Jump to content

Ralph Cornell

usrLevel4
  • Gesamte Inhalte

    1.456
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Ralph Cornell

  1. Hier könnt ihr eure Kommentare loswerden.
  2. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Wer von uns kennt sie nicht, die Bojenbausätze von Ro-marin (ehemals Robbe). Sie finden Verwendung auf dem kleinen Bojentender Paula III, und sie sollen auch auf meiner "Repsold" zum Einsatz kommen. So weit, so schlecht. Denn in ihrer Originalform können diese Plastikteile nichts anderes, als nach dem Absetzen irgendwohin zu treiben (Vorzugsweise ins Schilf, wo man nicht mehr an sie rankommt...) Sicher könnte man unten dran noch eine Kette und einen Anker befestigen, aber das war's dann. Macht das Eindruck? ich glaube, nicht. Meine Bojen sollen zusätzlich noch blinken können, rot und grün, wie es sich gehört. Und sie sollen da bleiben, wo ich sie absetze. Und mehr noch: Sie sollen sich erst einschalten, wenn sie ins Wasser gesetzt werden. Um dies realisieren zu können ist ein Umbau notwendig, ein Abweichen von der Bauanleitung Los geht's! Die Arbeit fängt damit an, daß die Bojenkörper genau nach Vorschrift zusammengefügt werden. Als Klebstoff bietet sich Ruderer an. Der wird hart und lässt sich nachher von Wasser nicht beeindrucken. Dann aber, nach der Trocknung, wird die Boje genau in der Mitte ihres zylindrischen Mittelkörpers geteilt. Das bekommt man recht leicht hin, wenn man das Ding auf eine längere M4-Schraube aufspannt, die dann in die Drehbank kommt. Wer so etwas nicht sein eigen nennt, kann auch eine normale Bohrmaschine nehmen. Und dann geht man dem Plastik mit einem scharfen Messer zuleibe. Nach dem Entgraten kann man sich daran machen, die Schutzbügel auf dem Bojenoberteil zu erstellen. Auch hier kann man zunächst nach Bauanleitung vorgehen. Es zahlt sich übrigens aus, wenn man die in den Bojenkörper hineinragenden Teile dieser Bügel etwas länger lässt und sie dann innen umlegt. Krick empfielt, die Kreuzung der beiden Bügel zu verkleben, aber das hält auf die Dauer nicht. Verlöten ist der wahre Jakob, und wer es besonders fest haben will, macht es so wie ich: Hartverlöten! Ein winziger Tropfen Hartlot genügt. Und noch etwas habe ich anders gemacht: Aus dem Rest des Messingdrahts habe ich mir einen Ring geformt, der dann auch mit allen vier Bügelteilen verlötet wird. Der Grundgedanke ist: Wenn das Krangwicht mit mit seinen Stiften in die Bügel greift und der Kran die Boje hochzieht, rutscht der greifende Stift die Bügel entlang, bis er zu dem Ring kommt. Und da bleibt er dann! Das macht später das Aushaken einfacher und der Ring trägt zusätzlich zur Festigkeit bei. Um zu verhindern, daß die Hitze des Lötens die Bügel entlangkriecht und das Plastik schmilzt, habe ich die Drähte unten mit einem Streifen nasser Watte umgeben. Das durch den Innenraum der Boje verlaufende Messingrohr habe ich verworfen. Statt dessen wird sowohl in das Oberteil als auch in das Unterteil ein Stück Rohr eingesetzt - egal ob PS oder ABS. Das ist leichter, und das ist wichtig - die Boje bekommt ja später eine Nutzlast zu tragen... Sowohl der Akku, der der Boje das Blinken ermöglichen soll, als auch die Kette, Und das ist auch der Grund, warum die Boje nach dem ersten zusammenkleben mittig geteilt wurde. Die beiden Teile werden mit einem Stück schwarzem Isolierband versehen, das sie sowohl abdichtet als auch zusammenhält. Der standartmäßige Fuß unten dran ist zunächst einmal provisorisch. Das Einschalten der Boje beim Absetzen soll dieses kleine Ding erledigen: Ein Reed-Kontakt. Das Dingelchen hat nur 5,5 mm Länge bei einem Durchmesser von 2 mm. Hier geht's zu den Kommentaren
  3. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Alle Bojen funktionieren ordnungsgemäß. Und so ungefähr soll es später aussehen und funktionieren: Die Bojen auf ihrem Gestell, die Steine an Deck. Das Gestell soll nur verhindern, daß die Bojen hin- und herrollen. Die Trennwand am Fuß der Bojen verhindert, daß die Schwimmkörper den Schaft hochrutschen. Vorläufig ist das das Ende des Bauberichts. Kann sein, das ich später noch einmal einen Link einfüge, der den Kran an der Arbeit zeigt... Zuerst werden die beiden Steine der Außenbojen ins Wasser gesetzt, dann folgt die dazugehörige Boje. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt geht es mit dem Baubericht der "Repsold" weiter... Hier geht's zu den Kommentaren.
  4. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Und hier nun das Ende des Bauberichts: Nach 13 Stunden Dauerblinken habe ich dann ein wenig die Geduld verloren. Es ist immer noch genügend Saft in der Boje, und auch die Blinkfequenz ist unverändert. Da die grünen LED's mit der gleichen Spannung angegeben sind, sie aber vielleicht etwas mehr Strom ziehen, wäre das dann entsprechend weniger. Aber das werde ich nicht noch extra ausprobieren. Und hier ist nun das fertige Produkt: Boje, Kette und Stein mit Schäkeln verbunden. Einige von euch werden sich vielleicht wundern, warum ich den Bügel in dem Stein so lang gemacht habe. Das ist dem Krangewicht geschuldet. Bei dem Ding handelt es sich um eine Olive aus Blei, in die vier schräg nach oben zeigende Stifte aus Stahl eingeharzt sind. Wenn die Olive mit dem unteren Ende aufsetzt (und mehr Seil darf ich nicht vom Kran ablassen, weil sonst das Seil von den Seilrollen abspringt!), sind die oberen Enden der Stifte in einer Höhe von 20 mm. Der Bügel muss also etwas höher sein: 25 mm. Und das war's. Jetzt werde ich die restlichen drei Bojen in gleicher Weise ausstatten. Für die Freunde des belebten Bildes Hier geht's zu den Kommentaren.
  5. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Mittlerweile habe ich ein paar Versuche mit den Bojen gemacht, die hauptsächlich die Schwimm- und Trimmlage mit der Kette betrafen. Es zeigte sich, daß die Versuchsboje bei einem Gewicht von 6,3 Gramm noch ziemlich aufrecht schwamm. Bei etwa 18 Gramm zusätzlichem Gewicht schwamm die Boje immer noch, tauchte aber schon ziemlich tief ein. Die ideale Trimm- und Schwimmlage nahm sie bei einem Gewicht von etwa 13 Gramm ein. Das entspricht bei einer Kette 4848 von STEBA einer Länge von 80 cm, wie ich mir schon überschlägig ausgerechnet hatte. Ein Dauerversuch, der die Akkulaufzeit mit den Blink-LED's bestimmen soll, läuft derzeit. Ich werde berichten.
  6. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Heute hat der Postbote viel Arbeit gespart; alle zur Fertigstellung der Bojen nötigen Bestandteile sind auf einmal eingetroffen: Die Schäkel vom Seefahrer, die Kette(n) von STEBA und die LiPo's von der Sol-Expert-Group. In den nächsten Tagen kann ich mich also an die Werkbank setzen wie an einen gedeckten Tisch. Schon gestern habe ich mir für die Grundgewichte der Bojen (ich habe mich dahingehend belehren lassen, daß die Bojenleger sie einfach "Steine" nennen, also verwende ich ab sofort diesen Begriff...) Schnellzement besorgt. Denn ich habe mir gesagt: Im Original verwenden die Leute für die Steine Beton. Und was könnte echter sein als das Echte - eben Beton. Hier entstehen gerade zwei wesendliche Teile. Im Vordergrund das Gestell, in dem die fertigen Bojen an Bord der "Repsold" ruhen sollen. Es besteht aus zusammengeklebten Raketenleithölzern (Sylvester lässt grüßen). Und im Hintergrund wird gerade der erste "Stein" gegossen. Der Bügel darin ist aus 1,5 mm Messingdraht, schwarz gebeizt. Die "Gießform" ist einer von den Plastikbehältern, in denen man in Hotels oder Jugendherbergen Marmelade in Kleinportionen erhält. Von den Dingern kann man nie zu viel haben. So sehen die fertigen Steine aus. Wirkt doch ganz echt, oder? Und schwarz gebeizt wurden auch die Schäkel und die Kette(n , hier noch in einem Stück). Jetzt brauche ich nur noch die Kette entsprechend zu teilen und die Stücke mit den Schäkeln an den Steinen und an den Bügeln der Stellringe fest zu machen. Hier geht's zu den Kommentaren.
  7. Ralph Cornell

    Baubericht Johann Georg Repsold

    Ein bisschen habe ich weiter gemacht. Das neue Geländer ist aufgelötet und lackiert. Einen kleineren Teil (im obigen Bild rechts vorn) musste ich dann doch wegschneiden, denn an der Stelle kommt die Krankamera rein! So sieht es dann aus. Das Dingelchen funktioniert schon! Gestern getestet. Aber an den senkrechten Teilen muss noch weiter lackiert werden - der Lack deckt nicht gerade gut.
  8. Ralph Cornell

    Baubericht Johann Georg Repsold

    Hallo, Freunde! Ich hab's endlich angefangen... und bereue es schon fast - denn das wird ein teurer Spaß! Von einem Vereinskollegen habe ich eine "Repsold" erstanden. Das Schiff war schon ziemlich fertig und ist auch schon gefahren, wie er mir sagte. Viel weiß ich nicht über die Geschichte des Modells. Aber es könnte sich um einen recht modernen Bausatz handeln, denn beim Bau kam eine Technik zum Einsatz, die ich erst hier im Forum kennengelernt habe; kupferkaschierte GFK-Platten, die zusammengelötet wurden. Ich selbst habe diese Technik erst einmal angewendet, um einen verstellbaren Motorträger für den Mittelmotor einer "Bermpohl" zu erstellen. Innen sieht es ziemlich wüst aus. Es waren wohl mal alte Komponenten verbaut, sogar ein Bugstrahlruder, das aber nicht angeschlossen ist. Andere Verbindungen, wohl auch für die Beleuchtung, sind gekappt worden, ebenso die des Lautsprechers im Deckshaus. Die "Repsold" besitzt natürlich auch einen Kran - genau genommen war das einer der Hauptgründe, die mich bewogen haben, das Modell zu erwerben. Auch hier waren alle Verbindungen gekappt, aber die Motoren für Drehung, Hebung und Winde waren vorhanden und sind funktionsfähig. Das habe ich als erstes ausprobiert! Und nun... Ich brauche erst einmal drei kleine Regler für den Kran und zwei größere für die Antriebsmotoren. Da ich eine recht gut ausgebaute MC-20 besitze, erlaubt mir das eine Anzahl von netten Spielereien; so z.B. Unterstützung der Ruderfunktion durch Drehzahl-Differentierung mit Mischern usw. Der Kran ist es, der mich irre macht. Hier hat der urspüngliche Erbauer sonderbare Dinge verbaut - Motoren und Getriebe, die einem ausgeschlachteten Tonbandgerät zu entstammen scheinen. Innenbeleuchtung scheint das Boot nicht zu haben, aber ich habe noch längst nicht alle Kabel durchgeklingelt. Einen Smoker hat die "Repsold" nicht, obwohl die Konstruktion der Abgaskamine das ermöglichen würde. Auch das will ich ändern. Es wird ein Haufen Arbeit sein, das Boot so auszurüsten, wie ich mir das denke - und es wird teuer werden, wie schon gesagt. Ich werde immer fallweise von diesem Projekt berichten, sobald ich damit weiter gekommen bin. Fotos folgen. Hier geht's zu den Kommentaren...
  9. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Die restlichen beiden Bojen sind lackiert, die Blink-LED's sind drin, ebenso die Außenanschlüsse und die Konstantstromqellen. Hier nun die Stellringe am unteren Schaft - mit Bügeln versehen und schwarz gebeizt. Da ich noch nicht weiß, wie schwer genau die Ketten werden, habe ich sowohl die großen wie auch die kleinen Stellringe mit Bügeln versehen. Sollte es nötig werden, doch die großen Stellringe zu verwenden, müssen einfach nur die Bügel aus den kleinen Stellringen genommen werden, dann kann man beide montieren. Und hier die Bojenunterteile, zweimal mit den Schwimmkörpern in der "Aus"-Stellung im Vordergrund, während hinten die aufrecht stehenden Stücke sich in der "Ein"Stellung befinden. Wohlweislich habe ich die Schwimmkörper mit dem Durchmesser des unteren Bojenabschlusses gebaut. Und daß sie etwas rauh sind - wenn die Bojen nicht gerade sandgestrahlt und frisch lackiert sind, sind auch die ziemlich rauh. Seepocken, Miesmuscheln, Algen...
  10. Ralph Cornell

    Mitbringsel etc

    Leider ist es sehr unwahrscheinlich, daß ich jemals zu einem UT kommen kann - ich bin kein Autobesitzer. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich mit einem Motorroller mit 40Km/h mit einem Anhänger hinten dran durch halb Deutschland juckle? Und soweit ich weiß, fährt auch niemand aus Berlin dorthin. Es ist einfach zu weit. So gern ich kommen würde - es geht nicht. Ersatzweise wünsche ich euch maximalen Spaß!
  11. Ralph Cornell

    Mitbringsel etc

    Wäre lustig, meine im Werden begriffenen Blink-Bojen hier einzusetzen. Aber vielleicht fühlt sich jemand animiert, meine Arbeit zu kopieren?
  12. Ralph Cornell

    ro-marin-Bojen, funktionsfähig gemacht

    Danke, @Chris DA . Aber der Seefahrer hat mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Es kann also weiter gehen.
  13. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Kurzer Zwischenbericht: Die restlichen zwei Bojen sind eingetroffen und wurden auch gleich verklebt. Da die Arbeitsschritte schon geschildert wurden, werde ich das nicht wiederholen. Und es wird etwas dauern, den gleichen Baustand wie bei den ersten beiden Stücken zu erreichen. Etwas ärgert mich: Bisher habe ich meine Schäkel immer bei STEBA gekauft, aber nun sehe ich, daß der gute Mann die Dinger aus dem Programm genommen hat. Also: Wahrscheinlich Selbstbau aus 2 mm Messingdraht. Hier geht's zu den Kommentaren.
  14. Ralph Cornell

    Baubericht Johann Georg Repsold

    Und - natürlich hat das Mistding von Geländer nicht gehalten. Wie denn auch - zurechtgebogen aus Messingdraht, und die Teile des 2. "Durchzugs" einfach dazwischen gelötet. Wenn man da was zurechtbiegt, ist es ab. Und die Länge der senkrechten Streben war auch überall unterschiedlich. Also: Das ganze Ding noch einmal angefertigt, aus 1,5er Eisendraht, und diesmal hart verlötet. Das hält in sich und bricht nicht, wenn man was biegt oder man mal versehendlich dagegen kommt. Zum Glück ist die Basis des Geländers ziemlich fest. Das ist eine Messingplatte, auf die ein solcher Eisendraht aufgelötet wurde. Also konnte ich das fertige Geländer dann weich auflöten. Natürlich muss das Ganze dann noch lackiert werden.
  15. Ralph Cornell

    Kommentare zu "Johann Georg Repsold"

    Und schon geht es los mit den Fragen... Achtern auf dem Deckshaus Ist eine Lücke in der Reeling. Offenbar soll hier Davids für das Beiboot hin. Aber diese Teile waren nicht enthalten. Nun erinnere ich mich düster, hier im Forum einmal erwähnt gesehen zu haben, daß es Frästeilsätze für die "Repsold" gibt. Meine "Repsold" hat 125 cm Länge - sind diese Frästeile für ein Schiff dieser Größe? Und gehören zu diesem Satz auch die Teile der Davids?
  16. Ralph Cornell

    Kommentare zu "Johann Georg Repsold"

    Sehr schön! Und noch besser: Auf den Bildern konnte ich Details erkennen, die meine "Repsold" noch nicht hat.
  17. Ralph Cornell

    Baubericht Johann Georg Repsold

    Also, dieser Kran! Der war von Anfang an ein steter Quell der Qual! Jetzt ist mir auch noch einer der senkrechten Träger der großen Seilrollen weggebrochen. Auch der war nur geklebt, und - natürlich! - mit Stabilit Expess... Der alten Version. Also Hand angelegt und sowohl den Turmkopf als auch den Träger neu verlötet. Natürlich ist dabei die Farbe flöten gegangen; das muss ich neu machen. Auch das Geländer der Arbeitsplattform zu löten war nicht trivial. Ob's hält, weiß ich noch nicht - ich muss erst das ganze Lötzinn mit der kleinen Drahtbürste entfernen. Der Erbauer hat, glaube ich, angefangen zu löten und dann die Geduld verloren und geklebt - ratet mal, womit... Der Lichtmast, mit dem das ganze Ärger angefangen hat, ist auch abgegangen - hol's der Teufel! Aber das ist eher ein Vorteil. Jetzt kann ich die Sprossen einsetzen, probieren, ob's funktioniert, und erst, wenn das der Fall ist, den Mast wieder ansetzen, mit 5-Min.-Epoxy. Das bleibt wenigstens elastisch.
  18. Ralph Cornell

    Kommentare zu "Johann Georg Repsold"

    @JojoElbe Wahrscheinlich richtig. Ich glaube, mich an Teile des Berichts aus dem "Neuen Universum" zu erinnern. Darin war, glaube ich, erwähnt, daß zumindest die großen Tonnen mit Gas beleuchtet waren und für ein halbes Jahr Dauerbetrieb gut waren. Ja, ich habe auch gelesen, daß die "Repsold" kein Tonnenleger mehr ist, sondern als Versuchsschiff für effiziente Schiffsantriebe dient.
  19. Ralph Cornell

    Kommentare zu "Johann Georg Repsold"

    Danke, @JojoElbe . Das war sehr interessant. Hab' mir beide Beiträge angesehen. Na ja, die Wintertonnen hatten kein Licht. Und die eine von den großen war sogar mit Solarpaneelen. Das mit den Pricken kannte ich noch nicht. Na, ich werde nicht versuchen, das nachzuahmen. Bin mal mit einem die Weser hochgefahren bis Vegesack. Ich durfte Ruder legen, immer auf dem Bojenstrich. Aber ob die Dinger Licht hatten - keine Ahnung. Es war ja Tag... Mich würde sowieso mal interessieren, ob und wie wie eine solche Boje Tag und Nacht auseinanderhalten kann. Wie das in einem Leuchturm geht, das weiß ich - mit Hilfe einer sogenannten Sonnenröhre. Aber in so einer Tonne...?
  20. Ralph Cornell

    ro-marin-Bojen, funktionsfähig gemacht

    @Chris DA : Oh, ich habe mich schon für eine Sorte Lipos entschieden: Diese hier . Denn die besitzen einen Tiefentladeschutz. Es wäre ja wohl zu viel verlangt, da auch noch einen Akku-Warner reinzuquetschen! Um einiges teurer, ja, aber Sicherheit ist selten zu teuer bezahlt. Trotzdem danke, Chris.
  21. Ralph Cornell

    Baubericht Johann Georg Repsold

    Ärgerlich! Habe heute, den Vorschlägen aus den Kommentaren folgend, die Bohrungen für die Leitersprossen am Lichtmast des Krans gemacht. Das ging ganz gut - aber trotzdem zu tief! Der Scheinwerfer funktionierte nicht mehr. Der Versuch, die in ihm hochführenden Kabel zu ersetzen war auch nicht erfolgreich - Verlöten und durchziehen ging nicht. Also was - Wutanfall bekommen und den Turmkopf abgebaut. Ich muss sowieso zwei weitere Kabel einziehen, für die Stromversorgung der Krankamera. Da ist das ein Aufwasch. Wobei ich feststellen musste, daß der Erbauer hier geklebt hat. Und natürlich ging die Klebung kaputt, als ich den Tumkopf abhebelte. Was tun? Neu verkleben, diesmal mit Epoxy. Der ursprüngliche Erbauer hat exessiv Gebrauch von Stabilit gemacht, aber das Zeug, auch die alte Version, wird spröde - wie die Figura zeigt. Für die Sprossen muss ich mir noch 1mm Messingdraht besorgen. Verkleben werde ich sie mit Loctite "Fügen Nabe/Welle". Das sollte halten!
  22. Ralph Cornell

    ro-marin-Bojen, funktionsfähig gemacht

    Wusste gar nicht, daß es davon Bilder gibt... Schaue ich mir gleich nachher an. Aber an Bord der "Repsold" werden nur vier kleinere oder zwei große Tonnen Platz finden. Und für die Großen habe ich noch nicht einmal einen Bauplan... Also kommen erst einmal noch zwei Kleine an die Reihe. Für die habe ich noch das Material da. Auf der Heizung härten gerade die Verklebungen für die drei anderen Schwimmkörper. Heute oder morgen kommt der Schliff und die Lackierung. Mit den LiPo's und den Ketten könnte es noch länger dauern, je nach meinem Kontostand. Aber ich habe ja genug zu tun. Langeweile wird nicht aufkommen. @JojoElbe Kriegst gleich eine PN.
  23. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Hier eine der Backbordbojen mit ihrem Schwimmkörper - wie man sieht, sind es doch drei Scheiben von 6 mm Dicke. Der Schwimmkörper schwimmt zwar auch mit zwei Scheiben noch, aber er hängt etwas schief im Wasser. Verkanten darf er nicht. Und außerdem habe ich etwas bei meinen Versuchen bemerkt: Wenn ich den Reed-Kontakt so weit in den unteren Schaft schiebe, daß der Glaskörper völlig verschwunden ist, dann schaltet sich der Kontakt wieder aus - der Magnet rutscht zu hoch. Die dritte Scheibe sorgt für die nötige Distanz und erhöht den Auftrieb. Das Ganze funktioniert jetzt zuverlässig. Den Schwimmkörper habe ich mit schwarzer Acylfarbe von Tamya lackiert. Das härtet ein wenig die Oberfläche und passt den Schwimmkörper der allgemein schwarzen Farbe der Boje an. Nun wird erst einmal eine längere Pause in diesem Bericht eintreten. Ich muss jetzt erst einmal weitere Teile bestellen - die LiPo's und die Ketten. Und außerdem muss ich eine kleine Serie in der Anfertigung der Schwimmkörper auflegen. Denn die "Repsold" soll 4 von diesen Bojen an Bord nehmen. Zwei muss ich bei Ro-marin noch nachbestellen. Und noch etwas werde ich mir anfertigen: Ein Gestell, in dem die Bojen an Bord lagern sollen. In dem Filmstreifen, auf den mich der @Hansen-Bengel hingewiesen hat, war das ja ein Riesending von Boje, das einfach mit dem Unterteil an Deck abgesetzt wurde - hingestellt. Aber es gibt auch ein anderes Bild von der Repsold wo die Boje waagerecht abgelegt wurde. Ich glaube sogar, Teile des Gestells zu sehen. Auch ein ziemlicher Brocken, nicht wahr? Aber das Gestell soll noch etwas bewirken - es soll verhindern, daß der Schwimmkörper schon an Bord den Schaft hochrutscht. Mal sehen...
  24. Ralph Cornell

    Ro-marin Bojen, funktionsfähig gemacht

    Es ist, wie ich befürchtet habe: Es gibt einfach keine fertigen Magnete in der Stärke mit 4,5 mm-Bohrung. Da ist Selbstbau angesagt. Wohl dem, der eine Drehbank besitzt! Ich habe mir bei der Magnetbude ein Stück kunststoffgebundene Magnetleiste besorgt, 5 mm stark. Das schien mir gerade die richtige Feldstärke zu haben. Loch gebohrt (5 mm, weil das Material bei der Bearbeitung federt), Stück ausgeschnitten und abgedreht, gespannt auf eine M5-Schraube mit zwei Kronenscheiben. Bei einem Durchmesser von 12 mm schien es mir gerade richtig zu sein. Hier entsteht gerade der Schwimmkörper, aus 6 mm starkem Depron. Dort ein Durchmesser 12 und 2,5 mm tiefes Loch eingefräst und die Magnetscheibe mit 2K-5 Min. eingeklebt. Linkerhand sieht man das gleich behandelte Gegenstück, das die ganze Geschichte verschließt. Das Ganze wird nach dem Verkleben rund geschliffen. Gestern habe ich schon mal die zweite Boje vorbereitet. Wo es im Bild so stark glitzert - darunter sitzt die Ladebuchse, der Anregung folgend diesmal mit vergoldeten Federkontakten. Das andere Teil ist die KSQ. Die Backbord-Boje ist schon so weit gelötet, daß ich nur noch den Reed-Kontakt in den unteren Schaft schieben und verkleben muss. Das mache ich aber erst, wenn der magnetische Schwimmkörper fertig und ausprobiert ist. An sich fehlen nur noch die Kette mit ihrem Grundgewicht und der LiPo. Hier geht's zu den Kommentaren.
  25. @JojoElbe Oh, ich dachte nicht an die Fahrbelastung. Aber man kommt doch mal versehendlich gegen das Ruder. Ich habe in meiner modifizierten "Gracia" so eine 4 mm-Ruderwelle drin. Das Ruder befindet sich in unangenehmer Nähe zu den gekreuzten Hölzern des Bootsständers, und wenn es dagegen schlägt, verbiegt sich auch schon mal die Ruderwelle. Daher mein Stoßseufzer. Wenn Du das mit einem 2. Lager abfangen willst, kann das nur nützlich sein und solchem Ärger vorbeugen.
×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.