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chripsch

Kommentare zu Baubericht Spiekeroog oder Lübeck 2.0 von Sievers

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Hallo Christian,

die Lübeck ist ein wirklich tolles Schiff und ich wünsch dir viel Spaß beim Bau :that:

Kleiner Tipp: unbedingt eine wasserdichte Abdeckung einbauen, der Süllrand ist konstruktionsbedingt zu niedrig.
Und an einen Ablauf im oberen Fahrstand und die zwei Speigatten in der Plicht denken, sonst  bekommt die Besatzung nasse Beine.

Gruß

Max

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Zitat

Während der Servohalter wie geplant ausfiel waren die Akkutaschen für die Katz. Durch das 6 mm Holz werden sie schlicht zu breit für das enge Innenleben der Spiekeroog. Sprich, sie werden durch welche aus 1,5 mm PS ersetzt. Man merk doch, dass meine Rickmer Bock nicht nur 5 cm länger, sondern auch 5 cm breiter ist.

Hi Christian,

na dann geht es endlich los.

Schau meinen, etwas chaotischen Bericht von der Lübeck an, ich hab am Ende nur Bodenplatten mit leichten Rändern und Klettverschluss für die Akkus gebaut, die brauchen am wenigsten Platz. Die Lübeck/Spiekeroog ist halt deutlich schmaler als die Rickmer Bock. Also gerade bei der Lübeck den Bericht bis zum Ende (naja, das Ende ist noch nicht in Sicht, da muss ich nochmal bei ...) durchscannen, ich hab einiges zweimal gemacht, auch die Akkuhalterungen.

Baubericht Lübeck

Wichtig ist das Zeug so tief wie Möglich reinzupacken, der Kahn ist schnell Kopflastig und schaukelt sich gerne auf.

Vielleicht überlegst du noch Schlingerkiele anzubauen?

Tja der niedrige Süllrand ist echt ein Manko, gerade hinten. Wenn du kannst, dann würde ich das Stück unter der Plicht dichtmachen (vielleicht mit Gummikleber eine Platte reinkleben. Denn Hinten geht immer Wasser aufs Deck.

Ansonsten: viel Spass dabei, es ist ein schönes Schiff, noch schöner als die Rickmer Bock (zumindest für's Auge). 

Ach ja, da die Lübeck deutlich weniger trägt als die Riuckmer Bock, imemr schön Zeit lassen, nicht's übereilen -- wenn du wissen willst wie man alles 2 oder dreimal macht, schau in meinen Baubericht.

LG

Joerg

 

 

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vor einer Stunde schrieb JojoElbe:

Tja der niedrige Süllrand ist echt ein Manko, gerade hinten. Wenn du kannst, dann würde ich das Stück unter der Plicht dichtmachen (vielleicht mit Gummikleber eine Platte reinkleben. Denn Hinten geht immer Wasser aufs Deck.

Genau, den Bereich unter der Plicht abdecken. Ich würde als Basis eine Platte unter das Deck kleben (mit Sekundenkleber) und dann von oben ein Füllstück einfügen. Das Füllstück dünn mit Endfest 300 einstreichen, einfügen und die Plattenstöße vorsichtig mit etwas Endfest 300 nachziehen. Sobald der Klebstoff ausgehärtet ist kannst du noch etwas Spachtelkosmetik betreiben.
Habe ich bei der Mary Stanford auch so gelöst, hält bombenfest und ist dicht.

large.320199295_MaryStanford(37).jpg.9e0253f0f0295ed1ad51e0242250af92.jpg

Egal wie du die Öffnung verschließt, es wäre gut zuerst Deck und Rumpf zu verkleben. Sonst macht dir u.U. der Decksprung Probleme.

vor einer Stunde schrieb JojoElbe:

Wichtig ist das Zeug so tief wie Möglich reinzupacken, der Kahn ist schnell Kopflastig und schaukelt sich gerne auf.

Da kann ich Jörg nur beipflichten, auf den Schwerpunkt musst du unbedingt aufpassen.

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Posted (edited)

Hab nochmal schnell die Bilder rausgesucht:

Das ist jetzt zwar speziell für meine Motorposition, aber vom Prinzip platzsparen, da der Boden der Lübeck/Spiekeroog nicht flach ist und eine Box nicht so weit an den Motor rankommt.

Der Boden hier ist doppelt, beim Klettband nur einfach.

JMH_9483-800.jpg.9669bc279c8f522830c3c0768f03735c.jpgJMH_9481-800.jpg.c6e7b2e862992c1f870b811c6d5af679.jpgJMH_9480-800.jpg.c97a65cb630e42e73d9c4cc33598c408.jpg

J

Edited by JojoElbe

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Servus

und vielen Dank für Eure Antworten samt Fotos. Ja, der Kahn ist deutlich schmaler als der Bock.  Nachdem aktuell meine lackierten Holzteile so vor sich hintrocknen stelle ich mir die Frage nach einer Wasserkühlung für den Fahrtregler.  Bock und Heinz haben beide eine. Allerdings ist der Aussenläufer für Bock und Lübeck ein extra auf Schiffe zugeschnittener. Sprich, so schnell dürfte ich mit meinem 8 Knoten Kahn gar nicht werden als dass die Kühlung von Nutzen wäre.

Was meint ihr?

Bezüglich des Schwerpunktes denke ich kann ich meine Akkupacks ganz unten reinbauen da der Brushless einer von der 28 mm-Klasse ist. Mit Blei, wie bei der Bock werde ich nicht arbeiten können. Da hab ich noch ein paar 100 Gramm zusätzlich zu den Akkus (ca 800 Gramm) verbaut.

Problematischer ist der Süllrand. Nicht umsonst hat Herr Sievers den Platz unter der Plicht mit einer Platte verschlossen ;)

Viele Grüße,

Christian

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Hi Christian,

gib dem Ruderkoker noch ein oder zwei Querstreben . Ein 'Dreieck' nach hinten reicht.  Man ballert schnell mal gegen das Ruder hinten und der Hebel ist schon ganz schön groß.

Und bei dem Motor, würde ich die Wänder der Akkukästen eventuell nicht ganz hoch machen. Aber vielleicht geht's auch ein bisschen besser als bei mir, da dein Motor einiges Kleiner aussieht.

VG

Joerg

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Hi Joerg,

danke für die Fotos! Ein paar hatte ich noch nicht! :that:

vor 39 Minuten schrieb JojoElbe:

...gib dem Ruderkoker noch ein oder zwei Querstreben .

...waren schon drin ;) ...wie wärs mit drei?

S14.jpg.636dfe7122ae101fe556270bf5e7fbf2.jpg

Wurden grad noch zusammen mit den übrigen Holzkomponenten lackiert damit sie sich net gleich verziehen wenn sie nass werden.

vor 41 Minuten schrieb JojoElbe:

Und bei dem Motor

Meiner hat 28 mm Durchmesser, Du hast schätzungsweise einen 500er eingebaut? Momentan sind meine Akkutaschen erst noch auf Platte gezeichnet ;) Dort unten zählt in der Tat jeder Millimeter.

Viele Grüße, Christian

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vor 7 Minuten schrieb chripsch:

danke für die Fotos! Ein paar hatte ich noch nicht! :that:

8-) das Modell aus Wangerooge ist ziemlich alt und wohl die einzige Möglichkeit eine Idee der Plicht zu haben wie sie nach dem Turmaufbau aussah.

Kleiner Hinweis noch, da mag Back- und Steuerbord unterschiedlich Material sein, mit Leiter und Plattform. Es reicht für Schlagseite!  Rumpf austariert, Aufbau rauf, f*** ..... schief.

Ich schau grad ob die Sonne hilft PS Rohre besser zu biegen.

Ich hab 'nen 600er in der Lübeck, und den Fehler eine Plattform mit Motorhalter.  Da unten zählt wirklich jeder Millimeter um den Wackeldackel zu entschärfen.

So wie das bei dir Hinten Aussieht, könntest du tatsächlich einen Deckel Kleben um den niedrigen Süllrand zu umgehen.   Oh Mann, so wie das aussieht hast du deine Spiekeroog eher fertig als ich meine GESINA.

LG

Joerg

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Zitat

Hierbei habe ich festgestellt dass Joergs Lübeck hinten ca. 1 cm zu tief im Wasser liegt, legt man Sievers` Bauplan mit ziemlich genau 6 cm Tiefgang zu Grunde.  Die untere Scheuerleiste liegt laut Plan minimal 1 cm über der CWL. 

Mal den Wasserpass wo du Lust hast, aber wenn der Mors nicht tief genug im Wasser liegt zieht die Schraube Luft! Da sind die Bilder schon logischer:

Fotobeispiele

Aber, ist die Lübeck, nicht die Spiekeroog

Zitat

Zum anderen muss auch die Verstärkung für den vorderen Mast mit eingebaut werden. Die zwei genannten Teilchen findet man nach ein wenig Suchen bei den Bauteilen für den Süllrand. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt dass die beiden Schleppoller (ich nenn sie mal so) rein aus Resin gegossen sind. D.h. ggf. muss ich sie noch ein wenig mit Draht verstärken wenn ich damit schleppen will. Oder ist 5 mm starkes Resin stabil genug?

oder aus Holz nachbauen, haben andere (nicht ich) auch gemacht.

Wie werden deine Scheuerleisten? die rote oder die schwarze Färbung??

LG

Joerg

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Bei den Pollern aus Resin wäre ich vorsichtig, das Zeug ist spröde. Entweder aus Holz oder noch besser aus Vierkant Carbon Rohr mit einen Draht zum verankern auf dem Deck neu bauen, wenn du was ran binden und ziehen möchtest 

Gruss

Chris

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Hi Joerg, Hi Chris,

ich plane Mal mit schwarzen Scheuerleisten. Die gab es zumindest auf einem Deiner Bilder, @JojoElbe  ;) Gefällt mir optisch besser wie das rot. Die Poller waren bei der Bock aus PS gebaut. Ich hab sie damals mit einer Lage Unterdecksverstärkung eingebaut. Holz hört sich deutlich besser als Resin an. Das Abschleppen ist zwar kein Dauerzustand kommt aber im Zuge der Kollegenhilfe immer wieder mal vor. Mal schaun was mir die Baumärkte hierzu anbieten ;) Brauch eh noch stärkere Leisten für die Decksbefestigung. Modellbauhandel gibts ja leider nicht mehr in der Sterbestadt Ferdinand Piëchs... Entweder Baumarkt oder bestellen. 

@JojoElbe Bezüglich Wasserlinie geben Dir die Fotos eindeutig recht. Interessant auch der Schlingerkiel der Martina. Sievers scheint auch von einem ebenen Kiel auszugehen der parallel zu einem ebenen Grund verläuft. Die Fotos weisen eher auf ein leichtes Gefälle vom Bug zum Heck. Hier wäre der Steigungswinkel interessant. Ganz zufrieden bin ich mit der Wasserlinie jedenfalls eh immer noch nicht da sie BB noch immer 2 mm höher liegt als STB - trotz Austarieren per Wasserwaage.

Da bin ich leider Millimeter- bzw. Nietenzähler um eine Anleihe aus der Welt der Modellbahn zu nehmen.

Viele Grüße,
Christian

Edited by chripsch

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Hi Christian,

wann die Schlingerkiele dazugekommen sind ist nicht klar.  Beim Austarieren ist wichtig, dass der Bug nicht zu tief im Wasser ist, sonst fährt der Kahn wie eine schwangere Ente. Die Bock hat ja den abgeknickten Bug der sich wohl deutlich besser steuern lässt.

Schwarze Scheuerleisten sehen besser aus, leider hat das einzige definitiv-Wangerooge Foto Grauwerte bei den Scheuerleisten, die eher auf Rot schliessen lassen, was bei mir dann zu rot führte.

Die Poller könntest du ja zumindest im Heck durchbohren und eine Metallstange bis in den Rumpfboden führen und dort verkleben. Das hält auch, selbst wenn das Resin drumherum wegbrechen sollte.

Power zum schleppen solltest du mit fast jedem Motor haben, denke ich.

VG

Joerg

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vor 52 Minuten schrieb JojoElbe:

Die Poller könntest du ja zumindest im Heck durchbohren

Hi Joerg, 

hab mich grade hierin versucht. Mit 1 mm vor und 1,5 mm nachgebohrt. Klappt bis dato ganz gut. Mit einem 1,5 mm MS-Stab in den senkrechten Teilen  und einer untergeklebten Ankerfläche (aus 6mm Holz/PS) dürfte es zumindestens einigermaßen zugfest sein. Dürfte einigermaßen schnell zu realisieren sein. Dagegen wird das schmalerdremeln bzw. schleifen des Decks ein wenig dauern.

vor einer Stunde schrieb JojoElbe:

definitiv-Wangerooge Foto

...auch die wenigen Farbfotos zeigen nur rot. Lediglich eine Farbzeichnung nicht.  Die aber mit schickem grünen Wasserpass ;) Frage: Welche Farbe haben die Scheuerleisten des Lübeck-Modells auf Wangerooge?

vor 1 Stunde schrieb JojoElbe:

Bug nicht zu tief im Wasser ist,

So wie der Wasserpass eingezeichnet ist ist das Boot tendentiell eher ausgeglichen, wobei das Heck leicht tiefer im Wasser ist wie der Bug.  Gemäß den Fotos sollte aber der Bug mehr nach oben und das Heck mehr nach unten. Ich vermute dass das Boot keinen ebenen Kiel im Sinne von 90° wie bei Sievers hat sondern einen leicht zum Heck abfallenden wenn man es mit den Fotos vergleicht. Wie u.a. der KfK oder die Boulogne Etaples.

Viele Grüße,
Christian

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vor 14 Minuten schrieb chripsch:

..auch die wenigen Farbfotos zeigen nur rot. Lediglich eine Farbzeichnung nicht.  Die aber mit schickem grünen Wasserpass ;) Frage: Welche Farbe haben die Scheuerleisten des Lübeck-Modells auf Wangerooge?

wenn ich mich nicht irre, hab ich dir Fotos geschickt :weisnicht:  (rot)

Es gibt ein Foto im Hafen von Wangerooge und da ist der Grauton relativ hell im Gegensatz zu allen anderen schwarzen Dingen wie z.B. Anker usw. daher meine Entscheidung für rot, da ich ja einen Wangerooge Zustand gebaut habe.

Das Farbfoto sieht handcoloriert aus, wobei aber das eine Bild in der Ostsee (wo im Turm ein kleines Fenster ist) auch sehr nach roten Leisten aussieht (Vergleich mit Auspuffquadraten). Das Bild mit dem Schwesterschiff am Kai der Zentrale spricht wiederum für Schwarz ....

Das einzige Bild der Spiekeroog hat auch ein helleres Grau für die Leisten im Vergleich zum Auspuffquadrat ...

Mach doch Grün, das hat keiner :muahaha:

vor 23 Minuten schrieb chripsch:

Ich vermute dass das Boot keinen ebenen Kiel im Sinne von 90° wie bei Sievers hat sondern einen leicht zum Heck abfallenden wenn man es mit den Fotos vergleicht. Wie u.a. der KfK oder die Boulogne Etaples.

Ich weiss nicht welchen Zustand der Plan beschreibt. Die Planseitenansicht der Lübeck in den DGzRS Büchern ist ähnlich, da ist die Plichtwand hinten wie bei Sievers. Vielleicht sieht's auch besser aus wenn das Schiff im Plan gerade liegt, keine Ahnung. Grundsätzlich ist Motor und Maschinerie aber hinten, und wenn dieser Schiffstyp Gas gibt buddelt er sich hinten ein (daher auch nur 8Kn Rumpfgeschwindigkeit). Die Erfahrung, mit meiner Lübeck und einem Video von Titanicmax sagt, dass sich die Lübeck nicht wirklich toll steuern lässt, wenn sie vorn zu tief liegt.

box4.jpg.c7b9d00944527c9b547e3fc2796e3bfc.jpgbox5.jpg.5f057b30f7aa6ccb8ee7072d68d1e36f.jpg

Ich hab mich in etwas an die vorhandenen Fotos gehalten.

Markier den Wasserpaas und dann mach später vor dem Malen mal eine Probefahrt.

VG

Joerg

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Hast Du es mal mit Wärme probiert? PS-Teile biege ich über einer Lehre aus Holz, während ich sie mit dem Fön langsam und gleichmäßig erwärme.
(Ich probe vorher an einem Abfallstück)

Von Moderator JL bearbeitet

Aus Baubericht verschoben

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Hi Skip,

das mit Wärme hab ich mir auch überlegt. War dann allerdings zu faul in den Keller zu gehen um den Heißluftfön zu holen. Und ja, Erfahrung mit Wärmebiegen hab ich leider auch noch nicht. Das mit der Zange hat auch ganz gut geklappt, aber eine Restspannung ist leider noch da. Etwas problematisch ist hier die Verzapfung der Teile am Heck des Aufbaus die nicht so optimal  gelungen ist, auch auf Grund der geringen Materialdicke des PS. 

Nachdem ich in Sachen Süllrand und Aufbau noch "neue" PS-Teile anfertigen darf hab ich mir endlich mal eine eigene Dekupiersäge zugelegt die ich gestern erfolgreich in Betrieb genommen habe.

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Viele Grüße, 
Christian

Edited by chripsch

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vor 21 Minuten schrieb chripsch:

um den Heißluftfön zu holen.

Nach warm kommt flüssig.  Versuchs mit einem Fön, das könnte reichen. Heisluftfön musst du echt vorsichtig sein, tick zu dicht und du hast sowas wie die Uhr im Salvatore Dali Gemälde.

J

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Das Kunststoffteil auf einer von der Biegung geeigneten Flasche oder ähnlichem mit Kreppband fixieren und das im Backofen bei ca. 140° ein paar Minuten erwärmen. Dann abkühlen lassen und schon hast du die perfekte Biegung.

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vor 27 Minuten schrieb Steinbeisser:

Das Kunststoffteil auf einer von der Biegung geeigneten Flasche oder ähnlichem mit Kreppband fixieren und das im Backofen bei ca. 140° ein paar Minuten erwärmen. Dann abkühlen lassen und schon hast du die perfekte Biegung.

Kann funktionieren, aber meistens flacht sich das Rohr im Lauf des Biegeprozesses ab. Hier bietet sich eine zweite Möglichkeit - über den Biegeradius hinweg eine halbrunde Nut in das Biegewerkzeug einarbeiten, die die Rohrwandungen von außen her stützt. Das scheint mit noch die beste Methode zu sein.

Und noch etwas: Die thermoplastischen Kunststoffe sind im Prinzip nichts anderes als supererstarrte Flüssigkeiten. Sie lassen sich sogar bei Raumtemperatur biegen - nur dauert es seine Zeit, bis die die neue, erwünschte Form angenommen haben. Ich benutze dieses Plänomen, um Platten aus PS-Schaum (Depron) in Kurven von mehr als 180° zu biegen.

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Zitat

...habe ich gestern mal provisorisch den Süllrand eingebaut. Dieser ist in doppelter Hinsicht sehr "passgenau". Zum einem passt der Aufbau so wie zusammengebaut nicht auf den Süllrand drauf. Er ist schlicht ein wenig zu kurz, weshalb ich  hier im Aufbau vermutlich innen an den Enden ein paar mm Material abtragen muss.

Hm, ich würde den achteren Süllrand einfach nach ein Stück nach vorne verlegen. Bei meiner Lübeck haben einige Millimeter gefehlt - so viel Material kann man beim Aufbau gar nicht abtragen.

post-10720-0-58653100-1453398024_thumb.jpg

Zitat

Zudem werden an Bug und Heck in den Süllrand Leisten eingearbeitet (Bei den "Strichen" auf dem Foto) an denen später der Aufbau festgeschraubt werden kann.

Habe ich auch so gemacht, sieht aber unschön aus. An geeigneter Stelle mit 2-K-Kleber Neodym-Magneten befestigen und der Aufbau hält.

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vor 8 Minuten schrieb titanicmax:

Bei meiner Lübeck haben einige Millimeter gefehlt

Hi Max,

das scheint dann also ein genereller Fehler des Baukastens zu sein. Das mit der Vorverlegung des »Endes« lass ich mir in der Tat mal durch den Kopf gehen.

Wie hast Du das mit der Höhe des Süllrands gelöst?

vor 16 Minuten schrieb titanicmax:

Neodym-Magnete

Da habe ich leider keine gute Erfahrung gemacht. Hab mich vergeblich bei der Bock und dann bei der Heinz-Orth daran versucht.

Die Verschraubung hingegen bei der Bock hat sich hingegen auch bei Fahrten in schwerer See bewährt :that: Die Schraube am Bug werde ich halt als Antenne oder Kiste tarnen wie bei der Bock. Die Flügelschraube in der Plicht ist hingegen fast unsichtbar aufm See.

Viele Grüße,
Christian

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vor einer Stunde schrieb chripsch:

Wie hast Du das mit der Höhe des Süllrands gelöst?

Die Höhe des Süllrands habe ich nicht verändert. Geplant war einen Innendeckel einzubauen, aber zwischenzeitlich hat die Lübeck einen neuen Eigner gefunden.

post-10720-0-24114000-1458858288_thumb.jpg

Bedingt durch das Innengerüst vom Aufbau ist die Höhe  des Süllrands begrenzt. Eine Möglichkeit wäre vielleicht nach dem Zusammenbau den Aufbau von innen mit 2-K-Klebstoff zu verstärken und dann das Innengerüst herauszutrennen.

vor einer Stunde schrieb chripsch:

Das mit der Vorverlegung des »Endes« lass ich mir in der Tat mal durch den Kopf gehen.

Falls du den Bereich unter der Plicht komplett abdeckst, könntest du dir die Mühe auch sparen.
Deck achtern verschließen und den Süllrand einfach weiter vorne einziehen - auf Höhe der Rückwand des Aufbaus, dort wo der seitliche Süllrand ansteigt.

vor einer Stunde schrieb chripsch:

Die Verschraubung hingegen bei der Bock hat sich hingegen auch bei Fahrten in schwerer See bewährt :that:

In schwerer See - sofern man bei unseren Baggerseen überhaupt von Seegang sprechen kann - ist meine Lübeck eigentlich nie gefahren.
Mit den Magneten habe ich beim 36500 wirklich gute Erfahrungen gemacht, die Methode hat sich auch beim Durchkentern bewährt.

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