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DJK94

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Everything posted by DJK94

  1. Ja man darf nicht unterschätzen, wie weit sich das nach außen auswirkt. Und ich bin völlig ungestörter Anströmung in einem leeren Tunnel ausgegangen. Im Nachstrom von nem Schiff reagieren da ja noch ganz andre Strömungen miteinander. Da mach ich mich dann auch irgendwann man dran. Wenn ich wieder Zeit habe. Ich habe übrigens bei meinen Schubabschätzungen noch einen Fehler drin. Die oben genannten 7,2N bei 48W sind für ein Blatt. Bei vier Blättern ergeben sich entsprechend 28,8N bei 192W. Grobe Pfahlzugrechnung ergab etwas gesteigerte Schubwerte von ca. 32N=3kg gesamt. Wer hat Erfahrungen im Pfahlzug von 50mm Propeller an ca. 5700RPM? Ich würde mal behaupten der SRK für den der Propeller mal angedacht war dürfte bei dem Schub die angepeilte Auslegungsgeschwindigkeit überschreiten Daniel
  2. Ein wunderschönes Bild hab ich für euch.
  3. Gerne doch. Eine relativ einfache Erläuterung bietet sogar schon Wikipedia unter Rumpfgeschwindigkeit. Und weil ich grad bei Welleninterferenzen bin: Diese (meist hässlichen) Bugwülste an den Schiffen ahben ihren Effekt dadruch, dass diese ebenfalls eine eigene Welle erzeugen. Diese kombiniert sich bei passender Auslegung so mit der Bugwelle, dass die resultierende Welle kleiner wird und damit weniger Widerstand bietet. Da diese Wellen eben Geschwindigkeitsabhängig sind nutzen sie meistens auch nur bei Schiffen, die großteils auf einer bekannten Geschwindigkeit laufen. Wer etwas englisch kann kann hier auch noch gut aufbereitet was lernen. Daniel
  4. Ein Futterboot kommt zum Einsatz, wenn ein Gebiet in Entfernung vom Ufer gezielt angefüttert werden soll, um die Chancen auf einen Fang an dieser Stelle bei späteren Angelaktivitäten zu erhöhen. Daher geht es zumeist um entsprechend große Nutzlasten, die Ferngesteuert abgeworfen werden können. Vorbilder wird es selten geben. Es sind rein Zweckorientierte Modelle in den meisten Fällen. Einsatz würde ich in den meisten Fällen beim Karpfenangeln sehen. Andere Fische fallen mir spontan nicht ein, da war ich nciht intensiv genug drin. Ich war mehr der Blinker. Daniel
  5. Nun ich hoffe, dass ich das damals gelesene richtig verstanden habe. Sonst möge man mich bitte korrigieren. Die Rumpfgeschwindigkeit setzt sich im Prinzip aus dem, vom Rumpf erzeugten Wellenbild, zusammen. Der Rumpf erzeugt beim Fahren eine Welle am Bug und am Heck. Durch deren Interferenzen ergibt sich entlang des Rumpfes eine bestimmte Konstellation aus Wellenbergen und Tälern. Die Wellenlängen dieser Wellen sind abhängig von der Geschwindigkeit. Ist das Schiff langsamer als Rumpfgeschwindigkeit ist die Wellenlänge kürzer als der Rumpf. Damit habe ich an den Flanken mehrere Wellen und Täler. Bei zunehmender Geschwindigkeit werden die Wellenlängen größer. Und dann komme ich irgendwann in den Grenzfall, dass sich Bug- und Heckwelle maximal verstärken. Müsste bei Wellenlänge= Rumpflänge sein. In dem Fall hängt der Rumpf zwischen seinen selbst erzeugten Wellentälern "fest". Und um da raus zu kommen, müsste er seine Bugwelle "überholen" und das kostet Kraft. Ab dem Moment muss er sich praktisch über sie schieben und wir kommen in Halbgleitfahrt. Wenn wir das weitertreiben und uns gänzlich rausheben kommen wir ins Gleiten und haben nur noch die Heckwelle, weil der Bug nichtmehr im Wasser ist. Ganz grobe Skizze. links vor Rumpfgeschwindigkeit rechts genau dabei. Jetzt gibts noch den Fall, dass bei extremen Längenverhältnissen das nichtmher ganz gelten soll. Da bin ich aber grad auch nicht drin. Da gehts meine ich um etwas andere Verdrängermechanismen, dass die Welle "geschnitten" wird. Das weiß ich aber nicht genauer grad. Und damit sind wir bei meiner Aussage. Wenn das Schiff in einem klar erkennbaren Tal zwischen zwei Wellenbergen steht deutet es für mich stark auf Rumpfgeschwindigkeit hin. Daniel
  6. Mehr Blätter bedeutet meist mehr Blattfläche und damit kann es mehr Schub geben. Ansosnten noch sowas wie Geräusche und Vibrationen, wobei das mehr die großen interessiert. Für die Geschwindigkeit wäre die Steigung ausschlaggebend. Wenn du mehr Geschwindigkeit willst müsstest du daher schaun, dass eine neue Schraube mehr Steigung hat. Aber wie Jürgen bereits sagt, dürfte dir die Rumpfgeschwindigkkeit einen Strich durch die Rechnung machen. Wenn ich mir das Video anschaue, dann steht der Rumpf schon stark zwischen seiner Bug- und Heckwelle. Daher dürfte nicht mehr viel gehn. Daniel
  7. Hallo Zusammen. Ich hänge derzeit viel an dieser Studienarbeit und den Planung für meine Masterarbeit fest. Auch wenn ich deren Thema mal noch nciht genau verrate, es geht zumindest wieder um Propeller unter Wasser. Diesmal nur anders eingesetzt. Für eine Plausibilitätsprüfung meiner Ergebnisse bräuchte ich dann doch nochmal eure Hilfe. Und zwar, ob die Schub und Leistungswerte plausibel sind. Und zwar bekomme ich 7,2N bei 5700RPM, 50mm Durchmesser und knapp 50W (übers Moment gerechnet). Das ganze unter Fahrt bei gut 2m/s. Gut Schub in der Fahrt werden wohl die wenigsten gemessen haben, aber so die Schubabschätzung auf Pfahlzug wäre auch schonmal interessant, ob ich zumindest in der richtigen "Welt" unterwegs bin. Es wäre schön, wenn ichs doch noch zum UT schaffen könnte, aber ich glaub da leider noch nicht dran. Mal von fehlendem Gefährt (naja Nudelboot würde wahrschinlich sogar noch fertig werden) abgesehn müsste ich irgendwie aus der Nähe München statt Hamburg hinkommen. Naja vielleicht ergibt sich noch kurz vor Deadline was. Grüße Daniel
  8. Das sieht alles ehr sauber gebaut aus. Mein erster Anlauf am Tragflügelboot war nicht so schön. Wenn man mit dem Akku anpassen möchte könnte man es mal mit drei Zellen LiFePO4 versuchen. Damit landet man dann von der Spannung ziemlich zwischen zwei und drei Zellen LiPo. Wäre dann eine gute Überlegung, wenn das Schiff eigene Akkus bekommen soll. Viel erfolg noch damit Daniel
  9. Willkommen bei uns. Ich würde schätzen, dass es sich bei einem rötlich-braunen Harz um Stabilit-Express handelt. Wenn das nicht dauerhaft in der Sonne lag und nich turalt ist, sollte das noch gut halten und das noch eine Weile tun. Wenn du dir unsicher bist würde ich mit Gefühl alles etwas bewegen versuchen, sodass etwas Last auf die Nähte kommt. Wenn nichts knack oder nachgibt ists gut. Alles mit Gefühl dabei höchstens. Ansonsten mal einen Tag in der Badewanne schwimmen lassen und schaun, ob und wo Wasser eintritt. Zur Holzversiegelung kann fastalles, was irgendwie selbst Wasserfest ist und einzieht genutzt werden. Also ja entweder lackieren, oder mit dünnem Epoxidharz einstreichen. Grüße Daniel
  10. Die Auslegung auf Rumpfgeschwindigkeit ist zumeist, da es eine gewisse Grenze darstellt. Zudem sorgt eine gewisse erhöhung für eine stärkere, meist optisch gewünschte, Wellenbildung. Man kann natürlich auch auf vorbildliche Geschwindigkeit auslegen. Die meisten wollen wohl eher so schnell, wie noch einfach möglich und das ist eben Rumpfgeschwindigkeit. Die Leistung ist meistens nicht direkt von Bedeutung. Die ergibt sich bei geeigneter Motorenwahl dann passend gering. Von der Drehzahl her sollte dein Motorenvorschlag passen.
  11. Bei ähnlichem Steigungsfaktor wird sich die Hauptlast auf die Propeller mit dem größeren Durchmesser stützen. In deinem Fall könnte ich mir vorstellen, dass entweder die 5 Blatt an Stellen sind, wo ein größerer Durchmesser stören würde und die fehlende Blattfläche wurde durch ein 5. Blatt kompensiert. Alternativ könnte ich mir vorstellen, dass die 5 Blatt etwas ruhiger laufen. Damit wäre es möglich für mäßige Fahr die ruhigeren 5 Blatt zu nutzen und bei Bedarf wenn man eh entdeckt wurde die 4-Blatt als Booster zuzuschalten. (Reine Szenarien, die ich mir vorstellen könnte. Geschichtlich mags völlig andre Gründe geben.) So im Modell: Wenn du unterschiedliche Durchmesser hast würde ich das zweite Szenario nachbilden. Da die größeren Props mehr Last bekämen bei gleicher Drehzahl, könnte man die kleineren für gemäßigte Fahrt nutzen und die größeren dann für Extraschub zuschaltbar gestalten. Vom Durchmesser sollten die Maße reichen. Solche Schiffe sind keine Zug- und Beschleunigungsmonster und bis zur Rumpfgeschwindigkeit hält sich der Schubbedarf in Grenzen. Mein Ansatz wäre die kleineren Props mit passendem Motor auf ca. 2/3 Rumpfgeschwindigkeit auszulegen und die größeren vlt etwas darüber. Damit kann für vorsichtiges Manövrieren und mäige Fahrt auf der hälfte der Maschinen laufen und für Fahrt dann alle. Hier bietet sich wohl auch die Kombination von Bürstenmotoren auf den kleinen und BL auf den großen. Durch den größeren Drehzahleinbruch der Bürsten drehen diese mit zunehmender Entlastung bei Zuschalten der Booster freier und es kann gut passen. Zu den Regel entweder Fragen, oder mal in der Antriebsrubrik suchen, da wird dieses Vorgehen öfter vorgestellt. Daniel
  12. Gut ich bezog mich mehr auf die Modellflieger mit Klappprops, aber bei den Großen ist klar das gleiche Phänomen. Und bei den Klapprops kann es ohne Bremse auch schnell passieren, dass der mitdreht statt zu anzuklappen; daher dann Bremse aktivieren. Und auch ein stehender Starrprop bremst weniger, als ein drehender. Und Segelstellung haben doch die allerwenigsten Modellprops, mal von anklappen abgesehn. Von daher würe ich auch einen kleinen Starrprop nehmen und die Bremse im Regler aktivieren, sofern möglich. Damit ist schonmal (fast) ausgeschlossen, dass er sich mitdreht und eventuelle Reglerprobleme durch Generatorlauf erübrigen sich auch. Ein Freund hat(te) mal einen kleinen Klappprop am Segelschiff. Naja effektiv und vertrauenserweckend sah der nicht aus. Aber gut muss ja nicht gut vorwärts kommen sondern nur überhaupt vorwärts kommen. Weiteres Projekt auf meiner Liste: Klappprop in schön entwickeln Daniel
  13. Da eine Phase, beim BL (wenn ich das richtig im Kopf habe) eh leer mitläuft sollte das gehn. Allerdings bezweifel ich, dass der wirklich mitlaufen wird. Bei den Fliegern läuft der Prop gerne mal mit, wenn man die Bremse nicht aktiviert, allerdings hat der Prop da bedeutend mehr Hebel. Ich hätte da wenig Angst um den Regler, aber würde mich nicht darauf verlassen, dass der Prop wirklich mitdreht. Wobei das fast besser wäre, weil er drehend mehr Widerstand hat, als stehend. Bei den Props merkt man das durchaus, wie sich der Gleitpfad ändert, wenn der Prop nur steht oder mitläuft. Daniel
  14. Hallo Michael erstmal willkommen. Als Ansaugstutzen könnte ich mir vorstellen, dass eine Tankdurchführung und etwas Harz gut gehn dürften. Sonst mal bei andren Bauberichten stöbern. Da hab ich selber noch nichts mit gemacht. Wenn du die Motoren eh tauschen möchtest, würde ich das Getriebe bei der Gelegenheit direkt mit entsorgen. Mit einem passenden BL kann man da gut drauf verzichten. Das ist ja einer der großen Vorteile. Auch da empfehle ich mal bei Bauberichten oder in der Antriebsrubrik zu stöbern. Mittlerweile sind doch schon einige Kombinationen aufgetaucht. Ansonsten schaun, welche Drehzahlen die 400er nach dem Getriebe brachten und danach den BL wählen. Größenordnung 28x30 dürfte gehn. Grüße Daniel
  15. Ja gut. Wie gesagt am besten Zeichnung oder so. Wenn du ohnehin ein zweites Lager brauchst kann es eben auch sinnig sein direkt ne Wellenanlage zu nehmen, da da direkt zwei Stützpunkte in Flucht liegen. Dann muss nur der Motor dazu ausgerichtet werden und nicht noch das zweite Stützlager der Welle. Daniel
  16. Ich hab grad nochmal geschaut: Das mit der Niertlochreibahle muss dann bei der Suche nach Beispielen aufgekommen sein. Aber die Absima geht auf jeden Fall nicht. Ich weiß nicht genau wofür die ist, würde aber darauf tippen, dass die mehr zur Bearbeitung von Karosserien im Automodellbau ist. Ich hab mal fix geschaut, da ich ja weiß nach was du suchen müsstest. Die Bezeichnungen variieren je nach Anbieter. Nach wenigen Minuten konnte ich eine genau passende Hülse inklusive Lager und Dichtring bei Bauer finden. Als komplette Wellenanlage, wenn dus eh länger brauchst gibts das auch fertig. Am besten hast du Zeichnungen oder Bilder, um uns zeigen zu können, was davon für dich geschickter ist. In welcher fachlichen Richtung bist du denn so unterwegs? Das technische scheint es ja nicht unbedingt zu sein . Grüße Daniel
  17. Deine verlinkte hat "Nietloch..." in der Benennung uns damit wohl für einen definierten Einsatzzweck. Habe ich vorher noch nie gesehn. Ein Drehteil wird so nie als Produkt benannt werden, da es im Grunde nur die Herstellungsweise beschreibt. Auch große Wellen können Drehteile sein, aber haben einen völlig anderen Zweck, als das von dir gebrauchte. Ein Gleitlager mit passendem Innendurchmesser würde ich nicht wählen. Ein Gleitlager soll ja Bewegung mit wenig Reibung ermöglichen. Dazu wird ein Material mit wenig Reibung und der Innendurchmesser mit etwas Spiel gewählt. Die Lageraufnahme für dein Teil soll ja aber den Dichtring und das LAger fest halten durch "klemmen". Dafür sind die Lagereigenschaften natürlich denkbar ungünstig. Ich würde empfehlen mal nach "wartungsfrei", "Kugellager", Lagerköcher, in verbindung mit Modellwellenanlagen zu suchen. Da gibt es fertige Wellenanlagen, die auf der Rumpfseite einen "Köcher" haben, der genau diese Farm der Abdichtung und Lagerung bietet. Daniel
  18. Wie gesagt das Drehteil (der Begriff beschreibt kein spezifisches Teil. auch die Flanscheinheiten bei meiner SeaShadow sind Drehteile) stellt im Grunde nur die Aufnahme des Dichtrings und Lagers dar. Da die gut fluchten müssen, muss die Bohrung in der die beiden Teile sitzen ordentlich von der Oberfläche und Passung sein. Ersatzweise kann man sowas eben auch mit einer etwas besseren Ständerbohrmaschine und eben Bohrer und Reibahle herstellen. Mit dem Handbohrer schließe ich nicht aus, dass man das hinbekommt, aber es ist auf jeden Fall trickreicher. Das Teil muss auf jeden Fall gut eingespannt werden können. Solch eine Reibahle sieht beispielsweise so aus. https://www.hoffmann-group.com/DE/de/hom/Monozerspanung/Reibahlen/Handreibahle-H7/p/160150-10 Herstellung mit Ständerbohrmaschine wäre: Rundmaterial nehmen. Mit 5mm vorbohren, it 9,5-9,8mm aufbohren. Dann mit der Reibahle und etwas Öl durch. Das gibt dann ein Teil mit einem passenden Loch für Lager und Dichtring. Ein Gleitlager kann ein Drehteil sein, muss aber nicht. Ein Gleitlager beschreibt nur, dass es die Aufgabe erfüllt als Lager dienen zu können. Gute Oberfläche, passendes Material, ... Am besten gibst du mal etwas über deine Person preis, sodass wir besser einschätzen können, wie man erklären muss und was für Möglichkeiten du hast. Manche Sachen erfordern schlicht eine gewisse Werkstattausrüstung. Wenn Begriffe unklar sind bitte auch mal selber suchen. Meistens gibt es bereits gute Erklärungen im Netz. So gerne man das auch mal macht, dauert es schriftlich meistens einfach lange und ist schwierig rüberzubringen im schriftlichen. Modellbau starten ohne persönliche Ansprechpartner bedeutet viel lesen und versuchen zu verstehen. je genauer die Fragen damit dann noch werden, desto schneller kommst du mit spezifischen Antworten ans Ziel. Auch wenn ich schon vorher was im Flugmodellbau gemacht hatte, bin ich vor meinem ersten Schiffchen einen Großteil dieses Forums durchgegangen. Dann bekommt man schon viele Eindrücke und Hinweise. Daniel
  19. Das Drehteil ist in den meisten Fällen eine Eigen- oder Auftragsfertigung, da es genau zum Modell passen muss. Das Drehteil braucht den innedurchmesser so, wie den Außendurchmesser des Lagers und Dichtring. Über Toleranzen wird geregelt, dass der Innendurchmesser nur minimal größer sein darf, als das exakte Maß. Und dafür mracht man eben das passende Werkzeug. In dem Fall noch einfach mit einer Reibahle zu erfüllen. Übliche Bohrer sind dafür zu ungenau und meistens etwas größer, als das Maß was drauf steht. Wobei wir hier von etwa 0,1mm Abweichung reden. Deswegen kosten gute Wellenanlagen auch etwas, weil die Lager genau sein müssen (oder technischer gesprochen: enge Toleranzen haben). Mit den Dichtringen und Lagern muss man etwas suchen. Es gibt meisten verschiedene Versionen, so dass es zum gleichen Innedurchmesser unterschiedliche Außendurchmesser gibt. Am einfachsten ist es, wenn die Außendurchmesser gleich sind. Es ginge aber auch mit unterschiedlichen, dann muss der Innendurchmesser des Drehteils eben Stufen aufweisen. Je nachdem welchen Wellendurchmesser du planst gibt es unterscheidlich viel Auswahl. Für 4mm Wellen kannst du mal den von mir verlinkten Bericht durchgehn. Ich meine da die Komponenten gelistet zu haben. Und die waren so gewählt, dass es zu den Dichtringen auch passende Kugellager gibt. Wobei ich sehr kleine Außendurchmesser wollte. Wenn man da mehr Platz hat war der "Standard" meine ich 4mm innen und 10mm außen. Oder 5mm innen und 16 außen. Müsste ich auch selber suchen. Für manche Teile kann Ebay auch eine gute Quelle sein, weil manche Maße selten sind und daher entweder extrem teuer als Modellbau oder nicht für Endkunden als Industriebedarf verkauft werden. Also Wellendurchmesser festlegen (üblich sind 4mm oder 5mm), dann schaun, was an Außendurchmesser geht und danach die passenden Lager und Dichtringe suchen. In den allermeisten Fällen gibt es zu den Lagermaßen auch Dichtringe. Daniel
  20. Ich schätze du hast den Begriff "Drehteil" falsch verstanden. Ein Drehteil ist ein auf einer Drehbank gefertigtes Teil. Sprich recht genau auf einer für rotationssymmetrische Teile vorgesehen Maschine hergestellt. Dieses Drehteil wird dann mit der Wand wasserdicht verbunden (geklebt). Der Wellendichtring wird da schlicht reingepresst. Das Kugellager auch, wobei man das noch vorsichtig einkleben kann. Und weil der Dichtring nur durch einpressen/eindrücken gegen Wand und Welle dichten muss, muss die Innenseite der Aufnahme entsprechend genau und ordentlich sein. Eine Option ohne besondere Masschinen hab ich oben beschrieben. Da muss man dann nur ggf. die Außenform noch verschleifen. Daniel
  21. Bei meiner SeaShadow musste ich auch praktisch eine U-Bootartige Wellenanlage einsetzen, da die Antriebe komplett getaucht sind. Dabei kamen gedrehte Flansche zum Einsatz, die auf der Wasserseite ein Gleitlager haben und auf der Rumpfseite einen Wellendichtring. Die zweite Wellenlagerung übernimmt dabei der Motor mittels fester Kupplung. Würde ich so nicht wieder machen, aber ging platztechnisch nicht anders. Ursprünglich sollte auf der Rumpfseite hinter den Dichtring ein Kugellager. Mit der festen Kupplung wäre das System aber überbestimmt und es hätte klemmen können. So ergab sich allerdings, dass die minimalen Unwuchten dafür sorgen, dass der Dichtring quasi weggedrückt wurde und Wasser durchkam. Daher ein Kugellager in unmittelbarer Nähe sehe ich sinnig. Daher wird die nächste größere Version wieder ähnliche Flansche bekommen, aber mit einem KIugellager vorm Dichtring und einer Kupplung, die diese minimalen Unwuchten (Das ist so wenig, dass es gerade erkennbar ist an den minimalen Vibrationen.) ausgleichen kann. Und wie Tijgerhaai sagt braucht man dafür ein Drehteil. Das kann auch einfach aus einem Zylinder bestehen, in den der Dichtring und das Kugellager passen. So wird die Welle sauber durch den Dichtring geführt. Drei Kugellager sehe ich als Übertrieben, da fällt mir kein wirklicher Sinn zu ein, außer man nutzte sie als zusätzliche Dichtung. Man könnte mit einer besseren Ständerbohrmaschine sowas auch ohen Drehbank bauen. Ein Rundmaterial senkrecht einspannen und dann ein passendes Loch bohren und aufreiben. Wichtig ist, dass das Teile nicht wegkippen kann und nur mit einem Bohrer wird man das nicht schaffen. Da sollte man eine entsprechende Reibahle nehmen. Die Gefahr bei dieser Methode ist, dass das Loch nicht völlig mittig in das Teil kommt. Wenn man keine andere Passung hat, mag das aber zu tolerieren sein. Daniel
  22. Mit dem laminieren muss man etwas probieren. Das Tupfen ist gut. Ich nehm auch gerne Schwämmchen, weil ich da die Neigung das Gewebe mit den Borsten zu verziehen geringer finde. Man kann auch den Rumpf zuerst einpinseln. Das erschwert das Drapieren des Gewebes nach dem ersten Kontakt, aber fixiert schonmal vor. Beim ersten Versuch besser trocken auf den RUmpf und dann antupfen. NICHT streichen, da dann zu schnell das Gewebe verzogen wird. Was sicher auch gut geht ist mit den Schaumstoffrollen, wobei ich das noch nicht getestet habe, aber plane mal zu tun. 80g/m² in Köperbindung ist meine Wahl für solche Sachen. Leinwandbindung solltest du meiden. Das bekommst du bei Wölbungen kaum Faltenfrei drauf. Beim Köper gibt es mehr Freiheit im Drapieren. Allerdings aufpassen, dass du beim Handieren keine "Löcher" reißt. Das verlinkte von dir, wie oben bereits gesagt wurde, müsste gehn, aber mit 30min Topfzeit wirst du nicht glücklich werden. Ab dieser Zeit wird das Harz gelartig und kann nichtmehr sauber verarbeitet werden. Und bei meinem ersten Rumpf waren mir 60min schon fast zu knapp. Hat nur hingehaun, weil ich alles gut vorgeschnitten hatte und etwas Erfahrung bei andren Teilen. Ich hab damals nicht Nass in Nass, sondern die zweite Schicht, nachdem die erste durchgehärtet war. Nass in Nass ist aber die "schönere" Methode und vorzuziehen. Abreißgewebe außen sehe ich weniger nöti, wenn nicht noch was angeklebt werden soll, schadet aber nicht. Man kann auch als oberste Schicht ein sehr leichtes Gewebe nehmen, um die Oberfläche zu glätten, aber auch das brauchts nicht wirklich. Um dünn Spachteln und SChleifen kommt man eh nich therum, wenn man nicht wirklich die unregelmäßige Gewebestruktur behalten möchte. Wichtig ist Handschuhe zu tragen, da eben die Harze fiese Allergien auslösen können und ein "panschen" kaum zu vermeiden ist. (Und ich bin wirklich nicht überpenibel mit Gefahrenbeurteilung) Grüße Daniel
  23. Also du kannst im Grunde den derzeitigen Rumpf ausßen schleifen, bis er die gewünschte Form und Oberfläche hat und dann weitermachen mit dem Glasfaserlaminieren. Wie oben bereits gesagt beschreibt der Begriff "Zweikomponenten" ein Material, das aus zwei Teilen gemischt werden muss. Ohne beide Teile im passenden Verhältnis funktioniert es nicht. Die häufigsten sind dabei im Modellbau Polyester und Epoxydsysteme. Der Autospachtel ist meistens auf Polyesterbasis mit der einen Komponente im Topf und der zweiten in der kleinen Tube. Beim Mischen muss man nicht so extrem auf das Verhältnis achten. Dafür stinkt es mehr. Epoxydsysteme sind etwas teurer können teilweise mehr halten und man muss meistens stark auf das Mischungsverhältnis achten. Dafür riechen sie weniger. Allerdings muss man dennoch aufpassen und handschuhe nehmen, da sie fiese Allergien auslösen können. Für Informationen und Bezug lohnt sich auch r-g.de die haben gute Auswahl an Harzen und Geweben für viele verschiedenen Zwecke. Auch Beratung und eine Wiki-Seite. Fürs Gewebe und innen braucht man ein recht dünnflüssiges Laminierharz, das nicht zu schnell aushärtet. Topfzeiten ab 60min sind zu empfehlen. Braucht dann bis zum Härten gut 1-2 Tage, aber macht weniger Stress beim Arbeiten. Innen würde ich mit einem Schwamm oder Pinsel einstreichen, wenn man drankommt. Innen kann man in der Theorie weglassen, aber dann kann es gammeln,w enn doch mal Wasser rein kommt, und das kann immer mal passieren, gerade beim ersten Schiff. Der Epoxy BK-Spachtel müsste gehn. Der Autospachtel auf Polyesterbasis hat meiner ERfahrung nach die blöde eigenschaft, dass er recht Ahrt und damit schwierig zu Schleifen wird. Epoxyspachtel mit hohem Füllstoffanteiel lassen sich besser Schleifen und sind leichter. Man kann mit einem Laminierharz und Microballons und/oder Baumwollflocken auch sehr gut selber einen Spachtel mischen. Soviel erstmal dazu. Ansonsten konkretere Fragen. Wenn du Österreich/Bayern sagst, welche Gegend? Grüße Daniel
  24. Da ich jetzt nicht völlig fit in der aktuellen Marktlage bin erstmal einige Grundsätze. Das mit den verschieden laufenden Motoren ist mittlerweile selten schwierig. Der Sender braucht schlicht einen Delta, oder V-Mischer. So heißen sie bei den Flieger, deren Begriffe bei den meisten Sendern auftauchen. Oder ein Freier Mischer. Es wird dabei Gas mit Seite so gemsicht, dass beim Lenken eben einer langsamer Läuft. Hab ich bei meinem letzten Schiff gemacht. Wenn man so steuern möchte braucht man nur für jeder der Motoren einen eigenen Regler. GGf lässt man den Mittelmotor still. Da bräuchte es ggf einen zusätzlichem Mischer und Regler. Das müsste ich mir überlegen. Wenn der Sender keinen Mischer hat gibts auch noch Module dafür. Z.B Modellbau-regler hat einen Kettenmischer, der genau das übernimmt.
  25. Rein von den Daten her sehe ich den Motor nicht unpassend. Ich meine die Jets wären so mit Maximaldrehzahl von ca. 20000min-1 angegeben. Wenn wir als Durchschnittsspannung für einen 4S Lipo von 15V ausgehen ergeben sich bei 1250min-1/V, 18750min-1. Abzüglich etwas Einbruch bleiben 15000min-1 stehn. Das sollte hinkommen. Ein Motor der 35er Klasse sollte auch klar kommen. Temperatur testen nach etwas Laufzeit. Ob der Regler passt müsste getestet werden. Grundsätzlich würde ich sagen 60A sind ok. Allerdings werden die Dauerbelastbarkeiten gerne optimistisch angegeben und sind nur bei wirklich guter Kühlung über etwas längere Zeit machbar. Ich würds zumindest so einschätzen, dass ein Test sinnvoll ist. Also ab ins Wasser und mal langsam Gas geben mit blick auf eine Strommessung. Sei es Telemetrie oder Zangenamperemeter oder was sonst zur Verfügung steht. Als GANZ GROBE Abschätzung laufen lassen und schaun, wie warm der Regler wird. Kannst du ihn schnell nicht mehr anfassen wirds wohl nicht reichen. Für die Neuauswahl wird man dann jedoch wohl Strom messen müssen (sollen). Es kommen sicher noch Erfahrungsbasiertere Einschätzungen. Das oben genannte gilt aus Überlegung, Angelesenem und kleiner Erfahrung. Wobei meine Überlegungen bei meinem letzten Projekt auf der sicheren Seite lag und sehr gut passte. Grüße Daniel
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