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chripsch

Kommentare zu Baubericht Spiekeroog oder Lübeck 2.0 von Sievers

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vor 23 Minuten schrieb titanicmax:

schwerer See - sofern man bei unseren Baggerseen überhaupt von Seegang sprechen kann - ist meine Lübeck eigentlich nie gefahren.
Mit den Magneten habe ich beim 36500 wirklich gute Erfahrungen gemacht, die Methode hat sich auch beim Durchkentern bewährt.

Moin Max und Christian,

'schwere See' muss nur von der Seite kommen,die Lübeck ist ein Wackeldackel, da können ganz schöne Kräfte wirken. Den Wackeldackel bekommt man auch ohne Seegang hin, muss nur dem (kleinen) Nachwuchs mal die Fernbedienung in die Hand geben. Eine Sicherungsschraube hilft da bestimmt den Nerven. Ich brauche meine 2 Sicherungsschrauben auch um den Aufbau af die Dichtung zu drücken, was mit den Magneten nicht ausreichen würde. Es gibt aber immer die Möglichkeit die Muttern nur aufzudrehen, wenn das Wetter rau ist (so mache ich es bei der Wilma Sikorski mit der Sicherungsschraube).

VG

Joerg

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vor 1 Stunde schrieb JojoElbe:

Die Lübeck ist ein Wackeldackel

MoinMoin zusammen,

nicht nur die. Auch der Bock ist alles andere als seitenstabil. Die Verschraubung möchte ich hier auf keinen Fall missen :that:

vor 2 Stunden schrieb titanicmax:

Falls du den Bereich unter der Plicht komplett abdeckst, könntest du dir die Mühe auch sparen.

Hier bin ich noch am Überlegen wie ich es im Endeffekt mache...  Habe heute mal je eine 1/2 m² große 1 und 3 mm Gummimatte bekommen die ich ggf. mit in eine Dichtung einbauen könnte. Werde heute Abend erstmal den vorderen Teil des Süllrands einkleben und dann mal meine grauen Zellen anstrengen. Ein Deckel hätte auch etwas... Fest steht in der aktuellen Konfiguration nehm ich mit dem Heck Wasser ins Bootsinner sobalds überkommt. 

@titanicmax Du hast Deine Lübeck verkauft?

Schadeschade.

Viele Grüße,
Christian

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vor 6 Stunden schrieb chripsch:

@titanicmax Du hast Deine Lübeck verkauft?

Verschenkt sogar. Tut mir noch heute in der Seele weh, der Bau hat mir viel Freude gemacht. 

Bin mit ihr kaum gefahren und hab durch die Abgabe auch wieder Platz gewonnen. Den wird aber bald eine Konsul John einnehmen.

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Die Lübeck steht inzwischen bei mir. Ersten Test hat sie sogar schon hinter sich. Das wird ganz sicher wieder ein wunderschönes Modell, das Fahrverhalten will aber so gar nicht zu einem Seenotkreuzer passen. Wirklich sinnvolles ist mir dazu nicht eingefallen, ein Schwert möchte ich auf jeden Fall vermeiden. Sehr wahrscheinlich wird es ein bisschen Extra-Ballast geben, so dass die Lübeck einige mm tiefer im Wasser liegt als sie eigentlich sollte. Wackeln wird sie dann wohl immer noch aber der Herzinfarkt-Risiko bei jeder Ausfahrt gilt es zu reduzieren. Absolut dicht werden muss sie auch, da werde ich dann wohl wieder auf meine schon bewährte "Tupperdosen Deckel-Methode" zurückgreifen. 

Mal sehen was über Herbst und Winter noch geht, möglicherweise nimmt das Modell im nächsten Sommer wieder Fahrt auf. 

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vor 10 Stunden schrieb San Felipe:

Fahrverhalten will aber so gar nicht zu einem Seenotkreuzer passen

ist ja auch noch keiner. Schlingerkiele helfen sicher ein bisschen. Man könnte in den Kiel eine Nut Fräsen und mit Blei füllen, das wäre der tiefste Punkt. Platz ist da, nur das sollte man machen bevor man anfängt zu bauen (shit, shit hätte ich Christian mal vorher sagen sollen).

Diese Schiffsform wackelt aber imer gerne bei Seitenwellen. Natürlcih ist der Aufbau beim Modell im Verhältnis zum Original bestimmt zu schwer, dadurch wird das wackeln schlimmer. Ansonsten, Ruder auf halbe Kraft, wenig hin und her lenken und nicht zuviel Gas, dann geht's.

Und den Wackeldackel können die 'richtigen' Sennotrettungskreuzer bei Quersee auch:

Hannes Glogner in Quersee

VG

Joerg

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vor 10 Stunden schrieb San Felipe:

Das wird ganz sicher wieder ein wunderschönes Modell, das Fahrverhalten will aber so gar nicht zu einem Seenotkreuzer passen.

Wirklich schade, die Lübeck ist grundsätzlich ein schönes Schiff und hat richtig Charme. Zuerst habe ich vermutet dass es einfach am kleinen Maßstab liegt, aber auch der große Kahn der IG DGzRS 1:10 scheint sich ähnlich zu verhalten.

37_p1520648a.jpg

 

130_img_0036.jpg

Quelle: IG DGzRS 1:10

Gut möglich dass das Original sich ebenso verhalten hat. Von der August Nebelthau gibt es eine Filmaufnahme. Ab 00:57 - und nochmal deutlich bei 01:14 - sieht man das Boot kippeln.

 

Edit: - da war der Jörg schneller - :)

Zitat

Diese Schiffsform wackelt aber imer gerne bei Seitenwellen. Natürlcih ist der Aufbau beim Modell im Verhältnis zum Original bestimmt zu schwer, dadurch wird das wackeln schlimmer. Ansonsten, Ruder auf halbe Kraft, wenig hin und her lenken und nicht zuviel Gas, dann geht's.

 

Edited by titanicmax

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Hi Max,

man kann im Film auch sehen, dass das reale Schiff viel behäbiger 'wackelt'.

Hier nochmal meine...

Alles Zubehör soweit wie möglich unten, was in runder Rumpfform nicht 100% unter der Wasserlinie heisst:

Deutlich zu hohe Elektronik:

 

 Ich hab bei der GESINA ja zwei Schlingekiele und auch die Lübeck hat sie ja irgendwann bekommen, das hat schon seinen Sinn. Die GESINA braucht aber noch Aufbau um das Wackelverhalten mal zu testen.

LG

Joerg

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Habe die Ehre 

Jaja, Platz sollte ich auch mal schaffen. Mag mich aber nicht von einem meiner Boote trennen. Schnief. :cry:

Eher dass ich eines meiner 1/10 Autos verkaufe. Habe noch 2 ... :(

Wegen dem Wackeln hab ich keine Angst.  Das bin ich schon von der Bock gewohnt :pfeif: Und meine Akkus können dank Mini-Außenläufer ganz unten Platz nehmen. Wären ca. 800 Gramm Gewicht. Ich glaube nicht dass ich wie bei der Bock noch zusätzlich Blei brauche. Das könnte ich dann im Fall des Falles auch noch aufm Kiel deponieren. Gestern wurde aber nur noch der vordere Süllrand aufgepappt. 

Heckmässig denke ich werde ich mir eine Platte zurechtzimmern mit 2 Öffnungen die mit Deckeln und Silikon zugepappt werden.

Viele Grüße,

Christian

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Ja klar, es liegt an dem schweren Aufbau, der zudem auch noch recht hoch ist. Ist bei einem doch relativ kleinem Modell eben eine unglückliche Kombination. Fräsen usw kann ich schon knicken, dafür müsste das Modell komplett auseinander, was sicher nicht ohne erhebliche Schäden abgeht. Ich werde den Kiel aber ein ganz klein wenig "aufdicken", selbstklebendes Blei (circa 2mm stark). Das dann noch in Form geschliffen dürfte wenig auffallen. Den restlichen Ballast dann wie gehabt mit einer Schrot-Harz Kombination so tief wie möglich innen einbringen. Dem kleinen Ding wird schon ein halbwegs ordentliches Fahrverhalten beigebracht werden können mit dem Ziel unfreiwillige Taucheinlagen zu vermeiden. 

Es fehlt schlicht an Volumen. ist eben kein 50 kg Schlepper. 

vor 4 Minuten schrieb JojoElbe:

und auch die Lübeck hat sie ja irgendwann bekommen

das ist ja schon mal eine hochinteressante Info. Wird somit ebenfalls angebaut, was das Problem sicher weiter verringern dürfte. 

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vor 3 Minuten schrieb San Felipe:

das ist ja schon mal eine hochinteressante Info.

MRB Lübeck bei Holgi'S homepage

vor 4 Minuten schrieb San Felipe:

Ziel unfreiwillige Taucheinlagen zu vermeiden. 

Wenn du die Elektronik und alles unten lässt wird's nicht so schlimm wie in meinem Video. Das Aufwackeln kommt auch gerne durch schnelle harte Ruderbewegungen, und viel hin und her.  So schnell würde das Original nicht reagieren. Das Ruder läuft da über ein Seil/Kette und mehrere Umlenkrollen, so dass man mehrere Steuerruderdrehungen braucht um voll auszuschlagen. Beim Servo ist es einfach 'Geradeaus' und 'Vollausschlag' die Zeit dazwischen kann man vernachlässigen. Das gibt natürlich zusätzlichen Impuls zum Schwanken. Daher stelle ich auch schonmal den Ruderausschlag auf halb (also 1/2 Servo oder wie das gerade bei der Fernbedienung heisst).

Wenn du an das Blei gehst dann bitte mit Fotos und Video hier posten, wir werden ja nicht die letzten Sein die den Bausatz bauen.

LG

Joerg

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vor 1 Stunde schrieb JojoElbe:

MRB Lübeck bei Holgi'S homepage

Herzlichen Dank. Damit hat sich die Sucherei nach einem passenden Foto vom Rumpf schon erledigt.

 

vor 1 Stunde schrieb JojoElbe:

Wenn du an das Blei gehst dann bitte mit Fotos und Video hier posten

Wird gemacht, früher oder später. Der übliche Werftstau bei wenig Zeit. 

Das Blei findet man unter: Walzblei selbstklebend. Hab ich einfach so bei EBay eingegeben. Muss man dann noch sichern, ich mache das mit dünnflüssiger Sekunde. 

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vor 2 Stunden schrieb San Felipe:

Walzblei selbstklebend.

Servus,

ich bevorzuge Sargblei aus dem Angelzubehör. Man kann dann sein Boot ohne Waage fast Grammgenau austarieren. Wird mit etwas Stabilit im Rumpf verklebt.

vor 3 Stunden schrieb JojoElbe:

Das Aufwackeln kommt auch gerne durch schnelle harte Ruderbewegungen,

...mit dem Speedboot Lübeck. Im Original dürfte es bei gemütlichen 8 Knoten etwas geringer ausfallen. Grundsätzlich war es bei der Bock vor der Umrüstung auf einen speziellen Schiffsaußenläufer genauso. 

Viele Grüße,
Christian

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vor einer Stunde schrieb JojoElbe:

ch glaube SanFelipe meinte das Walzblei UNTER den Rumpf bzw. Kiel zu kleben.

Genau so ist es gedacht, einfach den Kiel 1-2 mm aufdicken. Das dürfte nicht auffallen und bringt schon einige Gramm an die tiefst mögliche Stelle und dazu noch genau mittig. Wenn das auch nicht hilft sind wir beim Thema Schwert, was wir aber doch vermeiden wollen. Dazu wird es aber kaum kommen, das Modell fährt ja, ist ohne stabilisierende Maßnahmen aber nur mit Vorsicht zu genießen. Das Video ist bei sehr ruhigem Wasser gemacht worden, bei Wellengang hätte das schon böse ins Auge gehen können. Ich versuche zu vermeiden ständig hinter meinen Modell her tauchen zu müssen, ich will einfach nur entspannt am Ufer stehen/sitzen können. 

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Hi Christian,

vielleicht ist der vordere Teil des Aufbaus auch größer gelassen, falls die Steigung des Decks nicht immer gleich gelingt, besser Abschneiden als zuflicken.

Der Bogen im Deck und im Aufbau hat mich auch fast zum Verzweifeln gebracht.

VG

Joerg

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Moin Christian,

ich hab heute nochmal die Lübeck gefahren, 2x6 Zellen Akkus am Boden. Wenn man normal fährt, und nicht übersteuert läuft sie prima. Irgendwo zwischen wenig und Halbgas kann man sie mit ruckartigen hin- und hergesteuer trotzdem Aufschaukeln, bis die Seitendecks unter Wasser sind. Bei Vollgas (also Rumpfgeschwindigkeit) hat das Aufschaukeln nicht geklappt.  (natürlich ist mein Aufbau mit zwei Schrauben festgeschraubt)

Die GESINA, die ja zum Teil auch einen runden Rumpf hat, aber zwei Schlingerkiele war nicht zum Aufschaukeln zu bewegen. Auch da liegen die Akkus in ähnlicher Tiefe auf dem Boden bzw. den Spanten.

Schwierig schwierig...

VG

Joerg

 

 

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vor 27 Minuten schrieb JojoElbe:

die ja zum Teil auch einen runden Rumpf hat, aber zwei Schlingerkiele war nicht zum Aufschaukeln zu bewegen.

Das lässt die Hoffnung aufkeimen, das sich die Sache nach dem Einbau der Schlingerkiele weitestgehend erledigt hat. Mir wäre das die liebste Lösung, da man dann immer noch eine passende Wasserlinie erreicht. Muss ich unter realen Bedingungen (nicht nur in der Badewanne) testen bevor es an die endgültige Lackierung geht. 

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Hi Joerg,

Danke für austesten! Bin beruhigt, dass es bei der Lübeck nur unter bestimmten Bedingungen eintritt. Bei der Bock schaffs ich auch nur wenn ich schnelle Hartruderlagen durchführe und Haken schlage... Von dem her weiss ich nicht ob ich einen Schlingerkiel einbaue... :pfeif:

Aber: aktuell häng ich noch immer beim Süllrand/Aufbau fest :(

Viele Grüße,
Christian

 

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Moin Christian,

ich hab bei der GESINA 0.5mm in engere Kurven gebogen (siehe Dachluke) mit 0.75mm PS solltes du die Süllrankurve locker hinbekommen. Einfach 2x überlagern und du hast 1.5mm...

J

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Auch der NEPTUN von Robbe/Romarin zeigt dieses Verhalten, und auch er hat einen runden Rumpfboden. Ich überlege ernsthaft, ob ich ihm nicht auch Schlingerkiele verpassen soll. Gibt es da Erfahrungswerte, oder geht man da "frei Schnauze" dran?

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vor einer Stunde schrieb chripsch:

Ich hätte 1,0 und 0,5 mm im Angebot 

einfach ausprobieren ob's mit 1.0mm funktioniert.

vor 17 Minuten schrieb Ralph Cornell:

Auch der NEPTUN von Robbe/Romarin zeigt dieses Verhalten, und auch er hat einen runden Rumpfboden. Ich überlege ernsthaft, ob ich ihm nicht auch Schlingerkiele verpassen soll. Gibt es da Erfahrungswerte, oder geht man da "frei Schnauze" dran?

ich würd sie an der fettesten Stelle weit unten machen. Einfach mal Schlingerkiel gugln und Bilder anschauen, da sind einige mit dem dicken Bauch dabei. Bei der Lübeck sind sie irgendwann dann auch ganz unten dran gekommen.

Holgy's homepage, MRB Lübeck

Relativ weit unten ist doch der weiteste Weg beim Schaukeln, damit auch der größere Effekt.

J

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Am 23.9.2019 um 10:26 schrieb chripsch:

Bin beruhigt, dass es bei der Lübeck nur unter bestimmten Bedingungen eintritt. Bei der Bock schaffs ich auch nur wenn ich schnelle Hartruderlagen durchführe und Haken schlage... Von dem her weiss ich nicht ob ich einen Schlingerkiel einbaue... :pfeif:

Bei meiner Lübeck hat Wind von gemessenen 6 Bft mit etwas stärkeren Böen ausgereicht um sie bis über die Deckskante krängen zu lassen. Die Messstation liegt höher als der See, von daher dürfte die tatsächliche Windgeschwindigkeit niedriger gewesen sein. Durch den Wind hatte das Boot schon Schlagseite und bei Böen ist die Deckskante untergetaucht. Ich würde mich nicht zu sehr auf die Ruder-Theorie verlassen und Schlingerkiele anbauen. Schnelle Hartruderlagen sind mit ein Grund für das kippelige Fahrverhalten, aber eben nicht der einzige.

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vor 15 Minuten schrieb titanicmax:

Durch den Wind hatte das Boot schon Schlagseite und bei Böen ist die Deckskante untergetaucht. Ich würde mich nicht zu sehr auf die Ruder-Theorie verlassen und Schlingerkiele anbauen. Schnelle Hartruderlagen sind mit ein Grund für das kippelige Fahrverhalten, aber eben nicht der einzige.

Grundsätzlich gilt: Aufbau dicht festschrauben und Akkus am Boden ebenfalls gut befestigen, dann klappts auch mit dem Durchkentern  :muahaha:

... allerdings sollte die Wassertiefe stimmen.

J

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