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Kommentare zu RADDAMPFER S/S Hjejlen 403*** (Billing Boats) Dampfschiff (DK) 1:33 RC-Bausatz"


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Jürgen Ritters
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Hi, da setze ich mal in die erste Reihe. Bin damit auch ein wenig am überlegen. Willst du das Modell denn auch RC-fähig machen ?

Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb Jürgen Ritters:

Hi, da setze ich mal in die erste Reihe. Bin damit auch ein wenig am überlegen. Willst du das Modell denn auch RC-fähig machen ?

Hi Jürgen,

die RC-Anlage ist schon komplett samt Rudermaschine (Servo), Batterien und Elektromotorregelung eingekauft
und zusammen mit den Profis im Modellbauladen auf Einbau- und Lauffähigkeit inkl. Elektromotor ausprobiert.

Viel Spass beim mir Zugucken ! 😉 

Beste Grüsse
Volkart

 

Edited by ArchIgl_X
  • Like 2
  • 2 weeks later...
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Hallo Volkart,

vielleicht ein blöde Frage, aber hast du mal eine Internet-Recherche zum Rumpfbau gemacht? Ich habe gerade den Verdacht, dass du auf dem Wege bist, das Rad neu zu erfinden...

Man kann einen Rumpf kopfüber, also Kiel nach oben bauen, dann sind aber in der Regel die Spanten so gestaltet, dass sie den Kiel in eine gerade Linie bringen; meist gibt es an den Spanten dann auch eine Markierung, wo das Zuviel an Spant später abzusägen ist. Der Rumpfbau geht aber auch mit Kiel unten. Im Falle deines Baukastens nehme ich an, war das die Intention des Konstrukteurs. Für das genaue Ausrichten der Spanten ist gängige Praxis, an den richtigen Stellen z. B. Vierkant-Leisten auf der Helling zu montieren, an denen die Spanten ausgerichtet werden. In deinem Fall mit dem verzogenen Kiel würde ich dem auch einige Klötze spendieren, die ihn in die gerade Lage bringen. Die stramme Passung der Spanten würde ich mit Schleifen etwas entschärfen, damit sie korrekt rechtwinklig auf dem Kiel aufsitzen können. Die Stabilität entsteht im weiteren Bauverlauf durch die Beplankung (immer schön abwechselnd links - rechts) und nicht durch den strammen Sitz.

  • Like 4
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Ich muss Jürgen Recht geben. Der Kiel muss während des Beplankens in eine Gerade gehängt werden.
Schau mal hier.

Gruß, Uwe

  • Like 1
  • 2 weeks later...
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Erinnert mich sehr an meine Nordic. Ein Helling hatte ich vor knapp 2 Jahren auch nicht benutzt (Unwissenheit) und auch Spantbohrungen musste ich nachträglich vornehmen. (bei der Noridc etwa 100 an der Zahl) Hab aber leider auch keinen Vorschlag, wie man das einfacher geht. :nixweiss39:

Wichtig ist, dass genug Bohrungen für Kabelage und auch evtl. Wasserdurchfluss da sind. Wenn Wasser einmal hinten oder vorn rein kommt soll es wenigstens an eine zugängliche Stelle entlang des Kiels durchfließen können. Ich habe dafür bei meiner Nordic je links rechts vom Kiel immer Löcher gebohrt und dann zwischen den Spanten im Kiel jeweils 1 Loch. So kann das Wasser von hinten bzw. vorne bis zur Mitte zum Pumpensumpf durchfließen.

Meine Devise ist: Lieber ein paar Löcher zu viel als eins zu wenig. Stabilität ist ohnehin gegeben.

  • Like 2
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vor 9 Stunden schrieb bastianh92:

So kann das Wasser von hinten bzw. vorne bis zur Mitte zum Pumpensumpf durchfließen.

Und wenn Du noch ein Loch nach unten durch den Kiel machst, dann fließt es von alleine raus! :weisnicht::muahaha:

  • Like 3
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vor 3 Stunden schrieb Andreas58:

...Loch nach unten durch den Kiel...

ot-pfeif-sp.gif

Deine Vorschläge waren auch schon besser :mrgreen:

ot-pfeif.gif
Posted (edited)
vor 15 Stunden schrieb bastianh92:

Erinnert mich sehr an meine Nordic. Ein Helling hatte ich vor knapp 2 Jahren auch nicht benutzt (Unwissenheit) und auch Spantbohrungen musste ich nachträglich vornehmen. (bei der Noridc etwa 100 an der Zahl) Hab aber leider auch keinen Vorschlag, wie man das einfacher geht. :nixweiss39:

Wichtig ist, dass genug Bohrungen für Kabelage und auch evtl. Wasserdurchfluss da sind. Wenn Wasser einmal hinten oder vorn rein kommt soll es wenigstens an eine zugängliche Stelle entlang des Kiels durchfließen können. Ich habe dafür bei meiner Nordic je links rechts vom Kiel immer Löcher gebohrt und dann zwischen den Spanten im Kiel jeweils 1 Loch. So kann das Wasser von hinten bzw. vorne bis zur Mitte zum Pumpensumpf durchfließen.

Meine Devise ist: Lieber ein paar Löcher zu viel als eins zu wenig. Stabilität ist ohnehin gegeben.

Hallo Bastian,

weisst du, oder auch Andere, wie man zwischen zwei parallelen (rechtwinklig ausgerichteten) Spanten im
lichten Abstand, Oberfläche zu nächster Oberfläche 6,25, cm dazu Löcher d= ca. 1,0 cm bis 2,0 cm im rechten Winkel
dazu hinein bohren kann ?
Mit einem Holzbohrer geringen Durchmessers habe ich das immer wieder unter Querneigung von ca. 45 Grad
versucht, das ist eine recht ungenaue Sauerei, rutscht gerne immer wieder ab, und dann mit einer dünnen
runden Schlüsselfeile versucht, das im Durchmesser zu erweitern, ist auch eine Schweinerei.

Hilfeeeeeee !

Dankeschön
Volkart

Edited by ArchIgl_X
Posted (edited)

Es gibt Winkelvorsätze für Schleifgeräte wie Dremel und Co. Das könnte in Verbindung mit einem kurzen Fräser (z.B. aus dem Zubehör für Leiterplattenbearbeitung - sind aus Hartmetall, funktionieren somit auch für GFK und CFK, Bezug z.B. über www.lerrox.de) hinkommen mit der Länge zwischen den Spanten ==> damit dann das Loch konturfräsen.

image.png.810fa2c53e90ebe832d8cb2d9dfb878e.png

Eine Arbeit für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat, bleibt es trotzdem. Mit zunehmender Erfahrung konzipiert und bohrt man sowas dann vor dem Zusammenbau ...  

Edited by MiSt
  • Like 1
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vor 2 Stunden schrieb ArchIgl_X:

Hallo Bastian,

weisst du, oder auch Andere, wie man zwischen zwei parallelen (rechtwinklig ausgerichteten) Spanten im
lichten Abstand, Oberfläche zu nächster Oberfläche 6,25, cm dazu Löcher d= ca. 1,0 cm bis 2,0 cm im rechten Winkel
dazu hinein bohren kann ?
Mit einem Holzbohrer geringen Durchmessers habe ich das immer wieder unter Querneigung von ca. 45 Grad
versucht, das ist eine recht ungenaue Sauerei, rutscht gerne immer wieder ab, und dann mit einer dünnen
runden Schlüsselfeile versucht, das im Durchmesser zu erweitern, ist auch eine Schweinerei.

Hilfeeeeeee !

Dankeschön
Volkart

Also der 90 Grad Aufsatz von Dremel wie von Michael vorgeschlagen hat allein 56 mm. Da kommen aber noch Spannzange und Bohrer/Fräser dazu. Dann ist man bei gut und gerne 70-75 mm

Es gibt von Proxxon noch diese Winkelbohrmaschine. Die ist "von Haus aus" schon 90 Grad. Allerdings weiß ich nicht wie breit das dann ist. Das wäre vermutlich (wenn's passt) die angenehmste Lösung.

Ansonsten fällt mir auch nur schief bohren, aufpassen dass es nicht verkantet und den Spant zerstört und den Rest evtl. noch mit einem Kugelfräser/schleifer von Dremel oder Proxxon rund machen. Spaß macht das nicht aber was will man machen...

 

  • Like 1
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Hallo Volkart,

wenn die Löcher alle in einer Reihe sind, dann wäre Variante 1, einen langen Bohrer zu nehmen; oder einen "normalen" mit angelöteter Verlängerung. Wird aber alles nicht besonders maßhaltig werden.

Variante 2: Kleinbohrmaschine mit Kugelkopf-Fräser.

  • Like 1
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Danke für eure tatkräftige, konstruktive Hilfe !
Aus der Welt der händischen Zeichenmaschinen und der folgenden späteren Unix-Hochleistungsrechner für
CAD-Anwendungen komme ich noch und habe zwischenzeitlich  den Wissensboden unter den Füssen für
Modellbaugeräte komplett verloren. Wahrscheinlich werde ich dieses hier für meine Zwecke nehmen wollen:

Proxxon Micromot LWB/E 1-Gang-Winkelbohrmaschine 100W

Grosses habe ich ja nicht vor, aber es ärgert einen furchtbar wenn es irgendwo heftig klemmt.

Beste Grüsse
Volkart

Posted (edited)
vor 7 Minuten schrieb ArchIgl_X:

Proxxon Micromot LWB/E 1-Gang-Winkelbohrmaschine 100W

Ja, den meine ich. Allerdings würde ich auch bei diesem Gerät vermuten, dass es ziemlich eng wird.

Ich hab den Winkelpolierer von Proxxon hier und eben mal versuch anhand der Gehäusemaße (identisch) die Länge von Spannfutter bis "Winkelhals" zu ermitteln. Auf jeden Fall besser als der von Dremel. Könnte bei 62,5 mm passen. Aber auf jeden Fall knapp...

Der einzige Nachteil bei den Winkelbohrmaschinen ist die Lautstärke. Die Kegelräder machen halt richtig Krach

Edited by bastianh92
  • Like 2
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Leider muss ich dir sagen, dass die Schaufelräder der Queen Fake sind. Das Schiff hat einen ganz normalen Schraubenantrieb. 
sorry!

Herzliche Grüße, Skip (Langjähriger Fremdenführer in Hamburg)

  • Like 1
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vor 2 Stunden schrieb Skip:

Leider muss ich dir sagen, dass die Schaufelräder der Queen Fake sind. Das Schiff hat einen ganz normalen Schraubenantrieb. 
sorry!

Herzliche Grüße, Skip (Langjähriger Fremdenführer in Hamburg)

Hallo Skip,

dafür, dass die Schaufelräder der "Queen" Fake sind (sein sollen ?) wirbeln diese aber gewaltig
Wasser auf, hat man vielleicht zwischenzeitlich an der Technik gedreht ?

Beste Grüsse
Volkart

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Die hier ganz bestimmt mit Dampf, Schaufelpaddeln einteilig:

 

Edited by ArchIgl_X
  • Like 1
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Sorry, du hast Recht: ich meinte die Louisiana Star, die den Fakeantrieb hat. Die Queen fährt tatsächlich mit Heckrad.

  • Like 1
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Ich habe die "Queen" auch vor zwei Wochen live in Hamburg gesehen und konnte sie kurz nach dem Ablegen beobachten, wie sie sich in den Hafenverkehr einfädelte.

Meiner Meinung nach sind die Schaufelräder Fake. Definitiv fuhr sie zeitweise schneller, als sich die Schaufeln drehten.

Außerdem tauchen die Schaufeln auch nicht besonders tief ein, das sieht man auch auf Deinen Bildern.

Ziemlich unwahrscheinlich, dass dieses Schiff nur mit den Schaufelrädern mit der heftigen Strömung der Elbe klarkommen würde...

Viele Grüße

Torsten

 

Ralph Cornell
Posted

Die Teilung des Heckrads ist bestimmt der Tatsache geschuldet, die ich schon erwähnt hatte: Schlechte Steuerbarkeit bei einer durchgehenden Heckwalze. Wenn man zwei Heckräder hat, die man unterschiedlich laufen lassen kann, ist die Steuerbarkeit mit Sicherheit besser.

  • Like 1
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vor 2 Stunden schrieb Ralph Cornell:

Die Teilung des Heckrads ist bestimmt der Tatsache geschuldet, die ich schon erwähnt hatte: Schlechte Steuerbarkeit bei einer durchgehenden Heckwalze. Wenn man zwei Heckräder hat, die man unterschiedlich laufen lassen kann, ist die Steuerbarkeit mit Sicherheit besser.

Hallo Ralph,

beim Bau meines Schiffchens ist genau die Sache des Antriebes für mich von zentralster Bedeutung,
insofern später von mir dazu mehr, da werde ich dazu konkreter.

Ohne eine Idee dazu hätte mich der Bau des "s`Rädle" gar nicht so sehr interessiert.

Grüsse aus dem Wein-Unterland
Volkart
 

Edited by ArchIgl_X
  • Like 1
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Zitat

...Aussparungen möglichst in der "Nullinie" befinden sollten (wie die Tragwerksplaner zu sagen pflegen), also im Bereich, in dem keine Druck- und Zugkräfte auftreten...

Da spricht der Architekt, der Schiffbauer würde sagen, dass Löcher mitten im Spant dem Wasserfluss an der Innenhaut nicht förderlich sind. ;)

Btw: Wenn ich mir das vorletzte Bild (Seitenansicht in Höhe des Kiel) so ansehe, frage ich mich gerade, wo denn da die Beplankung in den Kiel einlaufen soll: Der Überstand des Kiels sieht mir recht groß aus.:weisnicht:

Posted (edited)
vor 2 Stunden schrieb JL:

Btw: Wenn ich mir das vorletzte Bild (Seitenansicht in Höhe des Kiel) so ansehe, frage ich mich gerade, wo denn da die Beplankung in den Kiel einlaufen soll: Der Überstand des Kiels sieht mir recht groß aus.:weisnicht:

Das müssen wir wohl "Billing Boats" fragen, an d e r Stelle lasse ich erst mal alles auf mich zukommen. Ein Stückchen des Hecks fehlt
auch noch und ich wollte bei meinen derzeitigen Bohr-Gewaltmassnahmen Fragiles noch nicht installieren.
Neudeutsch:
"No risc no fun". 😉

Beste Grüsse
Volkart

Edited by ArchIgl_X
  • Like 1
Ralph Cornell
Posted

@ArchIgl_X Getrennte "Anfeuerung" der Räder - so hätte ich es auch gemacht. Nicht zu vergessen der filigrane Aufbau der Räder. Natürlich laufen sie garantiert in Schutzkäfigen, aber das hat Grenzen. Und alles, was die Manöverierbarkeit verbessert, sollte unternommen werden.

  • Like 1
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Zitat Ralph:

"........... - so hätte ich es auch gemacht. Nicht zu vergessen der filigrane Aufbau der Räder. Natürlich laufen sie garantiert in Schutzkäfigen, aber das hat Grenzen......."

Hallo Ralph,

genau das bewegt mich. Wahrscheinlich würden die Elektromotoren im Hemmungsfall bei den Schaufelrädern aufgrund ihrer Kraft alles
kurz und klein schlagen.

Schutzkäfige ? evtl.  JA

Messingdraht Parallelverstärkungen an den Speichen ? evtl. JA

Extra Sollbruchstellen an den Radnaben ? evtl. JA,
aber ein Ruderboot sollte dann immer parat stehen 😉

Es ist aber noch ein weiter Weg bis zur Fertigstellung und ich habe noch Zeit zum Nachdenken.

beste Grüsse
aus dem nebeligen Wein-Unterland

Volkart

  • Like 2

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