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Graupner MC-Sender und Beier Modul


Ralph Cornell

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Ralph Cornell

Ich denke, ich werde hier auch mal etwas Senf hinzugeben - süßen Senf, hoffe ich.

Ich nenne zwei Sender der Firma Graupner aus der MC-Serie mein eigen, und bin auch ein bekennender Fan von Produkten der Firma Beier, besonders der Soundmodule USM-RC-2. Diese beiden Produkte lassen sich hervorragend miteinander kombinieren und tragen mit ihren Funktionen und Möglichkeiten zum Fahrspaß bei.

Zunächst einmal zum Grundsätzlichen: Die Graupner-Sender der MC-Serie, von denen viele noch in Gebrauch sind (obwohl die Entwicklung ihrer Software wohl an ihrem Endpunkt angelangt ist) sind vom Grundsatz her Plug-and Play-Anlagen. Anstecken, einschalten, und es sollte funktionieren. Dank vorbereiteter Menüs sind viele verschiedene Funktionen möglich, und es lassen sich auch komplexe Funktionen einstellen.

Aber entwickelt wurden die meisten dieser Sender als Fliegeranlagen, was nichts anderes heißt, daß sie ihre Grenzen haben, was die Bedienung angeht. Es gibt Mittel und Wege, diese Grenzen zu erweitern, und einige davon sind in diesem Forum schon erwähnt. Ich erinnere hier an @Ümminger Kapitän's komplexe Kranbedienungsanweisungen.

Aber in diesem Thread soll es um einen speziellen Anwendungsfall gehen: Die Kombination eines MC-Senders mit einem Beier-Sondmodul. Die Firma Beier hat sich sehr bemüht, ihr Produkt USM-RC-2 für verschiedene Ferrnsteueranlagen kompatibel zu machen; darunter eben auch Graupner-Anlagen.  Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die programmierten Funktionen des Beier abzurufen. Und dankenswerter Weise sind die Module in dreifacher Weise nutzbar: Im Digitalbetrieb, im Analogbetrieb und im Mixbetrieb, der eine Mischung aus beiden darstellt.

Die Dokumentation, die die Firma Beier ihren Sondmodulen beigibt, ist umfassend und sorgfältig, man benötigt jedoch einige Zeit, um sich durch diese Betriebsanleitung hindurchzuwühlen. Aber keine Sorge! Man kann mit einfachen Programmierungen beginnen und wird sofort Erfolg haben. Und man kann dann zu komplexeren Formen der Programmierung fortschreiten, bis hin zu automatisch ablaufenden Funktionssequenzen, die alle frei wählbar sind.

Eines aber sollte einem von vornherein klar sein: Man braucht einen Computer dazu, auf dem das Einstellprogramm Sound-teacher installiert sein muß. Man wird ein Paar Treiber installieren müssen, und man braucht eine Möglichkeit, das Speichermedium (eine SD-Karte) zu beschreiben.

Wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann es losgehen!

Zurück zu den Sendern... Und hierbei gibt es ein kleines Problem. Es sind an sich Fliegeranlagen, was nichts anders heißt, als daß ihre Möglichkeiten, Schaltungen zu übermitteln, begrenzt sind. Diese Möglichkeiten lassen sich erweitern (Stichwort Arduino). Das Dumme ist nur, daß die Sender in ihrem Inneren nicht übermäßig viel Platz haben, um solche Erweiterungen unterbringen zu können. Man wird nicht umhin können, einige der besagten Möglichkeiten sozusagen auszulagern, sie also außerhalb der Gehäuse unterzubringen.

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Auf dem obigen Bild ist ein Sender MC-20 darggestellt, der für die Zusammenarbeit mit einem Beier-Modul vorbereitet worden ist. Die Handauflagen sind entfernt und der Sender in einem Pult untergebracht. Unter der linken Handauflage ist ein EMS-Modul montiert, eine der bequemsten und zuverlässigsten Möglichkeiten, ein Beier-Modul zu bedienen. Es handelt sich dabei um 12 doppelseitig wirkende Taster, mit denen 24 Schaltmöglichkeiten übermittelt werden können. So ein EMS-Modul benötigt einen Proportionalkanal, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Es ist ziemlich gleichgültig, welchen Kanal man sich dafür aussucht. Nur... wir haben ja noch andere Funktionen in unserem hypothetischen Modellschiff, die wir bedienen wollen. Drei davon sind zumeist mit den eigentlichen Fahrfunktionen belegt... Motorsteuerung, Rudersteuerung. Nehmen wir ferner an, wir gönnen uns ein besonderes Feature: Wir haben zwei Fahrmotoren, die wir mit verschiedenen Drehzahlen oder -Richtungen ansteuern wollen, um die Ruderwirkung zu unterstützen oder gar "auf dem Teller" drehen zu können. Das lässt sich mit den internen Mixern eines solchen Senders unschwer realisieren - aber damit sind schon drei Proportionalkanäle belegt. Hat man ein Schiff mit komplexen Steuerungen wie z. B. die "Seabex", sind es sogar 4-5 solcher Kanäle.

Die Kanäle 5-8 sind auch noch für ein anderes Feature der Bedienung nutzbar, darum wollen wir sie hier auslassen. Es bleiben noch die Kanäle 9 bis maximal 12 dafür übrig. Einen davon wollen wir d zur Bedienung des Beier-Moduls nutzen.

Auch die Anzahl der Geber einer solchen Anlage ist begrenzt, und es wäre nicht zielführend, die Zahl zu verringern, indem man ein Kabel eines solchen Gebers aus seinem Steckplatz zieht, um hier das Bedienelement für das Beier-Modul anzubinden. Aber zumindest bei den Sendern MC-20 und MC-32 gibt es eine Möglichkeit, diesem Problem aus dem Weg zu gehen: die sogenannten UVR-Steckplätze. Die MC-32 besitzt eine ganze Anzahl dieser Steckplätze, die MC-20 immerhin zwei. Einen davon brauchen wir. In der Fotografie sind sie mit

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Pfeilen gekennzeichnet.

In diese Buchse passen diese Stecker:

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Lasst euch nicht davon irritieren, daß der Stecker 5 Kabel aufzuweisen hat und die UVR-Buchse 5 Pins besitzt. Für die gewünschte Funktion sind nur relevant: Das ganz linke Kabel (schwarz), das mittlere (weiß) und das ganz rechte (orange). Die anderen (rot und gelb) können wir aus dem Steckler fummeln oder einfach abschneiden. Es bleiben 3 übrig, und die brauchen wir.

Als erstes müssen wir die Polarität der Buchse festestellen. Diese messen wir an den beiden außen liegenden Pins der Buchse mit einem Voltmeter oder Multimeter. Hier liegen + und - an. Die gemessene Spannung sollte bei etwa 3,4 Volt liegen.

Auch das schon erwähnte EMS-Modul besitzt 3 Kabel. Und die verbinden wir mit den drei Kabeln des Steckers.

Das orangene Kabel des EMS wird mit dem Kabel verbunden, wo wir + festgestellt haben.

Das braune Kabel des EMS wird mit dem - verbunden.

Die rote Signalleitung wird mit dem mittleren (weißen) Kabel verbunden.

Nun bleibt nur noch eines zu tun: Wir müssen die Lötbrücke J2 mit etwas Lötzinn überbrücken.

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In diesem Foto ist die Rück(Platinen)seite des EMS schematisch dargestellt, die Lötbrücke ist mit dem Pfeil bezeichnet.

Wenn wir das getan haben, sind wir an sich fertig mit den Umbauarbeiten am Sender. Wenn wir jetzt anstecken und den Sender einschalten, sollte auf der Unterseite des EMS eine rote Leuchtdiode regelmäßig schnell blinken; das Zeichen dafür, daß das EMS korrekt arbeitet. Wenn das nicht der Fall sein sollte, sofort den Sender ausschalten und den Stecker wieder abziehen! Und dann müssen wir noch einmal alles durchgehen. Ist die Polarität wirklich korrekt ermittelt?

Ach ja, eines bleibt noch zu tun: Wir müssen die Kabelage nach außerhalb des Sendergehäuses verlegen. Wir müssen also einen kleinen Durchbruch für die Kabel machen. Bei der im obigen Bild gezeigten MC-20 wurde eine Kupplung eingebaut, um das EMS einfach vom Sender trennen zu können (Links vom linken Kreuzknüppel). Die Firma Beier verfügt über kleine Behälter, in denen wir so ein EMS außerhalb des Gehäuses anbringen können.

Wenn wir jetzt beim Sender in den Menüpunkt Gebereinstellungen gehen, können wir einen der verbleibenden Propkanäle 9-12 für die Übermittlung anwählen. Im Fall eines 12-Kanal-Empfängers GR-24 schlage ich für die Signalübermittlung den 12'ten Kanal vor. Wenn wir jetzt einen der Schalter des EMS (1 oder 12) betätigen, erscheint je nach dem ausgewählten Steckplatz UG 1 oder UG 2. Und damit ist das EMS angebunden. Fertig!

Nun müssen wir uns wieder dem Sender selbst widmen. Die Übermittlung unserer Schaltungen funktioniert nur dann korrekt, wenn wir Sender und Empfänger auf den richtigen Modus einstellen. Für den angewählten Kanal (in unserem Beispiel der 12'te) darf keine Zeitverzögerung programmiert sein. Er darf auch nicht Ausgangs- oder Eingangskanal eines Mixers sein. Der "Servoweg" darf nicht begrenzt sein, es darf kein Offset (Mitten- oder Wegverschiebung programmiert sein. Da die Mitte eines UVR-Steckplatzes immer bei 1,5 ms liegt, steht die Mitte fest. Der "Servoweg" muss 100% oder mehr betragen.

Und wenn wir schon mal dabei sind, können wir gleich den korrekten Modus einstellen. Zu diesem Zweck schalten wir Sender und Empfänger ein und gehen auf den Menüpunkt Telemetrie und hier auf "Einstellen, Anzeigen". Die erste Seite des Untermenüs "RX Dataview ist im Augenblick weniger interessant und zeigt uns vor allem die Firmwareversion.

Die 2. Seite RX-Servo ist jedoch wichtig. In der letzten Zeile dieser Seite steht "Period", die Periodenzeit. Diese muss auf 20msec gestellt werden. Bei kürzerer Periodenzeit könnten analoge Servos ins Zucken geraten und unser Beier-Modul würde ins "Stolpern" geraten.

Die letzte Seite ist auch sehr wichtig: RX-Servo-Test. Hier lautet die letzte Zeile CH OUT TYPE. Hier muss als Übermittlungsmodus SAME stehen oder dieser Modus muss angewählt werden.

Und damit wären wir endgültig fertig! Mit diesen Arbeiten hätten wir die komfortabelste Möglichkeit, ein Beier-Modul zu bedienen, realisiert.

(wird fortgesetzt)

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Ralph Cornell

Aber wir sind mit unserem Latein noch lange nicht am Ende! Es gibt noch andere Möglichkeiten ein Beier RC-2 zu bedienen!

Eine davon ist Nautic.

Einen kleinen Nachteil hat das oben beschriebene EMS: Man darf keine zwei Schalter zugleich bedienen, sonst kommt das Modul völlig durcheinander und geht in den Fehlermodus (wird angezeigt durch die rote LED auf dem RC-2). Das ist bei einem Nautic-Modul anders, da geht das. Aber alle Nautic-Module haben bestenfalls 8 Schalter. Und wo wollen wir so ein Nautic-Modul unterbringen? Auch außerhalb des Sendergehäuses?

Ist gar nicht nötig! Die Anlagen MC-20 und 32 haben den Nautic-Modus sozusagen schon eingebaut! Man findet ihn im sogenannten Multikanalmenü.

Wenn wir den Sender einschalten und uns durch die vorprogrammierten Menüs wühlen, erreichen wir irgendwann Multikanal. Bei der MC-20 ist das die 32'te Zeile, Bei der MC-32 ist es die 16'te Zeile, weil bei der immer zwei Menüs nebeneinander auf dem Display stehen. Die rufen wir mit der rechten zentralen "Set"-taste auf.

Es erscheint folgendes Bild:

large.DSCN1026.JPG.b95a67daebdf4778ef6c93ee5c8d6018.JPG

Noch ist Multikanal inaktiv. Wir wollen mal Multikanal Zeile 1 programmieren.

Zunächst einmal muss INAKT zu AKT geändert werden. Wir scrollen zu diesem Punkt, tippen die Set-Taste an, und der Menüpunkt wird invers dargestellt. Nun können wir mit den Pfeiltasten INAKT zu AKT ändern. Noch einmal auf Set, und damit wäre das erledigt.

Dann gehen wir gleich einen Punkt weiter nach rechts. Welchen Kanal wollen wir für unser Multikanalmenü nehmen? Mit der gleichen Methode wie eben verändern wir beispielsweise K5 in K8.

Und noch weiter nach rechts! Da steht MULTIK 4K. Aber diesen Modus können wir nicht brauchen, der ist dazu da, den betreffenden Kanal "aufzuspreizen". Dort könnten wir mit einem Nautic-Servomodul vier Servos anbinden.

Statt dessen rufen wir auch diese Funktion auf, betätigen die Set-Taste und das Menü ändert sich zu: MULTIK 8K.

large.DSCN1028.JPG.d29e3065d8a0c369ac820a750bc50e16.JPG

Was nichts anders bedeutet, als daß wir da jetzt 8 Schalter einbinden können.

Rechts daneben ist ein Pfeilfeld. Wenn wir da drauf mit Set gehen, erscheint folgendes Bild:

large.DSCN1029.JPG.68919fc787e8b8bb69770c2ecd4e5284.JPG

Das ist im Prinzip nichts anders als das Schaltermenü, das wir vielleicht schon kennen. Hier ist es ganz wichtig, das wir zuerst auf den rechten Teil des Feldes gehen. Im Bild wäre das beim Eingang 1 der Schalter 10. aber dieser Punkt ist noch leer. Wenn wir da draufgehen und die Set-Taste betätigen, erscheint die Aufforderung, den gewünschten Schalter in die "Ein"-stellung zu bringen. Wenn wir das tun, erscheint die Nummer des Schalters und seine Stellung. Der schwarze Balken auf dem Symbol zeigt die Schaltstellung - oben heißt "aus". Und wenn wir den Schalter betätigen, wechselt der Balken nach unten - "Ein". Und damit haben wir den ersten Schalter eingebunden.

Dasselbe machen wir jetzt mit allen Eingängen von 1 bis 8. Die Reihenfolge ist beliebig - wir müssen dabei aber auch bedenken, daß der Eingang 1 die erste Funktion des Nautic-Modus im Beier Modul bedienen wird. Man sollte also etwas die Logik bemühen und die Schalter in einer vernünftigen Reihenfolge festlegen - meinetwegen soll Schalter Nr. 1 Funktion 1 schalten. Oder wir gehen stur von links nach rechts vor. Alles möglich.

Wenn wir die 8 Eingänge belegt haben, wird es Zeit, sich wieder mit dem Beier-Modul zu befassen. Das ist das erste Bild, wenn wir den Sound-teacher öffnen:

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Damit halten wir uns nicht lange auf, sondern gehen gleich auf "Konfiguration" und "Nautic-Multiswitch.

large.981611940_Beier2.png.31044234d0d1f3aeeff31f65c7b0b449.png

Wohlgemerkt, auf obigem Bild ist die Funktionsauswahl eines EMS 24G dargestellt. Aber wir haben ja zwei Nautic-Multiswitch Kacheln. Man muss sich jetzt nur vorstellen, Nautic 1 wäre leer. Das nächste Bild zeigt zwar Nautic 2, könnte aber ebensogut Nautic 1 sein - die Darstellung ist gleich.

large.1693201485_Beier3.png.a35f048b81a5020cbcbe23c6d8939f2b.png

Zunächst einmal setzen wir wir in dem Feld "Nautic 1 auf Prop 3 aktivieren" einen Haken. Auf der Rechten Seite ist der Typ des Multischalters aufgeführt. Hier müssen wir "Graupner 4108 Multikanal" aufrufen und eintragen. Und wo wir da schon einmal sind, setzen wir auch gleich einen Haken bei "Fehlerkorrektur".

Das war's schon fast. In den einzelnen Zeilen tragen wir jetzt aus der Funktionsauswahl ein, was der betreffende Schalter tun soll; Fahrsound Ein/Aus, Licht soundso an/aus usw. Zuerst wird immer die obere Zeile des betreffenden Schlters belegt - da wo das Feature "Memory" daneben steht.

Man kann auch, wie das Beispiel zeigt, ein EMS mit Multikanal kombinieren. Oder 2mal Multikanal am Sender aufrufen. Dann hätten wir 32 verschiedene Schaltmöglichkeiten, und das sollte an sich ausreichen. Oder?

(wird fortgesetzt)

 

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Ralph Cornell

Ihr denkt, das war's schon? Weit gefehlt! Es gibt nämlich noch weitere drei Möglichkeiten, ein Beier-Modul zu bedienen.

Da wäre zum ersten das EKMFA-Verfahren. EKMFA ist die Abkürzung von Ein-Kanal-Multi-Funktions-Auswahl. Ihr findet es unter "Konfiguration":

large.EKMFA.png.313df2bfb64f9bcd08c654e2a542bd6a.png

 

Hierfür braucht man einen Schalter an der Funke, der als Kanalschalter konfiguriert ist. Am besten einen zweiseitig wirkenden Taster, der von selbst in die Nullposition zurückspringt. Wie das funktioniert, geht aus dem Bild hervor. Oder man nimmt 2 normale Taster, die auf denselben Kanal wirken. Man betätigt den Schalter/Taster so oft, bis man auf der entsprechenden Funktion gelandet ist. Meiner Ansicht nach ein ziemlich umständliches Verfahren, aber bitte, auch das funktioniert.

Im Übrigen ist das oben gezeigte EMS-Modul nichts anderes als ein elektronisches EKMFA, bei dem die Schaltimpulse elektronisch erzeugt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Betätigung über einen Propkanal. Im Sound-teacher sieht das so aus:

large.1886746793_Propkanle.png.b46f624fda1f3a8f3e4dee13d4365e87.png

Im Prinzip funktioniert das ziemlich genau wie viele der normalen Schaltmodule.  Je nachdem, ob man den zuständigen Geber lang oder kurz betätigt, werden die Bereiche A und B, bzw. C und D angesprochen. Der Bereich N ist der Neutralbereich.

Die dritte Bedienungsmöglichkeit ist die über die Schalteingänge. Auch das findet sich unter "Konfiguration/Eingänge". So sieht das aus:

large.962223651_Eingnge.png.8adeb6afd6fd2b07805715f6d591e607.png

An die vier Schalteingänge kann man die Minus-Kabel eines normalen Schaltmoduls anschließen, wie es etwa CTI anbietet.

Alle diese Bedienmöglichkeiten bietet das Beier-Modul.  Allein das Modul bietet 12 schaltbare Ausgänge an, die sich durch PWM in ihrer Spannungslage verstellen lassen - und zwar jeder für sich! Mit dem Erweiterungsmodul EXM-2 kommen noch weitere 10 Ausgänge dazu. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, einem bestimmten Propkanal (es hat 8 davon!) automatisch Geräusche zuzuordnen - sei es das Summen eines Elektromotors oder das Wimmern und Knarzen einer Hydraulik....

Versteht ihr jetzt, warum ich mich in Lobeshymnen über das Beier-Modul ergehe? Es ist nicht billig, aber es bietet auch viel.

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