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Schiffsmodell.net

Wassergekühlter Robby Navy 120


Guest Loeffel

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Guest Loeffel

Hi Leute,

 

 

 

nur so als Anmerkung, damit niemand seinen Fahrtenregler tötet. Ich habe in meine Marina obengenannten Fahrtenregler eingebaut und Wassertechnisch angeschlossen. Leider war das System undicht. Zuerst an einem Übergang zum Motor, dieses Problem war schnell gelöst, indem ich zusätzlich Kabelbinder zum Anziehen der Schläuche benutzt habe. Danach war allerdings immer noch ein Leck zu beklagen!

 

 

 

Zuerst dachte ich an die Schlauchanschlüsse, doch diese waren es nicht. Nachdem ich den Navy wieder ausgebaut hatte machte ich eine Probe, in dem ich auf der einen Seite den Finger draufhielt, und in die andere Seite reinpustete. Resultat dat Ding is undicht! So'n Schit.

 

 

 

Also geöffnet und einmal alles auseinandergeschraubt und wieder zusammengeschraubt. Resultat, alles dicht, der Fahrtenregler war nur schief zusammengeschraubt und dadurch kam es zu der undichten Stelle. Zum Glück habe ich für diesen Test den Motor direkt aus dem Akku mit Strom versorgt, sonst hätte ich wohlmöglich den Fahrtenregler gehimmelt.

 

 

 

Anbei eine kleine Skizze zum Aufbau des Fahrtenreglers:

 

 

 

navy120.jpg

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Guest Hanno

Moin Löffel,

 

mein 120 navy war auch mal undicht, es lag daran das das Gewinde im Plastikaufsatz aufgegeben hatte. Also besser du bohrst durch das Plastikdings, nimmst längere Schrauben und Muttern für die Außenseite.

 

Und wenn Du schon mal dabei bist kannste noch den Durchfluß erhöhen, indem Du die Schlauchstutzen aufbohrst und die Engstellen bei den Schrauben größer schnitzt.

 

Grüße, Hanno

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Guest Loeffel
nimmst längere Schrauben und Muttern für die Außenseite
Daran hatte ich auch schon gedacht, bei mir sind die Löcher allerdings schon durchgebohrt. Ich weiß jetzt nur nicht ob mit dem vollen Durchmesser.

 

Engstellen bei den Schrauben größer schnitzt
Kann ich dann die alten Gummis benutzen, oder muß ich die wechseln?
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Guest Hanno

... nimm einfach einige Zehntel Material von den Schraubendurchführungen weg, damit das Wasser besser dazwischen durch kann. Andere Dichtungen braucht's nicht dazu.

 

/H

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Guest Teddy

Ihr beiden könnte mich jetzt für dumm halten, aber wie ist das mit ner Wasserküllung? Das Wasser muss doch bestimmt gepumpt werden, oder? Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das es von alleine durch die Schläuche läuft! :?

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Guest Loeffel

Doch das geht, das ist sogar recht einfach. Deine Pumpe ist Dein Schiffspropeller. Dahinter setzt Du ein Rohr, das schräg angeschnitten ist und ins Rumpfinnere führt. Ich mache Dir nächstes Wochenende ein paar Fotos wenn ich wieder zu Hause bin.

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Guest Teddy
Doch das geht, das ist sogar recht einfach.

 

Das hätte ich jetzt aber nciht gedacht! :shock: Die Schraub erzeugt genug Kraft um das Wasser durch den Schlauch zu "ziehen". :shock: Nicht schlecht :wink: Ist dann aber bestimmt wieder eine deiner Rennkisten, oder?

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Guest Hanno

Hi Teddy,

 

pumpen mußte nur bei langsamen Schiffen. Bei Gleitern genügt ein Staurohr, das ist ein Rohr das entgegen der Fahrtrichtung aus dem Rumpf ragt. Man kann das Rohr auch im Schraubenstrom montieren, das erhöht den Wirkungsgrad der Wasserkühlung zusätzlich.

 

Aufgrund des Prinzips der kommunizierenden Röhren muß übrigens nur der Reibungswiderstand des Wassers in den Leitungen, nicht aber der Höhenunterschied überwunden werden, sobald die gesamte Leitung gefüllt ist. Ich könnte mir daher vorstellen, das eine Wasserkühlung mit Staurohr auch bei Verdrängern funktioniert, sofern das Staurohr in den schraubenstrom ragt. Eine kleine Kreiselpumpe (z.B. PSN "Zwerg", AeroNaut) ist aber sicher die bessere Wahl für Verdränger, wenn diese auf die Kühlleistung angewiesen sind.

 

/H

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Guest Loeffel

@Teddy

 

Sorry hat was länger gedauert. Hier die Bilder (Du kannst sie auch aus dem Baubericht der Marina auf meiner HP nehmen):

 

Hier die Anordnung Ruder, Prop, Einlaß es ist gut zu sehen das der Einlaß neben dem Ruder ist.

 

Ruder 1

 

Nochmal mehr von der Seite. Auf beiden Bildern ist auch sehr gut zu sehen, wie schräg angeschlieffenen das Rohr ist.

 

Ruder 2

 

Auf den folgenden beiden Bildern ist gut zu sehen, daß das Steigrohr direkt hinter der Schraube ist.

 

Einlaß 1

 

Einlaß 2

 

Hier nun die Ansicht von Ein- und Auslaß innen im Schiff.

 

Ein- und Auslaß innen

 

Hier der Anschluß an Regler und Motor. Das Wasser kommt von links

 

Motor und Fahrtenregler

 

und zum Schluß nochmal eine Montage von zwei Bildern, die das gesamte Schiff innen zeigen. Hier kann man den Verlauf der Leitung durch den Rumpf sehen. Außerdem ist leicht zu erkennen, das die Marina nichts anderes als ein schwimmender Motor ist!!

 

Draufsicht

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Guest Cargo

Wozu braucht man in Verdrängern einen wassergekühlten Fahrtregler? Bei Rennbooten ist mir das klar, bei Frachtern z. B. sehe ich keinen Sinn darin.

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Guest Scubamarco
Wozu braucht man in Verdrängern einen wassergekühlten Fahrtregler? Bei Rennbooten ist mir das klar, bei Frachtern z. B. sehe ich keinen Sinn darin.

 

Ich glaube das sieht schon wie eine kleine Rennsemmel aus.

 

Und wenn man den Regler zu klein dimensioniert hat, kann Kühlung

 

nicht verkehrt sein :o

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Guest Loeffel

@Cargo

 

Weil dieser Verdränger (zum Glück kein Voll-) zur Rennsemmel umgebaut wurde. Für den Motor brauchst Du auch Wasserkühlung, allerdins auch für den Fahrtenregler. Eigentlich könnte man da Tragflächen dranbauen und ein Tragflügelboot draus machen :wink:

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Guest Seebär Harry

@Loeffel

 

Wer wird eigentlich heißer, der Motor oder der Fahrtregler?

 

Ich tippe auf den Motor. Meine Frage deswegen, ich habe überlegt, ob es nicht Besser ist, das Kühlwasser erst

 

durch den Fahrtregeler laufen zu lassen und dann durch den Motor. Damit der Fahrtregler nicht mit heißem/warmen

 

Wasser gekühlt wird. Oder andersherum, was ist Teurer? Motor oder Fahrtregler. Dann das Teurere Teil zuerst

 

in den Kreislauf. Oder evt. sogar 2 Zuläufe zu machen.

 

Oder denke ich da ganz falsch???

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Guest Loeffel

Dann schau Dir die Bilder nochmal genau an Harry, deswegen läuft das Wasser erst durch den Fahrtenregler und dann durch den Motor :that:

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Guest Hanno

Hi Cargo,

 

grundsätzlich muß die Endstufe jedes Reglers in jedem Modell gekühlt werden, die Frage ist nur, wieviel. Man muß zwischen Rennbooten, die mit NC/NiNH-Zellen betrieben werden, und Verdrängern mit Bleiakkus unterscheiden.

 

Zunächst würde man vielleicht denken, das Verdränger grundsätzlich weniger Kühlung brauchen als Gleiter, weil diese viel stärker motorisiert sein müssen. Aber eins wird dabei außer Acht gelassen: die Fahrzeit. Regler in Rennbooten erwärmen sich während der rd. 5-minütigen Fahrt, haben dann aber genug Zeit, abzukühlen. Die hier verwendeten leichten Chip-Regler besitzen einen kleinen Kühlkörper, oft nur eine Aluplatte, die während der Fahrt die Wärme aufnimmt. Die Oberfläche dieser Platte ist aber viel zu klein, um die Wärme sofort an die Luft weiterzugebn. In der Redel wird das noch durch den Schrumpfschlauch des Reglers weiter verschlechtert.

 

Nun sind in den Rennbooten die Akkus nach wenigen Minuten leer und der Regler bekommt automatisch seine Abkühlpause.

 

Jetzt kommen natürlich viele auf die Idee, die relativ preiswerten Chipregler, die ja auch mit Rückwärtsgang zu bekommen sind, in ihre Dickschiffe einzubauen. Hier sind die zeitlichen Vorraussetzungen jedoch ganz anders: In der Regel werden Verdränger mit hochkapazitiven Bleiakkus gefahren. Mehrere Stunden Fahrzeit sind die Regel. Hinzu kommt noch, das Verdränger meißt im Teillastbereich gefahren werden, hier muß der Regler arbeiten. Bei Vollgas wäre die Endstufe durchgeschaltet, aber in Teillastbereich durchlaufen die Transistoren bei jedem Takt (typisch 3000/s) den nichtlinearen Bereich, und dabei entsteht Wärme. Der Regler bekommt jedoch keine Pause, sondern erwärmt sich immer weiter. Und irgendwann schaltet er dann ab, obwohl der Fahrstrom weit unter dem angegebenen, zulässigen Maximalstrom liegt.

 

Wenn man jetzt noch bedenkt, das die Temperatur in einem Modell leicht auf 80°C und mehr ansteigen kann, (wir haben in einem Schubschiff mal 85°C nach einer halben Stunde in der Sonne gemessen!!!) ist klar, das der Regler kaum Kapazität hat, Wärme aufzunehmen, geschweige denn sie irgendwohin abzugeben.

 

Die Wärme muß also vom Regler weg und am besten raus aus dem Modell. Sinnvoll ist es, in den Aufbau kleine Lüfter zu integrieren, die für einen Luftaustausch sorgen. Gut gekühlte Regler mit großer Gehäuseoberfläche, z.B. Graupner mc-hydro55 oder robbe navy control 540 R sollten zum Einsatz kommen, auch wenn der Motor nur einen Bruchteil an Strom aufnimmt als das was diese Regler können. Und als Alternative sind eben auch wassergekühlte Regler sinnvoll. Eine Pumpe muß ja nicht unbedingt einen eigenen Motor haben, sonder kann auch an die Welle gekoppelt werden.

 

Allet klar??

 

Grüße, Hanno

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Guest Seebär Harry

@Loeffel

 

Ups, hatte ich wohl die falsche Brille auf. :roll:

 

Macht aber nix, weiß ich doch jetzt, das mein Gedankengang richtig wahr.

 

Da ich diese Kombination evt. auch mal einsetze, brauche ich dann nicht

 

mehr nachfragen. :wink:

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Guest Cargo

Ich kenne niemanden, der seinen Fahrtregler in einen Verdränger mit Wasser kühlt... aber das muss ja nichts heißen :lol:

 

Ich kenne das Problem der Überhitzung nur bei meinen Trial-Unimog, da liegt es aber am überforderten BEC. Manche machen einen Prozessor-Lüfter auf den Kühlkörper, wäre vieleicht bei Schiffen auch eine Idee.

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Guest Cargo
@Cargo

 

Weil dieser Verdränger (zum Glück kein Voll-) zur Rennsemmel umgebaut wurde. Für den Motor brauchst Du auch Wasserkühlung, allerdins auch für den Fahrtenregler. Eigentlich könnte man da Tragflächen dranbauen und ein Tragflügelboot draus machen :wink:

 

Das bezog sich nicht auf Deine Marina, ich meinte das allgemein :wink:

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Guest Loeffel
Manche machen einen Prozessor-Lüfter auf den Kühlkörper, wäre vieleicht bei Schiffen auch eine Idee.
Schon geschehen, so zu sehen auf Ike's Schnellboot. Führte dazu, daß das Schiff nun durchgängig gefahren werden kann, da vorher Aussetzer zu vermelden waren.

 

 

 

Ist doch korrekt oder Ike? Kannst ja evtl. mal ein Bild reinstellen.

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Guest Hanno

Cargo, da haste natürlich recht. Der BEC arbeitet of mit einem Längsregler, im Unterschied zu einem getakteten Spannungsregler verbrät der natürlich weit mehr als die Hälfte (bei 12V Fahrakku) der Leistung, die die Empfangsanlage aufnimmt, in Wärme. Ist eine prima Zusatzheizung für den Fahrtregler-Kühlkörper... Bei 1A Empfängerstrom und vollem (13,8V) Fahrakku haste 8,8W Heizleistung zzgl. des Verlustes des Spannungsreglers. Zum Vergleich: Eine Fahrradlampe hat nur 2.4W. Gut 95% davon wird in Form von Wärme abgegeben, weniger als 5% ist Licht. Wie warm so eine Lampe wird kann man sich leicht vorstellen. Ein BEC mit 1A Last heizt etwa wie 4 Fahrradlampen!

 

/H

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Guest Loeffel

Na gut dann Chipsetlüfter, ejal Hauptsache funzt! :that: Und am Wochenende checken wir mal was meine gedopte Marina so drauf hat.

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Guest Seebär Harry
Und am Wochenende checken wir mal was meine gedopte Marina so drauf hat.

 

Heist das, Du bist am Wochenende an der Sahler Mühle???

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Guest
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