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genius

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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Antriebe, Modelle im Gramm Bereich, 3-D und Pläne zeichnen, Scratch Modellbau, Masstab 1:50
  • Wohnort
    Wien
  • Interessen
    Modellbau, Physik, Gitarre
  • Beruf
    Kindergärtner

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  1. Ich würde mich zwar freuen, wenn Du uns ein wenig an Deinem Projekt teilhaben lässt (welche Steigerwald gemeint ist - Binnenschiff, historisches Dampfschiff,... welchen Druchmesser haben die Relingstangen, die Löcher darin...). So muss ich nun praktisch herumraten, was Du eigentlich machen willst. Darum ist es auch so viel Text. Um genau zu sein: Die historischen Rundstangen auf Dampfschiffen waren gegossen und hatten bei den Durchbohrungen einen fast doppelt so Dicken, kugelrunden Knoten. Die Flussschiffe unserer Zeit haben sehr dünne Bohrungen für Stahlseile (das hast Du vor, richtig?) oder sind mit den Längsstangen an der Stelle geschweisst. Da wäre dann Löten die Methode der Wahl. Aber hier mal ein Tip wie ich das mit der Bohrung angehen würde: Passendes Messingröhrchen verwenden (weniger Bohraufwand, und auch bei einem massiven Stab bleibt bei der Bohrung seitlich nicht mehr als bei einem Röhrchen stehen) Position der Bohrung am Röhrchen etwas mit der Feile abflachen, das Röhrchen in eine halbrunde Rinne einlegen (das es nicht seitlich wegrollt), mit einem Pin (von der Pinnwand) ankörnen, dann mit einem passenden Bohrer durchbohren. Das ganze 750 Mal wiederholen ;-) Ich habe das regelmässig für meine Z-Antriebe gemacht um eine Verdrehsicherung zu erstellen. Die vermutlich professionellere Methode: eine Führung für das Röhrchen bauen (Bohrung in massivem Material), dann von oben 3-fach Führung für den Bohrer bis zum Loch des Röhrchens (kann nur wenige mm weit hinaufreichen) gerade so, dass der Bohrer nicht seitlich abweichen kann, und das Röhrchen gleichzeitig sicher in jede Richtung (rundum) fixiert ist. Für die große Menge wäre es auch denkbar, den Bohrer bis fast ganz vorne in ein Röhrchen einzuhausen, so dass eine weniger abrasive Lagerung gegenüber der seitlichen Führung ermöglicht ist. Eventuell statt dem Bohrer einen kurzen Fräser und das Röhrchen in der Führung gesichert. Der Fräser will nicht so leicht seitlich weg weil er vorn (hoffentlich) flach ist und relativ steif und kurz. Das Röhrchen in der Drehbank fixiert und mit dem Zentrierbohrer gebohrt fällt bei Dir wohl flach, denn mein kleinster Zentrierbohrer hat 1 mm Durchmesser und das ist wahrscheinlich schon der gesamt Druchmesser Deiner Relingstangen. runde Reling in 1:100 durchbohrt machen ist halt schon sehr sportlich... Vor allem in der Menge ...
  2. So wie ich ihr Schreiben verstehe, haben sie die Elektroniksparte (speziell Hott Fernsteuertechnik , Servotechnik und Ladetechnik von SJ selbst) vom ehemaligen (deutschen) Mutterkonzern getrennt und wollen ihn auch nicht mehr länger unterstützen. Sprich sie wollen nicht mehr mit den Einnahmen aus den Fernsteuerungen und Ladegeräten von SJ (---- sorry inzwischen heissen die ja Graupner !) das übrige verlustbehaftete Sortiment querfinanzieren. Damit ist die Hott Linie aus meiner Sicht erstmal gar nicht gefährdet und eine europaweit verfügbare Reperatur- und Servicestelle wird auch kein Problem sein. Mir klingt das nach: Die Deutschen dürfen gern probieren allein zu überleben, aber mit den derzeitigen Strukturen (Mitarbeiter, Standorte, Sortiment) ist das wohl rechnerisch nicht machbar und deshalb sind sie zum Konkurs angemeldet. Kann sein, dass sie nach dem Konkursverfahren mit stark geschrumpftem Personal weitermachen können. Mein jüngster Blick auf die Homepage stimmt mich sogar eher optimistisch: Die nahezu unbezahlbaren riesigen RTR Modelle sind verschwunden, es gibt wieder ein paar ernsthafte und sogar mit moderner Technik (Lasergschnittene und gravierte Holzteile) aufgerüstete gute Schiffsmodell Bausätze zu vernünftigen Preisen --- und: sie sind verfügbar! Die Homepage hat vernünftige Bilder! Da sollten einfach mehr Modelle da sein ...Wie wäre es mit einem Segelboot auf dem Niveau eines Seifert Seglers? Manchmal hab ich das Gefühl, da ist schon lange niemand mehr Vollzeit mit Modellbau beschäftigt. Obwohl ... die gelaserten Decks und Aufbauteile der Krabbenkutter und der Pollux sehen sehr fein aus!
  3. Ich hab sie auf meinem 1:87 Modell drauf, bei Interesse könnte ich einen A4 Miniplan zu den Davits machen. viele Grüße, Maximilian
  4. genius

    Pamir Takelage

    Ich habe vor vielen Jahren mal die Plankopiesammlung (und ein paar Skizzen) des Marine Historikers Walter Kozian aus unserem Verein (Freunde Historischer Schiffe) übernommen. Er wollte ein Buch über die Technik der Pamir schreiben, ist aber leider viel zu früh von uns gegangen. Ich konnte damals noch viel zu wenig und habe es frustriert in eine Ecke gelegt. Jetzt habe ich es mir wieder mal angesehen, heute könnte ich es wohl schon aufarbeiten. Es besteht aber die Frage, ob die öffentliche Hand in Hamburg mit der Resaturation der Peking (von der Takelage her gesehen praktisch ein Schwesternschiff der Pamir) nicht ohnehin perfekte digitale Pläne anfertigen lassen hat. Immerhin müssen sie die gerade komplett neu auftakeln. Und finanziert ist die Sache ausreichend. Da würde ich aktuell Fragen, wenn jemand vollständige Pläne haben möchte. @ Dieter Dein Modell ist ja schon getakelt. Wenn ich Dich richtig verstanden habe willst Du es nicht neu auftakeln, sondern nur reparieren. Vieles lässt sich anhand der Länge der Leinen rekonstruieren. Es ist auch immer gut zu überlegen, wofür eine Leine gedient habe könnte (zum einstellen der Rahe, um Segel einzustellen, hochzuziehen usw.). Man lernt beim Takeln fast schon zwangsläufig etwas über Takelage. Ich vermute bei Deinem Modell ist fast nur das stehende Gut dargestellt, da kann ich Dir einen originalen Übersichtsplan anbieten. Er ist aber zu groß um ihn hier im Forum anzuhängen. Ich kann Dir ihn Dir per Mail senden, kostet nichts, ist aber auch nur ein mäßiges Foto vom Plan (ganz unten ist ein verkleinertes Bild des Planes). Ich vermute es wird für Deine Anwendung ausreichen. Wie San Felipe schon schrieb, im Modellbau sind Kompromisse üblich und meist sogar zwingend notwendig. Man kann nicht jede Materialstärke und jedes Detail perfekt wiedergeben ohne ins Uferlose zu kommen. Bei einem 4 Meter Modell wird man auch viel mehr und feinere Details machen können als bei einem 1 Meter Modell. Hier ist ein Plan für das laufende Gut - jeder Name steht für ein Seil ... hier die Notizen, die sich der vermutlich recht fachkundige Historiker - hier für den Besanmast am Heck) noch dazu gemacht hat ... mit Ergänzungen für Details, die eben nicht im Plan eingezeichnet waren, darüber sollte das Buch wohl handeln: Details im Plan, die man wohl ebenfalls nur bei besonders großen Modellen darstellen können würde: die Bezeichnung des obigen Planes der Plan des stehenden Gutes. Das wird meist vorrangig auf Modellen dargestellt, das waren auch eher die dicken Taue, die man weithin sehen konnte: viele Grüße, Maximilian
  5. Ich war heute Testfahren. Es war windig, aber alles ok. Jetzt kann ich die Getriebegehäuse abdichten.
  6. Als nächstes das Deck mit viel Harz aufgeklebt und die hinteren Ecken mit Klötzen aufgefüllt. Der Endanstrich mit Antifouling (braun) lackiert und den weißen Z-Antrieb gegen einen stimmigeren grauen ausgetauscht:
  7. Ich habe eine Schwäche: Dinge die ich bis dorthin sozusagen "perfekt" hinbekommen habe, sollten natürlich "perfekt" weitergebaut werden. Das heisst ich greife sie nicht mehr an, sie sind wie ein Denkmal. So lange bis mich mal eine übergroße Menge an Mut beflügelt. Das kommt vor, nur nicht so oft. Aber verkorkste Rümpfe sind toll! Da kann ich richtig hinlangen, das kann nur besser werden. Ich probiere ja nur was aus. Ihr erinnert euch an den Versuchträger für die Flexwelle, den Holzrumpf? Der gehörte eigentlich einem Kunden. Da war mal ein Getriebeantrieb drinnen, der leider durch etwas eingedrungenes Polysterharz nicht mehr lenkbar war. Ich versuchte nun für den Kunden zwei Modelle zu machen: eines mit Getriebeantrieb und einem neuen, leichtem Rumpf und eines mit Flexwellenantrieb in dem schwereren Holzrumpf. Aber ich kam und kam nicht zu potte. Ja, kleine Schritte gabe es: Den Aufbau musste ich neu konstruieren, denn bei meinem eigenen Fahrmodell waren da auf der Heckseite große Spalten freigeblieben. Auch die Kammer für das Schiebeluk fehlte und überhaupt war da alles mehr hingeschätzt. Also habe ich den Bauplan verbessert und einige Monate später auch probegebaut. Der neue Aufbau gefällt mir gleich viel besser (im Hintergrund eine originale Möwe von Robbe):
  8. Die Getriebe oben sind fertig. Ich probiere sie aus, bevor ich die Hälften abdichte, darum habe ich eines gleich offengelassen. Die Getriebe unten sind nur mal vorbereitet und hineingelegt. Man sieht es nicht, aber ich mache bei vielen Teilen Bohrungen auf der Drehbank, gegossen wären sie nicht präzise genug.
  9. Es gibt Neuigkeiten: Nach zwei Jahren des beruflichen Achterbahnfahrens habe ich wieder ein wenig Luft um wieder etwas Modellbau zu machen. Und als Hätte das Schicksal es geahnt, habe ich genau da den ersten größeren Auftrag bekommen: 6 Antriebe in single Prop Ausführung. Da möchte ich euch gerne etwas daran teihaben lassen. Zuerst viiiele Teile gegossen:
  10. Es gibt Neuigkeiten: Im Supportforum hat Thomas angekündigt sein Unternehmen nebenberuflich weiter zu betreiben: Ankündigung über Veränderung ich persönlich freue mich sehr darüber und wünsche ihm alles Gute!
  11. Thomas' Ein-Personen Unternehmen SMT besteht seit 34 Jahren. Er hat an vielen Ecken die Limitis deutlich erweitert - hat zusätzlich zu konventionellen GFK Rümpfen besonders interessante, besonders große, besonders kleine und besonders detaillierte Rümpfe geschaffen und im ständigen Angebot. Wer meint ihr denn hätte sonst die Schaffer Formen übernommen? Wer die Hasse Formen? Leider - und da nehme ich mich auch etwas ins Gebet - hat sich bisher kaum jemand gefunden, der einen seiner Rümpfe mit detaillierten Bauplänen, CNC gefertigten Bausatzteilen und Beschlagteilen veredelt hat. Damit wären sie einem größeren Publikum zugänglich. Ich hoffe er hat da vor allem einem Durchhänger der allgemeinen Motivation Ausdruck verliehen und kann zumindest noch zum 35-jährigen Jubiläum weitermachen. viele Grüße, Maximilian
  12. Sehr nettes Vorbild! Bin schon sehr gespannt auf den weiteren Projektverlauf!
  13. Ja, der Link ist beim ersten Beitrag zu finden ... oder jetzt hier: Mit der Luke hast Du absolut recht! Die fehlt noch und ist eigentlich kein großer Aufwand. Von Moderator Torsten bearbeitet Wunschgemäß verschoben...
  14. Kleine Boote bis 12 m dürfen die Positionslichter in einer Leuchte nebeneinander haben, auf der Juist ist auch so eine am Mast montiert. Will ich natürlich auch haben Also passe ich einfach zwei LEDs in die ehemalige 5 mm LED hinein. Kleine LEDs, die größe ganz rechts. Ich gestehe, ich hab sie einfach rücken an Rücken gelötet. Damit ist die rote heller als die Grüne und ich hab sie mit Farbe abgedunkelt. Eingeklebt habe ich sie mit Heißkleber. Es besteht Luft nach oben für bessere Ideen und Ausführungen Aber erstmal funktioniert es ausreichend.
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