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Kommentare zum Baubericht "Projekt Konrad/Aziz"


Hansen-Bengel

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bjorn060895

Zum Thema Sicherungen: ein gutes Idee sind vielleicht die PTC-Sicherungen von Conrad. Diese wirken wie ein normale Sicherung, aber wann die Gegenstanden sich wieder Normalisieren, schaltet er automatisch wieder ein. So benötigen keine Sicherungen ausgetauscht würden.

 

Siehe zB. hier: http://www.conrad.de/ce/de/search/?search=ptc-sicherung&initial=true&s_po=0&s_ps=100&s_of0=&s_oa0=true&s_of1=&s_oa1=true.

Es sind die kleine gelben Teilen, ungefähr ins Mitte der Pagina...

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Wellenreiter

Hallo McNil

interessantes Redundanz-Konzept. Nach etwas Grübeln: was ist, wenn in der Empfängerzuleitung wirklich ein Kurzschluss vorliegt? Dann fliegen eventuell nacheinander alle drei Sicherungen. Oder auch nicht, da eine Sicherung einen der Antriebsmotoren versorgt. Die muss eventuell wesentlich kräftiger ausgelegt werden. Dann könnte im Falle eines Kurzschlusses auf der Empfängerzuleitung eine schwächere Stelle brechen (z.B Kupferleitungen auf einer gedruckten Schaltung). Eine zweite Sicherung heilt keinen Kurzschluss. Wenn Du es also wirklich redundant auslegen wolltest, müsste der Empfänger doppelt ausgelegt sein. Wohl etwas übertrieben. Ich denke, der primäre Schutz der Sicherung dient der Vorbeugung von Schäden (und das ist doch sehr begrüßenswert, habe ich leider bisher nicht gemacht). Die Fahrbereitschaft aufrechterhalten können mehrere Sicherungen nicht notwendigerweise (lasse mich gerne belehren, wenn’s doch einen Trick gibt).

Cheers

Chris

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was ist, wenn in der Empfängerzuleitung wirklich ein Kurzschluss vorliegt? Dann fliegen eventuell nacheinander alle drei Sicherungen. Oder auch nicht, da eine Sicherung einen der Antriebsmotoren versorgt. Die muss eventuell wesentlich kräftiger ausgelegt werden. Dann könnte im Falle eines Kurzschlusses auf der Empfängerzuleitung eine schwächere Stelle brechen

 

genau das habe ich mir auch gerade gedacht also wenn ein Kurzschluss oder ein Defekt in der RC-Anlage ist dann lieber manivrierunfähig, ewentuell kann man dan noch, wenn mann eine Funktionsfähige lichterführung hat, bei ausfall der Empfängerstromversorgung automatisch die entsprechenden Lampen für Manivrierunfähig einschalten z.B. durch ein Relai oder Transistor der den Stromkreis öffnet, wenn der Empfänger mit Strom versorgt wird. :)

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Hallo Chris,

 

bei aller Sicherheit, kommt irgendwo der Punkt, wo man die Kirche im Dorf lassen muss. Wenn der Empfänger ausfällt, oder wenn im Empfängerstromkreis wirklich ein Kurzschuss vorliegt, dann ist mit der Steuerbarkeit Schluss.

Dann machen die Sicherungen das, was sie tun müssen: sie lösen aus. Erst die eigentliche Empfängersicherung und dann die beiden Ersatzwege. Das Boot wird manövrierunfähig, raucht aber wenigstens nicht ab.

 

Aber Du hast recht. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, die schwache Empfänger-Sicherung ausgerechnet über die kräftige Motorsicherungen zweitzuversorgen.

 

Udo

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Wellenreiter
...Dann machen die Sicherungen das, was sie tun müssen: sie lösen aus. Erst die eigentliche Empfängersicherung und dann die beiden Ersatzwege.
Hallo Udo, gerade das war mein Punkt. Die Schaltung sichert eine mögliche Fehlstelle mit drei Sicherungen ab, wo es doch eine einzige auch tun würde. Mir ist nicht klar, wie die zusätzlichen Sicherungen einen möglichen Kurzschluss im Umkreis de Empfängers umgehen könnten. Sorry, hatte mich vielleicht etwas unklar ausgedrückt. Jede Sicherung für sich macht natürlich Sinn, aber die Verschaltung über die Dioden erhöht meines Erachtens nicht die Zuverlässigkeit (wenn das der beabsichtigte Zweck ist). :weisnicht: Nichts für Ungut.

 

Cheers

Chris

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Hallo Chris,

 

jetzt hab ich Dich verstanden. Die parallele Absicherung soll verhindern, dass das Schiff außer Kontrolle gerät, falls die Empfängersicherung "aus Versehen" (Alterung,durch Erschütteung,...) denn Geist aufgibt. Ich geb' zu, dass passiert nicht häufig, allerdings ist der Aufwand mit den Dioden dafür auch sehr gering.

 

Die Idee des "Redundanz-Konzeptes" ist, dass der Ausfall einer Komponente nicht den ganzen Kahn lahmlegt. Einzige Ausnahme ist der Empfänger. Hier ist es schwerlich möglich, die Sicherheit zu steigern, ohne durch den Einbau von bedeutend mehr Technik noch mehr mögliche Fehlerquellen einzubauen. Daher die Idee, zumindest den "Sicherungsausfall" abzusichern.

 

Udo

Edited by McNil
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Wellenreiter

Hallo Udo,

 

ok, macht Sinn. Die größte Gefahr für das Schiff ist aber wohl ein schlapper Akku. Ein zweites Schiff oder eine :hahaha: Badehose erweitern da die Redundanz. Ich denke aber es ist nicht verkehrt, die kritischen Strompfade abzusichern. Vor allem da, wo viel Strom fließen kann. Gibt es eigentlich Sicherungshalter, and die sich Kabel anklemmen lassen? Ich würde mein Schiff gerne mit einer Sicherung direkt am Akku ausstatten. Nur so als Brandschutz.

 

Cheers

Chris

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  • 4 weeks later...

Hallo Udo,

 

zuerst einmal schönes schiff... gefällt mir auch sehr gut.

da ich momentan eine happy hunter baue, habe ich festgestellt das ich doch einiges an gewicht einbauen muss um auf kwl zu kommen.

wenn du styropor einbaust hast du keinen platz mehr für das blei und die aziz ist zu hoch.

ich habe mein schiff austariert (ohne fertig gebaut zu haben...)und dann festgestellt das ich etwas zu viel und an falscher position hatte:cluebat:

deshalb empfehle ich dir dein rumpf immer wieder je nach ausbau und erreichbarkeit der "bleilagerplätze" nach tarieren, damit du später keine bösen überraschungen erlebst.

 

schöne grüße

Jürgen

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  • 10 months later...

Hallo Christian,

 

natürlich kenne ich Deine Red Merlin (welcher Aziz-Bauer kennt Sie nicht). Wenn mein Pott halb so gut wird, bin ich glücklich. Ich hab mir da als quasi Erstwerk recht viel für meine beschränkte Zeit angetan.

 

Die Bilder auf Deiner Seite haben mir schon bei einigen Fragen weitergeholfen.

 

Udo

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  • 8 months later...
Guest Wassermann

Hallo Udo!

Ich habe bei meinen Positionleuchten dünnen Lackdraht genommen. Sowas bekommt man zwischen 0,1 - 0,5mm.

Konnte bei mir auch nicht durch den Mast innen hoch, deshalb dann außen dieser dünne Draht.

 

Gruß

 

Gerhard

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Hallo Udo,

 

muss Wassermann zustimmen, allerdings gibt es auch - nach Auskunft eines Bekannten - 0,07mm Lackdraht, der sollte meiner Meinung nach für LED's ausreichen.

 

Wenn nicht, bitte korrigieren.

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Schifferlfahrer

Es gibt sogar einen mit 0,05mm bei Conrad. Den hab ich auch schon verwendet...

Wo da der unterschied zu Spinnweben liegen soll ist mir zwar leider nicht so klar, wohl aber darin, dass der Lackdraht wundersamerweise noch vereinzelt ein paar Elektronen durch lässt:D:D

 

Ist sehr fizelig zu verlegen, dafür aber auch weitestgehend unsichtbar. Es empfielt sich aber den gut zu verlegen, weil er doch bei der leichtesten Berührung abreißen kann. Ich bin mittlerweile wieder auf 0,1mm dicken Draht umgestiegen, das ist meiner Meinung nach ein besserer Komprimiss zwischen Optik und Funktionalität.

Für LEDs ist aber alles ausreichend.

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  • 9 months later...

Hallo Udo,

 

gegen das Verstopfen hilft nur ein feines Sieb. Ich hatte mal ein altes Messingsieb von einem Einfüllstutzen eines Ölofens. Davon habe ich ein Stück an ein Messingrohr gelötet, welches als Ansaugstutzen der Pumpe dient.

 

Für den nachträglich Einbau ist das natürlich eher schwierig. Schau doch mal bei den Fliegern. Da gibt es kleine Kraftstofffilter, meist demontierbar mit Dichtung und im Inneren befindet sich ein feines Sieb. Dieser Filter lässt sich sehr einfach an beliebiger Stelle der Ansaugschläuche einbauen.

 

Gruß

Jörg

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  • 6 months later...

Das ist jetzt wahrscheinlich ne hundsdämliche Frage, aber wohin "verschwindet" eigentlich die Ankerkette. Ich meine dabei das Ende ohne Anker. Es scheint ja nicht auf der Winde aufgerollt zu werden.

Ich hab mir sowas noch nie live aufm Schiff angesehen.

 

Udo

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Ümminger Kapitän

Unterhalb der Ankerwinde befindet sich der Kettenkasten.

Dort wir die Ankerkette abgelegt.

Ich finde es auch faszinierend, das es da keinen Hedder gibt, wenn der Anker fällt und die Kette aus dem Kasten zieht.

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  • 3 months later...

Hallo Udo,

 

Gratulation zu so einem schönen Modell! Schönes Fahrbild und eine beeindruckende Bugwelle! Vielleicht etwas übermotorisiert, aber für Schleppmanöver ist es sicher nicht verkehrt ein paar Reserven zu haben.

 

Weiterhin viel Spaß beim Betrieb des Modells.

 

Gruß

Jörg

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Unterhalb der Ankerwinde befindet sich der Kettenkasten.

Dort wir die Ankerkette abgelegt.

Ich finde es auch faszinierend, das es da keinen Hedder gibt, wenn der Anker fällt und die Kette aus dem Kasten zieht.

 

Die Kette ist im Kettenkasten angeschäkelt damit sie beim ankern nicht ganz ausrauschen kann. Und damit sie sich nicht verheddert, hat die Kette den Steg. :mrgreen:

 

Matthias

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