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seefahrer

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About seefahrer

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    SchiffsModell.net e.V Fördermitglied

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Scale-Modelle, Dampfschiff-Ära bis 60er Jahre
  • Wohnort
    42719 Solingen
  • Interessen
    Schiffmodellbau, Fotografieren ...
  • Beruf
    Reisebürokaufmann

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  1. Moin, weiter geht es bei zusätzlichem Kleinkram. Auf dem Backdeck fehlte noch die Winde für den Anker. Die ist ebenso wie der Vierfachpoller auf einem Sockel montiert. Die einzelnen Teile habe ich wieder in 1mm PS gefräst. Hier einmal fast alle Einzelteile. Die "Sterne" oben links sind die Innenteile der Kettennuss - die äußeren Scheiben der Kettennuss habe ich dann aber in 0,3mm PS nochmals angefertigt, weil das stimmiger aussah. Zahnräder und "Stern" der Kettennuss wurden aufgedoppelt. Mit 1mm Messingdraht als Achse montiert und mit einem Spillkopf versehen. und das Ganze lackiert an Deck... Damit die Gäste an Bord und wieder an Land kommen, gibt es eine kleine Gangway die während der Fahrt oben auf dem Dach festgezurrt wird. Sie kann mit dem Bordkran gehievt werden (mit dem kann man auch das beim Modell noch nicht vorhandene Schlauchboot aussetzen). Im Original aus Aluminium - die Farbe muss noch ausgebessert werden. An den Ösen können Schäkel angeschlagen werden um die Gangway mit dem Kran anheben zu können. Die schwarzen Rollen sind landseitig. Auf dem Achterdeck gibt es einen Rudermaschinendummy. Ursprünglich wurde das Ruder über eine Kettensteuerung betätigt - heute ist das hydraulisch gelöst. Ziemlich einfache Kontruktion mit einer Sockelplatte, einem passenden PS-Rohr und einem Deckel. Außerdem wurden am Bug und achtern die Flaggenmasten angebracht. Achtern besteht der aus 1,5mm Messing und ist am Fuß an der Relingstütze befestigt. Zum Dach gibt es eine Halterung aus 0,7mm Messing. Der Flaggenmast am Bug wurde aus 2mm PS-Rohr erstellt. Wegen der exponierten Lage war mir das sicherer, damit man nicht gleich das ganze Schanzkleid umlegt, wenn man mal davorstößt. Schlussendlich wurde noch die Treppe vom Oberdeck zur Brücke aufgebaut. Hier noch im Rohzustand aus PS und Messingdraht. Inzwischen sind die Stufen mit Holzfurnier belegt. Viele Grüße Christian hier geht es zum Kommentarthread
  2. Moin, die Bänke stehen nun auf dem Oberdeck. Ich muss da aber noch ein paar nacharbeiten, denn es gibt an einigen Stellen auch außen an der Reling noch Bänke, allerdings ohne die Staumöglichkeit für Rettungswesten. Das möchte ich aber erst in Angriff nehmen, wenn die ganzen "Vorhänge" fertig sind (zur Erklärung: das ganze Oberdeck lässt sich seitlich mit Persenningen schließen, die während der Fahrt an den Stützen zusammengerafft sind). Außerdem sind noch ein paar Kleinigkeiten dazu gekommen. Mittschiffs gibt es in etwa auf Höhe des Schornsteins eine Öffnung in der Reling (Tür). Diese wird vom Personal benutzt beim Schleusen und damit man je nach Höhe der Schleusenwand noch an Bord kommt, gibt es seitlich eine Einstieghilfe (drei Eisenbügel als Stufen und ein Handlauf). Außerdem hatte ich beim Backdeck ganz vorne zwei Lippen vergessen. Das Dach hat schon Querleisten bekommen auf denen auf der einen Seite auch das Schlauchboot aufliegt - ebenso eine Steg, der benötigt wird damit die Passagiere an Land kommen (wenn es landseitig keinen Steg gibt). Außerdem sind hier die vorderen Decksaugen für den achteren Mast befestigt. Aktuell sieht das Modell so aus: Nun tüftel ich an den Gardinen und der Stoffbespannung der Relling (weinrote Persenning mit weißem Aufdruck). Frohe Ostern! Viele Grüße Christian PS: wie ihr seht habe ich mich für die Polystyrolfräsvariante entschieden. Der Stoff hatte zwar sogar die genauere Zahl der Maschen, war aber deutlich blickdichter. zu den Kommentaren
  3. Moin, letztes update vor Ostern :-) Da ich auf die alternative Stoff-Variante der Relingbespannung etwas warten musste, gibt es dazu noch kein neues Bild. Ich habe den Nesselstoff mal an der Reling festgeklebt, aber ich werde ihn wieder entfernen. Zum einen lässt der sich becheiden verarbeiten, sowohl das in Form schneiden wie auch das Verkleben an der Reling ist grausam und die feinen Fäden kann man nicht richtig bündig abschneiden. Ansonsten habe ich festgestellt, dass die Öffnung im Dach für die Treppe zur Brücke verkehrt sitzt. Der musste a) kleiner sein, b) weiter nach achtern und weiter nach innen. Also die Öffnung mit einem kleinen Stück Polystyrol verschlossen und beigespahctelt, dann den kleineren Rahmen an die richtige Stelle geklebt und nach dem Aushärten die Öffnung mit Trennscheibe und Feilen wieder hergestellt. Dann habe ich mich an die Konstruktion der Halter für die Rettungsinseln begeben. In 1mm PS wurden die Träger gefräst, ebenso die Arme, die die Insel festhalten, solange sie nicht freigeben wird. Die Breite der Stützen ist 2mm, die die Arme 1,5mm. In die Enden der Arme wurden 0,5mm Bohrungen eingebracht, ebenso in der Drehpunkt am äußeren Fuß der Stütze sowie am oberen Ende. In diese Bohrungen habe ich 0,5mm Messingdraht gezogen. Prinzipiell (bis zum Lackieren) waren die auch funktionstüchtig, aber da das alles sehr filigran ist, habe ich die fixiert. Aktuell fehlen noch die Bänden und Seile sowie die Beschriftung. Da ich gerade bei den Rettungsmitteln war, habe ich auch noch die Deckskisten gebaut in denen die Schwimmwesten lagern. Der Grundkörper besteht aus 1mm Polystyrol. Davon gibt es drei Stück, die rund um das Brückenhaus verteilt sind. Da ich die Grundform auch für die Sitzbänke auf dem Oberdeck nutzen kann (etwas kürzer und dafür mit einer leichten Neigung der Sitzfläche), habe ich die dann auch gleich gefräst. Der Grundkörper wurde wie bei den drei braun gestrichenen Boxen zusammengeklebt und dann mit 0,8mm Kirschfurnier beklebt; zunächst die Stirnseiten, dann Überstände beischleifen, dann die Längsseiten, Überstände beischleifen und dann die Deckplatte (Sitz) mit etwa 1mm Überstand zu den Seiten und nach vorne (hinten bündig). Dann wurden aus dem gleichen Material schmale Streifen für die Rücklehne geschnitten und diese an der Rückseite mit drei Leisten fixiert. Vorne kam dann noch ein Rettungswestenlogo drauf. Von diesem Typ gibt es sechs Stück, drei jeweils neben einander und dann mit dem Rücken gegeneinander (so daß man, wenn man dort drauf sitzt perfekt rausschauen kann (wenn nicht jemand an der Reling steht ;-) ) ). Viele Grüße Christian hier gehts zu den Kommentaren
  4. Moin, Ralph wollte wohl nicht einfach einen Link zu rc-modellbau-schiffe setzen. Da findet sich der in der Filebase (obwohl ich gerade nicht weiß, ob man den Bereich findet ohne dort angemeldet zu sein). Dann nach Hamburg und deadwood suchen. Das Schiff ist ohne Frage schick - ich persönlich mag die Hamburg farblich lieber. Mit irgendwo in die 190m Länge des Originals aber schon in 1:100 ein Brummer und da ich eigentlich neue Modelle in 1:50 baue wegen den Details ist es bei mir leider raus. Ich halte die Risse aber für stimmig und für die Darstellung des Rumpfs perfekt. Deckspläne und Bilder sind da auch bei. Viele Grüße Christian
  5. Moin, ein paar Kleinteile habe ich noch fertiggestellt und zwar Poller, Poller-Tossenführungs-Kombinationen, ein Zugang zum Kettenkasten und den umlaufenden Fries oben am Dach des Oberdecks. Poller in 3D-Druck herzustellen hätte zwar was, aber die Konstruktion ist vergleichsweise einfach und daher baue ich die wieder aus 1mm PS Plattenmaterial und 3mm Rohr auf. Es gibt drei verschiedene Pollertypen - je zwei Paar haben die leicht ovalen Abschlussplatten. Dafür sind die entsprechenden Frästeile in der rechten Platte oben - bei einer Grundplatte ist noch ein Schlitz der den in 2mm erstellten Trossenabweiser aufnimmt. Die Poller-Trossenabweiser-Kombi gehört zum Backdeck ebenso wie die Trossenführung, die auch schon lackiert ganz rechts zu sehen ist. Zusätzlich gibt es eine 4-fach Pollerkombination, die auf einem leicht pyramidenförmigen Sockel steht (Grundfläche 14x14mm). Diese Kombi steht auf dem Backdeck und wird in der Regel beim Schleusen belegt. Die achteren Poller stehen auf dem Oberdeck und dazu gehören die Trossenführungen mit dem runden Loch. Der flache Deckel vorne links ist der Zugang zum Kettenkasten. Auf eine Platte (1mm PS) mit den Abmessungen von 13x13mm habe ich eine zweite mit 14x14mm aufgesetzt. An der völlig unscharfen Vorderkante sind aus 0,3 PS Material kleine "Flügelteile" angesetzt, die ich von der Seite mit Schlitzen versehen habe. Hier kann man im Original die Luke mit Augenschrauben festziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde mit 1x1mm Material ein Scharnier angedeutet. Und dann ist im Vordergrund noch eine zahnstangenähnliche Struktur zu erkennen. Das ist aus 0,3mm PS und es handelt sich dabei um den Stofffries, der am Dach des Oberdecks hängt. Das ist so fummelig, dass ich da lieber festes PS als Stoff verwendet habe. Dieses Teil habe ich mehrfach hergestellt und dann so mit dem Rahmen, der am oberen Ende der Reling-/Dachstützen befestigt ist, dass dieses Teil gleichzeitig als seitliche Führung für das Dach dient. Darauf habe ich dann noch einen schmalen Streifen 0,3mm PS aufgesetzt. Die Ecke muss natürlich noch ein bisschen versäubert werden. Darüber kann man auch schon die Aussparung für die Positionslaternen erkennen. Viele Grüße Christian zum Kommentar-Thread
  6. Moin, und danke an die Tippgeber. Ich hatte auch schon an Stoffe, bzw. Gardinen gedacht. Ich kann mich noch an die Gardinen erinnern, die in meiner Kindheit bei uns zuhause hingen. Aber ich habe feststellen müssen, dass diese einfachen Gewebe, die mehr Netzcharakter haben, heute wohl nicht mehr "in" sind. Das Sortiment mit allem möglichen "Tüdellütt" drin ist groß (also irgendwelche Muster, wilde Farben ...). Da nun irgendwo alten Gardinenstoff ohne irgendwelchen Schnickschnack aufzutreiben ist schwer. Ich kann mich aber auch daran erinnern, dass die Dinger immer ein bisschen chemisch rochen nach der Wäsche und irgendwann Löcher bekamen (nicht von Motten), weil das Material spröde wurde (außer das die Dinger auch zum Vergilben neigten, trotz Nichtraucherhaushalt). Fliegengitter hatte ich auch schon auf dem Schirm. Da ist aber entweder die Maschenweite viel zu groß oder die Form der Öffnungen falsch (sechseckig oder rechteckig). Ich brauche aber eigentlich quadratische Öffnungen. Das im Eisenbahnmodellbau verwendete Aludrahtgewebe bringt leider auch nichts, da es schlecht zu verarbeiten ist (hatte ich zu Anfang bei meinen W Tham Bausätzen dabei) und auch mit der Maschenweite nicht passt. Es gibt da zwar auch noch feineres Material, aber das ist dann praktisch blickdicht. Die Buchbindergaze (oder auch andere Gazestoffe) hat leider auch eine rechteckige Öffnung (2:1 Längenbreitenverhältnis). Ich habe aber noch sog. Schleiernessel in der Überlegung drin. Das würde das Gewebe soweit passen (quadratische Öffnungen) und auch die Transparenz des Stoffs. Nur leider habe ich bei den Händlern da keine Angabe zur Maschendichte gefunden. Na egal, ich habe mir mal nen Meter bestellt, da ich für die Seiten auch noch weinroten Stoff brauchte, der den Aufdruck Henrik Ibsen bekommt. Bis dahin habe ich die Weiterverarbeitung des PS-Materials erstmal gestoppt. Viele Grüße Christian PS: Freut mich, dass das Modell gefällt :-)
  7. Moin, in der Zwischenzeit habe ich den neuen Rahmen montiert und die Reling lackiert. Heute dann das Netz für die Relingbespannung in 0,3mm Polystyrol gefräst. 14.760 Öffnungen und 7 Std später war die Datei abgearbeitet... Die Öffnungen sind quadratisch und haben ein Maß von 1,1 x 1,1 mm. Etwas dünnere Stege wären mir noch lieber gewesen, aber dann wird das Material extrem brüchig, vor allem für die Stellen, an denen es gebogen werden muss. Die erste Ecke ist schon mal montiert. Morgen geht es weiter. Viele Grüße Christian
  8. Moin, ne Woche, 5,5 Meter Messingdraht und einige Verwünschungen später ist die Reling im Rohbau fertig... Zunächst habe ich den Auflagerahmen für das Brückendeck gefräst. Da sind dann auch gleich 1,5 mm Bohrungen drin, für die Stützen, die das Brückendeck tragen. Den Rahmen habe ich dann auf das Oberdeck aufgelegt und die Bohrungen gleich als Muster für die Bohrungen im Oberdeck benutzt. Man muss nur etwas aufpassen, dass der Bohrer nicht unbeabsichtigt größere Löcher bohrt als erforderlich. Damit beim Bohren der Rahmen nicht verrutscht, habe ich ihn mit Krepp fixiert. Dann wurden die 1,5mm dicken Stützen (Messing) zunächst im Oberdeck montiert - die halten wenn man gerade gebohrt hat auch leidlich in der Höhe und verschwinden nicht gleich im Rumpf. Die Bohrungen sind übrigens mit Ausnahme der drei achteren alle im Laibholz des Oberdecks. Der Rahmen wurde dann oben auf die Stützen aufgesteckt und fixiert (Sekundenkleber). Die Reling habe ich am Modell gelötet. Dafür habe ich mir für die Höhen ein kleines Hilfsmittel hergestellt. In ein Vierkantholz habe ich für Handlauf und Durchzüge (alle in 1mm Messing) eine Nut für jeden benötigten Draht geschliffen. Fürs Verlöten kann man dann die Drähte mit Tesakrepp fixieren (wenn man nicht ewig auf der Stelle lötet, hält der Kleber auch ausreichend fest). Zunächst habe ich die Reling im vorderen Bereich hergestellt, wo vier Drähte übereinander anzubringen waren. Als erstes habe ich dann den obersten und den untersten Abschnitt verlötet, anschließend die beiden mittleren. Einige Lötstellen waren nicht gleich perfekt. Die habe ich in der Höhe später nochmal nachjustiert. Ebenso natürlich die Lötstellen versäubert. Vom vorderen Decksbereich ausgehend habe ich mich dann zum Heck durchgearbeitet. Hier sind aber in der Regel nur der obere und der untere Draht zu montieren. Es gibt aber ein paar Abweichungen, die sich durch Seildurchführungen (die achteren Festmacherpoller sind auf dem Oberdeck!) und mehrere Türen verursacht werden. Die Türen konnte ich leider auch nur andeuten, da sie auf den Fotos in ihrer Konstruktion nicht genau zu erkennen sind. Das liegt zum einen an der überall vorhandenen Netzbespannung der Reling und zudem ist der größte Teil auch noch von einer weinroten Persenning abgedeckt. Im Modell wird man davon am Ende also ohnehin nicht viel erkennen... Reling Achterschiff Reling mittschiffs Im Original wird alternativ an zwei Stellen steuerbord die Reling geöffnet (für die Passagiere meist aber nur an einer Stelle) und zwar entweder mittschiffs oder beim Freideck vorne. Nach dem Auflegen des Brückendecks habe ich festgestellt, dass die Konstruktion so noch nichts taugt... Beim Löten der Bug und der Heckreling hatte ich das Modell zwischen meinen Beinen eingeklemmt und nun ist der Auflagerahmen verzogen. Ich werde den jetzt nochmal abnehmen und in 1,5mm fräsen - außerdem spendiere ich dem ganzen dann noch ein paar Querstreben. Viele Grüße Christian zu den Kommentaren
  9. Moin, die Verklebung der Hölzer auf dem Brückenhaus und an der Brückenschanz war nicht ohne... und ich hätte mich ohrfeigen können, dass ich die Schanz schon verklebt hatte. Noch dümmer, dass ich dann begonnen habe von außen zu Bekleben... Begonnen habe ich am Brückenhaus mit den senkrechten Leisten an den Ecken. Dann folgen oben und unten jeweils eine Leiste waagerecht. Dann kamen wieder senkrechte Leisten zwischen den Fenster- und Türöffnungen, anschließend je eine waagerechte kurze Leisten über und unter den Fenstern und unten. Das verbleibende freie Feld wurde dann mit senkrechten Leisten ausgefüllt. Die auf dem Foto sichtbaren Leisten an der Schanz habe ich alle wieder entfernt, weil ich feststellen musste, dass ich die innen zu montierenden Leisten einfach nicht mehr verklebt bekommen habe (und auch die schräg verklebten nicht mehr gerade schleifen konnte). Dann also erstmaö innen die senkrechten (die auch mit dem Deck verbunden sind), dazwischen dann die waagerechten Abschnitte. Nun war die Frage, wie ich die 1mm breiten Kanten des PS verkleide (oben und an den senkrechten Seiten). Ich habe mich dann für eine Lösung des Problems durch Lackieren entschieden. Das war bedeutend einfacher und man sieht von den schmalen Kanten ohnehin nicht viel. Danach wurde die Brückenschanz außen verkleidet (zum Deck ist - außer an den Stützen) ein knapper mm Luft. Den Abschluß bildet ein Handlauf aus 1x2mm Teak. Der Schornstein erhielt umlaufend zwei 2mm Halbrundprofile (ober- und unterhalb der roten Binde) sowie am oberen Ende einen leichten Kragen aus 2x0,5 Material. Die Halbrundprofile müssen noch weiß gestrichen und die Schornsteinabspannungen hergestellt werden. Auf die weinrote Binde gehört dann noch eine runde Platte mit dem Reedereilogo. Hinter dem Schornstein wurden auch schon die beiden runden Maschinenraumlüfter installiert. Da die weißen Innenseiten der Brücke wie auch des Aufbaus auf dem Oberdeck doch etwas dämlich aussehen, habe ich die wie im Original auch noch mit Furnierleisten belegt. Status quo vom 22 März. Die kommende Woche beschäftige ich mich mit der Reling und den Stützen zwischen Ober- und Brückendeck. Viele Grüße Christian zum Kommentarthread
  10. Moin, läuft gerade ganz gut modellbautechnisch :-) Zunächst habe ich den achteren Aufbau in der oberen Hälfte mit Kirschfurnierleisten belegt. Zunächst mal oben und unten eine waagerechte Leiste, dann den Abstand dazwischen mit senkrechten Leisten und abschließend über und unter den Fensterausschnitten wieder mit waagerechten Leisten. Bei den sichtbaren Fugen reichte später der Schleifstaub als Fugenauffüllung. Hier sind auch schon die unteren Teile der Maschinenraumlüfter (PS-Rohr mit 8mm Durchmesser) und der dicke Schornstein montiert. Parallel dazu habe ich den Lüfter auf dem Vordeck gebaut, der den auf dem Hauptdeck liegenden Salon belüftet. Dieser besteht aus 5mm PS Rohr auf den oben ein 7mm und ein 10mm Rohrabschnitt montiert wurde. Dabei ist der innere nicht sichtbare Abschnitt (7mm) mit 3mm ziemlich schmal - der 10mm Abschnitt kommt immerhin auf 5mm. Oben drauf wurden runde PS-Scheiben geklebt (9, 7 und 5mm Durchmesser). Den Lüfter habe ich dann zwischen zwei Fingern der linken Hand gedreht und vorsichtig an das Band des Proxxon Bandschleifers gehalten. Dabei muss man nur aufpassen, dass man die Mitte trifft und nicht mit zuviel Druck arbeitet. Der Fuß ist ein PS-Ring mit 5mm Innen- und 7mm Außendruchmesser. Probeweise steht hier auch schon der vordere Mast (aus 3 und 2mm MS-Rohr plus 1mm MS-Stab). Die Fußplatte hat dann auch noch Winkelbleche bekommen (aus PS gefräst). In den Trocknungszeiten des Klebers bzw. der Farben konstruiere ich immer weiter an den Frästeilen. Das Brückendeck hat sowohl Schlitze für die Wände des Brückenaufbaus wie auch für 2 Paar Unterzüge. Diese nehmen zum einen die Wölbung des Decks auf, zum zweiten dienen die auch als seitliche Führung, da sie genau innen in die Aufbauten des Oberdecks passen. Die Schlitze der Unterzüge mussten später dann natürlich noch verspachtelt werden. Für den vorderen Aufbau des Oberdecks benötigte ich noch 5 Türen. Dafür hatte ich mir aus 1mm Polystyrol Rohlinge gefräst, die 0,15mm Spaltmaß umlaufend zu den Öffnungen in der Wand haben. Diese wurden dann auch mit Kirschleisten beklebt. Die innere Fläche ist auch Kirschholz aber aus einer anderen Charge und farblich etwas abweichend. Türgriffe sind aus 1mm Lötzinn, Türbleche sind mit Silberbronze angedeutet. Der achtere Aufbau wurde auch noch ein wenig ergänzt. Auf den ausgestellten "Kästen" wurden 2mm dicke Platten geklebt, die zuvor auch eine Beschichtung aus Furnierholz erhalten hatten. Hier im Bild die Backbordseite mit dem noch unlackierten Lüfterrohr der im Hauptdeck darunter liegenden Küche. Die Steuerbordseite wird als "Kopfraum" benötigt, denn hier befindet sich die Treppe zum Hauptdeck und ansonsten könnte man diese Treppe nicht ohne akrobatische Einlage passieren. Die Teile für die Brücke habe ich heute morgen konstruiert und dann gefräst. Die Brückendeckschanz sieht im Moment etwas merkwürdig aus, da es nur ein Rahmengerippe ist. Die wird aber auch mit Furnierleisten beklebt (wie auch die Brücke) und dann verändert sich das Aussehen nochmal. Der grüne Schlot bleibt natürlich nicht so. Da ich kein Polystyrolrohr mit 24mm Außendurchmesser hatte, habe ich auf Material aus dem Aquaristikbereich zurückgegriffen. Sobald der lackiert ist, sieht das sicher nicht mehr so gewöhnungsbedürftig aus. Aktuell liegt das Deck achtern nur auf dem Lüfterrohr auf, das auch noch etwas zu lang ist (dadurch stimmt auch die achterliche Neigung des achteren Masts nicht). Auf dem Oberdeck wird ja noch rund herum eine Reling angebracht, die auch einige Dachstützen hat. Diese Dachstützen greifen oben in einen Rahmen auf dem das Brückendeck dann aufliegt. Viele Grüße Christian zum Kommentarthread
  11. Moin, heute nur ein kleines Update... Zunächst habe ich die Laibhölzer auf dem Oberdeck verlegt. Das sind 4mm breite Kirschholzfurnierstreifen (0,6mm dick). Entgegen der üblichen Einfassung aller Decksöffnungen finden sich die Laibhölzer beim Original nur an der Decksaußenkante und nicht rund um alle Aufbauten und Decksdurchbrüche (Lüfter und Mast). Außerdem habe ich an der Mittelachse die erste Plankenreihe verlegt. Die nächste Reihe wurde dann um 1/3 der Gesamtlänge der Planke versetzt angebracht (dafür sind die Hilfslinien querschiff gedacht). Etwas tricky ist der Bereich zwischen den beiden Aufbauten, da er sehr kurz ist und die Lage der Plankenstöße nicht gleich ersichtlich ist. Daher habe ich dann erst vorne und achtern bis zur ersten Plankenreihe außerhalb der Aufbauten beplankt und dann die Mitte vervollständigt. Die Verklebung der Holzleisten mit dem Deck erfolgte mit Polystyrolkleber. Auftragen aufs Deck in der benötigten Länge, etwas warten bis der Kleber das Polystyrol leicht anlöst und dann die Holzleiste angefügt, ausgerichtet (nach Augenmaß, es geht auch die Nutzung der Cutterklinge um den Spalt auf diese Breite aufzudrücken) und kurz festgedrückt. Dann ging es mit der nächsten Planke weiter. Ebenso irritierend wie die fehlenden Laibhölzer um die Decksöffnungen ist die Tatsache, dass die Planken an den Decksaußenkanten keine Fischungen haben, also nicht in das Laibholz hineinragen, sondern zum Teil sehr spitz zugeschnitten sind. Nachdem alle Planken verlegt waren habe ich diese mit Klarlack zunächst oberflächenversieglt und dann hellen (naturfarbenen) Holzkitt in die Ritzen zwischen den Planken eingearbeitet. Je geschmeidiger der Holzkitt, desto einfacher ist es (gröbere Fasern im Kitt bekommt man einfach nicht in die feinen Fugen). Nach dem Aushärten des Holzkitts wurde das Deck mit einer Cutterklinge abgezogen und mit Schleifpapier nachbearbeitet bevor ich Klarlack aufgetragen habe. Die runden Öffnungen für Lüfter, Mast und Schornstein habe ich natürlich vorher nochmal ordentlich freigelegt und verschliffen :-) Viele Grüße Christian zum Kommentarthread
  12. Moin, die Aufbauwände haben inzwischen einen weißen Anstrich bekommen, ebenso das obere Abschlußhalbrundprofil (2mm) einen Anstrich in gold. Ich habe dafür Goldbronze von Schmicke Künsterfarben benutzt. Das ist ein goldfarbenes Puder, welches mit Wasser vermischt wird. Nach dem Durchtrocknen habe ich dann mit dem seidenmatten Humbrol Decallack die Oberfläche grifffest gemacht. Innen wurde 2 mm unterhalb der Oberkante ein 2x2 mm Polystyrolprofil an den Außenseiten verklebt. Dieses dient als Auflage für das Oberdeck, welches ich aus 1mm Polystyrol gefräst habe. Da sind dann auch gleich die ganzen Nuten für die Aufbauwände drin und die Öffnungen für Mast, Lüfter und Schornstein. Ich habe das Deck vor der Montage der Aufbauwände dann auch gleich mit einigen Hilfslinien für die Verlegung der Decksplanken versehen - an den langen Linien kann man dann gut die Planken ausrichten. Die kurzen dienen als Markierung für Plankenstöße, die ja immer von Reihe zu Reihe verspringen. Ein genaues Verlegeschema vom Original habe ich leider nicht. Hinsichtlich Laibhölzern und Fischung ist man bei der Restaurierung des Schiffes sehr "eigene" Wege gegangen... das nur schon mal als Hinweis für die später folgenden Bilder zur Verlegung der Planken. Vor dem Verkleben der Teile habe ich natürlich die Passgenauigkeit überprüft und musste leider fast alle Teile ein zweites Mal fräsen... ich hatte bei der Konstruktion wieder mal die Materialstärke nicht berücksichtigt! Die Wände sind im Deck in Nuten eingelassen und haben an den oberen Ecken auch noch eine Verbindung. Das führt allerdings dazu, dass die Ecken alle verspachtelt und verschliffen werden müssen (beim achteren Aufbau kann man das im Bereich der Fenster sich aber sparen, da die obere Hälfte der Wand eine Holzverkleidung erhält. Wichtig war das das Deck während der Montage eingelegt war, um später keine Verspannungen die nicht zum Decksprung passen zu haben. Ich werde auch bei der Verlegung der Planken das Deck einlegen. Der Schornstein hat auf diesem Deck einen relativ dicken Mantel (34mm Durchmesser). Da ich keine im Durchmesser passenden Polystyrolrohre habe, habe ich drei Ringe hergestellt, die rundum 4 2x2mm Aussparungen haben. Dorthinein habe ich Polystyrolprofile geklebt und anschließend den über einem Holzstab vorgebogenen Mantel aus 1mm Polystyrol aufgeklebt. Dieser "dicke" Schornsteinteil geht auch durch das Dach / Brückendeck und steht ca 4mm nach oben über. Das Dach / Brükendeck bekommt eine entsprechende Bohrung, so dass ich den überstehenden Teil dann als Fixierung für das Dach / Brückendeck mitnutzen kann. Nachdem Zusammenkleben (mit Sekundenkleber) folgte Spachteln und Schleifen. Viele Grüße Christian Platz für Kommentare und Fragen
  13. Moin Bernhard, kann ich nur empfehlen. Wildromantische Gegend mit relativ wenig Autoverkehr - selbst für Norwegen. Und die alten Schleusen sind interessant (ich habe damals im alten Schleusenwärterhaus in Vrangfoss (5 Kammern) genächtigt. Viele Grüße Christian
  14. Moin, Das Deck wurde montiert - dabei muss man peinlich darauf achten, dass die Schlitze für die Aufbauwände nicht mit Kleber voll laufen! Unter die halbmondförmige Aussparung habe ich einen Rahmen als Auflage für das achtere Deck geklebt. Die Platte ist aus 1mm Polystyrol - da das Deck 2mm dick ist bleibt dann noch ein Höhenunterschied von 1mm den ich für eine Moosgummiisolierung nutzen möchte, die von unten an die Platte geklebt wird. Das ist zweckmäßiger als auf dem dünnen Rand der Auflageleiste. Dann habe ich die beiden langen Seitenwände montiert und zwar von achtern. Dort lassen sie sich am besten an den Schlitzen für die Querwand ausrichten. Zweckmäßigerweise zeichnet man sich dafür mit Bleistift eine Linie an der Außenkante der Schlitze. Danach folgte die achtere Wand mit der kleinen Nische (im Original für die Rudermaschine). Zum Abschluß kam die vordere Querwand. Dann wurden die Ecken sowie der Übergang zwischen Wand und Decksrand / Rumpf verspachtelt und verschliffen (Revell Plasto). Die Fenster erhielten einen Rahmen aus 0,3mm Polystyrol, der eckige Aussparungen hat. Die Fenster haben oben eigentlich in den Ecken Rundungen - von denen sieht man nach der Montage nur noch etwas, wenn man das Modell ganz nah vor der Nase hat. Den oberen Abschluss bildet dann ein 2mm Halbrundprofil. (mit der Goldfarbe muss ich mir noch etwas überlegen, da die sich furchtbar leicht durch Hautfett anlöst und dann blasse Stellen zurückbleiben - wahrscheinlich kommt da einfach ein Klarlacküberzug drüber) Auf diesem Foto kann man gut erkennen, dass die Platte über dem Ruder noch zu tief liegt. Im Anschluß daran habe ich das Schanzkleid des Vordecks erstellt. Das ist etwas filigran und nicht auf beiden Seiten identisch, da nur steuerbord ein Anker außenbords hängt. Dort verspringt das Schanzkleid dann nach innen. Die Flächen sind aus 0,3 Polystyrol - die Kettenklüse auch. Ich hatte zunächst ein Teil aus 1mm Polystyrol hergestellt, aber das war bei weitem zu dick, wie ein Vergleich mit Fotos vom Original zeigte. Die Schanzkleidstützen sind aus 1mm Polystyrolmaterial. Etwas Bedenken hatte ich wegen der Stabilität des Materials, aber oben drauf kommt noch ein Flachprofil und ein Messinghandlauf. Sollte mit etwas Vorsicht auch im RC-Betrieb standhalten. Zum Abschluss der Woche nochmal eine Gesamtansicht. Viele Grüße Christian Kommentare, Fragen, Anregungen ...
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