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DJK94

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Über DJK94

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Derzeit Schiffe. Sonst Flugzeuge
  • Wohnort
    Hamburg
  • Interessen
    Bogenschießen, Modellbau, Allg. konstruieren und Auslegen
  • Beruf
    Studi

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  1. Willkommen bei uns. Ich würde schätzen, dass es sich bei einem rötlich-braunen Harz um Stabilit-Express handelt. Wenn das nicht dauerhaft in der Sonne lag und nich turalt ist, sollte das noch gut halten und das noch eine Weile tun. Wenn du dir unsicher bist würde ich mit Gefühl alles etwas bewegen versuchen, sodass etwas Last auf die Nähte kommt. Wenn nichts knack oder nachgibt ists gut. Alles mit Gefühl dabei höchstens. Ansonsten mal einen Tag in der Badewanne schwimmen lassen und schaun, ob und wo Wasser eintritt. Zur Holzversiegelung kann fastalles, was irgendwie selbst Wasserfest ist und einzieht genutzt werden. Also ja entweder lackieren, oder mit dünnem Epoxidharz einstreichen. Grüße Daniel
  2. DJK94

    Antrieb mit unterschiedlichen Propellern

    Die Auslegung auf Rumpfgeschwindigkeit ist zumeist, da es eine gewisse Grenze darstellt. Zudem sorgt eine gewisse erhöhung für eine stärkere, meist optisch gewünschte, Wellenbildung. Man kann natürlich auch auf vorbildliche Geschwindigkeit auslegen. Die meisten wollen wohl eher so schnell, wie noch einfach möglich und das ist eben Rumpfgeschwindigkeit. Die Leistung ist meistens nicht direkt von Bedeutung. Die ergibt sich bei geeigneter Motorenwahl dann passend gering. Von der Drehzahl her sollte dein Motorenvorschlag passen.
  3. DJK94

    Antrieb mit unterschiedlichen Propellern

    Bei ähnlichem Steigungsfaktor wird sich die Hauptlast auf die Propeller mit dem größeren Durchmesser stützen. In deinem Fall könnte ich mir vorstellen, dass entweder die 5 Blatt an Stellen sind, wo ein größerer Durchmesser stören würde und die fehlende Blattfläche wurde durch ein 5. Blatt kompensiert. Alternativ könnte ich mir vorstellen, dass die 5 Blatt etwas ruhiger laufen. Damit wäre es möglich für mäßige Fahr die ruhigeren 5 Blatt zu nutzen und bei Bedarf wenn man eh entdeckt wurde die 4-Blatt als Booster zuzuschalten. (Reine Szenarien, die ich mir vorstellen könnte. Geschichtlich mags völlig andre Gründe geben.) So im Modell: Wenn du unterschiedliche Durchmesser hast würde ich das zweite Szenario nachbilden. Da die größeren Props mehr Last bekämen bei gleicher Drehzahl, könnte man die kleineren für gemäßigte Fahrt nutzen und die größeren dann für Extraschub zuschaltbar gestalten. Vom Durchmesser sollten die Maße reichen. Solche Schiffe sind keine Zug- und Beschleunigungsmonster und bis zur Rumpfgeschwindigkeit hält sich der Schubbedarf in Grenzen. Mein Ansatz wäre die kleineren Props mit passendem Motor auf ca. 2/3 Rumpfgeschwindigkeit auszulegen und die größeren vlt etwas darüber. Damit kann für vorsichtiges Manövrieren und mäige Fahrt auf der hälfte der Maschinen laufen und für Fahrt dann alle. Hier bietet sich wohl auch die Kombination von Bürstenmotoren auf den kleinen und BL auf den großen. Durch den größeren Drehzahleinbruch der Bürsten drehen diese mit zunehmender Entlastung bei Zuschalten der Booster freier und es kann gut passen. Zu den Regel entweder Fragen, oder mal in der Antriebsrubrik suchen, da wird dieses Vorgehen öfter vorgestellt. Daniel
  4. DJK94

    Restauration / Fertigbau Graupner Gracia

    Gut ich bezog mich mehr auf die Modellflieger mit Klappprops, aber bei den Großen ist klar das gleiche Phänomen. Und bei den Klapprops kann es ohne Bremse auch schnell passieren, dass der mitdreht statt zu anzuklappen; daher dann Bremse aktivieren. Und auch ein stehender Starrprop bremst weniger, als ein drehender. Und Segelstellung haben doch die allerwenigsten Modellprops, mal von anklappen abgesehn. Von daher würe ich auch einen kleinen Starrprop nehmen und die Bremse im Regler aktivieren, sofern möglich. Damit ist schonmal (fast) ausgeschlossen, dass er sich mitdreht und eventuelle Reglerprobleme durch Generatorlauf erübrigen sich auch. Ein Freund hat(te) mal einen kleinen Klappprop am Segelschiff. Naja effektiv und vertrauenserweckend sah der nicht aus. Aber gut muss ja nicht gut vorwärts kommen sondern nur überhaupt vorwärts kommen. Weiteres Projekt auf meiner Liste: Klappprop in schön entwickeln Daniel
  5. DJK94

    Restauration / Fertigbau Graupner Gracia

    Da eine Phase, beim BL (wenn ich das richtig im Kopf habe) eh leer mitläuft sollte das gehn. Allerdings bezweifel ich, dass der wirklich mitlaufen wird. Bei den Fliegern läuft der Prop gerne mal mit, wenn man die Bremse nicht aktiviert, allerdings hat der Prop da bedeutend mehr Hebel. Ich hätte da wenig Angst um den Regler, aber würde mich nicht darauf verlassen, dass der Prop wirklich mitdreht. Wobei das fast besser wäre, weil er drehend mehr Widerstand hat, als stehend. Bei den Props merkt man das durchaus, wie sich der Gleitpfad ändert, wenn der Prop nur steht oder mitläuft. Daniel
  6. Hallo Michael erstmal willkommen. Als Ansaugstutzen könnte ich mir vorstellen, dass eine Tankdurchführung und etwas Harz gut gehn dürften. Sonst mal bei andren Bauberichten stöbern. Da hab ich selber noch nichts mit gemacht. Wenn du die Motoren eh tauschen möchtest, würde ich das Getriebe bei der Gelegenheit direkt mit entsorgen. Mit einem passenden BL kann man da gut drauf verzichten. Das ist ja einer der großen Vorteile. Auch da empfehle ich mal bei Bauberichten oder in der Antriebsrubrik zu stöbern. Mittlerweile sind doch schon einige Kombinationen aufgetaucht. Ansonsten schaun, welche Drehzahlen die 400er nach dem Getriebe brachten und danach den BL wählen. Größenordnung 28x30 dürfte gehn. Grüße Daniel
  7. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Ja gut. Wie gesagt am besten Zeichnung oder so. Wenn du ohnehin ein zweites Lager brauchst kann es eben auch sinnig sein direkt ne Wellenanlage zu nehmen, da da direkt zwei Stützpunkte in Flucht liegen. Dann muss nur der Motor dazu ausgerichtet werden und nicht noch das zweite Stützlager der Welle. Daniel
  8. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Ich hab grad nochmal geschaut: Das mit der Niertlochreibahle muss dann bei der Suche nach Beispielen aufgekommen sein. Aber die Absima geht auf jeden Fall nicht. Ich weiß nicht genau wofür die ist, würde aber darauf tippen, dass die mehr zur Bearbeitung von Karosserien im Automodellbau ist. Ich hab mal fix geschaut, da ich ja weiß nach was du suchen müsstest. Die Bezeichnungen variieren je nach Anbieter. Nach wenigen Minuten konnte ich eine genau passende Hülse inklusive Lager und Dichtring bei Bauer finden. Als komplette Wellenanlage, wenn dus eh länger brauchst gibts das auch fertig. Am besten hast du Zeichnungen oder Bilder, um uns zeigen zu können, was davon für dich geschickter ist. In welcher fachlichen Richtung bist du denn so unterwegs? Das technische scheint es ja nicht unbedingt zu sein . Grüße Daniel
  9. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Deine verlinkte hat "Nietloch..." in der Benennung uns damit wohl für einen definierten Einsatzzweck. Habe ich vorher noch nie gesehn. Ein Drehteil wird so nie als Produkt benannt werden, da es im Grunde nur die Herstellungsweise beschreibt. Auch große Wellen können Drehteile sein, aber haben einen völlig anderen Zweck, als das von dir gebrauchte. Ein Gleitlager mit passendem Innendurchmesser würde ich nicht wählen. Ein Gleitlager soll ja Bewegung mit wenig Reibung ermöglichen. Dazu wird ein Material mit wenig Reibung und der Innendurchmesser mit etwas Spiel gewählt. Die Lageraufnahme für dein Teil soll ja aber den Dichtring und das LAger fest halten durch "klemmen". Dafür sind die Lagereigenschaften natürlich denkbar ungünstig. Ich würde empfehlen mal nach "wartungsfrei", "Kugellager", Lagerköcher, in verbindung mit Modellwellenanlagen zu suchen. Da gibt es fertige Wellenanlagen, die auf der Rumpfseite einen "Köcher" haben, der genau diese Farm der Abdichtung und Lagerung bietet. Daniel
  10. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Wie gesagt das Drehteil (der Begriff beschreibt kein spezifisches Teil. auch die Flanscheinheiten bei meiner SeaShadow sind Drehteile) stellt im Grunde nur die Aufnahme des Dichtrings und Lagers dar. Da die gut fluchten müssen, muss die Bohrung in der die beiden Teile sitzen ordentlich von der Oberfläche und Passung sein. Ersatzweise kann man sowas eben auch mit einer etwas besseren Ständerbohrmaschine und eben Bohrer und Reibahle herstellen. Mit dem Handbohrer schließe ich nicht aus, dass man das hinbekommt, aber es ist auf jeden Fall trickreicher. Das Teil muss auf jeden Fall gut eingespannt werden können. Solch eine Reibahle sieht beispielsweise so aus. https://www.hoffmann-group.com/DE/de/hom/Monozerspanung/Reibahlen/Handreibahle-H7/p/160150-10 Herstellung mit Ständerbohrmaschine wäre: Rundmaterial nehmen. Mit 5mm vorbohren, it 9,5-9,8mm aufbohren. Dann mit der Reibahle und etwas Öl durch. Das gibt dann ein Teil mit einem passenden Loch für Lager und Dichtring. Ein Gleitlager kann ein Drehteil sein, muss aber nicht. Ein Gleitlager beschreibt nur, dass es die Aufgabe erfüllt als Lager dienen zu können. Gute Oberfläche, passendes Material, ... Am besten gibst du mal etwas über deine Person preis, sodass wir besser einschätzen können, wie man erklären muss und was für Möglichkeiten du hast. Manche Sachen erfordern schlicht eine gewisse Werkstattausrüstung. Wenn Begriffe unklar sind bitte auch mal selber suchen. Meistens gibt es bereits gute Erklärungen im Netz. So gerne man das auch mal macht, dauert es schriftlich meistens einfach lange und ist schwierig rüberzubringen im schriftlichen. Modellbau starten ohne persönliche Ansprechpartner bedeutet viel lesen und versuchen zu verstehen. je genauer die Fragen damit dann noch werden, desto schneller kommst du mit spezifischen Antworten ans Ziel. Auch wenn ich schon vorher was im Flugmodellbau gemacht hatte, bin ich vor meinem ersten Schiffchen einen Großteil dieses Forums durchgegangen. Dann bekommt man schon viele Eindrücke und Hinweise. Daniel
  11. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Das Drehteil ist in den meisten Fällen eine Eigen- oder Auftragsfertigung, da es genau zum Modell passen muss. Das Drehteil braucht den innedurchmesser so, wie den Außendurchmesser des Lagers und Dichtring. Über Toleranzen wird geregelt, dass der Innendurchmesser nur minimal größer sein darf, als das exakte Maß. Und dafür mracht man eben das passende Werkzeug. In dem Fall noch einfach mit einer Reibahle zu erfüllen. Übliche Bohrer sind dafür zu ungenau und meistens etwas größer, als das Maß was drauf steht. Wobei wir hier von etwa 0,1mm Abweichung reden. Deswegen kosten gute Wellenanlagen auch etwas, weil die Lager genau sein müssen (oder technischer gesprochen: enge Toleranzen haben). Mit den Dichtringen und Lagern muss man etwas suchen. Es gibt meisten verschiedene Versionen, so dass es zum gleichen Innedurchmesser unterschiedliche Außendurchmesser gibt. Am einfachsten ist es, wenn die Außendurchmesser gleich sind. Es ginge aber auch mit unterschiedlichen, dann muss der Innendurchmesser des Drehteils eben Stufen aufweisen. Je nachdem welchen Wellendurchmesser du planst gibt es unterscheidlich viel Auswahl. Für 4mm Wellen kannst du mal den von mir verlinkten Bericht durchgehn. Ich meine da die Komponenten gelistet zu haben. Und die waren so gewählt, dass es zu den Dichtringen auch passende Kugellager gibt. Wobei ich sehr kleine Außendurchmesser wollte. Wenn man da mehr Platz hat war der "Standard" meine ich 4mm innen und 10mm außen. Oder 5mm innen und 16 außen. Müsste ich auch selber suchen. Für manche Teile kann Ebay auch eine gute Quelle sein, weil manche Maße selten sind und daher entweder extrem teuer als Modellbau oder nicht für Endkunden als Industriebedarf verkauft werden. Also Wellendurchmesser festlegen (üblich sind 4mm oder 5mm), dann schaun, was an Außendurchmesser geht und danach die passenden Lager und Dichtringe suchen. In den allermeisten Fällen gibt es zu den Lagermaßen auch Dichtringe. Daniel
  12. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Ich schätze du hast den Begriff "Drehteil" falsch verstanden. Ein Drehteil ist ein auf einer Drehbank gefertigtes Teil. Sprich recht genau auf einer für rotationssymmetrische Teile vorgesehen Maschine hergestellt. Dieses Drehteil wird dann mit der Wand wasserdicht verbunden (geklebt). Der Wellendichtring wird da schlicht reingepresst. Das Kugellager auch, wobei man das noch vorsichtig einkleben kann. Und weil der Dichtring nur durch einpressen/eindrücken gegen Wand und Welle dichten muss, muss die Innenseite der Aufnahme entsprechend genau und ordentlich sein. Eine Option ohne besondere Masschinen hab ich oben beschrieben. Da muss man dann nur ggf. die Außenform noch verschleifen. Daniel
  13. DJK94

    Anfängerfrage: Wasserfeste Motoren

    Bei meiner SeaShadow musste ich auch praktisch eine U-Bootartige Wellenanlage einsetzen, da die Antriebe komplett getaucht sind. Dabei kamen gedrehte Flansche zum Einsatz, die auf der Wasserseite ein Gleitlager haben und auf der Rumpfseite einen Wellendichtring. Die zweite Wellenlagerung übernimmt dabei der Motor mittels fester Kupplung. Würde ich so nicht wieder machen, aber ging platztechnisch nicht anders. Ursprünglich sollte auf der Rumpfseite hinter den Dichtring ein Kugellager. Mit der festen Kupplung wäre das System aber überbestimmt und es hätte klemmen können. So ergab sich allerdings, dass die minimalen Unwuchten dafür sorgen, dass der Dichtring quasi weggedrückt wurde und Wasser durchkam. Daher ein Kugellager in unmittelbarer Nähe sehe ich sinnig. Daher wird die nächste größere Version wieder ähnliche Flansche bekommen, aber mit einem KIugellager vorm Dichtring und einer Kupplung, die diese minimalen Unwuchten (Das ist so wenig, dass es gerade erkennbar ist an den minimalen Vibrationen.) ausgleichen kann. Und wie Tijgerhaai sagt braucht man dafür ein Drehteil. Das kann auch einfach aus einem Zylinder bestehen, in den der Dichtring und das Kugellager passen. So wird die Welle sauber durch den Dichtring geführt. Drei Kugellager sehe ich als Übertrieben, da fällt mir kein wirklicher Sinn zu ein, außer man nutzte sie als zusätzliche Dichtung. Man könnte mit einer besseren Ständerbohrmaschine sowas auch ohen Drehbank bauen. Ein Rundmaterial senkrecht einspannen und dann ein passendes Loch bohren und aufreiben. Wichtig ist, dass das Teile nicht wegkippen kann und nur mit einem Bohrer wird man das nicht schaffen. Da sollte man eine entsprechende Reibahle nehmen. Die Gefahr bei dieser Methode ist, dass das Loch nicht völlig mittig in das Teil kommt. Wenn man keine andere Passung hat, mag das aber zu tolerieren sein. Daniel
  14. DJK94

    Anfängerfragen

    Mit dem laminieren muss man etwas probieren. Das Tupfen ist gut. Ich nehm auch gerne Schwämmchen, weil ich da die Neigung das Gewebe mit den Borsten zu verziehen geringer finde. Man kann auch den Rumpf zuerst einpinseln. Das erschwert das Drapieren des Gewebes nach dem ersten Kontakt, aber fixiert schonmal vor. Beim ersten Versuch besser trocken auf den RUmpf und dann antupfen. NICHT streichen, da dann zu schnell das Gewebe verzogen wird. Was sicher auch gut geht ist mit den Schaumstoffrollen, wobei ich das noch nicht getestet habe, aber plane mal zu tun. 80g/m² in Köperbindung ist meine Wahl für solche Sachen. Leinwandbindung solltest du meiden. Das bekommst du bei Wölbungen kaum Faltenfrei drauf. Beim Köper gibt es mehr Freiheit im Drapieren. Allerdings aufpassen, dass du beim Handieren keine "Löcher" reißt. Das verlinkte von dir, wie oben bereits gesagt wurde, müsste gehn, aber mit 30min Topfzeit wirst du nicht glücklich werden. Ab dieser Zeit wird das Harz gelartig und kann nichtmehr sauber verarbeitet werden. Und bei meinem ersten Rumpf waren mir 60min schon fast zu knapp. Hat nur hingehaun, weil ich alles gut vorgeschnitten hatte und etwas Erfahrung bei andren Teilen. Ich hab damals nicht Nass in Nass, sondern die zweite Schicht, nachdem die erste durchgehärtet war. Nass in Nass ist aber die "schönere" Methode und vorzuziehen. Abreißgewebe außen sehe ich weniger nöti, wenn nicht noch was angeklebt werden soll, schadet aber nicht. Man kann auch als oberste Schicht ein sehr leichtes Gewebe nehmen, um die Oberfläche zu glätten, aber auch das brauchts nicht wirklich. Um dünn Spachteln und SChleifen kommt man eh nich therum, wenn man nicht wirklich die unregelmäßige Gewebestruktur behalten möchte. Wichtig ist Handschuhe zu tragen, da eben die Harze fiese Allergien auslösen können und ein "panschen" kaum zu vermeiden ist. (Und ich bin wirklich nicht überpenibel mit Gefahrenbeurteilung) Grüße Daniel
  15. DJK94

    Anfängerfragen

    Also du kannst im Grunde den derzeitigen Rumpf ausßen schleifen, bis er die gewünschte Form und Oberfläche hat und dann weitermachen mit dem Glasfaserlaminieren. Wie oben bereits gesagt beschreibt der Begriff "Zweikomponenten" ein Material, das aus zwei Teilen gemischt werden muss. Ohne beide Teile im passenden Verhältnis funktioniert es nicht. Die häufigsten sind dabei im Modellbau Polyester und Epoxydsysteme. Der Autospachtel ist meistens auf Polyesterbasis mit der einen Komponente im Topf und der zweiten in der kleinen Tube. Beim Mischen muss man nicht so extrem auf das Verhältnis achten. Dafür stinkt es mehr. Epoxydsysteme sind etwas teurer können teilweise mehr halten und man muss meistens stark auf das Mischungsverhältnis achten. Dafür riechen sie weniger. Allerdings muss man dennoch aufpassen und handschuhe nehmen, da sie fiese Allergien auslösen können. Für Informationen und Bezug lohnt sich auch r-g.de die haben gute Auswahl an Harzen und Geweben für viele verschiedenen Zwecke. Auch Beratung und eine Wiki-Seite. Fürs Gewebe und innen braucht man ein recht dünnflüssiges Laminierharz, das nicht zu schnell aushärtet. Topfzeiten ab 60min sind zu empfehlen. Braucht dann bis zum Härten gut 1-2 Tage, aber macht weniger Stress beim Arbeiten. Innen würde ich mit einem Schwamm oder Pinsel einstreichen, wenn man drankommt. Innen kann man in der Theorie weglassen, aber dann kann es gammeln,w enn doch mal Wasser rein kommt, und das kann immer mal passieren, gerade beim ersten Schiff. Der Epoxy BK-Spachtel müsste gehn. Der Autospachtel auf Polyesterbasis hat meiner ERfahrung nach die blöde eigenschaft, dass er recht Ahrt und damit schwierig zu Schleifen wird. Epoxyspachtel mit hohem Füllstoffanteiel lassen sich besser Schleifen und sind leichter. Man kann mit einem Laminierharz und Microballons und/oder Baumwollflocken auch sehr gut selber einen Spachtel mischen. Soviel erstmal dazu. Ansonsten konkretere Fragen. Wenn du Österreich/Bayern sagst, welche Gegend? Grüße Daniel
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