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Band- und Kreissäge


kannix

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MatthiasSchumi

Was hältst Du von einer vernünftigen Dekupiersäge oder einer Stichsäge mit einem professionellen Arbeitstisch?

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weiß ich ganz offen gesagt nicht.
kann eine dekupiersäge präziser arbeiten als die proxxon bandsäge ?
(eine stichsäge hab ich, allerdings auch die große variante, mit der ich 20-er fichte und so bearbeite)

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Eine gute Dekupiersäge kann schon richtig was - fehlt mir auch noch. Ich hab nur so ein billiges Baumarkt-Teil, das mich regelmäßig ärgert. Wenn, dann Hegner, vielleicht eine gute Gebrauchte.

Präziser als eine Bandsäge ist sie auf jeden Fall, wenn es etwas enger um die Kurve oder um die Ecke geht. 

Eine Bandsäge mit vergleichbarer Mechanik wie oben hatte ich auch mal. War von Einhell und ist vermutlich schon zum zweiten mal durch den Hochofen gegangen.

Grüße

Torsten

Edited by Torsten
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  • 2 weeks later...
kaleu08

Habe am Wochenende bei einen Freund diese geile kleine Bandsäge gesehen und er sagt das er diese schon seit 10 Jahre hat .
läuft wie die Sau und auch die Möglichkeit- Bild3 zum Wasseranschluss.

Zufällig gibt es diese gerade auch zu erwerben- weil ich danach gegooglt hab.
willhaben

BAnd01.jpg

band02.jpg

band03.jpg

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BernhardK

" .... auch die Möglichkeit- ...zum Wasseranschluss"

Hallo Kaleu,

Staubabsaugung gut und OK, aber Wasseranschluss? Wüsste jetzt keine Notwendigkeit und Nutzen, mit Wasser beim Sägen zu kühlen ??

Für eine Aufklärung dankbar
Bernhard

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vor 36 Minuten schrieb BernhardK:

Wüsste jetzt keine Notwendigkeit und Nutzen, mit Wasser beim Sägen zu kühlen ??

Z.B bei Metallen?

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BernhardK

Hallo Jürgen,

Metallbearbeitung ist freilich nicht ganz abwegig. Aber zum kühlen bzw. schmieren - je nach Metallart - würde ich dann mehr als nur Wasser verwenden. Z. B. Borwassermischung für Stahl, Spiritus bei Aluminium. Bei Messing weiß ich es gerade nicht. Dann gehört da aber ein Auffangbehälter als Zubehör dazu.

Gruß
Bernhard

Edited by BernhardK
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Ralph Cornell

Stimmt alles. Die Wasserkühlung würde ich bei der Bearbeitung von Thermoplasten nutzen, um das Kleben von solchen Werkstoffen am Sägeblatt zu vermeiden. Schon mal Plexiglas ohne Kühlung verarbeitet? Da kann man wahnsinnig werden!

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kaleu08

Der Konsens ist- das es schon vorhanden ist & man es sich nicht selber dazu bauen braucht.
Ob & wie man das Verwendet- is jedem selber überlassen.

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BernhardK

Danke für eure Aufklärung, kaleu08 und Ralph!

Zuerst hatte ich in der Tat eher einen Fehler in einer Autovervollständigung, wie es heute oft vorkommt, vermutet ;-)
Für Kunststoffe wie ABS oder Aluminium verwende ich an meiner Minikreissäge auch manchmal Schmiermittel. Das tupfe ich aber zuvor händisch per Pinsel auf das Material. Bei direktem Flüssigkeitsanschluss hätte ich große Sorgen wegen der Sabberei, die dabei entstehen dürfte.

Beste Grüße,
Bernhard

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  • 4 weeks later...

Eine letzte Frage hätte ich noch :
Wenn ich bei der Proxxon Bandsäge das schmälste Blatt benutze (6mm ?) , wie eng kann dann ungefähr ein sauberer Radius in sagen wir 10mm Holz geschnitten werden ?

Wenn ich da theoretisch drüber nachdenke, geht das Radienschneiden ja eigentlich gar nicht, weil die Schnittbreite (durch die Schränkung etwas breiter  als das Blatt dick) die Toleranz vorgibt, in der ich das Holz zum Blatt verdrehen kann. Da würden riesige Radien rauskommen, also stimmt an der Überlegung irgendwas nicht so ganz ;-)

 

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Chris DA

Also ich säge dann ein bisschen grösser und schleife dann.

Oder für ganz kleine Radien: Vorbohren! Und dann sägen. Das geht bis Durchmesser 4mm nach meiner Erfahrung,  drunter wirds wirklich heftig.... Dann nehme ich die Fräse. 

Gruss

Chris

 

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ich seh gerade, daß es für die proxxon bandsäge ein "dekupierblatt" gibt, also extrem schmal.
wenn das funktioniert (schmales band ist kritischer zu führen ?) wäre das ja optimal, dann könnte die bandsäge auch für sehr kleine radien dienen und universell eingesetzt werden.
proxon kaufen, ein sehr breites und ein sehr schmales band : alles gut ?

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Ralph Cornell
vor 15 Stunden schrieb kannix:

ich seh gerade, daß es für die proxxon bandsäge ein "dekupierblatt" gibt, also extrem schmal.
wenn das funktioniert (schmales band ist kritischer zu führen ?) wäre das ja optimal, dann könnte die bandsäge auch für sehr kleine radien dienen und universell eingesetzt werden.
proxon kaufen, ein sehr breites und ein sehr schmales band : alles gut ?

Grundsätzlich ja. Man muss bedenken, daß die Schwierigkeit, ein Sägeblatt - ganz gleich ob Bandsäge oder Dekupiersäge - um eine Rundung zu führen, daher rührt, daß der hintere Teil des Sägeblatts an der Kante des Schnitts anliegt. Eine Seitwärtsbewegung kann also nur um das Maß der Schränkung des Sägeblatts erfolgen. Hier haben natürlich schmale Sägeblätter mit starker Schränkung einen entscheidenden Vorteil - nur gibt es hierbei zu bedenken, daß solche Sägeblätter bei Geradeausschnitten sich schlechter "selbst führen".

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ja, dann liege ich doch nicht so falsch, danke.
natürlich ist die bandsäge mit sehr schmalem band nicht für gerade schnitte geeignet, aber das ist die dekupiersäge ja auch nicht (wie ihr manuelles pendant, die laubsäge).
bei der laubsäge ist für superenge radien das rundblatt die lösung, mit dem man in jede beliebige richtung schneiden kann. das wird es wohl für die dekupiersäge auch geben. bei der bandsäge nicht, weil dieses blatt die antriebsrollen zerschneiden würde.

ich denke, alles was ich hier jetzt so erfahren habe, spricht nicht dagegen, die proxxon zu kaufen. danke !

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Hellmut Kohlsdorf

Im Rahmen des Lernens zum Thema Ständerbohrer, habe mir sie Scheppach DP19Vario gekauft, habe ich über die Existenz von Forstner-Bohrern erfahren. Kleine radien, wenn Kreis, dann sind diese ein gutes Mittel. Bei nicht kreisförmigen Kurven mache ich mir zuerst eine Schablone, Dabei  schneide ich mit sicheren Abstand vor dem gewünschten Verlauf und verwende dann einen "Bündig-Fräser" damit ich den Überstand vom Idealverlauf abfräse. Weitere Teile der gleichen Art, mit Bandsäge im sicheren Abstand frei sägen, dann Bündig-Fräser. Bitte seht es mir nach wenn ich was falsch sage, ich bin blutiger Anfänger bei meiner Frästisch-Erweiterung meiner Tischkreissäge.

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Also, Proxxon gekauft.
Der erste Eindruck : "fine tools company" triffts sicher nicht. Eine ziemliche Rumpelkiste.
Nachdem ich die Bandführung sauber nachgestellt habe wurde es besser, aber es rumpelt immer noch heftig.

Ursache ist vermutlich der sehr schlampig verputzte Stoß des Sägeblattes.
Ich habs mal gewechselt gegen ein schmäleres, auch nicht besser ...

Verglichen mit teureren Bandsägen echt üble Geräusche : aber es ist eben keine teure Bandsäge, und eine bessere, die nicht größer ist, habe ich nicht gefunden. Also fair bleiben : für 250€ ist das wohl ok.

Die Schnitte werden schön, auch 10mm Eiche schneidet sich weich, enge Radien problemlos.

-> Ich frage mich, ob ich mit einer sehr feinen Feile den Schweißstoß am Band vorsichtig glätten kann, oder ob das die Naht so schwächt, daß das Band dann reißt.

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Ralph Cornell

Das wird Dir wohl nur ein Experiment beantworten können. Einen Bandriss habe ich schon erlebt, aber die Ursache dafür ist mir unklar.

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eigentlich ist schon alles ganz ok, das ding schneidet ordentlich, die geräusche nähern sich einem erträglichen level.
unklar ist mir nach wie vor die einstellung der bandführung. wenn ich das ergebnis meiner recherche im web zusammenfasse, müßte das band auf der oberen rolle, (die ballig geformt sein soll - ich kann das eigentlich kaum erkennen..) mittig laufen. das gelingt mir nicht. stelle ich das so ein (obere rolle nach vorne kippen) daß das band nicht mehr hinten anschlägt, dann pendelt es hin- und her.
eine lösung wäre imho eine dritte bandführung mit kugellagern (eine zweite habe ich schon unter der sägeposition montiert, weil mir der "schlitz" nicht gefallen hat) im rücklauf des bandes, kurz vor der oberen rolle. dann wäre das beliebig einstellbar.

was meint ihr ?
 

Edited by kannix
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