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BernhardB

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  • Schwerpunkt im Modellbau
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    München
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  1. ...Oder: Wenn Du ein altes Servo hast, kannst Du dieses zum Ansteuern der LEDs zerlegen. Im Wesentlichen: Einfach Elektronik ausbauen, Motor abschneiden und LED(s) über Vorwiderstände an Motoranschlüsse löten. Dann am Poti des Servos die Schwelle einstellen, die der Kanal haben muss, wenn die Beleuchtung an soll... Siehe z.B. hier:
  2. Hi, habe auch die DS230 - inzwischen hat meine Begeisterung etwas nachgelassen: Sooo viele Vorteile gegenüber einer ganz normalen Laubsäge hat das Ding nicht. Ich war froh über die Säge, als ich aus 6mm Buche Spanten ausgesägt habe - heute würde ich dünneres und weicheres Holz nehmen. Und auch damals war grob 1 Laubsägeblatt (das Teil frisst ja normale Laubsäge-Blätter) pro Spant fällig. Inzwischen bin ich mit einer Laubsäge exakter als mit diesem Teil. Für mich inzwischen der einzige Vorteil dieses Teils gegenüber einer handgeführten Säge: Ich schneide mich nicht so leicht in die Finger, da das Blatt immer exakt an der gleichen Stelle läuft.
  3. Hmmm, Krabbenkutter? Aus Holz? Gab es das tatsächlich mal? Ich dachte, zu der Zeit, zu der man Boote aus Holz baute, wären die Fangschiffe (zu mindestens an der deutschen Nordsee-Küste) eher noch großteils mit (Zusatz)-Segeln unterwegs gewesen und haben alles gefischt, was ihnen zwischen die Netze gekommen ist.... aber ich kann mich da gerne irren. Ein typisches Vorbild, das ich da auch nachbastle, ist die "Maria", die im Deutschen Museum (München) angelegt hat. Das Teil wurde 18irgendwannspät gebaut und hat folgende Beplankung: Wie man sieht: Eher grobe Zimmermanns-Arbeit, bei der die Planken-Stöße deutlich zu sehen sind. Nix Feinarbeiit, einfach aus Planken zusammen gezimmert. Aber wie gesagt, dies ist das einzige Vorbild, das ich in dieser Richtung kenne...
  4. Kuck mal einer schau: http://www.shipmodell.com/index_files/0PLAN3A.html
  5. EBay. Und da auf die Bewertung des Händlers schauen. Bei allem, was höchstens einen Stern Abzug hat (und - wg. Steuer und Zoll - nicht aus Fernost kommt) habe ich beste Erfahrung gemacht.
  6. Hi Gerd! Super Hinweis mit dem XBee, Danke! Hast Du da schon praktische Erfahrungen? Nach den "offiziellen" Dokumenten scheint da wenig Unterschied in der Reichweite zu BlueTooth zu sein (75 bis 100 m indoors, außen weiter), aber was sagt die Praxis?
  7. Hallo zusammen, wie schon geschrieben: Wenn die Reichweite und die Latenz nicht passen, dann wird an den Arduino ein "herkömmlicher" Empfänger (z.B. über S-Bus) angeflanscht und über den zugehörigen Sender gesteuert. Dann wird über BlueTooth nur noch das Setup des Modells gemacht (welche Segel sind gerade gesetzt / Stellungen zu einander) - hier ist eine Touch-Oberfläche eines Handys allemal angenehmer als das, was ich so standardmäßig von Funken her kenne. Sooo pessimistisch wie Ihr bin ich da aber eigentlich nicht: Die Funktions-LKW-Modell-Bauer setzen zum großen Teil auch auf Bluetooth, siehe z.B. http://www.geier-modellbau.de/index.html oder auch die Roboter-bauer verwenden das viel... Was mich interessieren würde: Habt Gibt es irgendeine Anleitung, wie man so ein TX Modul (Sender! Nicht Empfänger!) von nem Arduino aus ansteuert, d.h. Arduino sagt: Stelle Kanal auf 50% und das TX-Modul schickt das an nen Empfänger? Dann könnte ich beide Seiten selber machen, nicht nur Empfänger-Seite. Anleitungen in diese Richtung sind höchst willkommen! Vielleicht noch kurz die Architektur, wie "herkömmliche" Funke und Vluetooth friedlich nebeneinander werkeln können: Sowohl BlueTooth als auch SBus senden ihre "Steuerungswünsche" an entsprechende Klassen des Sketches, diese leiten dies an eine Service-Klasse für Servos weiter, die entscheidet, was im Endeffekt zu tun ist. Hier kann sich z.B. entscheiden, daß BlueTooth nur für die Konfiguration und der SBus nur fürs Fahren zuständig ist oder ähnliches - das ist flexibel.
  8. Ja, die Latenz von so was ist natürlich bei BlueTooth nicht gerade berauschend - ich würde damit auf keinen Fall eine Drohne oder ein Rennboot fahren wollen. Aber bei nem Fischkutter denke ich reicht das locker - wir sprechen hier von Verzögerungen von deutlich unter 1/10 Sekunde, bei der Trägheit, die der Kahn hat, sollte das ausreichen. Leider kenne ich die "tiefer" liegenden Schichten des Bluetooth-LE-Stacks nicht so genau. Ein Steuer-Befehl braucht, wenn nichts durch die "tieferen" Schichten dazu kommen würde, 7 Bytes, die übertragen werden müssen: 2 Byte für den BlueTooth Service, 2 Byte für die Bluetooth Characteristic, 1 Byte für die Servo-Nummer und 2 Byte für die Servo-Position. Also gehen nur sehr kleine Datenpaket-Schnipsel über das Netzwerk. Wie schon gesagt, wenn das alles nicht tut, wird ein "konventioneller" Sender an den Arduino angebunden, der ist allemal schnell genug - ich bin daher auf der sicheren Seite. Und ja: Schneller würde das mit der FrSky auf jeden Fall gehen - aber dabei würde ich nicht so viel lernen. Und mir kann diese Form der Weiter-Bildung da ich seit über 20 Jahren IT-ler bin nicht schaden - gerade Wissen, wie ein Smartphone programmiert wird, gehört heutzutage in der IT-Welt eigentlich dazu und da habe ich noch Nachhol-Bedarf
  9. Ja, das mit der Reichweite ist mir bewusst. Die ist laut https://en.wikipedia.org/wiki/Bluetooth_Low_Energy bei > 100m, für unsere Zwecke immer noch eher knapp, reicht aber für die ersten Versuche. Ob sie insgesamt reicht: Versuch macht kluch... Je nachdem, ob sie reicht oder nicht, habe ich 2 Möglichkeiten: Sollte die Reichweite ausreichen, dann kann ich mir selber einen Sender bauen, indem ich an ein ausgedientes Handy entsprechende Schiebe-Potis und ein schön stylisches Steuerradrad dran baue - das wird dann ne Funke mit "Steam-Punk"-Anlehnung sein, deren Amaturen genau auf das Modell abgestimmt sind Sollte die Reichweite _nicht_ reichen, dann schließe ich an den Arduino zusätzlich den Empfänger einer Funke an - die rücken inzwischen fast alle auch ihr Signal in serieller Form raus. Gesteuert und gefahren wird dann mit einer "normalen" Funke, im Hafen angelangt (oder in Ufernähe) können dann über das Handy die einzelnen Segel an- und ausgeschaltet werden (je nachdem, welche auch wirklich gesetzt sind) und der Trimm nachgebessert werden.
  10. Hallo zusammen, vielleicht erst mal zum Hintergrund: Seit (vielen) Jahren bastle ich am Modell der "HF31 Maria" rum - eines Fisch-Evers, der erst rein unter Segeln und später mit Hilfsmotor unterwegs war und nun seine letzte Ruhe-Stätte im deutschen Museum in München bekommen hat. Hier seht Ihr den aktuellen Bauzustand: Die Fertigstellung wird sich bestimmt weitere Jahre hin ziehen, ich möchte daher erst mal "nur" Motor und Ruder steuern. Dann kommen nach und nach die einzelnen Segel dazu. Die möchte ich jeweils einzeln ansteuern können und auch ausschalten können, wenn sie nicht gebraucht werden - ich habe mir ausgerechnet, dazu brauche ich 5 Servos + 1 Servo fürs Ruder + Motor = 7 zu steuernde Größen. Wobei sich die ganzen gerade gesetzten Segel auf einem Hebel befinden sollen. Klar könnte man das Ganze auch über nen FrSky mit entsprechend vielen Kanälen und OpenTX Programmierung hin kriegen, aber selbst dann: Ich fürchte, die Trimmerei wird dann auch ein zie,liches Gefummel. Daher habe ich mich entschieden, die Steuerung einem Arduino zu überlassen. Dieser wird durch ein Handy über BlueTooth angesteuert, mit dem man das Verhältnis der Segel zueinander einstellen kann usw. Derzeit soll die gesamte Steuerung über das Handy erfolgen - einen S-Bus geeigneten Sender habe ich (noch) nicht. Ob überhaupt ein anderer Sender als das Handy hin kommt, wird sich noch entscheiden. Hier erst mal die Hardware: Was Ihr hier seht, ist ein Arduino Mega (Clone), auf dem eine BlueTooth-Platine steckt, auf der wiederum der Servo-Shield mit 16 Serv0-Ausgängen steckt. Das Ganze will durch Software angesteuert werden: Dazu bedarf es einerseits eines Sketches, andererseits einer Handy-App, die beide selbst programmiert werden wollen: Der Sketch - wie bei Arduino gewohnt - in C++. Für die Handy-App habe ich das Ionic-Toolkit und Cordova ausgewählt (d.h. Programmierung als Web-App in Typescript). Den jeweils aktuellen Stand des Quellcodes gibt es hier: https://github.com/BernhardBrem/SteeringMaria Das funktioniert schon: Handy mit Arduino verbinden, Befehle zum Stellen der Servos senden. Servos dran habe ich aktuell noch nicht, da muss ich mir erst noch eine Extra-Stromversorgung an die Servo-Platine löten. Hier einige ScreenShots: Nach dem Scan findet das Handy den Arduino, der sich schon mit dem Modell-Namen meldet: Drauf tippen, dann verbindet sich das Teil... Der Servo-Dialog, mit dem ich die Servos einzeln stellen kann... Die Reaktion des Arduinos: Die Position kommt an und kann weiter verarbeitet werden. Das Ganze muss natürlich noch wachsen...
  11. Uli, ich habe Dir gerade den Dropbox-Ordner geshart, in dem ich die ganzen Bilder habe, aus denen ich das Ganze rekonstruiert habe. GPS/Lagesensor hat mein Photo nicht - dazu ist das Teil zu alt. Ich bezweifle aber sowiso, dass GPS da vernünftig funktioniert: Das Teil steht im Kellergeschoss des Deutschen Museums mit jeder Menge Fundamenten rund rum....
  12. Hallo Uli, Ja, leider. Das liegt an der Art und Weise, wie ich das konstruiere: "Normalerweise" hast Du ja die Abmessungen der Spanten und konstruierst darum die Hülle. Das geht bei dem Modell nicht, da Du an die Spanten zum Vermessen nicht rankommst. Daher hab ich den Weg andersrum genommen: Die Hülle wird so genau wie möglich rekonstruiert und erst wenn das fertig ist, kommen die Spanten rein. Das Rekonstruieren der Hülle mache ich auf der Basis von 2 unterschiedlichen Methoden: 1) habe ich das Boot in ca. 60 Photos festgehalten und das dann einem 3D-Rekonstruktionsprogramm VisualSFM in eine Punkte-Wolke verwandelt. Diese dann richtig skaliert und in FreeCad importiert: 2. ) Dann anhand dieser Punktewolke, dem was ich rausgemessen habe und Detailbilder wird die Hülle rekonstruiert. Dabei stimmt die Punkte-Wolke bis in den einstelligen %-Bereich mit den Messergebnissen überein - ich bin also guten Mutes, dass wir wenigstens was semi-scales hinbekommen. Aber erst muss die Hülle fertig sein, bevor wir an die Spanten gehen können. Hier als Vorgeschmack ein hübsches Bild vom Cockpit zum Bug: Mit Außenborder-Modellbooten kenn ich mich auch schon recht gut aus.... ich habe schon 2 152VO-Boote gebaut, die auch relativ anständig fahren. Von der Länge her: Ich strebe Maßstab 1:6 an (vermessen tue ich natürlich in 1:1 - daraus wird dann ein 2. Plan gemacht werden müssen). Das ergibt eine Länge von ca. 63 cm. Kleiner macht für mich keinen Sinn: Das Teil ist so detailreich, dass sonst zu viel untergehen würde. Schau Dir allein mal diese Tatzen hinten an: Klar, befeuert wird das mit nem Brushless ;-) Bleibt nur die Frage: Eine Schraube oder wie hier - wg. Original-Getreu eine Zug und eine Druckschraube? Ich persönlich bin darauf aus, das Ganze so original wie möglich hinzukriegen. Das geht bei mir aber auf Kosten der Zeit.... ich rechne nicht damit, dass dieses Modellboot in den nächsten 3 Jahren das Wasser sieht (der Beruf will ja auch noch ausgeübt werden). Gerne! Ich wohne in München... Gruss Bernhard
  13. Hier mal mein derzeitiger Planungsstand - der Weg ist noch weit...
  14. Ist eine Class X Portier mit Soriano Außenborder - siehe hier: http://www.soriano-outboard.com/11388.html Ich kenn die sehr gut, da ich sie mindestens 20* schon mit Meterstäben und Photo besucht habe - ich bin dabei, einen Plan davon (so scale wie eben möglich, wenn man nicht reinkrabbeln darf) zu zeichnen. Wird sich aber noch ne ganze Ecke hinziehen bis ich fertig bin. Ziel ist bei mir ein 1:6-Modell...
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