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MiSt

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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
  • Wohnort
    F
  • Interessen
    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
  • Beruf
    Entw.-Ing. ET/SW

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  1. MiSt

    Schild?

    Wenn keine großen Ansprüche an die Robustheit gestellt werden, könnte man die Schrift plotten, das Teil selbst aus Kunststoff drehen, ggf. polieren und klar lackieren.
  2. Das wichtigste ist nicht die Marke oder Technologie des Klebers, sondern dass man gut entfettet bzw. Trennmittelreste entfernt (kein Aceton hier, das killt das ABS, Silikonentferner ist das Mittel der Wahl, bei GFK geht auch Aceton oder am besten beides) und kräftig! grob! anschleift (den Rumpf und die Metallteile). 100'er Papier, z.B., dann nochmal Silikonentferner UHU plus mit kürzerer Topfzeit (z.B. der in den blauen Tuben mit "5 Minuten") bleibt etwas flexibel bzw. härtet nicht so hart und spröde - das empfinde ich generell als Vorteil beim Einkleben von stoß- und/oder vibrationsbelasteten Teilen. Außerdem kann man zugucken, ob der Kleber anfängt, Unsinn zu machen ... ... das häufig empfohlene Stabilit Express ist demgegenüber kein Epoxykleber und härtet ebenfalls sehr spröde aus. Das vergleichbare UHU plus acrylit wurde leider vom Markt genommen, es war wegen seiner Fähigkeit ABS anzulösen erste Wahl, obwohl auch recht spöde, aber - Thema erledigt. Epoxykleber wie UHU plus sind Additionsvernetzer und müssen daher SEHR genau gemischt werden, sonst härten sie nicht richtig aus. Dazu der Tipp, die beiden Kleckse Harz/Härter mit etwas Abstand nebeneinander zu setzen, damit sie so gut wie es geht gleich groß werden und gleichermaßen fließen können. Dann zügig und gründlich verrühren. Eventuelle Baumwollflocken sorgen dafür, dass die Masse nicht so fließfähig ist, sie lässt sich dann besser modellieren. Der Stabilitätsgewinn ist - wenn überhaupt - nur gering, die Klebenaht wird aber etwas leichter bei mehr aktiver Oberfläche, was bei Rennbooten ein Thema ist. Wenn man wirklich nennenswert Stabilität gewinnen will, muss man Gewebe einlegen. Das geht aber nur mit Laminierharz - die UHU plus sind dafür zu dickflüssig: In einer Krabbe völlig deplatziert/oversized.
  3. 4074 ist zwar in der Tat nur 50g schwerer als 3674, aber nur marginal leistungsfähiger (die in D gut erhältlichen Leopard als Vergleichsbasis anhand der an sich unsinnigen Maximalangaben bzw. Gewichtsangaben). Erst der 4082 wird nennenswert höher gerated, ist aber deutlich schwerer und ebenso wie der 4074 nicht so leicht mit hier passender Drehzahl erhältlich. Der LPB3674/3Y wäre wegen des niedrigeren Innenwiderstandes (angeblich 18 zu 23 Milliohm) gegenüber dem 3674/D5.5 meine Wahl, da die Drehzahl mit 1180/V bzw. 1200/V prima passt.
  4. K45 ist zu klein, 1500/V zu viel, das ist ein zu schnelles Setup für das schwere Boot und passt eher für 2-2.5kg Boot bei ~85km/h. K48/51 mit 1200/V würde obige Rechnung erfüllen und besser zu 3-3.5kg bei ~70km/h passen.
  5. Für 72km/h (20 m/s) mit einem 48-51'er Propeller mit einem Blattdesign wie Graupner "K" (funktioniert halt sehr gut ...) benötigt man 20000mm / 50mm = 400 U/s = 24000 U/min. In diesem Arbeitspunkt mit Fortschrittsgrad = Blattanfangssteigung bremst sich der Propeller nicht ein und schiebt gut. Mit 3.8V pro Zelle gerechnet sind das dann 24000 U/min / 6 / 3.8V = 1050 U/min / V des Motors. Dieser Rechenweg steht auch in diesem Forum sinngemäß schon 15-17 Mal drin, aber mindestens. Ist für den Bau auch erst mal komplett unwichtig. Und ein 40xx, oder gar ein 56xx ist sinnlos groß und schwer, um die anzustrebenden 3 bis absolut max. 4kg einerseits zu erreichen und andererseits mit vorbildgerechter Geschwindigkeit zu bewegen. Und noch eine Anmerkung: Ich antworte auf keine Threads mehr mit dem Gelaber, "keine Rennen fahren zu wollen". Für so ein Ding wie hier das Thema ist gibt es übrigens gar keine Rennklasse, die Amis fahren die Dinger in 1:8. Rennklassen sind in D bzw. weltweit so einige definiert, die Naviga-WM ist z.B. aktuell in Treviso ... ... ... ... Aber wer ein Rennboot nachbaut, sollte schon anstreben, "artgerecht" zu fahren - alles andere ist einfach albern.
  6. 2100/V ist viel zu viel an 6s, damit ein für ~70km/h und 3-4kg passender Propeller (48mm oder noch etwas größer) verwendet werden kann. Es gibt 3674 in allen möglichen Drehzahlen. Für den Bau ist das erstmal unwichtig, die 3674 sind alle gleich groß, haben die gleiche Befestigung und sind etwa - je nach Marke - gleich schwer. Das mit dem "Munitionsfach" wird vermutlich nichts, weil das dann mit der Gewichtsverteilung, Zugänglichkeit und dem Schwerpunkt nicht hinhauen wird. Ein Hydroplane ohne korrekte Gewichtsverteilung wird nicht laufen, zumindest nicht mit dem korrekten Fahrbild eines Hydroplanes. Der Plan schlägt nicht ohne Grund ein Sandwich aus Balsa und Sperrholz vor, sogar zur Faserrichtung der Balsalage macht er Angaben. Allein der Bau der V12-Attrappe ist ein eigenes Projekt, nachdem du geklärt hast, ob U7 einen Merlin oder einen Allison fuhr.
  7. Beide Motoren sind gut geeignet, die Entstörkondensatoren sollten "keramisch" sein und je 47-100nF haben. Der zwischen den Polen wird gerne größer gewählt, wichtig ist das nicht. Nimm einen Regler mit BEC, das ist viel komfortabler. Gibt's auch von der verlinkten Fa. Der Akku hat 3,5Ah - also 3,5 Amperestunden, was die Einheit der Kapazität ist. Ich würde aber LiPo oder Eisenphosphat-Akkus nehmen, die sind leichter. 2s für den Anfang, mit dem 450'er geht auch 3s (flotter). Ein Hauptschalter vor dem Akku ist praktisch und bei Rennbooten sogar Vorschrift. Dabei bräuchte man einen Zweiten für den Empfängerakku, also BEC für mehr Komfort.
  8. Das ist kein einfaches Thema und bedarf vorab der Abklärung einiger Eckpunkte. In 1:10 ist die Rumpflänge eines Unlimited eigentlich 90cm. Maßstäblich darf das Boot nur 3kg wiegen (3t das Original), das ist schwer bis gar nicht zu schaffen trotz Leichtbau. Wenn man mehr als 6s LiPo (ca. 5Ah Kapazität) einbaut wird es teuer wegen des Reglers für >6s. Weniger als 6s ist nicht sinnvoll, wegen des Bauraums und der nötigen Schwerpunktlage aber aufgeteilt auf 2x 3s oder sogar 3x 2s. Die Wunschgeschwindigkeit wäre wichtig, so 70km/h müssten bei 6s und ordentlicher Fahrzeit drin sein, das wäre nur wenig über der Scalegeschwindigkeit. Motorbaugröße 3674 sollte reichen, die haben 25mm Lochabstand, damit kannst du das Bauen anfangen. Das Bauen geht flott, aber das Gebilde wasserfest zu machen ist eine Viecherei. Bei mir steht deshalb seit über 10 Jahren eine "Miss San Diego" in 1:10 3/4 fertig rum. Der Schwerpunkt des fahrfertigen Bootes muss so 3-5cm hinter den Hinterkanten der Schwimmer liegen, das ist beim Bauen zu berücksichtigen. Als Servo reicht ein gutes Standardservo. Für den Regler Platz und 80-120g einkalkulieren
  9. IMHO kommt man auch an Inbus nicht dran - die Baugruppe liegt auf dem Foto auf dem Kopf. Der eigentliche Motorspant muss abnehmbar bleiben ...
  10. Mehr als was? Was und wie hast du gemessen, wie Detlef es vorgeschlagen hat? Mal angenommen, dein 80A-Regler würde diese Daumenregel "20A-30A mehr" (die ich - nebenbei bemerkt - ebenfalls für Quatsch halte *) nicht erfüllen. Das würde bedeuten, dass mindestens 61A fließen, um den (sinnlosen ...) Kauf eines anderen Reglers zu rechtfertigen. Bei 61A ist ein 5Ah-Akku in 5Ah/61A = 0,08h = 4 Minuten 55s ratzeputz leer, d.h. konkret "angeschossen" bis bei deeeem Strom eher schon kaputt, und 5 Minuten wären das auch nicht. Handwarm ist lächerlich, speziell zur Zeit. Es ist dein Geld. Um genug Reserven für was auch immer zu haben, muss man erst mal wissen, wo die Reise hingehen soll. Falls du z.B. vor hast, den Eimer mal wirklich flott und nicht nur laut heulend zu bewegen, also mit einem Oberflächenantrieb, dann reichen 5s und 80A tatsächlich nicht weit, dazu ist er zu groß. * Es ist in der Technik praktisch nie sinnvoll, eine DIfferenz als Marge zu nehmen. Wenn man Dinge überdimensioniert, dann tut man das seriöserweise prozentual. 20A mehr bei einem 10A-Reglerchen für Slowflyer ist Faktor 3, 20A mehr bei einem 180A-Regler für ein Powerboot ist ein Joke. Die adäquate Faustregel für BL-Regler lautet daher "um die Hälfte mehr oder besser noch doppelt so stark", wenn die Herkunft nicht allzu dubios ist. Sonst noch stärker überdimensionieren.
  11. Wenn der Impeller an 5s mit einem Regler von 70-100A betrieben werden soll, ist 80A erst mal korrekt. Wenn das Ding nach 5 Minuten handwarm ist, ist auch alles Ok. Aber sinnlos Geld ausgeben kann man immer, ist schließlich Modellbau. Zumal ein Impeller auf einem Boot wegen ultimativer Fehlanpassung zwischen Strahl- und Bootsgeschwindigkeit eh schon komplett sinnlose Energieverschwendung ist, also eindeutig Modellbau.
  12. Der verlinkte Motor von Opitec ist ein RE140, somit viel kleiner als ein RE380 (= "400'er"). Außerdem hat er eine sehr geringe Nennspannung, oder anders gesagt, mit RC-tauglichen Versorgungsspannungen von mindestens 6V (Bleiakku), 7,2V (6-zelliger NiMh oder 2-zelliger LiFePO4) oder gar 8,4V (2-zelliger LiPo) raucht der schon im Leerlauf ab. Opitec betreibt das Ding typisch aus einer 4,5V-Flachbatterie, das wird wohl halbwegs funzen, ist aber nicht RC-tauglich. Krick Power 400 wäre meine Empfehlung.
  13. Beim Bindeprozess lernen Sender und Empfänger voneinander eine ID, zumindest der Empfänger die des Senders. Dabei soll gewährleistet sein, dass es jede Sender-ID nur genau einmal gibt (pro Marke, mindestens). Daraus folgt, dass ein Sender sich zwar eine Reihe von Empfängern "merken" kann (soweit er das überhaupt berücksichtigt - nicht bei allen 2,4GHz-Anlagen ist der Empfänger an den Modellspeicher gebunden) oder einer Reihe von Empfängern einfach seine ID bekanntgibt für den weiteren Verlauf der "Beziehung". Bei den Pistolenfunken von Futaba gab es mal einen Rückruf (ich war selbst betroffen), weil die ID des Senders vor Auslieferung nicht gesetzt worden war und zig Sender mit "00000000" im Umlauf waren - sehr gefährlich! Fazit: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Empfänger ohne Neubindung (= neue ID lernen) zwei verschiedenen Sendern "dienen" kann.
  14. Nein. Entlade ihn auf 3,7-3,8V pro Zelle (per Ladegerät oder mit einer H1/H4/H7-Birne oder im Schiff) und kontrolliere diese Spannung 1/2h nach Entladeende nochmal. Aber das Thema wird auch hoffnungslos überbewertet, wie so vieles ... Hauptsache nicht RANDVOLL monatelang lagern, aber noch viel wichtiger: Keine Zelle niemals nie nicht jemals auch nur kurzzeitig unter 3,3V EDIT: LiPos oder auch "FePos" werden nach dem Konstantstrom/Konstantspannnungs-Prinzip geladen. Zuerst mit konstantem Strom bis die erste Zelle an der Ladeschlussspannung ist, danach wird der Strom abgeergelt bis alle Zellen Ladeschlussspannung haben. Somit kommt es auf den Zustand bei Ladestart an, wo man hinterher "landet". Für LiPos, fePos und auch Bleiakkus ist die Spannung eine brauchbare Indikation für den Ladezustand. Davon machen auch die kleinen Tester Gebrauch. Bei NiXX versagt das dagegen komplett.
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