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Schiffsmodell.net

Ralph Cornell

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Ralph Cornell
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Hallo, (Seh)leute!

Es ist eher selten, daß ich explizit eine Empfehlung ausspreche. Ich nutze Komponenten vieler verschiedener Systeme und stelle meine Anwendungen vor, aber ich bin nicht auf ein bestimmtes Fernsteuersystem fixiert. Doch eine Ausnahme gibt es: Wenn etwas für eine Vielzahl von Anwendungen nutzbar ist.

Ich habe in meinen letzten Bauberichten geschrieben, daß ich mir für das Sub-Miniatur-Boot eine Jumper Fernsteuerung besorgt habe. Und je mehr ich mit dem Programmiermodus Edge-TX vertraut werde, umso mehr verliebe ich mich in das kleine Ding.

Die Jumper T-Pro V2 Ist etwas, das einer eierlegenden Wollmilchsau gleichkommt. Sie ist klein, kann aber viel. Und was in sie hineingebaut worden ist, stellt eine in meinen Augen ideale Mischung dar.

Das fängt mit Äußerlichkeiten an. Sie ist handlich und ähnelt einem Game-Controller. Sie besitzt einen kleinen Bildschirm, der allerdings nicht touchempfindlich ist. Ihre Bedienung erfolgt konventionell über Schalter, Taster und ein Scrollrad. Die Gimbals besitzen Hall-Sensoren, wodurch Drift-Phänomene und durchgeschliffene Poti-Bahnen nicht vorkommen.

Ihre Stromversorgung erfolgt über zwei LiIon-Zellen der Bauart 18650, die leicht erhältlich sein dürften und eine ausreichende Betriebsdauer ermöglichen. Geladen wird der Sender über eine USB-C-Buchse. Ein Balancer ist hierfür nicht nötig - der Sender verfügt über ein internes Batterie-Management-System. Ein Aufladen ist also sogar mit einer Power-Bank möglich.

Die klappbare T-Antenne besitzt keine besondere Vorzugsrichtung, die Reichweite sollte in allen Fällen ausreichend sein. Ein SD-Karten-Slot ist hinter der Antenne eingebaut und also von außen zugänglich.

Ein Lautsprecher ist schon eingebaut, Sprachausgabe ist möglich und vorgesehen.

An Bedienelementen besitzt die Jumper außer den beiden Gimbals zwei Rad-Schieber, zwei rastende Ein/Aus-Taster, zwei Taster und zwei 3-Positionsschalter, sowie 6 Taster-Schalter. Die Trimmtaster für die Gimbals sind zwei Kreuztaster. Das Scollrad besitzt eine Doppelfunktion und dient auch während der Programmierung sowohl als "Weiterblätter"-Element als auch zum Aufrufen und Bestätigen von Funktionen. Also - genug Bedienelemente für die meisten Anwendungen.

Was jedoch die Jumper in meinen Augen am wertvollsten macht, ist die Vielzahl von Protokollen, die implementiert sind. Robbe-Futaba, Multiplex, Graupner HoTT und Spektrum sind nur einige davon. LRS und Co. dürfen dabei nicht fehlen.

Ich stehe mit meinen Fähigkeiten und Kenntnissen über die Möglichkeiten der Anlage noch ziemlich am Anfang. Aber wer eine kleine und handliche Fernsteuerung mit "eine für Alles" sucht, dem empfehle ich diesen Sender. Er kommt in einer kleinen und praktischen Box mit Tragegriff daher, in der man auch das Ladekabel unterbringen kann.

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Am 11.3.2025 um 12:14 schrieb Ralph Cornell:

Was jedoch die Jumper in meinen Augen am wertvollsten macht, ist die Vielzahl von Protokollen, die implementiert sind. Robbe-Futaba, Multiplex, Graupner HoTT und Spektrum sind nur einige davon. LRS und Co. dürfen dabei nicht fehlen.

Es gibt zwei Versionen der T-Pro: entweder mit einem 4in1 Multi-Protokoll HF-Modul oder mit einem ExpressLRS HF-Modul. Wobei man jeweils ein zweites HF-Modul in den Modulschacht einstecken kann.

Also: wenn Du jetzt mit dem internen HF-Modul die Protokolle ACCST, AFHDS2A, Hott, etc. angeboten bekommst, dann hast Du die Version mit einem 4in1 MPM. ELRS oder mLRS geht damit zunächst nicht.

Ansonsten hast Du absolut recht: nettes Teil (wobei die BumbleBee auch sehr süß ist). Die Radiomaster Pocket ist ähnlich (intern vllt. ein klein wenig hochwertiger).

 

Viel Spaß damit.

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Ralph Cornell
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@wilopaan Du hast natürlich recht. Was ich wohl habe, ist die 4 in 1 mit Multi-Protokoll. Ich glaube, es sind 64 verschiedene. Auf ELRS bin ich gekommen, weil mir das beim Durchscrollen aufgefallen ist. Dafür bräuchte man wohl das 2. HF-Modul. Dafür sehe ich vorläufig noch keine Notwendigkeit - noch...

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vor 19 Stunden schrieb Ralph Cornell:

@wilopaan Du hast natürlich recht. Was ich wohl habe, ist die 4 in 1 mit Multi-Protokoll. Ich glaube, es sind 64 verschiedene. Auf ELRS bin ich gekommen, weil mir das beim Durchscrollen aufgefallen ist. Dafür bräuchte man wohl das 2. HF-Modul. Dafür sehe ich vorläufig noch keine Notwendigkeit - noch...

 

Es sind bestimmt mehr als 64 verschiedene Protokolle: https://github.com/pascallanger/DIY-Multiprotocol-TX-Module/blob/master/Protocols_Details.md

 

ELRS hat für Funktionsmodellbauer ebenfalls viele Vorteile, etwas habe ich auf meiner github-Seite mal zusammen geschrieben: https://github.com/wimalopaan/Electronics?tab=readme-ov-file#elrs

 

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vor 23 Stunden schrieb Ralph Cornell:

@wilopaan Dafür sehe ich vorläufig noch keine Notwendigkeit - noch...

Das gibt sich. :-)

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