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Neues vom "Herrmann Krabb"


elbfähre

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Baubericht Herrmann Krabb 5

Hallo miteinander. Nach etlichen Jahren will ich wieder mal Bericht erstatten. Wenn, habe ich ab und an, wenn Luft und Nerven da waren, an Details gearbeitet. So baute ich die Lüfter (um), die Anker-und die Ladewinden, den Peilkomaß, Rettungs-bzw. Arbeitsboot, die Masten und die Ladebäume.

 

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Komplett selber bauen wollte ich nicht. So habe ich ähnliche im Maßstab passende aus dem Zubehörhandel umgebaut.

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Bei den dampfbetriebenen Lade- und Ankerwinden siehts da anders aus. Der Bauplan in o.g. Buch gibt kaum was her. Etwas mehr schon der Deckplan in „Motor…. In alten Büchern und im Netz suchte ich nach Fotos von Dampfwinden. Nachdem ich auch im Original fotografieren konnte, erschloß sich mir auch die Funktion der Maschinen. Aus Zahnrädern von alten Uhren Winden zu bauen, konnte ich vergessen. Hier hat mir Lemo-solar weitergeholfen. Da gibt es halbwegs maßstabgerechte Zahnräder (Modul 0,5). Letzten Endes habe ich viel vereinfacht.

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Spillköpfe hätte ich wohl besser aus Messing drehen sollen.

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Die Ladewinden auf dem Donkeyhaus

 

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Ausschnitt aus dem Deckplan von „ Motorschiff und Motorboot 1913"

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die Ankerwinde

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Der Bau der Rettungsboote war für mich absolutes Neuland. Die Abformung nach dem Negativmodellen war nicht so erfolgreich – Poren. Trotz Trennwachs (flüssig) - Trennmittel für Epoxidharz und Polyester.    Für die Form verwendete ich: TFC Silikon Kautschuk Typ 2-1 Abformsilikon mittelhart gelb 1:1 RTV NV

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Als Material verwendete ich Epoxy und kleine Glasfaser streifen. Noch schlimmer: die fertigen Boote wogen ziemlich schwer. Bei einem Schwimmtest des H. Krabb hatte ich u.a. zu viel achteren Trimm. Ich habe dann die Ur-modelle ausgehöhlt und fertig gebaut. Diese sind tatsächlich leichter.

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Der Schornstein ist äußerlich identisch mit denen der Dampfer. Dampf ist ja vorhanden über den Donkeykessel. Er beliefert nicht nur die Ladewinden, die Ankerwinde, sondern auch die Steuermaschine und eben die Pfeife. Besonderheit: bei diesem Schiff konnte die Steuermaschine auch mit Druckluft aus den angehängten Kompressoren der Antriebsmotoren betrieben werden.

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Auch bei den ersten Dieselschiffen wollte und konnte man nicht auf Hilfsbesegelung verzichten. Bemerkenswerterweise ein Rahsegel. Schratsegel waren wohl den Ladebäumen im Weg.

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Die Schleppkupplung habe ich aus Fotos im Netz und eigenen konstruiert

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Beim Bau des Schleppbügels habe ich an denen von Binnenschiffen orientiert. Das T-profil habe in den Biegungen mehrmals geschlitzt und nach dem Biegen wieder verlötet

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Die Lademasten –und Bäume sind beim original aus Stahl. Ich nahm handelsübliches Rundholz Buche und schliff es auf der Drehbank zurecht.

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Auf der Fräsmaschine fräste ich eine Nut für das Kabel der Topplampe. Verschloss mit Spachtelmasse und verschliff. Leider einmal zuviel. Die achtere Topplampe hat dann den Geist aufgegeben.

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Für das Ladegeschirr habe ich Zeichnungen aus dem Buch „ Das große Buch der Schiffstypen 2“ verwendet

 

 

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Baubericht "Herrmann Krabb" 5.1.

da Teil 5 zu groß war, hier der Rest

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Für das Ladegeschirr habe ich Zeichnungen aus dem Buch „ Das große Buch der Schiffstypen 2“ verwendet

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Bevor alles zu ist, schnell noch die Fernsteueranlage kontrolliert und vervollständigt

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Die zwei Kabel ist die Antenne des Empfängers. Mit Spreizdübeln sind die Deckshäuser befestigt.

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Die beiden Antriebsmotoren werden mit einem Steuer-Knüppel über Mischerfunktion angesteuert. So wird das Modell entschieden steuerfähiger.

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Nachdem wieder (fast) alles funktionierte, war ich unendlich neugierig, ob der Kahn noch schwimmt. Meine Berechnung des Tiefgangs, bzw. das Gewicht ist eine Theorie. Die Praxis sieht (etwas)anders aus. In gezeigten Zustand wog das Modell ~5 kg. Statt 4,25kg! Nun, wie man sieht, geht’s noch. Nur hecklastig und bischen Schlagseite nach Bb. (Im Steuerhaus liegen Empfänger und Schaltmodul mehr auf Bb. So habe ich eine Kleinere Bleibatterie gekauft – 4 Ah statt 7 Ah. 400g gespart. Die Batterie etwas mehr auf Stb verlagert. Und die Rettungsboote gegen die aus Holz getauscht.

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Nun geht’s mit der Takelage weiter.

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Ich war mißtrauisch, ob der Belastbarkeit des Schanzkleids. Ich habe M1 Gewinde eingeschnitten und ein Winkelprofil zusätzlich aufgeklebt.

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Die winzigen Schäkel biegen und einfädeln, eine Qual!

 

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Für das stehende Gut habe ich mich für 0,4 mm Takelgarn Polyester, bei den Wanten und Pardunen und 0,6 mm für die Stage entschieden

 

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