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MiSt

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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
  • Wohnort
    F
  • Interessen
    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
  • Beruf
    Entw.-Ing. ET/SW

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  1. Der Igarashi ist ein 5-Poler mit sehr vielen Windungen und entsprechend sehr niedriger Drehzahl pro Volt, und er eignet sich insofern sehr gut. Die Faustregel mit dem Durchmesser ist ein unausrottbarer Unsinn. Das Teil mit einer Kühlschlange versehen macht es auch dauerlastfest. Dazu nimmt man ein Alurohr (keine AlMg-Legierung, die ist zu hart/spröde und bricht, sondern möglichst reines Al) und wickelt es um einen (Holz-)Dorn von 26-27mm. Die Akkuwahl würde ich aber nochmal überdenken, denn mit dem 2s wird das Schiff nur ca. 3km/h schnell (35'er Propeller) und außerdem wird eh einiges an Gewicht an Bord müssen. Daher würde ich einen 12V-Bleiakku einbauen, sodass Schrittgeschwindigkeit möglich wird. Weil es ein 5-Poler ist, sind 12V (oder 3s, wenn es unbedingt LiPo oder LiFe sein muss) kein Problem. Der Drehzahlsteller kann wegen des geringen Stroms sehr klein ausfallen.
  2. MiSt

    Frage zu Bauer/Graupner Evinrude Prop

    Das ist nicht unproblematisch, denn Oberflächenantriebe (auch die echten ...) haben wenig Standschub - das hast du ja leider merken müssen. Mit mehr Blattfläche wird das besser, aber nicht gut. Zumal der serienmäßige Prop ein Dreiblatt ist. Sie ziehen beim Anfahren Luft und wenn es dumm läuft, quirlen sie nur rum ohne Schub aufzubauen. K-Props mit 3/16" gibt es ab 40mm (2317.xx). Wenn er sich montieren lässt (Antikavitationsplatte?), würde ich mal einen 2317.45 probieren. Vergiss nicht, eine Zelle weniger zu nehmen oder einen dauerteillastfähigen Steller. Auch das Kegelradgetriebe ist erhöht gefährdet! Kannst du mit wenig Aufwand für den Wasserskibetrieb mit dem Außenborder (um einiges ... 10mm?) tiefer am Spiegel? Das könnte auch helfen - ohne Tausch des Propellers, aber trotzdem mit Teillast oder einer Zelle weniger.
  3. MiSt

    Frage zu Bauer/Graupner Evinrude Prop

    Wie soll das gehen? Ein kleinerer Propeller benötigt - gleiche Geometrie vorausgesetzt - weniger Drehmoment für die gleiche Drehzahl, erzeugt weniger Schub und bringt weniger Geschwindigkeit. Für mehr Schub wäre ein größerer Propeller mit weniger Steigung das Mittel der Wahl, wobei ein Oberflächenpropeller mit zu wenig Steigung gar nicht richtig arbeitet. Also wäre es imho zielführender, den Propeller sogar zu vergrößern und mit der Drehzahl runter zu gehen - entweder durch Motortausch auf weniger rpm/V, eine Zelle weniger oder elektronische Begrenzung des Stellers (Vorsicht: Teillast-Tod der meisten billigen Dinger ...). Läuft der Propeller allerdings voll getaucht, kann man den Durchmesser bis zu einem gewissen Grad einfach kleiner wählen, aber mehr Drehmoment wird das halt nicht? Das wäre ungewöhnlich. "Normal" sind 4,76mm (3/16 Zoll) oder auch 1/8" (3,175mm) für DDs. K-Propeller lassen sich relativ einfach auf 4,8mm Dogdrive umbauen, denn "man" nimmt gerne deren Gewindeeinsätze, um DD-Propeller dauerhaft umzubauen ... also: heißen, spitzen Lötkolben in die Gewindebuchse stecken, irgendwann macht es "plopp" und selbige hüpft aus dem Propeller oder letzterer weg Loch mit 4,8mm durch die Nabe bohren Kerbe für den Mitnehmer anfeilen
  4. Ja, ich meine sinngemäß den markierten Bereich. Allerdings natürlich wieder gerundet und geschärft. Allerdings sind das keine echten K-Props, und es wird spannend sein, ob die funktionieren. K-Props haben u.a. sehr dünne Blätter, das spart auch Strom. Aber für die paar Euro macht Versuch sicher kluch. Der Dreiblatt läuft andersrum ...
  5. Graupner Speed 400/7.2V und Robbe 400/45 sind beide von Mabuchi (gewesen) und identisch, Typenbezeichnung irgendwas mit 380PH und irgendwo steht auch die "45". Drehzahlkonstante 2300/V. Der Unterschied in der Drehzahlangabe in den Werbetexten rührt daher, dass Graupner im Leerlauf und Robbe beim maximalen Wirkungsgrad angibt. Dass der Rückschlussring fehlte ist unfair, den hat einer geklaut ... Der Krick Power 400 ist laut Typenbezeichnung ebenfalls ein Mabuchi, aber ein 5-poler (38>5< SH bzw. die Angabe von Krick selbst), und er dreht wesentlich niedriger pro Volt, nämlich ca, 1000/V wie du richtig vermutest. Es ist somit kein Wunder, dass das Boot bei gleichem Propeller deutlich langsamer wird. Wenn du keinen maßlich gleichen BL findest oder den Umbau scheust, hast du aus meiner Sicht noch folgende Möglichkeiten: beim 400/7.2V mit dem Propeller experimentieren. Der Graupner K 2318.26 (hat leider M2) mit abgeschnittenen "Ohren" sollte verkraftet werden können. Ein kleiner gemachter 2318.29 ohne "Ohren" sollte auch gehen. zusätzlich (egal bei welchem 400'er) einen kleinen flachen CPU-Lüfter mit z.B. 40mm Durchmesser über den Motor bauen. Und jetzt bitte nicht das Argument, dass das dann nur den Innenraum aufheizt - das funktioniert ganz prima, insbesondere in Verbindung mit dem Klemmkühlkörper, der ja eh schon installiert ist. den Krick Power 400 mit 3s LiFe oder LiPo betreiben oder am Power 400 bei 7,2V mit dem Propeller rauf gehen, z.B. der 2318.33 mit "Ohren" "Ohren" bzw. seriös "Vorblatt" Das sind die Teile des Propellers, die Richtung Bug neben der Nabe den Blattanfang bilden. Sie sind bei Oberflächenpropellern, was die 2318.xx nun mal eigentlich sind, stark ausgeprägt, um das Anfahren zu unterstützen. Vollgetaucht sind sie fast sinnlos bzw. erhöhen den Stromverbrauch ohne große Gegenleistung. Somit können sie weg.
  6. Was ist "der Speed 400" Es gibt einen mit "4,8V"/"6V"/"7,2V". Die unterscheiden sich in Drehzahlkonstante und Windungszahl (5000/3000/2300 pro Volt bzw. 21/35/45 Windungen). Die Windungszahl steckt oft in der originalen Typenbezeichnung ... Mit dem "7,2V" bzw. 45-Winder mit Rückschlussring wäre das Ganze imho stimmig an 2s LiFePo oder 6 Zellen NiXX. Für 2s LiPo schon wieder eher grenzwertig. Je unpassender desto warm. Der 4,8V wurde in MiniMono gefahren, so alle zwei Läufe ein neuer
  7. Speed 400 als 6V bzw. Power400/35 hat etwa 3000rpm/V Speed 400 als 7,2V bzw. Power 400/45 hat etwa 2300rpm/V und wäre für solch ein Boot die sinnvollere Wahl. Beide profitieren davon, wenn man einen Rückschlussring einbaut, weil der Wirkungsgrad etwas steigt (ist serienmäßig gewesen beim 400/7,2V von Graupner) BL-Innenläufer-Ersatz mit 28mm Außendurchmesser als mechanisches Äquivalent ist an sich relativ leicht zu bekommen, z.B. von Leopard, aber auch aus China, nur drehen die fast alle zu hoch pro Volt - da wird es dann doch wieder dünn mit dem Angebot. Als Äquivalent für die Bürsten-2300/V würde man sinnvoll ca. BL-1800/V wählen und statt der Büsten-3000/V etwa BL-2300/V.
  8. Ich würde die Umkehrklappen nicht parallel zum Bootsboden mit dem V, sondern waagerecht montieren - hatte ich schon mal in dem Thread als jemand nach den Maßen des Kehrer-Jts gefragt hat geschrieben. Maximal in einem Kompromisswinkel. Aber soweit ich Originalbilder vor Augen habe, sind die alle waagerecht bei Doppeljets, wobei sich die Frage bei Kats (Schnellfähren, z.B.) nicht wirklich stellt ... auf jeden Fall sind sie dann weder beim Lenken im Weg, noch lenken sie den ganzen Strahl gegen den Spiegel.
  9. Wie immer, wenn man nicht so gaaaaanz genau richtig Bescheid weiß ... ... ... hilft der Energiesatz weiter : Wenn in den Regler auf zwei Kabeln im Mittel 60A (was ich nicht glaube, aber das ist ein anderes Thema ...) bei xxV (also yyW) reingehen , dann gehen aus dem Regler auf drei Kabeln im Mittel dieselbe Leistung raus abzüglich vergleichsweise minimaler Verluste in den FETs. Also gehen im Mittel 2/3 von 60A = 40A über die Phasenkabel zum Motor, was auch der "Lebenserfahrung" entspricht, dass man die Ausgangs-Steckverbinder im Zweifel eine Nummer kleiner wählen darf als die Eingangs-Steckverbinder ...
  10. ... und wenn der Drehpunkt der Servoscheibe über der Stange sitzt (der Drehpunkt der Klappe ist automatisch darunter), ergibt sich eine Geometrie, die einen praktisch ortsfesten Punkt enthält, wo man dann idealerweise den Durchtritt durch das Heck hinsetzt ... ist auch ein guter Trick für Ruderanlenkungen. Demgegenüber ergibt sich ein lästiger, teils beträchtlicher Parallelversatz, wenn beide Drehpunkte unterhalb sitzen. Einfach mal aufzeichnen und "genießen" ... Apropos Ruderanlenkung. Warum hast du außen nicht einfach Lötanschlüsse für die Seile, und die Einstellung der Spannung dann an den Servoscheiben innen? Besonders elegant bei Seilanlenkungen ist, wenn man das Servo in eine Art Schlitten setzt und mit einer kräftigen Feder zieht (oder drückt) - das spannt automatisch nach. So umkonstruiert könntest du sehr einfach für die drei Anlenkungen pro Jet hübsche gefakte Hydraulikzylinder anfertigen und einbauen - so wäre es sogar vorbildgerecht. Die Bilder zeigen eine Anlenkung eines Offshore-Kat mit Hydraulikattappen aus Stangen (!!!) und nur einem Servo (!) mit Hilfe dieses Tricks der ortsfesten Rumpfdurchführung wegen geschickt gewählter Drehpunkte. Die Abdichtung im Spiegel ist eine simple Kabeltülle.
  11. MiSt

    Kehrer 28mm Jet

    Durchmesser 42mm wie oben bemaßt, Höhe 47mm, Flanschbreite 29,2 Drei Löcher mit 3,2mm Durchmesser, eines in der Mitte, zwei je 10mm nach außen versetzt. alle auf einer Linie, diese Linie liegt in einer Höhe von 44mm . Man kann die Ringe übrigens frei auf den Jets drehen, also auch senkrecht montieren. Im Hinblick auf das Schwenken der Düsen ist das ja nach V überlegenswert bzw. ein Kompromiss wünschenswert. Den Stator logischerweise mitdrehen ... der hat ja auch die zugehörigen Bohrungen auf halb 11, halb 2, halb 4 und halb 8
  12. [OT] https://shop.kkpmo.com/product_info.php?info=p857_miniaturkugellager-1mm-3mm-1mm.html&amp;XTCsid=smapgchvcg7eek8bfrfpk5ber0 [/OT]
  13. MiSt

    Brushless für Graupner Mini Sprint

    Original war da ein 400/7,2V drin, der hat 2200rpm/V Leerlaufdrehzahl, und wurde an 7 kleinen NiXX-Zellen betrieben. 2s LiPo haben etwas weniger Spannung, BLs reduzieren unter Last ihre Drehzahl weniger als Bürstenmotoren, also liegt Daniel mit ~2000/V gut für "volle Rückwärtskompatibilität". Als Motormasse reichen 40-50g locker. Ein Außenläufer benötigt in der Liga keine Kühlung, wir fahren 6 Minuten Minihydro (30-35 Runden ums Oval) auch ohne Kühlung. Das Boot benötigt für sehr ordentliche Rechtskurven eine Turnfin, siehe Bilder. Die Linkskurven sind und bleiben heikel ... Die Mini Sprint muss für mehr Antriebsleistung als der 400'er bezüglich der Wellenanlage umgebaut werden, sonst läuft das wie ein Sack Nüsse. Meine ist bezüglich der Welle umgebaut, hat einen funktionierenden Flutkanal, behielt ihren Bürstenmotor (allerdings die 6V-Version mit 3000rpm/V, da wäre dann ein BL mit 2500/V passend als Ersatz) und fuhr sogar manchmal ein Mini-Mono Rennen mit ... chancenlos, aber spaßig. Ohne Umbau sehe ich also keinen Mehrwert darin, einen BL einzubauen. EDIT: Alle Abrisskanten müssen geschärft werden, siehe Foto wie das am Spiegel aussieht ... EDIT2: Das Anschlussmaß eines 400'ers ist 16mm mit M2,5. Massenhaft BLs sind da kompatibel, allerdings oft für M3
  14. 3900rpm/V einfach mit 2s fahren - ist bei weitem grenzwertig genug und muss dennoch gedrosselt werden. Kleinerer Propeller als 35'er ist auch eine gute Idee. Propeller aus der K-Serie von Graupner (2318.xx) ist die beste Idee, z.B. ein 2318.31 und ein 2318.31L. Der 31L Prop muss seeeeeeeehr gut gekontert werden. Die Bremse unbedingt rausprogrammieren, sonst verlierst du trotzdem alle Nase lang die 31.L Mal als Anhaltspunkte aus der Welt richtig schneller Modellboote (Wettbewerb): Mono-Einsteigerklasse MS1basic (ehemals S7) fährt 2750rpm/V an 2s mit 2318.34,5 (knapp 40km/h) typisches offenes Mono1-Setup ist 3000-3500rpm/V an 3s mit 36mm ±2mm Oberflächenpropeller (70-85km/h) Hydro-Einsteigerklasse HS1basic (ehemals HS7/HSA) fährt 4200rpm/V an 2s mit 2318.34,5 (~65km/h) typisches offenes Hydro1-Setup ist 3300-4000rpm/V an 3s mit vergleichbaren Propellern (80-100km/h) Trimmklappen dienen den Originalen dazu, überhaupt ins Gleiten zu kommen und in verschiedenen Beladungs- und Fahrzuständen die Fahrlage zu optimieren. Im Modell ist das normalerweise kein Thema bzw. man verstellt sie i.d.R. nicht während der Fahrt. Sie können zum Abstimmen hilfreich sein, am Ende des Tages ersetzt man sie dann aber durch aufgespachtelete Keile o.ä., falls überhaupt nötig. Rümpfe wie die Sea Commander haben oft runde Abrisskanten am Spiegel, das führt zu einem wippenden Bug wegen periodischer Ansaugeffekte. Diese Kante sollte scharf sein - dazu füttert man mit UHU acrylit oder Stabilit Express (kein Spachtel - zu spröde für das bisschen Material) auf und schleift sorgfältig scharf mit einer Schleiflatte.
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