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Baubericht Mehrzweckboot Typ Spatz

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen !

 

Als Folge einer Infektion mit den Viren vom Typ Springer/Hermine/Dulcibella etc. möchte ich in den Sommerferien mit den Kindern Böötchen bauen. Nach einem Besuch am Kanal wollten zunächst alle einen Frachter (Herminevirus).

 

Später kam der Springertug-Virus dazu und die Überlegung, dass ein Schubschiff als wendiges Boot kindertauglicher ist. Und was man alles schieben könnte: Schubleichter (dann hätte man den langen Frachter), Freifahrende Segelboote auf Abwegen, zurechgeschnittenes Styrodur, Blumenkästen, Stöcker, Decksprahm mit Playmo-Bagger,...

Vielleicht sogar was mit Kran und Funktion.

 

Dann sah die kleinste Kapitänin auf meinem Bildschirm eine Dolly o.ä. und wollte so was Klassisches. Aus all diesen Vorgaben entstand der Plan, Mehrzweckboote wie vom Wasser- und Schifffahrtsamt (Link) zu bauen.

 

Maßstab 1:25, so daß die PLaymo-Männchen passen:

Länge gesamt = 57cm

Länge Wasserlinie = 53 cm

Breite = 16 cm

 

In der Folge entstand dieser Plan

(Bild)

Der Rumpf soll aus 4mm Pappelsperrholz gebaut werden, evtl in Kombination mit Formteilen Bug / Heck. Das ganze soll sich von Kosten und Bauaufwand in Grenzen halten, Spass am fahren geht vor Detailgetreue.

 

Hauptfragen im Moment:

 

  • Ist ein Tiefgang von 5,5cm sinnvoll ? Das brächte ca. 2,3 kg Verdrängung. Dadurch kann sicher etwas Ballast für vernünftiges Fahrverhalten eingebracht werden und es muss nicht zu sehr aufs Gewicht geachtet werden. Weniger Tiefgang hätte dafür den Vorteil, dass mit dem Boot besser auch mal auf dem Fußboden gespielt werden könnte. Die Playmobilschiffe sind alle eigentlich eher Wasserlinienmodelle, die in echtem Wasser sehr tief liegen.

 

  • Ist es möglich, eine 11cm kürzere Version zu bauen (Soll ums Verrecken auf den Playmo-Tieflader passen, mit Rampen hoch) ? Das wäre dann ca. 1,77 kg Verdrängung oder 1cm tiefer im Wasser.

 

  • Wenn diese Fragen geklärt sind, muss noch die passende Technik rein. Vorhandene Fernsteuerungen, 7,2V-Akkus. Geht ein Fahrtenregler aus RC-Auto ?

 

  • Wenn diese Dinge zu verwenden sind, wird noch die Antriebseinheit einer der Hauptkostenpunkte. Leider sind in meiner Grabbelkiste keine Voight-Schneider-Propeller mit Brushless-Motoren mehr drin. Evtl. die Monoperms aus dem Bermpohl ?

bearbeitet von Didi

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Weiter gehts, im Moment noch als "Planungsbericht". Werde mir wohl den Artikel aus der Schiffsmodell 12/2008 über ein solches Mehrzweckboot besorgen.

 

Bezüglich der Rumpfform rechne ich allerdings damit, dass wir hier eigene Wege gehen. Z.B. den Rumpf in starker Anlehnung an Carpenters Bauweise des Knickspanter 2 (mich fasziniert diese pfiffige und materialgerechte Bauweise) bauen. Und mit spitzem Bug, nicht dem oben dargestellten "Opti-Bug". Das müsste doch fürs Fahrbild besser sein oder ?

 

Was mich hauptsächlich beschäftigt: Ist mein Tiefgang so OK? Würde ihn wohl gerne reduzieren. Andererseits: Es muss Platz für eine gescheite Schraube (30er?) und ein ausreichend dimensioniertes Ruder bleiben. Es muss genügend Zuladung möglich sein, z.B. für einen ordentlichen Akku und evtl. spätere Sonderfunktionen. Und das alles auch bei dem kürzeren Boot.

 

Vielleicht kann das Boot (insbes. kurze Version) ja einfach etwas tiefer im Wasser liegen als das Vorbild. Wir arbeiten ja sowieso mit reduzierter Vorbildgetreue. Auch bei Geschwindigkeit und Bugwelle werden die Kinder keine Scale-Lösung anstreben.

 

Über weiteren fachkundigen Rat freue ich mich: Kommentar-Threat

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Hallo zusammen !

 

Vorgestern und gestern weitergeplant, die Sache nimmt Form an.

 

Pappmodelle in verkleinerter Form zur Rumpfform und den Proportionen:

 

18072010%28002%29.jpg

 

Rechts = Opti-Bug

Mitte = Spitzer Bug

Links = Wahrer Jakob: Kurzer Rumpf (LWL 42cm), weniger Tiefgang (4 bis max 5cm), dafür verbreitert. Das sind natürlich nicht mehr die Original-Proportionen, aber gegen einen Springer ist es noch recht schnittig.

 

errechnete Verdrängung: 2,3 bis 2,9 kg

Holz gekauft und gewogen: 1,75 kg

Verbleibt 550 bis 1150 g für Technik / Beschlagteile / Farbe etc.

Das ist nicht so üppig, also werde ich versuchen möglichst viel Holz als Verschnitt überzulassen. Das wird schon.

 

 

Fototermin vor prominenter Kulisse:

18072010%28004%29.jpg

 

Bin mit der Planung sehr zufrieden. Meldet euch schnell wenn noch was ist, sonst bau ich das so !

 

 

Die Kinder hatten übrigens ihr Arbeitsmodell mit verblüffend ähnlicher Form in 8 Sekunden fertig:

18072010%28005%29.jpg

 

So, nächstes Mal gibts hier hoffentlich Holz zu sehen.

bearbeitet von Antias
Fehlerhaften Link gelöscht.

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Gestern und heute ging es also los. Deck ausgesägt. Spanten hergestellt. Das Holz für die Decks hatten wir schon in richtiger Breite vom Baumarkt mitgenommen. Die Spanten könnte man gleich mitschneiden lassen.

 

Dann kommen die Ausschnitte in den Spanten. Anzeichnen dazu mit dem "Knopflineal", ( Anregung von einer Modellbahnseite )

 

CIMG3884.JPG

(Beim Aussägen habe ich dir untere Linie nicht immer getroffen)

Das tolle ist: Hier kann man schonmal Fenster aussägen üben.

 

Anschließend haben wir die Spanten angeklebt, nun sieht es schon nach was aus.

CIMG3886.JPG

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CIMG3942.JPG

Restliche Spanten aufgestellt und die erste Lage Boden angebracht.

Da ich bei dem kürzeren Boot Gewicht sparen möchte, hier mit Ausschnitt.

 

 

CIMG3945.JPG

Das Ganze stilecht beschwert.

 

 

CIMG3944.JPG

Der Anfang vom Schraubentunnel. Tim, danke für die Idee.

Hergestellt auf der Kreissäge, bis die Uhrzeit nicht mehr so recht zur kreischenden Kreissäge passen wollte.

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Hallo zusammen !

 

Obwohl die Boote nur langsam Fortschritte machen, soll noch der passende Decksprahm (im Bild vorne) dazukommen:

22072010%28003%29.jpg

 

Der wurde Montag nach dem Motto "quick and dirty" - aber mit Spaß begonnen. Maße sind mehr nach Gefühl festgelegt, da es auch verschiedene Vorbilder mit unterschiedlichen Abmessungen gibt. Als Baumaterial wieder vornehmlich Pappelsperrholz.

 

Das Einfädeln des Sägeblattes durch ein Loch entfällt, einfach in den Innenraum der Spanten reingesägt:

CIMG4296.JPG

 

 

Seitenwand und Schanzkleid kriegen einen Radius der sich gut biegen lässt, scale hin scale her.

CIMG4303.JPG

Dazu erst beide Seiten eingeritzt. Dann über Wasserdampf vorgebogen, die Ecke in heißem Wasser "gekocht", bis es gut zu biegen war und zuletzt auf einer Schablone (manche sagen auch Kaffeedose) fixiert.

 

Anschließend alle vier Seiten zugleich an die Rumpfform angeklebt (Ich liebe diese Beschwerungs- und Verschnürungskunstwerke):

CIMG4304.JPG

 

Wie bei den Booten auch kommt unten ein Boden aus 10mm Sperrholz dran, der es erlaubt, die Kanten später abzurunden und den Schwerpunkt nach unten bringt:

CIMG4306.JPG

 

Dieser Prahm soll einen Kran bekommen. Einen vorbildwidrigen aber funktionsfähigen Kran. Dazu möchte ich Servos umbauen, die einschlägigen Anleitungen dazu kenne ich. Für meine ältere Multiplex-Fernsteuerung brauche ich dazu günstige Servos mit diesem Winkelstecker dran. Gibt es die noch irgendwo (nicht das ich Fünf-Euro-Servos mit Fünf-Euro-Adapterkabeln anstöpseln muss)? Und welche günstigen Servos (z.B. Conrad) sind schon erfolgreich umgebaut worden ?

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Der Prahm kriegt ja seine eigene Fernsteuerung für den Kran und soll bei den Booten an- und abgekoppelt werden können. Im Original dient dazu diese Kupplung:

Ausschnitt%20CIMG4288.JPG

 

Durch Drehen wird diese in der Nut am Boot oder einem weiteren Prahm verriegelt:

Ausschnitt%20CIMG4287.JPG

 

Das ist natürlich so spannend, dass ich es nachbauen möchte. Ich habe allerdings so meine Bedenken, wie genau man mit einem Modellboot dort andocken kann. Auf jeden Fall werde ich die ganze Kupplung nicht maßstäblich sondern größer ausführen, vielleicht doppelte Größe ?

Und die senkrechten seitlichen Führungen im ersten Bild kann man vergrößern und abschrägen.

 

CIMG4308.JPG

(Skizze von oben)

 

Wenn nun jede Seite ca. 2cm Schräge hat und die letzte Zentrierung beim Drehen der Kupplung erfolgt, hätte man einen Bereich von ca. 4,5 - 5 cm, den man ansteuern muss. Kann das klappen ? Oder besser eine noch größere Führung aus dünnem Draht ?

Bitte hier um eure Meinung

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Nach dem Anfügen der Seitenteile und einer kleinen Bandschleiferorgie sieht der Prahm schon ganz manierlich aus

CIMG4322.JPG

 

Im Hintergrund seht ihr den Rohbau vom Boot, welches andocken und den Prahm schieben soll wie oben beschrieben. Wer Tipps zur Ausbildung der Führung hat oder zu der Servofrage weiter oben, bitte hier melden.

 

Wie war eigentlich das Ankoppeln bei der Thyssen II von Graupner gelöst ?

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An dieser Stelle verzweigt sich der Weg dieses Projekts. Während einer langen Baupause haben sich die Interessen verschoben.

 

Daher ist eines der Mehrzweckboote samt Prahm auf Eis gelegt, stattdessen baut mein Sohn Notschlepper Nordic.

 

Aus dem zweiten Rumpf wird Coras Boot.

 

Mal sehen, ob wir später noch ein Mehrzweckboot fertigbauen.

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Hallo zusammen !

 

Jetzt wo es auf Nikolaus zugeht, ist der richtige Moment, um das Projekt Mehrzweckboot des WSA aus der Versenkung zu holen. Und zwar deshalb:

 

1446345_1_1207RT-NIKO_EMS8.jpg?version=1260123761

Quelle: Emsdettener Volkszeitung

 

Hier in Rheine kommt der Nikolaus äußerst stimmungsvoll und stilecht mit dem Boot. Wenn er dann samt Gefolge im Fackelschein eintrifft, glänzen nicht nur Kinderaugen, das ist wirklich ein besonderes Ereignis. Vielleicht kann ich dieses Jahr ein paar Fotos davon machen.

 

Jedenfalls möchte ich die Sache in abgeänderter Form gerne noch einmal angehen. Ich stelle mir ein einsteigerfreundliches Boot im Maßstab 1/43 vor, das würde auch gut zur Wilhelmine passen.

Für die Länge käme man auf knuffige 30cm, bloß mit maßstäblichen 1,9cm Tiefgang und 250g Gesamtgewicht wird es schwierig. Das Unterwasserschiff muss demnach angepasst werden. Ich denke da in Richtung 3cm Tiefgang und ca. 500g Verdrängung. Damit wäre ein Schraubendurchmesser von 25mm möglich.

 

Nun kommt die Expertenfrage: Gibt es einen Motor, der nicht zu schwer ist und trotzdem das Böötchen so gut vorantreibt, dass auch ein Prahm (z.B. 35cm lang, 1000g schwer) geschoben werden kann? Ich weiß, dass die Bühler-Motoren immer eine gute Wahl sind, aber sie bedingen Bestellung im Internet und eine spezielle - potentiell teure - Kupplung. Besser fände ich eine Lösung aus Komponenten, die man auch im örtlichen Modellbaugeschäft bekommen kann.

 

Viele Grüße,

Martin

 

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Nochmal zur Motorfrage:

 

Meine momentane Idee zur Motorisierung wäre 30mm Schraube und ein Speed 300 7,2V, der hat von den einfachen Motoren noch die zivilste Drehzahl. Betrieb nur für Boot dann an 4,8V und mit Prahm an 7,2V (mir schwebt da eine Spielerei mit der Stromversorgung vor...).

Mit diesen Werten komme ich bei Jo´s Motortool auf brauchbare Ergebnisse.

 

Oder reicht ein Speed 280 und 25mm Schraube, wie ihn Johann Fidi hat, auch zum Schieben ?

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Hallo zusammen !

 

Zum Original: Der Nikolaus kam nicht - wie oben angekündigt - mit dem Boot nach Rheine, sondern saß wegen niedrigem Wasserstand auf einer Sandbank fest und musste mit der Feuerwehr weiterreisen (Link zum Zeitungsartikel). Wir sind sogar später noch im Dunkeln rumgegurkt um das Boot irgendwo zu sehen, haben es aber nicht entdecken können. Also leider keine neuen Vorbildfotos.

 

Dafür ging es am Modell weiter. Das Laminieren auf Styrodur und Paketband wollte ich gerne vor der Verwendung im "Walterprise-Projekt" an diesem kleinen Boot testen.

 

Zunächst habe ich den Riss in Delftship konstruiert und den Längsriss mit Linien in 8mm-Abständen ausgedruckt. Für jede dieser Linien wurde dann auf der Dekupiersäge eine Schablone aus Bastelkarton geschnitten. Zur exakten Positionierung habe ich alle Schablonen und den grob ausgesägten Styrodurblock passend aufeinandergelegt und durchbohrt. Aus Restholz, einem Rundstab, einem Fräser und der Bohrmaschine im Bohrständer entstand nun die Vorrichtung für die folgenden Schritte:

post-6439-1419862323,2545_thumb.jpg

 

 

Schablone, Abstandhalter und Styrodur werden durch zwei Rundhölzer zusammengesteckt. Dann wird der Fräser auf die richtige Höhe gebracht und entlang der Schablone die Kontur ausgefräst.

post-6439-1419862323,3494_thumb.jpg

 

 

Zur besseren Orientierung werden die Kanten anschließend mit Edding geschwärzt.

post-6439-1419862323,4355_thumb.jpg

 

 

Nun habe ich beide Rumpfhälften zusammengeklebt und gaaanz vorsichtig geschliffen. Gerade bei so einem kleinen Rumpf ist schnell zuviel weggeschliffen, deshalb habe ich ganz entspannt in kleinen Etappen gearbeitet, bis das Ergebnis so aussah:

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Gestern abend habe ich dann das Ganze mit Paketband zugepflastert und anschließend mit 2*80er und 1*49er Glas laminiert. Auf Wachsen hatte ich bewußt verzichtet, weil kein Wachs da war und weil ich dachte, im Notfall porkel ich halt die Urform irgendwie raus.

post-6439-1419862323,6094_thumb.jpg

 

Heute tat mir die Form dann doch leid, aber ich kann das Laminat nur dort vom Paketband lösen, wo ich mit einer Nagelfeile o.ä. zwischen Form und Laminat komme. Nun suche ich nach Alternativen, um Form und Rumpf heile zu behalten.

 

Meine Idee wäre folgende Vorgehensweise:

Rumpf im jetzigen Zustand schleifen und evtl. auch schon spachteln. Anschließend den Rumpf entlang der Mittellinie auftrennen, dann kann ich auch die Rumpfunterseiten lösen und bekomme ihn von der Form. Die beiden Teile dann von innen anschleifen und wieder zusammenlaminieren, evtl. außen auch noch eine dünne Schicht über die Naht.

 

Gute Idee oder schlechte Idee ? Und wie viel soll ich noch drauf laminieren, um einen leichten, aber haltbaren Rumpf zu bekommen ? Die 2*80 + 1*49 sind noch etwas labberig.

 

Wenn ihr noch Tipps für mich habt: Hier geht es zu den Kommentaren.

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In der Weihnachtsbäckerei

 

gibts so manche Kleckerei

 

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und Spachtelei und Schleiferei

und Spachtelei und Schleiferei

und Spachtelei .....

 

 

 

 

 

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... Vorbei.

 

 

Hier geht es zur Kommentiererei

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Hallo zusammen !

 

Der Aufbau ist ja nichts Besonderes. Aber auf die Tür bin ich ein bisschen stolz. Deshalb eine kleine Bilderserie zum Aufbau und wie ich die Fenster hergestellt habe:

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Jetzt seid ihr dran: Kommentare

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Heute alles in den Rumpf geschmissen und einen Schwimmtest durchgeführt. Ergebnis: Die Berechnung der Verdrängung auf gut 500g passt, es ist noch Reserve für 100g Mandarinentransport als Sonderfunktion:

 

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Wobei ein Teil davon natürlich noch für Aufbauten etc. draufgeht. Der Motor wird wohl noch ausgetauscht, Empfehlungen dazu würden mich freuen.

 

Ich freue mich hier über eure Kommentare und Anregungen

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Hallo zusammen !

 

Auch ein kleines Böötchen braucht viel Zuwendung...

Die Lackierung des Aufbaus hat mich sehr aufgehalten, weil ich zu wenig Porenfüller auf das Holz aufgebracht hatte. Beim Lackieren merkte ich dann, dass sehr viele Schichten nötig waren, um eine vernünftige Oberfläche zu bekommen.

 

Auch die Fensterrahmen sind eine echte Fummelei. Ich passe dazu jeweils einen breiten und einen schmalen PS-Streifen in die Fensteröffnungen ein und fixiere sie untereinander mit Sekundenkleber. Dann werden die Rahmen ausgebaut, silbern gepinselt und anschließend entgültig eingebaut. Im inneren Falz werde ich dann später die Verglasung montieren.

 

Das Stevenrohr ist mittlerweile auch eingeklebt. Bei der Ruderanlenkung denke ich noch nach: Muss ich mit viel Wassereinbruch rechnen, wenn der Ruderkoker nur sehr knapp über die Wasserlinie reichen kann ? Oder bekommt man das mit gründlichem Fetten auch bei einem sehr kurzen Roderkoker (ca. 1cm) hin ?

 

Antworten und Kommentare gerne hier

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bearbeitet von wlater

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Hallo zusammen !

 

Danke für die Tipps im Kommentarbereich. Das bestätigt meine Einschätzung, dass es beim Ruder etwas knifflig werden könnte mit der Dichtigkeit. Ich möchte es trotzdem erstmal mit einer Standartruderanlage versuchen, die ich entsprechend gekürzt habe. Da das Gewinde nicht so weit herunterreichte, musste die Ruderachse aus dem Rudeblatt gezogen werden, um sie unten zu kürzen. Das ging mit etwas Gefühl ganz gut.

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Der Ruderhebel ist unter eine der Muttern geklebt und mit ausreichender Bohrung für den Ruderkoker versehen, so dass der Ruderkoker nur den Abstand der beiden Muttern vom Deck haben muss. Bei einer Probefahrt ohne Fettfüllung in der Duschwanne kamen schon so einige Tropfen Wasser herein. Evtl. baue ich einen Schmiernippel an den Ruderkoker, damit immer bequem nachgefettet werden kann. Wenn das nicht zufriedenstellen sollte, werde ich den vorgeschlagenen O-Ring nachrüsten oder auf Sinterlager umbauen...

 

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Hallo zusammen !

 

Nun habe ich auch ein Deck und ein Dach erstellt und dies alles vorläufig lackiert. Zusammengesetzt sieht man schon mal, wo die Reise hingeht.

 

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Das Deck (Material Flugzeugsperrholz) sah mir zu steril aus. Ich erinnerte mich an den Tipp, zur Imitation von Riffleblech Gardinengewebe aufzukleben und überzulackieren. Dies habe ich auf Glasfasergewebe übertragen und finde das Ergebnis ganz gut.

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Es kommt allerdings darauf an, dass man die Zwischenräume mit genau so viel Farbe füllt, dass nur die höchsten Erhebungen rausstehen. Ist mir nicht optimal gelungen aber aus normalem Abstand betrachtet sieht es gut aus. (Und wenn Arno ranzoomt, ist man eh verloren...)

 

bis zum genau passenden Maß füllt, damit man einerseit nicht mehr die ganze Gewebestruktur sieht und andererseits noch Erhebungen bleiben

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Hallo zusammen !

 

Im Moment liegt das Vorbildboot in Rheine an der Schleuse. Da hat es mich sehr gejuckt, trotz unverklebtem Deck und eisigem Wind dort eine kleine Probefahrt zu machen. Hier also die Bilder von einem sehr privaten Tag der Schiffsmodellbauer:

 

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attachment.php?attachmentid=16451&d=1364152036

 

attachment.php?attachmentid=16472&d=1364159832

Die Besitzer von dem Boot ohne Fernsteuerung (hinten im Bild) haben auch weitergebaut und das Deck hinten höhergelegt. Außerdem rundrum Edelstahlreling. Meines werde ich aber eher entsprechend dem alten Zustand bauen.

attachment.php?attachmentid=16473&d=1364159832

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Backdeck: Begriff aus der Modellbauer-Sprache aus der Zeit vor Usertreffen. Der Begriff hat seine Wurzeln in dem Versuch, zähen Baufortschritt an Modellen durch thermische Beschleunigung der Kleberaushärtung von Uhu-endfest zu forcieren und damit die knappe Zeit an Osterwochenenden effektiver auszunutzen. Vielen Modellbauern wurde der Kleber dabei zu flüssig, andere nahmen dies in ihrer Verweiflung in Kauf, in der Annahme, entstehende Lücken später mit Farbe zuklatschen zu können.

attachment.php?attachmentid=16554&d=1364663217

Mit anderen Worten: Das Deck ist drauf. Ein Schritt, den ich immer etwas hinauszögere, in der Befürchtung, mit den dicken Fingern nachher nicht merh an wichtige Stellen heranzukommen.

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Hallo zusammen !

 

Leider hat sich meine Befürchtung ein wenig bewahrheitet. Die Ruderanlenkung schien unter einer Decksverstärkung zu klemmen. Zum Test wollte ich den Servo etwas "anschieben". Leider war das zuviel für den Servo, plötzlich hörte ich im Gehäuse kleine Zähne knacken. Also: nicht nachmachen (eigentlich weiß man das auch).

 

Als Nächstes brauchte ich eine Schubschulter, die gerne etwas magnetisch sein sollte um den Pram damit koppeln zu können. Die Antwort kam aus Schweden:

 

 

attachment.php?attachmentid=16556&d=1364807856

 

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Und mit etwas zu viel Farbe und zu wenig Spachtel und Feinschliff sieht das Endergebnis im Moment so aus:

attachment.php?attachmentid=16560&d=1364807856

 

Hier geht es zu den Kommentaren.

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Hallo zusammen !

 

Müsst ihr auch manche Teile 2-3mal bauen oder ändern, bis sie gescheit aussehen ?

Ich schon, hier ein Beispiel: Zunächst habe ich den oberen Abschluss des Schanzkleids aus Flugzeugsperrholz angepasst und das Schanzkleid am Heck geschlossen.

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Nachdem dieser Teil wie auf den Originalfotos mit einer leichten Biegung gebaut war, fiel mir auf, dass die gleiche Biegung auch am Heck selber vorkommen müßte. Also wurden Balsastückchen angeklebt, zurechtgeschliffen und darüber laminiert. Nun sah das Heck ganz gut aus, mir schien das Schanzkleid aber zu sehr nach oben gewölbt.

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Da waren der Herr auf dem Bild und ich uns einig, also auch hier nochmal korrigieren und heraus kam ein Ergebnis, das einen besser schlafen lässt.

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Auffällig ist, dass mein Schanzkleid hinten niedriger wirkt als beim Original. Das liegt daran, dass ich das Deck etwas höher gelegt habe, um die Ruderanlenkung weiter über die Wasserlinie zu bringen.

 

 

 

Dafür hat es mit den Sonderfunktionen sehr gut geklappt. Es war noch etwas Gewichtsreserve vorhanden und der im vorstehenden Text geschädigte Servo lief doch noch ganz gut. Nun betätigt er über Gestänge einen dünnen Stab, der am Bug ausgefahren werden kann. So kann die Verbindung zu einem Prahm, der magnetisch angekoppelt wird, wieder gelöst werden. Im Badewannentest klappte dies mit 2 Magneten von ca. 300g Haltekraft schon ganz gut. Deshalb wurde auch für die Backbordseite eine automatische Ablegemöglichkeit installiert.

post-6439-1419862447,4576_thumb.jpg

(Im Foto stehen die Stäbe noch in Neutralstellung über, das wird noch gekürzt.)

Wenn alles funktioniert, könnte ich mit dieser Funktion an einem Prahm oder an einer Anlegestelle mit passenden Magneten längsseits oder mit dem Bug anlegen und ferngesteuert auch wieder ablegen.

 

Aus einem einfachen Blinklicht für Jogger und einer Blauen LED wird außerdem das Blaulicht entstehen. Eingeschaltet wird dies, indem der Ablege-Servo in der anderen Richtung "irgendwie" den Schalter des Blinklichts betätigt.

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Hier freue ich mich über Kommentare

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Hallo zusammen !

 

In der Reihe "Kleines Boot - große Bauzeit" möchte ich die jüngsten Fortschritte zeigen.

 

Zunächst habe ich die Sonderfunktion zum Ablegen noch einmal modifiziert: Der quer verlaufende Stab ist nun durchgehend und kann vom Servo wahlweise links oder rechts ausgefahren werden. Wenn es wie geplant funktioniert, könnte ich dann seitlich anlegen/ablegen während vorne ein Prahm angekoppelt bleibt.

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Dann habe ich Geländer gebaut, hätte nie gedacht, dass es so viel Spaß macht. Als Vorlage dient ein halbwegs entzerrtes Originalfoto, sowie Anpassung am Modell.

attachment.php?attachmentid=17976&d=1376762749

 

Nachdem der Rumpf noch gespachtelt geschliffen und gestrichen wurde, kann man sich schon viel mehr drunter vorstellen. Besonders erstaunt bin ich, wie viel die Reling ausmachen wird. Irgendwie bekommt das ganze Boot damit richtige Proportionen, vorher sah es mit dem niedrigen Schanzkleid immer irgendwie albern aus.

attachment.php?attachmentid=17977&d=1376762749

 

attachment.php?attachmentid=17978&d=1376762749

 

P.S. Die Unterkonstruktion der Scheuerleisten ist aus angeklebten Polystyrol-Streifen, aud die ich noch Moosgummi kleben werde.

Für die Lackierung habe ich Revell Aqua-Color (matt) genommen, das sieht mir aber zu matt aus - wie ein alter Dampfer. Was würdet ihr als Klarlack darüber bringen ?

Kommentare und Anregungen: Bitte hier entlang

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bearbeitet von wlater
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