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@JojoElbe Wahrscheinlich richtig. Ich glaube, mich an Teile des Berichts aus dem "Neuen Universum" zu erinnern. Darin war, glaube ich, erwähnt, daß zumindest die großen Tonnen mit Gas beleuchtet waren und für ein halbes Jahr Dauerbetrieb gut waren.

Ja, ich habe auch gelesen, daß die "Repsold" kein Tonnenleger mehr ist, sondern als Versuchsschiff für effiziente Schiffsantriebe dient.

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Moin,

noch ein Nachklapp:

https://www.wsv.de/wsa-toe/schiffe/tonnenwartung/index.html

" Diese Bilderserie entstand am 10. August 2006 auf dem Tonnenleger "Johann Georg Repsold". An diesem Tag stand die Wartung einer unbefeuerten Tonne und der Wechsel einer Leuchttonne im Fahrwasser "Hever", ausserdem der Transport einer kleinen Backbordtonne nach Husum (diese sollte von dort für Wartungsarbeiten per LKW zum Tönninger Bauhof gebracht werden) auf dem Arbeitsplan.

Teil2 ist der Austausch einer gasbetriebenen Tonne gegen Solar.

VG

Joerg

bearbeitet von JojoElbe
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Ich mach dann hier wegen des Krans mal weiter. :D
Die Idee mit den Klemmscheiben,
wie ich es bei den Maschinen im Kopf habe, ist, dass Die KLemmscheibe so gewählt wird, dass alles weitere im Strang so unter last gehalten wird, dass es da immer anliegt.
Jetzt kann ich ehrlich gesagt aus den Bildern den genauen Verlauf nicht voll nachvollziehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Große am Ausleger und die dreifach da das meiste bringen und reichen könnten. Wegen der Vorspannung habe di emeisten eine Feder oder Einstellschraube, um dosieren zu können, wie viel Reibung aufs Seil kommt. Da ich das jetz bei glatten Kupferdrähten kenne, könnte ich mir vorstellen, dass bei Faserseilen deutlich weniger Kraft nötig ist, da sich da mehr mechnisches "verhaken" möglich ist.

 

Daniel

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@DJK94 Das könnte sein. Ich glaube aber immer noch, daß die einfachste Lösung die ist, daß die Seile selbst die Last darstellen und einfach zwischen den Rollen durchhängen sollten. Auch da wäre einiges möglich; z.B. in den Seilgang eine Last einfügen, eine lose Rolle mit einem Gewicht dran. Das werde ich versuchen, wenn es mit der Idee der Kette nicht klappt. Und das könnte passieren. Alles in diesem Kran ist auf einem Rohr montiert, daß in zwei Kugellagern läuft. Unten ist das Rohr offen, dort treten die Seile aus und gehen zu den Haspeln. Nun sitzt die Welle der "Last"-Haspel (also die für die Kranwinde) direkt unter dem Rohr, die Haspel für das Aufziehen des Auslegers etwas seitlich. Dieses Seil läuft also über die Unterkante des Rohres. Die Kante ist natürlich sauber rundgeschliffen, aber es ist und bleibt eine Reibstelle. Wenn ich jetzt das Seil durch eine Kette ersetze, könnten die Kettenglieder über diese Kante "rattern".

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Im Einfachsten Fall vielleicht sogar schlicht ein Blei an einem Wirbel ins Seil hängen, das pendelt dann ggf. je nach Lage zwischen den Rollen, aber bei SPannungsverlust zieht es durch. Geht bestimmt mit einem "Spannelement" schöner, aber als Prinziptest eventuell eine Möglichkeit

 

Daniel

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Hr. SteBa mailt mir gerade, daß die superfeine Kette schon so gut wie auf dem Weg ist. Bald geht's weiter... Indessen bessere ich am Lack herum.

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Im Baubericht ist es jetzt auch schon weiter gegangen. Aber mir kommt da eine Idee: Wäre die "Repsold nicht auch ein ideales Bergungsschiff?

Stellt euch mal den typischen Fall vor: Ein Speedboot stellt sich tot und legt sich auf den Rücken. Mit einem bisschen Glück könnten die Haken des Krangewichts unter das Deck greifen und den Kahn wieder "auf die Beine" drehen...

Und wenn er schon zu viel Wasser geschluckt hat - es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn die Stifte nicht irgendwas zu fassen kriegen würden, hinten am Motor beispielsweise, oder am Ruder. Oder wenn der Havarist eine Plicht hat - das Gewicht einfach da ablegen und langsame Fahrt voraus...

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Hallo Kollegen, ich bin durch Zufall auf dieses Thema gestoßen.  "Repsold-Fans" laufen bei mir offene Türen ein. Ich habe ab 1981 die Repsold nach dem Plan der leider insolventen Firma Scholz aus Wolfsburg gebaut, die Fertigstellung erfolgte aus persönlichen Gründen erst 2013. Funktionen: Fahrt, Fahrtrichtung (klar!) - Raucherzeuger im Abgaspfosten, Beleuchtung,  Soundmodul (Beier) mit Horn, Dieselmotorgeräusch, Musik, Kranfunktionen: "Tonnen" (nicht naturgetreu aus großen Ü-Eiern gefertigt, sind im Wasser absetzbar, aber nicht mehr einzuholen (Wellen, Schiffsbewegung, Wind, usw.) Ein Arbeiter spritzt die an der Seite hängende, mit "Muscheln" bewachsene Tonne" mit Wasser ab. Einer hilft mit Wink-Hinweisen dem Kranführer und am Heck schrubbt einer den Boden (Modelle von Preiser aus dem Bahnsortiment Spur 1 - natürlich alle statisch). Dazu: Lenzpumpe steuer- und backbordseits nach Gusto zuschaltbar. Querstrahlruder, da 1981 noch kein fertiger VSP-Antrieb zur Verfügung stand und eine Drehbank unerschwinglich war. Das QSR ermöglicht "Drehen auf dem Teller" in engen Situationen (Hafenanlagen oder wenn der Wind das Modell ans Ufer drückt).

Der Plan ist im M 1/50, in Teilen auch 1/25 gezeichnet und verfügt über Details, die sonst nicht ersichtlich sind. Teilweise sind diese natürlich auch im Modellbau überflüssig, da man die Unterzüge des Decks und die Decksspanten im Modell nicht mit Nieten und Dreiecksverbindern nachbauen muss. Ein Höhepunkt ist jedoch die Original-Rot-Kopie des Konstruktionsplans des Deckskrans der Firma Kampnagel aus Hamburg, über die ich nach Kontakt mit dieser ebenfalls längst insolventen Firma im M 1/25 verfüge. Nach diesem Plan erschließt sich die Kranfunktion erheblich leichter. Ich konnte daher den Kran sozusagen "auf dem Plan" aus MS-Rohren, MS-Blech usw. bauen, quasi 1:1, sehr angenehm. Natürlich ließe sich der Plan auch maßstäblich durch Scan verkleinern (gegen Kostenerstattung).

Die Funktionen des Krans sind realisiert, Drehen um 270 Grad, Absenken des Kranarms und Betätigung der äußeren Seilführung (die innere mit höherer Tragkraft ist nur Simulation). Die Drehbewegungen werden mit Mikromotoren in gleichartigen Untersetzungsverhältnissen durchgeführt. Zwei der Motoren sitzen auf einer sich mit dem Kran drehenden Scheibe im Rumpfinneren. Einer davon führt die Auf- und Ab-Bewegung des Kranarms durch, der zweite sorgt für das Auf und Ab des Kranseils und seinen mit Bleikugel versehenen Haken. Die "Seile" bestehen aus Angler-Nylon 0,25 mm, das ist gut zu wickeln und läuft durch das Gewicht des Kranarms problemlos auf den Rollen. Das Drehen des Krans erfolgt ebenfalls über Mikromotor, Winkelgetriebe, Zahnscheibe klein und Zahnscheibe groß mit Zahnriemen unter dem "Karussell", auf dem die beiden Hebemotoren sitzen. Gelagert ist das Ganze am Rumpfboden durch ein durchgehendes MS-Rohr 6/2mm, das wiederum in einem 6-mm-Kugellager am Rumpfboden sowie einem zweiten Kugellager im Alu-Deck ist. Verkleidung außsen = PVC-Rohr aus dem Sanitärhandel. Die Fußabdeckung besteht aus einer Verkleidung für Heizungsrohre/Siphonrohre aus dem Sanitärhandel.

Zum Thema "Rettungsboot und Davits" nur kurz: Im M 1/25 gibt es so was nicht zu kaufen. Daher habe ich mit H-Profilen aus MS gearbeitet, siehe Foto. Beweglich ist das alles nicht, auch das Rettungsboot ist Eigenbau (Styrodur-Form, abgeformt GFK, danach mit den Resten eines "Friesen-Nerz" überzogen. Wer das Modell sehen möchte: https://www.parkseeskipper.de/arbeitsschiffe.html Bitte dann die Fotogalerie bis zu den Bildern Nr. 21/22 mit > Pfeil scrollen. Für Details / Fotos bitte um Kontakt: peer47@gmx.de. Detailfotos können gerne auf Anfrage nach dem Detail übermittelt werden, vorab Rohbaudetailfotos anbei.

Noch nur Info: Im M 1/25 hat das Modell auf richtige CWL getrimmt insgesamt ein fahrbereites Gewicht von 20 kg - bitte auch beim M 1/33 diesen Faktor beachten...

Viel Erfolg!

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Hallo, @Petrus ! Du machst mir Mut... Der Kran, muss ich allerdings zugeben, ist auf meiner "Repsold" eine ziemlich abweichende Konstruktion. Ich hatte davon ja im Baubericht ein Bild eingestellt. Bei mir sind auf dem drehbaren Helm des Turms zwei grob dreieckige Träger mit oben abgerundeter Spitze montiert. Zwischen diesen "Laschen" laufen zwei Achsen. Eine trägt die zwei Rollen, mit denen die zwei Kranseile so umgelegt werden, daß der Zug senkrecht durch das Tumrohr nach unten zu den Winden geht. Weiter oben sitzen drei größere Seilscheiben auf der 2. Achse.

Und die Konstruktion des Davids erschließt sich mir schon gar nicht. Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir davon eine Konstruktionszeichnung (auch 3-Seiten-Ansicht und vielleicht sogar weitere Fotos schicken könntest. Muß nicht umsonst sein.

Aber der Kran... Setze mich heute also an die Werkbank. Kran muss warten, ich baue ein abgedichtetes Stevenrohr für den "Neptun" eines meiner Modellbau-Kids. Mit Schmiernippel.

Stehe auf, um mir einen 4'er Stellring zu holen - und merke nicht, daß sich das schon abgebaute Kranseil in meinem Pantoffel verfangen hat... Krach! Kran liegt am Boden. Beide Dreiecksträger abgebrochen und verbogen , und der Mast des Kranscheinwerfers ist weggeplatzt. Ich habe ungelogen fünf Minuten lang geflucht! Und nicht harmlos!

Aber - ein Neuanfang bietet Möglichkeiten. Der Lack an diesem Kran hat mir sowieso nicht gefallen. Zu viel Unebenheiten von meinem ersten Löt- und Reparaturversuch, und die Ausrichtung der Achsen war auch nicht ganz korrekt.

Also - den alten Lack runter mit der kleinen Proxon-Drahtbürste. Und ab mit den Lötzinnresten auf den Dreiecksträgern und dem Turmhelm!

Dreiecksträger gerichtet (Warum der Erbauer dafür Kupferblech genommen hat, ist mir nicht klar). Noch einmal verlötet, diesmal mit Lötpaste. Und diesmal auch verschraubt. Das sollte halten!

Nun bin ich am Grundieren und Spritzspachteln. Der Lack wird mich noch Zeit kosten, aber das ist billig.

Die unteren Umlenkrollen bestanden aus einem Stück - warum? Weg damit und neue Rollen gedreht, zweiteilig diesmal, für jeden Seilgang eine. Rollen (Ms) schwarz gebeizt. Und weil ich schon mal dabei war, habe ich auch gleich die ganz dünne Kupferkette, die ich anstelle des Aramidseils genommen habe, schwarz gebeizt.

Jetzt wird noch gespachtelt, und dann bin ich so weit, denn Lack neu auftzubauen. Mal sehen...

bearbeitet von Ralph Cornell
Schreibfehler

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Servus Ralph!

Gerne bin ich behilflich, wenn es um Details geht, unabhängig wo das Teil steht, sitzt oder liegt. Ich werde mal Fotos nachfolgend einstellen. Da der Nachbau der Teile nach Plan vonstatten ging, muss ich mir den Plan nochmals ansehen, es ist ja schon einige Jahre her, dass ich mein "Messing-Bergwerk" für die Repsold aktiviert hatte. Fotos von der Davit-Anlage sind beigefügt. Wie schon beschrieben, ist das Beiboot nicht absenkbar sondern lediglich Attrappe, wirkt aber trotzdem authentisch.

Die Seilführungen für die beiden Davits sind nach Plan und durchaus als komplex zu bezeichnen, aber machbar. Das mit den Plan-Fotos dauert noch etwas...

Nach Deinen Ausführungen - ich habe den Anfang Deiner Story noch nicht gefunden - scheint es sich bei Deinem Modell um ein bereits gebautes Teil zu handeln ("...warum der Erbauer Kupferblech genommen hat...."). Aus meiner Erfahrung folgendes: Das Kranoberteil (also ab dem Kegel, der die 4 Rollen trägt), war bei meinem Modell lediglich mit Uhu Plus endfest mit dem Unterteil verklebt. Bei großer Hitze im Sommer hielt dieser Kleber nicht, was er versprach. Unter Belastung mit einer "Tonne" (ca 200 Gramm Gewicht) löste sich der Kleber und der Kranarm lag auch schon auf dem Deck, wo er nicht hin gehört. Abhilfe schuf ein 6 mm Gewindestab - es hätte ebenso ein MS-Rohr sein können, aber der war gerade zur Stelle. Durchgezogen zwischen Basis und dem Kegeloberteil kann nichts mehr abbrechen. Nun gibt es keine Hebeprobleme mehr. Ich kann daher für den "Echt-Betrieb" nur dazu raten, keine Weichlötungen und auch kein weiches Buntmetall wie Kupfer zu verwenden, sondern stattdessen Messing halb-hart (1 mm stark). Wer hart löten kann, ist auf alle Fälle im Vorteil. Lötpaste verwende ich selbst nie, sie hat nach meinen Erfahrungen den Nachteil, eher früher als später eine Art "Grünspan" zu erzeugen, der die Lötstelle brechen lässt, sie ist m. W. auch säurehaltig. Wenn Weichlöten, dann nur "Löthonig", der basiert auf Nadelholz-Harz, ist ohne Säure und "riecht auch noch gut..."

Für weitere Fragen stehe ich gerne weiter zur Verfügung, auch in Sachen Antrieb und Nebenaggregate. Übrigens: Es gibt einen tollen "virtuellen Rundgang" auf der Repsold, hier zu sehen (falls Du ihn noch nicht kennen solltest):

http://www.die-insulanerin.de/Rundgang_Repsold/tour.html

Das Video ist mit Flash 9 zum Laufen zu bringen. Man kann mit Mausklicks so ziemlich alle Decksdetails der Repsold quasi besichtigen, alle Richtungen 360 Grad, auch nach oben. Mir hat das bei bisdahin unbekannten Details geholfen, die der Bauplan nicht enthielt. So erfuhr ich erst durch den Rundgang, dass auf dem Dach des Brückenhauses noch ein kleines hzweites Radar sein Wesen treibt. Der Rundgang ist auf alle Fälle sehenswert.

Fotos: Davit-Konstruktion (7262), Umlenkung der Seilzüge (7263), Motor-Attrappe mit Seilrolle (wickelt beide Kabel für 2 Davits auf - 7264), Beiboot mit Deckabstützung links (7265).

Viel Erfolg !

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Aha! So, wie es für mich aussieht, bringt das Gewicht des Beiboots den schräg nach oben rechts gerichteten Träger dazu, nach vorn zu kippen, bis er auf der diagonalen Traverse aufliegt. Eine interessante Konstruktion.

Da ich nicht die Absicht habe, das Beiboot funktionsfähig und absetzbar zu machen, würde für meine "Repsold" auch eine Konstruktion aus PS-Profilen genügen. Aber was die Maße angeht, müsste ich raten. Darum meine Frage nach Planzeichnungen. Die könnte ich notfalls auch selbst skalieren lassen, um auf meinen Maßstab zu kommen: 1: 32 oder 1:33.

Wenigstens gibt es Figuren in diesem Maßstab! Für meine "Weser" war es schwierig genug, passende Figuren zu bekommen.

Das mit dem 2. kleineren Radar wusste ich schon, aber so deutlich wie auf dem virtuellen Rundgang habe ich es noch nie gesehen.

Eines der Geräte auf dem Peildeck ist ja leider abgedeckt - ich schätze, es ist ein Peilkompass?

Arbeit wird's auch bei mir an Bord geben - einer der Ausgänge meines Beier-Moduls ist schon fest "verbucht" als ein Schweißlicht...

bearbeitet von Ralph Cornell
Hinzufügung
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Hallo Ralph, sicher genügt für eine nicht funktionsfähige Attrappe der Davits auch ein H- bzw. U- (auch C genannt)- Profil aus ABS oder ähnlicher Ware. Hätte ich auch nehmen können, aber ich bin eher auf Messing ausgerichtet.. Ich werde mal meine Baupläne hervorkramen und speziell den Trakt der Davits mit Seilführung usw. fotografieren. Für die Übermittlung von Plankopien wäre Deine Adresse nötig (e-mail: peer47@gmx.de). Der Fuß, mit dem sich die Teile auf Deck abstützen, ist sehr wichtig, sonst hält die Konstruktion nicht - auch aus diesem Grund habe ich das stabilere Messing genommen. Seit 5 Jahren hält dieser verklebte und verschraubte Fuß den Echtbetrieb aus (Abnehmen und Aufsetzen des Oberbaus). Gewicht des Beibootes: Ob es maßstäbliche Fertigprodukte in 1/33 gibt, habe ich noch nicht eruiert. Ich habe ein Stück Styrodur-Abfall genommen, das ca. 6 cm Stärke hatte. Dann wurde der Plan auf 1/25 im Bereich Beiboot auf dem Scanner vergrößert, die Draufsicht gedruckt und ausgeschnitten, auf´s Styrodur geklebt und ausgesägt. Die seitliche Form wurde nach Gefühl und Planansicht geschliffen. Eine große Plastikschachtel mit Gips und dem üblichen Procedere ergab dann die Negativform, aus der ich eine relativ leichte GFK-Rumpfschale ziehen konnte. Die Innenseite ist nicht besonders publikumsträchtig, weshalb sie mit einem Stück aus einem uralten "Friesen-Nerz" (Wetterjacke gelb) verkleidet wurde. Man kann natürlich auch beispielsweise Styrodur formgerecht zuschleifen, spachteln, lackieren, ist auch sehr leicht. Fotos: abgestützter Davit mit begehbarer Gitterkonstruktion, Repsold geschoben von "Castor" (rechts) und "Pollux" (Castor ist eigentlicht auch ein "Pollux".. maßstäblich ist hier natürlich nix!

Viel Erfolg weiterhin , Grüße aus Oberbayern!

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Hi Ralf, anbei eine Kopie aus dem 1/50 Plan der Repsold bezüglich Davits und Rettungsboot. Leider gibt die Zeichnung nicht allzu viel her; eine Umrechnung von 1/50 auf 1/33 dürfte aber machbar sein, der Scan ist 1:1 erfolgt. Ich sende Dir die Druckversion, da hier nicht darstellbar (mehr als 450 kb).

Ich suche noch nach s/w-Fotos, die es vor 35 Jahren vom "Maritim-Verlag B. Scholz/Wolfsburg" über die Repsold gegeben hat und die irgendwo archiviert sind. Soweit erinnerlich, haben mir diese Fotos geholfen, die etwas komplexe Konstruktion zu verstehen. Lt. Originalplan "REPSOLD"  der "Hitzler-Werft" handelte es sich um "SCHAT-Davits Type H0". Die Firma Schat scheint nicht mehr zu existieren - kein verfolgbarer Hinweis im Netz. Vielleicht hilft aber eine Anfrage bei der Werft: info@hitzler-werft.de. Ich habe von dieser Werft immer Antwort auf Fragen, sogar Plankopien erhalten - ist allerdings schon mehr als 30 Jahre her. So, jetzt noch ein paar Fotos von den Davits.

Schöne Grüße!

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Vor dem doppelt gekrümmten Hauptarm des Davits fürchte ich mich schon jetzt! Aber ich denke, das bekomme ich hin mit 2mm ABS und angeklebten Streifen. Da bekommen meine Leimzwingen Arbeit! Alles andere sieht mir aus wie C- oder L-Träger, das sollte es fertig geben.

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Hi Ralph, so ist es, einige H, U- und L-Träger sind zu verbauen. Leider gibt die Draufsicht  nicht all zu viel von der Konstruktion her.

Sobald ich meine S/W-Archiv-Fotos gefunden habe, werde ich die kopieren und Dir senden. Versand der Kopie des Plans (Davits mit Boot) per Post läuft!

Grüße Petrus

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Hi Ralf, Plankopien und Fotos aus der alten "ModellWerft 1982" sind unterwegs - ich hoffe, die Unterlagen helfen beim Nachbau der Davits!

Grüße

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Ralph,
am Speciherplatz kann's nicht liegen, da sind 37 von den erlaubten 97 MB belegt.

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