Jump to content

seefahrer

usrLevel4
  • Content Count

    1,356
  • Joined

  • Last visited

2 Followers

About seefahrer

  • Rank
    SchiffsModell.net e.V Fördermitglied

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Scale-Modelle, Dampfschiff-Ära bis 60er Jahre
  • Wohnort
    42719 Solingen
  • Interessen
    Schiffmodellbau, Fotografieren ...
  • Beruf
    Reisebürokaufmann

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. until
    Wir laden alle Modelbau-Bootsbesitzer und alle Zuschauer recht herzlich ein, mit uns diese Tage zu verbringen.Für das leibliche Wohl ist wieder gesorgt. Wir freuen uns auf Euch! Förderverein Freibad Eschbachtal Samstags: 11.00-Ende offen (Beleuchtungsfahren) Sonntags: 11.00-17.00
  2. Moin Leon, die Rumpfform abzugreifen, daraus Spanten extrahieren und auf die dreifache Größe zu bringen ist machbar (auch ohne den 1:75er Rumpf zu zersägen). Allerdings ergibt das dann nur eine dreimal so große Kopie - alle Fehler die evtl. in dem fertigen Rumpf stecken werden dabei vergrößert. Von daher wäre ein Spantriss die bessere Wahl... Du hast noch nix zu deinem Zeitplan geschrieben. Daher von mir der Hinweis, dass ich a) ab dem 12.Juli für 2 Wochen im Urlaub bin und b) ich z.Zt. ein Nordstjernenmodell mit RC etc. komplett aufbaue. Liefertermin dafür ist 23.9. - danach hätte ich Kapazität frei. Vielleicht schreibst du mir für weiteres eine email. Adresse findest du auf der homepage rex-schiffsmodelle.de. Viele Grüße Christian
  3. Moin, für mich als Kleinserienhersteller ist die Fertigung eines Rumpfs nicht das eigentliche Problem. Allerdings brauche ich dafür belastbare Daten / Zeichnungen - nur nach Fotos gibt das nur eine grobe Annäherung und ist auch erheblich zeitaufwändiger. Die von dir gewählte Schiffsgröße entspricht in etwa meinem 1:50 Nordstjernen Modell plus 20% an Länge. Wenn ich nur mal das Material für die Spanten, Stringer und die benötigten Holzleisten zum Beplanken rechne bin ich fix bei etwa 200 Euro. Dann kommen noch die Materialkosten für die GFK-Beschichtung, Spachtel sowie Verbrauchsmaterial dazu. Für meinen Urrumpf der Nordstjernen habe ich etwa 400 Euro Material verbraucht. Plus die Arbeitszeit die ich analog zu meinem Nordstjernen Urrumpf mal mit etwa 120 Stunden ansetze. Da kommen also Beträge weit über 2000 Euro raus. Viele Grüße Christian
  4. Moin Leon, die Konstruktion deines Trawlers stammt von Conoship in Groningen. Eventuell mal bei denen anfragen, ob du irgendwas an Planunterlagen bekommen kannst. https://www.conoship.com/?portfolio=pair-trawler-m-v-neptune&lang=en Sonst wäre eine weitere Möglichkeit der Eigner/Betreiber des Schiffs, Killibegs Seafoods in Killebegs, Donegal, Irland: https://www.killybegsseafoods.com/fleet/neptune-so-715/ Wenn es dir gelingt dorthin einen Kontakt aufzubauen, wäre das für die Aufbauten und Fotos davon sicher auch hilfreich. Das Abnehmen der Kontur von einem Rumpf ist möglich - allerdings würdest du beim hochskalieren von 1:75 auf 1:25 auch alle eventuell vorhandenen Abweichungen vom Original verdreifachen. Viele Grüße und viel Glück bei der Recherche! Christian
  5. Quelle: vth Verlag für Technik und Handwerk neue Medien GmbH, Baden-Baden https://shop.vth.de/hafenschlepper-vom-original-zum-modell-3102274 Hafenschlepper Vom Original zum Modell 112 Seiten | 21,90 € | ISBN 978-3-88180-487-5 Verlagsinformation Vom Original zum Modell Sie sind die kleinen starken Schiffe, ohne die die gewaltigen Frachter nicht in den Hafen kommen: Hafenschlepper. Ihre Vielseitigkeit und Kraft machen sie auch für Modellbauer immer wieder zu beliebten Nachbauobjekten. In diesem Buch beschreibt der Hafenschlepperspezialist Stefan Thienel die Besonderheiten der großen Vorbilder – und das ist weit mehr als nur reine Kraft. Unter anderem die speziellen Antriebssysteme und die hochentwickelten Winden, mit denen die Schlepper zur Erfüllung ihrer Aufgaben ausgestattet sind, werden hier umfassend beschrieben. Der Bau eines modernen Hafenschleppers als hochdetailliertes Modell rundet dieses Buch dann ab. Vom Rumpfbau, über die zahlreichen Details, bis hin zur Alterung, damit das Modell den typischen Arbeitsschiffcharakter bekommt, führt der Autor den Leser. Ein absolutes Standardwerk – nicht nur für Hafenschlepperfans! Aus dem Inhalt: • Entwicklung der Schleppschifffahrt • Technik im Original • Schleppertypen • Schlepperdesign • Schleppmanöver • Das Modell • Schlepperrumpf • Antriebskonzepte • Schleppwinde und Schlepphaken • Aufbau und Inneneinrichtung • Lackierung und Alterung • Elektrik und Elektronik • Fahrmanöver Rezension Der Autor beginnt mit einer sehr kurz gefassten Zusammenfassung der geschichtlichen Entwicklung der Schleppschifffahrt (Hafen) und weist bereits im ersten Teil auf die ab Mitte des 20. Jahrhunderts einsetzenden, dem jeweiligen Einsatzzweck angepassten, technischen Entwicklungen im Schlepperbau hin. Kapitel 2 widmet sich dem Thema Technik im Original. Hier werden die einzelnen Schleppertypen (Standard-, Combi-, Voith-Schneider-Tractor, Azimuth-Tractor, ASD-Schlepper plus Sonderformen) zunächst im allgemeinen in Wort und Bild dargestellt. Dabei wird auch auf die Besonderheiten des jeweiligen Konzepts hingewiesen. Im Folgenden werden die dem jeweiligen Einsatzzweck des Schleppers abgepassten Bauteile und Designs dargestellt. Ebenso werden Konstruktion und Antriebskonzepte erläutert. Auch hier sind erfreulich viele Fotos und Zeichnungen eine gute Ergänzung, da die Funktionsweise der Ausrüstung gleich klar ersichtlich ist. Die zweite Hälfte des Buchs (Kapitel 3) widmet sich der Herstellung des Modell des Azimuth-Tractors Francia. Beginnend beim Rumpfbau werden die verschiedenen Bauabschnitte mit ihren Besonderheiten dargestellt. Die Arbeitsschritte sind so beschrieben, dass der Ablauf nachvollziehbar ist und auf ein eigenes Modell übertragen werden kann. Auch die Herstellung von kleineren Deck- und Maschinendetails ist gut beschrieben und macht Mut auch mal Kleinteile selbst herzustellen. Besonders hervorzuheben sind die Tipps zur Alterung des Modells. Hier finden sich nicht nur einige gute Detailfotos, sondern auch eine Auflistung welche Alterungsspuren unter Zuhilfenahme eines breiten Materialspektrums entstanden sind. Elektrik und Elektronik im Modell sind kurz angerissen. Den Abschluss (Kapitel 4) bildet ein kurzer Anhang zum Thema Pfahlzug und Pfahlzugtest sowie ein Quellenverzeichnis. Fazit: Im Wesentlichen konzentriert sich der Autor auf die Hafenschlepperentwicklung ab den 1950er Jahren. Dementsprechend wurde auch eine Vielzahl an Fotos und Zeichnungen in den Text integriert. Der Leser findet eine umfassende Übersicht über die aktuellen Schleppertypen und ihre bautypischen Besonderheiten, die dem Einsatzzweck geschuldet sind. An Hand des aufgezeigten Bauberichts kann der Leser dem Ablauf eines Planbaus folgen und für eigene Projekte Ideen nutzen.
  6. Moin, danke für den Hinweis. Habe mir gerade mal das Bild angesehen. Die Nordstjernen ist am 1.5. nochmals in Travemünde. Sogar zweimal :-)) An dem Tag starte ich mit ein paar Modellen einen kleinen Roadtrip. 1.5. Travemünde - 2.5. Skagen beide Male mit Besuch des Originals. Danach geht es dann nach Norwegen weiter zu zwei Besuchen. Dann geht es nach Schweden zum Götakanal (Ausstellung zum Ramundermarken in Söderköping am 5.5.) - dafür habe ich die Wilhelm Tham mit und dann gehts weiter nach Stockholm. Zum Beginn der diesjährigen Dampfsaison an Bord der Storskär mit dem Modell :-)) bin schon riesig gespannt... Viele Grüße Christian
  7. Moin Stephan, Baujahr 1904 in Greenock am Clyde als Lotsenboot gebaut - da würde ich auf Holzdeck tippen. Im Buch Coastal Vessels in Detail von C.V.Waine sind auch ein paar Lotsenboote aufgeführt, die allerdings etwas später zwischen 1920 und 1930 entstanden und auch alle ein Holzdeck haben. Viele Grüße Christian
  8. Moin, so, gerade von See zurück. Probefahrt bei schönstem Sonnenschein. Naja, die Kamera war mit der Helligkeit des Modells etwas überfordert (oder ich beim gleichzeitigen Fotografieren und Steuern). Es gibt noch etwas Verbesserungsbedarf. Die leere Brücke sieht einfach nur doof aus, wenn die Sonne so reinknallt. Und Regler und Akku muss ich noch optimieren. Läuft mit 2S Lipo ausreichend schnell, nur der Regler hat eine 50% Begrenzung und da ist das Aufstoppen kein Spaß. Ebenso dürfte rückwärts ablegen bei Wind Käse sein. Ansonsten gute Manövriereigenschaften. Viele Grüße Christian zum Kommentarthread
  9. seefahrer

    Bilder zum Baubericht Storskär 1:50

    Bilder zum Schärendampfer Storskär 1908
  10. Die Inneneinrichtung ist schon sehr kniffelig, vor allem auf dem Hauptdeck, da der Zugang zu Motor etc. ja offen bleiben muss. Die Frage ist dann natürlich auch, was verträgt das Modell noch an Gewicht und wie filigran kann man bauen, ohne beim Herausnehmen des Innendecks ständig Teile abzubrechen. Das Deck habe ich in 1,5 Polystyrol gefräst mit den entsprechenden Schlitzen zum Einsetzen der Wände zwischen Kabinen, Toiletten, Gängen, Treppenaufgang und Maschinenraumverkleidung. Der mittlere Teil ist so gewählt, dass er achtern bis an die Kabinen- und Salon- und Toilettenwände geht. Vorne ist die Trennung unmittelbar an der Vorderkante des Maschinenraumschachts. Das hat den Vorteil, dass man nicht ganz soviele Stoßkanten bei der Verlegung der Decksplanken hat. Das normale Verlegemuster muss ja für die herausnehmbare Platte unterbrochen werden. Das eine ist die Optik - das andere, dass die Stoßkanten immer etwas empfindlich sind und die Decksplanken beim Einsetzen und Herausnehmen zum wegbrechen neigen.Die Wände aus 1mm Polystyrol wurden anschließend gesetzt - zweckmäßigerweise fängt man da an der Rumpfaußenseite an, da im achteren Bereich mit dem etwas eingezogenen schmalen Deck, die Wände noch einen extra Knick haben, der unter das schmale Außendeck reicht (schwierig zu erklären - ich hoffe man sieht es auf den Fotos). Danach kam die Verlegung der Decksleisten (Kirschfurnier 0,6mm, 2mm breit) - die Kalfaterung (hell statt wie bei den Außendecks schwarz) muss noch gemacht werden.Außerdem wurden mittschiffs die Außenwände schwarz gestrichen um sicher zu vermeiden, dass die Beleuchtung ungeordnet durch die Wände scheint. Anschließend mit hellbeige Farbe gestrichen. Wassergänge wie auch der Rahmen unten rund um den Maschinenraumschacht bleiben aber schwarz. Die Wände der Kabinen / Salons / Toiletten sind im Original soweit ich das sehen konnte in Fichte erstellt worden, jedenfalls etwas heller als die Decksplanken. Um dem Farbkontrast zum Boden zu entsprechen habe ich auf Ahornfurnier zurückgegriffen. Das ist von der Maserung schön gleichmäßig und passt ganz gut zur hellbeigen Farbe der Wände. Auch hier wurden an den Außenwänden und am vorderen Teil des Maschinenraumschachts an den angeschrägten Seiten Bänke mit Rückenlehne montiert, wie auch noch zwei Ablagebretter. Luftaufnahme :-) was noch fehlt ist die Tür zum Maschinenraumschacht und die zum achteren Salon. Und der komplette Boden des achteren Salons... (siehe oben Servo steht im Weg). Außerdem natürlich die Inneneinrichtung der Kabinen, Toiletten ... Das Brückendeck musste ist bei den Unterzügen natürlich auch noch mal anpassen, da einige Wände bis zur Außenwand reichen und dafür hatte ich keine Schlitze in den Unterzügen vorgesehen. Außen sieht das Modell jetzt so aus: Viele Grüße, Christian Link zu den Kommentaren
  11. Mit Vivak war ich nicht so ganz zufrieden. Die Kanten waren nicht so ganz sauber. Lag vielleicht aber auch am Fräskopf oder Drehzahl und Vorschub. Habe da nicht weiter rumgetestet, da ich mit dem Acrylglas GS sehr zufrieden war.
  12. Moin, Auf dem Brückendeck gibt es noch reichlich Sitzbänke. Die habe ich testweise erstmal aus 0,3mm Flugzeugsperrholz gefräst und zwar so, dass bei den Stützen die Leisten einen kleinen Steg haben. Der Vorteil ist, dass sie so leichter zu verkleben sind und den gleichen Abstand haben. Der Nachteil ist, dass man das bei Makroaufnahmen auch sieht. Die Montage gefiel mir aber vom Ablauf so gut, dass ich das ganze nochmal in 0,6mm Teak-Furnierholz probiert habe. Beim Fräsen mit dem 0,5mm Fräser muss man zwar etwas aufpassen und es gibt auch immer mal etwas Ausschuss, aber optisch wirkt richtiges Holz einfach noch besser. Ich habe zunächst die Abstände zwischen den einzelnen "Brettern" gefräst (bei der Rückenlehne den größeren Abstand mit zwei nebeneinander liegenden Linien) und dann die Außenkontur. Nach dem Fräsen habe ich das schon einmal von beiden Seiten mit Klarlack gestrichen, wodurch das ganze etwas stabiler wird. Die Stützen / Füße hatte ich schon mal für ein anderes Modell gezeichnet und davon die Restbestände erstmal benutzt. Die sind aus 1mm dickem Polystyrol.Zur Fixierung der Holzleisten auf den Stützen habe ich zunächst Tesakrepp auf die gefrästen Leisten geklebt und zwar vollflächig. Dann wurden die Holzabschnitte zwischen den "Sitzbrettern" angebrochen, wo der Träger eine entsprechende Rundung hat (vorne und beim Übergang Sitzfläche - Rückenteil). Durch das Tesakrepp fällt dann praktischerweise nicht alles auseinander und die Leisten müssen nicht einzeln ausgerichtet werden. Mit Sekundenkleber wurden dann die Stützen angeklebt und anschließend mit Acryllack Aluminium matt gestrichen. Zur Probe haben mal ein paar Preiserlein Platz genommen. Montage an Deck. Auf dem Dach wurden noch die runden Oberlichter über der achtern gelegenen Treppe und dem kleinen Salon auf dem Brückendeck installiert. Basis ist ein 4mm hoher Abschnitt aus 16mm PS-Rohr auf dem ein flacher Ring als Basis für das achteckige mit Gläsern versehene Oberteil. Das Oberteil wurde in 0,5mm PS gefräst mittig zwischen den dreieckigen Öffnungen angeritzt und leicht geknickt. Farbfehlstellen wurden später noch beseitigt. Außerdem habe ich die Davits montiert. Dafür habe ich 2mm Messingrundstab genommen, den ich über einem Rundholz gebogen habe. Das obere Ende wurde mittels Proxxon abgeflacht. Dann eine 1mm Bohrung eingebracht in der später die Aufhängung der Blöcke zum fieren der Boote sitzt. Die Davits selbst sind im Bereich der Dachdurchführung in 3mm MS-Rohr gelagert. Was noch fehlte waren die Rettungsboote. Leider passten die von meinen anderen Modellen in der Größe nicht. Schade. Ich habe einen Lindenholzklotz genommen und daraus einen Rohling gesägt, gefeilt und geschliffen. Als der dann seitengleich und glatt war und von der Form stimmig, habe ich die Bretter angezeichnet (geklinkerter Rumpf) und dann an den Linien vorsichtig nochmal etwas Material weggenommen. Beim Tiefziehen bleiben davon nur leichte Wellen, aber das sieht immer noch besser aus wie ganz glatt. Noch schöner wäre natürlich ein richtiger geklinkerter Rumpf und echtes Holz! Die Lager habe ich in 1,5 PS gefräst. Das Innenleben der Rettungsboote habe ich eigentlich nur aus Stabilitätsgründen eingebaut. Da die Boote eine Persenning bekommen sollten war das ansonsten nicht erforderlich. Für die Blöcke habe ich kleine Doppelscheibenholzblöcke genommen und teakfarben gebeizt. Mit 0,5mm MS-Draht wurden dann die Aufhängungen hergestellt. Bevor ich mit der Inneneinrichtung anfangen habe, musste ich noch die Beleuchtung des Außendecks realisieren soweit diese an den Wänden befestigt ist. Zum Test mal das Dach aufgesetzt und an 4,8V angeschlossen. Das muss einfach prächtig aussehen, wenn mal alle Lampen installiert sind. Viele Grüße, Christian Link zu den Kommentaren
  13. Hallo Jürgen, das 1mm Acrylglas habe ich bei Architekturbadarf gekauft. Das waren noch Reststücke (gut relativ große :-)) ). Die haben das jetzt aber nur noch als Acrylglas GS Präzision in 1mm. Prinzipiell habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Acrylglas beim Fräsen gemacht. Das extrudierte Material XT scheint von der Struktur nur bedingt tauglich zu sein. Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass Platten die gar nicht gingen, weil das Material ruckzuck am Schmelzen war nach einer Drehung um 90° interessanter Weise einigermaßen zu bearbeiten waren (aber auch da neigte der Fräskopf dazu zuzusetzen. Bei GS (gegossenem) Acrylglas war das Fräsen bisher immer sehr unproblematisch. Das gibt es aktuell bei Architekturbedarf aber nicht mehr, sondern nur als das teurere Präzisionsglas. Muss allerdings dazu sagen, dass die Streubreite bei dem gegossenen was ich bislang dort bezogen habe zwischen 1,0x und 1,4 mm lag. Das sollte, wenn das Material nun Präzision im Namen trägt, vielleicht einheitlicher ausfallen. Viele Grüße Christian
  14. Bilder sind hochgeladen, also kann es weitergehen... Die Relingbespannung habe ich wie im vorletzten Posting hergestellt. Da war die Fräse mit den vielen Öffnungen doch recht lange beschäftigt (gute 4 Stunden). Zwischendurch immer nur mal eine kurze Sichtkontrolle gemacht. Die einzelnen Segmente gehen über ca. 3 Stützen, mussten aber noch oben und an den Seiten beschnitten werden, damit die Rauten auch einen schönen Übergang haben. Die untere Kante habe ich geschlossen gelassen, damit die gut mit dem Fußteil verklebt werden konnte. Der Handlauf aus 1x2mm Teakleisten wurde an den Stellen, an denen die senkrechten Stützen (Durchmesser 1,5mm) stehen, von der Innenseite angeschlitzt (Proxxon mit Trennscheibe). Dadurch ist auch eine leichte Biegung des Handlaufs möglich. Im Heckbereich musste ich aber trotzdem stückeln. Die Rettungsinseln wurden auf dem Träger noch mit Befestigungsbändern ausgestattet und lackiert, sowie mit Aufklebern des Herstellers DSB Deutsche Schlauchboot versehen. (ggf. werde ich auch noch die Aufkleber mit den Inspektionsterminen etc. anbringen). Auf dem Foto zieht es das Dach noch leicht nach oben, aber es gibt noch eine Verspannung zum Bug, die das korrigiert.Auf dem Dach liegt aktuell auch schon (allerdings noch lose) eine Aluleiter, die das Original mit sich führt. Auf dem Dach gibt es ohnehin noch so einiges, was man auf den Bildern nicht genau erkennen kann. Da hilft wahrscheinlich später nur der Vergleich vor Ort. Da dort aber einiges auch nur zeitweilig gelagert wird, werde ich mich ohnehin auf das immer an Bord befindliche beschränken. Ebenso wurde der Flaggenstock montiert - er steckt in einem 2,5mm MS Röhrchen und ist abnehmbar für den Transport des Modells. Sowohl der Flaggenstock wie auch der Mast haben im Original so eine zwiebelförmige goldene Spitze. Dafür habe ich eine 4mm Perle zweckentfremdet. Außerdem habe ich die Beschriftung (aus 0,3mm PS) an der Brückenfront schon mal angebracht. Entspricht nicht ganz dem Original von der Schrifttype, kommt aber schon ziemlich dicht dran. Die Scheiben für die Fenster habe ich in 1mm Acrylglas gefräst. Dazu kommen Fensterrahmen bei den Fenstern des oberen Decks aus 0,4mm Flugzeugsperrholz mit einer Rahmenbreite von 1mm. Das war mir dann für einzelne Leisten doch etwas filigran. Ebenso wurden die Türen angefertigt. Auf einen "Rohling" aus 0,3mm PS habe ich 2mm breite Teakfurnierleisten aufgeklebt, verschliffen und lackiert und anschließend mit einer Bohrung für die Türklinke (1mm MS-Draht) versehen. Die Rettungsringe hängen an Streifen aus 0,3mm dickem Kupfer (2mm breit). Die Rettungringe sind aus 2mm PS, dann orange lackiert, mit schmalem Abklebeband wurden die Seile befestigt und anschließend noch silber farbig lackiert (musste ich aber nochmal drüber lackieren, da die Farbe nicht deckte). Ein spezielles Charakteristikum sind bei den schwedischen Schärendampfern die einfachen Baumstämme, die als Rammschutz außen an der Bordwand hängen. Die sind aus kleinen Espenholzzweigen hergestellt. Bisher haben aber nur zwei Exemplare pro Seite ihren Platz gefunden (mangels dünnem Takelgarn). Viele Grüße, Christian Link zu den Kommentaren
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.