thema hatten wir - glaube ich - noch garnicht gesprochen: am ESC lassen sich ja verschiedene Werte für das "Timing" vorprogrammieren (bzw. irgend ein Wert ist da bereits ab Werk eingestellt). Da wir hier einige BL-Einsteiger in unseren Reihen haben, sollten wir da kurz drauf eingehen. Weil man sich mit einem falschen (zu hohen) Timing prima die Motoren kaputt machen kann. Das Timing kann man vergleichen mit alten KFZ-Benzinmotoren, bei denen man noch den Zündzeitpunkt durch Verdrehen der Unterbrecherplatte verstellen konnte (wer erinnert sich nicht an die olle Platte im VW Käfer, an der wir noch mit Fühlermeßlehren rumgefummelt haben? ). Der Zündzeitpunkt wird dort so eingestellt, dass die Zündung bereits ein paar Grad VOR dem oberen Totpunkt des Kolbens erfolgte (Frühzündung). Durch die Masseträgheit der Kolbenbewegung und durch die etwas verzögert einsetzende Explosion des Sprit-Gas-Gemischs erfolgte die Zündwirkung dadurch zum genau richtigen Zeitpunkt. Die Vorverlegung des Zündzeitpunktes bewirkt also eine Leistungssteigerung des Motors. Das ist beim Timing der E-Motoren nicht anders - hier wird statt des Einschalten des "Zündfunkens" der Zeitpunkt der Kommutierung vorverlegt. Bei guten Bürstenmotoren (z.B. Plettenberg) kann man das vordere Lagerschild verdrehen und damit den "Zündzeitpunkt" vorverlegen. Bei den BLs geschieht das - aufgrund der bürstenlosen Kommutierung - bereits im Regler. Genauer gesagt: auf elektronischem Weg per Software. Da sich das Magnetfeld der Spulen erst mit einer gewissen Verzögerung nach Einschalten des Stroms voll aufgebaut hat (die Induktivität der Spule verhindert, dass das Magnetfeld sofort "voll da" ist), wird der Strom etwas "zu früh" auf das nächste Spulenpaar umgeschaltet. Diese Vorverlegung des Einschaltpunktes, genannt "Timing", ist am BL-Regler einstellbar in Werten zwischen min. Null und max. ca. 22-30°. Durch ein schärferes Timing (also Werte über null Grad) lässt sich also die Drehzahl des Motors erhöhen. Der richtige Zeitpunkt (also der richtige Timingwert) ist nicht pauschal vorherzusagen und hängt u.a. auch stark von den Einsatzbedingungen des Modells ab. Denn eine Änderung des Timings hat gleich mehrere Auswirkungen: nicht nur die Drehzahl des Motors steigt, sondern gleichzeitig sinkt auch das Drehmoment und der Gesamtwirkungsgrad. Sprich: der Motor wird schneller heiß. Insofern kann ein zu scharfes Timing bis zur Zerstörung des Motors führen. Ein Wettbewerbsfahrer, bei dem es um die letzte Hundetstelsekunde geht, wird das Risiko eingehen und möglichst hohe Timingwerte einstellen, ein materialschonender Fahrer bleibt bei niedrigen Werten. Das richtige Timing ist ist nicht ganz simpel herauszufinden, denn es hängt u.a. auch maßgeblich von der Anzahl der Pole und Wicklungen sowie von der Drehzahl ab. Ein sechspoliger MEGA stresst zwar den Regler mehr (weil die Drehfrequenz des elektrischen Feldes ein Vielfaches der Motordrehzahl entspricht, der Regler also eine entsprechend höhere Taktfrequenz braucht), lässt sich aber auch deutlich höher timen als ein zweipoliger Noname-Chinese. Grundsätzlich sollte an unseren Schüsseln das Timing möglichst niedrig gewählt werden, damit ein bestmöglicher Wirkungsgrad (hohes Drehmoment, geringe Verlustwärme) erzielt wird. Der Motor läuft damit zwar ein paar Umdrehungen langsamer, aber diese Einstellung ist optimal materialschonend. Ganz grob kann man sagen, dass zweipolige BL-Inrunner zwischen null und 5° getimed werden können, Vierpoler bei 5-10°, Sechspoler bei 7,5-15°. Und genau da liegt die Gefahr: die meisten Regler lassen sich auf Maximalwerte von 22-30° einstellen. Diese Extremwerte sind jedoch ausschliesslich nur für vielpolige Außenläufer gedacht!!! Außenläufer haben typischerweise 14 und mehr Pole. Ein Zweipoler wird bei solchen Extemwerten mit Sicherheit zerstört! Also lasst das Timing am besten auf unteren Werten und nehmt im Zweifelsfall lieber einen anderen Prop ("eine Nummer grösser"), wenn ihr ein bisschen mehr Speed wollt. EDIT: gerade gefunden - ein Interview mit Rainer Hacker (Geschäftsführer von Hacker Motoren) zu diesem und anderen interessanten BL-Themen findet ihr hier.
  23. Guest

    PT Boat Typ ELCO 80

    Hallo zusammen, nach vielen Jahren habe ich mich nun doch entschlossen wieder mit den Modellbooten anzufangen und habe mich nun auch hier angemeldet. Da ich aber nicht nur älter geworden bin, sondern auch etwas, nennen wir es gemütlicher, habe ich mir den Bausatz von Italerie der ELCO 80 mit Besatzung gekauft. Anfängen werde ich mit der Besatzung, hier ist der Aufwand überschaubar für mich. Bauen und bemalen, fertig:). Ich würde euch dann berichten über die Entwicklung hierzu. Soll für mich auch etwas Druck sein... . Und gleich zum Anfang eine Frage: 400er Motore mit 35er Schrauben, sollte reichen,oder? Da hier ja schon einige berichtet haben in den S100 Booten diese eingesetzt haben. Bis demnächst CW
  24. Als Neueinsteiger stöbere ich täglich durch das Forum. Mein erstes Projekt wird die "Wilhelmine" sein. Meine (von 1...) Frage - welche Fernsteuerung ist für so eine Art von Schiffen geeignet? Ich bewundere euer Fachwissen, aber es erschwert bzw verunsichert (nicht böse gemeint) mich oft durch die Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen. In einem gekauften Buch über den Schiffsmodellbau waren zwar nützliche Tips, aber die darin beschriebene Elektronik ist halt schon altertümlich. Ich wäre nun froh, wenn man eine Antwort für eine "Grundausstattung" bekäme. Ich bedanke mich im Voraus für jede Antwort. Übrigens - das Forum ist (auch wenn noch viel chinesisch erscheint) sehr sehr gut und wird von einem tollen Umgangston miteinander gepflegt.
  25. Ich weis, diese Frage ist wahrscheinlig eine Zumutung , aber ich weis von Strom gerade mal soviel , dass ich den nicht anfassen darf Habe auch schon die Suche hier , sowie Goggle bemüht. Eigentlich habe ich zwei Fragen. Wird der Vorwiderstand am Plus oder Minuspol der LED angeschlossen? Dazu finde ich drei Aussagen im Netz, nämlich am Plus , am Minus, und es ist egal? Was ist denn jetzt richtig. Meine zweite Frage ist, muss der Widerstand unmittelbar an der LED angeschlossen werden , oder kann man den auch versteckt irgenwo im Rumpf anordnen? Über die erste Frage, streiten sich Leute in div. Foren. Und das hat mich verwirrt . Lacht jetzt bitte nicht über mich, ich blicke da nicht durch Hier steht es schön erklärt http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/faq/led/#_3.3 aber ich weis nicht mehr was ich glauben soll Grüße uwe
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