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gaffeltoni

suche Beitrag Gyro-Kreiselsystem...

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hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit mal einen Beitrag gelesen, wo es darum geht, ein Boot mit  Kreiselsystem-Unterstützung gerade aus zu steuern, bzw. es darum ging, eine evtl. Abdrift mit Hilfe eines Gyrokreisels zu korrigieren. Weiß jemand, wo sich der Beitrag versteckt hat ?  Denke daran, einen meiner Segler mit so was auszurüsten, um die Abdrift bei Krängung zu kompensieren. Ist so was machbar oder denke ich in die falsche Richtung ?  Gruß,

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Ich glaube das war bei Detlef (Steinbeisser) im Baubericht Hecht.

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Hallo die Herren,

@gaffeltoni : es gibt verschiedene Inertialplattformen aus der Drohnenfliegerei wie Mikrokopter und Pixhawk oder CC3D die entweder diese Funktion - oder direkt ein eigenes Feature "Schiff" aufweisen. Ich bilde gerade für meine Offshore Einheiten das ab - da damit das Schiff auch bei Wind und Welle per Dynamik Position Hold an der gleichen Stelle stehen kann.....wenn der Käptn mal wieder nen längeren Ratsch einlegt - oder Kaffee holt usw.... ;-)

Manchmal bekommt man aber auch aus der hubschrauberfliegerei noch gute Kreisel fast schon nachgeschmissen (von Onkel Wu....gibt's auch welche) - die haben den Heckrotor gesteuert und so beruhigt. Damit ist dann - auf das Ruder gekoppelt quasi ein Kurshalten möglich......

Falls Du Fragen hast...einfach melden....ist kein Hexenwerk und kostet auch nicht die Welt.....

 

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Es gibt ein System, was direkt zwischen Ruderservo und Empfänger gesteckt wird.

Die Frage ist, ob das was bringt. Das System Segelboot könnte zu träge sein, dass der die Bewegung erfasst.

Es könnte sogar kontraproduktiv sein. Wenn ein Segelboot luvgierig ist, will man ja gerade haben, dass zu starker Wind das Boot zwar auf die Seite legt, aber das Boot auch selber in den Wind steuert, und sich dadurch stabilisiert. Bei meiner Diamond hat mir das einige Male geholfen.

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Tatsache ist, dass man hier um das Testen nicht herumkommt - ebenfalls würde ich empfehlen, einen Kreisel mit per Fernsteuerung, veränderlicher Sensivität zu verwenden. Das schöne ist, dass für den Sensor /  Kreisel die Reaktion - also wie träge / schnell spricht die Plattform / Rover auf die Korrektur / verbesserten Steuerbefehle an - recht gleich ist - solange diese nicht zu hektisch reagiert. Wichtig dürfte ferner der gute und entsprechend Maßgabe Hersteller erfolgte Verbau sein - d.h. manche Systeme wollen festgeschraubt sein - andere wiederum auf Schwinggummis sitzen. Hier wäre ggfs. auch die Verträglichkeit auf Lage zu überdenken.

Ich bin gerade dabei, das alles wie beschrieben herauszufinden, da einige Flugsteuerungen die ich aus der Kopterfliegerei noch übrig habe, den künftigen Zertifikaten nicht genügen....und diese haben eben den Betriebsmodus "Schiff".

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vor 5 Stunden schrieb Meinolf Höhler:

Es gibt ein System, was direkt zwischen Ruderservo und Empfänger gesteckt wird.

Die Frage ist, ob das was bringt. Das System Segelboot könnte zu träge sein, dass der die Bewegung erfasst.

Es könnte sogar kontraproduktiv sein. Wenn ein Segelboot luvgierig ist, will man ja gerade haben, dass zu starker Wind das Boot zwar auf die Seite legt, aber das Boot auch selber in den Wind steuert, und sich dadurch stabilisiert. Bei meiner Diamond hat mir das einige Male geholfen.

Das klappt! Habs probiert in der Vela.

Allerdings bringt es eigentlich nix! Der Wind im segel drückt das ganze dann wieder aufn anderen Kurs.... Wie du geschrieben hast Meinolf: eher kontraproduktiv, aber nicht wegen der Trägheit sondern wegen dem Antrieb sprich Wind!

Übrigens: Beitrag jfindet sich ganz leicht beim Suchen im Forum nach Gyro.......): 

chris

 

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jou, ist doch schon mal was, was man bedenken soll....danke für eure bisherigen Antworten. Es geht mir vor allem um meinen Lotsenkutter (siehe Avatar) mit 10 kgs Verdrängung. Wenn der Lage hat, muß ich meistens Stützruder nach Lee geben. Daher meine Überlegungen mit einem Kreisel....

Ich habe noch Verbindungen zu meinen früheren Fliegers und werde da mal hören, ob da noch einer was aus der heli-fliegerei hat.

Bis hierhin schon mal danke,

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Tja, in diesem Fall denke sind die segel bzw die Position der segel/des Mast das Problem - anderer Trim könnte helfen und zwar besser als ein Gyro 

Man müsste versuchen, den Segeldruckpunkt nach vorn zu bekommen, d.h. Achterstag lösen und vorn dicht nehmen. vielleicht kann der Mast ein Stück nach vorn? Zumindest sollte er senkrecht stehen. Wie alt sind die Segel? Sind die "labbrig"? Auch vom Schnitt kann man die Luvgierigkeit beeinflussen, weniger Bauch bei stärkerem Wind.

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Posted (edited)

Eine Abdrift wirst du nie mit einem Kreisel kompensieren können. Das geht höchsten über Gps.
Ein kreisel kann nur eine Lage oder Richtung stabilisieren. Und wie einige hier schon erwähnt haben.
Beim Segelschiff ist das eher kontraproduktiv.
Ich habe es mit den HOTT Kreisel Empfängern in unterschiedlichen Booten getestet und
nur negative Erfahrungen gemacht. Im Motorboot kombiniert mit einem Gps-Sensor sieht das völlig anders aus.
Aber auch da geht's nur wirklich gut mit Schottel- oder VS-Antrieben . 

Edited by Achim_LSG

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ja, o.k., dann kann ich in dieser Richtung meine Überlegungen einstellen....und mich auf den Segeltrimm focussieren.  Aber bei allen meinen Seglern muß ich mit dem Ruder nachhelfen - ist so -..... war ja mal eine Überlegung mit dem Gyro/Kreisel.

Allen noch mal herzlichen Dank für die Ausführungen und Erklärungen, Mast- und Schotbruch,

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vor 25 Minuten schrieb gaffeltoni:

Aber bei allen meinen Seglern muß ich mit dem Ruder nachhelfen

...wir auch ;):that:

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vor 9 Stunden schrieb gaffeltoni:

...Aber bei allen meinen Seglern muß ich mit dem Ruder nachhelfen...

Ich denke, dem Rudergänger auf 1:1 Booten/Schiffen wird es nicht anders gehen. Für Einhandsegler und im Modellbau vor der Zugänglichkeit erschwingbarer Fernsteuerungen gibt/gab es aber sogenannte Windfahnensteuerungen. Das ist/war ein in die Luft ragendes "Ruderblatt" mit Kopplung zum Ruder im Wasser, das trotz Böen dafür sorgt, dass der eingestellte Kurs gehalten wird.
Eine elektronische Umsetzung anstelle der alten Mechanik sollte machbar sein, d.h. die Windfahne könnte heute vermutlich deutlich dezenter in der Größe realisiert werden.

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Dieses Windfahnensytem... Ich dachte auch schon darüber nach. Gleich in doppelter Hinsicht - einmal zum von Dir beschriebenen Zweck der Selbststeuerung und zum Zweiten per Telemetrie als Anzeige des scheinbaren Windes - eine Windlupe also. Das wäre ein interessantes Stück Elektronik...

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vor 39 Minuten schrieb Ralph Cornell:

Das wäre ein interessantes Stück Elektronik...

Mit Sicherheit, noch besser wäre aber die Geschwindigkeitsübermittlung per Telemetrie, speziell fürs Regattasegeln. Dann siehst du direkt, ob KUrsänderung oder Segelverstellung sich positiv oder negativ auswirken.

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Kann mir bloß nicht vorstellen, wie ein Chenikfer-Log en miniature funktionieren könnte. Drucksysteme zeigen erst ab 10 Knoten einigermaßen zuverlässig an. Und die Propellerlösung eines solchen Log müsste praktisch reibungsfrei und wasserdicht sein. Wunschträume... Na ja, träumen darf man ja wohl noch.

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Geschwindigkeitsmessung funktioniert wunderbar per GPS. Ich bin nicht so der Telemetriefuzzi, aber es gibt sicher telemetriefähige GPS Module.

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Oh ja, die gibt's! Das einzige, was dem gegenüberstünde, ist die Messgenauigkeit. 10 m Toleranz sind auf dem Wasser schon eine Menge. Aber; warten wir ab. Galileo kommt...

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Es ist aber schon klar, dass sich der Messfehler auf die Positionsbestimmung bezieht und nicht auf die Geschwindigkeitsmessung.

Geschwindigkeitsmessungen per GPS sind ziemlich genau, besser z.B. als der gemeine Tacho im PKW der ja per Order de Mufti falsch gehen muss.

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