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Schiffsmodell.net

Problem bei Tesfahrt


Guest steffen

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Guest steffen
Posted

Problem bei Testfahrt !!

 

Bei der Testfahrt, meiner Tirpitz, trat folgendes Problem auf:

 

Nach kurzer Fahrzeit schaltete sich der Fahrregler ab.

Das Schiff wird im Maßstab 1:100 gebaut.

Verbaut sind GEFEG Industriemotoren.Sie sollen unter Last ca. 3A ziehen.

Als Regler ist ein 60A Fahregler vom großem C verbaut.

Laß ich den Knüppel der Fernsteuerung los und betätige ihn erneut, kann ich wieder 10 Meter fahren und dann geht das Spiel von vorne los.

 

Bei meinem Schlachtschiff Scharnhorst trat dieses Problem noch nie auf und sie zieht tadellos ihre Kreise.

Bei ihr habe ich 3 Graupner 720 BB Torque Motoren und einen 90A Regler vom C eingebaut, den es aber heute nicht mehr zu kaufen gibt.

 

Für Tips und Verbesserungsvorschläge schon mal Danke im voraus!

Guest Cheesey
Posted

Hmm,

 

das Problem kenne ich, ich habe aber leider keine Ahnung, wie man es beseitigen kann. Bei miener SEefalke tritt das gleiche Phänomen beim Fahrtregler des BSRs auf. Dieser ist mit 40 A auch reichlich überdimensieoniert. Ich habe schonmal den Tip bekommen, dass das ganze mit den "Turns" des Motors zusammenhängt. Leider weiß ich nicht, was "Turns" bedeutet, irgendwie denke ich aber an Wicklungen...

 

Gruß,

 

Maxi

kuddellmuddell
Posted

Ich hatte das Gleiche Problem mit einem Großen Schlepper. Das wurde aber von einem Vereinskolegen mit Ahnung behoben. Die Spannung im Akku brach zusammen. Es zeigt sich das gleiche Verhalten. Regler stellt ab, man nimmt den Finger vom Knüppel und kann danach wieder losfahren. Komischerweise reicht der Strom aber noch für die Servos um die Ruder zu bewegen.

Posted

Moin,

 

klingt schwer nach Überhitzung / Überlastung des Fahrtstellers, oder Unterspannungserkennung, wie mein Vor-Schreiber schon meinte.

 

Bei Überlastung des Fahrtstellers ist das recht einfach an der Temperatur des selben festzustellen. Wird das Ding recht deutlich warm ( bzw. heiß ), ziehen die Motoren wohl doch etwas mehr als 3A ;)

 

Ob der Steller eine Unterspannungserkennung hat, kann ich jetzt nicht sagen. Einfach mal mit nem Voltmeter die Akkuspannung bei Belastung messen - sind deutliche Spannungseinbrüche im Vergleich zum "Leerlauf" festzustellen?

 

Steller mit Unterspannungserkennung hab ich bis jetzt besonders häufig im Flugzeugbereich gesehen, diese stellen dann absichtlich den Motor ab ( oder drosseln ihn teilweise auch nur ), um genügend (Reserve-)Leistung für die Servos zur Verfügung zu haben.

Posted

Toll! Ich dachte, nur ich hab das Problem.

Bei meiner Bonnie habe ich zwei Regler vom C drin. Der Backbord-Regler (BEC nicht aktiv) stellt auch immer nach zehn Sekunden ab. Knüppel auf Null --> läuft wieder (10sec. :mrgreen: )

Der Steuerbord-Regler hat das Problemchen nicht (BEC aktiv). Beide sind am gleichen Akku, beide mit selbem Motor. :nixweiss:

 

Aber macht nix, ich werfe die Dinger bei Gelegenheit eh raus.

Guest Seebär Harry
Posted

Moin walter,

hast du schonmal das BEC getascht? Wenn dann der andere Regler die Symtome hat,

würd ich mal beide BEC abschalten und ein Sperates Empfängerakku anschließen.

Sollten dann beide spinnen, frag ich mich was passiert, wenn man beide BEC über ein Y-Kabel anschließt.

Da weiß ich aber nicht ob das überhaupt Sinn macht.

Posted

Probier mal bitte, was passiert, wenn du nur EINEN Regler betreibst... Zieh also die anderne Regler raus und mach eine Testfahrt mit nur einem Motor.

Wenn meine Theorie stimmt, dann müsste in dieser Konfiguration alles laufen, egal, welchen Regler / Motor du nutzt, solange es nur einer ist...

 

Es gibt beim C Regler, die sich gegenseitig stören. Man kann von diesen Typen nur einen einzelnen Regler pro Empfänger betreiben, sonst zicken die total rum. Leider weiß ich nicht aus dem Kopf, welche Typen das sind, daher solltest du es mal vesuchen.

Guest steffen
Posted

Vielen Dank erstmal für eure zahlreichen Tips.

Das Problem scheint ja doch sehr häufig aufzutreten.

 

Ich werde bei nächster Gelegenheit den älteren 90 A Regler meiner Scharnhorst nehmen und noch einmal testen.Das Ergebnis laß ich euch wissen.

Eventuell ist der andere Regler sogar eine Mogelpackung.

 

 

 

MFG Steffen!

Guest Hanjo
Posted

Hallo,

 

eigentlich ist es ziemlich klar, daß unterschiedliche Ursachen eben häufig die gleiche Wirkung haben, der Regler schaltet ab.

Aber dennochsind es häufig unterschiedliche Ursachen.

 

1. Spannungseinbruch. Viele Regler versuchen halt die Batterie zu schützen und schalten bei zu starkem Spannungseinbruch ab.

 

2. Einige Regler (besonders die, die selbstkalibrierenden Nullpunkt haben) können bei kurzem Signalausfall sich resetten. Steht da der Sender auf Vollgas, dann haben wir halt ebenfallsein Problem.

 

3. Die meisten Regler vertragen an 12 Volt in schweren Schiffen keinen BEC Betrieb.

 

4. Die Turns sind dem Regler egal. Sie sind eine Darstellungsmethode aus dem Car Bereich. Da dort Baugroße und Magnetmaterial gleich sind ergibt sich bei gleicher Anzahl Windungen auch ähnliche Leistung und Strom.

Den Regler interessiert natürlich der Strom. Bei großen Industriemotoren ist aber auch der meist vertretbar.

 

5. Jeder Motor streßt durch seine Dynamowirkung (Induktion) leider auch den Regler. Motoren mit viel Masse (also gerade unsere Industriemotoren) sind da keine Kinder von Traurigkeit. Dieses Problem zu beseitigen überfordert die in den Fets integrierte Schottky Diode häufig. Aber nur wenige Regler leisten sich den Luxus separates Fets zu verbauen, obwohl

die Kosten für die 4 Fets im Centbereich liegen. Die Folge daraus ist, das

ein winziger Thor mit 2 900 Gramm Bühlern keine Schwierigkeiten bei mir im Test hatte eine Stunde ein bemanntes Ruderboot zu ziehen, während ein 90 A Regler vom großen C sofort abschaltete.

ABer so ist das halt, da meint man, man hätte den Schuldigen überführt, aber vielleicht sagt einer mit wirklich Ahnung von Elektronik, daß es daran auch nicht liegt.8)

Beste Grüße Hanjo

Posted

...

Sollten dann beide spinnen, frag ich mich was passiert, wenn man beide BEC über ein Y-Kabel anschließt.

...

 

Gar keine gute Idee - es besteht die Gefahr, dass auf Grund der Bauteil-Toleranzen die beiden BEC´s "gegeneinander" arbeiten und so zumindest eines davon stirbt.

 

Grüße

 

Torsten

Guest Seebär Harry
Posted
Gar keine gute Idee
Ich danke dir, wieder was gelernt! :that:
Posted

Hallo,

ich habe da noch einen anderen Verdacht:

Bei vielen Stellern ist die Treiberleistung für die Endstufentransistoren zu schwach, so daß diese im gerdrosselten Betrieb zu hohe Schaltverluste erzeugen.

 

Gruß Klaus

  • 2 years later...
Guest Bremen1
Posted

Ich habe das gleiche Problem mit meiner Pollux bei Rückwärts schaltet er sich nach ner zeit ab bei Vorwärts fängt er an zu Stottern es ist der Normale 6V Graupner Motor drin bei mein Truck hatte ich den Regler vorher drin und da war das gleiche Problem ich weiß nicht woran es liegen kann

  • usrLevel4
Posted

Steffen das kann wirklich mehrere Ursachen haben.

 

Du schreibst garnichts über die Spannungsversorgung wäre wichtig zu erfahren wo der Saft herkommt.

 

Grundsätzlich sind die billigen Regler von C eher RC-Car Regler und sind für große Motore mit hoher Masse nicht ausgelegt.

Bekannt ist aber auch das viele Leute Probleme haben mit den Reglern vom C zumindest mit der Hausmarke.

 

Durch austauschen der einzelnen Komponenten mußt du den Fehler doch eingrenzen können.

 

Gibts das Problem auch mit nem anderen Akku ???

Funktioniert das ganze mit nem anderen Regler ???

Wird der Regler heiß bei der ganzen Sache ???

 

Bei Systemen mit mehreren Reglern und damit auch mehreren BECs empfehle ich immer nur ein BEC aktiv zu lassen. Sonst kann (nicht muß) es riesen Probleme geben.

Aber ich glaub in diesem Fall nicht anm ein BEC Problem.

 

Hanjo

 

Grundsätzlich ist das nicht falsch was du da schreibst aber wenn ein dicker Industriemotor nur 3 Amp zieht dann ist der Induktionsstrom also die Generatorleistung auch nicht besonders hoch.

Dann ist das auch noch von der Schaltfrequenz des Reglers abhängig.

Aber WENN das Problem bei Stefan wirklich dadurch kommt das keine extra Freilaufdioden in dem Regler vom C sind DANN müßte der sehr heiß werden.

Und nach Knüppel zurück nehmen kann der noch nicht wieder abgekühlt sein.

Und nach Knüppel zurück geht der Regler bei ihm dann ja wieder für 10 Sec

 

Gruß Micha

Modellbau-Regler-Team

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