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Schiffsmodell.net

steuermann

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Nachdem ich lange nur passiv am Forum teilgenommen habe möchte ich nun über mein neues Projekt berichten. Lange habe ich nach einen passenden Bausatz gesucht. Durch Zufall stiess ich auf den Bausatz des englischen Zollkreuzers Sentinel. Der Bausatz des Herstellers Model Slipway wird in Deutschland von der Firma Krick vertrieben.

 

 

Technische Daten des Modells findet ihr auf der Seite von Krick

 

 

http://www.krick-modell.de/frameset.asp?site=%2Fshop_fachhandel%2Fproduktdetailseite.asp%3Fartnum%3D28014%26grp%3D0%2C3%2C2

 

 

Einen guten Üblick über den Baukasteninhalt gibt der Forumsbeitrag von Antias.

 

 

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=33897&highlight=sentinel

 

 

Im grossen und ganzen handelt es sich um einen hochwertigen Bausatz mit einem hervorragenden

GFK-Rumpf, bedruckten Kunststoffplatten und Beschlagteilen aus Weißmetall.

 

 

 

 

Im ersten Bauabschnitt wurden Wellen und Ruder eingbaut und die nötigen Aussparungen am Schanzkleid in den Rumpf gefräst.

Die schweren und weichen Weißmetall-Ruder wurden hierbei gegen gekaufte Exemplare ausgetauscht. Die mitgelieferten Wellen wurden mit Kugellagern aufgewertet.

 

Kommentare zu diesem Bericht könnt ihr hier los werden.

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=37782

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Edited by steuermann
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Als Antriebe habe ich zwei Bühler Glockenankermotoren ausgesucht. Ich hoffe das sie genügend Schub für eine angemessene Geschwindigkeit erzeugen. Mit diesem Motortyp habe ich bisher sehr gute Erfahrung gemacht.

Die benötigten Motorhalter habe ich aus 2mm Platinenmaterial gefertigt und mit Uhu-Endfest eingeklebt.

 

 

Die Antischlingeranlage möchte ich funktionstüchtig gestallten. Aus diesem Grund habe ich die mitgelieferten Flossen aus Weißmetall mit Wellen versehen und entsprechende Kocker angefertigt.

Als Ansteuerung denke ich an einen Lageregler von Norbert Brüggen.

 

 

http://www.modelluboot.de/Elektronik/LageBriefm.html

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  • 2 weeks later...

Die Unterzüge für das Deck sind nun alle eingebaut. Die meisten Unterzügen werden aus zwei 1mm Kunstoffleisten t-förmig zusammengeklebt. Leider ist diese Lösung nicht besonders formstabil. Ich habe alle Unterzüge mit Resten aufgedoppelt. Dadurch erreichte ich eine ausreichende Stabilität.

 

 

Der Aufbau wird komplett aus Polystyrol gefertigt. Man kann stundenlang Teile aus Platten ausschneiden, entgraten und auf Maß schleifen. Allein das Dach der Brücke besteht aus 20 verschiedenen Teilen. Zum schneiden habe ich ein stabiles kleines Messer mit Abbrechklingen beutzt. Ein dünnes Stahllinial hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen. Die Teile wurden dann mit Polystyol-Kleber verklebt. Man sollte nicht geizig sein mit dem Klebstoff, da sonst der Kunststoff nicht richtig angelöst wird. Eventuell entstandene kleine Fugen wurden mit Revell Polystyrol Spachtel verspachtelt. Das Ergebnis ist dann ein stabiler und doch leicher Aufbau.

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  • 3 weeks later...

Als nächstes habe ich die Schanzkleidnnenverkleidung aus 0,5 mm PS mit UHU Hart eingeklebt. Wie Boerni im Kommentar schon bemerkte: Das hält nicht!! Also noch einmal mit richtigem Kleber.

 

 

Gleichzeitig habe ich auch am Aufbau weiter gearbeitet. Der Einbau der Brückenfenster war eine echte Herausforderung. Als erste wird das Brückendach an die oberste Hütte des Aufbaus geklebt (Maßhaltig natürlich). Die Fensterfront besteht aus Ätzteilen und sollen mit Sekundenkleber in die Lücke zwischen Aufbau und Bückendach geklebt werden. In der Theorie ganz einfach, in der Praxis eine elende Fummelei.

 

 

In das Schanzkleid der offenen Bücke müssen innen Verstrebungen eingeklebt werden. Diese Streben (1x1mm und 0,5x2mm) sollen aus den PS-Platten ausgeschnitten werden.

Ich muss gestehen hier war dann meine Geduld am Ende. Ich habe mir die benötigten Profile bestellt, was die Arbeiten doch erheblich vereinfachte.

 

 

Alles weitere zeigen die Fotos..

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  • 2 weeks later...

Die Sentinel verfügt über einen interessanten Bootsdavit. Leider wird dieser im Baukasten nur unbeweglich dargestellt. So wollte ich das natürlich nicht bauen. Damit der Davit ausschwenken kann muss der Hydraulikzylinder beweglich gestaltet werden. Der Zylinder der mit dem Bausatz geliefert wird ist aus einem Stück Weißmetall und unbeweglich. Aus ein paar Messingresten habe ich einen beweglichen Hydraulikzylinder gebaut.

Der Rahmen des Davits wird, wie fast alle Details, aus PS gebaut und die Seilrolle an der Spitze habe ich auch neu gedreht. Leider ist mir das original Teil aus Weißmetall beim nachbearbeiten kaputt gegeangen.

Der Davit kann nun von Hand bewegt werden. Ob das wohl auch elektrisch geht?

 

 

Hier noch ein paar Fotos....

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  • 2 weeks later...

Der Mast besteht aus einem Unterteil aus Polystyrol (aus was sonst) und einem Antennenträger der aus Messing gefertigt wird. Die Teile des Unterteils sind schnell ausgeschnitten. Für die Verstärkungen auf der Innenseite der Aussenwänden wurden wieder zugekaufte Profile genutzt. 1MM breite Streifen auszuschneiden ist mir doch zu mühsam. In die beiden Geräteträger, die später die Radarantennen aufnehmen, habe ich gleich Löcher gebohrt durch die später die Drähte fürRadarantriebe und Beleuchtung geführt werden.

Der Antennenträger wird aus verschieden Messingteilen gefertigt. Die verschieden Teile habe ich verlötet. Hier für hat sich Lötpaste aus dem Sanitärbereich bewährt.

Die Glühlampen für die Beleuchtung habe gleich montiert, da man später die Drähte nicht mehr so gut verstecken kann.

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  • 3 weeks later...

Über die Feiertage hatte ich mal wieder ein bisschen Zeit zum weiter bauen. Da die Micromotoren für die Radarantriebe geliefert wurden haben ich erstmal einen Radarantrieb eingebaut. Der Motor muß um 90 Grad versetzt eingebaut werden. Die Drehbewegung wird mit einer Schnecke auf ein Zahnrad übertragen. Die Motorhalterung fertigte ich aus Plexiglas an. Der Sockel des Radars besteht aus aus einem Gussteil und der Balken aus einem Stück Kunststoffprofil.

 

 

Als nächtes habe ich die Handläufe am Aufbau angebracht und die erste Reling gelötet. Die Sockel der Handläufe werden aus einem Ätzteil und einem Gussteil zusammen geklebt. Leider ist der Messingdraht für den Handlauf und die Relling durch das lagern im Karton krumm geworden und er musste erst aufwendig gerichtet werden bevor er verarbeitet werden konnte. Das Stück Reling habe ich mehr oder minder aus der Hand gelötet. In der Bauanleitung ist ein Vorschlag für eine Lötschablone. Leider ist der Abstand zwischen den Streben immer anders, so das eine Schablone sehr aufwendig währe. Ein paar Holzklötze um die Abstände zwischen den verschieden Durchzügen einzuhalten tun es auch.

 

 

Aber wie immer sagen Fotos mehr als alle Worte.

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  • 4 weeks later...

Es geht langsam voran. In den letzten Wochen sind einige Details fertig geworden und am Aufbau montiert worden. Die Bullaugen aus Weißmetall die dem Baukasten beilagen gefiellen mir gar nicht. Ich habe sie durch Eigenanfertigungen aus Alu ersetzt.

Der Mast wurde mit dem Aufbau verklebt und verkabelt.

 

 

Das Anbringen der Schanzkleidstützen war eine echte Geduldsprobe. Jede Stütze musste einzeln angepasst werden und wurde dann mit PS-Kleber verklebt.

 

 

Aber wie immer sagen Fotos mehr als alle Worte.

 

 

Fragen und Kommentare wie immer hier:

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=37782

 

 

Markus

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  • 2 months later...

Nach längerer Pause geht es nun weiter mit der Sentinel.

Für das Achterdeck habe ich die Reling gelötet. Leider war der beiliegende Messingdraht etwas krumm so das er erst gerichtet werden musste und da der Draht aus sehr hartem Messing besteht habe ich ihn vor dem biegen aus geglüht. Gelötet habe ich die Reling mit einer normalen Lötstation, Elektroniklot und ein wenig Flußmittel.

 

Der Wasserstrahlantrieb ist leider nur eine Atrappe. Ich habe überlegt ihn funktionstüchtig zu gestalten, aber die Herstellung eines Antriebs in dieser Größe übersteigt zur Zeit meine Möglichkeiten. Die Düse hätte einen Durchmesser von 8mm. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

Wie immer sagen Bilder mehr als alle Worte.

 

Kommentare, Ratschläge, Anmerkungen oder Lästern wie immer unter:

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=37782

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  • 3 months later...
  • 5 months later...

Nach längerer Pause mal wieder ein kurzes Update zum Bau meiner Sentinel. So langsam geht dieses Projekt dem Ende entgegen.

Das Boot ist fast fertig, es fehlt nur noch die Antischlingeranlage. Diese werde ich erst im Frühjahr einbauen wen ich das Boot am See testen kann. Außerdem werde ich die Antriebe noch einmal tauschen. Die Glockenanker motoren bringen fast genug Leistung und sind sehr sparsam aber leider sehr schwer. Mit einem 12 Volt Akku ist das Boot etwas buglastig. Versuche mit Motoren der Baugröße 550 und 7,2 Volt Akku ergaben eine ansprechende Fahrleistung aber eine relativ kurze Fahrzeit und einen Sound der mich an eine Zwiebacksäge erinnerte. zur Zeit teste ich einen Brushlessmotor, das scheint die Lösung meiner Probleme zu sein.

 

Aber erst mal noch ein paar Fotos und falls ihr noch Fragen habt oder etwas zu lästern:

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=37782

 

Über ein paar Kommentare würde ich mich echt freuen und es würde mich motivieren über mein nächstes Projekt einen Baubericht zu verfassen.:D;)

 

Gruß Markus

 

 

 

 

Gruß Markus

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  • 2 years later...

Nachdem ich auf dem UT mehrfach auf die funktionstüchtige Anti-Schlingeranlage der Sentinel angesprochen wurde möchte ich die Funktionsweise hier kurz darstellen.

 

Gesteuert wird die Anlage durch einen U-Boot Lage-Regler von MoMo Sauerland. Diesen Regler habe ich mitschiffs, deutlich über der Wasserline montiert.

Dieser Einbauort hat den Vorteil das der Regler bei Schlingerbewegungen des Schiffes "große" Wege zurücklegt und die Bewegungen gut erkennen kann.

 

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Der Regler steuert die beiden Mini-Servos an die die Ruder-Finnen ansteuern.

 

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Der "Ausschlag" der Servos ist gering. Die Verstellung der Finnen um einige Grad reicht aus um die Schlingerbewegung zu begrenzen.

 

Kommentare, Ratschläge, Anmerkungen oder Lästern wie immer unter:

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=37782

 

Gruß Markus

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