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Zweites Projekt: Graupner Hecht


Fischkopp

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Moin,

ich konnte es nicht lassen und habe eine Graupner Hecht geschossen aus einem Nachlass.. noch ganz gut in Schuss und relativ sauber gebaut. Mit kompletter Beleuchtung. 

Die mitgegebenen NiMh Akkus sind logischer Weise platt. Also haben mein Sandkastenkumpel und ich den 12v Trix-Travo rausgeholt und siehe da, alles läuft. :) . Also funzelige Beleuchtung (noch keine LED..) Servos und Motor laufen. Heute habe ich mit meiner alten TerraTop versucht das Thema Steuerung in den Griff zu bekommen.  Zwei Servcoleitungen liegen da und ich kann links und rechts steuern und auch die Jetklappe für vorwärts und rückwärts geht. Nur der Motor sagt nix.. :nixweiss39: , außer ein leichtes Summen. 
Kann mir Laien jemand sagen, wie die Schaltung für die Hecht und den Jetantrieb aufgebaut ist? Fehlt da noch was ? 

für die Beleuchtung war sicher noch ein Switch verbaut. Denn wenn ich die zwei Stecker drehe geht die Beleuchtung von Top/Ankerlicht auf nautische Beleuchtung und das Blaulicht tauscht dann mit den Suchkerzen :muahaha: . 
 

Die nächste Frage wäre, welche Akkus ihr empfehlen würdet, damit der Fahrspass nicht direkt nach 5 Minuten beendet ist. 

Dankeschön schon einmal vorab dem Forum für die Unterstützung! 
 

Anbei mal zwei Bilder vom Innenleben. 
 

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Steinbeisser

Hallo,

Wie du die Beleuchtung steuern musst, kann ich anhand der Fotos nicht sagen. Aber der Motor ist für einen Bürstenmotor ziemlich gut.  Da kannst du einen 4S LiFePo4 Akku , z.B.von Hacker nehmen und mit mind. 30 min Fahrzeit rechnen.  Die Hecht verträgt aber auch 8A Headway LiFePo4 Zellen, womit locker eine Stunde Fahrzeit drin ist.

Für mehr Fahrspass empfehle ich jedoch den Wechsel auf einen Brushless Motor,  einen Außenläufer mit 1400 bis 1500 kv an 4s LiFePo4.  Da kommt dann richig Freude auf.

https://www.derkum-modellbau.com/motoren/e-motoren-fuer-flugmodelle/d-power-e-motoren/brushless-motoren/aussenlaeufer/d-power-al-35-15-brushless-motor

https://www.hacker-motor-shop.com/Akkus-und-Akkuzubehoer/TopFuel-LiFe/TF-LiFe-4100-4S-MTAG.htm?SessionId=&a=article&ProdNr=94100451&p=2989

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Moin,

wenn Du Dir Steinbeissers Avatar-Bild ansiehst, weißt Du, was er unter "Fahrspass" versteht, sein dezent übermotorisierter Springer Tug trägt nicht umsonst den Spitznamen "Teichbelüfter"... :mrgreen:

Aber natürlich passt das schon, was er Dir geschrieben hat.

Hast Du zum Testen den Trafo oder einen Akku benutzt? Hört sich so an, als ob die Spannungsquelle schlicht die Grätsche macht.

Bei platten Akkus oder einem schwachbrüstigen Eisenbahn-Trafo wirkt der 700er Motor praktisch wie ein Kurzschluss.

Die Tamiya-Steckerlis würde ich gegen Goldies, XT60 oder ein anderes ernst zu nehmendes Stecker-System ersetzen, für die Ströme - auch schon am 700er Motor - ist das nix.

Und Du möchtest doch wohl nicht ernsthaft das Boot ins Wasser werfen, wenn der Y-Adapter nur mit etwas Klebeband isoliert ist... Schrumpfschlauch wäre da wirklich mehr als angebracht.

Die Wellenkupplung mit Zwischen-Element ist auch ein großes Sorgenkind. Wenn du wirklich auf ein Setup mit 4S und entsprechend hohen Drehzahlen raus möchtest, sollte der Motor besser per Direktkupplung an der Welle hängen.

Kardan-Gelenke verursachen Vibrationen, und das übertragbare Drehmoment ist auch eher überschaubar.

Viele Grüße

Torsten

 

 

Edited by Torsten
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Ralph Cornell
vor 6 Stunden schrieb Torsten:

Moin,

wenn Du Dir Steinbeissers Avatar-Bild ansiehst, weißt Du, was er unter "Fahrspass" versteht, sein dezent übermotorisierter Springer Tug trägt nicht umsonst den Spitznamen "Teichbelüfter"... :mrgreen:

Aber natürlich passt das schon, was er Dir geschrieben hat.

Hast Du zum Testen den Trafo oder einen Akku benutzt? Hört sich so an, als ob die Spannungsquelle schlicht die Grätsche macht.

Bei platten Akkus oder einem schwachbrüstigen Eisenbahn-Trafo wirkt der 700er Motor praktisch wie ein Kurzschluss.

Die Tamiya-Steckerlis würde ich gegen Goldies, XT60 oder ein anderes ernst zu nehmendes Stecker-System ersetzen, für die Ströme - auch schon am 700er Motor - ist das nix.

Und Du möchtest doch wohl nicht ernsthaft das Boot ins Wasser werfen, wenn der Y-Adapter nur mit etwas Klebeband isoliert ist... Schrumpfschlauch wäre da wirklich mehr als angebracht.

Die Wellenkupplung mit Zwischen-Element ist auch ein großes Sorgenkind. Wenn du wirklich auf ein Setup mit 4S und entsprechend hohen Drehzahlen raus möchtest, sollte der Motor besser per Direktkupplung an der Welle hängen.

Kardan-Gelenke verursachen Vibrationen, und das übertragbare Drehmoment ist auch eher überschaubar.

Viele Grüße

Torsten

 

 

Wenn der Kollege Deinem Rat folgt und einen Brushless einbaut, bietet sich natürlich an, dann gleich eine starre Kupplung einzubauen. Ich hatte an meiner "Weser" den Fall, daß ich einen Trockenlauf des Boostermotors machen wollte. Ohne das bremsende Wasser drehte der Motor derartig hoch, daß durch die Fliehkraft die Kupplungsbacken meiner Robbe-Kardankupplung auseinander gedrückt wurden und die Schraubenwelle auf einmal keinen Kraftschluss hatte; Die Fliehkräfte waren derart groß und die Kupplungsbacken so weit auseinander, daß die Stifte aus den Kupplungsbacken herausrutschten.

Zum Akkusetup kann ich nur sagen, daß LiFePO4 der Stand der Kunst sind. Aber(!): Ohne Akku-Überwachung, sprich Telemetrie, würde ich sie nicht einsetzen. Wie alle Lithium-Zellen reagieren auch LiFePO's sehr sauer auf Tiefentladung. Modellbau-Regler hat passende Regler für Bürstenmotoren - leider (noch) nicht für Brushless. Die machen den Laden zu, wenn es zu weit runter geht. Aber das hieße dann, bei der Bürste zu bleiben.

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Moin,

bezüglich des Motorenproblems ... kann an den Akkus hängen, wenn diese platt sind. Schlechte Verbindung, durch die in die Jahre gekommenen Tamiya Stecker, oder eben auch der Motor selbst. Da können z.B. die Motorkohlen runter sein, oder der Kollektor verbrannt. Solltest den mal ausbauen und dir anschauen, mal an eine Spannungsquelle die auch liefert anhängen und schauen was dieser macht.

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Steinbeisser

Unabhängig von der Motoriesierung ist das allerwichtigste bei der Hecht, dass du die Abrißkante am Heck scharfkantig ausführst. Am besten klebst du ein kantiges Kunststoffprofil an und spachtelst die Ansätze an. Bitte nicht vergessen auch die Stringer bis zur Abrißkante zu verlängern. Dann läuft die Hecht wesentlich besser ohne die sonst meist typischen Nickbewegungen. Das habe ich auch in meinem Baubericht beschrieben.

Beschrieben im Post vom 6.Januar 2015

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Hallo Zusammen,

erstmal vielen Dank für die tollen und vielen Rückmeldungen.  Ich denke der Motor läuft, hat nur viel zu wenig Saft bekommen. Wenn ich mir eure Tipps und Tricks  so durchlese, dann plane ich mal los:

Akku 12V? 4S LifePo 4 Evtl. mit 8A und Akkuüberwachung, damit ich in Ruhe ne gute Stunde „schippern“ kann. 

Motor bleibt so wie er ist drinnen, da ich keine Rennmaschine über den See jagen will, die noch die Fische aus dem Wasser schleudert, oder gar Enten wegbläst.... 

Die Abrisskannte werde ich angehen. Hab einige Videos im Netz gesehen, wo die Hecht ordentlich schwankt.  Ich hätte gerne ein sauberes Fahrbild und ich hatte mir den Baubericht auch schon angesehen!  Topp erklärt, Danke! 

Ich schau mal, wie der Aufwand für die Direktkupplung ist und ob das ohne großen Aufwand für einen blutigen Anfänger machbar ist. Wie schon gesagt, ich will das Ding nicht über den See schießen, sondern ein gutes Fahrbild abgeben......
 

Die Steckverbindungen werde ich erneuern und natürlich fliegt das Isolierband raus.

Mit der Beleuchtung schaue ich mal, denn es sind noch die schönen alten Glühfunzeln drin. Das wird dann das Winterprojekt: Umstellung auf LED.  Das „Blaulicht“ blickt so schön Babyblau wie bei einem 6V Käfer. Gibts da was in 1:10?  Mal sehen, ob ich die Scheinwerfer noch aufbekomme, ohne sie zu zerstören. 

Das ist dann ja noch ordentlich Arbeit bis sie wieder Seetüchtig ist. 
 

Schönen Start in die Woche! 
 

 

 

Edited by Fischkopp
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Ralph Cornell

Jo, man will ja auch im Winter was zu tun haben... Die Umstellung auf LED's ist in jedem Fall eine gute Sache, weil die Dinger einfach weniger Strom ziehen. Schöne alte Glühfunzeln? Was, bitte, soll daran schön sein? Ein Scheinwerfer, der nicht scheint, sondern milde gelb glimmt?

Ich habe noch in einem (!) Boot von mir solche Glimmerlinge drin - schlicht, weil ich zu faul war, die Dinger raus zu reißen. Aber wenn es an die Restaurierung der guten alten Catalina geht, fliegen die raus!

Akkuüberwachung ist richtig, wenn Du LiFePO4 nutzen willst. Man kriegt im Leben nichts geschenkt, schon gar nicht im Modellbau. Wenn man solche Kraftwerke einsetzen will, hat man eben auch die Mühe, die auch richtig zu überwachen. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Telemetrie oder einen Warner, der dann entsprechend laut piepst.. Das schöne daran ist, daß sellbst bei einem LiFePO4 die Spannung in die Knie geht, wenn man den Knüppel auf den Tisch legt und er schon ziemlich runter ist. Dann kommt die Warnung, und wenn man dann mit Schleichfahrt zurück an den Steg fährt, ist noch genügend Saft drin, daß er (noch) nicht geschädigt wird.

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Zur Akku-Überwachung würde eigentlich auch SO WAS reichen, die Spannung/Zelle ist bei dem Wächter einstellbar. Gibts glaub ich auch noch günstiger.

Das Glühobst würde ich nur an den Stellen rauswerfen, wo das sinnvoll ist. Grade die nautische Beleuchtung ist auch bei den Originalen ein eher trübes Gefunzel, da sehen zu helle Leuchtkörper gar nicht so gut aus.

Außerdem haben LED´s eine andere Lichtfarbe und nur einen begrenzten Abstrahlwinkel.

Bei Suchscheinwerfern, Deckstrahlern etc. darf man aber natürlich schon etwas mehr auf die Sahne hauen. 8-)

Der Stromverbrauch der paar Lämpchen ist im Übrigen völlig zu vernachlässigen. Selbt wenn der ganze Tannenbaum durchgängig 500mA zieht, wirst Du das an der Fahrzeit nicht merken.

Viele Grüße

Torsten

Edited by Torsten
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Hafenschipper

Hallo zusammen, 

vor 4 Stunden schrieb Torsten:

Grade die nautische Beleuchtung ist auch bei den Originalen ein eher trübes Gefunzel, da sehen zu helle Leuchtkörper gar nicht so gut aus.

(…)

Bei Suchscheinwerfern, Deckstrahlern etc. darf man aber natürlich schon etwas mehr auf die Sahne hauen. 8-)

so ist es :that: 

Insbesondere die seitlichen Lichter (rot/grün) und das Hecklicht sind im Original oft nur schwer zu sehen, weil sie von der Decks- oder Arbeitsbeleuchtung überstrahlt werden. Die Topplichter sind schon kräftiger und dank ihrer erhöhten Position besser sichtbar, aber richtig hell sind eigentlich nur die Decksstrahler, Suchscheinwerfer u.ä.
Wichtig ist auch, dass Decksbeleuchtung (Lampen/Leuchtstoffröhren) immer nach unten gerichtet ist und Strahler nur eingeschaltet werden, wenn es nötig ist. In 'normaler' Fahrt ist es an Deck vor der Brücke möglichst dunkel – auf der Brücke auch –, damit die Besatzung gute Sicht nach vorne hat.   

Wenn LEDs zum Einsatz kommen sollen (die gegenüber Glühlampen ja auch den Vorteil einer langen Lebensdauer haben), dann am besten mit passend bemessenen Vorwiderständen oder Konstantstromquellen, damit die Lichtverhältnisse am Modell stimmig wirken. Das macht meiner Meinung nach deutlich mehr her als eine übertriebene 'Festbeleuchtung' ;)

VG
Norbert

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Ralph Cornell
vor 6 Stunden schrieb Hafenschipper:

Hallo zusammen, 

so ist es :that: 

Insbesondere die seitlichen Lichter (rot/grün) und das Hecklicht sind im Original oft nur schwer zu sehen, weil sie von der Decks- oder Arbeitsbeleuchtung überstrahlt werden. Die Topplichter sind schon kräftiger und dank ihrer erhöhten Position besser sichtbar, aber richtig hell sind eigentlich nur die Decksstrahler, Suchscheinwerfer u.ä.
Wichtig ist auch, dass Decksbeleuchtung (Lampen/Leuchtstoffröhren) immer nach unten gerichtet ist und Strahler nur eingeschaltet werden, wenn es nötig ist. In 'normaler' Fahrt ist es an Deck vor der Brücke möglichst dunkel – auf der Brücke auch –, damit die Besatzung gute Sicht nach vorne hat.   

Wenn LEDs zum Einsatz kommen sollen (die gegenüber Glühlampen ja auch den Vorteil einer langen Lebensdauer haben), dann am besten mit passend bemessenen Vorwiderständen oder Konstantstromquellen, damit die Lichtverhältnisse am Modell stimmig wirken. Das macht meiner Meinung nach deutlich mehr her als eine übertriebene 'Festbeleuchtung' ;)

VG
Norbert

Wenn man sich der Vorbildtreue nähern will, hat der @Hafenschipper natürlich recht. Im Original sind die seitlichen Navigationsleuchten in der Tat ein vergleichsweise trübes Gefunzel. Aber wie sieht es denn mit unserer Navigation aus? Was nützt eine vorbildgetreue Beleuchtung im Modellbetrieb? Es geht ja nicht darum, einem anderen Modellboot Kurs- und Fahrtlage anzuzeigen; dafür würde sie taugen, sondern den Skippern, die an Land stehen und ihre Kähne steuern! Hierbei die Lage des eigenen Schiffs erkennen zu können ist die halbe Miete und hilft dabei, auch bei Nachtfahrt Kollisionen zu vermeiden. Und dafür sind helle Lichter erforderlich.

Es ist mal wieder die alte Frage: Soll man die Vorbildtreue der Funktion opfern? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Edited by Ralph Cornell
Schreibfehler korregiert
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Hafenschipper

Hallo Ralph,

vor 3 Stunden schrieb Ralph Cornell:

Aber wie sieht es denn mit unserer Navigation aus?
(...)
den Skippern, die an Land stehen und ihre Kähne steuern!

ein berechtigter Einwand - aber auch verhältnismäßig schwache Lichter sind bei Dunkelheit weit zu sehen (wenn sie nicht von anderen Lichtquellen überstrahlt werden).
Übertrieben finde ich es vor allem, wenn man an einem Modellschiff auch an einem hellen Sommertag noch alle Lichter strahlen sieht. Ich denke, wir sind uns einig, dass das weder vorbildgerecht noch nützlich ist.

Worauf ich eigentlich hinauswollte: Für einen vorbildgetreuen Eindruck macht es einiges aus, wenn die Helligkeit der unterschiedlichen Lichter zueinander 'passt'. Die Topplichter heller als die Seitenlichter, aber weniger hell als die Decksstrahler und Suchscheinwerfer - das ist schon die halbe Miete ;)

VG
Norbert

  • Like 1
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Ralph Cornell

Ja, ja... ein nur bewölkter Tag, nicht einmal düster - aber die Navigationsbelustigung ist an. Natürlich, um den Zuschauern zu zeigen, daß das Boot eben dieses Feature hat. Und, Hand auf's Herz - wir bauen ja nicht nur für uns selbst, sondern auch für's Publikum. Seien es die Kollegen, die beifällig nicken, oder die Zuschauer, die staunen, was das Boot so alles kann.

Das richtige Fahren bei Nacht und Dunkelheit findet dagegen bei dieser Sommerhelligkeit meist ohne das begeisterte Laienpublikum statt - die sitzen dann schon am Abendbrottisch. Eigentlich schade. So ein beleuchtetes Boot, daß über das glatte Wasser gleitet, und die Lichter spiegeln sich im Wasser... einfach nur schön.

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Moin,

Danke, danke, danke für die vielen Hinweise und Tipps!!

Zur Beleuchtung: Mein Favorit ist die "vorbildgerechte Beleuchtung". Daher plane ich mal die nautische Beleuchtung so zu lassen und die Arbeitsscheinwerfer mit LED's auszustatten. Aber da hat jede seinen Geschmack und seine Sichtweise.Das empfohlene Rundumkennlicht von @Chris DA muss da auf jeden Fall rauf. das sit ja nur cool  :that:. Danke für den Tipp!  @Steinbeisser WOW! Deine Hecht ist ja der Hammer  :respektmeinlieber:!!  ist es diese hier?

Gibt es Arbeitsscheinwerfer in 1:10 falls meine zerbrösel, oder baut ihr euch die selber?

Jetzt brauche ich nur noch einen Empfänger Quarz Kanal 53 denn meine Terratop von der Miramare soll zur Steuerung genutzt werden, eine Schaltoption für das Licht und dann kann das Bearbeiten beginnen. 

Erstmal Akku besorgen und Testfahrt machen. :that:

Schönen Tag euch!

Edited by Fischkopp
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Steinbeisser

Die Beleuchtung bekommst du passend zur Hecht in 1:10 bei Herbundsab, z.B.

http://www.herbundsab.de/epages/62109782.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62109782/Products/1078

 

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Ralph Cornell

Kommt darauf an, ob Du es bequem haben willst, oder vorbildgerecht (mit dem (den) Scheinwerfer(n)). Wenn ich es bequem haben will, bastle ich mir selbst so ein Teil. Das ist simpel.

Ausgangspunkt ist ein Stück Messingrohr, in das die LED hineinpassen muss. Wenn ich einen richtig hellen Lichtstrahl haben will, nehme ich dazu eine 8mm-LED für eine Taschenlampe. Meist muss an der noch der Bund entfernt werden - das mache ich an der Drehbank.

Nun wird in das Rohr eine 1,5 mm Durchgangangsbohrung gemacht, und gleich auch ein M2-Gewinde eingeschnitten. Anschließend wird das Rohr hochglänzend poliert, denn nun kommt ein Schritt, für den das notwendig ist: Das Rohrstück wird vernickelt. Und die Nickelschicht anschließend auch auf Hochglanz poliert.

Wenn man jetzt von den Seiten her zwei M2-Schrauben eindreht, hat man einmal die Befestigungspunkte für die Gabel, und gleichzeitig klemmen die Schrauben die LED im Rohr fest.

Natürlich muss das hintere Ende des Scheinwerfers noch lichtdicht verschlossen werden. Da bietet sich eine Scheibe aus ABS an. Die wird dick mit schwarzem Lack eingefärbt. Natürlich hat sie zwei Löcher für die Beinchen der LED. Von außen gehe ich dann mit einem Chromlackstift darüber.

Die Gabel und die andere Befestigung (Ständer) biege ich mir aus 1 mm Messingblech zurecht. Wer es ganz funktionell haben will, baut sich noch eine zweite Gabel, die mit dem Ständerrohr verbunden sein muss. Wenn man das so macht, hat man einen Scheinwerfer, der auch auf und ab geschwenkt werden kann. Aber diese Version spare ich mir meist - mir genügt es, den Scheinwerfer drehbar zu machen. Dafür nehme ich ein kleines Servo. Von dem Hebelarm schneide ich die Hebel ab. Oft genügt es, den verbleibenden Teil einfach auf den Abtrieb zu stecken. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann dann ein Stück Gewindestange hineindrehen. Darüber kommt ein Überwurf aus Messingrohr, der Ständer, und auf das oben herausragende Stück Gewindestange kommt dann eine Mutter (meist M2), mit der dann auch gleichzeitig die Gabel festgeschraubt wird.

Fertig ist ein drehbarer Scheinwerfer, der wirklich auf Entfernung etwas ausleuchten kann.

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Am 25.6.2020 um 09:09 schrieb Ralph Cornell:

Kommt darauf an, ob Du es bequem haben willst, oder vorbildgerecht (mit dem (den) Scheinwerfer(n)). Wenn ich es bequem haben will, bastle ich mir selbst so ein Teil. Das ist simpel.

Ausgangspunkt ist ein Stück Messingrohr, in das die LED hineinpassen muss. Wenn ich einen richtig hellen Lichtstrahl haben will, nehme ich dazu eine 8mm-LED für eine Taschenlampe. Meist muss an der noch der Bund entfernt werden - das mache ich an der Drehbank.

Nun wird in das Rohr eine 1,5 mm Durchgangangsbohrung gemacht, und gleich auch ein M2-Gewinde eingeschnitten. Anschließend wird das Rohr hochglänzend poliert, denn nun kommt ein Schritt, für den das notwendig ist: Das Rohrstück wird vernickelt. Und die Nickelschicht anschließend auch auf Hochglanz poliert.

Wenn man jetzt von den Seiten her zwei M2-Schrauben eindreht, hat man einmal die Befestigungspunkte für die Gabel, und gleichzeitig klemmen die Schrauben die LED im Rohr fest.

Natürlich muss das hintere Ende des Scheinwerfers noch lichtdicht verschlossen werden. Da bietet sich eine Scheibe aus ABS an. Die wird dick mit schwarzem Lack eingefärbt. Natürlich hat sie zwei Löcher für die Beinchen der LED. Von außen gehe ich dann mit einem Chromlackstift darüber.

Die Gabel und die andere Befestigung (Ständer) biege ich mir aus 1 mm Messingblech zurecht. Wer es ganz funktionell haben will, baut sich noch eine zweite Gabel, die mit dem Ständerrohr verbunden sein muss. Wenn man das so macht, hat man einen Scheinwerfer, der auch auf und ab geschwenkt werden kann. Aber diese Version spare ich mir meist - mir genügt es, den Scheinwerfer drehbar zu machen. Dafür nehme ich ein kleines Servo. Von dem Hebelarm schneide ich die Hebel ab. Oft genügt es, den verbleibenden Teil einfach auf den Abtrieb zu stecken. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann dann ein Stück Gewindestange hineindrehen. Darüber kommt ein Überwurf aus Messingrohr, der Ständer, und auf das oben herausragende Stück Gewindestange kommt dann eine Mutter (meist M2), mit der dann auch gleichzeitig die Gabel festgeschraubt wird.

Fertig ist ein drehbarer Scheinwerfer, der wirklich auf Entfernung etwas ausleuchten kann.

Hallo Ralph, 

danke für die tolle Beschreibung!!! Ich denke ich nehme mangels Geschick und vorhandener Werkzeugausrüstung eine kaufen. :pfeif:  

VG

Norbert

Edited by Fischkopp
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vor 4 Minuten schrieb Steinbeisser:

Den habe ich auch in meiner Butt/Hecht.

Funktioniert ausgezeichnet.

Cool. Weißt du wie der Preis für so ein Akku ist?? Mir wurde ein Neuer für 60€ angeboten 

Edited by Fischkopp
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Hallo Norbert,

zu teuer, finde ich.

Da muss auch nicht Graupner draufstehen, der Laden ist eh schon eine Weile insolvent. Wier alt ist der Akku dann wohl?

Schau mal in Stefans Liposhop, mit der Qualität bin ich bislang immer gut klargekommen.

Viele Grüße

Torsten

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Wo siehst Du den Vorteil von 2P?

30C dürften bei einem 4000mA LiPo auch so locker reichen, um einen Speed 700 problemlos zu befeuern.

Viele Grüße

Torsten

 

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vor 6 Stunden schrieb Torsten:

.....

zu teuer, finde ich.

.........

Schau mal in Stefans Liposhop, mit der Qualität bin ich bislang immer gut klargekommen.

Die Graupner LiFePO4 waren schon neu nicht billig, aber sehr gut und halten lange! Drum finde ich 60€ für einen neuen voll okay! Anders als bei Lipo's spielt nach meiner Erfahrung das Alter des Akkus eine geringe Rolle. Ich habe LiFePO4 von 2015 und die haben heute noch 95% der Nennkapazität!

 

Stefans Liposhop hat nur, wie der Name schon sagt :mrgreen:, Lipo's.......keine LiFePO4!! Wie Detlef würde ich auch Lifepo empfehlen, sind einfach sicherer. Aber es gibt nicht viele Anbieter :nixweiss39:

Neue zB hier:

https://www.hacker-motor-shop.com/Akkus-und-Akkuzubehoer/TopFuel-LiFe/TF-LiFe-4100-4S-MTAG.htm?SessionId=&a=article&ProdNr=94100451&p=2989

https://hobbyking.com/de_de/zippy-compact-4200mah-4s2p-30c-lifepo4-pack.html?queryID=a1bd941f184cee98a6ef2f2301e3e7de&objectID=82553&indexName=hbk_live_magento_de_de_products

Letzteren habe ich und bin damit sehr zufrieden.

Gruss

Chris

Edited by Chris DA
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