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JojoElbe

7m Strandrettungsboot GESINA, 1:10

Empfohlene Beiträge

Moin moin, hier schon mal die Ankündigung meines nächsten Projektes, dem 7m Strandrettungsboot GESINA in 1:10.

Es gibt zwar zwei Bausätze zu kaufen, trotzdem will ich meine ersten Bau nach Plan versuchen.

Eine aktuelle Diskussion über die 7m SRB lief (und läuft) in einem der Paralleluniversen, dort wird der Baubericht auch erscheinen, eventuell auch nicht in einer 1:1 Kopie (in den Diskussionen sowieso nicht). Ich glaube aber schon, dass es dem einen oder anderen nützen kann da nicht jeder in zwei Universen unterwegs ist (oder sein will). Außerdem gehört die GESINA einfach zu den Bauberichten des MRB LÜBECK und der WILMA SIKORSKI hier im Forum, waren sie doch schließlich alle drei auf Wangerooge stationiert.

gesina2017-800.jpg.60cf8dd1a9430f41c3fd5392653efc9b.jpg

7m Strandrettungsboot GESINA, 1971-1978 stationiert auf Wangerooge, danach Horumersiel, wo ich sie das erste Mal fotografiert habe. Seit 1997 Museumsschiff am Wangerooger Leuchtturm. Die Farbgebung auf dem Foto entspricht ungefährt der aus der Wangerooger Zeit, mit grauer Reling.

Den Bauplan habe ich schon (1:10), auf meine 80cm breite Werft passt das ca. 68cm lange Schiff auch. Den 'Plan' wie ich da jetzt rangehe entwickel ich gerade. Startidee ist Baumaterial ABS oder PS statt Holz...

OKIDOKI, mal schauen wie es weitergeht.

VG

Joerg

P.S.: Wenn wirklich alles hakt kann ich mir immer noch einen der Bausätze kaufen.

-->> Kommentare zum Baubericht

 

bearbeitet von JojoElbe
kommentarlink eingefügt
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Moin moin,

Bauplan ist in überlappenden A3 Teilen kopiert und gescannt, so dass ich die Zeichnungen einzeln vorliegen habe. A0 ist einfach zu groß und unhandlich.

Nachdem ich erst die Spanten im Illustrator in Vektorgrafik umgesetzt hatte, hab ich nach kurzer Erklärung auch den Decksbogen hinzugefügt.

gesina-spantenriss2-web.jpg.432d840ab2885caa190d581653274892.jpg

Soweit der Spantenriss mit Deck (wenn ich es richtig verstanden habe).

Mal schauen, ob ich die Spanten in Blender heute aufgestellt bekomme. Vom Gefühl her müsste es richtig sein.

Da ich zum ersten Mal nach Plan baue, gab's nur zwei Möglichkeiten, entweder ein Pappmodell oder 3D um zu lernen. Sonst wäre zuviel Material draufgegangen. Das 3D Modell könnte ich mit einem 3DCAD Programm machen, aber da ich sowieso für die Arbeit mit Blender3D etwas mehr machen möchte, habe ich mich dafür entschieden.

VG

Joerg

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Moin moin,

ich hätte doch Pappe nehmen sollen....

Seitenriss in Blender übertragen, an sich ganz einfach, aber wieder am Computer...

seitenriss-blender-800.jpg.b9f59382e68a64427bc640cc367710da.jpg

Wie man sehen kann sind die Konturenlinien und der Seitenriss in unterschiedlichem Maßstab. Entstanden mit JPEG auf orthoginaler Ebene platziert und nachgezeichnet. Sämtliche JPGs aus den Scans erstellt haben die gleiche Auflösung und das gleiche Format sollten also auch die gleiche Darstellungsgröße in Blender haben, dachte ich.

Nun, eine Lösung ist die drei Skizzen auf ein Bild zu vereinen. Oder hochskalieren. Den Abstand der Spanten habe ich einfach erstellt, indem ich ein im Photoshop gezeichnetes Abstandsquadrat (zwischen zwei Seitenrissen) von der Seitenansicht in die Seitenrissgrafik kopiert habe. Somit sollte der Abstand stimmen und hochskalieren der anderen Objekte wäre kein Problem. Aber ich werde morgen mal versuchen eine generelle Lösung zu finden, vielleicht ist es nur irgendwo ein falscher Parameter (auf die Schnelle hab ich nix gefunden).

Slow but systematic, vielleicht sollte ich nebenbei eines der anderen Projekte weitermachen, denn eigentlich wollt ich ja basteln.

Schönen Restsonntag,

Joerg

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Moin moin,

Seitenansicht hinzugefügt und weiteres, wobei ich eine Linie aus versehen gelöscht habe.

Nachdem ich die Seitenansicht mit der mittleren Deckshöhe drin hatte und die Höhhe des umlaufenden Stoßfängers ist klar: Den Spantenriss hab ich noch nicht ganz verstanden...

seite-blender-800.jpg.6078b4d2f3b788750a769840bcdb56fa.jpg

 

Spanten von RECHTS nach links ( < 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 >  , 0 fehlt...)  die 1, der kurze pass unten (hat nen Knick) aber Deck ist zu flach . 2.3. sind zu kurz  4?  5,6,7 sind ok, 8,9,10 wieder nicht, 10 ist unten viel zu lang...

Beim Blick auf den Spantenriss: die 0  hab ich schlichtweg vergessen. Vorn kann ich den geraden Teil (Totholz?) vom Spantenriss weglassen, dann pass der Teil von unten bis zum Stoßschutz, dass Deck ist trotzdem falsch. Hinten wiederrum muss der gerade Teil unten dran bleiben, wegen dem Kiel.... 

Brat mir einern 'nen Storch.

Ich werd jetzt mal den Decksbogen nehmen und ihn in die 3D Zeichnung einpassen, mal sehen ob er die Spanten trifft...   

 

Wenn ich auch einiges falsch verstehe, mit dem 3 D Modell geht's doch besser Lösungen zu suchen oder den Plan besser zu verstehen.

VG

Joerg

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Moin moin,

der Abstand der Spanten ist auf den unterschiedlichen Ansichten nicht exakt gleich. Sind zwar nur mm, aber sollte nicht sein.

gesina-blender-3-800.jpg.ea31d76cd7f0c2489219fe2e9068afa7.jpg

Schon mal angefangen Oberflächen einzufügen, da findet man dann noch die eine oder andere Ungenauigkeit, oder Aufbaufehler. 10 Spanten sind rechts gezeichnet und links gespiegelt, einer anders herum... versuch mal die zu verbinden... Aber ich lern ja auch Blender noch.

VG

Joerg

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Moin moin,

immer schön Zwischenzustände abspeichern...

Nachdem die letzte Spielerei mit den Flächen gezeigt hat, dass ich auf dem richtigen Weg bin, habe ich den Zustand davot genommen und weiter Ansichten zugefügt, die Plichtrückwand, den Plichtboden, die Spanten wurden zum Teil aufgeschnitten, das Laufdeck und der Aufbau (noch nicht alle details) folgten.

meshlines-blender-750.jpg.f85f75c9501043ad8a3abd7037eb4e43.jpg

So ähnlich sah der Nudelteller vom Abendbrot aus :p

Nachdem alle Zeichnungen dem eigentlichen Bauzustand entsprechen korrigiert und im Prinzip eingefügt sind (ein paar Deteils fehlen natürlich noch)  werde ich jetzt versuchen die Plichtwände zu den Spanten zuzufügen und auch einen Süllrand für den Aufbau zu Planen. Dann heisst es die vielen Spanten und Verbindungen noch einmal durchzugehen und auf Ausrutscher zu achten (die tauchen immer wieder mal auf). Schließlich will ich die 'neuen' Spanten und ein paar Hilfsspanten wieder herausschreiben und danach mit dem Bau beginnen. (klingt das einfach)

Das die GESINA neben dem alten Leuchtturm von Wangerooge steht hat übrigens noch einen Vorteil, man bekommt eine fast perfekte Draufsicht.

>> Draufsicht

Schönes WE,

Joerg

 

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Moin moin,

war grad mal fühlen im Modellbauladen.... (hab natürlich auch was gekauft, aber nicht direkt für die Gesina)

Woraus mache ich den Rumpf, zumindest den Aussenteil und das Deck? Im Moment geistern 2x2mm PS Spanten und ca. 1,5mm PS Planken bzw Stücke genauso im Kopf rum, wie Holz und eine Epoxi-/Polyester-Schicht.

Die Vliesmatte war aber schon ohne Harz ganz schön schwer, wenn ich da 5mm Holzspanten nehme und und 1,5 mm dicke Leisten bzw. Sperholz zum Beplanken kommt ja noch einiges dazu.  Oder besser Balsaholz, wenn ich das mit Harz/Vliess beschichte? 

Bei PS hab ich dann wieder Zweifel, dass es lange hält...  :weisnicht:

Einfacher ist da die Überlegung wie ich den Aufbau vom Rest trenne. Da werde ich den Aufbau mit der Rückwand bis runter zum Plichtboden als ein Stück fertigen. Ähnlich wie beim 9,5m SRB von Graupner.  Auf dem Rumpf bzw. Deck den Süllrand hoch bis unter die Fenster, das sollte reichen.

Unter der Plicht ist ja nicht viel Platz, ich hab aber immerhin ein Bild gefunden, wo die Akkus neben dem Motor unter dem Aufbau zu finden sind.

https://www.bilder-hochladen.net/files/big/heuo-je-ca9c.jpg

Damit wäre die Platzfrage wahrscheinlich gelöst, wenn auch noch nicht im Detail. Kommt als nächstes die Motorfrage. Normal würde ich den von der Lübeck versuchen, aber die alte Conrad Gurke gibt's natürlich nicht mehr.  "Der Motor von Conrad hat eine Nennspannung von 9.6V wird aber mit 7.2V betrieben werden. 13000 U/min bei maximalem Drehmoment (4.25Ncm) könnte vielleicht noch ein bischen zu schnell sein."  Was er auch ist.

600er Motor? 40er Schraube? 4mm Welle oder besser 6mm?   1:10 klingt so groß, aber von der Länge ist sie genauso lang wie die Lübeck.

Genug gestöhnt,

VG

Joerg

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Moin moin,

habe ein bisschen weitergespielt mit Blender. leider klappt die Ausgabe in SVG nicht, werd ich auch noch hinbekommen. Aber dafür dxf, welches falsch skaliert ist. Bei den Spanten aber kein Problem, die Brauch ich ja nur auf den Spantenriss legen und hochskalieren, sind ja nicht völlig anders. Gut, alle sind auch noch nicht fertig.

Die Spanten mit dem Deck sind im prinzip ja kein Problem, da durchgehend.

Hier jetzt ein Beispiel aus der Plicht, der Spant stützt die Seiten und den Boden der Plicht. Die Plicht soll auf jeden Fall aus PS gebaut werden.

beispielspant-800.jpg.92140289549371665bb5f81bf4a4ed43.jpg

Links oben das Original, die überstehende Rumpfwand ist dünn und nicht hoch, in 1:10 ein paar mm. Trotzdem sollte sie aussen wie innen Versiegelt sein. Die Dicken sind nicht Maßstabsgetreu, auch die innere Form des Spants ist eine Skizze.

Mit dem Laufdeck zusammen habe ich zwei Versionen im Kopf: 1. Laufdeck aus dünnem Sperrholz und mitversiegeln (Gewebe/Vlies/ usw. + Epoxy). Oder Version 2: Laufdeck aus PS und das obere Stück der Rumpfwand auch aus PS. Die Versiegelung nur drumherum.  Oben drauf kommt später ein geöffnetes dünnes PS Rohr.  --- das Loch für die Welle fehlt auch noch.

Stoßfängeraufnahme und Totholzaufnahme könnte ich mit der letzten Epoxy Schicht kleben?

Hab ich was übersehen? :weisnicht:

VG

Joerg

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von JojoElbe
falsche Bildversion

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Moin moin,

Blender ist schon schräg.... da hat man erst die Einstellung zum exportieren eine SVG... später irgendwas geändert und die Option ist nicht mehr wählbar, dafür wird bei jedem Rendern (orthogonale Ansicht zumindest) ein SVG herausgeschrieben, dafür schreib er aber kein gerändertes PNG raus. Das Programm hat einfach zuviele Möglichkeiten.

Ausprobiert habe ich auch noch das dxf Format, da bekommt man im CAD Programm dann ein 3D Bild, wobei jeder Vertex ein einzelnes 'Objekt' ist... Das geht bestimmt auch mit Verknüpfung oder ähnlichem, aber gut zu wissen.

spanten-final-sm.jpg.2f01878fdb8ed9368b49848736e9a987.jpg

Trozdem, der erweiterte Set von Spanten ist jetzt als Objekte im Illustrator vorhanden. Leider nicht im exakten Maßstab, aber dafür hab ich ja den Original-Spantenriss.  Damit ergab sich ein Skalierungswert von 117.5 %. Hätte ich natürlich auch an den Original-Maßen skalieren können, aber dazu komme ich gleich noch.

Um die richtige Höhe zu bekommen, habe ich in Blender einen waagerechten Balken zugefügt. Damit lassen sich die einzelnen SVG Dateien ausrichten (wobei Sicht und Kamera auf frontal orthogonal gestellt sein sollten).

spanten-fin-seite.jpg.2c19e6193fb902640c2dfbe5c1943205.jpg

Nicht exakt von der Seite gesehen kann man die zusätzlichen Spanten erkennen. Die Spantenform wurde dafür geschätzt-gemittelt. Zur Not später etwas unterfüttert oder abgeschliffen, wobei ich mir sicher bin, dass das nicht viel sein kann.

Jetzt habe ich die Spanten im Illustrator vorliegen und muss nur noch die 'Träger' drankleben um sie Kopfüber auf die Helling zu montieren (dafür auch der Balken als fest definierter Abstand).  Hätt natürlich gleich mit fertig sein können, aber Werkstatt und Dreck sind an diesem WE verboten, draußen regnets also hab ich keine Eile. Für einige Spanten brauch ich dann eh den DinA3 Drucker.

Jetzt komme ich mal zu den Maßen:

'Baut doch was ihr wollt'  und vor allem 'schlecht kopiert bleibt schlecht kopiert'

Wikipedia:  Länge 7m, Breite 2,34m  (über Alles, also mit Stoßfänger)

Info auf Wangerooge: Länge 6,93m, Breite 2,34m

Angaben auf Bauplan Tamina (ohne Stoßfänger): 6,80m, 2,22m

Stoßfängerdicke geschätzt aus Zeichnungen: 6.4-6.7cm

Angaben auf Bauplan Tamina (mit Stoßfänger, max.): 6,93m, 2,35m

Zeichnung auf Bauplan: Länge 67.2cm, Breite 22,0cm (mit Stossf: 68.6cm, 23.4cm)

Breite max. meiner Spanten 221mm ...

wenn man alles mal vergleicht kommt man auf ca. 1% Abweichung (vor dem Bauen). 

Ich mach einfach mir zuviel Gedanken :weisnicht:.

Spanten werden aus 4mm Kiefer gebaut. 5mm im Baumarkt absägen lassen, Zuhause nachgemessen 4mm.  f***, aber zumindest ist es plan.

Nächste Woche geht's dan hoffentlich los.

Schönes WE,

Joerg

 

 

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Moin moin,

ich konnte doch noch kurz in meine Werft und habe einen Testspant ausgesägt (Spant10 im Bug):

JMH_1093-800.jpg.2f0d7c46a4cf02434b549eefd05403a7.jpg

Außen mit einseitigem feinen Sägeblatt (dem einzigen) und innen mit 360Grad Kunststoffsägeblatt (davon hab ich natürlich einige ...).

Handsägen ist mühsam, geht aber - jeden Abend eins oder so... Feinsägeblätter (das einzige, daher keine Packung und kein Name... ist locker 15 Jahre her seit ich die Laubsäge mal für einen Tag benutzt habe).

Die Befestigung zur Helling hin (oben) ist ca. 1cm breit oder hoch. Reicht das? Kommt mir etwas wackelig vor, aber ich wollte eh ein oder zwei Verbindungsstege aus Balsa dazwischenkleben.

Der Kiel fehlt noch, daher auch nur ein Testspant. 

Der Motorraum ist auch noch unklar, da könnte ich aber Bodenträger mit in die Spanten einbauen, vielleicht 2 verschiedene  Stufen. So dass ich da später eine Platte draufleimen kann und auf der dann den Motorhalter usw.. Oder Motorhalterebene in der Mitte und Akku hochkant links und rechts davon. Ich glaub ich geh nochmal zu Blender3D.

VG

Joerg

 

 

 

 

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Moin moin,

"Aabeit zieht Aabeit nach sich!"

... nicht nur beim Modellbau, seufz.

Hab dann aber doch noch den 'Längsspant' (wie auch immer das richtig heissen muss)  in Blender erstellt und via illustrator zu Papier gebracht, dabei als 2 quer und 3 hochkant dinA3 ausgedruckt. Glücklicherweise, denn den mittleren hochkant Ausdruck hab ich zum anlegen bzw. zusammenkleben der zwei quer A4 Drcuke verwendet udn siehe da, eine kleine Lücke. Vielleicht nur 2mm, aber das läppert sich.

JMH_1094-800.jpg.5892142ba2e3b705a79088dd57d029ad.jpg

Teilweise ist das ja auch der Kiel. Wichtig, die Markierung für die Welle. Vergessen: die Markierung für's Ruder....

JMH_1095-800.jpg.e2b186569a6a4125ca7d53debd0c2eca.jpg

Sägus Laubus.... Aussenumriss mit Metallsägeblatt, innen teilweise Metallsägeblatt und teilweise 360Grad Holzsägeblatt, innen ist ja nicht so wichtig.

Der Kiel muss noch abgerundet werden und eventuell schneide ich vorn noch das Stück für den Gummistoßfänger raus.

Material: Pappelsperrholz 1cm, unten hätte mehr Gewicht gutgetan, aber oben weniger ist auch nicht schlecht. Von innen soll es später mit dünnflüssigem Epoxy versiegelt werden.

Im Vergleich zur Lübeck:

JMH_1096-800.jpg.f1483b12132134ab7e3af85d316ed600.jpg

OK, ein bisschen Weitwinkel, eigentlich sind die fast gleich lang, aber die Gesina wird schon deutlich fetter.

Noch ein bisschen schleifen (nach dem sägen will der Arm nicht mehr so) und dann mal die Spanten anpassen...

VG

Joerg

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Moin moin,

hab' Spant 9 und 8 ausgesägt.... und mir gerade eine gebrauchte Dekupiersäge gekauft :sh: 

Mein Masochismus hat seine Grenzen gefunden.  (ist aber auch nicht der optimale Arbeitsplatz dafür)

 

Sollte man Bug bis Spant 10 und Heck bis Spant 0 lieber aus einem Balsa-Block machen?

VG Joerg

 

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Moin moin,

die Bucht hat geliefert und ich hab's gleich ausprobiert:

JMH_1247-800.jpg.33f44bd640fe359757c8ad762ea28eee.jpg

Mit einem beiliegenden Sägeblatt für 'weiche Materialien'  ging es mit dem Spant prima voran. Nur die Lautstärke ist etwas heftiger, als mit der Säge. Muss noch eine dicke Moosgummischicht organisieren, sonst ist spätestens um 20:15 Schluss.

Gibt's Sägeblätter mit denen man 1.5-2mm PS damit sägen kann?

VG

Joerg

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Moin moin,

mal ein kurzer Zwischenbericht. Ich hab mal wieder eins von den Weihnachten wo man Abends kaum Lust zum basteln hat.

Bei der Säge kann man schon durch kleine Verstellung viel Lärm vermeiden oder erzeugen, schon alleine durch die Spannung des Sägeblattes. Der Haken der Proxxon Säge ist das geringe Eigengewicht, aber da ich eh Platzmangel habe ist der Vorteil der Größe (wenn der lange Halter abgenommen ist) schon sehr wichtig.

Sägen... das erste Sägeblatt hielt 5 Spanten, dann kam der 6. und hat gleich 3 gefressen. Lag zum einen vielleicht an der Richtung im Holz (Spant um 90grad zu den anderen im Holz gedreht,  damit vermehrt die gegenan-Richtung) zum anderen wohl an der Feineinstellung bzw Justage des Sägeblattes. Vielleicht war es nur auch ein schlechter Tag. Danach gings jedenfalls besser und für die Restspanten ist nur noch ein Sägeblatt draufgegangen.

Gesägt wurden an mehrenen Tagen jeweils 1-3 Spanten pro Abend.

DSC02940-800.jpg.9bf7d1a9109019a2d7aaa70c87c0200e.jpg

Fehlt teilweise noch etwas Nachschliff mit der Maschiene, das geht aber nur draussen, und da ist's im Moment dicht am Frost.

Die Welle werde ich mir von einem Vereinskollegen bauen lassen, der Aussendurchmesser vom Stevenrohr wird bei 7mm liegen. Der kielspant ist 10mm dich, das wird eng. Da der Kiel hinten sowieso breiter wird, habe ich an beiden Seiten 4mm Sperrholz aufgeleimt. Damit konnte ich mir das Loch für die Welle bohren lassen (auf dem Bild ist nur ein Beispiel).

Der Kiel muss natürlich noch in Form geschliffen werden, aber das geht nur draussen .... aber das hatten wir schon.

Die (hoffentlich) passende Schraube habe ich schon auf einem Flohmarkt erstanden und das Ruder ist gerade in Arbeit, da es unter dem Deck bewegt wird, muss die Konstruktion zusammen mit dem Einpassen des 1. und 1,5. (direkt an der Plichtrückwand)  Spantes erfolgen.

Ruderkoker wird aus (ca) 4mm Innendurchm. Messingrohr gebaut, mit einer zweiten Hülse zum Deck, damit der Anschluss für eine Pinne ermöglicht wird. Die Ruderachse(?) selbst wird aus V2A und bekommt unten ein wenig abgedreht um sie in der Kielverlängerung aufzunehmen und oben, ab Ende des Ruderkokers, ein Gewinde.

DSC02939-800.jpg.94b649ec1ffa15917bf7be319c9570ae.jpg

.... Stand heute.

Nächste Schritte: Ruder, Bau, Einbau und Steuerung. Kielverlängerung und Heckspant bzw. Ruderhacke. Und sobald es an einem der freien Tage mal wärmer wird, schleifen, schleifen, schleifen.

VG

Joerg

Kommentare: 

 

bearbeitet von Chris DA
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Moin moin und schöne Weihnachten!

Da ich leider zwischen den Jahren Arbeiten muss bleibt nur wenig Zeit zum basteln. Sylvesterschippern liegt auch an, dafür ist dann die Lübeck nochmal dran, mit einem Verstärkerbau und neuem Lautsprecher für den Motorsound.

Aber zumindest das Ruder für die GESINA habe ich schonmal gebaut.  4mm V2A Stange, unten 2mm auf 3mm abgedreht (abdrehen lassen) und oben M4 Gewinde war Freitag vor Weihnachten fertig.

Ohne in Blender3d hereinzuschauen die Form aus dem Bauplan kopiert:

JMH_1857-600.jpg.45463ff4b3f50edd8054638b4c9c5bb1.jpg

Die beiden Aussenseiten des Ruders stehen ein wenig über, warum auch immer. Vom Maßstab her hätte ich zwei dünne PS Plättchen draufkleben müßen, aber da unter Wasser pfeiff ich mal auf den Masstab und nehm 1.5mm PS. Um die Dicke ungefähr hinzubekommen und um die 4mm Ruderachse zu covern brauche ich 4x1.5mm PS.

Auf jeder Hälfte sind zwei etwas kleiner Innenteile aufgeklebt, mit Aussparungen für den Stift in der Achse. Dazu noch mit der Rundfeile etwas Platz für die Welle ausgefeilt.

JMH_1858-800.jpg.b451c8eed0384e4a57eb644874ad8bad.jpg

Die Achse mit Sekindenkleber und die PS-Flächen mit Ruderer geklebt.

JMH_1859-800.jpg.a9e93380af93704317b4373fdde559de.jpg

JMH_1860-800.jpg.9b7a61814dfc83c94278bc5c07096643.jpg

Hinten muss noch spitzer geschliffen werden, aber sonst reichts schonmal um die Ruderhacke zu entwerfen und an der Steuerung zu bauen.

Schöne Bastel- äh Weihnachtstage,

Joerg

bearbeitet von JojoElbe
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Moin moin und frohes neues auch in diesem Baubericht.

Ich konnte mir dieses Jahr um die Feiertage rum leider keinen Urlaub nehmen, daher sind die 'Fortschritte' auch etwas mickriger.

Aber immerhin haben mein beiden anderen Schiffe der Wangerooger DGzRS Flotte mal auslauf gehabt:

https://www.schiffsmodell.net/index.php?/gallery/album/674-jojoelbes-flotte-in-fahrt/

Ein wenig Zeit hat die GESINA aber auch abbekommen:

JMH_2026-800.jpg.7ae8452bf8d8e196f8c92411db720ced.jpg

Ruderkoker mit Sekundenkleber eingeheftet.

Der Ruder-Stoßschutz wird aus einer Alustange gebaut die dann seitlich flacher gefeilt wird. Diese wird dann oben und unten mit Schrauben befestigt. Die Befestigung baue ich parallel zur Runmpfbeplankung.

Mit der neuen Schleifmaus habe ich die Kielverstärkung der Vorlage angepasst, so dass die letzten Spanten angepasst werden konnten.

Dann habe ich noch die Helling gebaut, dabei dienen die Reste des alten Lübeck-Ständers zur Befestigung der Spanten.

Tja, die Spanten... für's erste Mal hätte es schlimmer sein können, aber irgendwo ist bei einigen noch ein Fehler in der Höhe (d.h. der Abstand vom Hellingboden zum Spantenanfang).

Da muss ich mir die Schritte nochmal durch den kopfgehen lassen. Momentan siehts aber so aus, als wenn die Spanten grundsätzlich ok sind, nut der Trägerteil zur Helling wohl manchmal schief gegangen ist.

DSC02978-800.jpg.2e6cf6432768edf120fdaf11b6b09033.jpg

Erst einmal nur geklemmt. Spant 8 ist doppelt, weil sich dahinter das Deck ändert, dazu noch extra Spanten 7.7,6.5, 5.5 und 1.5 -- Laufdeckänderung und Plichtvor- und -rückseite.

OK, das war's erstmal, vorm nächsten WE wird wohl nichts mehr passieren.

VG

Joerg

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Moin moin,

ein bisschen sind die Spanten noch korrigiert worden, weil einige (auf dem Bild oben)  unten nicht ganz auflagen. --- was für eine Formulierung.

Der Extra-Spant für die Rückwand des Aufbaus (also wo später die Türseite aus PS vor oder hinter sitzt) fehlt noch, da war kein Holz mehr da um ihn mit Hellingständer auszusägen. Der wird in den nächsten Tagen angepasst und eingeklebt.

Tja, wie sieht's denn dieser tage so aus?

Im Prinzip, nach Hause kommen, etwas Wasser in die Badewanne, 4 Streifen Balsa einweichen. Nach 1.5-2Std Auf die Spanten pinnen und klemmen und am nächsten Morgen festleimen.

DSC02980-600.jpg.371a3d042cb800f3ab5d62235434e24e.jpg

Die ersten Planken...

JMH_2170-600.jpg.b2781238e7ae484152e0f7a3aba454aa.jpg

An Bug un Heck für die breite Stoßfängerleiste Rundungen angeklebt (das Heck muss am Ende so oder so noch eine Extraschicht Balsa draufbekommen).

Dann einen 16mm breiten Balsastreifen als Stoßfängerleiste eingeweicht. Leider war die Krümmung zu stark für die breite Leiste, und nachts gegen 0:00 sollte man einfach nichts mehr festleimen. Die wird dann am WE korrigiert, sollte nicht dramatisch werden.  Dafür konnte es Oben bzw. am Kiel weitergehen.

JMH_2172-600.jpg.344b549375e1f2d21accdbfc8a758b03.jpg

Bei dem Tempo noch bis Ende des Monats....  trotzdem, ich habe es mir schlimmer vorgestellt.

Kommt die Frage auf, welchen Spachtel?  Da noch Epoxygewebe draufkommt wäre 2K übertrieben, muss es unbedingt Holz- oder Balsaspachtel sein? oder kann ich auch Kunststoffspachtel nehmen?

Dann zum Epoxy:

Da dachte ich an den Shop von Breddermann:

https://shop.breddermann-kunstharze.de/glasfasergewebe-leinwand-gf83lf.html

Aber welches Epoxy?

Schliesslich will ich auch innen Versiegeln, muß ich da unbedingt Eposeal nehmen, oder kann ich auch aus diesem Shop ein dünnflüssiges Epoxy nehmen?

VG

Joerg

 

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Moin moin,

Epoxy, 80g Gewebe und Baumwollflocken sind angekommen.  Leider ist das Biegen und Anpinnen/Anleimen der breiten Scheuerleiste doch nicht so gut gewesen. Also wieder abgerissen und aus drei schmaleren Leisten gebaut. Um den Bogen vorn und hinten vernünftig hinzubekommen habe ich nach Plan Schablonen ausgeschnitten und die Leisten in den Schablonen gebogen und trocknen lassen.

JMH_2549-800.jpg.b01347090de7f0f45be21406da3195b7.jpg

Dauert zwar, bei drei Leisten pro Schablone aber hat ganz gut funktioniert.

Der Spant 0 im Heck ist zu rund für die Heckform, wahrscheinlich war das Heck mal runder geplant so wie bei den 19m SRK (Lüken usw.), um die richtige Rundung hinzubekommen hab ich für den Wasserpass (CWL)  auch eine Schablone gebaut, laut Plan ist die CWL nicht der tieftse Punkt am Heck, also noch eine Leiste drunter und dann den Heckbereich mit Balsaresten zugefüttert.

Heute, trotz Regen den beplankten Rumpf mit Schleifmaus und 120er Körnung grob geschliffen, gerade das Heck, da dort nur grob geklebt war.

JMH_2550-800.jpg.6ea15c5dbd93c50c2a762731b4f73645.jpgJMH_2551-800.jpg.60fd721fff5355f075c910aa13b40106.jpg

Man kann sicher auch besser schleifen und im unteren Teil des Hecks war zu sparsam gefüttert. Da kommt auf jeden Fall noch etwas rein und dann bleibt mir neben einigen Detailschleifereien und der Kielformung nicht anderes übrig als auch mal ein wenig Spachtel draufzutun.

Hätte schlimmer sein können (ist immerhin das erste Mal).

Normal würde ich den Rumpf wenn er dann so fertig ist laminieren, aber da es ja bis zur vernünftigen Temperatur noch lange dauern kann überlege ich dann den Rumpf dann abzusägen und schonmal das Deck zu machen.   Aber gut, bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.

VG

Joerg

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Moin moin,

wieder eine Woche mit wenig Fortschritt.

Bisschen Spachteln...

Dann hab ich mich an die Ruderhacke gemacht, die soll ja abschraubbar sein. Original wäre eine Schraubung direkt vor der Ruderaufnahme und unter dem Heck. Damit hätte ich aber einen großen Hebel am Holzkiel, oder ich hätte eine lange Schiene im Kiel einpassen müssen. Letztere Option fiel aber soweiso weg, da ich von der Aluschiene nur noch Reststücken hatte. Somit lassen sich die beiden Aufnahmen am Rumpf gut einlaminieren und der Schutzbügel mit Ruderaufnahme gut an- und abschrauben.

JMH_2556-800.jpg.a3bdaa9899b7bd50107d7b67f14fb6a5.jpg

Jo, ich hatte es schon geahnt, aber hier wirds klar, das Ruder ist schief,  hm.... vielleicht ist auch das Ruder in bezug auf die Wasserlage wieder gerade?

Ein wenig schief wäre es auch im Plan, da dort die Hacke keine gerade  Verlängerung zur Kileunterseute mehr ist. Sow wäre mir das Ruder aber zu klein geworden (der Boden im Heck ist etwas höher bzw. tiefer als gedacht).

Die Hacke selbst muss noch ein wenig bearbeitet werden, ich hab hier nur einen kleinen Maschinenschraubstock auf wackeliegem Tisch. Müsste in der Mittagspause aber klappen.

Ach ja, die Welle ist momentan nur ein Messingrohr mit einem Gewindestangenstück.

Schönen Restsonntag,

Joerg

 

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Moin moin,

wenig geschafft...

Ob die Gesina bereits auf Wangerooge Schlingerkiele hatte ist nicht klar, da sie aber die Fahreigenschaften verbessern hab ich zwei gebaut. Montiert sind sien nicht parallel zum Kiel, d.h. nach hinten hin liegen sie dichter am Kiel. Länge und Größe ist nach verschiedenen Fotos geschätzt. Die Boote haben verschiedene Ausführungen der Schlingerkiele, bei der SWANTJE (Ostsee) sind sie kürzer, dafür vielleicht etwas höher (bzw. tiefer) als bei der Gesina.

JMH_2622-800.jpg.ded8c360f61b64b5a8169da2164fb765.jpg

Zurechtschmirgeln musste ich leider draussen (1GradC) ...

Schönes Restwochenende,

Joerg

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Moin moin,

es soll die nächsten Tage bei uns über 10Grad werden, sicher nur für 1-3 Stunden nach dem Mittag, aber vielleict lange genug um zumindest das Laminieren nach draussen zu verlegen. Durchtrocknen kommt dann wie geplant im gelüfteten Badezimmer.

Laminiert wird ja mit Epoxy (ca. 60min bei 30GradC) und 2 Schichten ca. 80gr Gewebe.

Spricht was dagegen die zwei Schichten sozusagen nass-in-nass zu machen?  (vom gedanken nach 30-40min die zweite Schicht??)

Oder ist das Zeug zu flüssig und dann kommt nicht genug drauf? Oder sonstwas?

VG

Joerg

 

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Moin moin,

heute haben wir 'nix Halbes und nix Ganzes' , so irgendwie ...

Das Laminieren ging ja, wie in den Kommentaren schon berichtet, besser als erwartet aber einiges weg von perfekt.

Die Blasen auf dem Kiel habe ich geschliffen und da war die erste Schicht auch nicht fest (obwohl die Blasen im Prinzip zwischen erster und zweiter Schicht waren). Problematisch sehe ich das aber nicht, da es nur 'unter' dem Kiel betrifft, die Seiten kleben gut. Der Rumpf ist von aussen erstmal ange- und glattgeschliffen so weit es geht. Dann wollte ich den Kiel nochmal belegen und alles nochmal mit Epoxy einstreichen. Zum Glück ist mir eingefallen, dass bei der Gesina der Plichtabflus nach unten rausgeht, also Loch in den Rumpf. as Stevenrohr ist auch noch dran und muss später mit dem Rumpf dicht 'verklebt werden. Also hab ich davon abgesehen und die Epoxy-Arbeiten an der Rumpfschale auf später verschoben.

Dafür war es dann Zeit den Rumpf von der Helling zu trennen.  Dafür braucht es einen Bootständer, wär ja langweilig den aus Holz zu bauen ;):weisnicht: also wurde wieder mit Alu gewurstelt.

JMH_2901_800.jpg.149d3771a95442f37f004ec69d4f9748.jpg

Gut, ist schon weiter gediehen, aber passend zur Überschrift noch nicht fertig. Da das Boot aber auf dem Kiel stehen kann (mit seitlichen Stützen) kam als nächste die trennung vom Helligbrett:

Eine Strebe hab ich noch durchgesägt aber dann die etwas schnellere 'knick-knack' Methode angewendet:

JMH_2905_800.jpg.f00b4901ce4137fd656cb4fe55fb16e7.jpg

JMH_2906_800.jpg.0fbd08b34c9edee03a697194ea757752.jpg

Ging ratzfatz, sägen musste ich natürlich trotzdem, aber das war so schon deutlich handlicher.

Ein paar Spanten mussten danach im oberen Bereich wieder angeleimt werden, aber da die Balsaplanken ja am Epoxy haften war das kein Problem.

JMH_2907_800.jpg.6204ff35bc550b4d34703efc2bbb97de.jpg

Hätte schlimmer aussehen können und ist superleicht (noch).

Was liegt jetzt als nächstes an?

  • Deckspanten schleifen und 'Scheuerleiste' korrigieren (die ist  teilweise zu breit/hoch)
  • Rückwandspant vom Aufbau (da reichte das Holz nicht mehr)
  • Motoreinbau und Stevenrohr
  • Rudereinbau und Steuerung
  • Plichtboden und Ablaufrohre (da werde ich nur 2 statt 4 machen)

Dann wäre die Epoxy-Grundierung von innen dran, bevor das Deck gebaut wird.

Plicht ist aus PS geplant, Laufdeck eventuell aus Balsa+Epoxy.

Das Jahr hat ja noch ein paar Monate ....

VG

Joerg

 

-->> Kommentare zum Baubericht

 

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Moin moin,

letzten Mittwoch habe ich mal probehalber Akkus Motor und Welle ins Boot gepackt. Da zeigte sich, dass die Akkus am tiefsten im Boot liegen, wenn sie 'hinter' dem Motor neben der Welle liegen, bis zur Rückwand des Fahrstandes (der Extraspant auf dem Bild).  Am WE auf der Modellbau Schleswig Holstein habe ich von einem Vereinskollegen die bestellte Welle mit Stevenrohr bekommen. Passte nicht rein.... gngngngn... das Loch war 8mm, das Stevenrohr auch, sollte eigentlich 7mm werden.... kein Problem, wo es einen langen 8mm Bohrer gibt, gibt's auch einen langen 9mm Bohrer :) ... dachte ich. Gabs aber nicht, dafür 'nen 10mm Bohrer, also ein richtig fettes Loch gebohrt, bzw. die 8mm Röhre auf 10mm aufgeweitet.

Das Stevenrohr hat damit nicht mehr nur Klebespielraum, glücklicherweise hatte ich noch ein 10mm PS Rohr, Wandstärke 1mm, d.h. innen 8mm. Somit bekommt der Wellentunnel am Anfang und am Ende ein Stück PS Rohr eingesetzt um das Stevenrohr zu zentrieren. Dieses wird, sollte das Wetter mal weniger feucht und warm genug sein, mit Epoxy eingeklebt.

Durch die PS Rohrstücke sitzt es aber fest drin, so dass ich in den nächsten Tagen schon mit Motorplattform und Kupplung beginnen kann, auch wenn das Wetter nicht zum Kleben reicht.

JMH_2911-800.jpg.aa05f9dbc8c2ea6f25f6bffd8c53528f.jpg

Der Spant direkt hinter den Akkus bildet die (innere) Rückwand des Aufbaus bzw. die vordere Plichtwand. So hat das Stevenrohr eine Länge von 30cm.

(die Decks- und Laufdecksspanten sind noch nicht geschliffen)

VG

Joerg

 

 

 

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Moin moin,

schon wieder 14 Tage ins Land gegangen und nichts geschaft....

... fast nix.

Der Ruderkoker oder besser das Messingrohr wurd etwas gerader gerückt (mit dem Lötkolben erhitzt, damit wurde der Sekundenkleber weich) und neu angeheftet.

JMH_2975-800.jpg.4f0d68fdfa9ddab20e054be153138a53.jpg

alles noch roh, aber nicht mehr so schief.

Somit kann die Steuerung angegangen werden. D.h. Plichtrückwand aus Pappe mit Öffnung und eine Servoafnahme basteln, bei der ich es zur Not durch die Öffnung austauschen kann. Danach kommt dann eine vernünftige Befestigung und Stabilisierung des Ruderkokers.

Sonst ist noch eine starre Kupplung für Motor-Welle eingetroffen, die wartet jetzt auf die eingeklebte Welle, ich hoffe auf Samstag (>10GradC). Für die Welle habe ich nahe dem inneren Ende noch eine Stütze bzw. Befestigung geplant, noch vor dem Einkleben. Die ersten Streifen am Kiel sind gerade angeleimt (das Stück oben ist nur ein Abstandshalter):

JMH_3446-800.jpg.7b6ee8208e7ee333d3c4fcaed20d5e33.jpg

.... mühsahm ernährt sich das Eichhörnchen, seufz.

VG

Joerg

 

 

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