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JL

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Everything posted by JL

  1. Zur Erinnerung: Meldungen bis Ende des Monats, bitte.
  2. JL

    Canterbury J Class

    Die weiter oben erwähnte Betrachtung der erforderlichen Schotwege ist so nicht ganz korrekt dargestellt. Wenn man für jedes Segel die genannten Verstellwege haben möchte, muss man dann auch mit drei unterschiedlichen Durchmessern auf der Trommel der Segelwinde arbeiten. Das war mir dann doch zu viel an Umlaufschot im Boot. Also habe ich die Betrachtung noch einmal modifiziert, so dass jetzt zwei Umlaufschoten für die Normalbesegelung ausreichen. Abbildung 48: Schotwege für Normalsegel Das Besansegel bekommt eine eigene Umlaufschot, Fock und Groß können mit der gleichen Schot bedient werden, wenn der Anlenkpunkt bei der Fock passend gewählt wird. Und natürlich ist klar, dass die mit der Segelwinde mitgelieferte Trommel nicht passt. Die neue Trommel braucht einen Durchmesser von 15 und 20 mm, um bei sechs Umdrehungen die Längen von 290 und 380 mm handhaben zu können. Im Fundus fand sich ein passendes Aluminium-Rundmaterial, das nach einiger Zeit auf der Drehmaschine passend war. Abbildung 49: Trommel für Normalbesegelung Das rote Teil ist die Servoscheibe, die ich gleich mit den Segelwinden bestellt hatte. Die neue Trommel ist darauf mit vier M2-Schrauben befestigt. Für die Umlaufschot der Genua braucht es eine Trommel mit 32 mm Durchmesser, allerdings nur mit zwei Kammern. Nach einem Haufen Späne war die dann auch fertig, ein Bild schenke ich mir; sie sieht der oben gezeigten jedenfalls ähnlich. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  3. JL

    Canterbury J Class

    der Baubericht selbst ist hier zu finden
  4. From the album: Canterbury J Class

    Modifizierte Schotlängen
  5. JL

    20200221_203545

    From the album: Canterbury J Class

    Doppeltrommel für die Segelwinde
  6. JL

    Canterbury J Class

    Bei der Montage der Teile für die Umlaufschot gibt es grundsätzlich die beiden Varianten, entweder alles fest an unterschiedlichen Punkten im Modell oder alles mit einem zentralen Befestigungspunkt zu montieren. Im Bau ist die Variante 2 aufwändiger, allerdings hat sie Vorteile für Wartungs- und Reparaturarbeiten. Da man ja nie weiß, wie lange die Technik so hält und um auch später noch an alle Bauelemente gut herankommen zu können, habe ich mich für die zweite Version entschieden. Von der vorhandenen Kingmax-Segelwinde ausgehend habe ich dafür eine Befestigung konstruiert, die auch gleich Anschlusspunkte für die beiden Ausleger aus Alu-U-Profil bereit hält. Ich habe die Segelwinde in der Mitte angeordnet, da sie nur so durch die geplante Öffnung mittschiffs erreichbar ist. Grundsätzlich kann man sie auch an einem Ende der Umlaufschot platzieren; man spart sich dadurch eine der Umlenkrollen. Der Nachteil ist allerdings, dass dann permanent Last auf den Kugellagern der Segelwind ist. Abbildung 46: Bauteile für die Halterung der Segelwinde Die Plattform unten wird im Rumpf eingeharzt. Sollte in Zukunft eine andere Winde zum Einsatz kommen, muss nur der obere Teil neu und passend gemacht werden. Diese aus PETG gedruckten Teile sind an sich zwar schon recht stabil, aber diesen langen Überständen traue ich nicht ganz hinsichtlich ihrer Stabilität. Also kam auf die Führung noch ein Alu-U-Profil: Abbildung 47: Halterung der Segelwinde, zusammengebaut An den noch offenen Schraublöchern werden dann die Ausleger befestigt, die an einem Ende die gefederte Umlenkrolle und am anderen Ende eine feste Umlenkrolle tragen. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  7. JL

    20200218_214858

    From the album: Canterbury J Class

    Bauteile für die Segelwindenbefestigung
  8. JL

    20200221_203623

    From the album: Canterbury J Class

    Segelwindenbefestigung, zusammengebaut
  9. JL

    Canterbury J Class

    Im nächsten Schritt habe ich mich mit der Umlaufschot beschäftigt. Bekanntermaßen braucht die ja irgendetwas Federndes, um geringe Längenänderungen auSgleichen zu können, die sich aufgrund unterschiedlichen Aufwickelns auf die Trommel der Segelwind ergeben können.Die einfache Variante ist natürlich, eine Feder in einem Teil der Umlaufschot vorzusehen. Mit einer Längenbegrenzung des Federwegs und den richtigen Anknüpfpunkten der Schoten (immer gegen die Segelwinde und nicht die Feder gerichtet) ist das ein einfaches, aber funktionierendes System. Aber hier wollte ich etwas Neues probieren, indem eine Druckfeder (die begrenzt dann auch gleich den Federweg) mit einer gewissen Einstellmöglichkeit der Federkraft diese Aufgabe übernimmt. Nach etwas 3D-Zeichnen lieferte dann der Drucker im dritten Anlauf (über die ersten Versionen breiten wir hier den Mantel des gnädigen Schweigens) diese Teile: Abbildung 44: Bauteile der gefederten Schotumlenkung Links ist das bewegliche Teil zu sehen, in der Mitte die Befestigung, die passend für ein U-Profil aus Alu ist und dort aufgesteckt wird und rechts die Führung für die Umlaufschot, die auf einem Kugellager montiert wird. Zusammengebaut sieht es so aus: Abbildung 45: Schotumlenkung, gefedert Das bewegliche Teil bekam die Seilrolle mit der Führung per M3-Schraube aufgeschraubt, für die exakte Positionierung in der 6mm-Bohrung des Kugellagers gab es noch eine passende Hülse; die nach rechts herausragende M4-Schraube mit Sechskantkopf fand in dem halbrunden Teil ihre Aufnahme. An und für sich braucht es nicht so ein großes Kugellager, das geht auch kleiner. Aber diese Lager waren halt im Vorrat und unter Deck kommt es nicht so auf die Größe an. Der Haltbarkeit der Umlaufschot sind größere Biegeradien sicher auch zuträglich, obwohl das im Modell nicht so wichtig ist. Für die Druckfeder finden sich im Internet ausreichend Anbieter, ich habe für je 5 Stück so 3 bis 4€ inkl. Versand bezahlt. Die zunächst bestellten mit 1 mm Drahtstärke erforderten zu viel Kraft, jetzt habe ich noch Federn mit 0,5 mm und 0,75 mm Drahtstärke zur Auswahl. Welche Kraft am Ende wirklich nötig ist, wird dann per Versuch und Irrtum ermittelt, wenn die Mimik aufgebaut ist. Mit der Mutter am Ende lässt sich die Vorspannung einstellen. Man kann auch noch mit der Länge von Schraube und Feder spielen, falls sich das als notwendig erweisen sollte. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  10. JL

    20200221_204259

    From the album: Canterbury J Class

    Schotumlenkung mit Feder
  11. JL

    20200215_190712

    From the album: Canterbury J Class

    Bauteile für die gefederte Schotumlenkung
  12. Nun, bei 3,4 V Nennspannung des Akkus und 1,5 V am Ausgang der Elektronik wirst du nur dann eine Selbstentladung registrieren können, wenn der Akku schon mehr oder weniger tot ist.
  13. JL

    Queen Mary 1936

    Von Moderator JL bearbeitet Da bin ich auch als Mod für - das ist Klönschnack und hat in dem Restaurationsbericht nichts verloren.
  14. Die werden wohl ohne die nötige Impulsverarbeitung sein; sollte sich aber in den Spezifikationen herausfinden lassen.
  15. Hier gibt es zumindest schon mal ein Micro-Servo mit 180 Grad Drehwinkel.
  16. Schau mal hier, da gibt es etwas zu den Größenangaben.
  17. JL

    Vorstellen

    Ja, die Baubilder. Mach einfach im Bereich "Useralben" ein neues Album auf. Wenn du auf "Bilder hinzufügen" klickst, wirst du gefragt, ob es ein neues Album, ein existierendes oder kein Albeum sein soll. Du solltest ein neues Album aufmachen, die Anzahl ist nicht begrenzt, du kannst also entweder ein Album für alle deine Baubilder machen oder jeweils ein Album je Modell. Wenn es viele Bilder sind, ist es vielleicht besser, je Modell ein Album zu machen.
  18. JL

    Vorstellen

    Hallo Rine, du kannst die Bilder auch gern in der Forum-Galerie einstellen. Das hat dann auch den Vorteil, dass du dort zu jedem Bild eine Erklärung schreiben kannst (wenn du willst, ist kein Muss).
  19. JL

    Canterbury J Class

    Nach längerem Überlegen habe ich mich für die Deckkonstruktion für eine Version mit einem Unterdeck entschieden, auf das dann das eigentliche Deck aufgeklebt wird. Zeichnerisch war die Herstellung der nötigen Deckskrümmung querschiffs (wird wohl Balkenbucht genannt) nicht schwer: Die Literatur (J. Eichardt "Rumpfbaupraxis") gibt dazu ein Fünfzigtel der Rumpfbreite an der betreffenden Stelle an. Also habe ich in 5 cm-Abständen die Rumpfbreite gemessen, eine parallele Linie mit dem richtigen Abstand (=Länge / 50) gezeichnet und die Endpunkte bzw. den Mittelpunkt der Parallele mit einem Kreisbogen verbunden. Für den ersten Test bin ich von einer max. Höhe der Unterzüge von 5 mm ausgegangen. Die Fräse hat dann auch flugs diese Unterzüge aus der Airex-Platte hergestellt; für den Anfang erst mal nur ein paar für den Bugbereich: Abbildung 42: Deckunterzüge aus Airex Das Material ist zwar leicht, aber doch recht hart, so dass es beim Fräsen keine Komplikationen gab. Zu Testzwecken habe ich die ersten Unterzüge auf ein kleineres Stück Airex geklebt, das seinen Platz im Bugbereich finden soll. Mit Ponal Express (ich habe die wasserfeste Variante genommen) ging das gut; man muss nur die längeren Trocknungszeiten berücksichtigen, weil das Airex nun einmal kein Wasser aufnimmt. Die Deckskrümmung in Querrichtung wird so gut nachgebildet. Ein Foto habe ich nicht gemacht, weil diese geringe Abweichung von einem ebenen Stück schwer darstellbar ist; aber sie ist definitiv da. Die Unterseite bekam noch zwischen den Unterzügen jeweils eine Lage 100 g Gewebe auflaminiert. Abbildung 43: Unterseite des Decks im Bugbereich Das Unterdeck ist damit hinreichend stabilisiert, aber immer noch etwas flexibel, so dass es sich dem Deckssprung anpassen kann. Dieses Stück ist ca. 3 mm an den Seiten größer als der Rumpf, das wird dann nach dem Aufkleben korrigiert. Ich gehe davon aus, dass sich nach dem Aufkleben des eigentliche Decks (vermutlich mache ich das wieder aus 1mm Finnpappe) ein insgesamt stabiles, aber dennoch leichtes Deck aufgrund dieser Sandwich-Konstruktion ergeben wird. Fragen, Anregungen, Kommentare, Kritik bitte hier
  20. JL

    20200213_174656

    From the album: Canterbury J Class

    Zwischendeck für den Bugbereich
  21. JL

    20200208_175704

    From the album: Canterbury J Class

    Einige Unterzüge für das Zwischendeck
  22. Heißt das, dass du im Top auch Schraubverbindungen einsetzt?
  23. Von Moderator JL bearbeitet Daniel ist mit seiner Arbeit fertig und hat gebeten, diese zur Verfügung zu stellen; sie ist in seinem Beitrag hier zu finden
  24. Zur Info: Wenn als Username "Gast" oder die Kombination eines Namens mit "Gast" auftaucht, dann ist der User nicht mehr bei uns registriert.
  25. Hallo Günter, nein leider nicht, die sind uns damals bei der Umstellung auf die neue Software verloren gegangen.
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