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(Um)Baubericht MV Solo -> MV Waker


Ümminger Kapitän

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Ümminger Kapitän

Nachdem die Solo nun ihren zwölften Geburtstag hinter sich hat, wird sie nun dem Vorbild angepasst und umbenannt in Waker.

 

Da Greenpeace sich als nicht sehr kooperativ und ebenso wenig zuverlässig erwiesen hat, versprechen die Solo zu besichtigen wurden nie eingehalten, habe ich mich zu einer Restauration und gleichzeitiger Umbenennung entschieden.

 

Das Baby war mein erster Versuch ein Modell auf Spanten zu bauen, dabei sind auch einige Fehler passiert, die sich zum Teil erst später bemerkbar machten. Einer davon waren Wassereinbrüche.

 

Ich hatte die Solo seinerzeit auf ebenem Kiel gebaut und die Spanten auf einer auf die Helling geschraubten Kielleiste aufgestellt. Diese Kielleiste verblieb im Schiff, wurde aber durch die häufigen Wassereinbrüche morsch.

 

Bevor das Schiff nun beim Transport durchbricht, es wiegt ja nur 50Kg, habe ich die Kielleiste entfernt und durch zwei gegeneinander geschraubte Aluwinkel ersetzt. Nachdem die Reste der alten Kielleiste mit einem Trennjäger, ja an dem Modell kann man mit einem Winkelschleifer arbeiten :), entfernt waren, und die GFK Schicht eingeebnet war, konnten die Aluwinkel eingesetzt werden und mit 280g Matte einlaminiert werden.

 

Zur weiteren Stabilisierung habe ich das Modell im inneren bis auf Wasserlienienhöhe mit einer weiteren 280g Matte belegt.

 

Weitere Baufehler waren die störanfällige Elektrik, die Teilnehmer des ersten Usertreffens erinnern sich immer noch gerne an die Greenpeacedisco, sowie etwas ausgefranzte Bullaugen im Rumpf.

 

Im laufe der Zeit stellt sich heraus, das das Handling dieses Trums vereinfacht werden muß, nachdem sie einmal beim Ausladen fallen gelassen wurde und auch schon mit einer Kortdüse unsanft auf einen Steg gehämmert, oder gleich aus etwa dreißig Zentimetern Höhe mit dem Heck voran ins Wasser fallen gelassen wurde.

 

Dafür hat sie nun in der Bugspitze ein Flacheisen mit den Maßen 12 x 5 mm, darin befindet sich ein M6 Gewinde. dieses Teil ist fest einlaminiert, fast vergossen und somit bombenfest mit dem Rumpf verbunden. Dort kann nun ein Griff eingeschraubt werden an dem entweder ein Gurt eingehängt werden kann, oder man fast dort direkt an um das Schiff ins und aus dem Wasser zu bekommen.

 

Im Heck übernimmt die Aufgabe des Griffes das Kruzifix, der Doppelkreuzpoller, das gleiche Flacheisen wurde auch hier verwendet und verteilt die Kraft auf die gesamte Decksbreite.

 

Da der Zahn der Zeit auch an der Optik genagt hat, eine Ankerklüse ersetzt werden muß und die alten Bullaugen verschlossen werden mußten, bestand die Tätigkeit der letzten Wochen, auch bei diesem alten Schiff, aus laminieren Spachteln und schleifen. Eine neue Halterung, oder besser, überhaupt eine Halterung für den Akku habe ich angefertigt aus Resten der Aluwinkel, bisher stand die Batterie auf einer ebenen Platte und konnte durchaus bei etwas Seegang schon mal verrutschen, was zum Teil zu erheblicher Schlagseite geführt hat. Naja, eine 63 Ah Batterie wiegt nun mal etwas.

 

:roll:

 

Ein größerer Akt war, im hinteren Berich des Bootsdecks, befand sich bei der Solo, eine Tierklinik, unter diesem Deckshäuschen hatte ich Ladebuchsen und Schalter untergebracht, ein Amperemeter hatte ich dort auch eingebaut. Dieser Bereich ist bei der Waker frei, dieser zusätzliche Aufbau wurde wieder entfernt, die Löcher von dem Anzeigen, habe ich mit entsprechen Holzscheiben verschlossen, anschließend habe ich diesen Bereich mit einer 80g Matte belegt.

 

Eine neue Funktion die ich bei dem Modell realisieren möchte, ist die Spülung der Ankerklüse ansonsten bleibt alles beim alten, sämtliche Funktionen werden auch nach dem Umbau beibehalten. Das wären, die komplette nautische Beleuchtung, die Suchscheinwerfer, weitere Arbeitsscheinwerfer, die alle auf LEDs umgerüstet werden. Decksbeleuchtung, Flugsicherungslampen im Mast, Landedeckbeleuchtung, umlegbarer Bugmast, Kran, Radar.

 

Die Steuerung der beiden Maschinen über zwei Regler bleibt auch erhalten.

 

Vorher:

 

soloanker.jpg

 

Auch wenn sich hier im Bericht nicht viel tut, der Umbau schreitet voran.

 

Die neue Ankerklüse ist eingebaut, die Pumpe für die Klüsenspülung an auf dem selben Brett Platz genommen, wo schon der Antrieb des Querstrahlers sitzt, dort habe ich habe ich eine neue Kupplung eingebaut, der Doppelkardan und der mit Schwinggummis befestigte Motor hatten doch mehr Lärm gemacht, als die jetzige Konstruktion, mit starrer Kupplung. Allerdings liegen an den Befestigungspunkten des Halters Abschnitte von Siliconschläuchen als Unterlegscheiben darunter, um den Antrieb etwas zu entkoppeln.

 

Die neuen Bullaugen sind nun auch eingebaut, das Backdeck ist wieder fest an seinem Platz und der Lautsprecherspant mit dem 20cm Bass ist auch wieder mit Acryldichtmasse eingeklebt.

 

Parallel dazu habe ich an Aufbau ein paar weitere Details angebracht und auch neue Löschmonitore eingebaut, nebst Ansteuerung.

 

Nächste Woche werde ich mal ein paar Bilder liefern, vielleicht schon mit Farbe, mal schauen.

 

Die nächsten Arbeitsschritte sind jetzt, Speigatten fräsen, Montageöffnung für die Rudermaschine optimieren und dauerhaft dicht, aber lösbar, montieren.

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  • 3 months later...
Ümminger Kapitän

Wie versprochen, gibt es nun mal ein paar Bilder von dem Umbau.

 

Ich habe endlich mal daran gedacht, die Kamera in die Werkstatt mitzunehmen. :roll:

 

waker_forum_0003.jpg

 

Dies ist nun der Haken, der in das Backdeck eingeschraubt wird, dadurch wird das Handling mit dem Trum erheblich vereinfacht.

 

Das Gegenstück befindet sich auf dem Achterdeck,

 

waker_forum_0005.jpg

 

und ist fest mit dem Schiff verbunden, damit lässt sich das Ding nun bequem anfassen und ins bzw. aus dem Wasser heben, auch können Gurte dort eingehängt werden.

 

waker_forum_0006.jpg

 

Das Tragen und händeln ist nun keinen Problem mehr, selbst fahrbereit ausgerüstet läßt sich das Baby nun bequem tragen.

 

Die Gewinde im Deck sind schon für die Trossenabweiser, ich weis noch nicht woraus ich sie baue, wie sie befestigt werden ist aber schon klar.

 

Warum solche Maßnahmen erforderlich sind wird durch das nächste Bild deutlich.

 

waker_forum_0004.jpg

 

63Ah wiegen halt etwas, der 20cm Lautsprecher und der 12Ah Empängerakku, etwas Blei im Heck, ca. 10kg, die beiden Antriebsmaschinen, das summiert sich. Da das Modell am bequemsten an Land fahrbereit gemacht wird, wer liegt schon gerne in Entensch**ße, ist dies sehr Hilfreich.

 

So sieht die Waker nun also aus, bis jetzt.

 

waker_forum_0007.jpg

 

Die Abgasschächte fehlen noch und der Hauptmast.

 

waker_forum_0008.jpg

 

Die neue Ankerklüse ist eingebaut. Rechts oberhalb des Querstrahlers ist der Einlaß für die Klüsenspülung. Fotos von der Winde gibt es wenn sie wieder in dienst gestellt ist.

 

waker_forum_0009.jpg

 

Das Helideck braucht wohl noch die eine oder andere Farbschicht,

 

waker_forum_0010.jpg

 

bevor die Markierungen wieder drauf kommen.

 

Die Begrenzung ist aus Metallgeflecht, leider wirkt es auf dem Foto wie eine Platte.

 

Als weiteres Gimmick habe ich, nachdem ich die Modellwerft 03/07 gelesen hatte, einen Funkschalter eingebaut, da ich bis dahin auch noch nicht wusste, wohin mit den Schaltern, die sich vorher unter dem nun nicht mehr vorhanden Aufbau befanden.

 

Der Funkschalter hat einen weiteren Vorteil, ich kann draußen auf dem See den Anker fallen lassen und den Kahn einfach abschalten.

 

So wie sie nun da steht ist sie schon wieder fahrbereit, die Probefahrt steht allerdings noch aus, wird aber wohl nicht lange auf sich warten lassen.

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Ümminger Kapitän

Die Waker war heute auf Werftprobefahrt, sie hat sich wacker geschlagen, nur eine leichte Trimmungskorrektur von etwa 600g an Steuerbord ist erforderlich.

 

 

 

waker_forum_0001.jpg

 

 

 

Das Wellenbild bei AK, sieht dem original auch sehr ähnlich, nur die Gischt fehlt.

 

waker_forum_0002.jpg

Edited by Torsten
Fehlerhaften Bilderlink berichtigt
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Ümminger Kapitän

Nachdem die Abgasschächte für das UT 07 nur provisorisch angepappt wurden, damit sie nicht so nackt aussieht wie auf den Fotos oben, habe ich nun angefangen das Baby zu detaillieren.

 

Entgegen dem ursprünglichen Bau der Solo habe ich nun mal von oben angefangen, hat auch was und man macht mit seinen Pratzen nicht wieder alles so leicht kaputt, wie beim Bau von unten nach oben.

 

Aber ich spar mir mein Gelaber und lasse Bilder sprechen.

 

Waker_20080320_05.jpg

 

 

Jede Menge Buntmetall, geformt zu Mastkörben, Rutschen für Rettungsinseln, Reling.

 

Waker_20080320_03.jpg

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Ümminger Kapitän

Was ist in den letzten Tagen passiert?

 

Große Umbauten, der Aufbau wurde an seiner achteren Seite auf Stand gebracht, auf den Plänen war das Aussehen nicht ersichtlich, dank der nun vorliegenden Bilder bekommt man das hin.

 

Waker_20080320_06.jpg

 

In diesem Bereich befindet sich u.a. der Zugang zum Maschinenraum. Ein Großteil dieses Bereiches ist später nur noch schwer einsehbar, die große Schleppwinde kommt dort noch hin. Einst durch Greenpeace entfernt und durch ein kleines Deckshaus ersetzt, worin sich eine Tierklinik befand, wurde dies später wieder Rückgebaut.

 

 

Die Durchführung für die Trosse ist schon vorhanden, dafür wurde eine Schräge ins Deck gehackt, gut dass an der Stelle genug Material vorhanden ist, in der größe kann mna auch gut Dachlatten verarbeiten.

 

Die Durchführung selbst besteht aus einem Messingrahmen, der mit PS verkleidet ist.

 

Waker_20080320_02.jpg

 

Treppenplatten aus dem Architekturmodellbau bilden die Lüfterlamellen am Aufbau, wie auch an den Abgasschächten nach.

 

So langsam wächst ihr auch mal wieder eine Reling, aber noch nicht vollständig, da an Backbord auch noch eine Gangway dran muss.

 

Auf dem Brückendeck sind außerdem die Ablaufbahnen für die Rettungsinseln hinzugekommen.

 

Waker_20080320_04.jpg

 

Ganz frisch vom heutigen Tage, fast noch warm, aber noch nicht ganz fertig, der vordere Aufgang zum Helideck.

 

Waker_20080320_07.jpg

 

Der Mastfuß des umlegbaren Mastes am Bug ist, im übrigen, das erste von mir höchstselbst auf der MF 70 geschnitzte Teil.

 

Waker_20080320_09.jpg

 

 

 

So, wie befürchtet, nach der IM, auch wenn es nicht so prickelnd war, hat der Modellbauvirus mich wieder befallen, aktuell zwar auch noch ein anderer Virus, aber das gibt sich wieder.

 

Die Waker kann man nun auch entern, zumindest wenn man ca 3,5 cm groß ist. Nun hat sie eine Gangway. Da sich mir momentan nicht eröffnet, wie ich die Klappstufen realisieren könnte, erstmal ohne.

 

Fotos demnächst.

 

Nun kommt die Winde für die Gangway dran, irgendwie muss man die ja auch benutzten können.

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  • 1 month later...
Ümminger Kapitän

Hurra, ich war mal wieder im Keller.

Der Ruderschaden vom UT ist instandgesetzt, die Lambenbretter sind gebaut, eins ist auch schon an seinem Platz.

Die Laternen sind mit LED und Glühlampen bestückt.

 

Dabei durfte ich auch gleich die Erfahrung machen, dass sich weiße LED nicht für farbeige Lampenkörper eignen.

Mit einer hellen roten, sah das wieder ganz anders aus.

Für die weißen Laternen sind die sind die superhellen warmweißen LED sehr gut geeignet, mit 560 Ohm an 6V passt das.

Der Kopf ist abgeflacht und die Gehäuse sind mattiert.

Fotos folgen.

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  • 1 month later...
Ümminger Kapitän

Momentan nur ein weiteres Fahrbild, darauf ist aber der lackierte Mast erkennbar und die Abgasschächte.

 

Forumabfahren_okt_08_0007.jpg

 

 

Der vordere Mast ist nun fast fertig, die Leiter samt Korb ist dran. Noch ein paar Beschläge anlöten und Farbe drauf, dann kann ich mir mal Sorgen machen, wie ich den umklappen kann.

 

Vor einiger Zeit hatte ich mal mit Muehi Getriebe Motoren aus US bestellt, klein und günstig.

Heute habe ich mir das Ding mal von der Pinwand abgemacht und mal probiert, was so ein kleines Ding mit 6mm Durchmesser so kann, übrigens, da ist noch ein Getriebe drauf. :shock:

 

Der läßt sich soweit runterdrehen, das er das Radar mit angemessener Geschwindigkeit dreht, ruckfrei und geräuschlos.

 

Für umgerechnet knapp € 13,- habe ich mir noch zwei auf der Insel geordert.

Mal abwarten wie das so ist, dann könne man auch über eine Sammelbestellung nachdenken, die ham ja auch noch andere Nettigkeiten.

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  • 1 month later...
Ümminger Kapitän

So, damit hier niemand behauptet, ich sei ein fauler Sack, auch wenns stimmen würde :roll:, möchte ich euch mal wieder den aktuellen Stand präsentieren.

Der Hauptmast ist etwas schwerer und wertvoller geworden, ich habe den linken Abgasschacht mit ein paar Käbelchen gefüllt.

 

Waker_jan_09_02.jpg

 

Das ganze Gezumpel ist etwa Fingerdick.

 

 

Und so sieht das ganze bei Licht betrachte aus,

Waker_jan_09_03.jpg

 

Waker_jan_09_04.jpg

 

Waker_jan_09_05.jpg

 

Und so mit Licht

 

Waker_jan_09_01.jpg

 

Auch die Glühlampen sind mit Vorwiderständen gedimmt, damit die so richtig funzelig aussehen in den Lampenkörpern.

 

Langsam muss ich mal zusehen, dass ich die Decals fertig bekomme. Als nächstes ist das Aufbaudach dran, parallel dazu die Elektrik im Aufbau.

 

Mal sehen was beim UT dann heller leuchtet, die Waker oder die Antias. ;)

 

Unter den Radarbalken sind nun auch die winzigen Motore zu finden, die ich im vorherigen Posting erwähnt hatte. Beim oberen Radar ist der Originaldurchmesser (6mm) erkennbar.

 

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Ümminger Kapitän

Und wieder war ich im Keller,

als erstes möchte ich euch noch einen Größenvergleich nachliefern, eine 5mm LED zum Größenvergleich des Radarantriebes.

 

Waker_jan_09_06.jpg

 

Seit heute ist das Helideck elektrisch, zumindest im Dunkeln können die Jungs schon wieder landen.

 

Waker_jan_09_07.jpg

 

Unterhalb des Helidecks ist es nun auch beleuchtet, damit man nicht gegen die Ankerwinde rennt, die da noch irgendwann hin muss.

 

Waker_jan_09_08.jpg

 

Waker_jan_09_09.jpg

 

Das sind gelbe SMD LED, die etwas größeren, ich glaube die heißen PLCC oder so.

Die LED sind auf ein kleines Stück Platine gelötet wo wiederum die Kabel angelötet sind und womit das ganze dann befestigt wird.

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  • 2 weeks later...
Ümminger Kapitän

Der Niedergang vom Helideck zum Backdeck ist mir mal wieder in die Finger geraten, und da ich eh einen Pinsel in der Hand hate, also soch richtig mit Farbe dran und so, habe ich die Stufen, Handläude und Warzenblechplatten ebenfalls schwarz gepöhnt.

 

Auch der seitliche Niedergang zuh Helideck hat etwas Farbe abbekommen.

 

Waker_jan_09_11.jpg

 

Etwas Klempnern musste ich auch. Auf dem Ruderhausdach sind die hässlichen Schläuche verschwunden und ein MS Rohr übernimmt die Funktion.

Leider sind meine Biegekünste von Rohren nicht so weit gediehen, das ich das vorbildgereue Leitungssystem auf das Dach legen konnte, daher die quick and dirty Variante.

Die beiden Radien, die am Backbord Abgasschacht verschwinden habe ich mit Diabolos gefüllt. Die Luftgewehr Munition habe ich geschmolzen und als Das Rohr voll war und wieder abgekühlt, habe ich es biegen können. Danach das Blei wieder schmelzen und gut.

 

Waker_jan_09_10.jpg

 

Dem Käptn zieht es auch nicht mehr so auf der Brücke, die Fenster sind auch drin.

Mit etwas Farbe sind nun auch die Details sichtbar geworden, die schon fast ein dreiviertel Jahr ihr getarntes Dasein fristeten.

 

Wat noch?

Ach ja, in den Lampenborden sind die Positionslampen eingebaut, die 3mm LED sind abgeflacht und mit einem Klecks silber auf der Abflachung bleibt der obere Teil der Laterne dunkel.

Ich muss nur noch mit Widerständen experimentieren, bis das die LED auch schön funzelig leuchten.

Die grüne sieht mit einem 560Ω Widerstand schon ganz gut aus, die rote, das Hecklicht und das Toplicht sind noch viel zu hell.

 

Bilder davon folgen.

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Ümminger Kapitän

Die Waker hat nun auch eine neue Pumpe und ich ein Problem.

Naja, so ein Camper ist halt etwas größer als ein Modellschiff.

 

Aber zwischen Motoren und Akku passt das schon irgendwie.

Die Pumpe ist mal richtig schön leise und macht bis 3 Bar, dass sollte reichen.

Der Stromverbrauch liegt bei nur 1,5A.

 

Wenn ich an die alten Pumpen zurückdenke, die Kreiselpumpen, laut wie Sirenen mit hoher Fördermenge aber null Druck und tierischen Stromverbrauch, die Zahnradpumpen waren auch nicht besser.

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Ümminger Kapitän

Nachdem ihr gestern das Pümpchen so gesehen habt wie ich auch, so ganz ohne Größenvergleich, hier nun ein Bild, wo sie quer im Rumpf liegt.

 

As289248.jpg

 

Ach ja, der Rahmen wo das Ding so halb drauf liegt ist die halterung für die 63Ah Batterie. :mrgreen:

Etwa an der Stelle wir die Pumpe auch montiert werden, woanders ist kein Platz.

 

Bevor ich mir aber Gedanken wegen der Pumpe mache, habe ich am Aufbau etwas detailiert und Farbe ins Spiel gebracht.

 

As289253.jpg

 

Der Heli auf dem Landedeck, wenn denn da mal noch einer landet und Feuer fängt, kann jetzt auch gelöscht werden.

 

Jämmerlich ersaufen braucht auch niemand mehr, die Rettungsinseln, befinden sich nun auch an Bord, es ist übrigens Absicht, das da unterschiedliche auf den Rutschen liegen, ist original.

 

As289255.jpg

 

Leitungen sind verlegt, die Löschkästen montiert, in der länglichen Kiste an Steuerbord das längliche rote Gebilde beinhaltet im Original die Schaumdüse, an Backbord fehlt noch so ein Teil, wo weitere FF (fire fighting) - Tools zu finden sind.

 

Ich rätsel nur noch über die runde Trommel, kann das was zum Schaum mischen sein? :keineIdee:

Da gehen Leitungen ab, die an den Löschwasserkreis angeschlossen sind, ja ja, die Handräder fehlen noch. ;)

 

 

 

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Ümminger Kapitän

Weiter gehts.

Der Motivationsschub muss ausgenutzt werden, solange er anhält. :mrgreen:

 

Um irgendwelchen Fragen gleich vorzubeugen; Nein ich habe kein Haltestellenschild geklaut. 8)

 

Waker_jan_09_17.jpg

 

Die Montage diverser Beleuchtungskörper schreitet auch voran, die Kabel hängen hinten dran ...

 

... und warten darauf verschaltet zu werden.

 

Etwas Frust herrschte auch mal wieder im Keller, von den SMD LEDs die Lütjeoog mir in ovale Schiffsarmaturen gegossen hat, - danke nochmal dafür - funktionieren gerade mal zwei Stück.

Keine Ahnung was damit passiert ist, aber die Technik Drähte direkt an die SMDs anzulöten werde ich wohl verwerfen müssen.

Mal sehen, vielleicht wenn man Platinenstücke als Grundlage nimmt.

Aber die Formen sind ja auch nicht unendlich groß.

Was solls, war ein Versuch und wäre schön gewesen wenn es funktioniert hätte, bzw. die Ausbeute etwas größer gewesen wäre.

 

 

Da in meinem Keller offensichtlich ein sehr fruchtbares Klima herrscht, möchte ich euch den Nachwuchs nicht vorenthalten. ;)

 

Waker_jan_09_16.jpg

 

Doch dazu später an anderer Stelle mehr.

Nur soviel, damit wird die Geschichte der Waker gezeigt.

 

 

 

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Ümminger Kapitän

Heute habe ich den Kupferanteil wieder um einige Prozent erhöht.

Demnächst machen mit der Waker auch wieder Nachtfahren spaß.

 

Waker_jan_09_12.jpg

 

Ob es bei der Kombination aus Neonlicht auf dem Boatdeck und den Schiffsarmaturen mit Warmen Licht auf dem Maindeck bleibt, weis ich noch nicht.

 

Erstmal noch den richtigen Widerstand rausfinden, dann mal weitersehen.

 

Waker_jan_09_13.jpg

 

Auch musste ich feststellen, das Warmweis nicht gleich warmweis ist, die SMD LEDs sind wesentlich gelber.

 

Na ja, die Treppe zum Helideck stolpert zumindes niemand mehr herunter.

 

Waker_jan_09_14.jpg

 

 

 

 

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  • 1 month later...
Ümminger Kapitän

Die Werft hat die Arbeit mal wieder aufgenommen, kann nicht mal jemand das Ding da oben rechts in der Ecke anhalten oder wnigstens verlangsamen?

 

Bilder gibt es heute keine, an der äußerlichen Optik hat sich nichts geändert.

Dieses mal war ich im tiefen inneren Beschäftigt, das kleine Pümpchen ist nun, zumindest auf der Saugseite, angeschlossen.

Mir fehlt ein übergang von 1/2 Zoll auf den Schlauch mit 8mm Innendurchmesser.

 

Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn man mit richtigem Werkzeug in seinem Modell arbeiten kann.

mit Hammer und Meißel die alte selbstgedrehte Bordwanddurchführung entfernt und die neue aus Messingguss aus dem Bootszubehör eingesetzt und die Mutter des 1/2 Zoll Gewindes mit einem 24 Maul angezogen.

 

Nun kam wieder der Klempner in mir durch, das Gewinde der Bordwanddurchführung wurde schön mit Hanf umwickelt und mit Fermit eingeschmiert, damit der 90° Bogen Dicht sitzt.

 

Kleine Anekdote am Rande: Als ich einen bekannten fragte, dessen Bruder eine Klempnerei betreibt, ob er etwas Hanf für mich hätte, fragte er mich, was ich denn damit wolle.

Ich konnte mir die Antwort nicht verkneifen; "Ich will mir ´ne Blondine basteln"!

 

Nun ja, weiter im Text, die Verbindung zur Pumpe übernimmt nun ein Flexschlauch aus dem Sanitärbereich.

 

Da die Wake etwas Buglastig war, habe ich nun auch den Empfänger Akku versetzt, der wandert nun einen Meter weiter nach hinten, im Heck ist noch wesentlich mehr Schpielraum, gewichtsmäßig.

 

Ich will mal hoffen, dass die Pumpe zum anfahren an der Saaler Mühle bereits funktioniert.

Vielleicht dann auch schon andere Funktionen.

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  • 2 weeks later...
Ümminger Kapitän

Nachdem ich soviel über Klempnerarbeiten gefaselt habe, möchte ich hier die Fotos nachliefern.

 

Tief unten, unterhalb der Wasserlinie steckt die neue Bordwanddurchführung nun drin, viel ist davon nicht zusehen, außer die Überwurfmutter mit 24mm Schlüsselweite :mrgreen:, etwas mit Fermit eingesaut.

 

Der halbzöllige 90° Winkel hält die Bauhöhe niedrig und ist mit einem 80 cm Flexschlauch versehen, den sechskant sieht man leichter, der hat 22mm SW.

 

attachment.php?attachmentid=1111&stc=1&d=1238702282

 

Das schwarz glänzende Ding wo der Schlauch drunter verschwindet, ist der Enpfängerakku, der versetzt werden musste wegen einer Korrektur der Trimmung.

Bei fast einem Meter entfernung zum vorherigen Einbauort kann man wohl eher nicht von verschieben reden. ;)

 

attachment.php?attachmentid=1113&stc=1&d=1238702326

 

Auf der Saugseite ist dan ganze Gebilde auch wieder Dicht, jetzt muss am Samstag die Druckseite Zeigen, was sie drauf hat.

 

attachment.php?attachmentid=1112&stc=1&d=1238702326

 

Ich bin sehr auf die Wurfweite gespannt, aber auch ob die ganze Konstruktion die 3,5 bar auch aushält, wobei die sich wohl eher nicht aufbauen dürften, solange keiner die Düsen zugelötet hat.

In dem Fall fürchte ich jedoch, die Strahlrohre könnten sich in balistische Geschosse verwandeln. :mrgreen:

 

Einen Rückschlag gab es allerdings auch wieder.

Nachdem die gesamte Aufbauelektrik funktionfähig fertiggestellt war, habe ich mal wieder in der Anleitung vom NauticMC16 Modul den Schaltplan angeschaut und feststellen müssen, das die Modellbau-City Module nach - Schalten.

 

Die Elektrik war so aufgebaut, dass + geschaltet werden soll. :grummel:

 

Kein Problem?

Stimmt, wenn man Glühlampen verwendet nicht, bei LEDs schon. :evil:

Waker_20090402_01.jpg

Waker_20090402_02.jpg

Waker_20090402_03.jpg

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  • 3 months later...
Ümminger Kapitän

Der Ausflug nach Den Helder hat das Feuer wieder geschürt. Zumindest am PC habe ich weitergebaut.

 

Wenn ich es schon habe, soll das Werftschild auch mit auf die Decal Folie, da ist ja noch platz.

 

waker_0001.jpg

 

Das Saubermachen hat ´ne Menge Zeit in Anspruch genommen.

Hat den Jungs noch niemand erzählt, das man sowas mit Abdeckband verhindern kann?

 

Aber so gehts, denke ich.

Das wird nun knapp über der IMO Nummer prangen.

 

waker_0002.jpg

 

Hoffentlich bekomme ich denRest des Kahns genauso verwittert hin

Edited by Ümminger Kapitän
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  • 2 weeks later...
Ümminger Kapitän

Der Fehler in der Elektrik ist nun fast behoben, nur noch sechs Scheinwerfer umpolen, dann kann die erste Nachtfahrt kommen.

 

Parallel war die Modellbautätigkeit am PC auch recht fruchtbar. Der Bogen mit den Decals ist voll, für zwei Schiffe.

Die Decals für die große Waker und die kleine Solo, da aber nur die, die abweichend von denen der Waker sind.

 

Decals Waker.jpg

 

Einige von den Zeichen die hier auch schwarz dargestellt sind, sind auf dem Decalbogen später weis, wie der große Waker Schriftzug und die Ahmings unterhalb der WL zum Beispiel.

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  • 7 months later...
Ümminger Kapitän

Nach einer längeren Baupause steht die Waker nun wieder auf der Werkbank.

Doch bevor es an den weiteren Ausbau geht, müssen erst noch diverse Reparaturen durch geführt werden.

 

Bei der letzten Veranstaltung, am Ümminger See, versagte der Querstrahler, vermutlich Kupplung lose.

 

Und da dies nicht reicht an Reparaturen, hat das Scharnier was das Umlegen des Mastes ermöglicht auch den Geist aufgegeben.

 

Das Flieger mit so einer minderen Qualität zufrieden sein können.

Das Ding hat grad mal eine Saison gehalten und wurde garantiert weniger bewegt, als wenn es als Ruderscharnier eingesetzt worden wäre.

 

Nein, das war aber immer noch nicht alles.

Das Gewinde für die Tragschlaufe ist auch beschädigt, die Tragschlaufe ist ausgerissen und die Waker mit der Nase auf den Gehweg geknallt.

Na ja, immerhin hat die Gewegplatte das auch nicht überlebt. :fies:

 

Also wieder flicken, den Kahn.

Na, immerhin besser als dem Original entsprechend abwracken.

 

Wie gehts weiter, wenn die Schäden gefixt sind?

 

Ich werd mich an der Ankerwinde, dem vorderen Mast und der Klüsenspülung austoben, Parallel geht es am Achterdeck und am Hauptdeck mit den Ausbaumaßnahmen weiter. Also das ganze Windengedöns, Poller, Heckrolle, Lüfter, Reling, etc.

Wenn vorne der Deckel drauf ist, und das oben genannte alles so funktioniert, geht es auf der Back weiter, Ankerwinde (Atrappe) Poller Luken usw.

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Ümminger Kapitän

Ach ja, die unbefriedigende Leistung der Pumpe scheint kein Fehler zu sein.

 

Das Ding habe ich auch zerlegt und konnte kein Problem feststellen.

Die Membran ist vollkommen intakt, alle drei Kammern sind ok.

 

Ich fürchte ein Pumpe mit 10 oder 12L/min bringt dann auch nicht wirklich mehr, die aktuelle Pumpe macht 7l/min, so dass ich mir die Dinger aus USA für > 180€ dann gleich verkneife.

Es sei denn, ich finde in der Bucht eine gebrauchte.

 

Wer kennt denn einen Lieferanten für Impellerpumpen, entweder mit 12V oder separat anzuflanschenden Motor?

 

Antworten und Kommentare btte hier

Edited by Ümminger Kapitän
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Ümminger Kapitän

So, der Bugstrahler tut wieder, es war die Kupplung.

 

Der vorder Mast klappt auch, also er klappt um, damit er nicht von einem Heli gemäht wird.

 

Die standard Bowdenzüge sind ja irgendwie für die Tonne, Radien können die ja gar nicht. Das Servo bekommt die Reibung dann kaum überwunden.

Nur, was nutzt mir ein Bowdenzug, wenn die Kraft nicht um die Kurve geht?

 

Auf der Intermodellbau habe ich mal vor einiger Zeit bei einem Resteschacherer Bowdenzüge erhalten, mit richtigem Außenzug, also Spiraldraht und Seele aus Stahlseil.

Das Ding kann Radien bis 15mm und es ist kaum schwergängiger, genau das richtige.

 

Der "Hydraulikzylinder" ist aus ein Messingteilen, Rohr und hineinpassenden Draht schnell gebaut.

 

Den "Stempel" angebohrt und den Innenzug verlötet, vorne eine Querbohrung und eine Gabel hinein gefräst und feddich.

 

Waker_1003080001.jpg

 

Netterweise besteht das Ende des Außenzuges auch aus einem Messingteil, so habe ich dieses Stumpf an den "Zylinder" gelötet.

Könnte auch ein Hydraulikschlauch sein. :roll:

 

Waker_1003080003.jpg

 

Bewegt wird der Mast einfach mit einem Servo

Der Stellweg ist ausreichend, um den Mast komplett zu kippen.

 

Waker_1003080002.jpg

 

Um sich problemlos aus der Senkrechten nach vorn zu neigen, wird der Stempel die ersten paar mm von einer Feder gedrückt, den Rest macht das Eigengewicht des Mastes.

 

Waker_1003080004.jpg

 

Komplett geneigt ist der Winkel zwischen Mast und Stempel relativ klein, ich hatte erst die Befürchtung, das Servo kann den Mast aus dieser Position nicht aufrichten.

Doch die Sorge war unbegründet, der Mast stellt sich ruckfrei wieder auf.

 

 

Waker_1003080005.jpg

 

Als nächstes ist die Ankerwinde an der Reihe.

 

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Ümminger Kapitän

Der Anker fällt schon wieder, der Antrieb läuft auch bereits. Nur das zusammenspiel der Winde, der Pumpe und das Auskuppeln ist noch nicht eingestellt.

 

Ich arbeite an der Stelle, nach alter Väter Sitte, mit einem Servo und zwei Mikroschaltern.

Das Servo drückt in der einen Endstellung das auskuppelbare Ritzel mittels eines gebogenen Federstahldrahtes gegen die Winde.

Der Schwenk in die andere Endstellung gibt die Winde frei und der Anker fällt.

Soll der Anker eingeholt werden, drückt der Servoarm das Ritzel wieder gegen die Winde und es wird die Klüsenspülung aktiviert. Wenn der Anker an der Bordwand anliegt, kann das Ritzel problemlos überspringen, der Servoarm schwenkt weite und schaltet den Windenantrieb wieder ab und kurz vor der Endstellung ist auch die Klüsenspülung wieder aus.

 

Jetzt macht das Zusammenspiel mit dem Funkschalter erstmal richtig Sinn.

Waker vor Anker legen, ausschalten und Kaffee trinken gehen.

Dabei mit den anderen Funktionen (drei weitere) die auf dem Funkschalter liegen, etwas rumspielen.

 

Kompliziert erklärt?

Wenn der Aufbau steht, gibts wieder Bilder.

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Ümminger Kapitän

Heute hab ich Post vom Druckeronkel bekommen.

 

Die Decals sind der Hammer! :that:

 

Am geilsten sieht das Logo der Kustwacht aus.

AS181053.JPG

Auf dem Bild kommt es warscheinlich nicht richtig rüber, aber das ist tatsächlich silber.

 

Die Warn- und Hinweisschilder haben auch einen weißen Hintergrund, ebenso die Logos.

 

AS181055.JPG

 

Anderes ist direkt in weis, wie die Ahmings.

Schade, dass das Werftschild nicht mit bloßem Auge lesbar ist.

 

Der Schiffsname und der Heimathafen für die Rettungsringe, sind mit meinen Augen gerade noch erkennbar, haben eine Höhe von ca. 1mm.

 

AS181056.JPG

 

Das hat mal wieder einen extremen Motivationsschub gegeben.

Edited by Ümminger Kapitän
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Ümminger Kapitän

Bevor die Decals aber ihren Platz finden, müssen erst noch andere Dinge erledigt werden.

 

Die Ankerwinde, mit allem drum und dran.

 

Die Windenrommel ist Kugelgelagert und läuft extrem leicht. Sobalt das Servo Zug auf den Federstahldraht gibt, wird das Ritzel von der Winde weggezogen.

 

As181068.jpg

Die Drehachse für den Arm des Ritzels und des Zahnrades wo es Getriebeseitig eingreift sind auf der selben Welle gelagert.

 

Von der anderen Seite sieht es so aus. In dieser Stellung ist die Windentrommel eingekuppelt.

 

As181057.jpg

 

 

Sobald nun ausgekuppelt wird, gibt das Ritzel die Winder frei und der Anker rauscht aus der Klüse.

 

AS181060.jpg

 

Dadurch, dass der Anker nur auf der Arbeitsplatte aufschlägt gibt es etwas Hedder, die Winde wickelt sich auch so fast vollständig ab. Wenn der Anker nun in den Tiefen versinken kann, zieht er die Kette auch komplett raus.

 

 

Das ist nun die Verschaltung der Mikroschalter für Windenantrieb und Pumpe.

AS181070.JPG

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Ümminger Kapitän

Weiter gehts.

 

Die Waker, mal angefangen als Solo ist mittlerweile 15 Jahre als.

Fast genau so lange habe ich mir Gedanken darüber genacht, woraus und wie ich die Trossenabweiser baue.

Vor allen Dingen wusste ich zu Anfang nicht, wie die Dinger denn genau aussehen, da Greenpeace nicht sehr kooperativ war, mit Bildern.

 

Ich war irgendwann so weit, einfach ein Messingrohr platt zu drücken und das so einzubauen.

Der Besuch der Waker während der Marinedagen 2009 brachte dann die Erkenntnis, dass es sich bei den Trossenabweisern wohl um zwei nebeneinander liegende Rohre handeln muss, wo oben und unten noch ein Blechstreifen drüber geschweisst ist.

 

Dieses Foto, noch als Houston auf dem Helgen, bestätigte die Annahme.

 

sol0001.jpg

 

Quelle: www.kustvaartforum.com

 

 

Also, man nehme ...

 

zwei Messingrohre ...

 

AS201071.jpg

 

... verlöte diese parallel nebeneinander liegend, aber nur anpunkten ...

 

AS201072.jpg

 

... und bringe diese anschließend in die richtige Form.

 

AS201075.jpg

 

Nach dem Biegen wird die Lötnaht zwischen den Rohren komplett durchgezogen.

 

Nun wird das Flachprofil mittig über die Rohre gelötet...

 

 

AS201084.jpg

 

... und fertig sind die Trossenabweiser.

Die Narben von der Trennscheibe bleiben selbstverständlich erhalten und werden nicht herausgeschliffen.

 

AS201083.jpg

 

Gut, das ich vorausahnend die Abweiser vorher gebogen habe, die sind nun verdammt stabil, biegen wäre jetzt nur noch mit größter Anstrengung möglich.

 

Ich denke, dass passt so.

 

mswaker-11.jpg

 

Quelle: http://www.ipms.nl/

 

 

Kommentare, Fragen? Gerne

Edited by Ümminger Kapitän
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