Jump to content

MiSt

usrLevel4
  • Content Count

    394
  • Joined

  • Last visited

1 Follower

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
  • Wohnort
    F
  • Interessen
    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
  • Beruf
    Entw.-Ing. ET/SW

Recent Profile Visitors

949 profile views
  1. Kann ich für mich nur bestätigen. Selbst die Dosen, die bei Aldi oder Lidl gelegentlich für 3-4€ vertickt werden, sehen auf unseren Sportgeräten (= Rennbooten) gut aus und halten dem ständigen Abkleben stand, sowohl was Glanz als auch Haftung an sich angeht. Sorgfältiges Anschleifen mit 400'er ist essentiell, auf das Füllern verzichte ich grundsätzlich ... auch wenn es völlig unprofessionell ist ...
  2. MA = Mabuchi (?) Meistens sind solche niedrig drehende "400'er" dann SH385 oder PH385, also Fünfpoler. z.B. ziemlich ähnlich, wenn auch etwas höher drehend, also weniger Windungen: https://www.ebay.de/itm/Mabuchi-RS-385-Motor-12V-DC-8170-RPM-RS-385SH-Powerful-Hobby-Motor-/280890398716 niedriger drehend: https://product.mabuchi-motor.com/detail.html?id=102 (jeweils mit Datenblatt - kann man extrapolieren ...)
  3. Für die Realisierung würde man heutzutage nehmen: 1x freier Kanal am Sender/Empfänger mit gut zugänglicher Tast/Mitte/Tast-Funktion, um das Blinken zu steuern 1x Arduino (egal was für einer, Uno ist am gängigsten) im Boot, der folgendes übernehmen muss: Abhören des Lenkkanals vom Empfänger zum Lenkservo, um den Lenkeinschlag zu kennen und nach Größe und Abfolge beurteilen zu können Auswerten des separaten Tasterkanals vom Empfänger, um die Blinkbefehle zu bekommen ggf. Auswerten eines Eingangs von einem vorhandenen Schaltmodul, um Warnblinken zu können Erzeugen des Blinktakts (aus/rechts/links/ggf. Warnblinker) etwas Treiberelektronik für die LEDs (oder Birnchen - egal)
  4. Das werde ich auch nie verstehen, warum das so albern realisiert wird ... vor vielen Jahren hatte ich das in meiner Flughafenfeuerwehr(-steuerung) so gelöst, wie es auch im Auto funktioniert: Die Blinker werden per Taste am Sender eingeschaltet und gehen von selbst aus, wenn die Lenkung DAS NÄCHSTE MAL in Nullage kommt (sie muss also - wie im richtigen Leben - zwischendurch mal eingeschlagen werden und wieder in die Nullage zurückkehren). War damals auf Basis eines Thomson ST6 (seinerzeit beruflich genutzt ...) umgesetzt und wäre heute eine schöne Fingerübung für Arduino-Einsteiger ;-)
  5. Ein RS385SH "12V" ist gut geeignet, ist ein preiswerter, laufruhiger, leicht zu entstörender Fünfpoler und hat knapp 1000rpm/V im Leerlauf. Außerdem dieselbe Baugröße und Flanschmaße ... mit 6V-Bleiakku betreiben, oder 2s LiFepo4. z.B.: https://www.ebay.de/itm/RS-385SH-Mabuchi-Motors-ca-6-7Watt-ca-6-24V-DC-1Stuck/223284333209?epid=1229077263&hash=item33fcc88a99:g:qVEAAOSwnaBaBXl1&frcectupt=true
  6. Ich hatte vor ein paar Monaten mal gesucht, aber auf die Schnelle nix gefunden und dann in den sauren Apfel gebissen und einen BTS555 für viel Geld gekauft. Die Eckdaten des BTS555 sind schon beeindruckend: 2,5mOhm (ohne Kühlung problemlos 20A kontinuierlich dauernd, das sind 1W bei dem großen Gehäuse ==> völlig problemlos) 5-34V Eingangsspannung gut mit Hobbymitteln handhabbares Gehäuse, im Fall der Fälle auch problemlos kühlbar weniger toll für manche Anwendungen ist die sehr langsame Schaltzeit - als Batterietrennschalter ist das aber völlig irrelevant Wenn man nach "Highside Switch" sucht, bekommt man natürlich jede Menge Angebote, aber vergleichbar hinsichtlich der Niederohmigkeit ... ich habe auf die Schnelle - wie gesagt - nichts gefunden. Wenn (!!!) man auf Kurzschlussfestigkeit und sonstige Eigenschutzfunktionen wie Übertemperatur verzichten kann, genügt für den Job als Batterie-Trennschalter ein simpler P-Kanal-MOSFET. Die gibt es durchaus mit wenigen mOhm Rds-On, allerdings kosten die auch Geld, bei <10mOhm auch richtig Geld. Weiterhin muss man ins Datenblatt schauen, wie ihre maximale Gate/Source-Spannung spezifiziert ist. Steht da 20V, kann man das Gate über einen Schalter direkt auf Masse legen für "on" und mit einem Widerstand auf "+" ziehen für "off". Steht da 15V, wird es schon beim 12V-Bleiakku eng, wäre aber noch OK. Bei Akkuspannungen größer als diese Gate/Source-Spezifikation muss man dann mit Spannungsteilern am Gate arbeiten, sonst "bumm". Als Beispiel für einen P-FET nehme ich mal den IRF4905. Der ist schon älter und bezahlbar ... 20mOhm (ohne Kühlung "nur" 7A dauerhaft kontinuierlich für 1W Verlustleitung, braucht also in vielen Fällen einen Kühlkörper oder es müssen ein paar davon parallel geschaltet werden für mehr Strom, was kein technisches Problem darstellt) bis 50V Eingangsspannung bis 20V Gate/Source, also problemlos mit gängigen Spannungen in Modellschiffen betreibbar Als Beschaltung benötigt er nur 1-10k zwischen Gate und Source, damit er "normalerweise aus" ist. Das Gate (linker Pin) dann über einen Schalter auf Masse ==> "an". Akkuplus wird am Source (rechter Pin) angeschlossen, das Bootsplus am Drain (mittlerer Pin oder Schraubauge der Kühlfahne). Bei sehr niedrigen Akkuspannungen (4-5 Zellen NiXX, 6V Blei) sollte man einen "Logic Level"-P-FET aussuchen, damit er ordentlich niederohmig "on" wird. irf4905.pdf
  7. Der BTS555 ist von Infineon "discontinued". Das bedeutet, es gibt nur noch vereinzelte Restposten und die teilweise zu Phantasiepreisen.
  8. Für eine Panzersteuerung braucht man Vorwärts- und Rückwärtslauf, bei mehr Komfortansprüchen auch einen Mischer, der aber heutzutage problemlos im Sender realisierbar ist. Wegen des Vorwärts- und Rückwärtslaufs funktioniert das mit einem Stepdownwandler nicht, oder man braucht pro Motor zwei, die man jeweils über Dioden mit korrekter Polung betreibt je nach Fahrtrichtung. Bleibt das erwähnte Problem, dass die angedachte Spannungsdifferenz sehr klein ist. Mit der Taktung müssen sie auch umgehen können, das ist auch kein Selbstgänger. Also: Nein. Drei Lösungen hätte ich im Angebot: Die überschüssige Spannung pro Richtung mit einigen Dioden in Reihe "vernichten". So 3-6 Stück pro Motor und Fahrtrichtung, muss man experimentieren. Das ist eine richtig dumme "Lösung", weil extrem ineffektiv. Die Bauform dieser Motoren gibt es sicher auch für höhere Nennspannungen, also weniger Drehzahl pro Volt. Auftreiben, kaufen, Ritzel umbauen, fertig. Kostet Geld, Mühe, ist aber sehr effektiv Wesentlich einfacher wäre es, die Drehzahlsteller so zu programmieren, bzw. den Sender, falls das an dem Ding selbst nicht geht, dass sie nur 25-30% aufmachen bei "Vollgas". Das kannst du vorab einfach mal ausprobieren ... und es kostet nix außer ggf. etwas Nerven bei der Senderprogrammierung. Sehr effektiv
  9. Wenn es unbedingt Metall sein soll, und das Stevenrohr scheint aus Alu zu sein. sodass Löten so gut wie ausscheidet: Man könnte einen passenden Stelling nehmen und dessen Gewindeloch (meist M3) aufbohren, danach M4 oder sogar M5 schneiden. Auf das Stevenrohr schieben, mit Sekundi fixieren, das Kernloch abbohren und das Gewinde nachschneiden ins Stevenrohr. Zum guten Schluss ein Röhrchen mit dem passenden Außengewinde versehen und eindrehen/-kleben.
  10. Die gab es schon immer. Nur nicht von Graupner etc. Ein guter Kandidat für geeignete Bürstenmotoren sind Kühler-Lüftermotoren aus KFZ. Bürstenlose Motoren mit vielen Polen, wie sie in U-Booten oder Flugzeugen benutzt werden, können das sowieso, z.B.: https://www.modellmarkt24.de/pi/Motoren-Elektro/Outrunner-Brushless/Roxxy-Brushless-Outrunner-Motoren/roxxy-brushless-outrunner-motor-d-50-65-10.html
  11. Nein. Aber es kommt vor, dass ich ihre Elektrik umbaue - häufig und auch in dem Fall als Sicherheitsfeature. [Hintergrund] BMWs und Minis ohne festes Dach haben eine etwas fragwürdige Relaisschaltung für die Umpolung ihrer Hydraulikpumpen am Dauerplus. Bei klebenden Relais - falls unbemerkt - sind schon Hydraulikpumpen im ungeplanten Dauerbetrieb verschmolzen, und der Batterie bekam die Tiefentladung natürlich auch nicht. Ein Brand der Karre wäre auch nicht völlig abwegig... [/Hintergrund] Da war mir ein "nackter" MOSfet als redundanter Schalter dann doch nicht die adäquate Lösung. Aber deine Argumente im Fall der Anwendung im Modell kann ich nachvollziehen.
  12. Der BTS555 ist allerdings kurzschlussfest, gegen Übertemp. gesichert usw., was so im Automotive-Sektor - wo er herkommt - halt als "ganz nett" erachtet wird . Stand bei einem meiner 1:1 Autos gerade vor der Wahl und habe mich für veraltet aber betriebssicher entschieden .
  13. Ich Versuche immer, die Leute zum selbst Nachdenken und Nachrechnen anzuregen. Der Bühler ist kleiner als die 700'er. Bei sauber konstruierten E-Motoren ist größer auch entsprechend leistungsfähiger. 28'er Jets werden normalerweise mit etwa der doppelten Drehzahl betrieben und ~250W Wellenleistung. Daraus kann man das Drehmoment berechnen. Bei halber Drehzahl wird etwa 1/8-1/4 der Wellenleistung benötigt, woraus mann erneut das Drehmoment berechnen kann und dann anhand der lückenhaften Motordaten abschätzen kann, ob das funzt. Ich würde von den beiden 700'ern den Robbe nehmen, zwar sind die Drehzahlkonstanten mit ~500/V fast gleich, wobei der Krick marginal hochtouriger zu sein scheint, dafür hat der Robbe sein Wirkungsgradmaxium bei höherem Strom. Und bei dem Strom (4.5A) übrigens etwa 9Ncm wegen ~2Ncm/A Der Robbe hat auch einen Ventilator - sehr gut.
  14. Lustig - du scheinst noch nie ein Auto mit Lexankarosserie gebaut zu haben ? Lexan (wie auch ABS, Polystyrol weniger gut) kann man extrem gut ritzbrechen, also mit dem Cutter ritzen und "knack" abbrechen. Ist jetzt egal, weil eh fertig, aber wenn du magst, probier doch mal an einem Reststück . Aus dem Grund - weil Lexan sehr leicht von einer "Verletzung" ausgehend reißt - würde ich so einen Ausschnitt immer mit einer Bohrung (= Radius) in den Ecken machen. Wenn es dumm läuft, reißt das Material selbsttätig weiter ein. Gilt sinngemäß auch für ABS und Polystyrol (wenn eine RC-Car-Karosse eine Macke hat, tut man gut daran, den Riss mit einer Bohrung zu stoppen ...)
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.