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Automatisiertes an/ablegen


meckisteam

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Hallo Leute,

 

heute habe ich angefangen mit der Planung für meine beiden Hafenmodule. Dabei werde ich etwas umsetzen was mir schon länger durch den Kopf spukt.

 

Bei beiden Modulen werde ich jeweils ca. 70 cm breit eine Art automatischen Festmacher einbauen. Innen an einer Längswand wird eine wegschwenkbare Leiste mit vielen starken Magneten nebeneinander montiert. Ist die Leiste an die Seitenwand des Moduls geklappt können über die Magnete Schiffsmodelle festgehalten werden. Wird die Leiste weggeschwenkt löst sich die Verbindung zum Schiffsmodell.

 

Damit ich nun nicht eiserne Platten innen in meine Schiffsmodelle bauen muss werde ich "Reibhölzer" aus Vierkanteisen bauen und mit Gummi beschichten. Diese können dann mit Seilen wie normale Reibhölzer an der Bordwand des Schiffes herab hängen. So können dann die Schiffe am Hafenmodul festgehalten werden und sich trotzdem mit dem Wasser bewegen. Außerdem können so auch fremde Schiffe an meinen Modulen automatisch fixiert werden. Man braucht einfach nur die Reibhölzer am Modell anbringen.

 

So können meine Schiffe auch dann am Hafenmodul festmachen wenn die Module etwas weiter in das Wasser hinein gebaut sind.

 

Fernsteuern möchte ich das ganze über einen einfachen, kleinen 4 Kanal Taschensender (ich glaub das ist 466 MHz) von Reichelt mit dem ich auch noch zwei weitere Funktionen schalten könnte.

 

VG, Holger

Edited by meckisteam
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Wenn Du Saugnäpfe und eine Vakuumpumpe verwendest sind keine änderungen am Modell nötig.

In großen Gummifendern versteckt, komplett unauffällig.

 

Ralph

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Dampferkapitän

Damit ich nun nicht eiserne Platten innen in meine Schiffsmodelle bauen muss werde ich "Reibhölzer" aus Vierkanteisen bauen und mit Gummi beschichten. Diese können dann mit Seilen wie normale Reibhölzer an der Bordwand des Schiffes herab hängen. So können dann die Schiffe am Hafenmodul festgehalten werden und sich trotzdem mit dem Wasser bewegen. Außerdem können so auch fremde Schiffe an meinen Modulen automatisch fixiert werden. Man braucht einfach nur die Reibhölzer am Modell anbringen.

 

Hallo Holger,

 

Deine Idee finde ich sehr gut. Das lässt sich bestimmt ohne großen Aufwand realisieren. :that:

Man könnte sogar Kugeln aus Kugellagern in die Fender stopfen.

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Die Idee ist daraus entstanden das ich die Vorteile einer 2,4 GHz Steuerung halt richtig nutzen möchte. Man braucht auch auf Veranstaltungen das Modell nicht mehr aus dem Wasser nehmen. Frequenzen gibt es ja genug. Also könnte man das Modell in Pausen am Anleger liegen lassen. Nur können ja die Hafenmodule durchaus mehrere Meter in das Gewässer hineinragen. Wie verdammt nochmal soll man da ran kommen um die Modelle zu vertäuen ? Strom darf es auch nicht viel brauchen also scheiden Elektromagnete aus. So entstand die mechanische Lösung. Man fährt einfach nur mit dem Modell in dem ausgerüsteten Bereich an die Kaimauer, schwenkt den Arm mit den Magneten in die aktive Stellung und geht Würstchen essen. Das Modell liegt gut befestigt am Kai. Und das ohne das jemand ins Wasser musste.

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Super! :that:

 

 

Ich hab mir auch schon Gedanken gemacht wie ich die Schiffe am Kai halten könnte, meine Idee war auch die Magnet-Lösung.

 

Meine Idee ging auch in die Richtung Magnete am Hafenmodul und Eisenplatten im Schiff, nur detailiert hab ichs noch nicht überlegt.

Darum freut es mich wenn jetzt hier ein Brainstorming dazu stattfindet. Die Idee mit den ausschwenkbaren Magneten um das Schiff zu fixieren gefällt mir schon.

 

Ich würde aber jetzt spontan zu folgender Lösung tendieren (verhandelbar;)):

An den Hafenmodulen werden Fender in abgesprochenen Abständen angebracht die mit starken Magneten bestückt sind. Diese Fender werden an Poller auf dem Modul gehängt, sind also flexibel. Die Schiffe haben in abgesprochenen Abständen kleine Eisenplatten im Rumpf und "saugen" sich so an die Fender. Somit wäre eine flexible Verbindung vorhanden, gelöst wird diese durch die Motorkraft der Schiffe, es ist somit keine weitere Fernsteuerung nötig, was ich für durchaus wichtig halte. Jede Art von Steuerung kompliziert und erschwert das Thema.

 

 

P.S.: Ich fände es supergeil wenn wir uns auf eine "Anlegenorm" einigen könnten. 8)

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Guten Morgen,

 

die Idee ist wirklich gut!

 

Ich persönlich finde eine Idee, die Magnete in den Modulen zu "deaktivieren" am besten. Denn dann können auch kleine Schiffe mit wenig Antriebskraft aus eigener Kraft ablegen..

 

Dazu ist die mechanische Lösung schon recht gut geeignet.. :)

 

Warum eigentlich nicht andersherum? Die Eisenplatte oder -Stange in die Module, schwenkbar, und die Magnete in die Schiffe oder an die Schiffe? Dann kann jeder quasi durch den Abstand zwischen Bordwand und Magnet oder einbfach durch die Magneten selber die Haltekraft an der Kaimauer selbst bestimmen. Und durch die Schwenkmechanik sind realistische An- und Ablegemanöver realisierbar... :D

 

Eine andere Idee der Mechanik: Keinen Schwenkarm zu verwenden, sondern eine angetriebene Gewindstange. Würde ich persönlich als weniger störanfällig interpretieren. Was meint Ihr?

 

Viele Grüße,

Fabian

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Die Mechanik möchte ich in die Module einbauen weil so auch fremde Schiffe (nach dem aufhängen der "Reibhölzer" an der Bordwand) die Technik nutzen können. Baue ich die Technik in meine Schiffe ein kann außer mir niemand dort anlegen.

 

Vom Schwenkarm bin ich schon weg. Ich werde einfach ein Stück Besenstiel mit einer Nut versehen in die die Magnete eingeklebt werden. Will man die Magnete deaktivieren braucht man den Besenstiel nur verdrehen.

 

Anstelle der Reibhölzer können auch andere Fender benutzt werden. In Kugelfender, Autoreifen, Kissenfender u.ä. müsste man halt jeweils einen Eisenkern einarbeiten. Ich habe vor eine kleine Box mit verschiedenen Fendern und Reibhölzern mitzunehmen so das eigentlich jedes Schiff anlegen könnte. In die 100 cm langen Module würde ich zwei (je 40 cm lange) Haltestrecken in die Seitenwände einbauen. Dann könnten bis zu 2 kurze Schiffe einzeln an- und ablegen. Für lange Schiffe könnte man beide Haltestrecken nutzen. Das ganze wäre also sehr universell einsetzbar.

 

 

Das ablegen mit Motorkraft gegen den Magneten hat mehrere Schönheitsfehler :

1.) Die Hafenmodule werden dabei (bei großen Schiffmodellen und dementsprechend starken Magneten) ziemlich mit seitlichem Zug belastet. Schließlich müssten die Magneten stark genug sein das Schiff gegen Winddruck am Pier zu halten.

2.) Kleine Schiffe mit geringer Antriebsleistung können nicht sicher ablegen. Wenn der Wind das Schiff gegen die Kaimauer drückt könnte die Motorkraft nicht ausreichend sein um das Schiff vom Magneten zu lösen.

3.) Schiffe müssten immer mit "einem Ruck" ablegen was nicht besonders vorbildgerecht aussieht.

4.) Es wird recht schwierig werden den vorderen Haltemagneten vom Kai zu lösen.

 

 

Wie gesagt, ich möchte gar keine "normale RC-Anlage" benutzen. Das würde gerade auf Veranstaltungen nur sinnlos Frequenzen belegen. Es gibt von Conrad, Reichelt und Co so ganz einfache Funksender mit 4 Schaltkanälen. Denkbar (und natürlich billiger) wäre auch eine Kabelfernbedienung. Das Kabel müsste unter dem Modul mit einem Grundgewicht nach unten gezogen werden und dann zum Ufer verlegt werden. Mal sehen, der "Denkprozess" ist ja noch nicht ganz zu Ende ...

Edited by meckisteam
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Guest TeKieler

Moin!

Eigentlich wollte ich direkt nach Didi posten, war aber für diesen Thread noch nicht freigeschaltet. Da ich trotzdem schon einen langen Text geschrieben hatte und ihn jetzt nicht verwerfen möchte, poste ich ihn trotzdem, obwohl Fabian und Holger schon einige meiner Themen aufgegriffen haben....

 

 

Die von Didi vorgeschlagene Lösung finde ich nicht ganz so praktisch!

Zum Einen, weil man nicht mehr ganz so flexibel ist... man denke nur daran, wie sich ein paar Metallplatten in einem Mini auf den Schwerpunkt auswirken. Na gut, mit Stahlkugeln gefüllte Fender werden sich evtl ähnlich verhalten.

Bei meinem Schnellboot achte ich mittlerweile auch schon sehr drauf, dass nicht mehr Gewicht ins Boot kommt, als nötig.

Und wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht bereit, mir Stahlplatten in den Rumpf zu kleben, wenn ich höchtens einmal im Jahr zum UT mit euch fahren kann (rein von der Entfernung her)

 

Aber zum Anderen bleibt noch das Problem mit dem Abstand der Magneten, bzw den Stahlplatten im Rumpf:

Sagen wir mal man einigt sich auf einen Abstand von 25cm.

Das sieht auf jeden Fall realistisch aus, denkt man an die Poller, die dann auch im Abstand von 25cm an der Pier stehen.

Und ein Schiff mit 1m Länge hat mit 3 Befestigungen aureichend "Verbindung" zum Steg.

Wenn jetzt aber Didi mit seinem Mini kommt, gibts nur ein Halteseil! Der Mini hätte also mehr Möglichkeiten zum Schwoien!

 

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Rumpfform.

Bei einem Frachter wird es kein Problem sein, Stahlplatten im Abstand von 25cm zu kleben. Alle Punkte sind schön in einer Flucht und liegen direkt am Steg an.

Bei einem Schlepper mit seinem runden Rumpf gestaltet sich das schon schwieriger!

Hier ist es wirklich einfacher bei einer durchgehenden Magnetleiste im Modul. Dann könnte man auch 2 oder 3 Fender in kürzeren Abständen am Modell befestigen.

 

Mit Didis Variante müsste man auch sehr genau Anlegen, um mit den Stahlplatten die Fender zu treffen.

 

Desweiteren muss man auch beachten, dass evtl mal Fahrer von anderen Vereinen an Schaufahren teilnehmen, die nicht gerade Mitglied in diesem schönen Forum sind und ihr Schiff nicht mit Stahlplatten ausgerüstet haben! Denen bliebe die Chance verwehrt, auch mal am Steg fest zu machen.

Bei der Fendervariante könnte man schnell mal ein paar Fender am Modell befestigen und es könnte losgehen.

 

Ein weiteres Problem sehe ich in der Haltekraft der Magneten:

Wenn ein Schiff erstmal AK geben muss, um vom Steg weg zu kommen, sieht es rein optisch auch wieder unrealistisch aus. Ausserdem gibt es ja auch Modelle, die weder traversieren können, noch ein QSR besitzen. Hier gestaltet sich das Ablegen als schwierig. Bei ein bisschen Gegenwind und großer Angriffsfläche des Rumpfes, quasi schon fast unmöglich!

Da ist es schon von Vorteil, alle Verbindungen zu trennen, um dann gemütlich loszufahren.

 

 

Auch hier könnte man den Gedanken noch weiter spinnen und den manövrierunfähigeren Modellen beim Ausparken behilflich sein.

In 1:1 legt man bei engen Parklücken und ohne VSP oder QSR wie folgt ab:

Die vordere Spring wird am Poller belassen, alle anderen Verbindungen gelöst, das Ruder wird in Richtung Steg gelegt. Nun wird leicht Gas gegeben und in die Leine gefahren.... Resultat: das Heck dreht sich vom Steg weg. Ist es weit genug ausgeschwenkt, wird die vordere Verbindung gelöst und die Maschine auf zurück gelegt.

Schneidiger gehts nicht ;)

Im Modul könnte man dies realisieren, indem man statt einer durchgängigen Mangetleiste zwei hintereinander montiert.... aber das artet jetzt in Spielerei aus..... :lol:

 

 

Zwar stimmt es schon, dass man sich mit mehr Technik im Modul auch mehr potentielle Fehlerquellen an Bord holt. Aber mal ehrlich, die Lösung, die hier angestrebt wird, ist mehr als einfach!

Mein Vorschlag wäre ein einfacher Servo, der liegend montiert wird. Die Magnetstange wird quasi als Verlängerung der Servoachse und die Magneten leicht aussermittig montiert, zB ein Rundholz mit Längsnut für die Magneten. Ein einfaches Lager am anderen Ende des Rundholzes, fertig!

Mit der 90° Drehung des Servos werden die Magneten ausreichend weit geschwenkt.

 

Mit der angesprochenen Funktechnik ist es vielleicht nicht direkt möglich, ein Servo zu steuern, ohne einen µC einzusetzen.

Hier könnte aber zB ein gecracktes Servo (ohne Elektronik, sondern nur der DC Motor mit Getriebe) zum Einsatz kommen!

Einfach 2 Endlagenschalter, ein SolidState Relais als Umpoler und fertig ist die Laube! Durch das SS-Relais hätte man auch keinen Stromverbrauch, egal in welcher Stellung die Mechanik gerade steht.

 

Auch wenn ich hier im Moment nicht voll involviert bin, weil mir die Zeit fehlt, ein Modul zu bauen, würde ich die Variante von Holger bevorzugen und in diese Richtung gehen!

....und ich bin mir sicher, irgendwann finde ich die Zeit dazu :fies:

 

Mit besten Grüßen

Ole

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Das wäre ja gerade der Vorteil der "Reibhölzer" die ich weiter oben beschrieben habe. Ein flacher und recht kleiner Blechstreifen (der auch dementsprechend leicht ist) wird mit einer Gummibeschichtung versehen. Also ähnlich wie die beschichteten Griffe von Werkzeug. Oben wird ein Seil angetüddelt womit man das "Reibholz" am Modell aufhängt.

 

Vorteile :

- Das Modell reibt nicht bei Seegang an der Kaimauer, es wird ja eigentlich gehalten durch die Seile. Die Fender verhindern außerdem Lackschäden. Wenn man das Modell in direktem Kontakt mit der Kaimauer durch Magnete festlegt könnte es Kratzer durch die Kaimauer davontragen.

- leicht anpassbar an jedes Modell.

- leichte Krümmungen der Bordwand sind egal. Durch die Seile sind die "Reibhölzer" ja flexibel gelagert.

- An- und Ablegen ist für alle Modelle möglich. Die Antriebsleistung, der Maßstab u.ä. ist völlig egal. Es wäre sogar für Segelboote nutzbar.

 

Die Reibhözer, Fender u.ä. müssen ja nicht schwer werden. Statt Kugeln kann man ja auch dünne Unterlegscheiben einbauen.

 

 

So wie Ole die Mechanik beschreibt stelle ich mir das auch vor. Ausprobieren müsste man halt die Stärke der Magnete. Sie müssten so stark sein das sie auch schwere Modelle halten können. Gleichzeitig müssen sie so schwach sein das man sie problemlos deaktivieren kann.

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Guest TeKieler

So wie Ole die Mechanik beschreibt stelle ich mir das auch vor. Ausprobieren müsste man halt die Stärke der Magnete. Sie müssten so stark sein das sie auch schwere Modelle halten können. Gleichzeitig müssen sie so schwach sein das man sie problemlos deaktivieren kann.

Ich denke, dass man recht starke Magneten verwenden kann!

Dadurch, dass du die Magnete wegdrehst und nicht einfach abziehst, musst du gar nicht so viel Kraft aufwenden! Wenns trotzdem grenzwertig wird, nimmt man einfach einen stärkeren Servo dafür.

 

Deine geplanten Fender finde ich auch richtig gut! An die Lackschäden bei Didis Methode hatte ich nämlich auch schon gedacht ;)

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Eure Einwände sind durchaus berechtigt, aber sachlich nicht wirklich durchdacht. :fies:

 

Mein Vorschlag mit den Magneten in Fendern am Modul und Eisenplatten im Modell würde bedeuten daß die Eisenplatten natürlich auf das Modell abgestimmt sind, das heisst die Magnete haben eine bestimmte Haltekraft, je größer das Modell ist desto größer ist die Eisenplatte. Ergo, je kleiner das Modell, desto kleiner die Eisenplatte.

 

Beim Mini würde es vermutlich reichen eine simple Beilagscheibe (für M4) an die Rumpfinnenwand zu kleben (beidseitig, ich weis ja nicht ob ich Backbord oder Steuerbord anlege ;) ) , bei der König würde ich dann schon mehrere etwas größere Eisenplatten in definierten Abständen einlaminieren.

 

Die Kunst ist es die Größe der Eiseneinlage richtig zu dimensionieren. Sie muss groß genug sein um das Modell am Modul zu halten aber nicht zu groß daß das Modell nicht weg kommt.

 

Jedes Modell hat eine gewisse Dynamik die bei Wind und Wellengang wirkt.

Beim Mini ist diese sehr gering, somit reicht eine geringe Haltekraft aus um in am Modul zu halten. Anders bei der König, da brauchts schon mehrere Magnete mit größeren Eisenplatten.

Die Motorleistung wird bei richtiger Dimensionierung immer ausreichend sein die Haltekraft zu überbrücken.

Auch dadurch daß ich die Magnete am liebsten in den Fendern der Module hätte gäbe es keinen Ruck beim losfahren. Die Fender sind ja an Seilen aufgehängt, somit kann man daran ziehen, und wenn der Winkel zwischen Fender und Boot zu flach wird löst sich der Magnet.

 

Auch gibt es mit den Fendern keine Beschädigungen am Rumpf, schliesslich sind Fender ja dazu da dies zu vermeiden. :mrgreen:

 

Und das Modell ist mit den Fendern nicht starr am Modul verankert, es kann die Wellenbewegungen mitmachen. Bei allen ausfahrbaren/ausschwenkbaren festen Lösungen ist es immer eine starre Verbindung. Mit den Fendern wird das Modell flexibel am Modul gehalten, es kann sich bewegen, die Module werden dagegen etwas sehr starr im Wasser liegen. Im Hafen wird es immer Wellengang geben, und ich kann mir nicht vorstellen daß der Mini (der ja wie ein Korken auf dem Wasser tanzt) eine starre Verbindung zum Modul mitmachen würde.

 

Auch haben die Fender den Vorteil man kann so viele wie gewünscht am Modul anhängen, man braucht nur genügend Poller. Jede andere mechanische Lösung ist sehr unflexibel.

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Guest TeKieler
Eure Einwände sind durchaus berechtigt, aber sachlich nicht wirklich durchdacht. :fies:

:D Komisch, das gleiche habe ich mir bei deinem gerade auch gedacht... aber nicht böse sein, denn ich denke am Ende meines Textes klärt es sich auf ;)

Mein Vorschlag mit den Magneten in Fendern am Modul und Eisenplatten im Modell würde bedeuten daß die Eisenplatten natürlich auf das Modell abgestimmt sind, das heisst die Magnete haben eine bestimmte Haltekraft, je größer das Modell ist desto größer ist die Eisenplatte. Ergo, je kleiner das Modell, desto kleiner die Eisenplatte.

....

Die Kunst ist es die Größe der Eiseneinlage richtig zu dimensionieren. Sie muss groß genug sein um das Modell am Modul zu halten aber nicht zu groß daß das Modell nicht weg kommt.

Was die ganze Sache ja doch wieder ganz schön kompliziert macht und du morgens beim Ausbringen der Module schon überlegen musst, wo du dein Schiff den Tag über parken willst. Auch ist es dann nicht möglich, zB deine König an der Pier zu Vertäuen, die für deinen Mini vorgesehen ist.

Auch haben die Fender den Vorteil man kann so viele wie gewünscht am Modul anhängen, man braucht nur genügend Poller. Jede andere mechanische Lösung ist sehr unflexibel.

Genau deshalb ist unsere Lösung ja so gut!

Du kannst dir so viele Fender an dein Boot hängen, wie du brauchst. Die Magneten im Modul sind ja sowieso auf ganzer Länge des Besenstiels angebracht.

Und das Modell ist mit den Fendern nicht starr am Modul verankert, es kann die Wellenbewegungen mitmachen. Bei allen ausfahrbaren/ausschwenkbaren festen Lösungen ist es immer eine starre Verbindung.

Und ich denke hier finden wir des Rätsels Lösung! ...wir reden nur aneinander vorbei :lol:

Es wird nichts ausgefahren, Krallen geschwenkt oder fest verankert!

 

Ich habe deshalb mal paint bemüht und euch eine Skizze vom Funktionsprinzip gezeichnet. Weils grad so gut passt, mit Didis Mini ;)

 

Oberes Bild: Die gummiummantelten (schönes Wort) "Metallfender" werden mittels Seilen an dem Mini befestigt.

Vom Modul habe ich jetzt mal ein Schnittbild gemacht, damit man das Innenleben sehen kann.

Der in seiner Längsachse schwenkbare Besenstiel besitzt eine Nut mit vielen Magneten auf ganzer Länge.

In der jetzigen Position ist er in Richtung Fender gerichtet und zieht ihn somit magnetisch an.

Wichtig ist dabei aber, dass die Modulwand an dieser Stelle nicht aus zu dickem Holz, bzw aus Metall ist ;)

Der Fender sitzt fest an der Pier, aber der Mini kann sich durch die Halteseile des Fenders immer noch (begrenzt) frei bewegen.

 

Unteres Bild: Der Besenstiel wurde mittels Servo um 90° geschwenkt. Die Magneten verlieren den Kontakt zu den Fendern und der Mini ist wieder frei!

post-4385-1419861669,2216_thumb.jpg

Edited by TeKieler
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Danke Ole! :that:

 

Ich habe gerade versucht einen Beitrag im gleichen Sinne zu verfassen. Da Du schneller warst, gehört die Ehre Dir :engel:

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Guest TeKieler
Danke Ole! :that:

 

Ich habe gerade versucht einen Beitrag im gleichen Sinne zu verfassen. Da Du schneller warst, gehört die Ehre Dir :engel:

Hehe, danke :engel:

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Ja Ole, das geschriebene Wort............da kann man schnell was falsch verstehen. ;)

Aber das klären wir schon. :that:

 

Zu deinem Vorschlag, technisch gesehen gibts da überhaupt nix auszusetzen, das ist ein guter Weg.

 

Jetzt aber das ganz große Aaaaaaber..................

 

 

Der "Besenstiel" mit den Magneten muss im Modul gelagert werden. >Mechanik!

Diese Mechanik muss mit einem Servo angesteuert werden. >Elektronik!

Das ganze befindet sich im Modul. >Wasser!

Die Freibordhöhe der Module ist flexibel. >wie die Höhe des "Besenstiels" bestimmen?

Das Ganze ist sehr aufwendig und kostet viel Geld. >Wer will das bezahlen?

Eine "König" mit Fendern? Geht gar nicht. Schlachtschiffe tragen keine Fender mit sich rum. Und so geht es den meisten Schiffen. Ich kenne eigentlich nur Schlepper die Fender spazierenfahren.

 

Du benötigst pro Modul mindestens einen Servo, einen Empfänger und die Mechanik.

Jetzt lass mal 10 Module in der Hafenanlage sein. Manche sind Anleger und werden beidseitig benutzt. Also 2 "Besenstiele" pro Modul.

Rechne dir jetzt mal aus wieviele Servos und Empfänger du brauchst. Es muss jedes Modul getrennt angesteuert werden.

Wieviele Fernsteuerungen bzw Empfänger willste dafür einsetzen?

Jedes Schiff muss separat angesteuert werden, denn nicht alle Schiffe legen gleichzeitig an und ab.

 

Ich zb habe mind. 5 Module, mit Anlegemöglichkeiten für mind.5 Schiffe gleichzeitig. Erklär mir bitte wie ich das steuern soll? :fies:

 

Jetzt weist du was ich mit "nicht durchdacht" meinte, das bezog sich nicht auf die Technik, sondern den Einsatz dieser in der realen Hafenanlage. ;)

 

Ich hatte da aber jetzt eine Idee, eine Mischung unsrer beiden Ideen.

An den Modulen werden Fender oder Balken mt Eiseneinlage angebracht, an den Pollern aufgehängt.

Wer anlegen will setzt einen Servo in sein Modell der einen Magneten an die Rumpfwand schwenkt. Ein zusätzlicher Servo im Modell dürfte die wenigsten Funken überforden, das ginge sogar beim Mini.

Und jeder Kapitän wäre unabhängig von einem Modulbesitzer der ihn erst wieder mit seiner Funke freigeben muss.

 

Die Fender/Balken am Modul haben eben den Vorteil JEDES Schiff kann daran anlegen. Die Fender/Balken werden so an die Poller gehängt daß sie knapp über der Wasseroberfläche sind. Somit ist eine definierte Höhe Vorhanden, egal welcher Freibord gerade im Hafen eingestellt ist.

Und wenn man die Abstände der Poller auf dem Modul auf zb. 20cm festlegt kann sich jeder in sein Schiff im dementsprechenden Abstand die Gegenstücke dazu reinsetzen und kann dann an jeder Stelle der Module anlegen. Die Maße sind ja dann genormt. Und anlegen kann man egal wieviele Servos mit Magneten man sich ins Schiff setzt, das kommt dann halt auch auf die Größe des Schiffs an. Mehr Sevos benötigen aber dann auch nur einen Kanal am Empfänger.

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Klar Didi, was du meinst verstehe ich schon ...

 

Aber ...

 

:hahaha:war dir schon klar das das jetzt kommen würde, oder ?:mrgreen:

 

 

Ich sehe beim Einbau der Mechanik in die Modelle größere Probleme :

 

1.) Fremde Modelle können nicht wie bei der anderen Methode mit einem Handgriff zugerüstet werden um den Kai nutzen zu können.

 

2.) bereits fertige Modelle können oft nicht zugerüstet werden

:nein: Rumpfwand zu dick (Holzbauweise)

:nein: Spanten im Weg

:nein: mangelnde Zugänglichkeit

:nein: fehlende Zuladung (Ja, da isser wieder. Der Mini von Didi)

 

 

Ich würde im Kasten des Hafenmoduls nur den Rundstab mit den Magneten unterbringen. Oben auf dem Modul in einem kleinen Gebäude würde ich den Motor oder Servo und die Elektronik montieren. Die Kraftübertragung würde über einen O-Riemenantrieb gelöst. Das ergibt auch gleich eine Rutschkupplung für den Fall das etwas blockiert. Außerdem wäre die eigentliche Technik weit genug weg vom Wasser. Selbst wenn man das Modul mit 5 mm Freibord (also Magnet-Leiste unter Wasser) aufgebaut würde müsste das problemlos funktionieren.

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war dir schon klar das das jetzt kommen würde, oder ?.........................
Klaro. ;)

 

Einwände sind immer willkommen. 8)

 

Aber ich wollte meine Einwände in eine durchführbare Lösung lenken, und da biste auch noch (siehe meine Ausführungen) meilenweit entfernt.

 

Die einzige Möglichkeit einer Mechanik sehe ich in den Modellen. Es kann keiner verlangen daß die Hersteller von den Hafenmodulen einen ziemlich extremen Aufwand betreiben damit jedes Modell anlegen kann. Da fordere ich die Modellbesitzer schon auch ein wenig auf ihren Beitrag zu liefern.

Die Hersteller von Hafenmodulen bieten schließlich den Schiffsbesitzern die Möglichkeit an den Hafenmodulen anzulegen. Und es wird wahrscheinlich weniger Hafenmodule als Schiffsmodelle geben.

 

Es ist auch ein Thema von "Geben und nehmen" . Es währe unfair die Last der Verbindungsmöglichkeiten nur auf die Hersteller der Hafenmodule zu verteilen.

 

Ein Hafenmodul ist im Prinzip ein eigenes Modell. Es muss erstellt werden, erfordert eine Bauaufwand, aber dient der Allgemeinheit. Und da muss die Allgemeinheit auch mal Zugeständnisse machen.8)

 

Meine Vorschläge berücksichtigen das alles, sie sind deswegen vielleicht nicht optimal, aber sie berücksichtigen eben deswegen daß die Hafenmodul-Bauer nicht die Last tragen und alle anderen nur Nutznieser sind. Wie gesagt, ein Ausgleich muss sein.

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Guest Seebär Harry

Moin Moin,

wenn ich auch selber kein Hafenmodul baue, da ich ja keine Möglichkeit mer habe, damit ans wasser zu kommen,

so verfolge ich diese Beiträge doch mit großem Intresse, denn die Gelegenheit bei, z. Bsp. einem UT, selber mal anzulegen ist sehr Interessant.

 

Jedoch haben die Aussen hängenden Fender einen Nachteil, sie müssten bei den Schiffen auch während der Fahrt Aussen hängen was nicht nur der Optik teilweise entgegen spricht, sondern bei Seglen auch die Fareigenschaften beeinträchtigt, da die oftmals bis an die Bordkante im Wasser liegen wirken die Fender dann als Bremse, was sicher keiner will.

 

Bis jetzt halte ich die Lösung mit den eingeklebten U-Scheiben oder Ähnlichem noch am Sinnvollsten.

Wenn dann am Hafenmodul das Magnet hinter einer Metallschiene befestigt ist und für die "Schwachen" ein Extra Anlegeplatz vorhanden ist, so ist das meiner Meinung nach Sinnvoller.

Zumal nicht nur bei den Minnis sondern auch bei Rennboten oder ähnlichen auf jedes Gramm geachtet werden muss.

Segler ohne Flautenschieber könnten bei einem Uförmigen aufbau der Module dann aussen fest machen.

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Harry, das mit den eingeklebten U-Scheiben habe ich auch überlegt. Es hat nur einen entscheidenden Nachteil. Bei Wellen kann sich das Modell nur sehr schwer an der Kaimauer bewegen. So wird die Lackierung im Bereich der Kontaktzone zwischen Bordwand und Kaimauer mit Sicherheit beschädigt. Das magnetische An- und Ablegen wird mit den Schiffen im Miniaturwunderland praktiziert. Dort kann man die Spuren davon sehr gut an der Bordwand sehen. Und verglichen mit unseren Gewässern ist da SEHR wenig Seegang.

 

Die Fender haben den Vorteil das sich eine recht "weiche" Lagerung ergibt und das Schiff nicht an der Kaimauer reiben kann.

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Guest Seebär Harry
Die Fender haben den Vorteil das sich eine recht "weiche" Lagerung ergibt und das Schiff nicht an der Kaimauer reiben kann.
Jau Holger, hatten wir ja am Telebim schonmal drüber gesprochen, darum hab ich mir auch mal selber gedanken gemacht,

wenn auch bei mir alles nur Teorie ist, da ich ja später nur alege aber kein Modul habe.

Die Nachteile die ein Fendern nach meiner Meinung, bringt hab ich ja schon aufgeführt.

Wie sähe es denn aus, wenn an der Anlegeseite zugleich ein Scheuerschutz in Form von Mosgummi angebracht würde?

Zieht sich das voll Wasse, ist evt. eine andere Weiche Gummimatte eine Lösung?

Evt. müste das Magnet dann in der Stärke minimal höher seien.

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Hm, ich wollte eigentlich eine Lösung finden mit der z.B. auch die originale Spundwand-Optik gebaut werden kann. Bei einer Schutzschicht auf der Modulwand ist natürlich die originale Optik nicht machbar.

 

VG, Holger

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Guest Seebär Harry

Moin Holger,

sicherlich sähe das schön aus, aber das würde zumindest den Lack der Schiffe schonen.

Spundwand nachgebaut gibt noch mehr Kratzer als eine Glatte Fläche.

Aber vieleicht finden wir auch da noch ´ne Lösung.

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