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titanicmax

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  1. Technikträger... Nachdem sich beim UT die Mischfunktion vom Fahrtregler verabschiedet hat, habe ich zwei Quicrun WP 1060 verbaut. Beide Regler werden über ein selbstgebasteltes Y-Kabel aus einem 12 V 4.000 mAh Akkupack versorgt. Für den Backbord-Regler habe ich einen Adapter ohne Plusleitung gebastelt um das BEC zu umgehen ohne am Regler selbst etwas verändern zu müssen. An die Unterkante vom Süllrand kommen noch zwei Holzleisten als Auflage für den Technikträger, dann ist die Mary Stanford fahrbereit. Meine F-14 habe ich auf den Twin-Stick umgerüstet, damit lassen sich die Motoren wesentlich individueller ansteuern als mit dem alten Regler. Im Trockenen funktioniert die Technik super, wenn das Wetter mitspielt gibt es morgen die erste Testfahrt auf dem See. An dieser Stelle hab ich eine kleine Frage an die Twin-Stick Nutzer unter uns: wie hat ihr die Öffnungen der Trimmhebel vom ursprünglichen Kreuzknüppel abgedeckt? Beschlagteile... Auch an den Beschlagteilen geht es fleißig weiter. Das Steuerrad ist von Krick und hat einen Durchmesser von 60 mm. Bilder vom Fahrstand der Mary Stanford gibt es leider keine und die vorhandenen Zeichnungen helfen auch nicht weiter da so gut wie jedes Rettungsboot individuelle Änderungen bekommen hat. Allgemein waren bei der RNLI neben schmucklosen Steuerrädern aus Metall auch klassische Holzräder (teilweise mit Außenring) im Einsatz. Ich habe mich mal für die Holzvariante mit umwickeltem Außenring entschieden. Der Reserveanker hat Farbe bekommen und liegt provisorisch an seinem Platz. Der eigentliche Anker wird noch gebaut und an der Steuerbordreling befestigt. Neben Sprühfarben von Molotow kommen auch Farben von Citadel / Games Workshop zum Einsatz. Während meiner Ausbildung (auch schon acht Jahre her - ich werde langsam alt) bin ich zufällig auf die Farben gestoßen und fast komplett von Revell und Co abgekommen. Für die Mary Stanford habe ich mir noch ein paar Dosen bestellt und gleich noch den Wasserbehälter zugelegt. Die Lieferung hat zwar etwas gedauert da das Material direkt aus England verschickt wurde, aber dafür sind die E-Mails von Games Workshop immer wieder amüsant - Liefertrolle usw, fast wie ein Roman von Tolkien Aufbau, Scheuerleiste und Halteleine... Beim UT gab es schon ein paar Anspielungen auf die etwas großzügige Materialstärke meiner GFK-Teile und beim Setzen der Bullaugen hat sich eindrucksvoll gezeigt wie stark das Laminat ist - stellenweise gute 6 mm Die Teile sind so massiv dass sie sogar Monsterwellen standhalten dürften - sollten sich solche jemals auf einen bajuwarischen Baggersee verirren. An Steuerbord ist die Halteleine angebracht - eine angenehme Fingerübung und ein weitere großer Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung. In einem englischen Forum habe ich gelesen dass es wichtig ist mit der Schlagrichtung zu arbeiten damit die Leine sauber fällt. Das weiße Nylongarn hat zwar keine richtige Schlagrichtung, aber ich habe mich mal trotzdem an den Rat gehalten und von links nach rechts gearbeitet (z.B. an Steuerbord vom Heck zum Bug). Mittschiffs ist die Halteleine unterbrochen, ich vermute mal das hängt mit der Position der beiden Anker zusammen und soll Probleme beim Ankermanöver vermeiden. Jetzt seid ihr an der Reihe - Feuer frei für eure Manöverkritik & Fragen
  2. Danke Ziel ist es die Kleine im September fertig zu bekommen und dann die Rümpfe für unser Gemeinschaftsprojekt Löschboot zu erstellen. Jetzt machst du mich neugierig
  3. Danke für den Link, werde ich mir mal genau anschauen. Stichwort Lesestoff: sehr interessant sind auch die Unfallberichte der BSU. Genau. Das Original hatte zwar am Mast eine Decksleuchte, aber der Mast scheint während der Rettungsation umgelegt gewesen zu sein (z.B. auch auf dem Foto der zurückkehrenden Mary Stanford zu sehen).
  4. Schornstein... Statt den Schornsteinrohling zu spachteln und schleifen habe ich mich doch für eine Alternative entschieden und ihn mit 0,5 mm Polystyrol verkleidet. Die bisherige Oberseite musste ich abändern - das Original hatte statt einer großen Öffnung zwei Auspuffrohre. Steuerbord habe ich noch das Nebelhorn angeklebt und den Schornstein dann mit Molotow #006 Vanille angesprüht. Beschlagteile... Die ersten Beschläge sind erstellt und bis zum Einbau getrennt in Beuteln verpackt. Für den Bau habe ich überwiegend Polystyrol, Messingdraht und Teile aus der Restekiste verwendet. Tank und Pumpe für das Sturmöl (amtliche Bezeichnung Wellenberuhigungsöl) mal provisorisch in der vorderen Plicht. Bei der Rettung der Feuerschiffbesatzung am Daunt Rock kam das Öl zum Einsatz, brachte bei den heftigen Weterbedingungen aber keinen Vorteil für die Rettungsaktion. Das Schott zum Maschinenraum ist an Ort und Stelle, Decksrand, Süllrand und Pflicht hellgrau angesprüht. Bug... Bugschanz und Seilrolle sind angeklebt und auch lackiert. Die Scheuerleisten habe ich im Bugbereich nachgebessert aber noch nicht lackiert, das kommt sobald an den Scheuerleisten die Ösen für die Rettungsleinen befestigt sind.
  5. Exakt, Weiß war die übliche Farbe. Z.B. hatte die Titanic anstelle von Signalkanonen 36 "Socket-Signals" an Bord. Das waren keine Raketen im eigentlichen Sinne, sondern eher Mörsergeschosse. Im Bereich der Brücke war eine Abschussröhre angebracht die mit einer Treibladung (verm. ein Beutel mit Schwarzpulver) und dem Signalgeschoss geladen wurde. Nach dem Abfeuern stieg das Geschoss auf ca. 600 - 800 Fuß Höhe und detonierte dort mit einem lauten Knall und ließ weiße Sterne herabregnen - ähnlich der Batterien oder z.B. Sky Shots die an Silvester angeboten werden. Technisch gesehen waren die Signale ein Fortschritt und durch das britische Board of Trade sogar anerkannt. Obwohl die Farbe nicht vorgeschrieben war scheinen weiße Signale lange Zeit üblich gewesen zu sein. Genau, Wald und Bäume... Bauzustand und Farbgebung vom Rettungsboot passen (keine Lüfter am Bug, braune Aufbauten), die Ausrüstung der Rettungsmänner auch (gelbes Ölzeug, Kapok-Westen). Soweit passt das Bild, also dürfte auch die Fackel korrekt sein. Quelle: sailmagazine.com Der Effekt dürfte wirklich kaum zu erreichen sein, ich schätze mal eine gelbe LED wäre die einfachste Möglichkeit.
  6. Hallo Jungs, danke für eure Tips So ein Schweißlichtmodul siet nicht schlecht aus: Bleibt noch die Frage welche Farbe vor bzw. während dem Weltkrieg üblich war. Muss mal meine Unterlagen wälzen, bin bei der Recherche zur Titanic mal über eine kleine Abhandlung zu Notraketen, Fackeln usw gestoßen.
  7. Positionsbeleuchtung... Die wie beim Original auffällig langen Lampenborde sind aus ein paar Streifen Evergreen zusammengesetzt. Das Steuerbord Lampenbord ist schon an seinem Platz und funktionstüchtig. Stichwort Beleuchtung: hat jemand zufällig eine Idee wie man eine Signalfackel realisieren kann? Rote Flacker-LED vielleicht? Schornstein... Über der Konstruktion vom Schornstein habe ich eine Weile gegrübelt. Für die Rauchfunktion soll er hohl sein, gleichzeitig aber auch einfach zu bauen. Zuerst habe ich an Schichtbauweise aus Balsa gedacht, aber dann ist mir die Bauanleitung meiner Hachette Titanic eingefallen - da werden die Schornsteine auf einem Grundgerüst aufgebaut. Ober- und Unterteil sind aus Evergreen, das Rückgrat bildet ein Kunststoffrohr und beplankt ist das Ganze mit Abachi-Leisten. Der Schornstein wird außen noch mit Epoxi eingepinselt, gespachtelt und geschliffen. abnehmbarer Aufbau... Um eine schöne glatte Oberfläche zu bekommen habe ich das GFK-Teil mit 0,5 mm Polystyrol verkleidet. Als nächster Schritt werden die Kanten versäubert und am Übergang zum Deck eine umlaufende Sockelleiste aufgeklebt. Der Niedergang zur Kabine ist aus Evergreen und 0,5mm Polystyrol, die Figur ist ein alter Probeguss fürs CG 36500 und eigentlich nur zum Größenvergleich gedacht. Aber damit gefällt mir der Niedergang richtig gut, vielleicht platziere ich da permanent eine Figur. Der achtere Unerstand ist jetzt auch mit Epoxi versiegelt - und etwas heller als der vordere. Nach dem Einpinseln mit Epoxi wird das Papier etwas transparent und der Hintergrund scheint durch. Ganz so krass wie auf den Bildern ist der Unterschied nicht (liegt auch etwas an der Belichtung) und ich kann damit leben. Aus Fehlern lernt man und wettkampftauglich wird das Modell sowieso nie.
  8. weiter geht's... Letztes Wochenende ist die neue Werkbank angekommen und natürlich sofort aufgebaut worden. Mit 170 cm erstreckt sie sich fast über die komplette Breite meines kleinen Schuppens und ist groß genug für die Projekte die Flottenadmiral @San Felipe und ich uns vorgenommen haben. Eingeweiht habe ich die Werkbank mit dem Modellständer von Teil-Q, einer Abo-Prämie von der Modellwerft. Ist wirklich ein feines Teil - massiv und lässt sich super auf verschiedene Bootstypen einstellen. Süllrand... Die Zugangsöffnung hat endlich einen Süllrand bekommen - mit 2,5 cm beinahe so hoch wie die abnehmbare Abdeckung. frische Farbe... Als Nächstes hat der Rumpf frische Farbe bekommen. Ultramarinblau ist etwas zu hell - Saphirblau passt da wesentlich besser. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Peter @San Felipe Auf dem UT haben wir noch darüber geklönt und ein paar Tage später kam mit der Post eine Dose. Hier mal ein Bild vor der Lackierung - Ultramarinblau und Saphirblau im Vergleich. Deck & Unterstände... Das Deck ist mit Abachi beplankt und mit Yachtlack eingepinselt, die Abdeckungen über den Treibstoffbunkern sind mit dem Cutter aus Evergreen geschnitten. Beide Unterstände sind mit bedrucktem Papier beplankt und der vordere Unterstand schon mit Epoxi versiegelt. Ausgelegt waren die Boote übrigens für 145 Mann bei ruhigen Bedingungen und 100 Mann bei schwerer See. Durch die vielen Auftriebskörper - jeder einzeln aus Holz angefertigt - waren die Boote sogar bei komplett gefluteten Abteilungen (Maschinenraum, Kabine, Vorpiek usw.) noch schwimmfähig. Diese Konstruktion hat sich bewährt. Es scheint kein einziges klassisches Rettungsboot durch Wassereinbruch verunglückt zu sein, es gibt einige Berichte dass sie sich trotz schwerer Beschädigungen und Wassereinbruch noch zurück zur Station schleppen konnten. Die Hauptursache bei Unglücken war das Kentern, oft durch große Wellen von achtern verursacht.
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