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Joerg_B

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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Segelboote
  • Wohnort
    Lübeck

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  1. Hallo Chris, steuerst Du Groß und Fock getrennt an? An einigen Stellen des Videos sieht es so aus. Auf jede Fall wirst Du die am Vorliek angeschlagene Baumfock so nicht kontrollieren können. Ich hatte das auch so an meiner Optimist und habe sie letztendlich zur Pendelfock umgebaut. Sie wehte ständig weit aus, was ein Segeln hoch am Wind praktisch nicht ermöglichte. Auch wurde dadurch die ohnehin vorhandene Luvgierigkeit nur verstärkt. Theoretisch kann ma einen Niederholer anbringen, dieser wird jedoch das Vorstag durchdrücken und hat nur eine begrenzte Wirkung. Auch ein zusätzliches Trimmservo brachte nicht die gewünschte Verbesserung. Die schönere und vorbildgetreuere Variante zur Pendelfock wäre eine baumlose Fock, leicht überlappend, welche über eine eigene Schot angesteuert wird, die um den Mast herum geführt werden muss. Dann lässt sich das Schothorn besser nach unten ziehen und die Fock damit besser trimmen. Soweit die Theorie. In der Praxis recht aufwändig. Ich selbst habe so etwas noch nicht gebaut. Robbe hatte das seinerzeit für die Genuafock der Atlantis konstruiert, allerdings mit einer nicht so schönen Schiene. Ansonsten ein traumhaftes Boot! Gruß Jörg
  2. Mit ein wenig Fantasie, kann man dem Boot auch den Spielzeugcharakter nehmen. Man muss dabei jedoch sehr auf das Gewicht achten. Von den Segeleigenschaften sollte man jedoch nicht zu viel erwarten. Gruß Jörg
  3. Hallo Max, zu Deiner Signalfackel hätte ich folgende Ideen: 1.) Schweißlichteffekt. Gibt es u.a. bei den Modellbahnern. 2.) LED-Teelichter. Hier kann man direkt die LED an eine Spannungsquelle anschließen und es flackert von allein. Es ist also kein Schaltbaustein erforderlich. Nachteil sind die etwas klobigen LED‘s und das eher „sanfte“ Flackern. Der Vorteil ist, dass man es in jedem 1-Euro-Shop bekommt. So etwas habe ich mal als Lagerfeuersimulation verbaut. Gruß Jörg
  4. Individuelle Decals habe ich mir schon einige Male beim Druckeronkel anfertigen lassen. UV-Laserdruck ist dabei das Maß der Dinge. Eine DIN-A4-Seite kostet zwar etwas, aber wenn man die ordentlich vollpackt dann lohnt es sich. Vorteil dieser Decals ist, dass sie sehr dünn sind und weiße Flächen sind auch deckend weiß. Außerdem lassen sie sich sehr gut verarbeiten. Zum Schluss benötigen sie noch eine Schicht Klarlack zum Schutz. Gruß Jörg
  5. Von Graupner gab es mal eine Segelwinde mit der Bezeichnung Regatta Eco. Die sollte nach meiner Einschätzung vollkommen ausreichen. Der Nachfolger heißt nun Regatta Eco Speed. Diese scheint sogar mehr Leistung zu haben. Etwas in der Größenordnung reicht für die Gracia allemal aus. Ohne Werbung machen zu wollen, habe ich sowohl die Eco als auch die normale seit Jahren im Einsatz. Keinerlei Probleme und hohe Stellgeschwindigkeiten. Die Rückstellpositionen sind ausreichend genau. Gruß Jörg
  6. Die Monoperm-Motoren hatten kein Getriebe. Das sind Motore mit guter Laufruhe in der Größe eines 400er bzw. des besagten 380er Mabuchis, jedoch mit deutlich geringerer Drehzahl und deutlich teurer. Für eine Elke ist dieser Motor vollkommen ausreichend, aber wohl nur noch gebraucht zu bekommen. Gruß Jörg
  7. Ich vermute mal, dass ohne Feder das Seil immer wieder von der Winde springen wird ...
  8. Hallo Wolfgang, eine Feder oder ein kräftiger Gummifaden sind elementar, damit die Umlaufschot sauber funktioniert. Sonst ist sie entweder zu stark gespannt, was die Segelwindeschädige könnte, oder sie hängt durch und rutscht von der Trommel. Am einfachsten geht das, wenn ihr auf der Seite an nicht die Schoten eingebaut werden eine Feder einknüpft (ein ganz gutes Foto einer solchen Lösung gibt es hier: Alternativ könnt ihr auch die hintere Umlenkrolle ausbauen und durch einen sog. Block ersetzen, welcher mit Hilfe einer Zugfeder aufgehängt wird. Auf jeden Fall sollte an der Feder parallel eine Schnur geknüpft werden, die verhindert, dass sie maximal ausgezogen wird, für den Fall, dass eine der Schoten unter Deck hängen bleibt. Dann hättet ihr das gleich Durcheinander unter Deck. Gruß Jörg
  9. Hallo Uli, das geht auch bei etwas größeren Segeln. Ich verwende dazu 6mm schmales Doppelklebeband von Tesa und die Segellatten sind 0,5 oder 1,0 mm dickes ABS. Hält seit Jahren auf meiner Saphir, die ähnlich große Segel hat. Einmal in mehr als 20 Jahren, bei viel zu viel Wind, ist mir eine Segellatte mal davon geflogen, seitdem kommt noch ein kreisförmiges Stück Segelreparaturtape auf das vordere Ende. Auf dem hinteren Ende könnte man einen Halbkreis aufkleben. Das geht einfach, sieht meiner Meinung nach ganz gut aus und die Segel verziehen sich nicht durch misslungene Nähte der Segeltaschen. Auf diversen Fotos auf meiner HP zur Saphir und Hakuna Matata kannst Du Dir ein Bild davon machen. Gruß Jörg
  10. Hallo Uli, ich kenne die Gracia nur von Fotos und bin daher auch noch keine gesegelt. Die Tatsache, dass einige Modellbauern ihr ein Schwert verpasst haben, dürfte den Schwachpunkt des Seglers zeigen. Es ist aber auch immer eine Frage was man möchte. Will man unter allen Bedingungen das Boot über den Teich knüppeln oder gemütlich bei 2 Bft entspannen. Ich glaube, die Gracia dürfte eher für letzteres geeignet sein. Neues Rigg ist immer gut und muss kein Stilbruch sein. Ich würde ihr eher einen Carbonmast spendieren als einen Alumast. Das bringt eine deutliche Gewichtsverringerung. Zum Vergleich bei meiner Saphir liegt der Unterschied bei ca. 40 Gramm bei 120 cm Mastlänge. Carbon lässt sich gut lackieren,z.B. weiß oder alu. Eine Vergrößerung des Riggs würde ich nicht vorsehen. Das könnte für das Boot zu viel Fläche sein. Und ein Segler der bei der kleinsten Böe auf der Backe liegt macht keinen Spaß. Ich würde mich zunächst an den graupnerschen Dimensionen orientieren. Da müssten dann auch die Position des Mastes und der Anschlagpunkte der Wanten auf Deck passen. Aluschienen finde ich persönlich für so ein Boot nicht so den Bringer. Eine Keep braucht man nicht zwingend. Kleine Mastringe aus Stahldraht oder Schlaufen aus Takelgarn funktionieren an einem Rundmast genauso gut (kennst Du ka von der MM) und führen zu einem deutlich beweglicheren Segel, was die Leichteindsegeleigenschaften verbessert. Die Fock würde ich als Pendelfock auslegen. Das ist deutlich besser zu trimmen und zu segeln. Ich hatte das bei meiner Optimist später umgebaut, da die ursprüngliche Konstruktion wie bei der Gracia mir überhaupt nicht gefiel. Als Segelmaterial würde ich auch zu Icarex (wie auf der racing MM) tendieren. Ist nicht wirklich schön, wegen des Karomusters, ist aber leicht und auch leicht zu verarbeiten. Umlaufschot zur Segelansteuerung ist sicher immer eine gute Wahl, wobei es mittlerweile ja auch kräftige Servos gibt die mit Segelflächen in der Größe kein Probleme haben dürften. Aber auch mit der Umlaufschot kannst Du ein Trimmservo in die Fockschot einknüpfen und damit die Fock in einem gewissen Bereich zusätzlich in der Stellung verändern. Das erfordert ein paar Umlenkrollen an den richtigen Stellen. Unterwassergenua ist Geschmacksache. Ich würde es bei dem schönen Rumpf lassen, da nicht wirklich erforderlich. Aber letztendlich ist es wurscht wo das Stevenrohr rauskommt. Die Ruderfläche eines Seglers ist i.d.R. groß genug, dass es auch ohne Motor gut funktioniert. Ich wünsche Dir auf jeden Fall gutes Gelingen. Ein paar Fotos wären schön Gruß Jörg
  11. Die alte Dame liegt aber ziemlich tief im Wasser ...
  12. Hallo Ralph, warum so kompliziert mit dem Reedkontakt per Schwimmerschalter? Wenn Du an der Stelle an denen die Bojen auf Deck gelagert werden, unter Deck einen Magneten montierst, dann würde der Reedkontakt in Stellung AUS sein. Sobald Du die Boje anhebst schaltet der Reedkontakt die Boje ein. Wenn Du verhindern möchtest, dass diese noch am Kranhaken blinkt, könnte man vielleicht über eine kleine Elektronik eine zeitverzögertes Einschalten vornehmen. Gruß Jörg
  13. Hallo Jens und Jonas! In meiner Bermpohl werkelten auch viele Jahre zwei 540er Mabuchis, allerdings nur mit 6 Volt (seid ihr euch mit 12 Volt sicher?). Sie trieben 32er Graupner-Rennschrauben an und das Boot lief damit ganz gut. Ein 20A-Regler lief damit aber an der Leistungsgrenze. Nach Aufstockung auf 40A lief damit dann alles zufriedenstellend. Bei 12 Volt sollte die Stromaufnahme etwas geringer sein. Wie Jürgen schon schrieb: Schaut doch mal bei www.modellbau-regler.de. Gruß Jörg
  14. Hallo Matthias, die Boote von Thunder Tiger funktionieren sicher, d.h. man kann damit segeln. Schwachpunkte all dieser Fast-RTR-Modelle sind i.d.R. das Material der Segel, die Abdichtung des Rumpfzugangs, die Beschläge für das Rigg und die Segelansteuerung. Das lässt sich alles optimieren, kostet aber extra. Gruß Jörg
  15. Ob daraus ein Hype wird, hängt sicher auch von den Segeleigenschaften ab. Mir gefällt es auf jeden Fall und es ist ne tolle Basis für mehr. Als ich allerdings kurz nach dem Erscheinen darauf aufmerksam machte, wurde ich jedoch beinahe gesteinigt. Einige verglichen es gar mit Badezimmerdeko. Gruß Jörg
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