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MiSt

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  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
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    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
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    Entw.-Ing. ET/SW

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  1. Es bleibt natürlich Dir überlassen einen an sich erkennbar (?) ironischen (und trotzdem sachlich 100% richtigen) bzw. einen weiteren, diesmal ironiearmen, ebenfalls 100% sachbezogene Beitrag persönlich zu nehmen. Und um die Kernfrage auch noch zu beantworten: Ja, Du bist auf dem Holzweg. Nicht persönlich nehmen, Du hast explizit danach gefragt.
  2. Hmmmm, könnte evtl. schwierig werden mit für eine Pegasus adäquat (sehr) niedrig drehenden, nicht zu großen/schweren Motoren für 6s, selbst mit Außenläufern. Man darf Akkus aber auch parallel schalten, und wegen der Zweimotorigkeit und der gemächlichen Zielgeschwindigkeit einer Pegasus braucht man eh keine monströsen Regler. Und wer aufgrund unausrottbarer Internetlegenden vor der Parallelschaltung Angst hat, nutzt halt einen Akku pro Regler und Motor.
  3. Der Beitrag war ironisch gemeint. Eine Crackerbox in 1:4 ist über einen Meter lang und fast 50cm breit. Eine Crackerbox mit nur 6kg in 1:4 wöge im Original 6kg*4*4*4 = 384kg. Das ist angesichts des Gewichts eines SmallBlock V8s (~290kg) + 2 Fahrern (Amis! OK, damals noch etwas schlanker ...) völlig utopisch, kann man aber natürlich machen. 4kg Modell - wie hier vorgeschlagen - wäre noch alberner und ist auch eher nicht machbar bei dem Format. So 600kg+ dürfte eine im Original mit Fahrern und Sprit locker haben, also wäre ein Modellgewicht von 600kg/4/4/4 ~ 9-10kg völlig OK. Eine echte Crackerbox läuft so 90-110km/h, müsste also in 1:4 dann 45-55km/h laufen, sonst sieht das komisch aus. Gerne schneller, das sieht bei Gleitbooten realistischer aus. Ein "stock" SmallBlock wie dort gängig hat gut 200PS netto (~150kW). Insofern wären 150kW/4/4/4 ~ 2,5kW maßstäblich. Modelle in 1:4 wurden bisher typischerweise mit Zenoahs angetrieben, davon gab und gibt es einige und das sieht auf dem Wasser auch klasse aus mit (nur!) 50-70km/h. Die vielen E-Versionen in 1:4, die so begonnen wurden (inklusiver meiner eigenen), sind wohl bisher nie fertig geworden? Die maßstäblichen (!) ~2,5kW eines Zenoah lassen sich an 4s mit typischen 5000mAh (= 74Wh) für knapp 2 Minuten realisieren, dazu bedarf es exzellentester (!!!) Akkus (z.B. die speziellen SAW-Zellen von SLS), und selbst die halten dann nicht lang, wenn man sie leer macht. Also besser nur ~1:10-1:20 fahren. Wer rechnen kann, möge das ganze mal für 1:6 (von Chris ins Spiel gebracht), oder 1:8 (Bauplan aus dem NV mit "Speed 600"), oder 1:10 (Baukasten von Dumas im Vertrieb von H&M, von mir mit einem 400'er vor fast 20 Jahren gebaut und gefahren, ca. maßstäbliche ~25km/h). Damit dürfte die Ironie dann klar sein? EDIT: Und auch 35km/h - mal ganz abgesehen davon, dass das komisch aussieht bei so einem Pott - lassen sich mit 4s und praktikabler Fahrzeit bzw. Überlebenszeit der Akkus nicht realisieren. EDIT2: Uralte Diskussion zu 1:4'er Crackerboxen mit dem Hersteller der damaligen Frässätze
  4. Maßstab 1:6 und 1:4 unterscheiden sich in der nötigen Antriebsleistung lediglich um (6/4)^3, das ist bloß Faktor 3-4, sowas kann man getrost vernachlässigen.
  5. ... und um die Verwirrung komplett zu machen: Das Vorbild der Najade, eine Flybridge-Yacht von Sunseeker, ist natürlich NICHT einmotorig. Insofern gehört die Najade auf zwei Motoren und zwei getunnelte Wellen umgebaut . Der Rumpf ist übrigens ein Vollgleiter. Denselben Käse hat Robbe seinerzeit mit der Bluestar gemacht und den schönen, wenn auch unlizensierten Nachbau der Sunseeker Predator 63 mit einem Jet ausgerüstet - igittigittigitt . Auch da gehören natürlich zwei getunnelte Wellen rein.
  6. Flugzeuge stabilisieren sich selbst - sofern das gewünscht ist - durch die Anstellwinkeldifferenz zwischen Tragflügel und Höhenleitwerk sowie den größeren Hebel der kleineren Fläche bezüglich des Auftriebs-SP, der Massen-SP muss beim FZ immer vor dem Auftriebs-SP liegen, damit das Ganze dann stabil fliegt (das FZ fällt sinngemäß ständig auf die Nase, aber der Auftrieb stabilisiert es). Also im Grunde wie hier die Flosse vor bzw. hinter dem egal-was SP. Sowas ließe sich ja auch manuell justierbar machen und reicht dann nach ein paar Fahrversuchen wahrscheinlich völlig aus. Bei Tragflächenbooten ist das im Kern ähnlich bezüglich der vorderen Tragfläche und der hinteren Stützfläche + Antriebsvektor. Auch dort ist es beim (meinem) Modell völlig zielführend (gewesen), das zu justieren und dann einfach zu fahren. Es ist leicht geschwindigkeitsabhängig, aber es war kein Problem, einen guten Kompromiss zu finden. Es geht dabei um einige viertel bis halbe Grade Justierbereich gegenüber der korrekten Fahr-/Fluglage.
  7. www.kehrer-modellbau.de zumindest angeblich sind manche Rümpfe lieferbar
  8. Eine Kompaktwellenanlage mit so einem Flansch mit zwei Montageoptionen kann auf zwei Arten montiert werden: Entweder ein Spant steht mehr oder weniger senkrecht (also in korrekter Neigung, siehe unten) auf dem Rumpfboden und der Flansch wird über die beiden seitlichen Löcher mit dem Spant verschraubt. I.d.R. muss man dazu extra einen Spant anfertigen und im richtigen Winkel einkleben Oder man hat keinen Spant zur Hand und will auch keinen aufstellen, dann nutzt man die unteren Löcher. Dafür sind dann die Einschlagmuttern, die hier eigentlich nur den Zweck haben, eine große Klebefläche zu bieten. Also baut man auf dem Rumpfboden eine mehr oder weniger waagerechte (eben wieder im richtigen Winkel ...) Auflage, auf die man die Muttern klebt, in die man über die unteren Löcher den Flansch schraubt. Es hätte übrigens natürlich gereicht, in den existierenden Spant das Loch für den Kupplungsköcher zu machen. Allerdings ist für mich aus dem Foto nicht ersichtlich, ob der Spant die korrekte Neigung hat - also senkrecht zur Welle? Wenn nicht, muss sowieso die Montage über den Boden/Einschlagmuttern erfolgen. Dazu der Tipp, dass man die Klebung der Muttern im montierten Zustand vornimmt, also Motor am Flansch und Kupplung eingesetzt sowie Flansch an den Muttern, damit sich alles richtig "findet". Die Welle ist tatsächlich absichtlich zu lang, da je nach Kupplung und Motorwelle die tatsächlich erforderliche Länge variiert. Somit kann man die korrekte Länge nicht liefern, und man kann nur absägen, nichts dransägen. Daher eben "zu lang" geliefert.
  9. Immer diese sinnlosen Diskussionen. 3000rpm/V ist nicht ein "bisschen" mehr als der von @JB007 verlinkte Motor, sondern 36% mehr. Quasi fast wie 3s statt 2s (ok, das sind 50% mehr). RC-Car-Antriebe haben sich eh noch nie bewährt. Wegen deren seltsamer Regelwerke und wegen der Optimierungen auf ein Fahrzeug mit Rädern und dessen Lastcharakteristik passt das nicht so recht zu einem Boot. Der race 480 ist ebenfalls völlig ungeeignet, weil zu hochtourig und dann auch zu klein.
  10. Mit so einem Propeller wie einer Graupner Dreiblatt aus flexigem Nylon kann man weder 48000rpm ins Wasser bringen, noch 30km/h oder sowas fahren. Wenn man 1kg Gleitboot mit getauchter Schraube bewegen möchte, gibt es ebenfalls "Präzedenzfälle" wie das zitierte S7 (halbgetauchter Propeller, dieselben Vorschriften zum Antrieb bis auf den Propeller) im Wettebewerb: "Eco Start". Dort ist 2s Lipo, ein BL-Motor mit 2700rpm/V (oder auch der Speed 600 race mit 3000rpm/V), sowie eine Graupner K29 (2318.29) vorgeschrieben. Die Dinger müssen >1000g wiegen und laufen 25-30km/h. Eine (Kilo-)Wattangabe oder gar "PS" ist bei einem E-Motor komplett irrelevant für die Beurteilung der Sinnhaftigkeit eines gewählten Antriebs.
  11. Es könnte zusätzlich sein, dass die Strahlgeschwindigkeit eines Hotliner- bzw. Pylonfliegerantriebs ein wenig über der erreichbaren Geschwindigkeit des Sumpfboots liegt , wobei das natürlich auch das erste Sumpfboot ever sein kann, das so schnell wie ein Hotliner fährt . Im Ernst: Damit Propeller - ob Wasser oder Luft - effektiv arbeiten, muss das Verhältnis zwischen Anströmgeschwindigkeit und Abflussgeschwindigkeit ("Schlupf") ein "gesundes" sein. Im Extremfall kommt es gar nicht zu einer ordentlich Schub erzeugenden Strömung, sondern zum permanenten Abriss (fast) ohne Schub. Weil Sumpfboote weder als Original, noch als Modell sonderlich schnell sind, muss dem Rechnung getragen werden mit großen Propellern mit wenig Steigung für eine überschaubare Strahlgeschwindigkeit viel Blattfläche mit starker "Löffelung" und vielen Blättern für eine trotzdem große bewegte Luftmasse Die Fa. Graupner (RIP) hat das mit der "Fluppi" vorgemacht: Propeller - wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt - war 6x3 Vierblatt. In späteren Jahren wurden gerne Slowflyer-Propeller genommen, zwei davon überkreuz, die dem Namen entsprechend auch für geringe Strahlgeschwindigkeiten ausgelegt sind bei großer gewölbter Blattfläche.
  12. Verträglichkeit und Haltbarkeit klingt gut - wie sieht es mit der notwendigen Oberflächengüte aus? EDIT: OK, habe die Stifte nun da: Oberfläche nach dem Verchromen ist so gut oder schlecht wie vorher, also je besser, desto gut.
  13. @Chris DA Dieses "Liquid Chrome" kannte ich noch nicht, habe ich mir aber mal besorgt, denn es sieht vielversprechend aus. Welche Ansprüche werden an die Oberflächengüte gestellt? Konkret: reicht Grundieren oder muss poliert werden? Kennst Du Unverträglichkeiten mit Grundierungen oder Lacken? Sollte (oder muss gar) Klarlack drüber für eine gewisse Beständigkeit? Bin gerade dabei, aus Kupferfittings, Aluscheiben und Stücken einer Kleiderstange eine Auspuffanlage für meine Crackerbox in 1:4 zu kleben/löten. Und weil ich nicht fleißig bin, möchte ich mit einem Minimum an Finish auskommen vor dem "Verchromen".
  14. Ich habe gerade in Deinem Profil gesehen, dass Du aus Essen kommst. Am Rahmer See im dortigen Windsurfclub gibt es eine sehr aktive Szene mit Rennbooten aller Art, auch ausgewiesene Kat-Spezialisten (ich bin keiner, ich fahre nur Monos und Hydroplanes/Outrigger - wettbewerbsmäßig).
  15. Für mich offene Fragen: Wird das nun ein Urmodell für Formenbau, oder soll das von außen laminiert werden und direkt gefahren werden? Was bedeutet "schnell"? Begrifflichkeiten: Die "Querkerben" heißen Stufen. Daher müssten die dadurch strukturierten Rumpfteile eigentlich auch wie eine Treppe nach hinten verlaufen ... diesen Fehler hat Graupner bei seiner "Systems" seinerzeit auch gemacht, die alle in einer Eben zu haben. Die "Längsstufen" werden oft "Stringer" genannt, korrekter ist aber "Sprayrails". Der Zweck ist nicht der Geradeauslauf (bei Stringern an Verdrängern oder Halbgleitern allerdings schon ...), sondern das kontrollierte und lokale Aufheben des "V" des Rumpfes, um ihn kontrolliert aus dem Wasser zu heben und das Wasser zur Seite wegzuschleudern anstatt es am Rumpf hochzuziehen. Sonstiges: Der Kat hat ein eher "altes" Design. Heutzutage ist der Tunnel bis ans Heck geschlossen, dort ist ein "Bürzel" mit einem Zentralruder. Unter den Überhängen sitzen "Powertrimms" mit einem Stempel nach oben zum Überhang für die Höheneinstellung. Das Design, das hier nachgebaut wurde, wurde oft mit zwei Außenbordern gefahren (aber m.W. nicht in der Class 1, kann mich aber irren). Das kann man gut nachbauen mit solchen Strutanlagen, die man hinten anschraubt (über Winkel) und eine Außenborderattrappe draufsetzt. In dem Fall hätte man dann zwei Ruder. Oder man baut sich zwei Lenkantriebe und setzt eine AB-Attrappe drauf - noch "echter". EDIT: Auch ein bis nach hinten durchgezogener Rumpf mit Z-Drives war damals gängig Die Antriebe müssen (für halbgetauchten Antrieb) so eingebaut werden, dass die Propellernabe auf dem Tisch aufliegt oder ein bisschen (1-3mm) "Luft" hat, wenn der Kat auf seinen Kufen steht. Wegen des falschen Stufendesigns hat der Rumpf bzw. seine Laufflächen keinen definierten Anstellwinkel bzw. er muss dann als Ganzes einen Anstellwinkel zur Wasseroberfläche haben. Also müsste man hier entweder das Stufendesign korrigieren, sodass jedes Segment so ca. 2° Anstellwinkel bekommt, oder man unterfüttert die Kufen so, dass das ganze Ding ca. 2° bekommt, und legt so die Grundeinstellung der Propellerhöhe fest. Die Antriebsachse wiederum muss in aller Regel leicht nach hinten unten geneigt werden, um den Bug kontrolliert zu drücken. Auch da sind 2° eine gute Hausnummer. Die Schubachse läuft idealerweise durch den Schwerpunkt in vertikaler Richtung, in der Praxis gilt die Faustregel "Schubachse durch die Bugspitze". Als Überstand nach hinten sind 8-10% der Rumpflänge gängig, daher auch meine Empfehlung, die Strutanlage hinter die beiden Rumpfenden zu montieren, um auf 8-10cm Abstand Abrisskante zu Propellernabenanfang zu kommen Dichtungssysteme dieser Art (wie beim U-Boot ... aber zu wenig Schrauben) werden so wirklich nie dicht, ob am Rennboot oder am Ventildeckel alter Ami-V8 . Entweder müssen sehr viel mehr Schrauben (noch lästiger beim Nutzen) her, oder ein O-Ring-Ansatz, wie Jürgen vorgeschlagen hat (habe ich noch nicht realisiert gesehen, fände ich aber testenswert, wenn man die nötige Präzision hinkriegt), oder ein Schiebedeckel über Moosgummiflächen (das funktioniert eigentlich ganz gut, ist aber aufwändig zu bauen wegen der nötigen Parallelitätspräzision), oder so, wie es der Rest der Welt ganz pragmatisch macht: transparent abkleben - fertig.
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